Da hat man einmal keine Lust, den Gegner professionell zu beobachten, und schon hat dieser sich massiv verstärkt und schafft als Tabellenschlusslicht 5 Auswärtstore gegen das beste Team der Liga. Dass der Scout der Power Dynamos diesen Faux-Pas mit seinem Job hätte bezahlen müssen, wäre bei einem "normalen" Verein lediglich eine logische Schlussfolgerung gewesen. Nicht jedoch bei den Power Dynamos.
"Jeder Punktverlust hält uns in der Liga unserer Wahl, dem Mann ist folglich zu danken!", tönte der allmächtige Präsident Kayn Plaan von den Ehrentribüne. Trainerlegende Markert nahm es ebenfalls gelassen: "Wir machen einfach weiter wie bisher. Im Rückspiel bekommt Doltombwe wieder sechs Dinger eingeschenkt. Andere Saisonziele, die wir gefährden könnten, haben wir ohnehin nicht."
"Sechs Mal hat es gescheppert, und plötzlich war Mahamadou Doltombwe sooo klein mit Hut." Markert musste seine Finger ziemlich eng aneinander pressen, um mit dem Abstand dazwischen der Größe des Gegners nach dem letzten Auswärtsspektakel der Power Dynamos gerecht zu werden. Es war ein schöner Sieg, aber nichts zum Ausruhen. Schließlich will die Privatmeisterschaft zwischen beiden Teams auch am
Ende der Saison gewonnen werden, und dazu braucht es noch mindestens vier Treffer im Rückspiel. Auf weitere Saisonziele wird vorerst verzichtet, lediglich eine Aufnahme von Herrn KuMi in die Privatmeisterschaft wird angeblich erwogen. Der Aufstieg ist jedoch nicht in der Liste der Ziele enthalten. Angeblich wird die Division One derzeit als attraktiver eingeschätzt - schließlich hat die Premier League ja auch keine Kolumne mehr!
Während sich der ohne Zweifel beste und bescheidenste Trainer Sambias endlich mit seiner Niederlage im lange zurückliegenden Präsidentschaftswahlkampf abgefunden hat, haben seine Spieler ganz andere Probleme. Die Presse hat wohl irgendwie Wind davon bekommen, dass bei den Power Dynamos die mit Abstand hässlichsten und dümmsten Kicker des schwarzen Kontinents auf dem Platz stehen, und mit einer entsprechenden Schlagzeile eine bislang kaum für möglich gehaltene Hetzkampagne in Gang gesetzt. Man kann noch von Glück sagen, dass die meisten Spieler zu dumm zum Lesen sind, doch die Beleidigungen (oder auch: Tatsachenäußerungen) von der Tribüne und im Privatleben haben den einen oder anderen Kicker schwer
verstört zurückgelassen. Die Spiegel sind daheim alle abmontiert, viele denke über eine Typveränderung oder plastische Chirurgie nach. Nur die Pille gegen Dummheit, die scheint in Sambia beim besten Willen nicht erhältlich zu sein. Bestes Beispiel: Mandelator himself. Am Kleingeld für den Erwerb einer solchen Behandlung dürfte es nicht scheitern, das Klogeschäft läuft geradezu bombig. Und trotzdem versuchen Mathematiker aus aller Welt seit Jahren vergeblich, bei dem Exil-Südafrikaner einen Hinweis auf einen abgerundet ganzzahligen IQ größer Null zu finden. Wer nun fordert, Mandelator solle sein Traineramt niederlegen und in Zukunft als Vorstopper für die Power Dynamos auflaufen - NEIN DANKE!
Wer dieser Tage mit Mahamadou Doltombwe über sportlichen Niedergang oder über Misserfolg im Allgemeinen philosophieren will, muss auf der Hut sein. Allzu schnell sollte man sich beim anschließenden Aufstieg nicht von dem kleinen Gauner entfernen, sonst droht - jeder Taucher dürfte das Problem kennen - die Tiefenkrankheit den Flüchtigen in ihren Bann zu schlagen. Und Doltombwe ist verdammt TIEF UNTEN - wenn auch noch nicht GANZ UNTEN. Aber da gäbe es ohnehin Probleme mit dem Copyright, wenn der wallende Günther seine Rechte zusammenrafft. Trainerlegende Markert spart sich den unnötigen Weg zum bereits besiegten Ex-Sträfling dann auch und bleibt lieber ganz entspannt in sonnigeren Gefilden.
Soll man nun besorgt sein ob des miesen Tabellenplatzes der Power Dynamos oder einfach achselzuckend das Tagwerk fortsetzen, zumal dies ja keine neue Situation ist? Trainerlegende Florian Markert hat sich offenbar für den goldenen Mittelweg entschieden. Er zetert lieber tagein, tagaus, dass seine Spieler einfach zu hässlich seien und daher vom Schiedsrichter benachteiligt würden. Wer sich die Mannschaftsfotos ansieht, könnte auf die Idee kommen, dass Markert gar nicht so unrecht hat. Die Schiedsrichterorganisation F.O.U.L. wehrte sich jedoch gegen solche Unterstellungen. Wenn es um das Aussehen ginge und Hässlichkeit bestraft würde, müssten Mandelator und der Lutscher längst abgestiegen sein!
