Sewe Sport kehrt zurück an die Tabellenspitze - zumindest für die anstehenden zwei Spiele, in denen man sich mit den Spitzenteams Bouna und Bouafle messen darf. Danach werden die Jungs aus San Pedro wieder pünktlich zur Hälfte der Meisterschaft wieder in die niederen Gefilde der Tabelle bewegen. Eine völlig verkorkste Saison zeichnet sich da ab für den ehemaligen Ex-Meister. Ein
Wunder, dass noch ein treuer Oddsetter an die Mannschaft glaubt. Immerhin konnte am letzten Freitag mit einem Heimsieg gegen Yamoussoukro der Abstand auf die Abstiegsplätze gewahrt werden. Was nun gegen die Überflieger der Liga geht, ist schwer vorher zu sagen. "Das Beste wäre, wir gewinnen, aber das sehen die Gegner sicher leider mal wieder anders.", so ein skeptischer Sewe-Coach Broncas.
Sewe Sport hat sich am letzten ZAT endlich wieder alter Tugenden ernnert und zu alter Heimstärke zurück gefunden. 5:0 wurde Stade daehim in San Pedro besiegt, wodurch der Abstand auf dieAbstiegsplätze gehalten werden konnte. Die Fans hoffen nun, dass ihr Team sie nun auch in Zukunft wieder regelmäßig bei Heimspielen verwöhnt. Am Freitag ist Yamoussoukro zu Gast mit das man sich vor zwei Saison einen
spannenden Meisterschaftskampf lieferte. Damals mit dem glücklicheren Ende für Sewe. Für beide Teams ging seitdem rapide bergab und nun messen sie sich im Abstiegskampf. "Naja, viel schlimmer ist doch, dass ich gerade die Handtücher habe waschen lassen und nun schauen sie mal raus! Wolken! Wer will denn bei so einem Wetter zum Strand?", so ein meteorologisch-tautologisch versuchter Sewe-Coach Broncas.
Auch der letzte Befreiungsversuch von Sewe Sport schlug fehl und damit ist nun endgültig klar, dass diese Saison der Ex-Meister um den Klassenerhalt kämpfen muss. Ein 2:2 Unentschieden auswärts beim TK-Monster Bassam kostete lediglich Kraft, ohne wirklich Zählbares dabei herauszuholen. Gegen Athletic konnte man daheim mit Ach und Krach geradeso 1:0 gewonnen. Ein Spiel, bei dem der wahre Leistungsstand des "Lange ist es her"-Meisters
offensichtlich wurde. "Ich habe schon vor langer Zeit gesagt, Auswärtsfahrten sind Mist. Zumindest für Spieler und Trainer. Doch die Presse wollte es anders, wusste es besser und nun, da wir in der Fremde mehr Engagement zeigen, ist auch alles schlecht. Wir werden uns in Zukunft wieder öfter am Strand treffen und machen, was wir für richtig halten.", so ein angefressen wirkender Sewe-Coach Broncas kurz vor den Spielen gegen ASN und Stade.
Altmeister Sewe Sport befinden sich im freien Fall an das Tabellenende. Was ist nur los, erreicht Broncas das Team nicht mehr? Zum ersten Mal seit er in San Pedro für das Team verantwortlich ist, verlor Sewe ein Heimspiel und das gleich doppelt. Damit ist das angegebene Saisonziel bereits jetzt nahezu unmöglich zu erreichen. Der Rest der Meisterschaft kann nur unter dem Motto stehen "Retten, was
noch zu retten ist." Denn angesichts der TK-Reserven wird bestenfalls noch ein Top-Ten-Platz drin sein. "Na, numal nicht gleich jammern. Wir wussten schließlich mal lange sehr gut wie man Heimspiele gewinnt. Das haben wir sicher nicht komplett vergessen und werden uns in Zukunft wieder auf alte Tugenden besinnen. Also immer ruhig bleiben", so ein Sorglosigkeit vorspielender Sewe-Coach Broncas.
Es ist nicht immer leicht, Überschriften zu finden, schon gar nicht, wenn man die aktuelle Situation von Sewe Sport beschreiben soll. Mehr Schatten als Licht, denn das TK wurde diese Saison bereits früh ziemlich aufgebraucht und konnte nicht in wie erhofft in Punkte umgesetzt werden. In San Pedro ist man derzeit auch wenig von der neuen Taktik des Sewe-Coaches Broncas angetan und fordert eine Rückkehr zur alten Marschroute mit dem bewährten
Konzept, Heimspiele gewinnen und auswärts abwarten. Nun stehen gleich zwei Heimspiele an und die fans fordern einen Torreigen wie in alten Zeiten, damals als alles besser war und die Meisterschaft gewonnen wurde. "Ja, ja, wenn unsere Fans das wollen, sollen sies bekommen. Anschließend ist heute abend am Strand übrigens großes Grillfest mit Wurst und Bier. Unsere Gäste sind auch eingeladen.", so ein Sewe Coach Broncas in Partylaune.
