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COPA NEWS

Das Ägypten-Abenteuer - Teil 24
Der Trainer vom El Mansoura SC saß eine ganze Zeit neben Christian S. Schmidt, als er plötzlich hochschreckte und laut schrie: "Silvanos, Silvanos, er atmet nicht mehr!" Silvanos, der sich bei Hitedaphis, dem Karavanenführer der beiden Fußballtrainer, nach deren Reiseziel erkundigt hat, stürzte herbei, während er Hidetaphis zurief, den Wasserschlauch zu bringen. Er prüfte den Atem von Christian S. Schmidt und antwortete: "Er atmet ganz schwach. Das Gift hat sich nun im gesamten Körper verteilt.

Ob er dagegen ankommt, mag ich nicht zu beurteilen. Nur Sachmet die Mächtige weiß, ob er diese Nacht überstehen wird." Er benässte ein Stück Stoff und drückte es über den Mund des Trainers von Ittihad Alexandria aus. "Ich bitte dich", sagte er zur rechten Hand, "mir es gleich zu tun und jedes Mal, wenn du 10 mal deine Finger gezählt hast, gibt ihm bitte wieder etwas Wasser.". Der Trainer von El Mansoura nickte stumm und setzte sich neben seinen Trainerkollegen.
Fortsetzung folgt.
20.09.2013 02:05 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 23
Christian S. Schmidt, der Trainer von Ittihad Alexandria, bekam von dem Ganzen nichts mit. Er hörte zwar stimmen, die im allesamt bekannt vorkamen, aber außer der rechten Hand sagten ihm die genannten Namen Hidetaphis und Silvanos nichts. Das Schlangengift hatte ihn fest im Griff ... er wurde ohnmächtig.
Als er wieder zu sich kam, saß er gerade auf der Trainerbank. Derzeit lief das fünfte Finalspiel im Egypt Cup; nach 90 Minuten stand es immer noch 0 : 0. Andi von Hiteda, der Trainer des Tanta FCs und Gegner der Alexandriner, hatte ihn in der Halbzeit angesprochen und ihm zu der spielerisch gutem Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit gratuliert. Doch an seinem

Siegeswillen ließ Andi von Hiteda keinen Zweifel.
Das Spiel um Platz 3 hatte El Mansoura FC für sich entscheiden können. Deren Trainer, die rechte Hand, war auf der Ehrentribüne und verfolgte das Spiel mit Begeisterung. Es waren noch keine fünf Minuten in der ersten Halbzeit der Verlängerung gespielt, als das erlösende Tor viel, aber zu ungunsten von Ittihad Alexandria. Auch das Powerplay von Schmidts Mannschaft, das daraufhin folgte, nützte letztendlich nichts mehr: Der Pokal ging erneut an den Tanta FC und an Andi von Hiteda. Nach der Siegerehrung gratulierte Schmidt dem Sieger, als ihm wieder schwindelig wurde und er die Besinnung verlor.
Fortsetzung folgt.
13.09.2013 00:07 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Dein Votum ist gefragt!
Nein, es geht nicht um die Bundestagswahl 2013, auch wenn die Teilnahme an der Wahl und damit das Ausüben des Stimmrechts wichtig ist, denn nur mit zwei gültigen Kreuzchen auf dem Stimmzettel kannst du aktiv die Bundespolitik beeinflussen - auch als Protestwähler.
Nein, es geht um die Frage: "Ist Kamerun reif für einen Ligapokal?" Seit vier Saisons organisiere ich Ligapokale. Angefangen habe ich in Japan. Zwischenzeitlich sind die Länder Ägypten, Uruguay und Deutschland dazugekommen. Die Regeln sind fast identisch zu den bekannten aus den

internationalen bzw. nationalen Pokalen, mit einer Ausnahme: In der KO-Runde werden alle fünf Spiele ausgespielt (kein Best-of-five-Modus).
Der Ligapokal könnte unter dem Namen "Lions Cup" stattfinden. Der Name ist in Anlehnung an den Spitznamen der Nationalmannschaft Kameruns gewählt: Lions indomptables (Die unbezähmbaren Löwen). Du kannst aber gerne auch einen anderen Namen vorschlagen.
Ich würde mich über eine offene Diskussion und Dein Antwort freuen, unabhängig davon, ob sie positiv oder negativ ist. Vielen Dank im Voraus!
31.08.2013 21:22 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.0 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 22
"Euer Freund wurde in der Nacht von einer Schlange gebissen, eine schwarze Wüstenkobra vermutlich, denn diese kommt hier häufiger vor. Er scheint Glück gehabt zu haben: Die Schlange muss kurz zuvor gefressen haben, denn Ihr Gift ist tödlich. Weiter ist euer Freund sehr stark, denn ich habe schon viele Männer gesehen, die selbst kleinste Mengen dieses Giftes nicht überlebt haben. Ich muss einen Trank zubereiten.

