Schleppend, muessig, einknickend. Wenn man Don Crespos Gestik und Koerperhaltung interpretieren muesste; diese Attribute wuerden an Adaequanz kaum ueberboten werden koennen. Die Woodlands oszillieren zwischen Hochmut und Irrsinn. Der Trainer nimmts gelassen; seine pyroklastischen Kenntnisse lassen keine anderen Schluesse zu.
Da liessen sich die Woodlands, wie deren Sprecher auf Anfrage zu bestaetigen wusste, vom Saebelgerassel im Papierwald nicht wecken. Die stoische
Haltung wollte bewahrt bleiben. Sinnliche Glueckwuensche an die Rovers, welche sich feinfuehligst aufs Treffen in Wellington vorbereitet hatten.
Eine Serie, welche kein Ende zu schein nimmt. Zwischen Schein und Sein bleibt Luft fuer Gedanken. Die Bilanz liesst sich wie ein Nachruf: 5 Siege, 6 Niederlagen. Alles en suite... The true mistery of the world is the visible, not the invisible ums in den Worten des Trainers liebsten Quell der Inspiration aus zu druecken
Wie doch der Ruhm des Erfolges schnell verblassen kann. Nach einem fulminanten Saisonauftakt unter dem Proleten Don Crespo, ist die Talfahrt der Woodlands kaum mehr zu stoppen. 4 Niederlagen en suite sprechen Baende.
Nachdem letzte Woche der SuperGAU erreicht schien, kommts auch diese Woche wieder knueppeldick fuer den Provinzklub aus dem Stadtstaat. Die Demoralisierung, welche letzte Woche stattgefunden hat, nimmt kein Ende. Nachdem man zweimal auesserst knapp kleinbei geben musste, hatte man
diese Woche nicht den Hauch einer Chance.
Noch nicht mal 'ne Hinrunde im Land
Steh' ich an der Seitenlinie ohne Gewand
Der Praesi will mich schon wieder feuern
Es heisst ein Saebelzahntiger koennte die Mannschaft besser steuern
Meine Tage scheinen nun vorbei
In Fankreisen hoer ich bloss lautes Geschrei
Diese hysterische Gekreische macht mich ganz krank
Den Vorzug geb ich kuenftig wohl besser der Parkbank
Die Serie scheint kein Ende zu nehmen. Manch Trainerkollege mag sich fragen, was aus dem laut polternden Don Crespo geworden ist. Berichten zufolge, ist er kaum noch und wird oefters verwirrt. Umso besser, kann man als neutraler Beobachter nur hinzufuegen, sonst wuerde er ob solch desolater Tabellensituation ausrasten.
Gefaehrlich nahe an den Abstiegsplaetzen torkelt Don Crespo umher. Nun geht es noch gegen einen direkten Konkurrenten, welcher nicht einmal einen Trainerstab bereitzustellen weiss. Eine suboptimale Ausgangslage, welche der Notwendigkeit der Wuerfel bedarf.
Lange hat man sich der irrsinnigen Taktik des Trainerhaudegens Don Crespo in Singapur erbarmt. Doch sein Groessenwahn nahm weiterhin seinen Lauf. Gut, dass die Trainerkollegen ihn wieder auf den Boden der Realitaet zurueckholten. Ob's TK wohl bis zum Hinrundenende langt?¿?
5 Spiele, 5 Siege; so weit so gut. Man muss einfach wissen, was die Bar schliesst. Don Crespo liess sich von allen guten Ratschlaegen nicht beirren und wollte auch weiterhin den glorreichen 7; a.k.a dem besten in Singapur je verzeichneten Saisonstart ohne Gewaehr, erringen.
Ein abruptes Ende, doch die Mannschaft darf sich ob dieser desolaten Leistung nicht entmutigen lassen. Schwer hingegen, dass nun ausgerechnet der Meister nach Wellington kommt..
