Kurz vor Schluss hat sich doch tatsächlich noch Kandara2 auf den ersten Platz geschossen. Ein wenig Schadenfreude war Kraut schon anzumerken, hatte er wochenlang ja schon den Kopf geschüttelt, dass Kollegin Pfiff mit der Dauer-Low-Taktik durchkommt. Doch Lirum-Larum, insgesamt hat man mehr den Eindruck, als sei man Spielball von Africa-Sports und Athletic d Adjame, die offensichtlich nach Belieben die Tabelle dominieren könnten, wenn sie wollten. In Bouaflé hofft man, dass auf internationaler Bühne die Liga bald die Anzahl an
Startplätzen hat, die sie verdient!
Und so ist der letzte Spieltag der Hinrunde für Sauerkraut1000 ein absolutes Highlight. Auswärts fährt man zum eben genannten TK-Riesen, zu Hause empfängt man den amtierenden Meister, dessen Trainer man von früher noch kennt.1
Desweiteren vermeldete die Redaktion, dass die Schreibmaschine in dieser Woche geklemmt hat, das Farbband fast alle war, und die Zurückziehklingel etwas dumpf klang - es war einfach unmöglich, eine Kolumne zu kreieren (übrigens immer noch ohne Namen...)
sechmal hieß es vor heimischer Kulisse "suuuuush - wieder voll ins Schwarze" - Kraut war kaum noch zu bremsen. Auf der anderen Seite der Coachingzone blasse Gesichter und hängende Schultern der Hauptstädter. Sushlan stand die meiste Zeit regungslos da, warf hin und wieder seine Mütze auf den Boden und stampfte darauf wie ein begarsteter herum - doch außer verwirrte Blicke und ein paar
Kopfschüttler brachte ihm auch das nix ein. Das Verhalten war vielleicht auch dem beißenden Geruch aus seiner Isostarflasche zuzuordnen.
In der kommenden Woche gibt es einige Arbeit. Der Tabellennachbar aus Bouna ist zu Besuch, man selbst ist beim Tabellenzweiten aus Abidjan. Und wenn man bedenkt, dass der Tabellenführer eh nur eine Eintagsfliege ist, spielt man somit gegen die besten Starter der Saison.
- ich nehm die Hälfte. Glücklich verlief der Saisonverlauf bisher für sauerkraut1000, die schlechte TK-Ausgangslage konnte man nun einigermaßen aufholen udn steht im Mittelfeld dieser Betrachtung.
Ganz übel hat es den kommenden Trainer sushlan erwischt. neun Tore für drei Pünktchen, summa summarum 9,6 TK für die Tonne - "da würde ich mich ja grün und blau ärgern, Vorausgesetzt ich bin in einem
Wahrnehmungszustand, in dem ich diese Schmach überhaupt checke" - so heißt es aus Bouaflé schadenfroh.
Die Einzige, die nochmehr Federn gelassen hat, ist zwar auf Platz 1, sollte sich aber nicht allzulange darüber freuen. Doch wer in der Segunda Division aufsteigt neigt leider dazu, auch über ein 3:3 abzugehen wie ein Zäpfchen.
Zur Kolumne: Die Zeit ist zur Zeit einfach noch nicht da, ich bitte dies vorerst zu entschuldigen.
...wird es von CO Boualé und sauerkraut1000 nochmal einen Zeitungsartikel geben. Ab der kommenden Woche soll es dann eine Kolumne werden. Viele Fragen sind hier zwar noch offen. Name, Regelmäßigkeit, Redakteure,...und erstmal in html einfuchsen...
Zum sportlichen: Ann Pfiff, die heiße Blondine mit dem erotischen sächsischen Akzent deklarierte schon den Traumstart für den Afrikaneuling; das ist natürlich
Definitionssache...vielleicht sollte man damit nicht nach einem Spiel vorpreschen sondern erstmal warten, bis Papa vorbeigekommen ist!
Kraut´s Jungs bestanden jedoch auch die erste Prüfung im heimischen Stadion, als Keule Jähnig vorbeigeschossen kam. "Das hätte auch ins Auge gehen können", so der Trainer, der in dieser Saison nun nurnoch fünf mal auf den Confed-Helden trifft (hierbei übrigens viel Erfolg!)
