"Von mir aus kann man die Saison neu starten," meinte Mao auf die Frage eines Journalisten, wie er die bisherige Saison sehe. Aber es ist ja auch ein wenig, wie ein Neustart, was die Tabelle in Indien zeigt: Gerade einmal vier Punkte trennen den Zweiten vom Vorletzten. "Wie schon im Vorjahr ist die Liga sehr ausgeglichen, und darum ist es enorm schwer, auf dem Mittelfeld herauszukommen. Wir haben die Winterpause genutzt, uim drei neue Spieler zu holen und diese zu integrieren. Das ist noch nicht gelungen, daher greife ich erst einmal auf die bisherige Elf zurück. Die Neuen werden nur eingewechselt, wenn wir einmal führen und nichts mehr schief gehen kann. Ich rechne mit dem ersten Wechsel in der 76. Minute des heutigen Spiels."
Der Trainer der Churchill Brothers ist nicht zufrieden mit seinem Team: "Was sich mein Team derzeit auf fremden Plätzen leistet kann ich nur als unterirdisch ansehen. o.k., daheim klappt es ganz gut, aber wir müssen auch in der Feremde punkten, wenn wir nach oben kommen wollen. Wir haben dafür ein Spezialtraining absolviert, nun will ich Erfolge sehen. Leider können wir die neuen Spielzüge an diesem ZAT nicht testen, denn wir haben zwei Heimspiele. Da bin ich zuversichtlich, dass wir unsere Heimstärke ausspielen können und zwei Dreier einfahren. Dann sieht die Tabellen hoffentlich etwas besser aus. So kriegt man ja Depressionen."
„Es sagt viel über die Ausgeglichenheit der Liga aus, wenn man nach einem 0:5 den Platz halten kann.“ Mao Ze Tung, Trainer der Churchill Brothers war erstaunt, dass nach der desaströsen Leistung seines Teams nicht der letzt Tabellenplatz herausgesprungen war. „Ich freue mich, dass wir eine Woche Zeit hatten, intensiv an der Beseitigung der Fehler zu arbeiten und nun in zwei Spielen Gelegenheit haben, es besser zu machen. Das Team ist sich
bewusst, dass es so nicht weiter gehen kann. Gegen Calcutta erwarte ich eine deutliche Steigerung. Wen sie aus unserem Stadion gehen, sollen sie nicht mehr ungeschlagen sein. Bei dem Hindustan Club aus Delhi bin ich nicht sicher, wie meenzer die Mannschaft einstellen wird. Sein Angriffsfußball würde uns sicher schwer treffen, aber ich habe mit der Mannschaft darauf hin trainiert, Delhi nicht ins Spiel kommen zu lassen. Das sollte für einen Punkt reichen.“
Die Chruchill Brothers haben den ersten Saisonerfolg errungen. In einem über weite Phasen unansehnlichen Spiel gelangen - mit Hilfe des Gegners - zwei glückliche Tore. Da Sporting Clube de Goa auch nicht mehr zustande brachte, wurden so der erste Dreier verbucht. Damit steht das letztjährige Überraschungstram nicht mehr auf einem Abstiegsplatz, ist aber weit von der Spitze entfernt, der in der Vorserie so lange gehalten wurde. Nun geht es zum ungeschlagenen Meister Vasco Sports Club, da ist sicher nichts zu holen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und man weiß ja nie...
So hatte sich Mao den Saisonstart nicht gedacht. Seine Churchill Brothers ließen bei ihrem Auftritt bei Punjab Police Jalandhar jeglichen Biss vermissen. Die Polizisten konnen spielen wie sie wollten und führten die Gebrüder Blattschuss regelrecht vor. Glatt mit 0:3 ging man unter und schlich gesenkten Hauptes vom Platz. Mao kündigte einige Veränderungen an, Entschuldigungen ließ er nicht gelten. "Wir haben grottenschlecht gespielt, das lasse ich mir nicht gefallen, einige Spieler werden in der nächsten Woche auf der Tribüne sitzen. Wir haben sehr leistungsbezogene Verträge, das wird ihnen wehtun. Vielleicht lernen sie so das Laufen."