Kann mir jemand Wasser heiß machen?" Der Trainer von El Mansoura war niedergeschlagen, nachdem das Ergebnis der Untersuchung hörte. Er setzte sich neben Christian S. Schmidt und erneuerte die Wadenwickel. Hidetaphis antwortete dem Heiler: "Ich kümmere mich darum, Silvanos", holte einen leeren Wasserschlauch, um ihn an der Quelle zu füllen und anschließend auf dem Feuer zu erhitzen.
Fortsetzung folgt.
31.08.2013 21:20 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 21
Die rechte Hand zeriss das Gewand in Streifen, tränkte diese in das kalte Wasser der Quelle und legte seinem Trainerkollegen Wadenwickel an. Auch um den Kopf wickelte er einen nassen Stoffstreifen. Die Kühlung führte dazu, dass Christian S. Schmidt in einen tiefen, aber unruhigen Schlaf fiel. Wachte er auf, ließ ihn der Trainer von El Mansoura etwas Wasser aus dem Wasserschlach trinken.
Die rechte Hand hatte die Wadenwickel bereits dreimal erneuert, als Hidetaphis in Begleitung eines älteren bärtigen Mannes kam, der ein Bündel in seiner Hand trug. "Ein Glück, dass du wieder da bist!" lief er den beiden entgegen. "Die Sonne hat bereits den Scheitel überschritten. Du warst mehr als drei Stunden weg!" Hidetaphis entgegnete:

"Ich bitte um Entschuldigung, aber es war nicht einfach, einen Heiler zu finden. Leider hatte ich nicht daran gedacht, den silbernen Siegelring deines Freundes mitzunehmen. Es hat mich einiges an Überzeugung gekostet, den Heiler zum Mitgehen zu bringen. Darf ich dir Silvanos vorstellen?" Nach der Begrüßung erkundigte sich Silvanos der Heiler nach dem Gesundheitszustand des Kranken und begann mit der Untersuchung, konnte aber keine Ursache erkennen. Er erkundigte sich, was sie am Abend zuvor gegessen hatten, stellte aber fest, das es nicht an dem Essen liegen konnte, da sie alle dasselbe gegessen hatten. Er untersuchte Christian S. Schmidts ein zweites Mal und achtete insbesondere auf Veletzungen der Haut. Silvanos der Heiler machte ein ernstes Gesicht.
Fortsetzung folgt.
28.08.2013 21:46 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 19
Der Mond stand schon seit mehreren Stunden am Himmelszelt, als die Karawane endlich die Berge erreichten, die die nördliche Oase umgaben. Hidetaphis führte die Trainer von El Mansoura und Ittihad Alexandria über einen schmalen Pfad durch die Berge hin zu einem Hain aus Kokospalmen und Feigenbäumen, in deren Schutz sie ihr Nachtlager aufschlagen wollten. Es war kalt, denn der Himmel war klar und der Wüstensand hatte bereits einen Großteil der Wärme abgegeben.

Nachdem sie gemeinsam die Dromedare entladen hatten, schürte Christian S. Schmidt ein kleines Feuer, setze Kaffeewasser auf, das er aus einer Quelle in der Nähe ihres Lagers geschöpft hatte, und bereitete ein kleines Nachtmahl zu, während die rechte Hand und Hidetaphis die Zelte aufbauten. Nachdem Sie am Lagerfeuer gegessen hatten und Hidetaphis noch einmal Kaffee eingeschenkt hatte, legten Sie sich zu Ruhe, denn sie erwartete ein ereignisreicher neuer Tag.
Fortsetzung folgt.
15.08.2013 23:07 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 18
Sie zogen sich sich noch eine Lage schwarzer Gewänder über und legten sich ein kleines Stück Stoff, dass sie in Wasser getränkt hatten, auf Mund und Nase, bevor sie es mit einem anderen Stück Stoff hinter dem Kopf festbanden - ein einfacher, aber wirksamer Schutz, der verhinderte, dass sie den feinen Wüstensand einatmeten. Sie ritten noch eine halbe Stunde gen Norden, während der Sandsturm immer stärker wurde. Auf ein Zeichen von Hidetaphis, ihrem Kamelführen, hielten sie auf einer hohen Sanddüne an. Sie ließen die sechs Dormedare niederknieen, so dass sie einen engen Kreis bildeten, in denen sich die Drei samt ihrem Gepäck verschanzten. Noch immer hatte der Sandsturm nicht seinen Höhepunkt erreicht, aber Christian S. Schmidt, der Trainer von Ittihad Alexandria, konnte weder seinen Trainerkollegen von

