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COPA NEWS

Da lacht das Kamel!
Ein packendes Saisonfinale liegt hinter uns, eine neuen – wohl noch spannendere – Saison vor uns. Und Marokkos Liga hat sich mittlerweile herausgeputzt, dass es eine wahre Freude ist. Muwallid Bin Fasel erinnert sich: "Als ich damals nach Marokko gekommen bin, bestand diese Liga nur aus dem Zweikampf IZ Khemisset gegen SC Chabab Mohammédia. Mittlerweile haben wir ein Teilnehmerfeld am Start, dass es durchaus mit Algerien oder Südafrika aufzunehmen vermag. Da sind mindestens sieben Teams dabei, denen es ohne

weiteres zuzutrauen ist, den Meistertitel zu erringen." Zwar wechselte El Massiras Erfolgstrainer, Arie Haan, nach Tunesien, doch im Gegenzug verpflichtete JSSM einen noch viel prominenteren Übungsleiter: Diego Diggler, seines Zeichens Medizinmann und ehemaliger Welt-Trainer der Saison. Eine starke marokkanische Liga steht vor einer sicherlich interessanten Saison – da freuen sich nicht nur die Kamele.
24.05.2006 15:07 - Muwallid Bin Fasel - Wydad de Casablanca (Archiv)
Moderner Fünfkampf in Marokko
Rang vier belegte Wydad AC in der vergangenen Saison; für die aktuelle Spielzeit hat man sich in Casablanca eine Steigerung vorgenommen. Allerdings ist die Situation an der Tabellenspitze so offen und spannend wie schon lange nicht mehr. „Fünf Teams haben noch die Chance, Meister zu werden“, glaubt Muwallid Bin Fasel. „Bei dieser Konstellation kann jeder Fehltritt fatale Folgen haben. Am Ende werden die Nerven

entscheiden – und natürlich das Restprogramm, welches leider nicht wirklich für uns spricht.“ Angesprochen auf die nachlassende Kondition seines Teams und die personellen Engpässe, reagierte der dreimalige Meistertrainer ungewohnt gereizt. „Das ist mir völlig egal. Wir werden mit elf Mann auflaufen, und diese werden auch Leistung bringen. Zur Not müssen wir ihnen Halt ein wenig Kraftfutter verabreichen.“
05.05.2006 10:00 - Muwallid Bin Fasel - Wydad de Casablanca (Archiv)
Leichtes Spiel ganz schwer?
Nichts für schwache Nerven ist der Meisterschaftsendspurt in Marokko. Wydad Casablanca ist mittendrin und trifft im nächsten Heimspiel auf den Tabellenletzten, den Lokalrivalen Tihad. Eine klare Sache, sollte man meinen, doch Bin Fasel ist skeptisch. "Das ist ein ganz skandalumwitterter Verein. Seit dem Abgang von Emil Estars tun sich da merkwürdige Dinge. Gerüchten zufolge soll der Verein mittlerweile von einem südafrikanischen "Paten" ferngesteuert werden; das macht alles nicht einfacher." Kommt dazu, dass Wydad in Heimspielen gegen Aussenseiter zuletzt nicht immer eine sonderlich gute Figur machte. Jüngst setzte es gegen Stade Marocain eine 1:3-Heimniederlage.
28.04.2006 08:30 - Muwallid Bin Fasel - Wydad de Casablanca (Archiv)
Willkommen, King of Queens!
"Na, das nenn' ich einen guten Griff!" Muwallid Bin Fasel zeigte sich sichtlich erfreut nachdem beim Ligakonkurrenten RS Settat der King of Queens, der sich in Senegal den Ruf eines Erfolgstrainers hatte, als neuer Übungsleiter präsentiert worden war. "Mein Bauchgefühl sagt mir, dass er Settat auf Vordermann und die marokkanische Liga bereichern wird."
In sportlicher Hinsicht hatte Muwallid Bin Fasel zuletzt kaum Grund zum Lachen. Zu sehr schmerzte die 1:3-Heimpleite gegen den Aufsteiger Stade Marocain. "Das Meisterschaftsrennen wird auch diesmal wieder eng und spannend werden, aber vielleicht hat uns diese Niederlage bereits entscheidend zurückgeworfen."
16.04.2006 19:31 - Muwallid Bin Fasel - Wydad de Casablanca (Archiv)
Von vielen Kamelen und einem feinen Gehör
<b>Le Matin :</b> Muwallid Bin Fasel, ist es wahr, dass Euch Chabab Mohammédia 270 Kamele für Euren Stürmer Mohamed Madihi geboten hat?
<b>MBF :</b> Wie?
<b>LM:</b> 70 Kamele sollen für Mohamed Madihi geboten worden sein, hört man.
<b>MBF :</b> Ich kann Sie nicht verstehen.
<b>LM:</b> Wie ist das mit den 270 Kamelen?
<b>MBF :</b> Brüllen Sie doch hier nicht rum. Ich verhöre mich

