Es läuft eigentlich gerade dann am besten, wenn man die grössten Zweifel an der Fähigkeit der neu zusammengestellten Mannschaft hat. In der Begegnung gegen den AS Saint Etienne konnten meine Spieler mit zwei Toren noch vor der Pause das Spiel in die richtigen Bahnen lenken, mussten dann aber bitter einsehen in der Ausspielung gegen den Stade Rennes FC, dass schon das kleinste Nachlassen ins Auge gehen kann. Allerdings liess sich die Mannschaft von dieser hohen Niederlage nicht unterkriegen und gab gegen den FC Gueugnon noch einmal alles, um sich zu rehabilitieren und um die Punkte zu holen.
Ich stehe sicher mit meiner Mannschaft im Soll nach nur zwei Spieltagen, dennoch ist es immer spannend zu sehen, wie neue Spieler sich integrieren oder etwas zurück halten, wie sich junge Fussballer aus dem Nachwuchs versuchen einen Platz zu ergattern in der ersten Mannschaft. Aber die Schwierigkeit für mich als Trainer bleibt noch einige Zeit, wo stehe ich mit meiner Mannschaft in den Vorbereitungen auf eine intensive Saison, wo greifen die angestrebten Mechanismen, wo braucht es zusätzliche Trainingseinheiten. Das erste Spiel gegen den SC Bastia verlor der AS Monaco durch je ein frühes und ein spätes Gegentor.
Es ist immer schwierig, wenn man als Meister in eine neue Saison einsteigt, da weiss man noch nicht, wo man steht und ob die veränderte Mannschaft überhaupt genügt, um einigermassen mitspielen zu können. Als Meister kann man in den meisten Fällen in der folgenden Saison nur schlechter werden und verlieren und die Fans natürlich enttäuschen. Meine Mannschaft, AS Monaco, eröffnete die Saison mit einer klaren Niederlage gegen Olympique Marseille. Drei späte Gegentore zeigten gleich einen schwachen Punkt auf in der Defensive, kein Tor geschossen den schwachen Punkt in der Offensive.
Besten Dank für die Glückwünsche zum Titelgewinn. Vor dem Schlussdurchgang am letzten Spieltag der zu Ende gegangenen Saison zeichnete es sich ab, dass der Titel zum Greifen möglich wäre. Aber es brauchte dennoch auch am letzten Spieltag grosse Anstrengungen und das entsprechende Glück, um nicht noch abgefangen zu werden. Die Freude über den Titelgewinn war natürlich riesig im Umfeld der Mannschaft und auch bei den Fans.
Nun die Mannschaft steht wieder im Umbruch. Leistungsträger verlassen den AS Monaco und andere Spieler müssen nun Verantwortung übernehmen. Die neuen Zugänge aus dem eigenen Juniorenbereich können sich nun bewähren.
Ich wünsche allen viel Erfolg in der neuen Saison.
Da bin ich mit meiner Mannschaft am vergangenen Wochenendspieltag durch die ganze Gefühlswelt hindurch gegangen, von der möglichen Überzeugung, dass die Mannschaft nun endlich etwas Sicherheit gefunden hat, bis zur bodenlosen Enttäuschung, wo die Spieler überhaupt nicht mehr an sich und an ihre spielerischen Möglichkeiten glauben. Da war alles vorhanden. Gegen den FC Toulouse spielte die Mannschaft einen schnörkellosen Fussball nach vorne und erzielte mit der Zeit die Tore. Aber gegen Olympique Lyonnais glaubten die Spieler überhaupt nicht mehr an sich und verhielten sich wie Statisten.
Die erreichten Resultate meiner Mannschaft, dem AS Monaco, am Spieltag vom vergangenen Freitag sind nur schwer zu verstehen. Einerseits hatten die Spieler sich sehr schwer getan, überhaupt in den Spielrhythmus des SC Lille hineinzufinden, andererseits mussten sie eine leicht herausgespielte Führung wieder preisgeben und konnten anschliessend der Begegnung keinen Stempel aufsetzen. Da müsste ich von zwei verlorenen Punkten sprechen, ganz sicherlich. Gegen den SC Bastia dominierte meine Mannschaft von der ersten Minute weg nach Belieben, schoss zur Beruhigung schnell drei Tore, musste den Anschlusstreffer dennoch hinnehmen.
