Amadora - Die Schlagzeile könnte auch, wie bei zahlreichen Kollegen stets beliebt "Saisonende" oder "Saisonbilanz" lauten. Und das, obwohl der letzte ZAT noch zu spielen ist. Doch der ist durch Estrela Amadora nicht mehr aktiv beeinflussbar.
So viel TK hat man im Lauf der Saison (hirnlos) bzw. am vergangenen ZAT (da dann endlich wenigstens mal effizient) verbrannt, dass man nun am Showdown der Saison nur noch als bibberndes Kanonenfutter
in der Ecke sitzen und seines Schicksals in Form der von unten in die internationalen Plätze drängelnden Teams harren kann. Ob am Ende ein EL-Platz herausspringt? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Selbst Associacao Naval auf Platz 12 könnte Estrela noch aus den internationalen Plätzen schmeißen. Dann gesellt man sich halt zu den anderen Kollegen, die ihre Saison in den Sand gesetzt haben, und gratuliert dem Meister aus XXXXX. Oder auch nicht.
Amadora - Willst Du Auswärtssiege sehen, darfst Du nicht zu Spielen von Estrela gehen. Und Trainer von Estrela sollte man besser auch nicht sein in diesen Tagen. "In der Auswärtstabelle vorne dabei sein" ist ja grundsätzlich ein erstrebenswertes Ziel. Doch definiert sich "vorne" üblicherweise durch ergatterte Punkte, nicht durch erzielte Tore.
Bei letzteren liegt Amadora
nämlich mit stolzen 16 auf Platz zwei der Gasttabelle. Bei den Punkten sieht es schon deutlich bescheidener aus (drei), was zusammen zu einer mehr als unterirdischen Schafquote führt. Und dann muss man sich auch noch von Konkurrenten auslachen lassen, denen man mit dieser hirnlosen Taktik vermutlich den Weg zum (Vize-) Titel hübsch aufbereitet hat. Unfreiwillig, übrigens, bevor hier wieder mal jemand auf dumme Gedanken kommt.
Amadora – Heimatbesuch ist angesagt. Zum erstenmal, seit Estrela- Amadora- Coach in Portugal tätig ist (und das sind immerhin schon fast 8 Jahre), wird er am morgigen Samstag, sofern nicht noch ein spontaner Streik dazwischenkommt, auch realen portugiesischen Boden betreten. Naja, so richtig portugiesischer Boden ist es auch wieder nicht, sondern nur: Madeira.
Klare Sache, wohin sollte Paulos Reise auch sonst gehen als auf
die Rentnerinsel? Wird es ein Erholungsurlaub oder eine Scoutingreise? Das
lässt Paulo noch offen. Er hat es vielleicht auch einfach schon wieder vergessen, warum er den Trip gebucht hat. Die Zeit, den Konkurrenten Maritimo Funchal zu beobachten, hätte er zwischen zwei Runden auf dem Golfplatz und der ein oder anderen Heizdeckenauktion sicherlich. Nur ob er das Stadion findet zwischen dem ganzen Grünzeugs, die auf der Blumeninsel wuchern sollen? Ganz sicher sind nur zwei Dinge: Weder wird es auch auf der weit entfernten Insel zu einem NMR kommen, noch wird Paulo den Geburtsort von C. Ronaldo besuchen.
Amadora - Alte portugiesische Bauernregel, aktuell wie nie: Alle Nationen, die mit "S" anfangen, sind Jammerlappen. Serben (ohne Montenegriener), Schweden, Spanier sowieso. Kaum möchte man ihnen ihr seit Jahren unbenutzt in der Ecke liegendes Spielzeug (zweite Liga) wegnehmen, schon ist das Geheule groß, und es wird mit dem dreckigen Finger auf andere gezeigt. "Kult" nennt man das Ganze dann großspurig und behauptet, es unter Schutz stellen zu müssen.
Dabei ist das Einzige, was bei Copamundial amtlich anerkannten Kultstatus genießt, die portugiesische Superliga mit 18 Teams. Der soll nun von ahnungslosen Realitätsfanatikern der Garaus gemacht und 2 Vereine weg genommen
werden. Zur Auswahl stehen ein echter Europaleague-Finalist (Braga), das bestimmende Team der ersten Copasaisons (Academica) und der Rekordmeister (Uniao Leiria... na gut, also eine Reduzierung um ein Team könnte man sich vielleicht sogar vorstellen ;) ).