Die Niederlage im Präsidentschaftswahlkampf hatte an ihm genagt, ihn frustiert und beinahe verstummen lassen. Doch nun meldet er sich zurück, mit einer Kampfansage: "Diesmal wird es noch - nur - das internationale Geschäft, und nächstes Jahr holen wir dann das Double aus ConFedCup und Meisterschaft." Wer anderes als GröTaZ Markert kann mit solchen Sprüchen glänzen... und so kommt es, dass die Liga ihm kein Wort glaubt. Um so besser, denn nur so kann der Durchmarsch gelingen. Wobei der
nationale Triumph die deutliche höhere Hürde ist. International erwarten die Power Dynamos ja lediglich Senegalesen, Springböcke und noch schwächeres. Also keine Konkurrenz (nur die Algerier, die sind bärenstark, vor denen muss man zumindest bis zur 3:0-Führung nach 5 Minuten Respekt haben... danach kann man sich schonmal ein Sieger-Zambezi aufmachen). Und vielleicht, ganz vielleicht, kommt ja jetzt auch die Kolumne wieder regelmäßig, deren Namen man aufgrund der langen Pause doch glatt vergessen hat.
Ganz Sambia schaut gespannt in Richtung Inquisitor. Ganz Sambia? Nein, der kleine Dalton (genau der, der sich schon weiter wähnte und dann ganz plötzlich aus seinem Traum erwachte) und der, ähm, Mist, schon wieder vergessen… also, der Dalton und der andere sitzen beleidigt im Schmollwinkel. Alle anderen warten gespannt auf den Modus der Präsidentschaftsentscheidung. Sogar Jack Rich und der Lutscher mischen wieder mit, beide streben die Vizepräsidentschaft an. Im Falle von Jack Rich würde diese auch unter dem Titel
Vizepräsidentschaft firmieren, während Lutscher auch in diesem hohen Amt einfach nur der Lutscher bleiben würde. Aber egal, der Kalle wird eh nicht Präsident. Und der Klobama auch nicht. Aber Vorsicht: Hoffentlich gibt es dann am Ende auch ordentliche Aufgaben, damit der Markert nicht doch noch auf die Schnauze fliegt, nachdem er sich bereits selbst gefeiert hat… bei rhythmischer Sportgymnastik müsste halt der Richie antreten, bei abartigen Demokratiespielen à la Dalton ebenfalls. Aber dafür hat man ja schließlich auch so einen Vize an Bord, hehe!
Der Präsidentschaftswahlkampf wird langsam aber sicher eine Angelegenheit der wenigen, ja im Grunde aller kompententen Leute im Sambia - genau genommen sind es zwei, auf die diese Beschreibung zutrifft. Und diese beiden mißtrauisch beäugten hochangesehenen, gefürchteten beliebten und (diesmal ohne Korrektur) vollkommen despotischen Herren treten von nun an im Präsidentschaftswahlkampf unter gemeinsamer Flagge auf. Der Präsident in spe, Markert höchstpersönlich, wird als Fahnenträger voranschreiten, stets unterstützt von seinem langjährigen VIP-Lounge-Weggefährten Jack Rich, der sich als treffener Beobachter politischer Realitäten erwiesen und die eigene Kandidatur für die große Lösung aufgegeben hat.
Dabei hat Markert im bisherigen Wahlkampf eigentlich nur das gemacht, was er immer schon am besten konnte: Wahlen manipulieren und die sambische Trainerschaft unter den Tisch trinken. Wesentliche Qualifikationen eines Präsidenten bringt er damit schon ganz automatisch mit. Positiver Nebeneffekt: Der Kreis der Konkurrenten hat sich weiter verkleinert. Die wandelnde Klobürste aus Südafrika war dem Druck des Ethanols nicht mehr gewachsen und musste sich in sein Schicksal - bzw. auf den Boden seiner eigenen Toilettenanlage - (üb-)ergeben.
