Manchmal, in der ersten Gruppenphase der Pokalwettbewerbe Copa Mundials jedoch regelmäßig, muss man für den Erfolg auch ein glückliches Händchen haben. Das bewies in den letzten Wochen der uruguayische Meister Danubio FC, dessen Weiterkommen vor den beiden abschließenden Partien dieser Copa Libertadores-Runde fast schon beschlossene Sache ist. Weniger Fortune hatten dagegen der MLS-Vertreter Montreal und Chiles
Universidad de Concepcion, die ihr voraussichtliches Ausscheiden indes quasi wechselseitig bedingten. Dass der eigene sportliche Misserfolg entsprechende Klagen über den kritikwürdigen Erstrundenmodus nach sich zieht, ist dabei überaus verständlich. Von konstruktiven Lösungsvorschlägen, wie Spannung und Anspruch in die frühen Pokalphasen zurückzubringen wäre, sind allerdings auch ihre Beiträge noch weit entfernt.
Niemand traut sich, niemand wagt sich einen Schritt vor, so dass es heute im Gleichklang Richtung Ziellinie geht. Weiterkommen möglich, Ausscheiden ebenfalls. Ein grotesk langweiliges Schauspiel im Becken der internationalen Quastenflosser. Kein noch so abgenudeltes Taktikheftchen scheint zu benutzt zu sein, um es nicht doch nochmal in den Ring zu werfen. Für Solo war es eine Gruppenphase ohne großen Spaß, ohne Esprit. Es wird nicht viel bleiben, egal ob es nun für ihn weiter geht oder doch zurück in das chilenische Hochland. Eine strategische Veränderung in der Ausrichtung solcher Pokalwettbewerbe muss her – vielleicht ganz ohne Gruppenphase aka. Glücksspiel... Aber das müssen wohl andere entscheiden.
Gimnasia La Plata steht derzeit zwar noch auf dem 2. Platz in der 1. Runde des Copa Libertadores, doch dieser ist alles andere als in trockenen Tüchern. Im Heimspiel trifft man auf Leon AC, die uns trotz deren großen Abstand im Torverhältnis noch in den Copa Americana schießen könnten. Glücklicherweise haben am 3. und 4. Spieltag dann doch noch alle Vereine entschieden, anscheinend auf das Torverhältnis bauen zu wollen, was natürlich voll im Plan von Gimnasia La Plata lag beziehungsweise die einzige Hoffnung. Wenn das Heimspiel gewonnen wird, gelingt uns zum 6. Mal in Folge das Erreichen der 2. Gruppenphase im amerikanischen internationalen Wettbewerb.
New England Revolution hat zu Beginn der Woche drei Jugendspieler in den Profikader übernommen. Damit trägt man der Dreifachbelastung (Liga, Copa Libertadores und US Open) und der Verletzungsmisere Rechnung.
Morgen könnten die "Neuen" bereits in der Copa Libertadores debütieren. Vielleicht nicht gegen Botafogo, aber bei IMI International Marine Inc. in Peru bietet sich womöglich die Gelegenheit.
Dabei haben Derek Gage, der gerade neunzehn Jahre alt
wurde im defensiven Mittelfeld und Ken Seydor, achtzehn Jahre alt, im Sturm sogar Chancen auf die Startelf. David Graup, ebenfalls achtzehn Jahre alt, im rechten Mittelfeld beheimatet wird wohl von der Bank kommen.
"Es muss unser Ziel unsere Jugendspieler in die Mannschaft zu integrieren, erläutert Maverick, die drei Jungs haben sich aufgedrängt, wir werden sie nicht verheizen sondern behutsam heranführen und das nicht nur in der Copa Libertadores sondern auch in Liga und Ligapokal."
Nichts zu gewinnen in der Copa Libertadores für BRFC. Wie ein boeser Fluch verfolgt das Botafogo seit Ewigkeiten. Wieder einmal in Runde Eins rausgeschossen, fast soviele Gegentore wie alle anderen Mannschaften der Gruppe. Also auf ein Neues in der naechsten Saison. Leider bekleckern sich brasiliens andere Topteams auch nicht mir Ruhm in den Internationalen Wettbewerben, da bleibt der katastrophale letzte Platz in der Wertung wahrscheinlich noch auf Jahre hinaus erhalten. Abschliessend bleibt noch die Chance in den beiden letzten Spielen ein wenig Rehabilitierung zu betreiben fuer BRFC.
