Stoßgebete gen Himmel: Lass die Kolumne Recht behalten. Nur eine Vizemeisterschaft in 12 Jahren ist nicht der Anspruch, den man beim SC Campomaiorense pflegt. Schließlich hat man ein Ruf zu verteidigen. Doch den scheint man langsam endgültig zu verlieren. Denn insgesamt 6mal in den letzten 7 Saisons hat man die Viezemeisterschaft um nur einen Platz knapp verpasst. Das soll sich diese Saison ändern und man hofft stark auf die 9. Vizemeisterschaft vom SCC. Der Weg dahin ist aber noch lang und steinig, die Konkurrent schläft
nicht. Insgesamt sieht die Tabelle doch recht lustig aus. Abgesehen davon, dass Portimonense SC nun schon 5 Punkte Vorsprung und ordentliche Reserven besitzt, haben abgesehen vom Tabellenführer und Coimbra alle Teams der Liga recht ausgeglichen viele Gegentore kassiert, was die Liga auch noch recht einigermaßen beinander hält. Auch der SCC hat sich erst einmal auf dem 3. Platz festgekrallt. Aber gut, dass wir jetzt im Heimspiel den Giganten der Liga erwarten. Mal sehen, ob wir wieder so ein Spektakel wie in der letzten Saison sehen werden...
kann man sich vollständig auf den Ligabetrieb konzentrieren. Nachdem das Ausscheiden im Achtelfinale der Europa League schon eine Woche zuvor sicher war, konnten wenigstens noch zwei Siege für die UEFA-Wertung Portugals rausgeschlagen werden. Nachdem ja auch im Tace beim Spitzenreiter Portimonense Endstation war, geht es jetzt nur noch in der Superliga um etwas, wohingegen dem Spitzenreiter eine Dreifachbelastung beansprucht. Natürlich hofft man, dass dies Portimonense SC auch ein wenig beeinflußt und es nicht so langweilig wird wie
es die Oddset-Rangliste aussagt. Der SC Campomaiorense hat nach dem dummen 5:5 zum Abschluss der Hinrunde gegen Boavista Porto nun wieder Punkte gut gemacht und befindet sich auf dem 3. Rang. Wie man es ja fast schon ein wenig gewohnt ist, führt man zumindest die Auswärtstabelle wieder an. Muss man auch, wenn man die Punkte im heimischen Stadion so dumm liegenläßt. Ziel "Rang 3" ist zumindest nach dem Rückrundenstart vorerst wieder erfüllt. Letztmalig stand man nach dem 2. Spieltag auf einer der ersten 3 Plätze.
Was für eine Rückkehr für Trainer Jähnig bei seiner Mannschaft SC Campomaiorense. Nachdem man zwei Wochen lang den Co-Trainer die Verantwortung übergab, ging es für den SCC gleich vom 11. Rang auf Platz 5 vor dank 4 Siege in 6 Spielen. Die Möglichkeit war durch zwei Heimspiele gar gegeben, die Hinrunde auf einem noch besseren Platz zu beenden. Doch die Punkte im Heimspiel gegen Boavista Porto mussten mit einem teuren 5:5 geteilt werden und es ging wieder zurück auf die 7. Position. Während des Spiels wurden sogar
erstmalige Sprechchöre "Wir wollen den Co zurück, wir wollen den Co zurück, wir wollen wir wollen, wir wollen den Co zurück" laut. Erstmals scheint Jähnig bei den Fans unten durch zu sein und man befürchtet schon "Jähnig raus"-Rufe. Denn es wurden nicht nur sehr teuer 4 Punkte geholt, sondern vor allem eine gute Ausgangslage für die Rückrunde versiebt. Der anvisierte 3. Rang ist jetzt 3 Punkte und 14 Tore entfernt. Schließlich wollte man die Saison zum 8. Mal in Folge unter den ersten 3 beenden...