Somit verbleiben nur noch Mister One Percent = joe dalton, der fortan nicht nur aufgrund des Körperwuchses, sondern auch
aufgrund des minimalen Einflusses auf die Wählerschaft Sambias nur noch klein geschrieben wird, sowie die beiden wenig trinkfesten, aber ebenso unerträglichen wie unvermeidlichen Herren Grabowski und - na, wie hieß denn der andere noch? - ach, egal, den wählt der Inquisitor eh nicht aus…
Bleibt also nur noch eine wichtige Frage unbeantwortet: Wie wird die Wahl entschieden. Eigentlich hat Markert die besten Karten, doch ein Restrisiko bleibt: Geht es im Endkampf darum, wer am besten den sterbenden Schwan auf einer Ballettbühne darbieten kann, müsste der große Favorit chancenlos die Segel streichen. In diesem Fall hätte Dalton in seiner Assistentin seinem Assistenten Lutscher den zweifellos besten Lehrer. Ob dieser andere, dessen Namen… ach egal, also, ob der das kann, ist völlig unwesentlich. Eigentlich guckt die sambische Öffentlichkeit ja ohnehin nur auf das ungleiche Duell zwischen der optimalen Besetzung (Präsident und Revolutionsführer Markert sowie Vizepräsident Rich) und den unteren Chargen (Dalton und Grabowski). Der vierte im Bunde wird bis dahin wohl nicht mehr im Wettkampf vertreten sein…
Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wann die Freudenfeuer sich von Kitwe aus über ganz Sambia verbreiten. Die Zeiten der Anarchie (nicht etwa Anomie, meinen lieben gebildeten Leser! - jetzt führe ich Selbstgespräche, Anm. d. Red.) müssen endlich ein Ende haben!
Die Vorwahlen zur sambischen Präsidentschaft haben gerade erst begonnen, doch Joe Dalton ist jetzt schon der große Verlierer. Alle Versuche seines Kompagnons Lutscher, die aufkommenden Gerüchte zu stoppen, waren vergeblich: Mit Puppen demokratische Entscheidungsprozesse nachzuspielen, war selbst für das völlig ahnungslose sambische Wählervolk zuviel. Nur fünf von mehr als 400 Stimmen, deutlicher kann der Zwischenstand kaum ausfallen. Nicht einmal ein noch so kleiner roter Balken erscheint
mehr neben Daltons Namen. Doch Markert gibt sich großzügig und bietet an, den gescheiteterten Konkurrenten vor dem völligen Absturz zu bewahren. Zu diesem Zweck wurde Dalton nun offiziell im Fall eine Markert’schen Wahlsieges die stellvertretende Schirmherrschaft über ein Tischtennisturnier für Seniorinnen angeboten. Klar, dabei geht es im Grunde um die gleichen Ziele wie bei einer Kaffeefahrt. Aber für alles, was mit Betrügereien zu tun hat, ist Dalton bekanntlich bestens qualifiziert.
Tweets, Presselügen, Forenunwahrheiten - das alles enthält dient immer noch in erster Linie dazu, heiße Luft durch Sambia zu pusten. Als ob es davon im sambischen Sommer nicht schon genug geben würde. Nun hat sich auch noch der Inquisitor, langjähriger Grundpfeiler sambischer Machtausübung, selbst disqualifiziert: Die Herbstmeisterschaft sei bereits entschieden, hieß es aus dem Elfenbeinpalast Chefredaktion. Völliger Schwachsinn. Markert hat sich doch noch gar nicht zur Herbstmeisterschaft geäußert. Und nun stellte er völlig zu Recht klar: „Wer Herbstmeister wird? Das entscheide ich! Wer Präsident wird? Das entscheide ich! Wer Grabowskis verschwitztes Unterhemd tragen muss? Pfui deibel, lass mich mit dem Sifflumpen in Frieden!"
Für den anspruchsvollen Wähler hat hat Markert nun auch das bislang wichtigste Werk der Diktatursoziologie geschaffen. In dem Wahlkampfspot spielt die Hauptfigur, ein gewisser Joe Dalton, nicht nur mit fettärschigen Puppen demokratische Entscheidungsprozesse nach, sondern kauft auch auf Anraten seines einzigen Wählers (Lutscher) mit dem letzten Steuergeld das erste Videotelefon der Stadt -
und wartet stundenlang im Staub vor der klapprigen Ladentür auf irgendeinen zweiten Käufer, um es überhaupt benutzen zu können. Während Dalton auf den leeren Bildschirm starrt, stellt sein pinkberüschter Kompagnon (auch Lutscher) schließlich fest: "Das Faszinierende ist, dass Fortschritt ohne Leute wie dich nicht möglich wäre." Mit Leuten wie ihm allerdings auch nicht. Ein Diktator, dessen Steuergelder zur Neige gehen, versteht einfach nichts vom Geschäft. Da braucht man sich um Markert keine Sorgen machen. Die vergoldete Giraffe ist zwar längst irgendwo in der Wüste verreckt, doch neue, noch verschwenderischere Wahlkampfspielzeuge fallen dem künftigen Präsident sicher problemlos beim nächsten Folterabend ein.
