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Gestänker aus Madeira- vom Winde verweht
Amadora - Wenn Funchal nicht auf Madeira liegen würde, und Madeira wiederum keine Insel wäre, die weit genug vom Festland entfernt liegt, um von dort nicht wahr genommen zu werden, müsste sich Estrela Amadora-Coach Paulo im Vorfeld des, naja, ehemaligen Spitzenspiels bei den Inselbewohnern ganz schön die Nase zuhalten.

Denn es kommt so einiges an Gestänker herübergeweht von der Rentnerinsel aufs Festland. Zu allererst wäre die fundamentale sportliche Fehleinschätzung des Kollegen Horst M. zu nennen, der da frech behauptet, der Portimonense SC sei "schließlich nicht ganz zufällig amtierender Champion der Superliga. Die erstaunte Fachwelt fragt sich da allerdings: Ja, warum denn dann?

Dann geht es weiter

im Galopp, jetzt gerät Paulos Schreibkunst ins Visier des zweimaligen Vizemeisters: Von allen Seiten mit Lob überhäuft und mit einer überwältigenden Mehrheit (7:6:6:6 Stimmen, Anm. d. Red.) zum besten Artikel des Monats Mai gewählt, passt Horst M. auch hier wieder so gar nichts. Ob er sauer ist, dass Paulo einfach die besseren Bestechungsstrategie Argumente für die Stimmen der portugiesischen Kollegen hatte? "Mein Lebenswerk, auch wenn mir das der ein oder andere anzudichten versucht, ist noch lange nicht zu Ende" so Paulo auf seiner Parkbank vor dem Seniorenheim 'Estrela' entrüstet. "Da werden sich noch einige wundern!" konnte er noch sagen, bevor ihn die Schwester wieder in die geschlossene Pflegeabteilung schob.
16.06.2010 23:08 - Paulo - Estrela Amadora (0.3 TK)
 
Warum dieser Artikel bestimmt nicht für den BIER nominiert wird
Amadora - Warum dieser Artikel bestimmt nicht für den BIER nominiert wird? dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Hauptsächlich deswegen, weil der Autor dabei ist, seine Sachen für ein verlängertes Wochenende an der Ostsee zu packen und dazwischen noch eben ein paar Artikel hinrotzen und 0,3 TK einsacken muss, um letztere unter Zeitdruck mit unoriginellen Setztaktiken wieder zu verplempern.

Oder entstehen unter Zeitdruck gerade die gewinnbringendsten, weil

risikoreichen Züge ("Scheiß drauf, ich seh die Ergebnisse eh erst am Montagabend")? Man weiß es nicht- und noch weniger die kommenden Gegner.
Ein weiterer Grund: BIER ist schon genug im Kofferraum, da brauch ich nicht schon wieder diesen Bierpreis. Ja... schade jetzt, dass wir nicht gegen Pepe Theodorakis spielen, sonst hätte man noch einen flockigen Spruch über OUZO einbauen können. Der ist nämlich aus gutem Grund nicht im Kofferraum vorhanden. Na dann ein andermal!
10.06.2010 23:15 - Paulo - Estrela Amadora (0.3 TK)
 
Warum dieser Artikel für den BIER nominiert werden muss
Amadora - Warum dieser Artikel für den BIER nominiert werden muss? Keine Ahnung, woher soll ich das denn wissen, ich weiß doch noch nichtmal was ich schreiben soll, geschweige denn, was am Ende dann im Artikel drinstehen wird.

Aber da das Ende der Abgabefrist für die Mai-Nominierung unaufhaltsam näher rückt, wird auch der Druck größer, in den verrinnenden 3 h 13 min. etwas Großes, Gigantisches, Witziges zu produzieren- was unter Druck natürlich nicht funktioniert. Also suchen wir erstmal nach Argumenten, warum dieser Artikel unabhängig von seiner Qualität nominiert werden muss:

1. Weil das Voting wie üblich frühestens zur Mitte des Folgemonats online gestellt wird, und da hätt ich grad Zeit.

2. Weil Skinny Norris, Chrille, Roque, Dyggarü und Vl... also, weil weite Teile der Jury gaaaaanz supertolle Trainer sind, denen ich schon immer nachgeeifert habe. Und es wäre das aller-allergrößte für mich, aus so kompetenten Händen einen großartigen Preis

entgegenzunehmen!