Er landete am vergangenen Sonntag auf dem Tuniser Flughafen und wurde nach Marsa gefahren. Aufgrund der erschreckenden Ereignisse blieb der Vereinsführung keine andere Wahl.
Die Kamerateams freuten sich bereits auf die Drehreise, endlich mal kein Plattenbau in Marzahn-Hellersdorf. Der Headder stand auch schon fest: "kann Peter Zwegert den AS Marsa aus der Schuldenfalle noch retten?"
Dann kam er und schaute sich alles an. "Schön haben sie es hier, sehr schön. Sind sie sicher, dass sie sich das alles leisten können? Der Fußballplatz dort, das sind
ja alles Kosten, nicht wahr?"
Die Vereinskantine, das Spa, die medizinische Abteilung - der staatlich anerkannte Schuldenberater beäugte jedes Detail sehr kritisch, kräuselte permanent die Stirn, sprach mit den Mitarbeitern und notierte sich die Schwachstellen.
Das Ergebnis war vernichtend, das hätte wohl niemand für möglich gehalten: "Mann Mann Mann, Herr Kraut. Ich sags mal ganz unverblümt: Ihr Verein ist Pleite. Ich werde dem Format geschuldet nochmal mit Ihren Verwandten, der Bank und dem Vermieter sprechen, aber ich kann Ihnen nicht helfen."
in Marsa gab es wieder einiges zum Lachen. In anderen Ligen ist man oft in Verfolgerrollen und ärgert sich, dass man nicht schon früher gesetzt hat, weil es am Ende ja viel öfter 6:6 und ähnliches gibt, und einem dann die TK-Reserven weniger nutzen.
In Tunesien hat man das, teilweise auch unbeabsichtigt, besser gemacht. Im Prinzip bräuchte man nun noch 2 Heimsiege, ein bisschen Glück, und dann wäre die Meisterschaft da. Doch skua81
lauert, man spürt schon den Hauch im Nacken, und Eberle wird wohl den Zweiten machen.
Bleibt zu hoffen dass es für Sauerkraut1000 am Ende noch für den Confederation Cup reicht.
Desweiteren gab es Wechselgerüchte, er würde den Verein verlassen, und in jahr 3 den dritten Verein übernehmen und der Söldnerdebatte wieder ein neues Beispiel geben. Dazu möchte er bis jetzt aber noch keine Stellung nehmen, das Saisonfinale ist wichtiger!
einfach ist es nicht mehr ab einem bestimmten Alter. Bisher konnte man gut verbergen, dass die neurologische Verfassung seine besten Tage hinter sich hat, doch in letzter Zeit sind da einfach zu viele Fettnäpfe.
Angefangen mit der schrecklichen WM-Zeitung. Jedesmal schrieb man für´s falsche Land; und nicht, weil man sich verklickt hatte, man hatte das Land vergessen, für dass man schreiben wollte.
Nun
geschah es auch im eigenen Stadion. Vor der Taktikbesprechung freute sich Sauerkraut1000 noch gegen skua81, dass so viele Fans mitgereist waren, und dass die Fahrt diesmal besonders schnell ging.
Nicht selten soll es auch vorgekommen sein, dass man sich in der falschen Umkleide zur Taktikbesprechung wiederfand, weil man sich weder Raumnummer noch Spielergesichter noch merken kann.
Und heute war doch auch wieder irgendwas...hach, egal.
AS Marsa hat sich ebenfalls Gedanken über das Saisonfinale gemacht. Ein kleiner Schmunzler über den Kollegen gab es schon. Man selbst möchte sich lieber erreichbare Ziele setzen und kleine Brötchen backen. Wegen des Ausgezeichneten TK möchte man in den letzten 6 Spielen 24 Punkte holen, also grob geschätzt müssten dass 2,99-Periode Punkte pro Spiel sein.
Weitergehend möchte man der Oppositionspartei beitreten und bei den kommenden Wahlen Regierungspartei Tunesiens mit 100 % der Stimmen werden. Eine Vereinigung mit Lybien und
Ägypten wird angestrebt, so dass man in der kommenden Saison zwar als AS Marsa antreten wird, jedoch in der Nordafrika-United-League. Im Vier-Jahresplan wird man dann Gespräche mit dem Sudan führen, eine Wiedervereinigung bewirken, und nach und nach Afrika nach Süden hin befrieden, man wird Ölreserven verstaatlichen, sich von der OPEC abspalten und eine eigene Gründen, und Zielähnliche Organisationen für Kaffe, Kautschuk, Baumwolle, Minerale und Metalle einführen, um Reichtum fairer zu verteilen. Aber mehr haben wir uns nicht vorgenommen.
