Noch nichts wirklich grossartiges hat die Truppe von CA Peñarol in dieser Saison geleistet. Die Heimspiele hat man artig gewonnen und ebenso zuverlässig hat man auswärts sich als guter Gast erwiesen und ist jeweils ohne Punkte nach Hause gefahren. Das trübt ein wenig die Freude über die überzeugend siegreich gestalteten Partien im heimischen Estadio José Pedro Damiani. Die Zuschauer sind entzückt, doch dürfte die Schar derer, die sich dann auch einmal zu den Auswärtspatien begeben immer kleiner werden, wenn sich an der Auswärtsschwäche nicht bald etwas ändert. Die nächste Gelegenheit bietet die Partie bei Uruguay Montevideo.
Der erste Doppelspieltag steht an, aber bereits jetzt sind einige Teams in Schieflage geraten. Unter anderem auch Rampla Juniors FC, das zwar gegen CA Peñarol klar, aber auch ohne das notwendige Wettkampfglück unterwegs war und nun weiter punktelos das Tabellenende markiert.
Nicht viel besser sieht es für Institucion Atletica Sud America aus. Erst ein Zähler auf dem Konto und das Torkonto schon stark reduziert.
An der Tabellenspitze ein alter Bekannter: Defensor Sporting, die mit 6 Titeln Rekordmeister sind und damit auf dem besten Weg, die Zahl der Titel weiter zu erhöhen.
Das Team von John Taylor hält sich momentan unauffällig im Mittelfeld und damit ist man schon zufrieden.
Schwierige Aufgabe für die Truppe von John Taylor. Ausgerechnet heute muss man gegen das bisher punktelose Team Rampla Juniors FC antreten. Es ist davon auszugehen, dass deren Trainerfuchs sich einiges einfallen lässt, um die Null wegzbringen. "Lieutenant Körschgen verfügt über so viel Erfahrung, dass er aus dieser schwierigen Situation heraus kommen wird. Allerdings wäre ich froh, wenn er mit der Aufholjagd erst nächste Woche beginnen würde", meint John Taylor in der heutigen Pressekonferenz. Sein Team CA Peñarol steht momentan auf einem Mittelfeldplatz und möchte nicht unbedingt auf hintere Ränge verwiesen werden.
Na, wo waren sie denn? Die Vorbereitung für die neue Saison lief auf vollster Geheimhaltungsstufe. Allerdings hat ein findiger Reporter einen Hinweis bekommen und ist dem Mannschaftsbus heimlich gefolgt. Die Fahrt führte in den schönen Schwarzwald, nach Lauterbach. Dort sah man die Mannen von Trainer John Taylor jeden Tag ihre Runden im nahe gelegenen Wald drehen. Für das Schwitzen mussten sie dann in die Saune, denn das allgemeine Wohlbefinden hatte wohl oberste Priorität. Scheint auf alle Fälle genützt zu haben, denn der Saisonstart ist mit dem Heimsieg von CA Peñarol geglückt.
Nach langer (erzwungener) Abstinenz schwingt er wieder den Taktstock bei CA Peñarol: John Taylor. Er gehört zu diesem Verein wie der Eiffelturm zu Paris, die Freiheitsstatue zu New York, der Prater zu Wien, die Allianz-Arena zu München, der schiefe Turm zu Pisa, das Matterhorn zu Zermatt, der Rote Platz zu Moskau und Ketchup und Majo auf die Fritten.
Zum Auftakt geht es gleich gegen die Mannschaft von Petersen: CA Rentistas. Eine delikate Aufgabe, doch das Team von John Taylor ist bereit. Allerdings war von den Vorbereitungen nix zu hören. Man war im Ausland, wird gemunkelt. Vielleicht gibt es in den nächsten Tagen noch genauere Informationen. Jetzt freut man sich erst mal auf den Wiederbeginn von Copa!
Nach dem Aus im Viertelfinale des Copa Americana it die Doppelbelastung für CA Peñarol erst einmal beendet. "Es war für meine Mannschaft schon schwierig, über Wochen als einziges Team Uruguays die Fahnen hoch zu halten. Während sich die anderen Mannschaften jeweils konzentriert auf ihre Ligaspiele vorbereiten konnten, mussten wir zum Teil lange Reisen auf dem Kontinent absolvieren. Das ging selbstverständlich an die Substanz.
Nun können wir uns ebenfalls auf den Ligabetrieb konzentrieren und das Abstiegsgespenst schnell vertreiben," meint John Taylor.
Es tut sich noch nicht all zu viel im Abstiegskampf in Uruguays Meisterliga. Mal machen die einen einen Schritt nach vorne um im nächsten Moment das Nachsetzen der Gegner miterleben zu müssen. Treten an Ort könnte man das Ganze auch nennen. Mitten drin in dieser Geschichte John Taylor mit seinem Team CA Peñarol, das als letzter Mohikaner die Farben Uruguays im internationalen Geschäft zu vertreten hat. Und wer weiss, vielleicht dies auch noch für sehr lange Zeit. Also nichts wie hin ins Stadion und den Moment geniessen.
Es wird langsam eng für CA Peñarol. Nach der knappen Niederlage gegen den direkten Mitkonkurrenten CSD Huracán Buceo sieht die Lage immer bedrohlicher aus. Nun kommte es zum nächsten Direktkampf: Der Aufsteiger und derzeitige Tabellenletzte Uruguay Montevideo gibt sich die Ehre.
"Das ist ein 6-Punkte-Spiel, das wir auf alle Fälle gewinnen müssen. Wir werden voll auf Angriff spielen um keine Zweifel aufkommen zu lassen. Wir haben diese Woche keine zusätzliche Belastung und können uns darum gezielt auf diesen Abstiegsknüller vorbereiten," meint John Taylor.
