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Weihnachtsmarkt
Eigentlich unentschieden, aber dennoch schmerzhaft endete der vergangene Doppelspieltag für die Mannen vom ASEC Ndiambour. Zuerst schaffte man es seit langer Zeit auswärts in der Offensive mal wieder zu überzeugen und schenkte dem Gegner aus Dahra passend zur Weihnachtszeit vier Buden ein.

Dann machte sich allerdings die Wirkung des aus Deutschland importierten Glühweins bemerkbar und die

Defensive war quasi kopflos. Daraus resultierten schließlich auch noch fünf Gegentreffer und erneut ging das Team von Trainer desaster als Verlierer vom Platz.

Bei der nächsten Partie wurde dann auf die alkoholischen Getränke vor dem Schlusspfiff verzichtet und direkt konnte der Tabellenführer besiegt werden. Vielleicht sollte man diese Strategie in nächster Zeit häufiger verfolgen...
15.12.2009 09:41 - desaster - ASEC Ndiambour (Archiv)
Wenig Erfreuliches
Die einzige Statistik bei der unter dem Namen ASEC Ndiambour eine Null vorzufinden ist, ist die Auflistung der Unentschieden des Vereins. In dieser Saison haben die Mannen von Trainer desaster sieben Siege und bereits 13 Niederlagen aufzuweisen. Und auch an den beiden vergangenen Spieltagen schafften die Kicker es nicht den Kasten über 90 Minuten sauber zu halten.
In der ersten Partie konnte der eine Gegentreffer noch kompensiert werden, in der zweiten Partie und dem 50. Gegentreffer der laufenden Saison schaffte die Mannschaft die Wende nicht mehr und bleibt somit weiterhin auf einem enttäuschenden letzten Platz in der Tabelle hängen. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt schwindet mit jeder Woche...
28.12.2009 20:00 - desaster - ASEC Ndiambour (Archiv)
Zeit, dass sich was dreht!
Zum ersten Mal konnte in dieser Saison ein wirklicher Achtungserfolg in Ndiambour gefeiert werden. Die Mannen von Trainer desaster setzten die taktischen Änderungen ihres Coachs hervorragend um, und brachten den direkten Konkurrenten von Foyer Richard Toll ordentlich in Verlegenheit.
Am Ende stand ein überragendes 5:0. Schon lange sahen die Fans in der sengalesischen Kleinstadt kein solches Fußballfest ihrer Akteure mehr.
Vor allem, dass man es endlich mal geschafft hat ohne Gegentor auszukommen, macht den Verantwortlichen wie auch den Anhängern Mut, dass in der Rückrunde doch noch der Sprung von den Abstiegsplätzen geschafft werden kann. Dafür muss die Serie nun aber weitergehen!
08.12.2009 13:39 - desaster - ASEC Ndiambour (Archiv)
Da muss man durch...
...und auch wenn es jede Woche aufs Neue noch so wehtut auf die Tabelle zu schauen, so muss doch weitergemacht werden. Auf jeden Fall steht ein Rücktritt keinesfalls zur Disposition und auch die Vereinsführung scheint dem Trainer desaster noch den Rücken zu stärken.

Als positiv wird angesehen, dass in den letzten Tagen auch der Trainer anfing wieder aktiv ins Training

einzusteigen. Überlegt wird ihn als Spielercoach einzusetzen und einen Antrag beim CAF einzureichen, dass der Fußball-Lehrer als 12. Mann auflaufen darf. Immerhin ist die Defensive von Ndiambour immer noch unter aller Kanone und irgendwie muss sich da in der Rückrunde dort was ändern. Hoffen wir, dass eine Änderung gefunden wird, die in der zweiten Hälfte der Saison fruchten wird.
30.11.2009 22:53 - desaster - ASEC Ndiambour (Archiv)
Mit Torwart spielen?
Was haben der Trainer und die Situation vom ASEC Ndiambour gemeinsam? Bei beiden fällt einem spontan nur ein Wort ein: desaster.

