Zum ersten Mal musste man im Stavros-Mavrothalassitis-Stadion Punkte abgeben. Ein 4:4 gegen den abstiegsbedrohten Olympiakos Piräus warf PAE im Kampf um den Titel einige Ränge in der Tabelle zurück und muss sogar um einen Europa-League-Platz, das erklärte Saisonziel der Athener Vorstädter, bangen. "Wir haben erstmalig daheim Punkte liegen lassen, aber das war nur eine Frage der Zeit, wann
einer der selbstgenannten Kacker, die unsinnigerweise nicht auf Teams aus nahen Tabellenregionen schauen, sondern gar den Abstieg in Kauf nehmen und uns die Arbeit einer langen Saison kaputt machen - Hauptsache uns ärgern, was!?", so ein enttäuschter PAE-Coach, der jetzt verspricht in den restlichen Spielen und zwar beginnend mit Paniliakos Pyrgos, dem Tabellen dritten, die Liga auf den Kopf stellen zu wollen.
Alle sehen in PAE Aigaleo den kommenden Meister, nur sein Trainer bleibt skeptisch, äußerst skeptisch sogar und stapelt tief: "Wir sind sehr weit davon entfernt, um den Titel spielen zu können. Ziel war, ist und bleibt, einen Europa League Platz zu erreichen." SamiNo ist der Meinung, dass die Kraftreserven seiner Mannschaft dafür nicht ausreichen würden, im Titelkampf eine große Rolle zu spielen: "Wir haben in
den letzten Spielen sehr viel investiert, um da oben stehen zu können, aber die Saison ist noch lang und uns werden Kondition und Substanz in wichtigeren Duellen gegen Ende der Meisterschaft schmerzlich fehlen. Für uns kann es nur darum gehen, von Spiel zu Spiel zu denken. Mit dem Ziel, soviel davon, wie nur möglich zu gewinnen!" Er denkt eher an die neue Saison und scheint große Lust zu haben, bis dahin eine neue Mannschaft aufzubauen.
SamiNo erneut im Interview mit der Sportzeitung "Athlitiki Icho"
Athlitiki Icho: Sie haben alle Ihre bisherigen Heimspiele gewonnen, aber auf fremdem Platz sind Sie bisher blass geblieben?
SamiNo: Richtig
Athlitiki Icho: Sie haben es bisher nicht geschafft auch auswärts zu gewinnen. Sie versuchen es noch nicht mal! Glauben Sie nicht, dass Sie langsam Ihre Auswärtsbilanz aufpolieren sollen?
SamiNo: Nein.
Athlitiki Icho: Aber Zuhause wollen Sie unbedingt wieder gewinnen?
SamiNo: Richtig.
Athlitiki Icho: Das Saisonziel von PAE ist nach wie vor "Europa League Platz"?
SamiNo: Ja.
Athlitiki Icho: Und das ist auch noch machbar?
SamiNo: Ja.
Athlitiki Icho: Da Sie am nächsten ZAT zwei Auswärtsauftritte
haben und nur ein einziges Heimspiel, fällt Ihre Mannschaft mit Sicherheit in der Tabelle zurück, oder?
SamiNo: Ja.
Athlitiki Icho: Iraklis Saloniki scheint noch die meisten Konditionsreserven, auch gerne TK genannt, zu haben. Er schafft es aber nicht, die rote Laterne loszuwerden.
Wenn Sie Trainer von Iraklis Saloniki wären, wie würden Sie mit diesem TK umgehen?
SamiNo: Gegen Dreiräder tauschen.
Athlitiki Icho: Ah, damit die Mannschaft frühzeitig das "Absteigen" übt?
SamiNo: Richtig.
Athlitiki Icho: Die Berichterstattung beschäftigt sich nur noch mit Bier und Ouzo. Copa-Fußball wurde damit zum Nebenschauplatz degradiert. Was halten Sie davon?
Athlitiki Icho: Endlich zwei Siege in Folge. Kann man jetzt schon von einer Erfolgsserie sprechen? SamiNo: Sie ja, Sie können quasseln was Sie wollen, ich nicht! Wir hatten zwei Heimspiele, da ist es mehr als selbstverständlich, dass wir sechs Punkte holen"
Athlitiki Icho: Deuten Sie da nicht zufällig auf eine Heimmacht hin? SamiNo: Nein, zufällig nicht. Heimmacht ist, wenn die Gäste vor Schiss gar nicht einreisen und wir mit geringstem Aufwand alle drei Punkte in Stavros-Mavrothalassitis behalten.
