Die Irritationen in Batna nehmen weiter an Schärfe zu. Die zur Genüge an Mißerfolge und Zittern gewöhnten Fans, deren Team normalerweise in der letzten Saison bereits abgestiegen wäre, reiben sich seit Wochen verwundert die Augen. Ausgerechnet der knappe Sieg gegen JSK scheint den Batna-Spielern eine völlig neue Perspektive eröffnet und zur Entfremdung von den bisherigen Saisonzielen beigetragen zu haben. Statt Klassenerhalt steht nun ein Platz in
der oberen Tabellenhälfte auf dem Wunschzettel. Der Präsident soll bereits wütend gepoltert haben, die Spieler seien maßlos und ein solches Ziel sei nicht nur unerreichbar, sondern auch Hohn gegenüber den Fans, die solche Worte glauben könnten und ja eigentlich bereits genug Enttäuschung hätten verarbeiten müssen. Wie dem auch sei: Das Restprogramm ist sauschwer, aber zumindest ist die konditionelle Basis wieder im Liga-Mittelfeld angekommen.
Verfrühte Weihnachtsgeschenke für Algeriens Aushängeschild
Da hatte man die Saison eigentlich schon abgehakt, sich auf einen rasanten Absturz eingestellt und den kompletten Doppelspieltag mehr oder weniger abgeschenkt. Doch was dann passierte, könnte man schon beinahe als Weihnachtsmärchen bezeichnen. Ausgerechnet die beiden größten Lautsprecher der Liga hatten die Hosen gestrichen voll. Chris beließ es bei einer äußerst vorsichtigen Auswärts-Null, Adam L. wählte auf eigenem Platz
eine ähnliche Taktik. Vier geschenkte Punkte also, die Hoffnungen auf mehr wecken! Während Chris seine Wunden leckt und Adam L. sein Rücktrittsgesuch durch den Drucker jagt, wird in Batna die Weihnachtspalme geschmückt. Wenn man jetzt gegen den noch unfallgeschwächten Mohnmeister Yazid und seinen treuen Husar Capo den Weihnachtswichtel nachlegen kann, ist sogar noch der Platz unter dem Platz unter dem Platz […] unter dem Platz an der Sonne drin.
Weihnachtsplätzchenaffäre sorgt für reichlich Wirbel
Von der Reportern zur Rede gestellt, reagierte die lebende Legende Florian Markert ungewohnt unwirsch: „Ein Herr Yazid ist mir persönlich nicht bekannt, ich kenne ihn nur aus der Zeitung. Einige Hundert Fotos aus der Weihnachtsbäckerei beweisen zwar eindrucksvoll das Gegenteil, zeigen Markert und Yazid beim gemeinsamen Backen von Zimtsternen, Vanillekipferl und Schnapsdrosseln, dennoch hat der Fussballlehrer aus Batna bereits eine Unterlassungsklage gegen die algerische Presselandschaft im Ganzen eingereicht.
Allen rechtlichen Finessen zum Trotz beherrscht der Streit zwischen den beiden leidenschäftlichen Plätzchenbäckern jedoch die Gerüchteküche. Nun meldete sich eine Darstellerin aus der Erwachsenenunterhaltung zu Wort, die mit verzücktem Blick behauptete, Yazid habe stets die besten Mohnplätzchen gebacken. Doch in der letzten Woche habe Markert ihm völlig unerwartet den Rang abgelaufen. Yazid habe sich bei ihr unter Tränen bitterlich beschwert, Markert habe ihm seine noch einmal verbesserten Plätzchen gestohlen und als eigene Kreation ausgegeben.
Möglicherweise war diese kritische Situation ausschlaggebend für die spätere Eskalation der Ereignisse. Völlig aufgelöst soll Yazid damals aus der Weihnachtsbäckerei gestürmt sein, nicht ohne zuvor mit einem Nudelholz nach Markert geworfen zu haben (das Nudelholz verfehlte diesen jedoch und traf stattdessen den unschuldigen Bäckerlehrling Cappez mit voller Wucht ins Gesicht, wobei diesem das Nasenbein zertrümmert und zwei Schneidezähne zersplittert wurden, Anm.d.Red.).