Eventuell sollte man in den nächsten Wochen mal versuchen mit einem Torwart anzutreten, bisher ist dem Trainer die Taktik mit elf Mannen auf dem Feld und keinem im Tor die Liebste.
Das Resultat dieser Taktikinnovation kann man eindrucksvoll im Torverhältnis erkennen: Immerhin konnte die Mannschaft

durch diese Änderung bereits 19 Treffer erzielen, das sind sage und schreibe zehn mehr als der Vorletzte. Allerdings steht dafür die Hintermannschaft nicht ganz so sicher: Resultat daraus sind 32 Gegentreffer in elf Spielen. Macht einen Schnitt von gut drei Gegentoren pro Partie.

Die nächsten Wochen müssen zeigen, ob eventuell zur traditionellen Taktik mit zehn Feldspielern und einem Torhüter zurückgekehrt werden sollte.
24.11.2009 15:37 - desaster - ASEC Ndiambour (Archiv)
Verkehrte Welt
Irgendwie laufen im Senegal die Uhren halt doch anderes, als im Rest der Welt. Auf der einen Seite sucht die Hälfte der Fußball-Trainer nach einem Kutscher, der allerdings nichts mit Pferden sondern viel eher mit Morden zu tun hat und auf der anderen Seite läuft das Fußballgeschehen weiter als wäre nichts passiert. Ganz nach dem Motto: "The Show must go on!"

Aber in

Ndiambour gefällt einem die Show im Moment ganz und gar nicht. Konnte die Mannschaft zwar mal einen knappen, aber dennoch verdienten Auswärtssieg einfahren, wurden die Spieler und die Trainer im nächsten Heimspiel direkt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Kopfschüttelnd wurde festgestellt: "Erst gewinnen wir 4:3 auswärts und dann verlieren wir daheim 3:4. Verkehrte Welt!"
17.11.2009 09:49 - desaster - ASEC Ndiambour (Archiv)
Mies, mieser, wir...
Ziemlich viel war mies in dieser Woche in Ndiambour: Neben der Leistung der Mannschaft in den letzten beiden Spielen und der Stimmung von Fans und Trainergespann war auch noch das Wetter ausgesprochen mies. Es regnete. Auf den Trainer hagelte es im selben Moment. Vorwürfe.

Der Absturz auf den letzten Tabellenplatz kommt einem Fiasko beim erfolgsverwöhnten Team aus Ndiambour gleich. Aus dem Umfeld des Vereins bekommt

man immer wieder zu hören, dass man in der langen Pause vielleicht neben dem täglichen Sonnenbad und der Runde Poolbillard auch ein wenig Fußball hätte spielen lassen sollen. Aber hätte, wenn und aber sind nicht die richtigen Worte im Sport. Deswegen kann das Ziel der nächsten Spieltage nur heißen: möglichst viele Tore schießen, siegen und somit den Anschluss an das Hauptfeld wiedererlangen.
29.10.2009 17:21 - desaster - ASEC Ndiambour (Archiv)
Jubel und Tränen
Eine stark durchwachsene Woche gibt es zurzeit in Ndiambour zu vermelden. Zuerst herrschte nach dem ersten Saisonsieg und dem damit verbundenem ersten Tor gegen den ASC aus Dahra eine große Euphorie in der Stadt. Das Erntedankfest stand vor der Tür und überall auf den Straßen war eine hoffnungsfrohe und ausgelassene Stimmung erkennbar.
Doch fanden die Festvorbereitungen ein jähes Ende als der Tod des örtlichen Wasserträgers von der Polizei offiziell