Wir wussten es schon immer: Tiere behindern nur den Fussball. Daher kommen sie bei uns natürlich nur auf den Teller. Ein bisschen Rinderwahn hat noch keinen geschaden, schüchtert stattdessen vielleicht sogar etwas den Gegner ein. Vor allem die gegnerischen Abwehrspieler müssten einmal etwas Angst bekommen. Doch mit 21 Treffern ist der SC Campomaiorense das treffschwächste Team oberhalb des Abstiegsstriches. Gut, dass wir ja nun auf den Ligaliebling Sporting Lissabon treffen. Die haben es doch tatsächlich fertiggebracht, in nur einem Spiel diese Saisos nicht zu treffen. Dass es damit am Ende mit viel Glück erneut bestenfalls zu einem Mittelfeldplatz für Josip S. reichen wird, bekommt auch er sicherlich noch mit.
Mit 3 Siegen hat der SC Campomaiorense den Anschluss an die Tabellenspitze wiederherstellen koennen. Gegen Naval 1 de Maio, fast also ein Namensvetter, sowie gegen Uniao Leiria konnte man sich in den Heimspielen mit 1:0 durchsetzen, ehe es beim FC Rio Ave einen 1:5-Erfolg zu bestaunen gab. Gegen die trainerlosen Vereine bleibt man damit also weiterhin sehr erfolgreich. Tabellenfuehrer bleibt Portimonense SC, die beim FC Porto leicht mit 1:2 die Punkte mitnehmen konnten. Wenn das bei einer Mannschaft in der Superliga gelingt, dann beim FCP. Hat der SCC natuerlich auch versucht, aber selbstverstaendlich 6 Gegentore bekommen. In 4 der 5 Heimspielen gelang Porto nur ein Tor, ausser gegen uns. Er liebt mich halt. Ich sehe es aber als Anerkennung.
Keine Bewegung im Großteil der Tabelle, davon aber viel. Den Tabellenführer Estrela Amadora konnte man knapp mit 1:0 schlagen und verbannte diesen damit von der Spitze. Okay, daran sind wir nun nicht Schuld, aber ein bisschen Schulterklopfen muss ja sein. Opa Paulo schien ja sogar letzte Woche noch im wohlverdienten Meisterschaftsurlaub zu sein. Unglaublich, wieviel Urlaubstage ihm
anscheinend zustehen. Achja, das wünscht man sich auch. Rentner müsste man sein. Aber jetzt sind es ja nur noch wenige Tage, bis man um 2 Uhr morgens auf dem Flughafen stehen muss, damit man auch ja die 2 Stunden vor Abflug einhält. Kann ja sein, dass das Flugzeug zuvor gut durch den Verkehr gekommen ist und deswegen zu früh angekommen ist und somit auch früher wieder weiterfliegt...
Derzeit keine Bewegung beim SC Campomaiorense. Doch das Heimspiel gegen das trainerlose Vitória Guimarães konnte man wie angekündigt für sich entscheiden, auch wenn es dabei Gegenwehr gab.Wenigstens einen Abstiegsplatz in der Heimtabelle konnte man damit verlassen. Kurz vor Jähnigs Urlaub hat man nun noch das Vergnügen, den Tabellenführer und Dauerliebling Estrela Amadora zu empfangen. Danach wird man mit Sicherheit auch etwas Ruhe benötigen. Schließlich ist dann ja schon ein Viertel der Saison um. Und groß Abrutschen kann man ja nun auch nicht. Denn die trainerlosen Vereine könnten wahrscheinlich sogar Ex-Portugiesen wie rubacava, Otto Ott oder Cafu hinter sich lassen...
der Vorteil eines frühen Auswärtssieges. Denn mit dem 1:4 gegen Vitória Setubal musste man schon am 3. Spieltag die ersten Heimpunkte abgeben. Insgesamt ein ganz tolles Wochenende für den SC Campomaiorense. 4 Spiele, 4 Niederlagen, nachdem auch in der Champions League Quali gegen den First Vienna FC das Aus bereits feststeht. Es geht dann also nur in der Europa League weiter und man kann diese Saison nicht dabei helfen, Portugal viele Punkte in der UEFA-Wertung zu bescheren. Das müssen nun andere machen. Mal sehen, ob gegen das trainerlose Vitória Guimarães wieder Punkte geholt werden können. Bei den Vereinen ohne Trainer scheint der Rest der Liga ja ein gutes Händchen zu haben.