Es gilt also, die bösen Superligakastrierer in ihre Schranken zu weisen. Es wäre nicht das erste Projekt 18, das scheitert, aber einen Versuch ist es wert. Bis 1. März brauchen wir also noch Stimmen gegen eine Reduzierung, oder noch besser bis Saisonende mindestens zwei neue Trainer im Land, also setzt alles an Werbemitteln und Erpressungsmethoden in Bewegung was Ihr habt! Gute Anwerbegegenden sollen übrigens Schweden und Serbien sein :)
Amadora - Da ja bereits entschieden zu sein scheint, dass die super Superliga von 18 auf 16 Vereine reduziert wird (Die von Hexer17 manipulierte Abstimmung steht aktuell bei 6:4 pro Reduzierung), schließt sich nun die nächste Frage an: Welche Vereine sollen denn rausgeschmissen werden aus Europas elitärstem Kreis?
Nun, man könnte es sich leicht machen und sagen: "Ja natürlich zwei der drei trainerlosen Clubs". Aber ist es nicht das Ziel, neue Trainer zu akquirieren? Wo sollen die denn hin, wenn es keine freien Vereine gibt? Eben. Also wird es zwei trainervolle Clubs treffen müssen. Hier bietet sich eine neue Abstimmung an. Estrela- Amadora- Coach Paulo hat schonmal eine Vorauswahl getroffen:
Estrela Amadora: - Nervt alle, weil es ständig Meister wird. Existiert außerdem in der Realität nicht mehr, also weg
damit. SC Campomaiorense: - Nervt alle, weil ständig Vize, äh Witze drüber gemacht werden. Existiert außerdem ebenfalls in der Realität nicht mehr (na gut, ein bisschen vielleicht). Zudem ist fraglich, ob der Ort Campo Maior überhaupt existiert (siehe Bielefeld-Syndrom). Also weg damit. SC Farense: Ein Bild, bzw. in diesem Fall ein Vereinswappen sagt mehr als tausend Worte: Weg damit! CD Des Aves: Dümpelt seit Jahren in der Bedeutungslosigkeit. Fazit: Weg damit (am Besten noch vor dem nächsten ZAT)! Wobei man andererseits munkelt, wenn alle anderen Clubs eliminiert werden sollten, würde sich cafu sogar Außenseiterchancen auf den Titel ausrechnen. Vitoria Setubal: Wird von Lutscher trainiert. Fazit somit klar. Versperrt zudem den Blick auf die Tabellenspitze.
Amadora - Estrela Amadora sollte demnächst ein eigenes Fundbüro aufmachen. Ständig fehlt irgendwas. Letzte Woche dachte man, es wären die deutschen Paten. Das stellte sich als Irrtum heraus, was schließlich fehlte, waren drei Punkte. Die wird man nicht wieder bekommen, dafür hat man diese Woche wieder einen der geliebten Paten vor die Nase gesetzt bekommen. Also alles in Ordnung?
Nun, was auch nicht fehlte letzte Woche:
Dass man sich zusätzlich zur Heimpleite gegen Naval auch noch von Top-Meisterschaftsfavorit Maritimo Funchal mit 1:0 düpieren ließ. Dass man wenigstens -dank geistesgegenwärtig verteilter 11 Augenbinden- gegen das hässlichste Wappen der Liga gewinnen konnte, war da nur noch ein schwacher Trost. Nun gilt es, diese Scharten in der Rückrunde wieder einigermaßen auszuwetzen. Und natürlich, in der Champions League... ach, egal.
Amadora - Irgendwas ist anders. Diese Woche ist was schiefgelaufen. Doch was ist es nur? Estrela Amadora- Coach Paulo ist ratlos. Im Zugabgabemenü liegt der Fehler, soviel konnte schon von der Estrela IT-Abteilung identifiziert werden.
"Die internationale Zugabgabe fehlt" meldet der IT-Nerd schließlich freudig aus dem Datenraum im Keller des Estrelastüberls, froh den Bug endlich gefunden zu haben. Doch das ist es natürlich nicht. Das Fehlen der internationalen Zugabgabe ist in Amadora spätestens ab der zweiten
Gruppenphase standardmäßig programmiert. "Chef, hier hab ich noch was" kabelt der Nerd nach weiterer stundenlanger Suche in die Trainerlounge. "Wir haben keine Verbindung zur Bundesliga!"
Ja natürlich, das ist es: Der erste seit gefühlt 92 ZATs ohne Patenbetreuung steht an in Amadora. Der Beginn des Aufschwungs in Portugal, kann der deutsche TK-Sparkomissar entlassen werden? Lieber noch nicht, vermutlich braucht man ihn bald wieder. Die Copamundial-Werbeaufkleber hat man ja leider zum Flicken des kaputten Medizinballs gebraucht.
Amadora - Schon wieder soll es der Superbundesliga an den Kragen gehen. Finstere Mächte aus noch finstereren Gefilden wollen den Stolz Copamundials, die beste Liga der nördlichen und südlichen Hemisphäre, die Heimat unzahl... äh, -zähliger internationalen Trophäengewinner (z.B. großer Taubenzüchterpreis, Mitarbeiter des Monats Mc Donalds-Filiale Marzahn-Süd, Ugliest Club Emblem Worldwide Award 2012, Mister Wet-T-Shirt Belem u.v.m.) um zwei Vereine berauben.
