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Artikel von Phantom Warlord
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COPA NEWS |
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Skandalöses Spiel
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Belouizdad - "Das Spiel ist aus, aus, aus! Chabab Riadhi Belouizdad gewinnt das hochklassige Match gegen CABBA mit 5:4."
So verkündete es der Stadionsprecher nach dem Schlußpfiff des Schiedsrichters. Ein spannendes Spiel, sicher, aber ein verdienter Sieg?
Wir schauen heute mal hinter die Kulissen und entschleiern alles was gut verhüllt schien.
Es war ein schöner Tag, die Sonne schien hoch am Himmel und die Zuschauerränge waren zum Bersten gefüllt. 21 Spieler betraten den Platz gefolgt von 3 Schiedsrichtern und den Ersatzbankdrückern von Chabab Riadhi Belouizdad.
Moment mal, 21 Spieler? Genau, die gesamte Ersatzbank und beide Torhüter von CABBA waren von den tollwütigen Himmelhunden Adam L.'s verfolgt und erlegt worden und befanden sich zu Beginn des Spiels schon auf dem Weg ins heimische Krankenhaus (wer würde sich auch zu den Kurpfuschern aus Belouizdad wagen?).
Die so dezimierte Mannschaft riß trotzdem oder gerde deswegen das Spiel an sich und so folgte gerechterweise das 1:0 in der 14. Spielminute. Leider wurde die gesamte Viererkette CABBA's vom Schiedsrichter vom Platz gestellt. Laut Spielberichtsbogen übrigens wegen zu lang anhaltenden Jubelns.
Mitten in die Fassungslosigkeit des Restteams, die noch immer protestierend den Schiedsrichter belagerten, schoß CRB den Ausgleich und das natürlich ohne gegnerische Gegenwehr, da der Anpfiff nirgendwo zu hören war (oder erfolgte er nie?).
Nach 4 Minuten hatten die übrigen 6 Spieler das Spiel wieder im Griff und CABBA erzielte so in der 19. Spielminute die 2:1 Führung. Leider ließ sich der Torschütze zu einem Winken in Richtung der eigenen Fans hinreißen, so daß er wenig später zum Duschen durfte.
Die weiter dezimierte Mannschaft von Phantom Warlord ließ diesmal resignierend das Protestieren sein und wurde trotzdem mit einem Gegentor bestraft. Allerdings hätte man den Treffer auch die Gültigkeit verweigern können, immerhin war der Torhüter und ein Mannschaftskamerad an die Pfosten des eigenen Tores |
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gefesselt.
Dem 2:2 folgte wenig später die 3:2 Führung von CR Belouizdad, weil die verbliebenen 5 Spieler von CABBA durch eine Striptease-Einlage der "Miss Belouizdad 1938" geschockt am Boden kauerten und sich die Augen schmerzverzerrt zuhielten.
2 Minuten später folgte der Halbzeitpfiff!
Nach der Halbzeitpause (ja, der Schiedsrichter pfiff überraschenderweise das Spiel nochmal an!) kam CABBA wieder besser ins Spiel und die etwas überheblich wirkende, vollzählige(!) Mannschaft vom Trainer Adam L. kassierte den 3:3 Ausgleich.
Erst als Adam L. seinem Team klar gemacht hatte, das man wirklich nur noch gegen 5 gegnerische Spieler antrat (des Zählens scheint hier keiner mächtig zu sein) spielte CRB wieder besser und kam auch zum 4:3, wobei allerdings mehrere Schaumkanonen und Sprungtücher der örtlichen Feuerwehr überraschenderweise die Sicht des Teams von Phantom Warlord beschränkten.
Trotz anhaltender Spieleingriffe einheimischer Bevölkerungsteile (z.B. volkstümliche Sänger, eine Herde Ziegen, fliegende Teppiche und Zahnärzte mit kompletter Praxisausstattung am Spielfeldrand) gelang CABBA der Ausgleich zum 4:4. Allerdings wurde trotz vorheriger Warnung des Trainers dem Torschützen gratuliert, was zu einer weitern Dezimierung der Mannschaft führte. Im Grunde bestand nach Wiederanpfiff der Partie die Mannschaft nur noch aus dem Torschützen und einem Mittelfeld Spieler, den der Schiedsrichter übersah.