Der SC Campomaiorense ist einmal mehr erfolgreich in eine neue Saison gestartet. Mit dem 2:0-Sieg gegen den letztjährigen 6.-platzierten CD das Aves und dem 3:4 beim letztjährigen Absteiger Sporting Braga konnten erneut beide Auftaktspiele gewonnen werden, was dem SCC nun schon zum 4. Mal in Folge gelang. Campomaiorense scheint ein echter Frühstarter zu sein. Und auch der Meister Estrela Amadora ist wieder, ach egal.
Das Folgeprogramm ist für den auf Platz 2 stehenden (jaja,
lacht nur) SCC allerdings alles andere als gemütlich. Im Heimspiel trifft man auf den Tabellenletzten Vitória Setubal, die bereits jetzt schon mit einem 1:3 gegen den Tabellenführer Benfica Lissabon bittere Heimpunkte verloren haben, die nun natürlich auswärts wiedergeholt werden müssen. Das Gastspiel finden gegen den ewigen Rivalen von der Insel statt, Marítimo Funchal. Dabei haben diese schon in den ersten beiden Spielen unnötig Reserven liegen gelassen.
Und der hatte es in sich. Vor dem Aufsichtsrat und dem Fussballverband Portugal musste sich Jähnig doch tatsächlich verteidigen und erklären, wieso ein so alter Mann an einem vorbeigezogen ist. Natürlich versuchte man es mit der Erfahrungs-Schiene bla bla und erklärte, es gibt in Frankreich sogar ein 66-jährigen namens Rheini Rhein oder so, der ständig Meister wird. Hat irgendwie nicht gezogen. Jähnig wird nun vorgeworfen, spanische Verhältnisse hervorzurufen, haben doch Leiria und Amadora zusammen um die 20 Meisterschaften gewonnen und danach
kommt erst einmal garnichts. Spanische Verhältnisse? In Portugal? Dem doch viel besseren, erfolgreicheren, schöneren Land? Dafür will man natürlich nicht verantwortlich sein. Doch etwas macht ja Hoffnung. Das es seit 13 Saisons keine Titelverteidigung mehr gab. Wir wir unser Glück kennen, wird es dann aber wohl Leiria. Die können sich nämlich ab dieser Saison nicht mehr als armer, kleiner Außenseiter darstellen, der doch eigentlich garkeine Chance hat, um die Meisterschaft mitzuspielen. Denn nun zählen auch Sie zu dem absoluten Faroritenkreis...
Das große Ziel des SC Campomaiorense, zum 7. Mal in Folge am Saisonende unter den ersten 3 zu stehen, ist vor den letzten Spielen sehr stark bedroht. Dem Portimonense SC und Uniao Leira reichen schon 6 Punkte, um am SCC vorbeizuziehen, die wohl lediglich das Heimspiel noch für sich entscheiden werden können. Ausgerechnet diese beiden Teams, die noch zwei Heimspiele besitzen und die einzigen Teams der Superliga ohne Punktverluste daheim sind. Wieder mal scheint die Bundesliga zu bestimmen, was am Ende für den SC Campomaiorense rauskommt. Daran hat man keine guten Erinnerungen. Durch ein wirres Verhalten,
wie man es halt aus der Bundesliga kennt, verlor man schon den zumindest sicher geglaubten Vizetitel. Aber gut, davon stehen ja genug im Trophäenraum.
Aber auch die dahinter liegenden SC Farense und Marítimo Funchal können für den SCC noch gefährlich werden. Zumindest ist aber die erneute internationale Qualifizierung bereits sicher, nachdem man im Finale der Champions League leider Portugal blamierte. Nicht einmal ein Sieg konnte hiermehr geholt werden. Aber darüber würde man zumindest besser hinwegkommen, wenn doch noch die Qualifikation für die Champions League klappen würde...
Ja, so richtig ins Schwitzen kommt man derzeit nicht nur in der beliebtesten Bergregion der Welt rund um Campo Maior. Aber hier hat man auch wirklich allen Grund dazu. Zuletzte konnte auch die Defensive endlich mal wieder zeigen, dass sie ein wenig den Ball vom eigenen Tor fernhalten kann. Denn mit 3 Siegen konnte man sich sogar vom 5. auf einen, älteren Fans wird es vielleicht bekannt vorkommen, 2. Rang verbessern.