Sewe Sport ist nach der Ende der Halbserie in der MTN Ligue 1 die heimschwächste Mannschaft mit einem Trainer. Da ist der Schuldige für die ärgerliche Platzierung des ehemaligen Ex-Meisters schnell gefunden - der Schiri! "Das ganze ist ein einziger Skandal. Zwei Saison gaben sich die Schiris zufrieden mit einem Exklusivplatz und Gratiscocktails am schönsten Strand des Landes. Zwei Saisons ohne eine einzige Heimniederlage. Und nun wollen die plötzlich Geld! Und da wir natürlich nichts geben pfeifen die Pfeifen frech für die Gäste. Anders kann ich mir die letzten Resultate nicht erklären.", so ein ratloser Sewe-Coach Broncas, der offenbar noch immer nicht taktisches Fehlverhalten eingestehen will.
Sewe Sport die historische Nummer 1 in der Elfenbeinküste geht schweren Zeiten entgegen. Der Saisonauftakt ging kräftig in die Hose, mal wieder ein klarer Taktikfehler a lo Broncas. Damit ist Platz 3 als Saisonziel wohl bereits abgehakt...andererseits, auch andere werden noch patzen. Doch zunächst heisst es für Sewe erstmal gegen die Vorjahresspitzenteams zu bestehen. "Joah, das wird nicht einfach, die Truppe ist etwas depri nach dem Auswärtsspiel, denn es gab kein Bier im Bus. Daher haben wir diese Woche auch nicht trainieren können. Aber wenigstens scheint die Sonne wieder", so ein verwirrt wirkender Sewe-Coach Broncas.
Nach dem vergangenem ZAT hat sich einiges getan in der MTN Ligue 1. Nicht nur dass die ersten Vorentscheidungen gefallen sind (so machen Racing und ASEC wohl die Meisterschaft unter sich aus, oder ist Sporting am Ende der lachende Dritte?), nein es gab auch eine Reihe spektakulärer Trainerwechsel. Teilweise erinnern sie an Beckenbauer vs. Rehhagel, doch was soll`s, es muss jeder selber wissen, was für ihn das Richtige ist. Die Frage bleibt aber erlaubt, wie das Oberste Schiedsgericht mit Keules doppeltem Vereinswechsel innerhalb
einer Saison umgeht. Vermutlich war er offiziell gar nicht bei Stella als Trainer gemeldet, wird Sewe jetzt die Punkte einklagen? "Häh, was ist los? Sehen Sie den Strand dort, das ist der schönste in der ganzen Elfenbeinküste. Mehr interessiert uns nicht. Vielleicht ist es sogar der Schönste in ganz Afrika. Kann passieren, dass wir nächste Saison wieder etwas auf diesem Kontinent rumreisen dürfen, dann kann uns gerne jemand einen besseren zeigen.", so ein Sewe-Coach Broncas mit viel zu enger Badehose.
Man kann es wohl getrost sagen, die MTN Ligue 1 ist weltweit die Liga mit den wenigsten internationalen Startplätzen. Das ist keineswegs schlecht, erhöht es doch den Wettbewerb und die Spannung. Das es von letzterer in der abgelaufenen Spielzeit reichlich gab, lässt sich wohl kaum leugnen. Und daher behaupten wir mal locker, die MTN Ligue 1 ist die spannenste Liga weltweit. "Häh? Geht die Saison schon wieder los? Oder warum müssen die Medien wieder die Liga anpreisen? Es ist grad so schönes Wetter, wir bleiben jedenfalls noch ne Weile am Strand. Glückwunsch an Racing, ich hoffe sie sind in der CL erfolgreicher als wir und holen reichlich Punkte.", so ein sonnengebräunter Sewe-Coach Broncas kurz vor Saisonauftakt.
Die MTN Ligue 1 ist zwei Spielrunden vor Saisonende so spannend wie noch nie seit ihrer Einführung. Theoretisch kann bis Platz 11 jeder Meister werden. Selbst Sewe hat plötzlich noch Chancen. "Hahaha, der war gut. Klar THEORETISCH, theoretisch können wir auch noch absteigen, werden wir aber nicht, und vorne macht Racing das Ding. Die sollen mal nicht so tun, wäre der Duschenmann noch da, ja gut, aber so... Was mit uns passiert? Da rechnen wir nicht lange rum, Augen zu und durch, Heimspiele gewinnen und dann gucken was am letzten Spieltag rauskommt. Mehr können wir eh nicht mehr tun.", so ein leicht gereizt wirkender Broncas.
Was war das denn? Dank einer phänomenalen taktischen Fehlleistung hat Sewe Sport am vergangenen ZAT alle Chancen zu nichte gemacht, in dieser Saison am Ende doch noch irgendein Erfolgserlebnis zu haben. Etwa die Quali für einen int. Wettbewerb. Angesichts der verbleibenden Kraftreserven wird Sewe damit nichts zu tun haben. Warum dieser Kraftakt gegen Stella, da fehlte doch jeglicher Realitätssinn bei Broncas. "Häh? Was für ein Sinn?