Danach stürmte nur eine Mannschaft, das war die Zweite Mannschaft von Chabab Riadhi Belouizdad. Sie erstürmte das Spielfeld und verdroschen die verbliebenen 2 Spieler von CABBA, bis endlich das 5:4 in der 79.Spielminute fiel.
Es folgte kein Anpfiff sondern der Abpfiff und so endete das Spiel in Belouizdad. Die Mannschaft von CABBA verließ SOFORT die Stadt, wodurch sie geplanten Übergriffen auf der Pressekonferenz entging.
"Wir haben gelernt und freuen uns auf das Rückspiel", sagte Phantom Warlord zähneknirschend nach dem Spieltag. Und trotzdem steht übrigens CABBA da wo es hin wollte: vor CRB! |
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16.09.2006 14:23 -
Phantom Warlord -
CA Bordj Bou Arréridj
(Archiv)
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Ein vollkommen unkompliziertes Interview
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"Also, Frage 1?"
"Ein Anderer."
"Eine andere Frage?"
"Nein, Du sollst die Antwort 'Ein Anderer' ankreuzen!"
"Ach so. Und Frage 2?"
"Was?"
"FRAGE Zwei-hei!"
"Ja so ists besser. Du mußt schon lauter sprechen. Die letzte Antwort."
"Und Frage 3?"
"Warte.." (holt das Hörgerät aus der Tasche und klopft es mehrmals kräftig auf den Tisch; ein jaulendes Geräusch und der Mann sinkt unter den Tisch)
"Papa?"
(kommt langsam wieder hoch, schielt jetzt leicht und setzt sich vorsichtig an den Tisch zurück)
"Jaja, es geht mir gut! Wo waren wir?"
"Frage Drei"
"Sag mal kommen wir denn nie bei den Antworten vor?"
"Neee."
"Jetzt reicht es aber, dem Vinnie schreib ich jetzt mal nen Brief, das ihm hören und dingsda.. na... Du weißt schon"
"S-E-H-E-N"
"Genau, sehen vergilbt!"
"Vergeht."
"Was vergeht? Ist es schon so spät? Egal. Das kann er jedenfalls nicht mit Dir machen! Sowas!"
Reporter: „Ja liebe Zuhörer, wir befinden uns mitten in der Abschlußbesprechung der Vorbereitung auf die neue Saison beim Team CABBA. Mit mir an einem Tisch sitzen der Trainer des Confederation Cup Teilnhemers und sein engster Berater...“
Vater Warlord: "Wer ist hier ein Behaarter? Häh? Ich bin frisch radiert!"
Phantom Warlord: "Neinenein, er.."
V.W.: "Aber ja. Hier fühlense mal" (greift die Hand des Reporters und zieht sie über sein Kinn. Die Striemen auf der Hand verfärben sich langsam blutrot..)
Rep.: "Ohh, ähh, tja, die Radiergummis von heute sind auch nicht mehr das was sie mal waren, wie?"
V.W.: "WIE?"
P.W.: "Ist schon gut Vater. Laß mich jetzt mal mit dem Herrn reden."
V.W.: (versucht zu flüstern, aber mit so einem Hörgerät..) "Sei vorsichtig Junge, der hat so einen verschlagenen Blick."
Rep.: "Ich muß doch sehr bitten."
V.W.: "Danke. Äh, wofür?"
P.W.: "Vater, schau Dir doch nochmal die Taktik für die nächsten Spiele an."
V.W.: "Ohh ja, das mach ich!" (geht in den |
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hinteren Teil des Raumes und schaut sich diverse Diagrame an)
P.W.: "So, ich denke, wir können beginnen."