Der Dolten/Lutscher-Spot ist auf alle Fälle ein Hit geworden - nicht nur bei YouTube, sondern auch in den ranzigen Freiluftkinos des Landes. Mehr kann sich die von Ex-Präsident Meier lehrbuchmäßig ausgeplünderte Bevölkerung ohnehin nicht leisten. Hauptsache, für die Anreise zur Wahlurne reicht es noch. Ansonsten muss man die Stimmzettel eben nachträglich anpassen - ein echter Markert findet immer einen Weg!
Der Wahlkampf spitzt sich weiter zu. Nachdem Massai Uno in der Wählergunst gegen null gefallen ist (bezahlte Schlägertrupps südafrikanischer Herkunft sind nicht wahlberechtigt), hat sich nun auch Doltombwe nahezu aller Präsidentschaftschancen entledigt. Dabei trägt er nicht einmal selbst die Verantwortung – sein rosaroter Pudelverschnitt Lutscher war es, der der Konkurrenz die entscheidende Vorlage lieferte. Was war passiert? Nun, Lutscher hatte es fertiggebracht, vor laufenden Kameras herauszuposaunen, dass Doltombwe zuhause mit Barbiepuppen Demokratie spielt. Demokratie? Ein Reizwort für jede Sambanase, wo Diktatur die einzige und heißgeliebte Konstante im Leben der Menschen ist. Mit Puppen spielende Männer? Geht gar nicht – es sei denn, der Puppenspieler heißt Lutscher. Und den würde ja auch keiner zum Präsidenten wählen wollen. Darüber hinaus wurden Fotos bekannt, auf denen Doltombwe ein Motto-T-Shirt mit der Aufschrift „Massai Uno for President“ trägt. Eine Fälschung, freilich, aber so gut gemacht, dass das Volk die Botschaft geschluckt hat. Überraschende Folge der letzten Skandale: Mandelator hat sich in den Umfragen (nicht repräsentativ, aber immerhin 8.000
Befragte) mit immerhin einer Stimme (seiner eigenen) auf den vorletzten Platz vorgeschoben – die Selbstwahl von Massai Uno wurde hingegen als ungültig gewertet, schließlich lebt er noch nicht lange genug im Land. Somit liegt Doltombwe in der Umfrage nur noch vier Stimmen vor dem Klobama von Sambia. Wer hätte das zuvor gedacht?
An der Spitze der Umfragen bleibt es jedoch spannend. Markert und Grabowski liegen nahezu gleichauf, Jack Rich folgt an Dritter stellen. Würden der GröTaZ und sein VIP-Lounge-Kompagnon jedoch tatsächlich koalieren – und darauf deutet derzeit vieles hin – könnte Grabowski einpacken. Dieser wird die WM dringend benötigen, um sich in der Gunst der Wähler noch nach vorne schieben. Und ausgerechnet Peru, wo der GröTaZ über großen Rückhalt verfügt, könnte sich dabei als Stolperstein erweisen. Die Schweißperlen auf dem feinripp-geschmückten Astralkörper der wandelnden Bierbüchse von Kafue lassen deutlich hervortreten, unter welchem Druck der einstige Topfavorit der Wahlforscher mittlerweile steht. Doltombwe hingegen hat diesen Druck schon längst nicht mehr – aus dem Rennen der Topkandidaten hat er sich mit Lutschers Hilfe eindrucksvoll verabschiedet.
Die Nacht war völlig chaotisch, der in den Protesten verschollene Reporter ist noch nicht wieder aufgetaucht, doch bereits am Samstag droht in Sambia neue Gewalt: Tausende Massai-Uno-Gegner versammeln sich bereits zu Protesten. Ein Ultimatum der Protestler an den „unrechtmäßigen“ Präsidentschaftskandidaten läuft aus - er soll das Land verlassen oder von der Kandidatur zurücktreten. Sambias politische Elite (Diktatoren, ehemalige Diktatoren und solche, die noch Diktatoren werden wollen) plant ohne ihn.
Die Straßenkämpfe der vergangenen Tage mit 13 Platzverweisen halten die Sambanasen nicht davon ab, auch am Freitag zu protestieren: Tausende versammelten sich in Lusaka auf dem Zambezi-Platz und fordern den verhassten Präsidentschaftskandidaten Massai Uno zum Rücktritt von seiner Kandidatur auf. Die Opposition (u.a. Markert, Reacher, Grabowski, Doltombwe, Lutscher, El Galatasaray, Wet-T-Shirt-Wendy, Klobama, Oma Erni und das Protest-Team von Stuttgart 21) hat ihm ein Ultimatum gesetzt, doch der Möchtegern-Autokrat will nicht weichen - weil dem Land sonst "Fortschritt" drohe, sagte er in einem Fernsehinterview. Und Fortschritt sei mit Uno „nicht zu machen“. Die Afrikanische Union bemüht sich einem Medienbericht zufolge auf diplomatischem Wege um eine Nachfolgeregelung ohne Uno.