3. Weil dann, wenn dieser Schwachsinn hier tatsächlich nominiert würde, endlich mal mehr als nur die üblichen 25 Copatadores über den BIER abstimmen würden, um zu verhindern, dass dafür auch noch der Preis abgeräumt wird.

4. Weil ich in Portugal schon wieder im Tabellenkeller -wenn auch trotzdem natürlich vor Picknick, Schuldengaspedal Theodorakis und Cafu- stehe, und da ein wenig Aufmunterung nicht schaden kann.

5. Weil ich noch nie eine Dankesrede gehalten habe ("Ich glaube an alle, die mir gedankt haben und mutter meine Grüße in Hintertupfing!")

Also liebe Jury, ich denke, die Sache ist sowas von klar, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt, den Aufwand zu betreiben, noch drei weitere Kanonenfuttertexte zu nominieren. Den Artikel liefer ich dann nächste Woche nach, er wird auf jeden Fall super.

PS: Wer hat eigentlich in die Welt gesetzt, ich würde für die Superliga-Compilation nicht "Stern des Südens" einbringen? Herr Manson, den Rest regeln unsere Anwälte!
31.05.2010 20:47 - Paulo - Estrela Amadora (0.3 TK)
 
Wenn das in Coimbra Aufwind ist, haben wir einen Auforkan!
Amadora - der Trainerberuf ist ja ein recht angenehmer und einfacher: Einmal die Woche die Taktiktafel bedienen, Waldläufe mit dem Vereinsmaybach begleiten, das Training den Assistenten überlassen und ab und zu ein paar nichtssagende und schönfärberische Pressemitteilungen vom Stapel lassen.

Ein einfacher Beruf ist es, wie gesagt. Daher ist es für die ebenfalls meist einfachen Gemüter der Trainer erfahrungsgemäß besser, sich nicht aus diesem Metier rauszuwagen. Bestes Beispiel dafür: Der neue (herzlich willkommen in der Superliga an dieser Stelle) portugiesische Trainer Schnippel (vermutlich ein Spezialist

für Standardsituationen), der sich, kaum dass er auf der harten Trainerbank in Coimbra Platz genommen hat, nebenberuflich als Meteorologe betätigen muss. Einen "Aufwind" hat er festgestellt bei den Academicern. Die wohlgemerkt nach 2 ZATs schon mit dem zweitschlechtesten TK der Liga auf Rang 16 festhängen. "Der einzige Aufwind, den ich mir dort vorstellen kann, hängt mit den Blähungen von picknick auf Platz 17 zusammen und nicht mit einer Wetterlage" so Paulo, nebenberuflich übrigens Magen- Darmspezialist ohne Ausbildung. "Wenn das in Coimbra ein Aufwind ist, haben wir in Amadora mindestens einen Orkan in der Windhose!"
26.05.2010 21:14 - Paulo - Estrela Amadora (0.3 TK)
 
Nicht nur bei diesem Wetter angesagt: Picknick im Keller
Amadora - Eine stressige Woche liegt hinter Estrela- Amadora- Coach Paulo, es bleibt kaum Zeit für Pressearbeit, geschweige denn eine unterhaltsamer Art.

Daher im Schnelldurchlauf der aktuelle Stand der Superliga aus Sicht von Estrela: Meister Picknick rangiert im Keller (macht man Picknick nicht eher im Park?), der Sportingfrosch hüpft auf Rang 3 (Da scheint ein Hochdruckgebiet anzurücken), Cafu ist wieder aus Australien

zurück, wohin er gefahren ist, um beim Ex-Verein von Paulos australischem Cousin zu scouten (gibt einen Extra Länderpunkt), Jähnig tippt als einziger den SCC nicht als Vizemeister, und unser Pleite-Grieche freut sich den Arsch ab (immerhin den musste er noch nicht an den IWF verpfänden), dass er mal wieder international spielt. Alles in Allem eine ebenso langweilige Woche wie dieser Artikel, aber zum Glück sind die 500 Zeichen nun voll.
20.05.2010 09:33 - Paulo - Estrela Amadora (0.3 TK)
 
Wo Schatten ist, da ist auch Nordlicht!
Amadora - Endlich steht der Start in die neue, 29. Saison bevor- schließlich wird es höchste Zeit für Estrela Amadora, die Schmach der vergangenen Saison vergessen zu machen. Nicht nur, dass man als Titelverteidiger dem Dorfclub Portimonense, der nicht einmal über eine eigene Trikotvermarktung verfügt, Platz machen musste, nein, zu allem Überfluss platzierte ein ungnädiger und heillos überforderter Fußballgott den noch dörflicheren Club aus Campomaiorense vor Estrela- zum erstenmal seit ca. 357 Saisons.