Rep.: „Nun gut. Endlich. Also, wie verlief die Saisonvorbereitung, Phantom Warlord?“
P.W.: „Alles im allem ganz gut..“
V.W.: (aus dem Hintergrund) „Ha, das klappt, die werden wir zum Snickers schießen. Nee. Hanuta. Neeee.“ (kratzt sich am Kopf) „Ach ja, Bounty, genau, den schießen wir zur Bounty. Da hängen ihn die Molukken an den höchsten Ast. Nee. Papst? Neee. Maß. Genau!“
(Trainer und Reporter wechseln einen kurzen Blick)
Rep.: (grinst breit)„Nun, wie kommt es eigentlich dazu, das sie Ihren Vater in den Trainerstab berufen haben?“
P.W.: (Augen werden glasig, der Blick wird starr) „Wer soll ihn berufen haben: ICH? Nicht die Bohne. Meine Mutter wollte renovieren und dachte es wäre eine tolle Idee ihn loszuwerden. 'Du arbeitest doch jetzt im Süden und hast da so einen leichten Job, da kannst Du doch ihn ein bißchen beschäftigen.' Als hätte ich nicht schon genug um die Ohren.“
Rep.: „Erzählen Sie doch mal, wie war das am Flughafen mit der Eistüte, dem Hund und der Feuerwehr?“
P.W.: (Erstarrt völlig;flüstert) „Keinen Kommentar!“
V.W.: (aus dem Hintergrund) „Darf ich das erzählen, das war so lustig. Also,.“
P.W.: „R-U-H-H-H-H-E! Und RAUS! Alle beide. Ich muß hier arbeiten.“
Rep.: „Ja und danke fürs Interview. Kommen Sie mal mit Herr Warlord, ich kenne da eine nette Bar, mit Tee und Gebäck..“ (nimmt den Alten Herrn am Arm)
V.W.: „Hee, nun werden Sie mal nicht zutraulich, Sie. In so einer Bar war ich schon mal, vergessen Sie es!“
Rep.: „Oh nein, Sie mißstehen mich.“
V.W.: „Was tu ich?“
Rep.: (flüstert abwinkend und resigniert in die andere Richtung)„Willste nen Bier, Opa?“
V.W.: (flüstert) „Brauchst gar nicht zu flüstern, bei Bier werde ich hellhörig! Also, wo ist das nächste Freudenhaus? Mein Sohn hat mir noch gar nichts gezeigt von der Stadt?“
Rep.: „In Algerien? Ein Freudenhaus? Ohh, ja , äh, wir werden schon eins finden..
Eins der längsten Interviews folgte, doch davon später mal mehr... |
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04.09.2006 20:14 -
Phantom Warlord -
CA Bordj Bou Arréridj
(Archiv)
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An einem runden Tisch in einer dunklen Ecke
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Im sanftem Licht einiger Kerzen auf einem hölzernen Tisch spiegeln sich bekannte Gesichter in Ihren Gläsern, die angefüllt sind mit den erlesensten Sorten Alkohol. Ohne Hast und äußerst konzentriert wird eine Unterhaltung geführt, deren Inhalt so prekär ist, daß sie den ganzen algerischen Fußball, ja vielleicht sogar den ganzen nordafrikanischen Staat aus den Angeln heben könnte.
Um so mehr sind die Beteiligten um Diskretion bemüht und überprüfen immer wieder die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Raum. Im flackernden Schein der Kerzen also reift ein Stück Papier, dessen Inhalt von 5 Personen verfasst wurde und auf dem Zahlen und Namen in Willkürlicher Reihe untereinander geschrieben stehen. Hier und da werden Änderungen vorgenommen und ergänzende Worte auf andere Papiere geschrieben, doch im Prinzip ist alles klar: SA Mohammadia wird Meister, Chabab Riadhi Belouizdad steigt nicht ab und Chabab Aurés Batna kommt in den Confederation Cup! Außerdem steigen CA Bordj Bou Arréridj und vor allem HB Chelghoum Laid ab und zwar, wie auf einem anderen Blatt notiert, wegen versuchter nicht-Manipulation! Da reichen sich die drei Männer am |
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Tisch die Hände und einer steckt die beiden Blätter Papier zu dem Überseekoffer voller Geld, der an die Verbandsführung adressiert ist und..
„AHHHHHHH!“ Phantom Warlord reißt entsetzt und schweißgebadet die Augen auf und fährt in die Höhe um nach 30 Zentimetern vom Lattenrost seines Bettes niedergestreckt zu werden. Einige betäubte Augenblicke später wiederholt sich das Schauspiel bis der Verstand des Trainers wieder einsetzt und er sich zu erinnern beginnt. Schon seit Tagen liegt er Nachts zitternd unter seinem Bett, weil er Angst davor hat das Albträume war werden und des Nächtens vermummte Gestalten ihn holen könnten.