El Mansoura noch ihren Führer erkennen. Die Sicht betrug keine 30 cm. Sie legten sich unter mehren Decken und versuchten auf Anraten von Hitedaphis zu schlafen.
Die rechte Hand wußte nicht, wieviel Zeit vergangen war, als plötzlich jemand die mit Wüstensand beladenen Decken zurückwarf. Der Sandsturm war vorbei, die Dromedare standen in der Nähe und warteten. Auch Christian S. Schmidt stand auf und half der rechten Hand, die Decken zusammenzulegen. Gemeinsam unter Anweisung von Hitedaphis beluden sie ihre Tiere, der während dessen Kaffee zubereitet. Nach einer kurzen Stärkung setzten sie ihre Wanderung fort, denn sie wollten bis zum Abend die Oase Djesdjes erreicht haben. Der Sturm hatte sie vier Stunden gekostet, weswegen sie wohl erst spät abends in der nördlichen Oase eintreffen würden.
Fortsetzung folgt.
03.08.2013 15:59 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 17
Am Morgen des vierten Tages seit Verlassen der Oase Ta-íhu brachen sie früh auf. Ihr Führer, Hidetaphis, wollte sie heute zur nördlichen Oase names Djesdjes führen. Nach einem Ritt von drei Stunden verließen sie die Weiße Wüste. Nach einer weiteren Stunde hatten Christian S. Schmidt, Trainer von Ittihad Alexandria, und die rechte Hand, Trainer von El Mansoura, jedliche Orientierung verloren, da sie nur umgeben waren von den Sanddünen der lybischen Wüste. Doch Hidetaphis führte die Karawane zielstrebig voran. Um die korrekte Richtung einzuhalten, orientierte er sich an dem Stand der Sonne sowie an den Höhenzügen der Weißen Wüste. Nach einem Mittagessen, dass sie reitend auf den Dromedaren einnahmen, führte Hidetaphis die beiden Trainer weiter in Richtung der

nördlichen Oase. Nach einer Weile stellte Christian S. Schmidt fest, dass ihr Führer sich in der letzten halben Stunde mehrfach auf seinem Tier streckte, um nach Norden sehen zu können. Weiter spürte Schmidt bei seinem Dromedar eine zunehmende Unruhe. "Hidetaphis, mein Dromedar ist ganz unruhig. Weißt du, wieso?" "Es nähert sich von Norden ein Sandsturm! Wir können bestenfalls vielleicht noch eine Stunde weiterreiten, in der Hoffnung, die südlichen Ausläufer der Oase Djesdjes zu erreichen. Ich fürchte aber, dass der Sturm uns früher eingeholt hat. Wir sollten uns rechtzeitig Kleidung überziehen, die den Sand abhalten, und unsere Tiere zusammenbinden, so dass wir - wenn auch langsam - weiterziehen können, ohne das einer verloren geht."
Fortsetzung folgt.
01.08.2013 23:32 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Egypt Cup: Aktueller Status - Vorschlag "Defensiv-Kontingent"
Hallo lieber Trainerkollegen,

für die 3. Auflage des Ligapokals liegen bisher 5 Zusagen vor. Da aber noch nicht alle Ihre Einladung gelesen haben, rechne ich damit, dass wir voraussichtlich ein Starterfeld von 6 oder mehr Teilnehmer haben werden.

Angesichts dieser Anzahl möchte ich Euch die Möglichkeit geben, über die nachfolgende Regelergänzung zu diskutieren, die eine zusätzliche strategische Variante in den Pokal bring: das Defensiv-Kontingent (DK). Hier die entsprechende Regel:

Zusätzlich zu dem Tor-Kontingent von 2 TK pro Spiel erhält der Spieler ein Defensiv-Kontingent von 1 DK. Dieses Defensiv-Kontingent ermöglicht, sichere Tore des Gegners zu vermeiden. Ein verhindertes Gast-Tor kostet 0,8 DK, ein verhindertes Heim-Tor 1,2 DK. Die DK-Mitnahme ist nur in der KO-Phase möglich. Tor-Boni wie gehabt (TK/DK).