Doch wo so viel Schatten ist, muss bekanntlich auch Licht sein. Um ein Nordlicht handelt es sich in diesem

Fall, eines dieser seltsamen, nur am Polarkreis mit seinen hochprozentigen Frühstücksgetränken auftretendes Phänomen, das nun erfreulicherweise dieses ganze finnische Gesocks hinweggefegt hat, das sich samt seiner Mückenhorden, Sanualandschaften und Leningrad-Cowboys- Frisuren zwei lange Jahre in Portugal Asyl erschlichen hat. Der einzige Mangel an der Sache ist, dass es sich um ein finnisches und nicht ein [Klugscheissermodus an] fennoskandinavisches [Klugscheissermodus aus] Nordlicht gehandelt hat. Aber was nicht ist, kann ja noch werden! Der Schleudersitz bei Sporting Lissabon ist, wie sich nun gezeigt hat, ja die beste Voraussetzung dafür!
11.05.2010 16:29 - Paulo - Estrela Amadora (0.3 TK)
 
+++ Eilantrag: Sofort finnische Veikkausliiga eröffnen +++
Amadora- Das war ein perfekter ZAT. Leider nur für die zahlreichen Gegner von Estrela Amadora: Gegen den damit Ex-Meisterschaftsvaforiten Funchal gabs ein teures 6:6, auswärts unterlag man dann saft-, kraft-, sang- und klanglos beim Dauerrivalen Campomayonaise 0:1, und als ob es nicht mehr peinlicher ginge, gabs noch die erste Heimniederlage in der neuen Copa.eu-Zeit obendrauf, und das auch noch gegen den Lokalrivalen Beleneneses.

Nach diesem ZAT stellen sich somit eine ganze Reihe von Fragen:

- "Wie kann man als kommender Champions League-Sieger Horst M. nur auf die Idee kommen, in dieser Saisonphase keine 6 von uns zu zu bekommen?", kratzt sich Estrela-Coach Paulo immer noch fragend am Kopf.
- Wieviel Schmiergeld hat Sporting- Coach Count

'Moggi' van Lezz hingelegt, um einen -Respekt in dieser Saisonphase übrigens, des muss man leider so sagen!- traumhaften 1-2-1-ZAT mit 9-Punkte-Ausbeute hinzulegen?
- Wie wird picknick damit klar kommen, tatsächlich mal Meister zu weden?
- Wann wird die finnische Copaliga endlich eröffnet, damit dieses ganze skandinavische Gesocks endlich wieder aus unserer gemütlichen Liga verschwindet, und damit insbesondere nicht neben Campomaoirense, ohnehin schon ein Super-GAU, gleich auch noch Sporting vor Estrela landet?
- Wie ist die Steigerung von Super-GAU?

Paulo hat jedenfalls bei Copachef Andre beantragt, diese finnische Klausundklausliga sofort und unverzüglich zu eröffnen- warum denn bis zur neuen Saison warten, wenn die da alle unbedingt hinwollen?
18.04.2010 14:56 - Paulo - Estrela Amadora (Archiv)
Opa History - Weltweite Expansion
Amadora - Geschichtsstunde ist heute angesagt, Opa Paulo sitzt im Schaukelstuhl im Estrelastüberl, zu seinen Füßen kniet andächtig die große Schar der portugiesischen Trainerfrischlinge, in der Ecke hat es sich zudem ein Frosch mit seltsamem Muster, es sieht aus wie Reifenabdrücke, gemütlich gemacht.