Alles weitere ist bekannt, Yazid kollidierte auf seinem Kamel mit einem plötzlich im Weg errichteten Hamam, geriet auf einen gefährlichen Schlingerkurs und riss schließlich eine konkurrierende Weihnachtsbäckerei bis auf die Grundmauern nieder. Das Kamel wurde anschließend mit eingeschlagener Schädeldecke aufgefunden. Angeblich soll Markert das Kamel mit einem Golfschläger aufgeschlagen haben, um den bewusstlosen Yazid herauszuziehen und so vor dem sicheren Tod durch Erfrieren während der kalten Wüstennächste zu retten.
Möglich ist jedoch auch die von der Boulevardpresse lancierte Variante, wonach Markert lediglich versucht habe, Yazid mit dem Golfschläger zu treffen und nur versehentlich stattdessen das Kamel getroffen wurde. Ein Drogenschnelltest wurde Gerüchten zufolge noch am Unfallort von der Geheimpolizei durchgeführt, die dabei zulässigen Grenzwerte für Opiate im Blut bei der Kamelreiterei sollen um mehr als das 100.000-fache überschritten worden sein. Ein landesweit höchst renommierter Chemiker verkündete kaltschnäuzig, ein solcher Wert könne selbst bei exzessivem Konsum von Mohnplätzchen normalerweise allenfalls zur Hälfte erreicht werden. Sieht man sich jedoch die Rechnungen für Mohnlieferungen in die Weihnachtsbäckerei genauer an, und betrachtet man auch die schwarz gepunkteten Rettungsringe um die Hüften der beiden Bäcker, so liegt auch eine etwas mutigere Deutung der Geschehnisse nahe… aber das überlassen wir amerikanischen Spekulanten, damit wollen wir in Algerien nichts zu tun haben!
Irgendetwas ist faul in Staate Algerien. Die Saison ist fast vorbei und Chabab Aurés Batna, eben jener Club, der sich noch vor wenigen Tagen im freien Fall wähnte, steht weiterhin unter den Top 3 der stärksten Liga Afrikas. Selbst Florian Markert, seines Zeichens Trainerlegende mit geballter Erfahrung, hat keine Erklärung für dieses willkommene Phänomen: "Wir hatten auf den Klassenerhalt gehofft - und da sind wir mittlerweile recht zuversichtlich. Eigentlich müssten wir langsam mal die Ziele anpassen, aber da wir nicht wissen, worauf der Erfolg zurückzuführen ist, wäre das derzeit noch etwas voreilig..."
Auch wenn die Tabellenführung in den Schlussminuten noch verspielt wurde, wollte sich Batnas Trainerstar Florian Markert die gute Laune nicht nehmen lassen. "Nächste Woche spielen wir gegen die beiden derzeit schlechtesten Teams der Liga, da sind sechs Punkte garantiert!", tönte der x-malige Meistertrainer. Die schwindende Kondition seiner Mannschaft macht ihm unterdessen keine Sorgen. "Völlig wurscht, wir laufen auch weiter auf Hochtouren, wenn die Flaschen leer sind. Vielleicht kann die FIFA ja irgendwie unsere Laktatwerte aufbessern, ich werde demnächst einen Antrag stellen!" Verbotenes Doping, TK-Spritzen oder ähnliches? Irgendetwas ist im Busch, die Frage ist nur, in welchem...
Schweren Zeiten geht CA Batna entgegen. Nach stark gesunkenen Erwartungen hat man völlig überraschend mit einem Sechs-Punkte-Spieltag den Kontakt zum Mittelfeld wieder hergestellt. Doch nun, wo die Fans langsam wieder auf Erfolg zu hoffen wagen, will man die Euphorie natürlich nicht zu schnell anheizen. Da ist Tor-Sten mit den seit neuestem chronischen Eigentor-Schützen von US Biskra der mit Sicherheit unangenehmste mögliche Gegner. Markert steht nun also vor der Herausforderung, den Gegner daran zu hindern, Eigentore am Fließband zu
schießen und so die Illusion zu befeuern, CAB sei nach der Demontage des Spitzenreiters ein echtes Spitzenteam. Denn anschließend muss man ja auch noch gegen A Bou Saada ran, wo man sich nicht viel ausrechnet. Daher kann die Marschroute eigentlich nur lauten: Maximal ganz knapp gewinnen, anschließend hoch verlieren, damit die Erwartungen gerade noch ungefährlich sind (Thema Verscharrung in der Wüste), aber auch nicht so hoch, dass sie in das andere Extrem umschlagen könnten. Keine leichte Aufgabe für den alten Traienrfuchs…
Riesenjubel in Batna - nach nur einem Spieltag konnte Algeriens beliebtester Fussballclub die Abstiegsränge wieder verlassen und ist angesichts der Schwäche der Konkurrenz derzeit auch kein wirklicher Anwärter für die richtig fiesen Tabellenregionen. Stattdessen will Trainer Markert am Image feilen und hat CAB in Zusammenarbeit mit Greenpeace und dem WWF zum "delfinfreundlichen Club" ausrufen lassen. Ab sofort gibt es nur noch Bio-Delfinfleisch in den beliebten Sandwiches!