Athlitiki Icho: Das heißt auch vorerst keine Änderung in Ihrem System? SamiNo: Noch besitzen die Gegner etwas Mumm und meinen hin und wieder bei uns auf Tor Jagd gehen zu können, solange lasse ich mit 4 Spitzen auflaufen und denke sogar darüber nach, ein System mit fünf Spitzen einzustudieren.
Athlitiki Icho: Dann betreiben Sie noch mehr
Aufwand? SamiNo: Dann kann man von der Heimmacht sprechen, von der Sie anfangs schwatzten. Wir wollen dann auch ohne Torwart spielen.
Athlitiki Icho: Diese Systemänderung trifft ihren Schlussmann wirklich hart? SamiNo: Dem will ich einen Urlaub gönnen. Der arme Kerl hat vor Monaten geheiratet und immer noch keine Flitterwochen gefeiert.
Athlitiki Icho: Ihre Auswärtsbilanz ist (SamiNo unterbricht) SamiNo: Beschissen! Ich weiß. Die Stadt Athen hat uns einen Bus versprochen und wir warten darauf, wie die Toten Hosen auf's Christkind, dann können wir endlich zu den Auswärtsspielen reisen.
Athlitiki Icho: Wann wird es soweit sein? SamiNo: Ich befürchte vor der Rückrunde läuft nichts.
Athlitiki Icho: Also gibt es vorerst keinen Auswärtserfolg in der Hinserie? SamiNo: So isset!
Athlitiki Icho: Wir danken Sie! SamiNo: Ich bitte Ihnen.
Am letzten ZAT war PAE Aigaleo wohl der beste Beweis dafür, dass bei einem Fußballspiel doch nicht immer 22 doofe einem Ball hinterher rennen. Im Spiel gegen Proodeftiki Nikea haben sich wesentlich weniger sogenannte Fußballspieler am müden Gekicke beteiligt. "Naja, immerhin haben wir das einzige Eigentor der Partie geschossen", so Trainer SamiNo. "Wie kommt es", wollten wir wissen. SamiNo soll vor dem Spiel gegen das
Nike A-Team mit seiner Mannschaft einen Rundgang durch das Stadion gemacht haben: "So, Jungs", sagte er, "wo die Fotografen sind, wisst Ihr ja. Den Standort der Fernsehkameras kennt Ihr auch bereits – und nun zeige ich Euch noch wo die Tore stehen!" Leider hat er vergessen ihnen zu zeigen, welches sie eher treffen sollten. "Das richtige Tor steht in Aigaleo. Dort machen wir immer 5 Buden", meinte sein bester Torjäger.
Was für ein schrecklicher ZAT für Coach SamiNo und sein Team. Obwohl man Heim klar und verdient gewinnen konnte, waren die Fans außer sich und demolierten die halbe Stadt. Denn Auswärts verlor man erneut Sang- und klanglos, obwohl der Trainer vor der Partie gegen Paniliakos Pyrgos Besserung versprach und an diesem ZAT Auswärts punkten wollte. Auch sein Clubchef ist enttäuscht: „Wir müssen langsam Auswärts punkten, egal wie. Sonst werden wir am Saisonende hinter den internationalen Rängen stehen!“
SamiNo wollte sich zunächst zur Auswärtspleite nicht äußern. Doch taz03, Trainer von Paniliakos Pyrgos, entkam der Presse nicht und gab
bekannt: „Der Sieg war verdient und die Tabellenführung winkt… So muss es sein!“ Als PAE Coach dies las, wollte auch er sich doch noch äußern: „Gut, dass er nicht weiß, dass es mehr Bonus für mehr Zeichen gibt, sonst sähe Alpha-Zeitung wie Sau aus. Wir haben heute gegen 12 Mann gespielt. Ständig wurden meine Kicker am Trikot festgehalten, einer wurde sogar im Strafraum zersägt! Es hätten mindesten 2 Spieler, nein 3 Spieler mit Gelb-Rot wenn nicht sogar glatt Rot vom Platz gemusst. Ich frage mich nur, warum immer PAE solche Schiedsrichter abbekommt. Wir hatten mindestens ein Unendscheiden verdient, doch der Referee hatte leider was dagegen!“
"Oh wie ist das schön - Oh wie ist das schön", grölten PAE-Anhänger aus heiseren Kehlen nach dem Heimerfolg gegen OFI Crete. Spätestens jetzt merkt man, dass die Hausmarke „Heimmacht“, die diese Mannschaft früher auszeichnete wieder zurück ist. "Ich bin begeistert von SamiNo und seiner Arbeit. Mit ihm ist das Team sehr heimstark und praktiziert ein sehr gutes Kurzpassspiel", analysierte sein Präsident. SamiNo dagegen war nicht
vom Sieg angetan: "Ich bin enttäuscht, wie wir uns auswärts präsentiert haben, daher gibt es für mich nichts zu feiern!" Auswärts konnte Aigaleo an diesem ZAT keinen Punkt holen und so war der Coach nicht zufrieden mit der Leistung seiner Truppe beim Tabellenachten: "Aus dem Mittelfeld kam zu wenig, von hinten kam zu wenig und von vorne kam auch zu wenig. So wie wir gespielt haben, kann man nicht punkten, das wollen wir am nächsten ZAT ändern!"