Gott sei Dank nur ein Albtraum. Der zehnte dieser Nacht und wenn man nun den Trainer des Nächtens fotografieren würde, hätte auch eingeübter Beobachter Schwierigkeiten ihn von dem ehemaligen Staatsratsvorsitzenden einer längst untergegangenen Diktatur, Egon Krenz, zu unterscheiden. Augenringe soweit das Gesicht reicht!
Und so hofft Phantom Warlord, das diese Saison bald vorbei ist und Ruhe einkehrt in das eher beschauliche Algerien.
Ruhe? NIE! Wer es glaubt wird selig und wer es nicht glaubt lebt in Algerien! |
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21.08.2006 20:47 -
Phantom Warlord -
CA Bordj Bou Arréridj
(Archiv)
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Feiern - oder lieber nicht?
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Heute begleiten wir unseren algerischen Radio-Korrespondenten Fritz Langweil durch die nächtlichen Strassen Algiers, um uns die landestypischen Feierlichkeiten näher bringen zu lassen.
"Santé! Santé! " Diese fröhliche Rufe erschallen durch die engen Gassen der spärlich beleuchteten Medina Algiers und spiegeln zugleich die Ausgelassenheit und Trinkfreudigkeit der Touristen wieder, die sich auch in den nächtlichen Stunden den Genuß von Wein nicht entziehen können, und deren Durst durch den ungehemmten Konsum gesalzener Nüsse nicht gestillt werden kann.
Ich befinde mich vor einer namens "El Goal" in der es besonders laut hergeht und werde nun einmal eintreten um *AUA* (die Tür des Etablissements schwang plötzlich auf und traf den unerwarteten Reporter ins Gesicht, wodurch er zu Boden ging).
"Wasch war dennnn dasch, hicks?"
"Wasn?"
"Ick haaaab kar nicks gehöööört!"
(Der Reporter ist wieder auf den Beinen, bereit weiter zu berichten) Da kommen schon ein paar Gäste aus der Bar. Meine Herren, was hat sie zu dieser Feier getrieben.
"Heeeee da, dasch isch ja der putschige Migrofonschdänder von heujte Morgen."
"Soo?"
"Ick hör immer nock nicks!"
Ja meine Zuhörer, jetzt erkenne ich die Gestalten. Es sind die drei Trainer Phantom Warlord, Adam L. und Florian markert in seltener Dreisamkeit, die dem Alkohol wohl etwas zu viel |
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zugesprochen haben.
"Wasch, war da etwa Allohol in dieschen Cocktailsch?"
"Nöö."
"Waaaas hast Du gesaaaagt? Ich sehhe Deine Lippen sich bewegen, aber da kommt nichts bei raus!"
Ja, das sehe ich genauso. Welchen Anlass hatten Sie Drei denn?
"Na, die gelungene Verabschiedung desch *megadings*, na."
"*megabums*."
"Seitdem ich den Kopf im Rumfass hatte, hicks, kann ich nichts mehr hören."
Ach sie meinen die Veranstaltung auf dem Marktplatz. War das nicht sehr unklug von Ihnen, Herr Phantom Warlord?
"Wiescho dasch denn?"
Nun der nächste Spieltag: Ihr Heimspiel gegen ASO Chlef, dem Team von *megustastu*. Phantom Warlord bleibt so plötzlich stehen, daß seine Saufkumpane, pardon, Feierfreunde aus dem Gleichgewicht geraten, wodurch Adam L. mit viel Armruderei in einen Trog Schweineblut fällt und Florian Markert ins Hafenbecken klatscht. Phantom Warlord wird bleich und nüchtern zugleich, wodurch seine Augen aufhören zu rollen und sein Blick starr wird.
"Nein, das hatte ich ja ganz vergessen! Oh Sch..."
Aus dem Hafenbekcen hört man leise die Worte :"Jetzt hab ich auch noch Wasser in den Ohren, hicks, schade um den Rum..."