Mao Ze Tung ist wieder auf der internationalen Bühne. Nach seiner Irakära mit vier Meisterschaften in Folge und vielen Erfolgen in der CL führte er die Churchill Brothers im ersten Jahr in den AFC Cup. „Leider fehlte uns am Ende die Kraft, denn bis drei vier Spieltage vor Schluss waren wir immer unter den besten zwei zu finden. Das ist für die junge Mannschaft ein toller Erfolg. Darauf können wir aufbauen. Wir werden unser Training nicht umstellen, denn die Taktik war gut, nur müssen wir in der Abwehr sattelfester werden, dann können wir die nötigen Punkte holen, um nächstens Jahr noch weiter oben zu stehen. Mittelfristiges Ziel ist die CL, Fernziel die Meisterschaft. Spätestens in fünf Jahren soll es geklappt haben.
Zuhause Hui, auswärts pfui kann man zu den Auftritten der Churchill Brothers sagen. Bei Sporting Clube de Goa gabe es eine blamable 0:1 Niederlage. Blamabel, weil Goa mit einer Nachwuchsmannschaft angegreten war und die Gebrüder es trotzdem nicht schafften, auch nur einmal auf das Tor zu schießen. Daheim gegen den East Bengal Club gewann man zwar nur knapp und in der Nachspielzeit mit 5:4 doch zeigte man während des gesamten Spiels eine sehr gute Leistung. East Bengal war einfach sehr gut - insgesamt vielleicht das beste Spiel der Saison. Leider wurde man von der Tabellenspiezt verdrängt, nun sicher zum letzen Mal, denn zurück auf Platz eins führt in dieser Saison nur ein Wunder.
Mao Ze Tung übt sich in Meditation. Seine Churchill Brothers hatten soeben den Altmeister Indian Bank mit 4:0 abgefertigt und lliegen weiterhin an der Spitze der indischen Liga. "Natürlich ist das ein Erfolg, aber noch haben wir nichts in Händen. Wir müssen weiterhin ruhig arbeiten und Punkte sammeln. Mich freut, dass die Mannschaft daheim eine Bank ist, aber nun müssen wir allmählich auf auf fremden Plätzen punkten, damit es gelingt, einen internationalen Startplatz zu erringen. Dafür ist es nötig, auch auswärts mit drei Stürmern anzutreten. Das wollen wir spätestens bei den Hindus aus Neu Delhi praktizieren. Aus einer starken Abwehr heraus kontern, das sollte klappen."
Die Gebrüder Churchill sind auf dem Boden gelandet.Im Spiel bei den beschränkten Hindustan Aeronautics gelang so gut wie nichts und den Spielern wurde schonungslos aufgezeigt, wo ihre Grenzen sind. Glatt mit 0:3 geschlagen schlich man vom Feld. Trotzdem führen die Brothers weiterhin die Tabelle an, da auch Hindustan Club New Delhi eine Niederlage einstecken musste. Nun geht es gegen den Altmeister Indian Bank. Trainer Mao Ze Tung kann auf alle Spieler zurückgreifen und kündigte an, bedingungslos anzugreifen. Hoffentlich nicht planlos, meinte ein kritischer Journalist dazu lapidar.
Die Churchill Brothers haben die Herbstmeisterschaft knapp verpasst. Es wäre eine Riesensensation gewesen, wenn der Liganeuling Mao sein Team sofort zu einem inoffiziellen Titel geführt hätte. Aber auch so ist man zufrieden: „Wir haben uns überraschend oben halten können. Glückwunsch nach New Delhi, sie waren abgeklärter und sind verdient oben. Für uns heißt es nun, alle Anstrengungen darauf zu verwenden, dass wir nächste
Serie international spielen. Mit dem Abstieg werden wir sicher nichts zu tun haben, aber mit der Meisterschaft auch nicht. Ich glaube, dass de Aeronauten noch durchstarten und abheben werden. Wir peilen den fünften Platz an, das wäre eine tolle Leistung. Das brächte dann auch zusätzliches Geld, so dass wir uns auf ein, zwei Positionen verstärken könnten. Aber ich vertraue meinem Team und bin sicher, dass wir weiter oben mitspielen können.“
Hinspiel gewonnen, Rückspiel gewonnen, da ist es für die CHurchill BRothers klar, dass man vor Vasco Sports Club steht. Die Mannschaft zeigte ein tolles SPiel und gegte den Gegner mit 4:0 geradezu vom Platz. Nun reist man zu den "Himmlischen", dem Meisterschaftsfavoriten nach Hindustan Aeronautics Limited Für Mao Ze Tung stellt sich der Spielausgang einfach dar: Der zweitbeste Sturm gegen die zweitschlechteste Abwehr. Da können wir nur gewinnen.