8:30 Uhr Die Sambanasen planen offenbar längst ohne Massai Uno. Hinter dem Rücken des „illegalen“ Kandidaten verhandle Markert mit Reacher über die Bildung einer gemeinsamen Regierung, meldet die Zambezi Inquisitor. An der Spitze solle demnach Markert stehen, während Reacher die Vizepräsidentschaft und das Super- sowie das Folterministerium übernehmen könne. Auch die weibliche Trainerschaft solle in Form eines machtlosen Feigenblattministeriums beteiligt werden. Das Militär unterstütze die Pläne, heißt es.
9:21 Uhr Ein Demonstrant berichtet dem Zambezi Inquisitor, es sei unwahrscheinlich, dass die Aktivisten den Zambezi-Platz verlassen würden. Auch ein Reporter des kolumneneigenen Senders Zambezi TV kommt zu dieser Einschätzung der Lage. Zuvor hatte es Gerüchte über einen baldigen Marsch zum WAZ gegeben.
10:10Uhr Mit Blick auf die erwarteten Massenproteste hat Ex-Präsident Horst Meier vor einer weiteren Eskalation der Gewalt in Sambia gewarnt. Von den sambischen Sicherheitskräften werde erwartet, dass diese an diesem „entscheidenden Samstag“ für gewaltfreie und friedliche Demonstrationen der Menschen sorgten, sagte Meier.
11:36 Uhr Der Außen-, Innen- und Generalbeauftragte von Copa Mundial, André Rauschenbach, rief das Wahlkampfteam von Massai Uno zum Dialog mit dem Volk auf. Er habe mit Unos Wahlkampfleiter am Vorabend telefoniert: "Wir haben auf die Unterstützung des Volkes in den Straßen gedrängt, damit die Gewalt nicht wieder ausbricht", sagte Rauschenbach. Dabei habe er den Eindruck bekommen, dass sich Uno „in Richtung eines nationalen Dialoges“ bewege. Der Wahlkampfleiter habe zugesagt, Uno werde sich mit den Oppositionsführern (Markert und Reacher) treffen, um
Gespräche über seinen Kandidaturverzicht zu führen. "Es ist absolut notwendig, dass die Menschen sehen, dass es einen Plan gibt." Die Führer der afrikanischen Welt wollen bei ihrem Sondertreffen in Windhuk (auch WM-Auslosung genannt) einen "raschen und geordneten Übergang" in Sambia fordern. Weitere Gewalt müsse unbedingt vermieden werden, heißt es in dem Entwurf der Abschlusserklärung der Afrikanischen Union. Zu Präsidentschaftskandidat Massai Uno will sich die Union nicht explizit äußern.
14:39 Uhr Auch der Puppenrechtsbeauftragte des nationalen Waffenverbandes ZRA (Zambian Rifle Association), Sir Pudding Lutscher, äußert sich und stellt den weiteren Verleih von bewaffneten Barbiepuppen an Massai Uno in Frage. Die Programme, mit denen seine Organisation Mutterinstinkt, Geschicklichkeit beim Einölen von Waffenläufen und geistige Entwicklung von Zugereisten aus den Ländern des südlichen Afrikas fördert, hätten "offensichtlich nicht zur Lutscherisierung beigetragen", sagte Lutscher dem Zambezi Inquisitor. In dem selben Zeitungsbericht fordert die Fußball-Entwicklungshilfeorganisation Eine Chance für Südafrika den "sofortigen Stopp aller Rüstungstransfers nach Sambia, die zu Menschenrechtsverletzungen gegenüber Südafrikanern beitragen können". Auch müssten die bisherigen Waffenlieferungen "vollständig offengelegt" werden. Laut dem Rüstungsbericht der sambischen Ex-Regierung unter Meier haben sich die Waffenimporte nach Sambia in der Saison 30 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Demnach hat Sambia mehr Rüstungsgüter aus ausländischer Produktion bezogen als jede andere Diktatur.
15:50 Uhr Die Nachrichtenagentur Copa Konferenz berichtet, dass Markerts wichtigster Verbündeter, Jack Reacher, und andere hochrangige Vertreter der Premier League (also keinDoltombwe) den Zambezi-Platz besuchen werden. Dort reihen sich die Menschen geduldig in Warteschlangen, berichtet ein Korrespondent des peruanischen El Saque - ein seltener Anblick in Sambia, bemerkt der peruanische Reporter. Die Schlangen reichen bis an das mehrere hundert Meter entfernte Zambezi-Ufer. Das Militär versorgt die Demonstranten vor Betreten des Platzes mit Waffen, versorgt sie aber recht ungleichmäßig mit Munition
17:02 Uhr Die positive, fast fröhliche Aufbruchsstimmung der ersten Wahlkampftage beginnt, auf dem zentralen Zambezi-Platz zurückzukehren, berichtet ein Korrespondent von Zambezi TV. Eine Kollegin auf der anderen Seite des Platzes berichtet von konstruktiven Sicherheitskontrollen. Ein Dutzend Mal habe sie ihre Waffen vorzeigen müssen, mehrfach sei von den Kontrolleuren noch einmal die Funktionsfähigkeit getestet und sogar auf Staatskosten nachgeladen worden. Auch sie berichtet von einer entspannten Atmosphäre unter den Demonstranten. Bereits jetzt füllen Tausende den Zambezi-Platz - dabei werden die meisten Menschen erst nach den Freitagsspielen, in den kommenden Stunden erwartet. Dann können erste "richtige" Eskalationen nicht mehr ausgeschlossen werden - und langsam aber sicher läuft Unos Zeit ab.