Und aus dem Bluttrog ertönt ein lautes Schnarchen. Im Hintergrund schlurft jemand sehr bedrückt der Heimat entgegen. Ja, so geht sie meistens aus, die Feierei: Traurig, schlafend oder unter kaltem Wasser. Und damit zurück ins Funkhaus! |
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15.08.2006 20:10 -
Phantom Warlord -
CA Bordj Bou Arréridj
(Archiv)
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Markttag in Algeriens Hauptstadt
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Heute begleiten wir unseren algerischen Radio-Korrespondenten Fritz Langweil auf den Markt um uns wiedereinmal die Geflogenheiten des Landes näherbringen zu lassen.
„Tomaten, Eier, Macadania-Nüsse“ So schallt es heute über den Markt der Hauptstadt Algeriens und es haben sich viele Leute versammelt. Die verschiedensten Speisen und Zutaten werden hier angepriesen und die verschiedensten Menschen gehen zu den Ständen und feilschen um die Waren.
Da sehe ich den Trainer Adam L., wie er gerade einen Beutel voll Schafherzen entgegen nimmt. Na, da gibt es heute wohl Gulasch, was? „Nee!“ Kurz angebunden wie immer verschwindet der Prominente zwischen den Marktbesuchern.
Doch da sehe ich auch Dominik Nowak, Trainer von US Biskra, beim Kauf einer ganzen Palette Eier. Herr Nowak, sie bevorzugen also gleich mehrere Frühstückseier am Morgen? „Quatsch! Zieh Leine!“ Auch dieser Trainer ist heute sehr wortkarg.
Nun denn. Oh, da stehen ja auch die Trainer Vinnie the Axe Jones (er hält ein Beutel Tomaten), Phantom Warlord (frische Rinderaugen) und Florian Markert (sehr weiche und bräunlich gefärbte Aprikosen). Nanu, ein |
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kleiner Trainer-Workshop heute in der Hauptstadt? „Wohl eher nicht!“, sagt Herr Jones, bevor er zur Mitte des Marktes eilt. Soso. „Ein Lass-alles-raus-Workshop!“, sprach Phantom Warlord und folgte ihm. Auch Herr Markert schaut etwas grimmig und gleichzeitig scheint ein Hauch von Vorfreude ihm die Lippen zu kräuseln. Darf man fragen warum? „Das sehen Sie sogleich.“
Damit verschwand er ebenso zur Mitte des Platzes hin, wo ich nun auch stehe und ein schier unglaubliches Schauspiel erlebe: In der exakten Marktplatzmitte befindet sich auf einem Podest eine in einem mittelalterlichen Pranger eingesperrte Gestalt, die von seiner ausnahmlos aus Trainern bestehenden Umgebung mit allerlei Obst, Gemüse und Tierprodukten beschmissen wird. Man hört hie und da Worte, ja fast Geschrei wie „Schande“ und „Drückeberger“ aber meistens wird dies vom Lachen der Passanten übertönt, wenn ein zielsicherer Wurf das Gesicht des Gefangenen trifft, bei dem es sich eindeutig um *megustastu* handelt.
Der Umstand ist mir unbekannt, aber ich hoffe das die Polizei bald hier erscheint und dem ein Ende setzt. Und damit zurück ins Funkhaus! |
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10.08.2006 15:49 -
Phantom Warlord -
CA Bordj Bou Arréridj
(Archiv)
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Dimensionsdurchgang bei CABBA
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Unglaubliche Szenen spielen sich im Clubhaus des CABBA in Algerien ab: CIA, KGB und MI5 geben sich die Klinke in die Hand und untersuchen eine mit schwarz-gelb-gestreiften Absperrband gesicherte Tür, die in Ihrem rotleuchtenden Rahmen etwas deplaziert in einem Clubhaus einer zugegebenermaßen Spitzenmannschaft Algeriens ist.
"Hier ist er durch?" " Und wo ist er gelandet?" "Unfassbar!" "Wieso eigentlich gerade Nigeria?" "Zeigen Sie nochmal diese Verpackung." Alle Wissenschaftler grübeln über die Zusammenhänge und stellen Vermutungen an, aber so recht schent niemand zu wissen, wie dies passieren konnte.