"Dan Solo hat deutlich an Profil gewonnen in letzter Zeit" lobt ihn Opa Paulo deshalb. "Scheinen aber Sommerreifen gewesen zu sein, sonst wärst Du nicht so weit abgerutscht, wie?
Aber wir schweifen ab, ich wollte Euch ahnungslosen Jungspunden ja eine Geschichte aus der Copa-History erzählen. Und zwar über die weltweite Expansion der Superliga. Diese begann schon kurz nach meiner Geburt, im Jahre 1494. Damals haben wir die Paellafresser von nebenan gleich mal aus halb Südamerika rausgeschmissen, bevor es überhaupt entdeckt war, um dann im Jahr 1500 die erste portugiesische Exportliga, Brasilien, zu eröffnen. All die Jahre seitdem dort tätig, naja, mit einer kurzen Unterbrechung in Uruguay: Unser Benfica-Trainer PJ Robert, der es nun, schon im 410. Jahr, zu seiner ersten Meisterschaft in Brasilien gebracht hat!

Doch das war natürlich noch lange nicht alles- Asien galt schon damals als großer Merchandising-Markt für Estrela- Amadora- Kettenhemden, und so war es

nur logisch, dass wir nur 16 Jahre später in Macao gelandet sind und neben einigen Puffs und Spielcasinos aus die erste Fußballiga Chinas ins Leben gerufen haben. Insbesondere die Übergänge zu den Spielcasinos waren dabei damals wie heute fließend. In China ist allerdings kein portugiesischer Trainer mehr tätig, seitdem der Stockfisch dort ausgestorben ist.

Bleibt noch übrig: Afrika. Selbstverständlich hat Portugal auch auf den schwarzen Kontinent stets stark expandiert. Ebenfalls seit dem Jahr 1500 (Portugal selbst scheint um diese Zeit recht leer gewesen zu sein) schifften mutige Portugiesen weit über den Atlantik, um sich Mosambik, Angola, Guinea-Bissau und die Kapverden unter den Nagel zu reißen. Als Abfallprodukt kam unterwegs noch Maritimo Funchal mit Madeira dazu. Doch in Afrika konnte sich der portugiesische Fußball noch nicht so recht durchsetzen- in keinem dieser Länder kam bislang jemals eine Copaliga zustande. Seltsam eigentlich, da es in der Superliga genügend Kandidaten gibt, die man gerne mal ein paar Saisons in ein afrikanisches Straflager hätte schicken können.

So liebe Kinder, das war die heutige Folge der Opa-History. Nächste Woche erzähle ich Euch dann, warum es in Portugal plötzlich so viele Skandinavier gibt, und vor allem wie man sie wieder los wird!"
14.04.2010 10:04 - Paulo - Estrela Amadora (Archiv)
Lieber schwarz spielen als schwarz sehen!
Amadora - Mal wieder eine harte Woche liegt hinter Estrela-Amadora- Trainergott Paulo. Einerseits macht sich nach wie vor die große Babywindelträgerfraktion der Superliga über die Lebenserfahrung des Alterswindelträgers Paulo lustig (bzw. was man halt im Frühteeniestadium für lustig hält), andererseits werden einem nun schon so für manche Provinzklubtrainer scheinbar unfassbaren Dinge wie ein ausverkauftes Stadion vorgehalten.

"Schwarzspiele" soll Estrela Amadora nach dem Urteil des Superligakolumnisten abhalten, der sich fragt, warum denn das Estadio Jose Gomes so gut gefüllt sei,

wo doch Estrela gar keine Lizenz zum Fußballspielen habe? "Nun, das ist ganz einfach" so Paulo. "Einerseits ist es nunmal aufgrund unseren unglaublichen Beliebtheit so, dass wir schon ein innerhalb von 10 Minuten ausverkauftes Stadion haben, wenn nur beim Versuch, einen Frosch auf der Starkstromleitung zu grillen, aus Versehen das Flutlicht angeht. Zum anderen warten die Fans natürlich seit Tagen, ja Wochen bereits sehnsüchtig auf die Ankunft des Portimonense SC, um dem 17. Fehlversuch der Algarviker in Folge, mal Meister zu werden, live beizuwohnen. Wer hier nach dem Spiel schwarz sieht, dürfte also nicht die Frage sein!"
08.04.2010 17:40 - Paulo - Estrela Amadora (Archiv)
Opa machts noch auswärts!
Amadora - Estrela Amadora-Coach Paulo ist nicht nur mit 140 Lenzen der abgewr... erfahrenste Trainer der Superliga, sondern seiner großen Liebe Estrela auch der treueste Ehemann Portugals. Schließlich verzichtete er ganze 20 Spieltage lang darauf, mal auswärts zu punkten.

