Stehen die Black Leopards nun im Finale des südafrikanischen Ligapokals oder nicht? Man weiß es nicht genau. Der Spielleiter lässt sich Zeit mit der Auswertung der letzten beiden Partien und spannt alle Beteiligten auf die Folter. Wenigstens läuft der Ligabetrieb problemlos weiter und brachte für die Raubkatzen zuletzt einen 4:0 Erfolg über den amtierenden Meister, die Golden Arrows, sowie eine 0:5 Klatsche gegen den großen Meisterschaftsfavoriten, die Bloemfontein Celtics. Ein deutlicher Favorit hat sich bislang noch nicht herauskristallisiert. Die Liga ist unglaublich stark und sehr eng beisammen. Es bleibt weiterhin hochspannend - so wie im Pokal..
4 Siege aus den letzten 5 Partien sprechen eine eindeutige Sprache. Die Formkurve der Black Leopards zeigt aktuell nach oben. Besonders das hart umkämpfte 6:5 bei Santos Cape Town zeigt, dass die Mannschaft sich endgültig unten raus gekämpft hat und eher nach oben als zu den Abstiegsrängen schielen will. So sind es bis zur Spitze aktuell nur noch 3 Punkte, jedoch gibt es eine Menge von Teams, die mit um die vorderen Plätze buhlen. Sogar der 9., Super Sport United, hat nur 3 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer FC Cape Town. Das wird noch eine ganz heiße Kiste in der Rückrunde..
Bislang sah es nicht ganz so gut aus für Herbstar's Team. Lange Zeit kroch man im Tabellenkeller umher, was wohl auch daran lag, dass man 2 aufeinander folgende Auswärtsspiele verlor. Nun scheint sich die Situtation der Raubkatzen etwas zu verbessern. 2 Siege aus 3 Spielen und eine knappe 0:1 Niederlage bei den Dynamos sogten dafür, dass das Team sich auf Platz 11 vor kämpfte. Damit hat man nun zwar 3 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge, doch die angepeilten Champions League plätze sind nach oben hin gar 6 Punkte entfernt. So fühlt man sich derzeit ein wenig wie im Nirvana. Nur gut, dass man noch in der aktuellen CL Saison mitmischen darf..
Noch immer tragen die Raubkatzen fleißig die rote Laterne mit sich herum. Es gibt allerdings auch keinen Grund dafür, warum sie dies nicht tun sollten. Mit einem Sieg setzte man zwar das Signal, grundsätzlich da unten raus kommen zu wollen, doch wie soll das nur über das Torverhältnis klappen, wenn man nur mit 1:0 gewinnt, gleichzeitig jedoch mit 0:5 bei Ajax Cape Town untergeht? So kann es jedenfalls nicht weitergehen mit den Black Leopards. Da kommt ein Aufbaugegner wie die Manning Rangers gerade recht. Die verkacken ja derzeit auswärts alles, was geht..
"Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir. Da oben da leuchten Free (State) Stars, hier unten da leu-heuch-ten wiiiiir!" So hallte es die Woche über aus der Umkleidekabine der Black Leopards. Herbstar hatte Straf-Gesangs-Einheiten angeordnet für sein Team. Vor und nach jeder Trainingseinheit musste dieses Liedchen von der Truppe angestimmt werden, damit sich die Jungs über die aktuelle Situation bewusst werden und den Arsch hoch kriegen. Am kommenden Wochenende wird man dann sehen, ob diese eigenwillige Maßnahme gegriffen hat und die Raubkatzen sich aus dem Sumpf befreien können..
Es kommt nicht häufig vor, dass ein Team auf dem letzten Platz steht und trotzdem vollkommen zufrieden mit seinen Leistungen ist. Doch so ist es aktuell bei den Black Leopards. Herbstar's Elf hat zwar erst 6 Punkte geholt, jedoch die Ziele des Trainers und des Vereins bislang erfüllt. "Warum sollten wir also zweifeln oder unzufrieden sein? Ich bin zuversichtlich, dass die Tabellensituation aktuell in keinster Weise die Verhältnisse in der Liga widerspiegelt. Da können wir nach der Hinrunde vielleicht nochmal drüber diskutieren.." so der Trainer der 'Raubkatzen'.
Die Black Leopards haben in der angelaufenen Saison eigentlich alles richtig gemacht und doch liegen sie tabellarisch unter ihren Möglichkeiten. Dies liegt glücklicherweise allerdings nur am schlechten Torverhältnis, denn das der Raubkatzen ist das schlechteste aller Teams, die aktuell 6 Punkte haben. So kann man dennoch zufrieden sein und weiterhin befreit aufspielen, ohne bereits Punktverlusten hinterher zu laufen. Die kommen wohl noch früh genug. Da will man jedoch möglichst proaktiv gegensteuern und möglichst sogar vermeiden..