Die Fans sind ebenfalls zufrieden,
den am Preis wird sich erstmal nix ändern. Außerdem hat man nun beschlossen, alle Teams, die keinen Delfin im Wappen tragen, eiskalt abzuschießen. Die voreilige Frage eines leichtsinnigen Reporters, warum denn CAB selbst keinen Delfin im Wappen trage, wurde konsequent beantwortet: Mit Verscharrung in der Wüste! Und jedem, der ähnlich dumme Fragen stellt, könnte es in Zukunft ebenso gehen.
Anm.d.Red.: Deshalb beenden wir diesen Artikel jetzt auch ganz schnell und stellen schonmal einen Ausreiseantrag für die ganze Truppe.
Klatsche gegen die lärmende Grille vom MCA, unglückliche Heimniederlage gegen die Schweinenase von USMA, kurz gesagt: Ein grottenschlechtes Wochenende! Und damit nicht genug – nun geht es erneut gegen zwei alte Rivalen, nämlich Chris und Adlem. Droht Markert nun wieder einmal die Verscharrung in der Wüste? Vielleicht, aber noch sind Hopfen und Malz nicht verloren. Sechs Punkte am kommenden Meisterschaftswochenende, und es gibt wieder reichlich Grund zum Delfine futtern. Bis dahin ist aber erstmal Fasten angesagt.
Markert hat nämlich herausgefunden, dass seine Spieler viel zu dick sind! Als großes Vorbild macht der Trainer natürlich mit: Zehn Tage nur noch stilles Wasser, Fenchel, Gemüsesuppe und Bier – so hat er es versprochen. Und er machte ernst: Zum ersten Training brachte er sich anstelle der üblichen Kamelhaxe mit Kartoffelpüree und Sahnesauce wurde es diesmal spartanisch: Ein einzelner Kasten Bier musste reichen, um die Energie für 120 Minuten knallharter Kommandos zu liefern. Das Trainerleben ist eben hart…
Cappez überfordert, Vinnie als großer Entscheider!
Trotz der Niederlage gegen SAM bleibt Batna zum Saisonauftakt in der Spur. Ausschlaggebend war ein lockerleichter 6:2-Heimsieg gegen CS Constantine. Der Gast fand zu keiner Zeit ins Spiel, und auch neutrale Zuschauer mussten schnell feststellen, dass CSC-Coach Cappez, ein Neuling in Algerien, mit dem Niveau der Konkurrenz in punkto taktischer Finesse, Fitness, Leidenschaft und Spielintelligenz heillos überfordert ist. Leider sind die Selbstbedienungstage damit auch schon wieder vorbei. Morgen trifft Batna auf zwei sehr erfahrene Trainer, die genau wissen, wie der Hase läuft.
Sowohl Lord Schweinskopf als auch der eitle Kö-Shopper Don Chrille haben schon in vielen knallharten Rasenschlachten gegen den Batna-Startrainer ihre Qualitäten unter Beweis gestellt. Dennoch hofft man in Batna auf zumindest vier Punkte – ausschlaggebend könnte dabei der Vinnie-Effekt sein. Bizzarerweise darf die algerische Legende nämlich entscheiden, wie das Spiel gegen die CHrille-Elf enden soll – und muss im Gegenzug in die Liga zurückkehren. Dafür würde Markert sogar als Verlierer vom Platz gehen, wie er erhobenen Hauptes zu Protokoll gab.
CAB - mit Delfinsandwiches und einem Torfestival zu neuem Ruhm!
Copa ist zurück, die algerische Legende Chabab Aurés Batna unter dem Trainer-Weltstar Florian Markert ebenfalls. Der Abstieg des Traditionsclubs ist zwar durch den (gekauften?) Lizenzentzug einiger weniger namhafter Konkurrenten noch einmal abgewendet worden, aber das kommt manchem CAB-Fan derzeit ganz anders vor. Der erste Gegner der neuen Saison ist nämlich CS Constantine - nun ja, zunächst mal noch kein Beinbruch - das unter dem Trainernovizen Cappez seine ersten Gehversuche im neuen Copa unternimmt.