"Ist doch klar" so Estrela Amadora-Coach Paulo dazu. "Wo Neid ist, sind auch Neider
(und Silvia), sagt schon ein altes portugiesisches Sprichwort. Und wir als erfolgreichste Liga der Welt haben davon eine ganze Menge. Viele Trainer, gerade aus Finnland, würden gern bei uns trainieren, sind aber trotz mehrere offener Stellen durch das Portugal- Assessment- Center gerauscht. Das frustriert, und dann sucht man natürlich Wege, um sich an uns zu rächen. Aber wir haben, denke ich die perfekte Antwort gefunden und haben erstmal alle Clubs aus den Europapokalwettbewerben abgezogen, um weiteren Racheakten den Nährboden zu entziehen. Da schaut Europa jetzt ganz schön blöd aus der Wäsche."
Amadora - Schnippel, Felix Magatt, John Toshack, alex1412, Sir Gerry sind weg, und im Tausch gabs Lutscher und ein potthässliches neues Wappen. Sieht nicht gut aus für die Superliga. Kurzzeitig konnte man von Vollbeschäftigung träumen, nun werden schon fünf Mannschaften von deutschen Statthaltern kommandiert, darunter der Tabellenführer und der Rekordmeister.
Wo soll das denn noch
hinführen? Wenn es weiter so bergab geht, wird am Ende noch der SC Camomaiorense Meister. Ach so, das gabs ja sogar schon. Also ist es doch nicht der absolute Tiefpunkt, an dem sich die Superliga gerade befindet.
Es wird ja viel über Sponsoren geredet. Auch die Superliga sucht einen Namenssponsor. Emmentaler würde sich da anbieten, oder die wilde 13. Und wenn es so weitergeht, acuh bald die glorreichen Sieben.
Leiria Amadora - Es wäre die Chance gewesen, dem ewigen Rivalen einen gepflegten Lowkick zu verpassen, ihn mal eben in die zweite Liga zu führen und anschließend nach 9 Saisons Abwarten die Führung in der ewigen Tabelle zu übernehmen. Aber da die zweite LIga Portugals ja abgeschafft ist, muss man alles beim Alten belassen und sich in mühevoller Kleinarbeit weiter ranzukämpfen versuchen.
Die Zwischenzeit kann man sich mit lustigem "Werbung-Raten" vertreiben, ein Spiel, das aus der Anfangszeit des Privatfernsehens stammt und in den frühen 90er Jahren zuletzt gesichtet wurde. Dank Horst
Mansons seltsamer Sponsorenbilanz kommt es nun wieder ans Tageslicht: "Ich schätze Horst M.s Presseberichte wirklich sehr" so Paulo, "und bin der Meinung, den Copa-Award hat er mehr als verdient. Schade nur, dass ihm der Ruhm ein wenig zu Kopf gestiegen zu sein scheint. Seine letzte Presserklärung verstehe ich nämlich einfach nicht. Gut, manches ist witzig ("Farense-Puky"), manches kann man sich irgendwie herleitem, aber was wir in Amadora mit der Bank des Vatikans zu tun haben sollen? Keine Ahnung. Anspielung auf Johannes Paulo II.? Kann uns nur noch die Kirche helfen? Vielleicht gibts ja ne Aufklärung nächste Woche.
Amadora - Am nächsten ZAT geht es für Estrela Amadora gegen den großen Lokalrivalen Benfica und Vitoria Guimaraes. Denkt zumindest der unbeleckte Copatador, wenn er sich den Spielplan der Superliga ansieht.
In Wirklichkeit hat die Realität in Form von zwei ersatzlosen (Stichworte: Südeuropa, Schukden, Schludern, Sparpaket) Trainerentlassungen die Superliga schon wieder eingeholt nach dem kurzen Hoch der
Vollbeschäftigung. Damit einhergehend mischen auch die deutschen Besserwisser schon wieder mit in Portugal, über den langen Schatten ihres Patenwesens. Estrela trifft nun an einem ZAT auf gleich beide deutsche Paten- bzw. besser gesagt: Auf zwei einen, denn interessanterweise betreut ein Ersatztrainer (siehe: Sparpaket) gleich Benfica und Guimaraes. Senkt die Reisekosten, ob es die TK-Kosten für Estrela effizienter macht, muss man sehen.
