Meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga, hat sich offenbar am Spieltag vom vergangenen Wochenende, ein Dreierspieltag, in der zweiten Tabellenhälfte festgebissen. Drei Spiele, drei Punkte. So kann man natürlich nicht gerade brillieren, sondern, man muss eher etwas nach hinten schauen, so rückt natürlich die Grenze zum Abstieg näher. Gegen Tokyo Verdy 1969 erwischte man ein frühes Gegentor und konnte von da her nichts mehr bewirken. Viel befreiter wirbelten die Spieler in der Begegnung gegen die Kashima Antlers mit zwei frühen Toren, die die Partie in die richtige Richtung lenkten.
Meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga, rutschte tatsächlich in der Tabelle in die zweite Hälfte ab und ist nur durch drei Punkte vom Strich entfernt und dabei war ich eigentlich gar nicht so unzufrieden mit der Leistung und dem Auftreten der Spieler. Gegen den Yokohama FC zum Beispiel spielten sie einen guten Fussball, und wenn sich eine Chance anbot, haben sie sie ausgenutzt. Da kann ich doch wirklich zufrieden sein. Auch gegen JEF United Ichihara Chiba konnte die Mannschaft lange Zeit das Spiel offen halten und als ich mich eigentlich schon mit einer Nullnummer abfand, kam kurz vor Schluss noch das entscheidende Gegentor.
Nach internen Querelen innerhalb der Mannschaft Kyoto Purple Sanga, wo es um die Führungsstrukturen und Verantwortlichkeiten ging musste ich ein Machtwort sprechen, was die Situation kurzzeitig beruhigte, aber sicher noch nicht gelöst ist. Dadurch konnte die Mannschaft, zwar mit viel Glück das erste Spiel des Wochenendes noch gewinnen gegen Gamba Osaka mit einem Entscheidungstor in der letzten Minute, aber, und wen wundert es, brachen die Streitigkeiten wieder aus und dadurch war die Mannschaft in der Begegnung gegen Omiya Ardija praktisch nicht vorhanden und nach vier Minuten schon zwei Tore im Rückstand.
Ich war eigentlich überrascht, dass meine Mannschaft schon nach so kurzer Zeit in dieser Saison einigerecht gute Ansätze zeigte. Bei den Vorbereitungsspielen in der Zeit vorher hatte ich schwere Bedenken über die Tauglichkeit der Mannschaft. Im ersten Spiel von Kyoto Purple Sanga reichte am vergangenen Wochenende ein Doppelschlag nach einer halben Stunde in der ersten Halbzeit um gegen Shimizu S-Pulse zu den Punkten zu kommen. Ein Rückschlag stellte sich in der zweiten Begegnung gegen Thespa Kusatsu ein. Das Gegentor nach dreissig Minuten konnte nicht mehr ausgeglichen werden.
Ich denke, ich darf mit dem Auftakt meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga, zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass noch Spieler fehlen, die zum Grundgerippe der Mannschaft gehören. Gegen Avispa Fukuoka ging der neu zusammengestellte Sturm zur Verwunderung der Fans schon zu Beginn des Spiels in Führung und gab diese Führung bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. Gegen Kataller Toyama geriet dagegen meine Mannschaft schon früh in Rückstand und versuchte alles, den Rückstand wettzumachen, aber die Abläufe griffen noch nicht und so gelang der Ausgleich nicht mehr.
Herzliche Gratulation an den Trainerkollegen Roquatoni zum Gewinn der Meisterschaft in der japanischen J-League Division 1 und an den Tarinerkollegen James Cook zum Gewinn der Vizemeisterschaft.
Meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga hat ein richtiggehendes Debakel erlebt und endete auf dem enttäuschenden 11. Rang weit in der zweiten Tabellenhälfte. Natürlich sind die Kritiker und Besserwisser schnell zur Stelle. Ich bin für Kritik offen und weiss auch, dass ich die Mannschaft kaum richtig für diese Saison eingestellt habe und dass mir die eigentlichen Führungsspieler fehlten. Auch die Klubleitung ist selbstverständlich von diesem schlechten Abschneiden nicht begeistert.
Ein Dreierspieltag in Japan mit allen Hochs und Tiefs. Ein ganz verrücktes Spiel entwickelte sich als meine Mannschaft Kyoto Purple Sanga gegen Avispa Fukuoka antrat. Verrückt, aber ein Leckerbissen für die Fans beider Mannschaften. Avispa war nach zwanzig Minuten mit einem Blitzstart schon mit vier Toren in Führung gegangen. Damit schien eigentlich da Spiel gelaufen. Aber meine Mannschaft kämpfte sich bis zur Pause bis zum Anschlusstor heran, glich nach dem Unterbruch aus und ging sogar mit zwei Toren in Führung. Allerdings konnte Avispa nach einer Stunde ausgleichen und dann war offenbar Waffenstillstand. Es passierte nichts mehr, die beiden Teams schienen ausgebrannt zu sein.
Meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga, wirkte am vergangenen Spieltag zuerst völlig ausgepumpt, kraftlos und war so ganz von der Rolle in der Begegnung gegen Thespa Kusatsu. Begegnungen die in früheren Zeiten eher knapp ausgingen. Diesmal war die Situation so eindeutig, so dass nach einer halben Stunde bereits alles entschieden war. Jetzt musste von der Mannschaft eine Reaktion kommen im zweiten Spiel gegen Kataller Toyama und die kam auch, ebenso klar und war tatsächlich eine Wiedergutmachung des verlorenen Kredits. Negativrekord bei den Fans, die einiges verpassten, vor allem in der zweiten Halbzeit.
Meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga, hat grosse Schwierigkeiten den Faden zu finden und bleibt auch nach dem heutigen Spieltag in den Niederungen der Tabelle hängen, immer mit dem Blick nach unten. So ganz hilflos spielte meine Mannschaft gegen Omiya Ardija, ohne überhaupt den Hauch einer Torchance zu haben. Drei Gegentore fielen bereits in der ersten Halbzeit. Diese Ladehemmungen spürten die Spieler auch noch in der zweiten Begegnung gegen Albirex Niigat und so war die torlose erste Hälfte keine Überraschung. Zum Glück platzte der Knoten noch eine Viertelstunde vor Ende des Spiels.
Es ist ganz schwierig, nach einer ausgezeichneten Saison den Schwung wieder aufnehmen zu können, vor allem, wenn man so weit unten steht wie meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga. Da gilt der Blick eben schon eher nach hinten. Da ist es schon wichtig, mindestens den Platz zu halten. Ein gutes Spiel meiner Mannschaft gegen Cerezo Osaka wurde mit einem Gegentreffer in der zweiten Halbzeit überhaupt nicht belohnt. Gegen Giranvanz Kitahyushu war es im zweiten Spiel auch sehr schwierig zu punkten. Man merkte beiden Mannschaften die ungemütliche Tabellensituation an.
Meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga, ist mit gutem Selbstvertrauen in die Rückrunde gestartet und konnte gegen Shimizu S-Pulse schon in der ersten halben Stunde drei Tore vorlegen und nachher natürlich einen Gang zurückschalten und das Spiel kontrollieren. Anders in der Begegnung gegen Oita Trinita, wo die Spieler einen Gegentreffer in der Mitte der ersten Hälfte zulassen mussten und anschliessend kein Rezept fanden, auszugleichen. Damit ist es also ein durchschnittlicher Auftakt und lässt die Mannschaft tief unten in der Tabelle stehen.
Mit einem sehr durchzogenen Spieltag beendet meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga, die erste Saisonhälfte. Eine Niederlage gegen den Sony Sendai FC zeichnete sich schon in der ersten Halbzeit ab mit drei Gegentreffern. Allerdings gelang meinen Spielern in der zweiten Halbzeit der Anschlusstreffer, mehr aber nicht. Gegen den Yokohama FC geriet man ebenfalls in der ersten Halbzeit klar in Rückstand und konnte sich in der zweiten Halbzeit nicht mehr erholen. Zum Glück gelang im letzten Spiel gegen Tokyo Verdy 1969 mit vier Treffern ein versöhnlicher Abschluss.
Dreizehn Gegentreffer in drei Begegnungen vom Spieltag am vergangenen Wochenende sind selbstverständlich für mich als Trainer ein Alarmzeichen und ich bin da natürlich nicht erstaunt, dass die Mannschaft dadurch in die zweite Tabellenhälfte abgesackt ist, ohne überhaupt einen einzigen Sieg zu erzielen. Einzig ein Unentschieden auf hohem Niveau resultierte, damit also nur ein einziger Punkt als zählbares Ergebnis für die Tabelle. Ich denke, es war aber immerhin ein gutes Lebenszeichen, als die Mannschaft gegen Kashiwa Reysol mit vier Treffern hinten lag, noch ausgleichen und das Spiel sogar kurz vor Spielende noch drehen konnte. Allerdings musste man den Ausgleich in der Nachspielzeit hinnehmen.
Im restlos ausverkauften Stadion kam es am vergangenen Wochenende zur spannenden Begegnung zwischen den Vizemeister Kyoto Purple Sanga und dem amtierenden Meister der japanischen J-League Division 1. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit konnte sich meine Mannschaft in der zweiten Hälfte dann durchsetzen, sehr zur Freude der Fans. In der zweiten Begegnung musste man dem Kräfteverschleiss etwas Tribut zollen und verlor sang- und klanglos gegen Consodale Sapporo mit einem Doppelschlag nach einer Stunde, um dann gegen Shonan Bellmare im dritten Spiel wieder auf die Siegesstrasse zurück zu kehren.
Der Erfolg der vergangenen Saison lähmt die Mannschaft etwas, weil die Fans plötzlich mit einer gesteigerten Erwartungshaltung reagieren, die natürlich nicht entsprechend beantwortet werden kann. Ich kann da mit dieser verjüngten Mannschaft nicht nach vorne schauen, sondern muss sehen, dass sie in der Meisterschaft mithalten und die Doppelbelastung mit den internationalen Spielen aushalten kann. Immerhin nach einer sehr schwierigen ersten Halbzeit gegen Thespa Kusatsu gelang dann doch noch ein Doppelschlag und damit die Siegsicherung. Weniger erfolgreich erwies sich die Mannschaft gegen Kataller Toyama.
Es ist ja immer dann am schwierigsten, wenn man an der Pressekonferenz sich erklären muss, warum man eine entsprechende Umstellung in der Defensive vorgenommen hat und es dabei ins Auge gegangen ist wie am vergangenen Wochenende bei den entsprechenden Begegnungen. Im Spiel gegen den Albirex Niigata lag nach der Umstellung die Mannschaft schon nach zehn Minuten mit zwei Gegentoren zurück und war natürlich dadurch so geschockt, dass sie sich nicht mehr zurückkämpfen konnte. Besser lief es mit der gewohnten Aufstellung gegen Omiya Ardija in der zweiten Halbzeit mit den nun überfälligen Treffern.