Cappez? Klingelt’s? Natürlich nicht! Der Seiteneinsteiger aus Norddeutschland war bislang eher als BILD-Informant und Rattendönerverkäufer in der Bremer Innenstadt in Erscheinung getreten. Mit Fußball hat man es dort ja ohnehin nicht wirklich, aber Cappez soll nach Aussagen eines in Bremen lebenden Algeriers, der CAB mit
Geheiminformationen versorgt hat, der Tiefpunkt des dortigen Gestolpers gewesen sein. Daraufhin habe sein Bezirksligateam ihn zum FC Norderney ausgeliehen, wo es Cappez in sechs Jahren immerhin auf achtzehn Spielminuten brachte - in der untersten Liga! So jemand betreut nun ein einstiges algerisches Spitzenteam. Der Absturz der stolzen Saharalöwen von CSC scheint unabwendbar zu sein.
Das Stadion in Batna ist trotzdem ausverkauft. Nach gut 18 Monaten Copapause ist jeder noch so nichtige Stolperstein Anlass genug, in die Arena zu pilgern und die noch immer wahnsinnig beliebten Delfinsandwiches zu verdrücken, während das Heimteam ein Tor nach dem anderen in die Maschen der Cappez-Kicker ballert. Zum Saisonstart kostet das Delfinsandwich in der Flipper-III-Variante übrigens nur 100 Algerische Dinar - ein echtes Schnäppchen für das kulinarische Highlight der Fussballwelt!
Nach langen Tagen der totalen Dunkelheit bahnt sich in Batna offenbar endlich wieder ein Sonnenaufgang an, zumindest soll ein erster Lichtstreif am Horizont gesichtet worden sein. Trainer Florian Markert, ohnehin schon schwer in der Kritik, will von Euphorie aber nichts wissen: „Wir stecken mitten in der Scheiße, da wird Gras gefressen und nicht von Sonnenschein gefaselt, wo Schatten herrscht!“ Nun, zumindest hat die Konkurrenz am letzten Wochenende mitgespielt, Chlef und Blida kassierten schwerwiegende Auswärtspleiten, lediglich SAM hatte Glück und konnte völlig überraschend bei Mostaganem punkten. Die größte Überraschung ist aber der konditionelle bei der Mannschaft von *megustastu*, ASO Chlef hatte eigentlich niemand als
echten Abstiegsanwärter betrachtet, zu altbekannt war die Taktik des späten, aber erfolgreichen Aufbäumens. Doch nach dem 5:6 in Annaba muss auch hier neu gerechnet werden. A Bou Saada, zuletzt in Batna chancenlos, gilt ohnehin als sicherer Absteiger. Um die restlichen beiden Plätze „konkurriert“ mittlerweile wieder die halbe Liga.
Mit den lächerlichen Äußerungen aus der Hauptstadt beschäftigt sich hingegen niemand ernsthaft, nach dem klaren Sieg im Pokal wird Chrille als Gegner ohnehin nicht mehr ernst genommen. Und bei dem sehr "natürlichen" Geruch, mit dem sich besagter Kollege üblicherweise umgibt, sollte man auch über die Frage noch einmal nachdenken, wer hier eigentlich die Hosen voll hat.
Verkehrte Welt bei Chabab Aurés Batna. Es scheint, als würden Markerts große Worte nun mit dem doppelten Gewicht auf ihn zurückfallen. Der Co-Trainer, in der Wüste verschollen und offenbar in der Hand nomadischer Terroristen, wird mittlerweile sehnlichst vermisst. Unter seiner Ägide wurden wenigstens noch die Heimspiele gewonnen, unter der Leitung des zurückgekehrten Cheftrainers Florian Markert ist auch dieser Trumpf verloren gegangen. Nach dem 3:4 zuhause gegen ASM Oran
brennt der Baum in Batna lichterloh und angesichts der aktuen Abstiegsgefahr werden kritische Stimmen gegenüber dem Trainer immer lauter. Ein anonymer Vertreter des Präsidiums: „Markert hat zwar große Ziele und eine große Klappe, aber auf dem Platz steckt offenbar nicht viel dahinter. Ihm droht mittlerweile selbst die Verscharrung; wenn es so weiter geht, muss er sich in Acht nehmen!“ Eine Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrages gilt als nahezu ausgeschlossen.