Amadora - "Der schon wieder" - diese Phrase war bislang für den Kollegen Graf Massai von Bango-Lezz reserviert, welcher eine Zeit lang geruhte, Paulo als menschliche Klette in dessen seämtliche Ligen zu folgen. Nachdem der nun endlich eingesehen hat, dass er im direkten Vergleich stets den kürzeren zieht und sich konsequent in irgendwelche Luschenligen (Finnland, Südafrika) verzogen hat, kommt die nächste Klette angedackelt.
Diesmal in Gestalt eines... naja, "Gestalt" ist da schon ein Euphemismus,
also eines Lutschers halt. In Sambia und Australien stets am Abgrund zur verdienten Zweitklassigkeit schwebend und in Europa in aktuer Gefahr, als einziger Trainer in die zweite serbische Liga abgeschoben zu werden, hat sich das Copa-Faktotum nun ins unabsteigbare Portugal gerettet. Ja, gar in räumlich unmittelbare Nähe von Amadora, nach Belem. "Da kann ich ihn endlich mal im wörtlichen Sinne nach hause schießen", gewinnt Paulo selbst dieser erschreckenden Tatsache vor dem ersten Lisboaderby der noch jungen Saison etwas Positives ab.
Amadora - Da ist man sich in Lissabons hässlichster Vorstadt ausnahmsweise mal einig mit dem Ex-Spitzenklub von der beschaulichen Rentnerinsel: Der Aufstieg des SC Farense ist ein großer Einschnitt in die Klasse der Superliga.
Nicht unbedingt, was das zugunsten der Algarviker verlorengegangene Kanonenfutter aus Campomoreirense angeht - da wird Faro-Coach Denker angesichts seiner Spanischen Herkunft ein
gleichwertiger Ersatz auf Augenhöhe durchaus zugetraut-, sondern was die Gestaltung des Vereinswappens angeht. "Uargh", so der erste Kommentar des bekennenden Ästhetikers Paulo nach dem Aufschlagen des A Bola-Sonderheftes zur 34. Saison. "Sieht mir schwer nach Kinderarbeit im Wappendesignstudio aus. Da hilft nur eins: Ans Saisonende verbannen und hoffen, dass man das Wappen dort mglichst selten zu Gesicht bekommt."
Amadora - Super(liga) Saisonfinale. Estrela Amadora spielt noch gegen zwei unberechenbare Paten aus XXXXX und YYYYY in der Bundesliga und gegen Tor-Ben, den Mann, der sich weigert zu akzeptieren, dass man TK nicht in die nächste Saison mitnehmen kann. Da hat der Kollege von der Insel ausnahmsweise mal Recht: Portugal ist kein Ponyhof.
Gegen diese Theorie spricht allerdings, dass man hier ohne Zuhilfenahme des Zeitungsbonus Meister werden kann.
Und dass, neben einem heranrollenden Radfahrer, auch das markante Pferdegebiss eines anderen Kollegen mit Kurs Portugal am Horizont aufzublitzen scheint. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Beziehungsweise ein kleiner Schritt für die Saison (der letzte ZAT), aber ein großer Schritt für das TK-Polster (Dreimal die 6 bräuchte man mimdestens), um mit Louis Armstrong zu sprechen. Oder war es Herbie Hancock? Man weiß es nicht mehr genau.
Amadora - Auf gehts zum Saisonfinale in der Super- trotz- Wirtschaftskrise - Fast- Vollbeschäftigungs- Superliga Portugals. Großer Meisterschaftsfafvorit ist, wie immer eigentlich, Estrela Amadora. Zumindest wenn es nach dem Kollegen H&M geht. Was dessen sportliche Analysefähigkeiten angeht, sei jedoch mal ein Blick auf die Tabelle empfohlen.
Also alles wie immer: Großes Favoritenrollenschuhgeschiebe ohne Hintergrund? "Nein, diesmal nicht" so Estrela-Coach Paulo. "Und ich gebe Ihnen eine ganz originelle Begründung: Das Restprogramm." Aber wer wird denn dann Meister? Vielleicht ja gar keiner, da der Hexer16 die Liga doch um 2 Plätze reduziert und damit ganz oben anfängt.
Amadora - Auf gehts zum großen 6:6-Festival Saisonfinale in der deutschen Bundesliga portugiesischen Superliga. Estrela Amadora ist eher untendran als mit dabei, gerade so klammert man sich an den letzten Europa League-Platz.
Europa League, war da nicht irgendwas? Man sollte eigentlich im Finale stehen, doch aus technischen Gründen ist die internationale Zugabgabe blockiert. Da dies nach den aktuellen Erfahrungen bis Saisonende wohl nicht mehr repariert wird, darf sich nun unverdientermaßen der AC Ohlala von den Schotten düpieren lassen. Ob man unter diesen Umständen überhaupt wieder einen EL-Platz anstreben sollte? Nun, diese Überlegungen sind angesichts der noch ausstehenden Heimgegner wohl ohnehin obsolet.