Seit nunmehr neunzehn Tagen protestieren die Sambanasen gegen die anmaßende und keinesfalls verfassungskonforme Präsidentschaftskandidatur von Massai Uno. Dieser meldete sich am Dienstagabend zu Wort. Allerdings kündigte er für die nächste Präsidentschaftswahl keinen Verzicht auf die Kandidatur an; eine schnelle Rückkehr nach Südafrika, wie sie die Demonstranten fordern, lehnte er erst recht ab. Die Proteste gehen daher weiter, doch inzwischen strömen immer mehr - offenbar bezahlte - Anhänger Unos in Lusakas Innenstadt, es kommt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Pseudo-„Anhängern“ und Gegnern des ungeliebten Immigranten. Auch das Militär hat sich zu Wort gemeldet - es fordert die Demonstranten auf, ihre Proteste zu fortzusetzen. Die aktuellen Ereignisse aus Lusaka im Live-Ticker.
12:30 Uhr: Die Botschaft sei angekommen, verkünden die Sicherheitskräfte - und rufen Massai Uno zu einem Ende seiner unrechtmäßigen Kandidatur auf. Die Demonstranten haben sich wieder auf dem Zambezi-Platz versammelt und beharren auf einer sofortigen Abschiebung des Möchtegern-Despoten. Derweil kommt es zu Handgemengen zwischen sambisch-patriotischen Gegnern und mit Blutdiamanten-Erlösen gekauften Befürwortern von Massai Uno.
13:16 Uhr: Die Lage auf dem Zambezi-Platz spitzt
sich weiter zu: Ein Zambezi-Inquisitor-Mitarbeiter berichtet, dass Tausende Uno-Unterstützer auf den Platz strömen. Sie sollen die von den (wenn auch untereinander durchaus zerstrittenen) Markert- und Grabowksi-treuen, Jack Rich unterstützenden oder Doltombwe verehrenden sambischen Patrioten errichteten Barrikaden niederreißen. Sogar der bislang einzige Mandelator-Befürworter des Landes (Mandelator selbst) soll von den Randalierern angegriffen worden sein. Die Stimmung sei sehr angespannt.
14:03 Uhr: Die Unterstützer des Uno-Regimes, die Plakate mit der Aufschrift "Ja zur unrechtmäßigen Fremdherrschaft" bei sich tragen und auf dem Zambezi-Platz in Lusaka den Regierungsgegnern gegenüberstehen, könnten sogar direkt von der südafrikanischen Staatsführung bezahlt worden sein. Das jedenfalls sei die Überzeugung vieler Menschen vor Ort, berichtet ein Zambezi-Inquisitor-Reporter aus Lusaka. Augenzeugenberichten zufolge strömen immer mehr verfassungsfeindliche Krawallmacher auf den zentralen Platz, der in bislang das Zentrum der Proteste war. Übernehmen nun die Anhänger des von Südafrika gesteuerten Terror-Regimes den Platz?
14:06 Uhr: Die Rückmeldung unseres Korrespondenten bleibt aus, die Kamera bleibt schwarz. Wir befürchten Schlimmes. Die neuesten Entwicklungen folgen in Kürze…
Die Kritik an Markerts Wahlkampfstrategie ist zunächst mal das eine, so was muss man im Wahlkampf wegstecken können. Wenn sie jedoch aus dem Mund des schärfsten Rivalen um die Präsidentschaft kommt, ist das um so schlimmer. Dabei sieht in Wahrheit doch alles wieder ganz anders aus, als es der Oberprolet zunächst aufgefasst hatte. Natürlich sind in den Augen des Wählers alle anderen Länder gegenüber dem leuchtenden Vorbild Sambia minderwertig und können nur verachtet werden. Aber gerade da kann Markert mit seiner Wahlkampfstrategie neuesten Umfragen zufolge punkten: Schließlich hat er sich als lernfähig erwiesen und einen Weg der kontinierlichen Verbesserung bestritten. Von Ghana, einem heute beinahe in Vergessenheit geratenen Ex-Fussballentwicklungsland (und heutigem Nicht-Fussballland) hat sich
der GröTaZ gezielt weiterentwickelt und versucht, im deutlich weiter entwickelten Fussball-Schwellenland Algerien etwas zu bewegen. Und siehe da, Algerien konnte sich sogar von Zeit zu Zeit für eine WM qualifizieren. Ganz schlecht kann Markerts Entwicklungshilfe also nicht gewesen sein. Der Höhepunkt der Lernkurve wurde aber erst mit dem Wechsel nach Sambia erreicht. Nun war Markert so gestählt von den Untiefen der afrikanischen Fussballwelt, dass ihn selbst das von einem mächtigen, gierigen und vor nichts zurückschreckenenden Despoten beherrschte Sambia nicht mehr schrecken konnte. Der Despot ist nun weg, und der Weg auf den Thron beinahe frei. Nur Grabowski muss noch aus dem Weg geräumt werden, und nach solchen Fehleinschätzungen des Feinripp-Magnaten wie der oben erwähnten ist dies nur nich eine Frage von Tagen.