Das Defensiv-Kontingent wurde erstmals beim 100 Jahre-FC Wacker

Innsbruck-Jubiläums-Turnier eingeführt. Beispiele für den Spielverlauf mit der DK-Regel findet ihr im Forum unter Pokale und Turniere > Sonstige Turniere > 100 Jahre-FC Wacker Innsbruck-Jubiläums-Turnier.

Sollten alle oder mehrere Spieler zusätzlich ein DK-Kontingent wünschen, würde ich in der ersten Runde die Mannschaften so bilden, dass die Trainer mit DK unter sich sind und voraussichtlich erst in einem Halb- oder im Finale auf einen möglichen Gegner ohne DK trifft. Diese Runde würde folglich auch ohne DK ausgespielt. Da ich selber mit meiner Mannschaft antrete, ist diese Trennung erforderlich, um die Chancengleichheit zu gewährleisten.

Ich glaube, dass diese Regel durchaus eine Bereicherung des Spiels darstellt, welche mit geringfügigem Mehraufwand verbunden ist. Vor diesem Hintergrund bin ich auf Eure Kommentierung gespannt.

Vielen Dank im Voraus für Eure Meinung und ein schönes Wochenende!
20.07.2013 20:46 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.0 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 16
Am späten Vormittag des dritten Tages ihrer Reise führte Hidetaphis Christian S. Schmidt, Trainer von Ittihad Alexandria, und die rechte Hand, Trainer von El Mansoura, in die Weiße Wüste mit ihren zahlreichen riesigen Kalkmonolithen. Beindruckt von diesen Felsformationen, die sie an ein steinernes Kamel, einen Pilz, einen Hasen oder einen Pokal erinnerten, merkten die beidene Trainer gar nicht, dass sie bereits fünf Stunden am Stück geritten waren. Erst als ihr Kamelführer eine Mittagsrast vorschlug, wurden sie dieser Tatsache gewahr. Hidetaphis entfachte - geschützt am Rande eines größeren Felsens - ein kleines Feuer und erhitzte Wasser, um Minztee zuzubereiten zu können. Während dessen umschritten die beiden Trainer den Monolithen und entdeckten - halb im Wüstensand versteckt - Wandmalereien, die sie an Jagdszenen erinnerte. Beim Wegräumen

des Sandes fanden sie zudem Reste zerbrochener Muscheln.
Während ihres einfachen Mittagsessen - es bestand aus getrocknetem Fleisch, Feigen und Datteln - berichteten sie Hidetaphis von den Wandmalereien und zeigten ihm die Muschelreste.
"Ja, hier war offensichtlich vor Tausenden von Jahren einmal ein Meer. Doch die Geschichten unserer Ahnen erzählen nicht davon, zulang ist das her. Aber hier gab auch mal große Seen sowie grüne Steppe mit einzelnen Bäumen und Sträuchern. Viele verschiedene Tiere zogen durch dieses Gebiet und unsere Ahnen jagten Hirsche und Antilopen und tranken rohe Straußeneier. Im Nildelta, voher ich stamme, weiß das keiner der dort lebenden Menschen. Doch als Kamelführer habe viel gesehen. Ich war in Nubien im Süden und in Lybien im Osten. Dort gibt es noch Geschichten, die nur die Alten kennen."
Fortsetzung folgt.
20.07.2013 09:20 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 15
Die ersten beiden Tage der Wüstensafarie waren anstrengend. Weder die rechte Hand noch Christian S. Schmidt sind je auf Pferden, geschweige denn auf Kamelen geritten. Zwar hatte Hidetaphis, ihr Kamelführer, den Trainern von El Mansoura und Ittihad Alexandria zwei Dromedare mit sanftem Gemüt ausgesucht und aus mehreren Decken möglichst komfortable Sitzmöglichkeiten geschaffen, doch nach einem Ritt von wenigen Stunden auf den Wüstenschiffen konnten beide Trainer nicht mehr sitzen. Ihr Hintern war rot gescheuert, weswegen Hidetaphis die Kamele niedersitzen ließ, so dass sie absteigen konnten. Von da an gingen sie eine Stunde und führten die Tiere an einer Leine, bevor sie drei Stunden auf den Dromedaren ritten. Gegessen und getrunken wurde auf den