Gestern frohlockte man noch in Marsa, heute ist es zum Haare ausreißen. Erneut verlor man zu Hause, punktete aber auswärts. Das Problem ist nur, dass man sich in dieser kleinen Liga nicht so viele Auswärtstore leisten darf, wie man zum Beispiel aus Frankreich oder Brasilien gewohnt ist.
Eine späte Einsicht. Auf dem Auswärtstableau noch Tabellenführer, heimisch aber die rote Laterne - da brauch
man kein großes, mathematisches Verständnis - das ist skandalös, und wird den Nordtunesiern die Saisonleistung richtig vermasseln.
Und Ehrenstatuten, Copa-Regeln und Fairness hin und her, Sauerkraut1000 sieht sich gezwugen, eine wichtige Information für den nächsten Freitag vorwegzunehmen: Man wird am nächsten ZAT keinen Auswärtstreffer riskieren, zu Hause zu punkten ist einfach wichtiger!
den USA muss der Status "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" aberkannt werden. In Tunesien passt das viel besser. Nicht nur politisch, vor allem sportlich. 4 mikrige Pünktchen trennen Platz 2 und 14. Für Sauerkraut1000 ist vor allem Doph Dolphin eine große Überraschung. Der Routinier vom SVW kleidete sich lange mit der roten Laterne, plötzlich ist er auf Platz 5; mit genug Kraft für mehr.
AS Marsa hat am letzten Spieltag viele Federn gelassen. Der zweite Tabellenplatz mag
schmeicheln, doch nüchtern wird man sich mit einem Mittelfeldplatz zufrieden geben müssen, wenn nicht ein kleines Wunder geschieht. Doch Wunder sind in Nordafrika ja derzeit en vogue.
Ferner hofft Sauerkraut1000, dass Tunesien bei der nächsten WM selbst antreten kann. Die Begeisterung ist groß, vor allem für die afrikanischen Teams. Zugegeben, die Marokko-Fahnen haben sich stark dezimiert, aber vor allem Ägypten ist derzeit sportliches Vorbild - und die Fahnen hatte man ja eh noch im Schrank.
als aufmerksamer Beobachter der Welpresse sind Sauerkraut1000 so manche Parallelen ins Auge gesprungen. Zum Beispiel die beispiellose Friedfertigkeit. Auf den Straßen und zum Glück auch von der gestürzten Obrigkeit, bis hin in die tunesische Zeitung. Aber auch die Hinrundenergebnisse sprechen von Friede, Freude, Eierkuchen - weder zu Hause, noch auswärts hat es nicht ein einziges Mall die Sechs gehagelt.
Und dann, natürlich - Tunis an der Spitze (an dieser Stelle herzlichen
Glückwunsch). So ist Espérance Sportive zunächst mal Übergangsregierung, doch die Opposition ist groß. Der vor einigen Wochen abgegebene Tipp zum AS Gabès steht weiterhin. Die Jungs von Monastirienne werden sich von den blauen Plätzen wahrscheinlich noch verabschieden, dafür hat man in der Rückrunde einfach zu viel Kraft gelassen. Und Marsa? "Nichtabstieg ist erstmal das Wichtigste, aber international mitspielen zu dürfen wäre schon traumhaft."
Erst war man Spitzenreiter, dann mit guten Aussichten fürs internationale Geschäft, jetzt kurz vor dem Abstieg. Vielleicht war die Taktik zu einfach abzusehen, um den bisweilen abgeschlagenen Club Sportif Sfaxien (die Stadt klingt wie ne Grafikkarte) abzufrühstücken. Stattdessen wurde denen jetzt wieder Leben eingehaucht, und die Liga bleibt spannend.
9 Punkte Rückstand auf den
Tabellenführer, dass ist nicht akzeptabel, zumal am kommenden Wochenende die Herbstmeisterschaft entschieden wird, und die Saison wie im Fluge vergangen ist.