Die indische Liga erwartet am Wochenende das Topspiel. Der Tabellenzweite Chrutchill Brothers erwartet den Spitzenreiter Hindustan Club New Delhi. "Das wird sicher ein Spiel auf höchstem Niveau" erwartet Churchills Trainer Mao Ze Tung. "Wir werden alles daran setzen, unsere Heimserie zu halten und auch dieses Spiel zu gewinnen. Alle Spieler sind fit, ich habe die Qual der Wahl. Was die Taktik angeht, wird es keine Überraschungen geben: Wir können gar nicht devensiv spielen!" Danach geht es zum daheim wieder erstarkten Salgaocar Sports Club. Dort ist sicher nicht viel zu holen.
Die Churchill Brothers fühlen sich offensichtlich an der Tabellenspitze ganz wohl. Der letze ZAT brachte einen souverän herausgespileten Sieg gegen den bisherigen Tabellenführer Mohan Bagan. Spektakulär war dann aber das Spiel beim Meister Punjab Police Jalandha. Nach einem frühen Rückstand geland ein Dopppelschlag, der bis zur 72.Minute die Führung bedeutete. Der Ausgleich der Polizisten konnte sofort gekontert werden, so dass (fast) alle schon die Gebrüder auf der Siegesstraße sahen. Doch in der Nachspielzeit musste der Gast den Ausgleich hinnehmen. Insgesamt war das 3:3 gerecht, dies Spiel hätte keinen Sieger verdient gehabt.
Diesmal war es kein zufälliger Sieg, den die Churchill Brothers einfuhren. Nach einem kurzen Intensivtrainingslager, in dem der neue Trainer die Mannschaft besser kennen lernte, stellte er das System um. Weiterhin haben die Spieler viel Freiheit, doch ist eines für Mao Ze Tung ganz wichtig: "Vorne mehr machen als hinten reinkriegen." Im ersten Heimspiel gelang es ganz gut, bleibt abzuwarten, wie das nächste Auswärtsspiel ausgeht. "Überraschen werden wir nun niemanden mehr, außer uns selbst," war sein Fazit der ersten Tage im Amt.
Oh Mann, damit hatte der Trainer am wenigsten gerechnet. Seine Churchill Brüder düpierten am ersten Spieltag den Meisterschaftsfavoriten Vasco Sports Club und stehen nun auf dem ersten Tabellenplatz. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Das Team hatte ich erst zweimal auf dem Platz gesehen und habe ihnen als taktische Marschrute nur gesagt: Geht mal raus und seht, was ihr machen könnt. Wenn möglich , gewinnt. Dass die Jungs das so super erledigen, ist einfach phantastisch. Wir werden aber nun das Training strukturieren. Wobei ich auch damit liebäugele, der Mannschaft mehr taktische Freiheiten zu geben, als sie offensichtlich letzte Saison hatte."
Die Churchill Brothers haben einen neuen Trainer. Trainerurgestein Ma Ze Tung sucht erneut eine Herausforderung. "Ich habe die Brüder seit Jahren beobachtet, sie haben eine gute Clubführung, was mir sehr wichtig ist. Aber im letzen Jahr haben sie ihr Potential einfach nicht abgerufen. Da scheint im Training einiges schief gegangen zu sein. Das möchte ich ändern. Die Brothers sind ein Team, das in die obere Tabellenhälfte gehört. Dorthin will ich sie führen, unser Ziel ist ein internationaler Wettbewerb. Zum Start gleich zum Vizemeister zu müssen ist natürlich eine sehr hohe Hürde. Aber wir werden unser 1-9-1 System testen, also mit neun Spielern verteidigen und den Stürmer mit langen Bällen füttern."