Heiß her wird es auch in den letzten 6 Spielen dieser Saison gehen. Denn der Noch-Meister bestreitet gleich 4 Spiele gegen Teams aus den Top-7, denen allesamt noch Meisterschaftchancen zugetraut werden. Und nicht nur das: Die 7 Vereine kennen sich allesamt im Meisterschaftsrennen aus, denn alle konnten in den vergangenen 12 Saisons
mindestens einmal Meister werden.
Der SC Campomaiorense nimmt sich ein wenig aus dem Rennen heraus, kann man doch nur noch zweimal daheim antreten und hat das schwierigste Rest-Programm. Wie wichtig Heimspiele sind, wird sicherlich bald auch der Neuzugang in Griechenland bemerken, der das ja nicht einsieht. In Portugal sind nur noch 4 Teams daheim ohne Punktverlust. Und, natürlich, diese befinden sich alle unter den ersten 7.
Ein Ruf noch nach Schottland. Verlass endlich den Livingston FC, Cafu, und komm zurück in die Heimat. Dann kann danfire auch endlich die Super League verlassen (nicht die Bundesliga, liebe Redaktion). Oder ihr kommt einfach beide nach Portugal, n bisschen Feuer ist hier immer Willkommen. Ist ja noch nicht heiß genug...
Joa, so schnell kanns gehen. Eben noch im Meisterschaftskampf, schon nur noch 5. Zwar gegen den Rivalen Estrela Amadora ein Punkt aufgeholt, dass allerdings mit einem Mehraufwand von 3,2 TK. Ob es sich lohnt. Wohl eher nicht. Mit den 6en von Sporting Lissabon und dem SC Farense (gut, Porto ein wenig auch) hatte man schon irgendwie gerechnet. Was tut man halt nicht alles, um die Liga spannend zu halten. Denn nun liegen die ersten 8 Vereine innerhalb von gerade einmal 4 Punkten, womit Portugal die in Europa mit Abstand spannendste Liga ist. Nur eines stört den Jähnig doch gewaltig. Denn pünktlich zum Saisonendspurt steht man das erste Mal saisonübergreifend seit glaube
über 4 Saisons nicht unter den ersten 3 in der Tabelle. So ganz genau weiß man es nicht, genaue Daten könnten höchstens in einer Ecke eines Statistikgehirns liegen. Nach 6 Saisons in Folge könnte es also mal wieder eine Platzierung außerhalb der ersten 3 geben, und schlimmer noch, vielleicht gelingt nicht einmal der Sprung in das internationale Geschäft. Daher ein Angebot an die Konkurrenz: Lasst mich doch einfach unter die ersten 3 kommen. Zur Belohnung gewinn ich die Champions League, und es gibt einen 7. internationalen Teilnehmer und nur noch einer muss weinen, weil er nicht dabei ist. ;-) Und wenn nicht, geh ich es meiner Mutti petzen. Mobbing...
Irgendwie scheint beim Jähnig copaweit schon jetzt die Luft rauszusein. Überall sind bereits Vorentscheidungen gefallen. Auch in Portugal konnte der ewige Rivale Estrela Amadora nun durch einen tollen 1:2-Auswärtssieg bei Boavista Porto nicht nur am SC Campomaiorense vorbeiziehen, sondern den Vorsprung auf 3 Punkte ausbauen und auch noch einmal mehr daheim antreten. Aber gut, wer mit 12 Auswärtstoren 13 Punkte holt, hat es mit Sicherheit verdient. An solche Werte kommt der sonst so auswärtsstarke SCC nicht heran, aber wenigstens ist der Vorsprung in der ewigen Auswärtstabelle recht deutlich.