Pünktlich zur Rückkehr des Startrainers auf die hemische Trainerbank hat Chabab Aurés Batna die bisher vom Co-Trainer bei Heimspielen bevorzugte Schrotflintentaktik ad acta gelegt und wird sich nun wieder jedem Gegner ganz persönlich widmen. Gegen Annaba ist das schonmal gut gegangen, 3:0 hieß es am Ende. Dafür hat Batna aber auch mit Markert wieder auswärts verloren, diesmal gegen Dominik Nowaks US Biskra - wie schon im Heimspiel zum Saisonstart. Biskra scheint den CAB-Kickern langsam, aber sicher ein Dorn im Auge zu werden. Zu seinem doch recht optimistischen Interview unter der Woche wollte Chefcoach Markert dann auch nichts mehr sagen, womöglich könnte auch ihm beim Lesen der eigenen Aussagen die gewaltige
Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit auf den Magen geschlagen haben.
Doch in der kommenden Woche gitl es für Markert, seinen Spielern absolute Höchstleistungen abzuringen, gegen die Teams vom Frühstücksdirektor und Norbert Theil gilt es, noch konditionsschwächere Teams als die eigene Mannschaft hinter sich zu bringen, um mit Blick auf den Klassenerhalt etwas beruhigter taktieren zu können. Keine leichte Aufgaben, gelten die beiden gegnerischen Trainer doch als gewiefte Strategen und Theil obendrein auch noch als militanter Delfinfreund – und nicht etwa auf dem Sandwich. Dennoch schwört Markert auf das bisherige Catering – „dann soll Herr Theil eben hungern“, war sein lapidarer Kommentar!
Jetzt ist es also doch noch passiert, kurz vor Ende der Hinrunde hat Chabab Aurés Batna mal wieder eine Heimpleite kassiert und die Plätze mit der guten Aussicht verlassen müssen - alles andere als überraschend, aber trotzdem Mist. Erstmals gibt es daher keine Delfinsandwiches mehr für die Spieler, die nun alles daransetzen werden, die Scharte wieder auszuwetzen. Insbesondere gegen CS Constantine muss ein Sieg her. Denn, wie der gewitzte Diplom-Mathematiker Markert kürzlich erkannt hat: "Wenn Cappe schonmal sicher absteigt, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir drinbleiben!" Na, wenn er sich da mal nicht verrechnet hat...
Das 4:4 beim Aufsteiger und Tabellenschlusslicht ASM Oran war zuviel des Guten, jedenfalls wusste die arme Ehegattin des CAB-Co-Trainers laengst Bescheid, als abends der Anruf der Polizei kam, wonach ihr Gatte vermisst werden. Mit Abwehrchef Ali Chemicali als Interims-Spielertrainer und einer nunmehr voellig verwaisten Trainerbank gelang dann immerhin ein 1:0 zuhause gegen Blida, der erste Saisonsieg - aber zu wenig, um die Abstiegsplaetze zu verlassen. Die Rueckkehr des Cheftrainers wird sehnlichst erwartet, wird aber noch ein wenig Zeit benoetigen. Unterdessen laeuft die Suche nach einem neuen Co-Trainer fieberhaft, insbesondere die ortsansaessigen Geier sind sehr an einer schnellen Loesung der Co-Trainer-Frage interessiert.
Der Griff des Pokalsiegers und Topfavoriten nach dem Platz an der Tabellenspitze, stattdessen erlebte Batna wie schon in den Vorjahren ein handfestes Desaster. Immerhin wird diesmal nicht mit aller Kraft am Stuhl des Trainers gesaegt, da dieser zur Zeit nur sporadisch mit der Mannschaft arbeiten kann und die Verantwortung weitestgehend dem Co-Trainer uebertragen hat. Oder hatte? Jedenfalls wurde der
Co-Trainer bereits seit einigen Tagen nicht mehr gesehen, der letzte Augen- bzw. Ohrenzeuge wusste nur von einem lauten Schrei aus der Wohnung des Verschwundenen zu berichten, kurz darauf sei in der selben Strasse ein grosses schwarzes Auto mit quietschenden Reifen in Richtung Wueste losgebrettert.. Wie auch immer, wer auch immer in der naechsten Woche die verwaiste Trainerbank huetet, es kann nur besser werden!