Kamelen, denn Sie wollten so schnell wie möglich die Oase Djesdjes erreichen. Nach etwa 12 Stunden führte sie Hidetaphis an den Rand einer steinigen Anhöhe, an der sie ihr Nachtlager aufbauten. Nach einem kargen Mahl am Herdfeuer und einer Tasse arabischem Kaffees wickelten sie sich in ihre Decken, die sie vor der Kälte der Wüstennacht schützen sollte.
Sobald die Sonne aufgegangen war, weckte Hidetaphis die beiden Trainer und nach einer kurzen Mahlzeit, die aus Datteln, Fladenbrot und Kaffee bestand, setzten sie die Reise fort. Dieser zweite Tag unterschied sich nicht von dem ersten: Sie gingen eine Stunde zu Fuß durch den heißen Wüstensand, bevor sie drei Stunden am Stück ritten. Und überall war nur Sand.
Fortsetzung folgt.
14.07.2013 22:32 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 14
Am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang machten sich Christian S. Schmidt und die rechte Hand in Begleitung des erfahrenen Karavanenführers Hidetaphis von der Oase Ta-íhu - heute bekannt unter dem Namen 'Farafra' - auf dem Weg nach Norden durch die Lybische Wüste. Ziel ihrer Reise war das elf Tagesmärsche entfernt liegende Memphis, die Hauptstadt Unterägyptens, das jetzt die nördliche Provinz des unter König Narmer geeinten Ägyptens war.
Die Karawane umfasste insgesamt sechs Kamele sowie eine junge Ziege: drei Reitdromedare und genauso viele Lasttiere, die das Zelt, Decken, Kleidung sowie die Vorräte für zwei Wochen - Wasser und Fladenbrot für fünf Tage, getrocknete Datteln und Feigen, Dörrfleisch, getrocknete Minze, Salz, Brennholz und Futter für die Tiere - trugen. Die Sachen hätten auch auf zwei Kamele verteilt werden können, doch Hidetaphis hatte dringend dazu geraten, ein Dromedar als Ersatztier mitzunehmen. Die junge Ziege sollte frische Milch

liefern und im Notfall geschlachtet werden, damit sie das Fleisch essen und das Blut trinken konnten, sollte es auf ihrer Reise zu Verzögerungen kommen.
Jeder der drei Reisenden trug einen Speer sowie einen Krummsäbel, um sich gegen etwaige Räuber wehren zu können. Auf ihrem Weg würden sie am vierten Tag in der Oase Djesdjes - 'die nördliche Oase', heute unter dem Namen 'Bahariyya' bekannt - Halt machen, ihre Vorräte auffüllen und von dort dann nach Nordosten in Richtung Memphis weiterziehen. Die beiden Trainern spürten ein Unbehagen, waren sie doch vollkommen abhängig von Hidetaphis, ihrem Karawanenführer, dem sie blind vertrauen mussten; etwas, was weder Schmidt noch sein Trainerkollege von El Mansoura bis dato kannten. Aber sie hatten keine andere Wahl, wenn sie nach Memphis kommen wollten. Ihre Hoffnung ruhte auf dem Silberring von Christian S. Schmidt, dem Trainer von Ittihad Alexandria, der ihn als Hem-nesu, als obersten Diener von Pharao Narmer auswies.
Fortsetzung folgt.
22.06.2013 15:53 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 13
"Ja!" Christian S. Schmidt merkte auf einmal das Knurren seines Magens. Der Trainer von El Mansoura reichte ihm Fladenbrot, ein kleinen Topf gefüllt mit Kichererbsenpaste, getrocknete Feigen und Datteln sowie einen Becher mit Wasser. Nachdem er gegessen und getrunken hatte, fragte Schmidt seinen Trainerkollegen: "Wie kommen wir eigentlich hierher?" "Ich vermute," antwortete die rechte Hand, "dass wir in dieser Oase fernab von der Hochzeit des Pharaos in Memphis gelandet sind, weil wir nicht direkt vor der Narmerpalette standen. Wir müssen aber nach Memphis, da nur die Priester des Seth dir helfen