Die Wahlkampfmaschine des GröTaZ läuft auch Hochtouren. Während seine Partei, die in aller Bescheidenheit als Markert-Partei firmiert, noch nach der Zustimmung des Wählers sucht, ist der Chef persönlich im Rennen um die Präsidentschaft ganz weit vorne. Nahezu jede Statistik, die nicht professionell gefälscht wurde, weist ihn schon jetzt als einen der Top 3-Kandidaten aus. Überhaupt ist das Rennen für einige Kandidaten bereits gelaufen. Massai Uno kann es ja ohnehin nicht werden, auch wenn das viele leicht manipiulierbare Wähler noch nicht erfahren haben. Markert kündigte aber schon an, Uno im Falle des Wahlsieges in sein Kabinett zu berufen – als Minister für Entwicklungshilfe. Darin kennt er sich aus, die hat er ja als Südafrikaner lange genug selbst genossen.
Ebenfalls schon jetzt praktisch aus dem Rennen ist die jüngste Kandidatin im Präsidentschaftsrennen. Die kindliche Kaiserin ist nicht nur größenwahnsinnig und selbstherrlich (eigentlich keine schlechten Argumente), sondern auch für die Mehrheit der Wähler zu grün hinter den Ohren – der gemeine Wähler wählt ja auch nicht seine eigenen Kinder auf den Thron von Sambia.
Den Mandelator findet die Mehrheit der Stimmberechtigten ohnehin *** – naja, wir wollen uns das heute mal ersparen. Der Klo-Guru kommt schließlich ebenso wie Massai Uno aus einem ziemlich zurückgebliebenen Steppenstaat, während Markert in der entwickelten Welt Algeriens bereits für den krönenden Posten in Sambia lernen durfte und so wertvolle Erfahrungen mitbringt.
Dann ist da ja auch noch der Kandidat Jack Rich – OK, lassen wir das, wir wollten ihn ja schonen. Aus alter Freundschaft quasi, immerhin ist er noch immer ein gern gesehener Mittrinker, wenn der 60-jährige Whiskey aus dem noblen Schiffswrack mal wieder weggekippt werden will. Und ein geeigneter Vizepräsident, denn den müsste Markert ja auch noch ernennen. Das wäre der
perfekte Posten für Rich, da besteht kaum ein Zweifel. Für ganz oben ist er vielleicht ein wenig zu motiviert, zu ernsthaft, zu vernünftig.Kurz gesagt: Zu gut! Da braucht man sich bei Markert keine Sorgen machen. Auf einem vergoldeteten Giraffenbullen made by Rolls-Royce reitet der GröTaZ von Wahlkampftermin zu Wahlkampftermin, und die Wähler lieben ihn. Schließlich ist Markert der einzige Kandidat, der ihnen nicht nur das Blaue vom Himmel, sondern auch den Reichtum der Ölscheichs, die stets verfügbare sexuelle Bedürfnisbefriedigung von Jörg Kachelmann, die Ehrlichkeit von George W. Bush, die Schönheit von Markert Gespielinnen und das Glück von Gustav Gans verspricht.
Klar, Markert ist nicht der einzige Kandidat, der noch echte Chancen hat. Kalle „Feinripp-Hemdchen“ Grabowksi und Mahamadou „Ma‘ hamma nix“ Doltombwe sind keine schlechten Kandidaten. Zwischen diesen dreien wird sich das Rennen um den sambischen Thron entscheiden. Doltombwe hat zweifellos die größte Unterstützerfraktion im Wählersegment der Transgender, Pink-Träger und Balletttänzer, Grabowski hat den Support der Arbeiterklasse sicher. Die Oberschicht und die Mittelklasse bevorzugen Markert, doch die Bevölkerungsstatistiken sind zu alt, zu schlecht gemacht und zu manipuliert, um Aufschluss darüber zu gewähren, welche Gruppe die größte ist.