Ja man kann sich fragen wozu Don Crespo ueberhaupt dieses ganze Spektakel betreibt. Es mag vielleicht daran liegen, dass er sich immer eine Taktik ausdenkt, bevor er denkt, dass der Gegner die Taktik durchschaut hat, um sie dann noch bombensicherer zu machen. Resultat: Unermessliches TK Verschwenden.
Dennoch; wer mit 5 Siegen in die Saison startet, ist entweder uebermuetig, oder eifert einem gewissen paulruts nach.
Welcher der beiden Vergleiche klaeglicher ist, konnte die Redaktion bei Redaktionsschluss noch nicht herausfinden. Naechste Woche duerften wir aber mit Sicherheit mehr wissen.
Vielleicht liegt die Crux darin, da Don Crespo faelschlicher Weise gedacht hat, er haette ein Auswaertsrendez-vous beim amtierenden Meister. Dies war nicht der Fall. Hoffen wir, diese Woche werde gewusst, wer denn ueberhaupt als Gegner antritt.
Dieses seltsame Gefuehl macht auch vor einem Copatador nicht halt. Man fuehlt sich frisch, traegt ein paar Lenzchen mehr mit sich herum, die Reserven schwinden unbeugsam; trotz allem will man nicht einsehen, dass nun die Zeit des Rastens eigentlich anstehen wuerde.
So in etwa laesst sich Don Crespos Gefuehlslage umschreiben, nachdem er immer noch im oberen Tabellengefilde der S-League rumfresht. Dieser Zauber wird wohl nicht mehr von langer Dauer sein. Insbesondere, wenn die Saison dann richtig zu laufen beginnt, wird Don Crespo seine Spielfreude zerzaust sehen, denn wenn die werten Herrn Kollegen ihre Kraft in die Waagschale werfen, knausert Don Crespo mit dem Haeufchen Korn, welches ihm noch bleibt. Fragt sich bloss, wann die Einsicht kommt.
Weniger die Umstaende, denn die Nebengeraeusche sorgen fuer Unmut im Stadtstaat. Die Waschweiber und Barbiere munkeln, dass Don Crespos unbeugsames (und zugleich uebertriebenes) Auftreten einen Kollegen vergrault haben moege.
Undurchsichtig bleibt hingegen der kausale Zusammenhang zwischen solch diverser Querelen. Rat findet nur der muehselig wuselnde Reisende, welcher sich - dem transzendentalen Zustand naehernd - auf seiner Reise zum Ueber-Ich der gemeinen Gier entziehen kann, und sich auch weiterhin liederlich der Verschwendung materieller Ressourcen hingeben kann. Wie lange solch obskurer Glueckszustand mit rationellem Streben nach Bestaetigung seines neckischen Auftretens vereinbart werden kann, laesst sich an dieser Stelle kaum eroertern. En garde, monsieur
Der Presselandschaft der ersten Woche entnehmend hat sich in Singapur so einiges veraendert in der letzten Dekade. Statt Saebelgerassel stehen vornehmlich informative Artikel unsaeglichen Gehaltes auf dem Menu; traurige Bekanntgaben werden herumgereicht; eine fuersten-gleiche Methasthase der Harmonie schwebt ueber der Smogvergilbten Stadt.
Don Crespo weiss auch nicht mehr weiter. dengas input wird an dieser Stelle
galant ignoriert, da sich Don Crespo nicht zumuten will, als zweiter Trainer in den letzten 10 Tagen als Geschichtenonkel da zu stehen. Nett, dass das Kunststuecken -7 TD & trotzdem Meister geworden geklappt hat. Ein Fakt eben: Glueckwunsch, doch wir habens ja selbst alle auch gesehen...
Let the good times roll again in Singuapur (as in the old days)..
In diesem Sinne: Froehliches Flohbeissen werte Kollegen
Oder wie laesst sich sonst sinnfrei umschreiben, dass nun auch die Sumpf-Kicker aus Wellington wieder in Singapurs oberster Liga mitmischen duerfen? Nicht nur die Umstaende dieses skurril anmutenden Aufstiegs mag auf Kopfschuetteln stossen, sondern auch der Entscheid der Vereinsleitung, was die Personalien betrifft.