bekannt gemacht wurde. Zwar gab es schon davor Gerüchte, allerdings hofften alle, dass sich dies wieder einmal nur als Gerede herausstellen würde.
Somit lag nach der Pressekonferenz eine bleierne Ruhe über der Stadt, Ausgangssperren wurden organisiert und die Bevölkerung vor einer unbekannten Frau unbestimmten Alters gewarnt.
Die Polizei fahndet und der Fußball rollt weiter. Wir sind gespannt, wo diese Woche die ersten Erfolgsmeldungen vorgebracht werden können.
27.10.2009 09:31 - desaster - ASEC Ndiambour (Archiv)
Erntedankfest
Nachdem am letzten Spieltagen in vielen sengalesischen Städten noch die Bananenernte im Vordergrund stand und der Fussball nur beiläufig verfolgt wurde, soll nun bei den nächsten Partien wieder auf die gesamte Mannschaft zurückgegriffen werden können.
Dies könnte bedeuten, dass auch endlich die Auswärtsmannschaften mit elf Spielern auflaufen können. Damit sollten die Chancen für die Fans steigen spannende Spiele sehen zu können.
Zumindest in Ndiambour sind die

Erntevorgänge abgeschlossen worden. Allerdings steht nun das große Erntedankfest an. Ob und mit wie vielen Spielern die Mannschaft nun also den kommenden Doppelspieltag bestreiten kann, steht demnach noch in den Sternen.
Demzufolge ist das Ziel des Trainers bescheiden: "Hauptsache mal ein Törchen schießen, dann schauen wir mal weiter... Wichtiger ist doch, dass wir alle gesund bleiben und zusammen Erntedank feiern können. Unser Wasserträger steht jetzt auf jeden Fall 24 Stunden am Tag unter Polizeischutz."
20.10.2009 11:08 - desaster - ASEC Ndiambour (Archiv)
Zurück in die Zukunft!
Das Comeback ist perfekt! Nach langen und zähen Verhandlungen konnte die Vereinsführung von Ndiambour den alten Trainer desaster überreden aus dem vorzeitigen Ruhestand in den Senegal zurückzukehren.
In und um die senegalesische Kleinstadt wird derzeit sogar gemunkelt, dass diese Vertragsgespräche der wahre Grund dafür waren, dass die Championnat National nun einige Zeit im Dornröschenschlaf versunken war. Aber nun ist alles wieder da. Große Zuversicht ist

allerorten zu erkennen, viele Hoffnungen sind am Wachsen und der Spaß am Fussball ist zurück im Senegal.
Nun also steht der erste Höhepunkt kurz vor der Tür und alle Fans warten sehnlichst auf den ersten Pfiff, das erste Tor und den ersten Sieg.
Prognosen sind vor der Saison allerdings schwieriger als jemals zuvor. Viele neue Trainer, viele neue Einflüsse. Der Senegal kann sich auf eine (hoffentlich) spannende, abwechslungsreiche Saison freuen und wir freuen uns mit.
10.10.2009 16:53 - desaster - ASEC Ndiambour (Archiv)
Drei Farben: Rot
Für Ndiambour ist die Farbe der letzten Woche Rot und zwar kein strahlendes, helles Rot, sondern ein dunkles, dreckiges Rot.

Überall ist Rot. Der Pfeil der Tabelle würde in roter Farbe nach unten zeigen, wenn man nicht schon ganz unten wäre. Und auch das Gesicht von Trainer desaster erschien den Reportern nach dem Spiel bei Espoirs Bignona ausgesprochen rot vor Wut zu sein.

Aber nicht nur in Ndiambour, sondern im ganzen Senegal herrscht Alarmstufe Rot und zwar nicht, weil in der Flagge des Landes ein Abschnitt leuchtend rot schimmmert, sondern, da es überall wieder neue Verdächtigungen und neue Morde gibt. Jeder beobachtet jeden, Vertrauen ist so nur schwer aufzubauen. Rot ist auch das Blut, das vergossen wird. Immer wieder Rot.
09.11.2009 22:52 - desaster - ASEC Ndiambour (Archiv)


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