Obwohl die Bilanz vom Spieltag vom vergangenen Wochenende eigentlich nicht schlecht ist, muss ich halt doch sagen, dass ich es mit der Mannschaft vom SC Monaco nicht hingebracht habe, dass sie an einem Spieltag stabil bleibt und nicht einbricht. Nach den beiden Begegnungen gegen den Angers SCO, wo mir die Mannschaft durch ihr Auftreten Freude gemacht hat und die Vorgaben umgesetzt hat, und der Begegnung gegen Montpellier Herault SCO, wo sie mit einer kämpferischen Leistung die Punkte abgeholt hat ist sie anschliessend gegen Olympique Marseille völlig eingeknickt und war aus der Rolle gefallen, dass ich nach den fünf Toren der ersten Halbzeit am liebsten eine andere Mannschaft auf den Platz geschickt hätte zur zweiten Halbzeit.
Als Trainer des AS Monaco FC kann ich mit den beiden Begegnungen vom Wochenende wieder zufrieden sein, nachdem man vorher eigentlich recht verhalten gespielt hatte und dabei schon recht tief in den Tabellenkeller abgesunken ist, konnte sich die Mannschaft wieder am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen und die obere Tabellenhälfte erreichen. Der klare Sieg gegen den Stade Rennes FC mit jeweils zwei Doppelschlägen innert fünf Minuten, sowohl in der ersten Hälfte, als auch in der zweiten Halbzeit legten hier den Grundstein zu diesem Erfolg. Der anschliessende Erfolg gegen den FC Nantes war dagegen auf Messers Schneide.
Gut ist meine Mannschaft, der AS Monaco FC in die diesjährige Saison gestartet und im Verlaufe der Spiele immer tiefer in der Tabelle gesunken. Die Durchschlagskraft, die anfänglich da zu sein schien, ist mit der Zeit irgendwie verschwunden. Allerdings hat das erste Spiel der Rückrunde dann doch gezeigt, dass die Mannschaft sich konzentrieren kann, wenn sie einen guten Tag erwischt. So ist sie gegen den FC Sochaux – Montbéliard in regelmässigen Abständen zu Torerfolgen gekommen, die dann allerdings gegen den FC 56 Lorient wieder ausblieben.
Wenn man mit der Mannschaft so tief sinkt in der Tabelle, in meinem Falle ist es der AS Monaco, so fragt man sich schon, ob man die Mannschaft richtig zusammengestellt hat, ob meine Vorgaben als Trainer überhaupt bei den Spielern ankommen, ob es eventuell zu viele Reibungspunkte gibt in der Mannschaft oder zwischen der Mannschaft und mir. Auf jeden Fall hat es am vergangenen Wochenende nicht geklappt. Angefangen hat es mit der ärgerlichen Niederlage gegen den FC Girondins de Bordeaux mit dem Gegentor nach der Pause. Ein Lichtblick war sicher der Erfolg gegen den ES Troyes Aube de Champagne. Allerdings folgte anschliessend wieder eine blamable Vorstellung gegen den AS Saint Etienne.
Wie erwartet ist meine Mannschaft am letzten Spieltag mit den beiden Niederlagen und dem einen Sieg in die Tabellenmitte abgerutscht, wo sie in etwa auch hingehört. Wenn ich das Spiel gegen O.G.C. Nice anspreche mit fünf Gegentoren und keiner eigenen Chance, bin ich schon sehr besorgt über den Stand der Mannschaft. Dass sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit gegen den Paris St. Germain FC wieder etwas rehabilitiert hat, war sicher ein wichtiges Lebenszeichen, bevor dann das nächste Spiel gegen den AS Nancy Lorraine wieder verloren ging mit einem Gegentor kurz vor dem Pausentee. Eine nicht einfache Situation für mich als Trainer.