Am Vormittag des Tages war alles noch ruhig. Trainer Phantom warlord war gerade bei der Analyse des letzten Spieltages, als ein Bote ein Paket überbrachte. Noch ehe Phantom Warlord die kleine schwarze Schachtel vollständig aus der Umverpackung befreien konnte klingelte es an der Tür. Phantom Warlord stellte die Schachtel vor sein Arbeitszimmer ab und ging erneut die Treppe nach unten um zu öffnen.
Vor der Tür erblickte er emaec, Trainer des Ligakonkurenten GC |
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Mascara, der auf eine Tasse Tee vorbeigekommen war. Phantom Warlord führte seinen Gast zu seinem Arbeitszimmer, und ließ ihm höflicherweise den Vortritt.
Da geschah es: Die Tür des Arbeitszimmers flog auf und emaec wurde in einen rötlichen Strudel wirbelnder Teilchen fortgerissen. Dann schloß sich die Tür wieder mit einem leisen "Tschüss" und ein glühender Rahmen blieb als Zeichen des Übernatürlichen zurück.
"Ich war wie erstarrt und konnte minutenlang kaum atmen, als mir die Umverpackung des Päckchens in meiner linken Hand wieder bewußt wurde. Als ich sie entknitterte stand darauf: Viele Grüße nach Nigeria, VTAJ."
Nach kurzer Zeit fanden die Ermittlungsbehörden heraus, das emaec in Nigeria aufgetaucht ist und dort schnell einen Posten als Trainer gefunden hatte. "Sehr anpassungsfähig der Herr Ex-Kollege", sagte Trainer Phantom Warlord dazu.
Ob es weitere solche Vorfälle bis zum Saisonende geben wird, wollte er nicht kommentieren. "Da fragen sie den Falschen. Eins ist klar: Päckchen aus Mohammadia nehme ich nicht mehr an!" |
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05.08.2006 14:02 -
Phantom Warlord -
CA Bordj Bou Arréridj
(Archiv)
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Neue Trikot-Werbung - Entlassung?
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Nach erfolgreicher Suche eines neuen Trikot-Sponsors steht der Trainer Phantom Warlord mal wieder vor der Entlassung.
Unbestätigten Gerüchten zu Folge soll der Vorstand total ausgerastet sein, als der Trainer die Auflagen des Sponsors vorstellte. Zuvor bei der Summe der Einnahmen und des Namens des Sponsors waren noch nur zufriedene Gesichter zu sehen.
Doch die Bombe platze sekundenschnell. "Unerhörte Frechheit!" "Was heißt hier es sind doch nur Buchstaben?" "Jahrzehntelange Traditionen schmeißt man nicht einfach in den Dreck!"
Einzig der Trainer stand später zu einer kurzen Fragestunde zur |
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Verfügung.
" Der Punkte war der, das der deutsche Sponsor nur bei einer wirklich unbedeutenden Namensänderung des Vereins die 10 Mio. Dollar gezahlt hätte. Aber leider waren die Vorstände dazu scheinbar nicht bereit. Nun ja, ob es nun CABBA oder KABA heißt, mir wäre das egal.."
Ein aufgebrachter Haufen Journalisten versuchten anschließend 2 Stunden lang den Trainer zu lynchen, mußten aber feststellen wie gut dessen körperliche Verfassung und Kondition ist.
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01.08.2006 20:17 -
Phantom Warlord -
CA Bordj Bou Arréridj
(Archiv)
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CABBA Trainer vor der Entlassung
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"Unglaublich!" "Ich bin fassungslos!" "Empörend!" Dies sind nur einige der Meinungen von Fans des CA Bordj Bau Arréridj auf der Starße und sie spiegeln sehr gut die Gemütslage der Fußballnation wider.
Diese Reaktionen förderten ein Artikel der Zeitung "El Mundo" zu Tage, auf deren Titel in großen schwarzen Lettern die Überschrift prangte "Trainer Phantom Warlord vor Entlassung".
Zwischen Panik und blanker Hysterie schwankende Gemüter bevölkerten die Straßen und das eher ungebildete Fanlager des Klubs CABBA pilgerten zum Präsidium des Lieblingsvereins um "denen da oben klar zu machen, daß wir ihn (den Trainer, die Red.) lieben!".