Na gut, um genau zu sein, gibt es noch drei andere Kollegen, die auswärts nicht punkten- aber insbesondere bei Count van Lezz liegt das weniger am Willen als am Können- der selbstgebrannte finnische Fusel fordert halt so seine körperlichen Defizite. Wie auch immer, Paulos Sorgen sind das nicht mehr, mit einem lässigen 1:0-Auswärtssieg beim sprunghaften Neu- und nächste Woche

Excoach von Moreirense hat man sein Auswärtstrauma nun überwunden und sich zumindest kurzfristig in der Spitzengruppe platziert.

Erstmals seit 19 Saisons ist Estrela damit am 21. Spieltag, an einem geraden Tag, um 19:01, während gerade ein Schwarm aus 4 Tontauben in Ost-West-Richtung über das Estadio Jose Gomes flog, von Platz 6 auf Platz 3 aufgestiegen, wie Superliga- Chefstatistiker picknick noch herausfinden wird. Was dies für den Rest der Saison bedeutet? Abgesehen vom anstehenden lockeren Heimsieg gegen Covilha nicht viel, so Paulo, "wenn man sich mal unser Restprogramm ansieht. Wir wollen es ja schließlich nicht übertreiben mit den Auswärtssiegen."
30.03.2010 09:53 - Paulo - Estrela Amadora (Archiv)
Gute Idee!
Amadora - Frösche gelten allgemein als grün, glitschig und ein bisschen minderbemittelt - nicht zuletzt, da sie z.B. bei rot stark (mit Geländewagen mit Amadora-Kennzeichen) befahrene Straßen überqueren, nur quaken können und zuhause gegen den FC Gyros Porto verlieren.

Doch manchmal haben sogar Frösche Geistesblitze- im wahrsten Sinne des Wortes. "Klar!" so Estrela Amadora-Coach Paulo "Elektroschocks, warum bin ich da nicht selber drauf gekommen!? Warum

wohl- als ob Paulos massiv einsetzende Senilität in der Superliga nicht allgemein bekannt wäre, Anm. d. Red.). "Wir haben ja immer das Problem, dass der ein oder andere Frosch solo im Profil hängenbleibt. Da kann man natürlich super mit Elektroschocks nachhelfen. Nur warum das Krötenvieh selber mit dieser Anregung daherkommt, verstehe ich nicht so ganz. Doch der Covilhafrosch ist ohnehin, wie man an seinem tabellarischen Absturz beobachten kann, ein suizidal aufgeschlossenes Kerlchen!"
26.03.2010 13:34 - Paulo - Estrela Amadora (Archiv)
Start in die Krötensaison 2010 - Paulos Geländewagen mit Extra-Breitreifen steht bereit!
Amadora - Jeder Landbewohner kennt und schätzt es, das dutzendfach angenehm-schmatzende Geräusch, wenn man zur Zeit der Amphibienwanderung eine Landstraße im Umfeld eines Feuchtgebiets befährt. Ja, dem ein oder anderen Franzosen läuft dabei sogar das Wasser im Mund zusammen. Da der Winter 2010 selbst in Portugal sehr hart war, hat sich die Kröten- und Froschwanderungssaison zwar leider etwas herausgezögert, doch nun, pünktlich zum Start der Rückrunde, ist es soweit: Die fröhliche Jagd auf dreiste, in oberen Tabellenregionen herumlungernde Amphibien hat begonnen.

In Lissabons, ja Portugals zubetoniertester Vorstadt Amadora gibt es zwar, abgesehen vom lokalen Mädchenpensionat, keine Feuchtgebiete, wohl aber in Portugals schönem Norden, zum Beispiel im Raum Covilha, wo die Frösche gerne