Gegen Santos Cape Town 1:0 gewonnen, gegen die Platinum Stars 2 Tore erzielt, doch eine Klatsche kassiert. So kann es gehen und so spielt die Liga nun mal. Statt einer Überraschung gab es den gewohnten Alltag. Die Zeit ist knapp und die Pressemitteilung auch schon vorbei
In der abgelaufenen Saison haben 2 Teams die südafrikanische Liga geprägt, wie es sonst wenige vor ihnen getan haben. Die Golden Arrows verteidigten ihren Meistertitel und die Bloemfontein Celtics hielten das Rennen um den selbigen bis zum Schluss offen und boten allen Zuschauern eine außergewöhnlich gute Saison. Gleichzeitig darf man das Team von Herrn Philipps wohl zu den Überraschungen der Saison zählen. Als nun schon 3. Nachfolger von Chris ließ er den Club schon in seiner zweiten Saison nach Amtsantritt wie Phoenix aus der Asche auferstehen und feierte zurecht den Vizetitel. Eine herzliche Gratulation geht selbstverständlich auch an Pepeke Lumumba zur verdienten Titelverteidigung!
Insgeheim hatten die Leopards immer mal wieder Hoffnung, sich doch noch nach oben spülen zu können, doch spätestens nach dem letzten Spieltag ist klar: Das wird nichts mehr. Zwar hat man nun noch genügend Tore zur Verfügung, um die ganze Liga weg zu ballern, fraglich ist jedoch noch, ob das den Raubkatzen etwas nützt? Maximal Platz 3 ist noch im Bereich des Möglichen, doch wenn man ehrlich ist, dann ist es egal, ob man auf Platz 3 oder 5 landet. Nur Platz 6 abwärts darf es nicht werden. Dort würde man in der nächsten Saison nur im Confetti Cup auflaufen dürfen und das möchte in Herbstar's Club niemand..
Die Golden Arrows und vor allem die Bloemfontein Celtics sind weg, soviel dürfte 5 Spieltage vor Schluß feststehen. Nur zu gerne wären die Black Leopards noch mal an den Spitzenreiter herangerückt und hätten ihm das Leben schwer gemacht, aber wie bereits erwähnt, hat der Coach dort in dieser Saison echt eine grandiose Arbeit geleistet. Es wäre nicht mehr als verdient, wenn die Celtics in dieser Saison die Schale holen. Und es wäre kein Wunder, wenn die Leopards aus den letzten 5 Spielen gar nicht mehr so viele Punkte holen würden..
Es scheint fast, als wäre die Meisterschaft schon entschieden: Satte 5 Punkte Vorsprung hat Herr Philipps schon auf seinen ärgsten Verfolger, den amtierenden Titelträger, Pepeke Lumumba. Die Black Leopards haben gar schon 9 Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter. Zeit um den Titel abzuhaken. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Celtics trotz der geringen Kräfte in den letzten Wochen noch so schwächeln, dass wir nochmal an sie ran kommen. Auf der anderen Seite muss man Herrn Philipps einfach mal ein großes Kompliment für die tolle Saison aussprechen. Er steht ja nicht umsonst dort oben..
Irgendwie war es klar, dass die Kaizer Chiefs die Schmach aus dem Hinrundenspiel nicht auf sich sitzen lassen wollten. Mit 5:3 hatten die Leopards den alten Trainerhasen überrumpelt. Dieser schlug nun umso heftiger zurück. Gar mit 6:3 überrollten die Kaizer Chiefs die Raubkatzen, die bis dato die Oddset Quoten anführten, mit der Meisterschaft wohl nach dieser Niederlage nichts mehr zu tun haben werden. "Das machen andere unter sich aus. Wir können froh sein, wenn wir nächstes Jahr international dabei sind" so ein sichtlich enttäuschter Herbstar.
3. Platz in der Liga, nur 3 Punkte bis zur Spitze, Champions League Halbfinale. Hört sich gut an, oder? Ist es auch! Herbstar ist mit dem bisherigen Abschneiden mehr als zufrieden und hätte vor der Saison gar nicht gedacht, dass es in diese Richtung geht: "Nach den eher durchschnittlichen letzten 3 Jahren hätte ich nicht erwartet, dass wir auf beiden Hochzeiten einen so guten Tanz hinlegen. Doch in der Liga kann noch viel passieren. Jetzt müssen wir erst mal gegen die Kaizer Chiefs bestehen. Die wollen sicherlich eine Revance für unseren Auswärtssieg aus der Hinrunde..!"
Unverändert rangieren die Black Leopards an der Tabellenspitze der Premier Soccer League. Gemeinsam mit Ajax Cape Town und den Bloemfontein Celtics haben die schwarzen Raubkatzen bereits 30 Punkte auf dem Konto. Darüber kann man jedenfalls schon sehr zufrieden sein. Was man jetzt draus macht, steht auf einem anderen Papier. Fakt ist, dass noch fast eine ganze Rückrunde zu spielen ist und noch viel passieren kann. So kann man sich also für den derzeitigen Stand der Dinge noch überhaupt nichts kaufen. Klingt komisch, ist aber so.
Die Black Leopards sind Tabellenführer und damit Herbstmeister Südafrikas. Mit zuletzt 2 Siegen aus den letzten 3 Hinrundenspielen sicherte sich die Elf von Herbstar Platz 1 und damit notgedrungen eine Favoritenrolle. Ein Viertel aller Tipper von Oddset halten die Raubkatzen für den neuen Meister. Glücklichweise gibt es aber für die Allgemeinheit noch einen größeren Favoriten. Pepeke Lumumba, aktueller Titelträger kommt auf fast 30% und gilt damit als heißester Anwärter auf die diesjährige Meisterschaft.