Ein gelungener Auftakt für PAE - trotz Personalsorgen, denn kurz vor Saisonstart standen dem Club aus Aigaleo weniger als 11 Profis zur Verfügung. Dennoch schaffte eine aus Ex-Profis Zusammengewürfelte Truppe einen knappen Heimerfolg und war dem ersten Auswärtssieg sehr nahe. Der neue Coach wollte aufräumen und kickte fast alle Profis raus. Dann telefonierte er eine Weile mit den alten Weggefährten aus früheren Copa-Zeiten, die zum Glück größtenteils noch gesund sind und ohne
große Verrausetzungen, bis auf ein paar Flaschen Ouzo, folgten sie dem Aufruf ihres alten Fußballlehrers, zeigten sich sehr glücklich über eine neue Chance, die Alpha Ethniki erneut aufmischen zu dürfen und fuhren die ersten wichtigen Zähler für Aigaleo ein. Ob sie im nächsten Heimspiel für PAE noch mal auflaufen, steht es in den Sternen, denn scheinbar verschwanden sie alle nach dem Auswärtsspiel gegen Iraklis Saloniki spurlos und SamiNo kann seitdem niemanden mehr telefonisch erreichen.
Nach 4 Saisons Abstinenz kehrt SamiNo wieder auf die Bank von PAE Aigaleo zurück. In dieser Zeit blieb er in 3 Spielzeiten in Ligue 1 erfolglos. Auch in der vergangenen Saison in England bei Newcastle gab es keinen Titel für den Fußballlehrer, dort erreichte man nur einen Uefa Cup Platz. Mit PAE will er jetzt zurück auf die Internationalenplätze. "Es wäre falsch jetzt schon von einem Titel zu sprechen, wir wollen am Ende unter die ersten 5 landen. Wenn wir dies geschafft haben, können wir von mehr träumen", so SamiNos
erste Worte nach Unterzeichnung eines langfristigen Kontrakts bei den Athener Vorstädtern. "Ich freue mich riesig, hier wieder arbeiten zu dürfen. Ich hatte viele Angebote aus verschiedenen Ländern, u. a. aus Italien, wo ich den Kuli bereits in der Hand hatte, aber dann kam der Anruf aus Aigaleo. Das Angebot konnte ich nicht ablehnen, auch wenn die Offerte der Italiener deutlich lukrativer war. Ich liebe einfach diesen Club und will hier noch viel erreichen. So schnell werde ich nicht wieder gehen wollen!", so ein überglücklicher SamiNo.
Kaum ist Copa Mundial zurück, da ist auch die 27. Saison schon wieder fast vorbei. Da nur noch 2 ZAT zu spielen sind, lohnt es sich bereits, Bilanz zu ziehen.
"Die Saison war im Großen und Ganzen zufrieden stellend. Die nächste dürfte besser werden", bilanzierte SamiNo.
- Aber Sie stehen auf Platz 2 und können Meister werden, warum so bescheiden?
SamiNo: "Platz 2 langt für die direkte CL-Quali. Das ist mehr als genug! Ich darf erinnern, dass unser erklärtes Saisonziel einen Platz zwischen 6 und 10 lautet, wenn wir am Ende besser stehen, werde ich mich nicht beschweren;
versprochen. Außerdem habe ich keine Prämie für den Meistertitel ausgehandelt."
- Wer wird dann Meister?
SamiNo: "Ich tippe auf QPR. Ich hoffe, dass es auch so kommt, denn bei einem anderen Champion würde ich denken, es sei unverdient."
- Wieso?
SamiNo: "Wir wissen immer noch nicht wer zu den Machenschaften von Tobsen555 noch gehört. Quälixson bestimmt nicht."
- Wie viele Punkte wird Newcastle in dieser Saison noch holen?
SamiNo: "3 mal die Anzahl der restlichen Heimspiele."