Es ist langsam aber sicher Zeit, dass John Taylor seine Spieler wieder mit dem runden Leder trainieren lässt und dieses seltsame braune Oval wieder in seinen Schrank räumt. Dieses ganze Geschwafel von den Colts, Bears, Runningback, Punter,Two-Point-Conversion, Interception und Touchdown hat hier niemand wirklich verstanden. Nur so ist es zu erklären, dass die Mannschaft in den letzten Wochen kein bein mehr vor das andere brachte.
Vor allem war den Spielern nicht klar, warum sie mit vergitterten Helmen über den Platz laufen mussten.
Die Rückrunde kann beginnen.
Ein Wort, das man glaubte bei CA Peñarol nie bemühen zu müssen, macht beim Traditionsclub die Runde. Auch die Rückkehr aus Miami brachte dem Team nicht die erhofften Impulse. Man liegt weiter auf dem zweitletzten Platz und die nächsten Spiele verheissen keinen warmen Punkteregen.
"Ich lasse mich nicht verrückt machen. Was soll das? Ich habe Vor zwei Wochen den legendären Quarterback Steve Young in einem Meter Entfernung gesehen und sogar angesprochen. Da ist es mir relativ egal, wo wir momentan liegen. Das wird schon wieder," sprach John Taylor und entschwand mit einem magischen Lächeln im Gesicht.
Miami war eine Reise wert. John Taylor verbrachte einige Tage inklisive Superbowlweekend in der Metropole Floridas. Die ganze Stimmung war bombastisch und fand im Enspiel der Colts gegen die Bears einen entsprechenden Höhepunkt. Einen leichten Sonnenbrand inklusive landete Taylor am Dienstag wieder in der heimat und dank dem starken Rückenwind sogar eine Stunde früher als im Flugplan vorgesehen.
Sein Team hat sich in der Zwischenzeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert und es ist Zeit, dass er das Ruder wieder übernimmt.
Leider kann John Taylor diese Woche seine Mannschaft nicht betreuen. Er reist für einige Tage ins sonnige Florida, genauer gesagt nach Miami. Dort findet in wenigen Tagen die grösste Einzelsportveranstaltung der Welt statt: SUPERBOWL!.
John Taylor lässt es sich nicht nehmen, von dieser prickelnden Atmosphäre einen Happen mit nach Hause zu nehmen. Aus diesem Grund ruhen ein wenig die Aktivitäten was seine Mannschaft CA Peñarol anbelangt. Immerhin hat er versprochen, dass er wieder zurückkommt, mit ein bisschen mehr Bräune im Gesicht :)
In der zweiten Minute der Nachspielzeit musste CA Peñarol noch den entscheidenden Trffer zur 3:4 Niderlage hinnehmen. Dabei hatte man einen Rückstand von zwei Toren bereits aufgeholt gehabt und wäre mit dem einen Punkt mehr als zufrieden gewesen. Doch der Fussballgott wollte es anders.
"Wir werden in der Saison hoffentlich auch einmal das notwendige Glück haben. Zum Glück ist die Saison noch jung und wir haben noch genügend Zeit, diesen Rückschlag zu kompensieren. Am liebsten gleich am nächsten Spieltag," meinte John Taylor.
Die Auswärtsteams zeigten sich bis auf eine erfreuliche Ausnahme als ziemlich ängstlich. Einzig Rocha Futbol Club gelangen Treffer auf des Gegners Platz. Dass es gleich vier Stück sein mussten um einen Punkt mitzunehmen tat vor allem dem Torkonto nicht so gut. Um so besser dürfte es dem Team moralisch gehen.
Am kommenden Spieltag empfängt CA Peñarol mit dem Club Nacional de Football einen langjährigen Weggefährten, der sich letzte Saison eher in den hinteren Regionen der Rangliste tummelte. Diese Saison hat Trainer Kevin~Phillips gut begonnen. John Taylor muss sein Team gut einstellen, denn man kennt sich natürlich sehr gut.Mal sehen, wer weiter oben mitspielen kann.
Stürmisch startete das Team CA Peñarol in die neue Saison. Dies war aber auch nötig, denn der Gegner CSD Huracán Buceo suchte sein Gluck auch in der Flucht und so entstand ein Spiel, das die Zuschauer begeisterte, für viel Spektakel sorgte und das gute Ende für die Truppe von John Taylor nahm.
Der Trainer freute sich natürlich über den Besuch des alten Weggefährten Speedy Gonzales, der es sich nicht nehmen liess, nach seiner Aufgabe bei Defensor einen Kaffeehalt hier auf dem Vereinsgelände zu machen. Man schwelgte in alten Zeiten, und wer weiss, vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen an einer WM.
Am nächsten Spieltag wird es aber ernst. CA Peñarol muss jetzt zeigen, dass man oben mitspielen will.
Was kann man als Verantwortlicher bei CA Peñarol wohl als Saisonziel ausgeben? Man würde in die Geschichte des Fussballs eingehen, wenn man es tatsächlich schaffen sollte, zum fünften mal nacheinander den Vizemeistertitel zu holen.
"Es liegt wohl eine Art Fluch auf unserem Club. Wenn wir es aber tatsächlich wieder schaffen, in dieser wohl härtesten Liga der Copa Welt uns als zweiter zu behaupten, könnte man schon zufrieden sein. Allerdings schmerzt es schon ein wenig, immer so knapp zu scheitern, zumal man sich leider damit nicht für die Copa Libertadores qualifizieren kann," meint John Taylor.