Sämtliche vier Teams der Copa Libertadores Gruppe C können sich noch Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen, tendenziell haben aber Pumas de U.N.A.M. und Danubio die besten Karten. Dies Aufgrund des Torverhältnisses und vor allem auch wegen des Restprogramms. Universidad de Conception und Montreal dürfen sich indes nur leise Hoffnungen machen, der Griff in die Trickkiste wird für sie unumgägnlich sein. Falls dies nicht klappt, darf man noch auf einen Ausrutscher eines Gegners hoffen, wobei dieses Szenario doch sehr unrealistisch ist.
Also, auf zu den Waffen und das Unmögliche möglich machen!
Ein Auto kommt aus einer Seitenstraße an eine Kreuzung, mißachtet die Vorfahrt und rast auf ein dort fahrendes Fahrzeug zu. Dieses muss, um einen Unfall zu vermeiden, ausweichen und kommt seinerseits auf die Gegenfahrbahn. Das Auto auf der Gegenfahrbahn weicht ebenfalls geschockt in Richtung Bürgersteig aus und der dort harmlos auf die Straßenbahn wartende Fußballfan, der gerade in Richtung Stadion unterwegs ist, wird gezwungen, panisch die
0,5er-Becks-Flasche, die als Wegbier gedacht war, wegzuwerfen und sich mit einem beherzten Sprung in einen Hauseingang zu retten.
"Tja, was lernen wir aus dieser Geschichte, liebe Reporter?", so Vinnie Armando Jones bei der CL-PK. Äääääääääääääh? Puuuuuuuh..."Tja, Ihr Nulpen - ich will sagen, es kann jeden treffen, so harmlos auch ein Weg zu einem harmlosen Heimspiel aussehen mag..."
Tja, spannend wird es in der Gruppe von Deportivo Maldonado. Doch das war schon vorher zu erwarten. Zu erfahren sind die Coaches dieser Gruppe als dass sich da groß jemand vorzeitig aus dem Rennen schießen und ausgucken lassen würde.
"Ich habe damit gerechnet, dass bis zum letzten ZAT alle Teams dieser Gruppe gleichauf sein würden", so Brad Pott, der vergangene Saison mit Depor den ersten Titel der Vereinsgeschichte einfahren konnte und derzeit die Copa Americana Trophäe im Schrank stehen hat.
"Doch dort wollen wir jetzt nicht durch einen 3. Platz hin zurück. Wir wollen in DIESEM Wettbewerb bleiben", stellt er klar.
Der CD Ovalle hat nach den ersten beiden Spieltagen in der Copa Libertadores der Gruppe D aufgrund des guten Torverhältnis die Nase vorn. Das könnte schon ein entscheidender Vorteil für das weiterkommen sein. Gegen die Boca Juniors aus Argentinien konnte man zuerst einen ungefärdeten 6:0 Heimsieg einfahren. In Portland Timbers dagegen gab es für Crow_1 Elf nichts zu holen. 4:0 verlor man dort.
Nun folgt das Hin- und Rückspiel gegen den Gewinner der letztjährigen Copa Americana dem Club Deportivo Maldonado. Wenn man zu Hause nun weiter so Auftritt wie gegen Boca und Auswärts auch noch ne Schüppe drauf legt, sollte der zweiten Gruppenphase nichts mehr im Wege stehn.
Er kratzt nicht, er beisst nicht, er wischt und leckt – was auch immer – nicht, er keimt? Nicht, er zischt und weint nicht, leider ahnt er auch nichts und lässt seine Vodookiste ausnahmsweise auch zu Hause, grummeln tut er unentwegt, schreien nur, wenn es die Umstände beziehungsweise sein Gegenüber erfordern. Hassen wird er den Solo frühestens heute Abend um kurz nach 19 Uhr, gedemütigt wird er sich in keinem Fall fühlen, hat er diesen aufgeblasenen Sonderling im fernen Chile doch einstmals klar in die Schranken verwiesen. Im schlimmsten Fall verbaut sich dieser Solo heute
selbst seine Zukunft in der Copa Libertadores und reißt den Danubio FC als willkürliches Opfer mit in den Abgrund.
Ja so ist er, dieser vom Ruhm dreier Meisterschaften in Chile und Uruguay umwitterte Rainis Roesamäe, dessen Nervenkostüm so überhaupt nicht den Erwartungen eines Don Solo entsprechen will. Vielleicht täte der Herr gut daran, der ein oder anderen Flasche Trollinger beim Frühschoppen künftig zu entsagen oder sich zu diesem Zweck mit wohlschmeckendem Gebräu aus dem Süden der Republik einzudecken – sein Realitätssinn würde es ihm danken.