Newcastle will sich um den einen oder anderen Tabellenplatz verbessern
Während der eine oder andere Skandal die Premiere League überschattet und den einen oder anderen Trainer zu der einen oder anderen verrückten Äußerung verleitet, sammelt das Team von SamiNo den einen oder anderen wertvollen Punkt in dem einen oder anderen Heimspiel und festigt sich in den oberen Rängen, obwohl der eine oder andere Sieg nicht unbedingt glanzvoll war, aber das eine oder andere Tor war schon gut herausgespielt und man hat gesehen, dass Newcastle langsam aber sicher das eine oder andere System beherrscht. "Jetzt fehlt uns der eine oder andere Auswärtserfolg und schon können wir von einer erfolgreichen Saison sprechen", so SamiNo 2.0, der Coach of The Magpies and The Toon.
Der eine Trainer beschuldigt den anderen, der wiederum seine Trainerkollegen beleidigt. Der Fall landet vor dem Copa Sportgericht und es kam zur Einleitung einer Untersuchung. Die Sache wurde näher geprüft und endete mit einem Freispruch. Interessanterweise fand man im Zuge des Verfahrens heraus, dass ein anderer Coach in einem echten Copa-Manipulationsskandal verwickelt sei. Allerdings soll, laut eines ranghohen Copa Vertreters, das Bild dieses Skandals nur in Umrissen erkennbar sein und die Ermittlungen würden noch einige Wochen dauern. Zum beleidigenden Statement seines Trainerkollegen wollte sich SamiNo nicht äußern, "Alles was ich so zu sagen habe, habe ich bereits im Trainer Network gesagt", so der Coach von Newcastle.
Newcastle United konnte erneut einen Sieg zu Hause einfahren. Sie bleiben da Heim einfach eine Macht - 10 Spiele, 10 Siege, 34 zu 0 Tore. Doch SamiNo warnt vor dem nächsten Brüller im St. James Park gegen den Tabellen 4. Burnley FC: "Sie sind verdammt stark und haben eine gute Offensive! Wir dürfen sie nicht unterschätzen, nur weil sie Auswärts erst 6 Punkte auf dem Konto haben. Ich wage es zu behaupten, dass es nur ein Ergebnis geben wird: Sieg,
Unentschieden oder Niederlage. Außerdem hat dieses Spiel viele Auswirkungen auf den Verlauf der Meisterschaft, es ist ein Richtung weisendes Spiel und das müssen wir einfach gewinnen!"
Nicht nur Newcastle hat es am nächsten ZAT schwer, auch Aston Villa wird es schwer haben. Der Tabellenführer ist am Dienstag bei Queens Park zu Gast. "In diesem Spiel wird es um die Wurst gehen... Mal sehen wie viele Spieler am Ende noch auf dem Platz stehen!", so SamiNo grinsend.
Vor dem Spitzenspiel am kommenden Dienstag gegen Spitzenreiter Aston Villa kam dem Tabellenzweiten die Winterpause nicht gelegen. 7 Spieler haben sich im Trainingsager verletzt, 3 beim Baden und 5 im Testspiel gegen SG Gisela Jesberg, welches 1:1 für Newcaslte United ausging. Newcastle hatte deshalb eine Verlegung des Spiels angeregt, doch der englische Verband hat inzwischen beschlossen, die brisante Partie zwischen den zwei besten Teams der Hinrunde stattfinden zu lassen. «Was soll ich sagen, ich wurde in Grieschenland auch schon englischer Meister,
warum sollte ich das jetzt nicht auch in England schaffen? Wir haben zwar Personel ein paar Probleme, aber wir haben eine gute Reserve und feine Jugendspieler», so SamiNo. «Es wird eine Kehrtwende geben. Und die muss 360 Grad sein: Wir werden es am Dienstag riskieren und ausschließlich unsere jungen Talente auflaufen lassen. Die sind spitz wie Lumpi - Unser Ziel ist es schließlich auf einem Platz zwischen Rang 6 und 10 zu landen, warum sollten wir uns da nicht etwas trauen?», so unentschlossen wirkt ein ambitionierter lustloser Coach.
SamiNo hat die Erwartungen von Newcastle United gedämpft. "Vielleicht sind wir nicht die Überflieger. Vielleicht müssen wir uns in naher Zukunft - sogar bereits am kommenden ZAT - mit Mittelmaß zufrieden geben", sagte der Coach. Nach dem 0:2 bei Wigan Athletic rangiert Newcastle auf dem 3. Rang. "Im Moment haben wir die Auswärtsbilanz eines Abstiegskandidaten und befürchte, aufgrund der minimalen Kraftreserven, dass dies sich nicht bessert", so SamiNo weiter. Ihm ist auch nicht entgangen, dass der Kampf um den Meistertitel äußerst eng ist und die Spannung wächst: "Ja, die Dichte an der Spitze ist breiter geworden!"