Klar ist nur: Auch ein Markert braucht Unterstützer. Aus diesem Grund wirbt er mittlerweile vehement um die (schon beinahe) gescheiterten Kandidaten sowie um jene, die es aus den Gründen gar nicht erst versucht haben: Die Trainerelite Afrikas braucht einfach ein Oberhaupt, das ihre Sprache spricht, das ihre Nöte versteht und vor allem ihre berechtigte Abneigung gegenüber den unterentwickelten Völkern des Südens (Südafrika), des Westens (Senegal), des Ostens (Nordwestinsel aka.„Australien“) und des Nordens - (natürlich) Tunesien!
Der Wahlkampf hat endlich richtig begonnen, und das Wahlprogramm des GröPaZ (Größenwahnsinnigster Präsidentschaftskandidat aller Zeiten, Anm. d. Red., die daraufhin ins Exil gejagt wurde) … HALTET SOFORT DIE DRUCKPRESSEN AN ! - also das Wahlprogramm des einzigen ernstzunehmenden Kandidaten kann sich sehen lassen. Wie ernst Markert es meint, davon durften sich die Wähler bereits am Wochenende in Kabwe ein Bild machen - 6 Tore gegen die Kindliche Kaiserin soll es in Zukunft jede Woche geben, wenn Markert erst einmal das Amt übernommen hat, von dem die übrigen Kandidaten nur träumen können (es ist das Präsidentenamt gemeint, ihr Wortverdreher!, Anm. d. neuen Red.). Nachdem sich die Gegenkandidaten (und ein nicht wahlberechtigter südafrikanischer Armutsflüchtling) bereits ausführlich über den großen Favoriten geäußert hatten, war es nun an Markert selbst, sich ein Bild von seinen Kontrahenten zu machen.
Einen gewissen Mahamadou Doltombwe, seines Zeichens durch und durch zweitklassig, machte er in der Kinderkrippe des Stadtrats von Lusaka ausfindig, wo Doltombwe sich vergeblich mühte, seinen Wortschatz auszubauen und somit vermeintlich einer Präsidentschaft würdig zu werden. Doch weit gefehlt, die sprachliche Behändigkeit der Kinder im Alter von einem bis drei Jahren überforderte ihn, und in seinem Gedächtnis blieb lediglich das meistgenannte Wort des Tages hängen: Lutscher (häufig im Zusammenhang mit „Wo ist mein…? Buhähähä!“, Anm. d. neuen Red.). Verdammt, ausgerechnet dieses eine Wort hatte er doch schon zuvor gekannt - aktiv wie passiv, wie man der Boulevardpresse entnehmen durfte…
Gibt es weitere Kandidaten? Ach ja, Galle Krabowsgi, der auf der Suche nach dem G(efrier)-Punkt (von Bier)
beinahe verschollen wäre… eigentlich eine lächerliche Figur, aber mit dem Feinripp-Unterhemd scheint er einen Nerv der sambischen Arbeiterklasse (Rick, Popi, Hideta-Andi) getroffen zu haben - alle drei haben den Look erfolgreich nachgeahmt. So schnell ist Rick seine unliebsamen Groupies sonst noch nie losgeworden! Der gute Kalle würde womöglich wirklich einen guten Hausmeister im Präsidentenpalast abgeben, leider ist er aber derzeit schon als Nationaltrainer des sambischen Nationalteams verplant.
Schade für Kalle, so wird’s dann wohl doch der Mandelator, der kennt sich mit dem Sauberhalten ja aus. Nur bei ihm selber, da klappt’s nicht so gut, wie ein strenger Geruch unzweideutig mitteilt, der sich in diesen Sekunden auf dem kurzen Kloflur ausbreitet - und nicht etwa von der Toilette selbst herrührt. IGITT! Wenn es doch wenigstens der eigene Schweiß wäre, der da für Luftverschmutzung vom Feinsten sorgt. Doch weit gefehlt, es scheint vielmehr so, als habe die geklaute Windel aus dem Kiddie-Shop vor Doltombwes Kinderkrippe ihr Fassungsvermögen nun endlich überschritten. Aber man muss ihn ja auch irgendwie verstehen, den guten Mandelator: Den eigenen Dreck wegzumachen, ist schon ziemlich sch…
Vorletzte Anm. d. neuen Red.: Jack Rich wurde "vergessen". Das war so beabsichtigt. Einen langjährigen Weggefährten aus der VIP Lounge können wir nicht jede Woche gemeinsam mit dem übrigen Gesocks durch den Dreck ziehen. Chancen auf die Präsidentschaft hat er trotzdem keine.
Letzte Anm. d. neuen Red.: Alle anderen Kandidaten, die "vergessen" wurden, wurden wirklich vergessen. Dies ist lediglich der Faulheit des Verfassers zuzuschreiben. Allerdings dürften vergessene Kandidaten noch chancenloser sein als jene, die bereits als chancenlos disqualifiziert wurden!