Was gibts sonst noch so? Aha, die Piraten verlieren an Boden, beziehungsweise Wasser (soll nach Deutschland geflossen sein), und schmeißen den
Oberpiraten bandura raus. Natürlich die Schlagzeile der letzten Woche und sehr traurig. Damit sind es nur noch 3, die seit Wiedergeburt der Superliga ununterbrochen dabei sind. Sonst noch was? Ja, Otto Ott kann sich ruhig mal verabschieden. Kann ja zum Beispiel nach Schottland abgeschoben werden. Notfalls nehmen wir dafür auch den Cafu wieder zurück. Gegen Otts CF Belenenses konnte sich der SC Campomaiorense zwar mit 4:3 durchsetzen, Nutznießer davon ist allerdings ausgerechnet die direkte Konkurrenz beispielsweise die Lissabonner Vereine oder auch Farense, die sich nun noch leichte Siege sichern können. Für den SCC kann es also nur noch darum gehen, seinen Platz zu verteidigen und die Saison zum 7. Mal in Folge unter den ersten 3 abzuschließen.
Der SC Campomaiorense konnte seinen Spitzenposition weiterhin behaupten, obwohl der Vorsprung auf Verfolger Estrela Amadadore nun nur noch 2 Tore beträgt. Hätte man das Spiel also am letzten Freitag gegen eben jene Grandpas mit 1:0 statt 2:0 gewonnen, würden beide Teams sogar Punkt-, Tordifferenz- und Torgleich auf Platz 1 stehen. Das nimmt ja fast austalische Züge hier an. So weit darf es natürlich nicht kommen. Und da bereits die Verfolger Amadora und Funchal zweimal auswärts von trainer- und teamlosen Gegnern beglückt wurden, müsste ja der SC Campomaiorense jetzt wieder dran sein. Tja, am kommenden Spieltag leider
noch nicht. Denn da spielt man ja auf hoher See gegen Associacao Naval. Und die sind erst letzten Freitag ohne Männer angetreten, soll angeblich ein Seeungeheuer dran Schuld sein. Sprich, schlimmstensfalls wird ein Bundeligist der Gegner sein? Oder ist das nicht eher bestenfalls? Nun, da einmal zwei Gegner anschauen ja nicht reicht, darf man gleich noch gegen CF Belenenses antreten, die letzten Freitag ebenfalls kein Bock auf Superliga hatten. Da hat wohl einer den Kindertag vorgezogen und sich am Rubby Bubble besoffen. Sehr schön, dann schauen wa eben gleich auf 4 Gegner in nur 2 Spielen und lassen uns überraschen, wer es denn am Freitag wurde...
Nur ganz kurz war das Stamm-Zimmer vom Cafu, die Suite "Ave Caesar", frei, schon hat sich ein Europareisender wieder nach Portugal verirrt. Diesmal also in der Vila das Aves. Felix Magatt heißt der alte Bekannte, der inzwischen schon die halbe Superliga durchgenommen hat. Ein Nimmersatt also. Und am Ende gab es immer Tränen. Was für ein Herzensbrecher. Irgendwie erinnert das eher an einen Drogensüchtigen, der nach dem Entzug immer wieder rückfällig wird. Immerhin 3 Jahre war er nun schon auf Entzug. Wer weiß, was da im Leben vorgefallen ist, dass er nun doch wieder ganz mittellos in die wohl abscheulichste WG Portugals zurückgekehrt ist.
Jähnig erwartet indes Besuch in seiner Luxus-Dachgeschoss-Zimmer mit riesigem Balkonausblick
über das ganze Land. Aber es wird kein angenehmer Besuch sein. Ein wenig fürchtet man sich sogar schon davor. Der Besuch ist vergleichbar mit dem der Schwiegermutter oder Fußpilz. Oder beides zusammen. Denn der gute alte Tattergreis Paulo macht sich auf, die Stufen ins Oberhaus zu erklimmen. Man hat vernommen, dass er sich letzte Woche auf den Weg gemacht hat. Man erwartet den Besuch also nicht vor Freitag, schließlich muss unser Lieblingsrentner ein ganzes Stockwerk hinter sich lassen. Natürlich ist man ja etwas Gastfreundlich und hat auf jeder Stufe eine Überraschung. Etwas Proviant, hier ein Loch für den Gehstock, da ein loses Geländer, natürlich auch ein paar Spielzeugautos. Man hat ja schließlich vom Größten gelernt. Danke, Kevin.