Im Präsidium schlug den Fans Unverständnis entgegegen, bis dem |
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Vizepräsidenten ein Licht aufging und ein eilig herbeigerufener Muhezin vom höchsten Turm der Stadt der überwiegend aus Analphabethen bestehenden Fangruppe den Artikel vorzulesen: ".. Nach überstandener Operation ist der Trainer nun wieder nach Hause entlassen worden. Der Einlieferungsgrund, Darmverklebung oberster Stufe durch übermäßiger Genuss süßer Kuchen und Speisen sowie anderer fettriefende Leckereien bei gleichzeitigen Verzehr eines halben Ochsen, ist geheim und sollte auch in unserem Land nicht an die Öffentlichkeit gelangen.."
Der Bürgermeister der Stadt versprach Volkshochschulen und Abendgymnasien verstärkt zu fördern, damit die öffentliche Ruhe demnächst nicht gestört wird von allzu großen Zeitungstiteln.
Am NMR für Phantom Warlord ändert dies leider nichts.. |
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26.07.2006 15:13 -
Phantom Warlord -
CA Bordj Bou Arréridj
(Archiv)
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CABBA macht alles richtig!
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"Das muß uns erst einmal jemand nachmachen!", sprch der Trainer und verschwand in der Kabine um mit der Mannschaft zu feiern.
Zuvor hatte der Trainer mit zwei 3:2-Siegen einen Einstand nach Maß. "Gelernt ist gelernt", höhnte Phantom Warlord augenzwinkernd nach dem Doppelspieltag und CABBA schob sich damit auf Platz 4 der Tabelle.
Erstaunt zeigte sich der ehemalige Vizemeister über die Abwehr von Chabab Aures Batna: "Die hätten |
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lieber einen Fliegenfänger ins Tor hängen sollen! An dem wären mehr Bälle kleben geblieben! Aber im Ernst: hat den der Markert immernoch soviele 'Freune' hier?" Unverhohlende Schadenfreude zeigte sich im Gesaicht über die Schmach des Kollegen. "Und überhaupt: das Saisonziel haben wir ja schon erreicht!"
Wie? "Schauen Sie mal in den Kommentar!", sprchs und verschwand! Ahh, eine Kampfansage einen anderen "Freund". |
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14.07.2006 16:41 -
Phantom Warlord -
CA Bordj Bou Arréridj
(Archiv)
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Phantom Warlord übernimmt CABBA
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"Platz da, Ihr Aasgeier, hier kommt der Chef!"
So polterte die Security vor der Ankunft des Star-Trainers Phantom Warlord gegenüber der Schar von Pressevertretern. Ein Massenauflauf. Eine Prozession. Ein Meer von jubelden Fans. In der Strechtlimosine geht es durch die geschmückte Stadt. Jaaaa, so hatte man sich das vorgestellt. Das Präsidium, die Mannschaft und die Fans huldigen dem neuen Trainer. Sie übergiessen Ihn mit Blumen, Geld, Verehrung und haufenweise Stringtangas! Jaaa, so erträumt man sich eine Ankunft als Retter. So, und nur so, läuft man heldenhaft ins Stadion ein. Sooo wird er empfangen: der König des |
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Fußballs.
Nur schade das bis auf den Zeugwart keiner am Bahnhof erschienen ist um den neuen trainer abzuholen. So ging es eben auf dem Rücksitz eines vergammelten Gogos völlig unbeachtet und ohne jedes Intreesse von Irgendjemanden zur nächsten Ruine eines Hauses, die als Trainerheim bekannt ist. Dort ist bis auf ein trockenes Stück Weißbrot und einen angebissenen Apfel eigentlich nur eines: Nichts!
Soo, und nur so, wird man in Algerien emfangen, wenn man lange nicht da war. Was zählen hier Vizemeisterschaften, was zählen hier Endspielteilnahmen im internationalen Wettbewerb.
Schlicht und ergreifend nichts.
Und trotzdem: The Warlord is back! |
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07.07.2006 17:28 -
Phantom Warlord -
CA Bordj Bou Arréridj
(Archiv)
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