alleine die Straßen überqueren- daher ihr Name 'Solo-Frösche'. "Und dahin werde ich schon bald mit meinem neuen Audi Q7 mit 390er Breitreifen losdüsen" so Estrela-Coach Paulo frohgemut. "Slicks natürlich, wir wollen ja nicht, dass sich ein Frosch am Ende in die Profilrillen rettet. Besonders freuen wir uns natürlich drauf, wie jedes Jahr entlang der Krötenschutzzäune die von den Umweltaktivisten aufgestellten Eimer auf die Straße zu kippen und quaaatsch-quaaaaatsch mit schleifender Kupplung drüberzufahren. Alle Kollegen sind herzlich eingeladen (bis auf Cafu, der kriegt ja leider noch keinen Mietwagen in seinem Alter) mitzumachen, bei Interesse gebe ich die bevorzugte Route der Solo-Frösche bekannt! Diesem Quak, äh ich meine Spuk, muss langsam ein Ende bereitet werden!"
16.03.2010 20:30 - Paulo - Estrela Amadora (Archiv)
Ein Tag im Leben des portugiesischen Scouts, der nach Serbien verbannt wurde, um den kommenden Champions-League-Gegner Borac Cacak zu beobachten
04:30 Abflug von Lissabon nach Wien. Von dort geht’s mit dem Mietwagen nach Serbien. Fliegen ist zu gefährlich, nach Auskunft des österreichischen Geheimdienst herrscht dort noch Bürgerkrieg. Irgendein Kronprinz soll kürzlich umgebracht worden sein. Muss ich da wirklich hin? verdammter Mist, dass ich diese Wette unbedingt eingehen musste. Aber für die Idee, auf Jähnig als Meister zu Tippen, muss man halt hart bestraft werden.

09:30 Zwischenstopp in Belgrad. Fahre am Partizan-Trainingsplatz vorbei, wo ein Teppichhändler ein Interview gibt. Riecht plötzlich streng nach Kamel hier. Der schmierige Reporter schaut gelangweilt und hat sein Mikro nicht eingeschaltet. Interessiert uns alles nicht, die spielen hier ja alle nicht mehr international.

10:00 Das mit dem Autofahren war auch keine gute Idee. Das ganze Land scheint aus Schlammlöchern zu bestehen. Hätte doch besser einen Q7 statt des Ferraris genommen.

11:00 Ankunft in Cacak. Jetzt wo ich die Stadt sehe, erschließt sich auch sofort der Name, den sie sich gegeben hat.

13:10 Ausspähposition vor dem Haus des Borac-Cacak- Trainers fenris bezogen, Telefonüberwachung steht.

13:12 Erste Bewegungen im Haus. Fenris steht auf und betrachtet selbstverliebt minutenlang einen schäbigen Blechteller Marke Wohnungsauflösung.

13:27 Erneut Bewegung hinter dem Vorhang. Fenris tippt irgendwas ins Handy, bekommt daraufhin einen Anruf von einer gewissen „Oma Dragica“ und schiebt sich das

vibrierende Telefon in die Hose.

13:27:10 Anruf wird weggedrückt, fenris wirkt wesentlich entspannter.

13:58 Es hat geklappt: Salmonellen- und Rhizinusölcocktail erfolgreich in fenris’ Frühstücks-Orangensaft geschmuggelt. Schmeckt bestimmt ekelhaft, aber von Geschmack hat er zum Glück ja keine Ahnung.

15:22 Werde im Garten entdeckt von einer Blondine namens Miljanka, die aufgebracht aus dem Haus stürmt und mich mit den Worten „Komm her! Ich will endlich mal einen richtigen Mann!“ hinter die Büsche zerrt. Das Ganze wiederholt sich 20 Minuten später mit einer gewissen „Julanka“. Der Zeugwart im eng anliegenden rosa Trainingsanzug, der etwas später auftaucht, bleibt hingegen wesentlich länger im Haus.

16:45 Fenris macht mit Springmesser einen fetten Kratzer in seine eigene Schrottkarre. Wenn der seine Taktik auch so macht, gewinnt Amadora zweimal 6:0 durch Eigentore.

18:00 Genug gesehen, Gegner stellt definitiv keine Gefahr für Estrela dar. Gemeinsames Abendessen mit einigen Trainern aus der SM bestätigt diese Analyse („Fenris- nie gehört, den Namen. Wo soll der trainieren?“ – „Gegen den würden auch meine 11 Kamele gewinnen“ etc.) Wenn der nichtmal gegen eine von diesen Pfeifen hier gewinnen kann, können wir mit der Mädchen-F-Jugend auflaufen.