Der heissbluetige Caribeño Don Crespo konnte nach einer Gefuehlten Ewigkeit ueberzeugt werden, an die Staette seines groessten (und Einzigen; A.d.R.) Erfolges zurueckzukehren. Der Fussball im Stadtstaat hat sich
jedoch modifiziert und wird nicht mehr nur des Spasses Willen betrieben. Professionalitaet und Kompetivitaet haben Einzug gehalten, wie sich auch am - mit Begeisterung ausgetragenen - StadtstaatCup sehen laesst.
Ob Don Crespo, als Tu-nicht-Gut nicht nur in Georgetown, seiner Heimatstadt, bekannt, fuer solch einen Job der Richtige ist wird allenthalben bezweifelt. Die Vereinsleitung hat ihm vorsichtshalber keinen Vertrag, sondern ein gekochtes Ei als Zeichen unermesslicher Wertschaetzung ueberreicht. Seiner Freude tuts (noch) keinen Abbruch..
Oder koennte eine redundantere Formel das aktuelle Treiben in der First Division widergeben? Statt mit der Wut im Bauch gegen den armen Bananenbieger zu schiessen, welchen ja momentan grosse Sorgen plagen, da selbstredend seine Erlaucht selbst, im internationalen Geschaeft die Emirate vertreten sollte. (Anscheinend ist er sich des Unwissens seiner Kollegen erhaben, was ihn dennoch Sympathien gekostet hat) Ob auch andere Teams im internationalen Geschaeft taetig sein sollten, ist die
nebensaechliche Frage, denn eine gebogenen Banane wird unser Land kaum wuerdig vertreten werden koennen. (vgl. das dilettantische Auftreten im Viertelfinale; A.d.R.)
Doch weshalb schwafelt Don Crespo ueberhaupt ueber "sein" Land? Er hatte doch schon so gut wie sicher seine Koffer gepackt und vergliech mehere Offerten anderer, beduerftigerer Klubs im Fernoestlichen Raum. Seine Liebe zu Singapur wird wohl nie erloeschen... (A.d.R.; Don Crespo ist mit einer Niederlaenderin verheiratet)
Go, Halm, Backgammon, oder doch Fussball? Gar Defensivfussball? Oder immergleiche Taktiken?
Es ist eben doch noch mehr als das, denn sonst wuerde man ja nicht noch immer in den hintersten Tabellenregionen umhergurken. Das darf so nicht weitergehen, sonst ist man Ende Saison wieder auf dem Abstiegsrang und Don Crespos Verpflichtung wird als der groesste Hohn der Klubgeschichte in die Annalen eingehen. Das will hoffentlich auch der Bananenbieger nicht, und bleibt seiner Taktik treu.
Ihn hat man ja zu Gast und ebensolchen soll man ja bekanntlich nicht zu forsch gegenuebertreten. Doch was hilft dies,
wenn der Gast Bananen biegt, selbige um den Daumen wickelt und aus purer Lust den Auswaetszweier immerzu im Gepaeck hat. Was tut man nun als Gastgeber? Bringt man ihm Orangensaft zur Tuer? Nennt man ihn Zuckerpueppchen? Haut man ihn mit Verve aus dem Stadion raus? Verteilt man Traubenzucker im Gaestesektor? Bemalt man die Garderoben mit pinker Farbe?
So viele Gedanken, welche nicht helfen, denn Garaus zu ueberwinden, welcher sich einstellt, wenn man nach diletanntischer Taktik wieder mal eine Heimniederlage beziehen sollte. Aber doch nicht gegen Al Shabab. Die haben uns schon in der Hinrunde gehoernt...
Da hat sich der Don Crespo ganz schön geschnitten. Nach sage und schreibe 14. Saison wollte er ruhmreich zurückkehren, und in grosser Kauzmanier in einer kleinen Liga für Aufmerksamkeit sorgen. Dies schien zu Beginn der Saison ganz gut zu klappen, doch nun zeigt die Tendenz stark nach unten. Nachdem zum Ende der Rückrunde vor allem klägliche Niederlagen auf dem Menu standen, ging es in desolater Manier weiter in der
Rückrunde. Eine äusserst ärgerliche Heimniederlage und dann ohne Chance gegen Al-Ain.