In der Copa Libertadores Gruppe C riecht es wieder einmal nach einer Entscheidung mittels Tordifferenz. In den ersten vier Spielen gab es nur lauter Heimsiehe, aallesamt fielen relativ deutlich aus. Wird da eine Mannschaft überhaupt noch Mut haben um auswärts etwas zu reissen versuchen? Schwer vorstellbar und so dürften alle Mannschaften letzten Endes neun Punkte auf dem Konto haben und einfach hoffen, dass man nicht den Schwarzen Peter mit dem schlechtesten Torverhältnis zieht.
Wer am Schluss jubeln wird, ist kaum zu ahnen. Etwas mehr Licht ins Dunkle dürfte der heutige Abend bringen.
Während der Gegner New England Revolution bereits davon träumt diese Woche schon das Ticket für die KO-Runde zu lösen, beschäftigt sich der CR Monterrey lieber mit sich selbst. "Wir müssen auf unsere eigenen Stärken vertrauen und uns voll auf unser Spiel konzentrieren." lässt Trainer schimi segundo da das Motto ausgeben. "Zweimal gegen New England ist natürlich verdammt schwer, die sind immer unberechenbar. NAch deren Unentschieden sind sie vielleicht ein wenig angeschlagen, deren Plan ist nicht ganz aufgegangen. Und angeschlagene Gegner sind bekanntlich die schlimmsten. Aber wir müssen eher unseren eigenen Tabellenplatz im Auge behalten, abgerechnet wird schließlich erst am Ende."
er kratzt, er beisst, er wischt und leckt,er trocknet, er keimt, er zischt und weint, er ahnt und verflucht, er grummelt und schreit - kurz er hasst diesen solo, diesen übermächtigen sonderling aus dem fernen chile, denn es führt einfach kein weg an einer demütigung vorbei. verdammter hundegott, hättest du denn keine einfachere aufgabe in den weg rollen können, eine ohne übermäßigen intellektuellen vorbau...
so in etwa stellt sich solo das nervenkostüm seines heutigen gegbers vor, den realismus beim frühschoppen gänzlich über bord werfend. in diesem sinne: prost!
Es hätte sicherlich besser losgehen können für Gimnasia La Plata im Copa Libertadores. Aber anscheinend ist man das einzige Team der Gruppe A, die auf das altbewährte System Tordifferenz setzt. Ein Team scheint dagegen schon so gut wie durchzusein, da gibt es nicht mehr viele Möglichkeit als zu hoffen, dass sich die Gegner selbst die Punkte wegbomben anstatt uns abzuschießen. Jetzt muss man wohl wieder eine neue A4-Seite vollkritzeln um zu überlegen, wie man die verbleibenden 4 Spiele angehen möchte...
Weder eine 3:1- noch eine 4:2 Führung reichten den Revs bei Botafogo Ribeirao FC zum Sieg, im Gegenteil am Ende lag man gar mit 4:5 zurück, erst ein Kopfballtor von Verteidiger Michael Gabo in der Nachspielzeit sicherte einen Punkt.
"Wir haben lange unsere Überlegenheit im Mittelfeld ausgenutzt, so Coach Maverick, dann aber einen fast schon geschlagenen Gegner ins Spiel zurückgeholt und letztlich Glück gehabt das wir nicht verloren haben. Diese Emotionen reichen normalerweise für mehrere Spiele, heute haben wir sie in einer Partie erlebt."
Die richtigen Lehren zog man
anschließend im Heimspiel gegen IMI International Marine Inc.. Kenny Mansally machte mit seinem Treffer kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit den Sieg perfekt.
"Heute war Geduld gefragt, analysierte Maverick, der Gegner hat sehr defensiv gespielt. Wir sind nicht von unserem Konzept abgewichen und haben uns letztlich belohnt. Wenn man uns etwas vorwerfen kann dann die Tatsache das wir mit unseren Kontern nicht frühzeitig den Sack zugemacht haben."
Am Wochenende stehen nun die Prestigeduelle gegen den mexikanischen Vertrteter CR Monterrey an. Kann man hier schon das Ticket für die nächste Runde lösen?
"Tja, was will man da machen? Ovalle mal wieder, da sehen wir traditionell ganz ganz schlecht aus. Hilft aber nichts, wir müssen jetzt einfach schauen, daß wir die Nische erkennen, die sich für uns möglicherweise noch auftut. Und dann sehen wir mal, was passiert. Wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Pünktchen her - oder drei - oder zwei andere teilen sich die Punkte und plötzlich ist man lustigerweise gar nicht mehr ganz hinten. Also für uns heißt es daher `Ruhe bewahren´, entspannt das TRainingsprogramm weiter durchziehen und arbeiten. Und falls es nicht klappt, ist halt Kollege Jähnig schuld..."