21:00 Heimfahrt. Seltsames Land, dieser Balkan. Wußte übrigens gar nicht, dass Österreich auch dazugehört. Immerhin was dazugelernt.
11.03.2010 10:24 - Paulo - Estrela Amadora (Archiv)
Warum dieser Artikel langweilig ist
Amadora - Estrela-Coach Paulo ist nicht Oliver Kahn. Äußerlich mag das durchaus ein Vorteil sein, aber was die wirklich wichtigen Dinge des Lebens angeht (Erfolg, Geld, Blondinen, am P1-Türsteher vorbeikommen) ist der pensionierte Titan dann wohl doch besser positioniert.

Nun, wie auch immer, was Oli Kahn konnte, war mit Druck umgehen. Druck, Druck, Druck, ohne ihn konnte der knarzende Keeper nicht leben und wäre wahrscheinlich aufgegangen wie ein Heißluftballon. Paulo hingegen kann unter Druck nicht arbeiten- schon gar nicht an kreativen, lustigen oder

unterhaltsamen Zeitungsartikeln. Und seitdem diese Bier-Aktion läuft und alle Copatadores plötzlich ungemein witzig und innovativ sein sollen, ist Paulos Kreativzentrum blockiert.

"Mal abgesehen davon, dass ich mit diesem OUZO sowieso nichts zu tun haben will, den könnt Ihr geschent haben" so der kauzige Amadora-Coach. "Pfui Spinne, mir ein griechisches Gesöff andrehen zu wollen, eine echte Unverschämtheit. Die können doch nix, die Griechen - naja, außer Schulden machen vielleicht - , das sieht man doch schon am Kollegen Theodorakis!"
05.03.2010 15:31 - Paulo - Estrela Amadora (Archiv)
Problemfallflüsterer Paulo ist gefragt
Amadora - Gleich auf drei Problemfälle trifft Estrela Amadora mit ihrem Coach und Hobby-Diplompsychologen Paulo an diesem ZAT. "Da ist Fingerspitzengefühl gefragt" so Paulo freudig ob dieser Herausforderung, "und wer wäre da weniger geeignet als ich?"

In der Tag, es ist ein trauriger Haufen, gegen den Estrela da am Freitag zu Werke gehen muss: Erst Maritimo aus Madeira, da muss man in diesen Tagen nicht viel dazu sagen- wer schon von Cristiano Ronaldo Mitgefühl zugesprochen bekommt, ist mehr als am Boden.

Dann gehts gegen Campomaiorense, die mit Coach Jähnig als

amtierender Meister ganz hinten in den Tabellenkeller abgerutscht... ach nein, das war ja der Jähnig in Argentinien, da kann man aber auch durcheinanderkommen. Wir entschuldigen uns bei allen Lesern für die sagenhaft inkompetente Unverschämtheit, Campomayonaise in die Nähe eines portugiesischen Meistertitels gerückt zu haben.

Wie auch immer, als Krönung des ZAT steht dann das Derby gegen Belenenses an, die auch mit Rückkehrer Josip S.(imunic?) schon wieder hinten drinstehen.

Mal sehen, wem von diesem traurigen Trio wir -selbstverständlich nur aus Mitleid- die Punkte schenken...
25.02.2010 10:14 - Paulo - Estrela Amadora (Archiv)
We call it a Double-Klassiker
Amadora - Der Spieltag aller Spieltage steht an für Portugals Bald-Ex-Meister Estrela Amadora. Mehr Klassiker geht nicht, oder doch, es müsste ein Dreifach-Spieltag und noch ein 5:4 gegen den SC Campomayonaise angesetzt sein. Aber auch so kann man sich die Ansetzungen des nächsten ZAT nur auf der Zunge zergehen lassen: Erst Portimonense, dann Leiria.

Oder sollte man das doch lieber nicht tun? Auf der Zunge dürfte ein recht ekliger Geschmack hängenbleiben, eine Mischung aus übrig gebliebenem picknick mit abgelaufenem Verfallsdatum, holländischem Käse (Van de Baydar), garniert von einer Prise immer noch nicht rangelassenem Capo. Naja, wems geschmeckt hat, wird man nach dem ZAT sehen!
13.02.2010 14:54 - Paulo - Estrela Amadora (Archiv)


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