nicht so schnell wie Sie. Schreiben Sie, dass ich ganz zufrieden bin mit dem bisherigen Saisonverlauf, wobei ich angesichts unserer etwas dünnen Personaldecke Bedenken hege, ob wir noch ins Rennen um die Meisterschaft eingreifen können.
<b>LM:</b> Würdet Ihr jetzt die Güte haben, meine Frage zu beantworten.
<b>MBF :</b> Ich kaufe keine Kamele, tut mir Leid.
<b>LM:</b> …
<b>MBF :</b> Gehabt Euch wohl, ich muss zum Training.
30.03.2006 12:55 - Muwallid Bin Fasel - Wydad de Casablanca (Archiv)
Was hat Hamzah Al-Boussabout Ben Lacine El-Khamel Djafar bei Ibrahim Dervis Illadir Ben Abul Gaza Ibn Achmed Ramzir zu suchen?
Wie dieses Foto beweist, vernachlässigte Hamzah Al-Boussabout Ben Lacine El-Khamel Djafar, preisgekrönter Kamelfriseur und Fussball-Sachverständiger, zuletzt seine Pflichten als Co-Trainer bei Wydad Casablanca. Ohne Wissen des Vereins knatterte er mit seinem Privatauto zum Refugium des kamelzüchtenden Redakteurs Ibrahim Dervis Illadir Ben Abul Gaza Ibn Achmed Ramzir in der Nähe von Beni Mellal. Auf dem Beifahrersitz: Hamzahs Lieblings-Kamelstute, die sich vom reinrassigen Hengst des Zeitungsfritzen – na Sie wissen schon..
Obschon aus Insiderkreisen zu erfahren war, dass Hamzah bei seiner Rückkehr ein gehöriges Donnerwetter der Vereinsoberen von

Wydad zu gewärtigen hatte, schwieg sich der Verein offiziell zu dem unliebsamen Vorfall aus. Auch Trainer Muwallid Bin Fasel sprach viel lieber von den Geschehnissen bei seinem alten Verein, Olympique Khouribga: "Ich hoffe das nach dem schnell amtsmüden afrika-miccy und Kuhn, dem offenbar von Seiten des Weltverbandes betrügerische Machenschaften vorgeworfen werden, mit Copaking endlich wieder Ruhe und Kontinuität beim OCK einkehrt und möchte ihn daher herzlich in Marokko willkommen heissen."
15.03.2006 00:34 - Muwallid Bin Fasel - Wydad de Casablanca (Archiv)
Dervis Haci El Salami festgenommen
Grossrazzia gestern in den Redaktionsräumen des berüchtigten Revolverblatts Le Figaro in Marrakech. Dabei wurde der Praktikant und stellvertretende Sportberichterstatter Dervis Haci El Salami verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, dem Presseoffizier eines renommierten marokkanischen Erstligisten 500 Zeichen gestohlen zu haben. Im Falle einer Verurteilung dürfte Dervis Haci El Salami die Füllfeder abgehackt werden. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe vehement und beruft

sich auf die Pressefreiheit: "Ich werde es mir nicht verbieten lassen, langweilige Artikel zu verfassen."
Ibrahim Dervis Illadir Ben Abul Gaza Ibn Achmed Ramzir, Chefredakteur des Le Figaro war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Er liess lediglich ausrichten, er habe jetzt Urlaub und wolle sich gänzlich seinem Hobby, der Kamelzucht, widmen. Alles andere sei ihm im Moment wurscht. Somit bleibt abzuwarten, wie es mit dem Traditionsblatt aus Marrakech weitergehen soll.
10.03.2006 12:21 - Muwallid Bin Fasel - Wydad de Casablanca (Archiv)
<b>MOROCCO ROCKS</b>
Die Jagd auf Südafrika und Algerien ist eröffnet! Das Championnat National von Marokko, steht wohl vor einer der interessantesten Saisons überhaupt. Eine illustre Schar renommierter Trainer hat sich mittlerweile im Land des Vizeweltmeisters eingefunden, zu guter Letzt stiess auch noch Kunta Kinte dazu, der vergangene Saison mit Real Tamale United die CAF Champions League gewann. Er nahm den Trainersessel bei Kawkab Marrakech in Beschlag.
Die 19. Saison ist Geschichte. In einem spannenden Saisonfinale sicherte sich der alte Trainer-Fuchs Carsten Seeheimer mit Chabab Mohammédia nach zwei Vizemeisterschaften in Folge den Titel. Glückwunsch dazu!
In der neuen Spielzeit wird Chabab der grosse Gejagte sein; zu den Jägern möchte auch

der Rekord-Meistertrainer des Landes, Muwallid Bin Fasel, mit Wydad Casablanca gehören. "Diese Mannschaft hat durchaus Potential. Wenn es uns gelingt, konstanter aufzutreten, als vergangene Saison, können wir eine gute Rolle spielen." Gleichzeitig bekannte sich Bin Fasel auch deutlich zur marokkanischen Liga. "Als ich aus Khouribga wegging, hätte ich auch nach Tunesien wechseln können, entschied mich aber, in Marokko zu bleiben, weil ich spürte, dass dieser Liga ein weiterer markanter Aufschwung bevorsteht."
So sei es! Allez le Maroc!
09.02.2006 19:41 - Muwallid Bin Fasel - Wydad de Casablanca (Archiv)
Skandalnudeln
Wieder einmal rappelte es kräftig in der marokkanischen Skandalkiste, und zwei Trainer mussten ihren Hut nehmen. "Bleibt nur zu hoffen, dass wir in Zukunft von weiteren zweifelhaften Gestalten verschont bleiben", seufzte Muwallid Bin Fasel, derweil auf Geheiss des Verbandes in allen marokkanischen Stadien Transparente mit der Aufschrift "Keine Macht den Multis" angebracht wurden.
Auf dem sportlichen Parkett läuft es für Wydad Casablanca bislang hervorragen, allerdings befürchtet Bin Fasel, dass sein Team im Saisonfinale noch etwas einbrechen könnte: "Wir haben zurzeit leider einige Verletzte sodass ich gewissen Spielern nicht die Pausen geben kann, die sie dringend brauchen würden."
14.04.2006 15:24 - Muwallid Bin Fasel - Wydad de Casablanca (Archiv)


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