Wäre dies dem Ungemach nicht schon genug mag sich manch interessierter Betrachter fragen?
Der Spielplan meint es alles und schickt den souveränen Tabellenführer aus Dubai vorbei...Trainerfuchs Herbie mit seiner kampfstarken Truppe dürfe Don Crespo das Leben schwermachen. Wo bleibt die Spiellust? Hoffentlch hat sie Herbie nicht im Gepäck..
Da mischt doch ein Inder kraeftig im Geschehen mit. Mit seiner sinnfreien Taktik reisst er nicht nur seinen Imbissbudenklub, sondern auch den stolzen (und ueberaus eitlen) Don Crespo in den Abgrund.
Hatte man doch tuechtig gespart waehrend der ganzen Saison, um wenigstens in die Naehe der internationalen Plaetze zu kommen, so ist all dieser Effort nun nichts mehr wert.
Einzig die Erleuchtung bleibt, dass die Saison im Mittelfeld, und dementsprechend gemaess den Saisonzielen der Klubleitung abgeschlossen werden kann.
Man labt sich am aktuellen und freut sich des Lebens. Nicht mehr, nicht weniger.
diesen hat don crespo nun bitter nötig, nach einer weiteren desolaten vorstellung seiner truppe. saft und kraftlos präsentiert man sich im moment, da hilft es kaum, dass man nun auch noch gegen den geschickt agierenden al-ain club antreten muss.
man wird dennoch versuchen sein bestes zu geben, sonst bleiben beim nächsten heimspiel die besucher ganz aus... (a.d.R. beim letzten auftritt al arabis verirrten sich 27 schlachtenbummler ins stadion)
schlechter kann es immer noch werden, doch wenn man wenigstens noch ein plätzchen gut machen könnte, wäre dies der moral sicher zuträglich
Wer scheint die Frage vollenden zu können, scheint doch die Schmach von Wahda immer noch tief zu sitzen im Lager von Al Arabi. Doch was veranlasst einen Haudegen wie Claudio Ranieri, äusserst tollkühn eine 1 beim Auswärtsspiel gegen Don Crespos Klub zu setzen?
Die Antwort scheint bald gefunden zu sein. Das Gerücht macht die Runde, Crespo sei drauf und dran, das Land zu verlassen und sich auf erspriesslichere Ligen konzentrieren zu wollen.
"Was soll ich schon dazu sagen. Offenkundig taten mir die letzten Stiche sehr weh, äusserst tollpatschig sind wir zweimal auswärts angetreten und haben viele Energien liegen gelassen. Zu hause zerbröckeln wir nun auch langsam. Wo sehen Sie denn den Sinn dieses lustlosen Treibens?" Sagst und verlässt mit bitterer Mine fluchtartig den Raum..Welchen Floh, wenn nicht die Trainerläuse des inneren Zirkels mögen Don Crespo wohl gestochen haben?
Jaja, kaum hats einmal geklappt, wollte Don Crespo wohl zuviel. Ein angeschossener Trainer, bleibt ein sehr gefährlicher Trainer. Die alte Copaweisheit scheint sich wieder einmal zu bestätigen. Der Kollege aus Wahda scheint sich mit ganzer Kraft gegen den drohenden Fall in der Tabelle zu wehren, ungeachtet seiner stark nachlassenden Reserven. Nun gut, dieser Spieltag ist ihm nichtsdestotrotz
optimal gelungen. Aber nun steht schon bald die Rückrunde an, wie man sich da schlagen wird bleibt abzuwarten. Don Crespo hingegen, gibt sich keinen Illusionen mehr hin. Vor allem aus Dubai scheint die grosse Konkurrenz dieser Tage zu erwachsen. Besser platziert und auch enorme Reserven. Mehr als ein Platz im unteren Mittelfeld liegt für Al Arabi jedefalls kaum mehr drin, nach diesem verpatzten ZAT.