Nun muss man den TK-Vorsprung zur Spitze effizient in Punkte umwandeln, um am Ende vielleicht doch noch mitreden zu können. Aus Erfahrung, dem kleinen bisschen, sagt Sauerkraut1000 allerdings schon jetzt, dass die Meisterschaft abgefahren ist.
Heute - letzter Spieltag für Schnippels Elfenbeinküste. Vor der Abreise noch Training mit der Mannschaft, und taktische Besprechung. Das hat am letzten Freitag hervorragend funktioniert, denn die knappe Führung war niemals in Gefahr. Der Club Athlétique Bizertin wurde zwar mit taktischem Vermögen und vielen Spielanteilen geschlagen, trotzdem gähnende Gesichter bei diesem langweiligen Grottenkick.
Doch wen interessierts? Die Straßen sind voll, die Stadien leer. Die Infrastruktur ist
größtenteils lahmgelegt, in Marsa genauso wie in Tunis. Der Sportteil ist in den meisten Zeitungen sowiso verschwunden, das passt einfach nicht in die Revolution.
Und so ist man in Tunesien jetzt unter sich "22, wenn man auf dem Platz steht".
PS: Djungelkönig und Handballweltmeister wurden richtig erraten, deshalb heute die zweite Tipprunde: Copa-Meister wird AS Gabès, Absteigen wird ES du Sahel, Portugal wird Weltmeister der Copa-WM, und die Ivorer schaffen es mit Schnippel ins Achtelfinale.
Na das kann ja was werden. Zu Hause erwartet man das Team, das nach einem selbst die zweitmeisten Tore geschossen hat. Auf der anderen Seite jener Spitzenreiter, der die zweitwenigsten Tore bekommen hat. Beide Teams noch vor einem - obwohl. Kann man nicht sagen. Bis auf das Team mit dem Namen, der nicht genannt werden darf (aus Angst vor einer Zungenfraktur) liegen ja alle noch einigermaßen dicht beisammen.
Tja, Lirum Larum, was mach ich jetzt noch mit den Zeichen? Prognosen: Hertha, Cottbus
und Augsburg steigen auf, Augsburg schafft Köln in der Relegation, außerdem steigen Gladbach und Pauli (leider leider) ab. Meister wird der BVB, in die CL kommen die Bayern, EL die Schalker übern DfB-Pokal, H96, Freiburg und Bayer. Die Championsleague gewinnt Real Madrid, die Euro-League macht Man.City. Superwahljahr: in Hamburg gibts ne große Koalition, ebenso in Sachsen-Anhalt (also Schwarz-Rot), Frankreich macht die Handball-WM wieder, und Peers Kuschelaffe wird Djungelkönig.
1. Spieltaganalyse: Es war traurig. 2 Machbare Aufgaben waren das, doch Sauerkraut1000 verpasste die Chance, sich oben festzusetzen. Bei den mitgereisten Fans, die aufgrund der Unruhen alles andere als eine ruhige Reise hatten, müsste man sich eigentlich entschuldigen. Der Verein gelobt Besserung.
2. WM: Mitgrund für beide Pleiten ist die mangelnde Konzentration aufgrund der
Weltmeisterschaft in Namibia. Sauerkraut1000, die afrikanische Variante von Schnippels dissoziativer Identitätsstörung, tritt bei der WM für die Elfenbeinküste an. Er bittet alle Tunesier, aufgrund der Nichtteilnahme die Daumen für die Ivorer zu drücken, mehr noch, mit den anderen 8 Fingern die Tasten zu drücken, um wettbewerbsfähig auftreten zu können.
sauerkraut1000 bestreitet nun die dritte Saison seiner Karriere. Nach Kamerun und Tunesien zog es ihn nun in den Osten. Frenetisch wurde er an den Stadtmauern von Bouaflé empfangen, denn die Ivorer kennen den Trainer.
Im vergangenen Winter führte er das Land als Schnippel ins Viertelfinale der WM, Grund genug herzukommen. Zudem sind mit Ann Pfiff, Sushlan und ABB gute Bekannte hergekommen, und gepaart mit alten Bekannten wie Jähnig, Maltzbier und Stinson kann sich das ostafrikanische Publikum auf spannende Duelle freuen.
Viel hat man vor, die TopTen ist das Mindestziel.