Ich habe mit meiner Mannschaft ein ganz schlimmes Wochenende hinter mir und die Fans sind zu Recht unzufrieden mit den Spielern, der Mannschaft und auch mit mir als Trainer. Wenn eine Mannschaft zu Hause sechs Gegentore zulässt, ohne dass es Kehrausstimmung ist, wirft ein ganz schlechtes Zeichen auf die Verfassung der Spieler. Angefangen hat es mit der Niederlage gegen den FC Toulouse mit drei Gegentoren in der zweiten Halbzeit und erreichte den Höhepunkt im Spiel gegen Olympique Lyonnais mit sechs Gegentoren vor heimischen Publikum. Die Mannschaft hat zwar immer wieder versucht dagegen zu halten, aber es war eben doch eine klare Bankrotterklärung.
Natürlich ist es schwierig, die Spieler in dieser Festtagszeit entsprechend zu motivieren und von ihnen volle Leistung zu erwarten. Dennoch, sie sind Profis und ihre Einstellung muss auch entsprechend professionell sein. Darum bin ich eigentlich sehr zufrieden über das Abschneiden der Mannschaft vom AS Monaco. Nachdem man den Super Cup für sich entscheiden konnte, war man absolut motiviert
im gleichen Stil weiter zu fahren. Gegen den Angers SCO gingen die Spieler sehr konzentriert ans Werk und führten nach einer halben Stunde schon mit drei Treffern. Die Kraft fehlte dann sicher in der zweiten Begegnung gegen den Montpellier Herault SC, wo man sang- und klanglos unter die Räder kam. Noch einmal angreifen war danach die Devise für das dritte Spiel gegen Olympique Marseille.
Nachdem es bis jetzt mit meiner Mannschaft, dem AS Monaco, eigentlich recht gut gelaufen ist, in dem ich da Gefühl hatte, die Abgänge hätten kompensiert werden können und die neuen Spieler hätten sich integriert, muss ich leider auf ein sehr durchzogenes Wochenende zurückblicken, wo doch vieles im Argen lag. Drei Spiele mit einer recht mageren Bilanz. Gegen den Lille OSC musste man schon zu Beginn und kurz vor der Halbzeit je einen Gegentreffer entgegen nehmen ohne anschliessend eine Reaktion zu zeigen. Dasselbe gegen den FC Gueugnon. Auch hier wieder zwei Tore in der ersten Halbzeit , ohne den Willen, sich dagegen zu wehren und dagegen anzukämpfen. Nur gegen den SC Bastia reichte es schlussendlich zu einem knappen Zittersieg.
Als wohl eines der schlechtesten Spiele wird die Begegnung gegen den Stade Rennes FC in die Geschichte des AS Monaco FC eingehen. Immerhin ist diese Mannschaft amtierender Meister der französischen Liga. Aber so unmotiviert und abgelöscht, so ideenlos und uninspiriert habe ich wirklich noch selten eine Mannschaft gesehen. Ich kann mir nicht erklären, woher dieses Desinteresse am Fussballspiel kommt. Aber mit so einem Spiel kann ich gar nichts anfangen. Ich habe das den Spielern eindringlich nachher auch gesagt, aber eine Erklärung dafür konnte und wollte eigentlich niemand abliefern. Man kann sicher eine totale Fehlleistung versuchen wieder gut zu machen im nächsten Spiel. Aber das gelang nur sehr zögerlich gegen den Nantes Atlantique FC.
Besten Dank für den Ligue Award als bester Trainer der Saison. Es ist wirklich so, da ist viel Glück dabei und so hätten auch andere Trainer ganz oben stehen können. Aber natürlich freue ich mich sehr darüber, bilde mir aber nichts ein. Herzliche Gratulation an Christian F. Schmidt und an Beat Uhse als beste Artikelschreiber der Saison und an Borg Björnsson als bester Newcomer der Saison. Der Start in die neue Saison ist gemacht. Da schaut man ja auch immer, wo die Mannschaft steht. Noch gut erinnere ich mich an die Auftakt Heimniederlage gegen den FC Sochaux- Montbéliard auf sehr hohem Niveau in der vorletzten Saison. Diesmal waren die Vorzeichen umgekehrt.