können: Der Stier auf der Prunkpalette des König Narmer steht für den ägyptischen Gott Seth." "Durch die Wüste?" fragte Schmidt entsetzt. "Ich habe Kamele, Verpflegung und einen Führer organisieren können. Morgen früh bei Sonnenaufgang brechen wir auf. Das Dorf hier ist stolz, uns helfen zu dürfen" antwortete der Trainer von El Mansoura. "Sie haben immer was von 'Hem-nesu, Hem-nesu' gesagt, aber ich weiß nicht, was das bedeutet." "Das ist mein Titel, ich bin der oberste Diener des Königs" antwortete Christian S. Schmidt.
Fortsetzung folgt.
16.06.2013 21:50 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 12
Als Christian S. Schmidt, der Trainer von Ittihad Alexandria, wieder zu sich kam, erhellte der Vollmond die Nacht. Die rechte Hand hatte ein kleines Feuer gemacht, dessen Qualm nach Weihrauch roch. Schmidt lag in Decken einwickelt unter einem Feigenbaum. Er hörte Wasser plätschern. "Wo sind wir?" Der Trainer von El Mansoura legte Holz nach und antwortete: "Am Rande der Oase Ta-íhu. In unserer Zeit kennen wir sie unter dem Namen 'Farafra'." Das Holz knisterte. "Wir sind in Unterägypten, in der Lybischen Wüste, etwa 300 km westlich von Asyut", fuhr er fort. "Ich war vorhin in der Oase. Die Menschen dort feiern immer

noch den Sieg von König Narmer und die Vereinigung von Ober- und Unterägypten sowie die Heirat des Pharaos mit Prinzessin Meritre, die heute stattgefunden hat." Die rechte Hand stand auf und reichte Schmidt etwas. "Hier, dein Ring. ... Dieser Silberring hat sich als wahrer Türöffner entpuppt. Die Menschen haben mir Wasser und Lebensmittel, die beiden Decken sowie Brennholz und Feuersteine gegeben. Erst wollten sie mich gar nicht gehen lassen, aber nachdem ich ihnen erzählte, dass ein Freund ohnmächtig am Rand der Oase liegt, haben Sie mir das alles sowie den Weihrauch mitgegeben, der dich wieder aufgeweckt hat. ... Hast du Hunger?" Fortsetzung folgt.
07.06.2013 21:54 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 11
"Nein, natürlich nicht! Diese lästigen Reporter ...", antwortete die rechte Hand, der Trainer von El Mansoura, verärgert. Als die Journalisten die Flucht der beiden merkten, überlegten sie kurz, ob sie den Trainern in das Ägyptische Musum folgen oder doch lieber Andi von Hiteda II belagern und zu seiner grandiosen Titelverteidigung im Egypt Cup interviewen sollten. Christian S. Schmidt, der Trainer von Ittihad Alexandria, drehte sich kurz um und sah die Horde von Journalisten, wie sie auf den Trainer des Tanta FC stürmten, eher er mit seinem Kollgen im Museum verschwandt.
"Und was nun?" fragte Schmidt. "Wo bis du das erste Mal ohnmächtig geworden? Wo hat alles angefangen?" Schmidt

überlegte. "Das war in der Ausstellung über die prädynastische Zeit, vor der Prunkpalette von König Narmer! ... Als ich wieder zu mir kam, ... war ich im Alten Ägypten und er hat mich 'Tian-nefer' genannt. Seine Soldaten hatten gerade die Armee des Papyrusreichs vernichtend geschlagen und damit erstmals Ober- und Unterägypten vereint. ... Ah, über all Blut, die ganze Erde war rotgetränkt."
Christian S. Schmidt lief ein kalter Schauer den Rücken runter. Ihm wurde schwindelig. Die rechte Hand drehte sich zu ihm, schüttelte ihn und rief: "Hey, Christian, hier geblieben!" Doch die Knie des Trainers von Ittihad Alexandria knickten weg und Schmidt sackte in sich zusammen ...
Fortsetzung folgt.
01.06.2013 16:40 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 
Das Ägypten-Abenteuer - Teil 20
Als sie am Morgen aufwachten, lag Christian S. Schmidt, der Trainer von Ittihad Alexandria, mit Schüttelfrost in mehrere Decken eingewickelt und war kaum ansprechbar. Hidetaphios untersuchte ihn, kam dann auf die rechte Hand zu und sagte "Dein Freund hat hohes Fieber. Was die Ursache ist, kann ich nicht erkennen. Ich gehe ins nächste Dorf und bringe einen Heiler mit. Bitte kümmere dich um ihn und sorge dafür, dass er regelmäßig trinkt. ... Hier ist ein altes Gewandt, zerreiß es in Streifen und lege ihm Wadenwickel an. Hoffentlich können wir so das Fieber senken."
Fortsetzung folgt.
23.08.2013 00:35 - Christian S. Schmidt - Ittihad Alexandria (0.3 TK)
 


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