Können Teppiche fliegen, oder was? Wir hatten Bock auf Sechs, und da sich die Mimosen als Spielverderber erwiesen haben, mussten wir uns halt einen neuen Lieblingsgegner suchen. Haben Sie gesehen, wie deren Coach anschließend vor Wut schäumte und der ganzen Liga drohte, auf den Sack zu geben? So etwas macht Spaß und nicht dieser Taschenrechnerfußball!", so Coach Broncas mal wieder im Versuch, seine Fehlttaktik schön zu reden.
'Große Fresse und nichts dahinter, drum gab's auf die selbige', lautet derzeit das Motto bei Sewe Sport. Coach Broncas hatte letzte Woche großspurig eine Mimosensechs versprochen; die gab es auch, allerdings anders als der Vorjahresmeister sich dies vorgestellt hatte. Und so hängt Sewe auf Platz 11 fest (hey, das kenne ich doch irgendwo her), mit wenig Hoffnung, diese Saison noch
irgendetwas Außergewöhnliches zu reißen. Nächste Woche bei Stella und daheim gegen den Tabellenführer; rosige Aussichten! - sehen anders aus. "Naja, nuja, was soll ich sagen? Dass sich die Obermimose gleich verpisst, hätte aber auch nicht sein müssen. Aber ihm ist wohl ne alte Liebe wichtiger als der Meistertitel.", so ein niedergeschlagener Broncas nach der kalten Dusche im Mimosenland.
Sewe Sport ist die reinste Katastrophentruppe - zumindest, wenn man auf die Auswärtstabelle schaut. Letzter mit null Punkten und 2:29 Toren sprechen für sich. Doch das wird nun alles anders. Am Freitag steht für Sewe das Spiel bei den Mimosen auf dem Programm, und wie bereits seit langem angekündigt, wird der aktuelle Meister der Elfenbeinküste bei diesem Gastspiel mindestens ein halbes Dutzend Tore schießen. "Im Fußball werden zuletzt Tradition und Historie groß
geschrieben. Und da liegt doch nichts näher, als eine neue Tradition einzuführen. Die Mimosen-Sechs wird von uns seit Bestehen der MTN Ligue 1 praktiziert und erfreut sich großer Beliebtheit bei unseren Fans und Spielern. Daran werden wir bis auf ewig festhalten. Und gegen Bassam schießen wir uns dafür schon mal warm. Zwei bis sechs Punkte gehören uns am Freitag!", so ein dieser Woche vor Erfolgsgewissheit überbordender Broncas, dem der Begriff Paradoxon scheinbar unbekannt ist.
Ratlosigkiet und Tristesse herrschen derzeit in San Pedro. Der aktuelle Meister tut sich schwer in dieser Saison, was vor allem auch der uninspiriert wirkenden Taktik von Coach Broncas geschuldet ist. Ein Platz im grauen Mittelfeld mit starker Tendenz nach unten steht derzeit zu Buche. Genau vor einem Jahr dagegen grüßte Sewe noch von ganzen Oben auf die Liga herab, nannte sich Herbstmeister und war Quotenkönig. "Ja damals, das war schon ne geile Zeit. Da lief alles wie von selbst. Die
Liga ist heute eine andere. Der Kommerz hat den Fußball in der Hand, es wimmelt von erfolgshungrigen, jungen, stets frisch geduschten Menschen - Nächstenliebe und Rücksicht haben ausgedient. Es fällt mir schwer, mich da anzupassen, aber es muss wohl sein. Daher werden wir nun bei Yamoussoukro die abscheuliche Pleite aus dem Vorjahr vergessen machen.", so ein wehleidiger Broncas im Gejammer darüber, dass Sewe bereits fast so viele Tore kassiert hat, wie in der gesamten Vorsaison.
18+4=22. 22 Spiele! Ja, 22 Spiele waren es, die Sewe Sport in Folge zuhause gewonnen hatte. 18 in der Meisterschaft und vier im Pokal. Dadurch wurden sie Meister und hatten die finanziellen Mittel für neue Toiletten. Und diese wurden gleich einem Härtetest unterzogen nach dem letzten ZAT, bei dem Coach Broncas durch feinste Fäkalsprache auffiel. "So eine Sch****, ich könnt ko**** 20 in der Liga war der Traum, dieser **$%&% von §"$%%&&$, im Rückspiel da
$§&§"§$**§"§/!" Waren die einzigen Bemerkungen zum 5:5 daheim gegen den selbsternannten Abstiegskandidaten Stade d'Abidjan. Anschließend verbarrikadierte sich der Übungsleiter im neuen Sanitärtrakt und ward für vier Tage nicht mehr gesehen. Nun ist er wieder da, 10kg schlanker und mit gesünderer Gesichtsfarbe. Erneuert scheint Broncas zu sein, gibt es nun auch eine Erneuerung in der taktischen Ausrichtung? Es täte Not, denn sowohl in der Liga als auch im Pokal hat sich Sewe in dieser Saison bislang nicht mit Ruhm bekleckert.
Abwärts immer, aufwärts nimmer - heisst derzeit das Motto beim aktuellen Meister Sewe Sport (auf letzteres wird in Zukunft bei jedem Artikel hingewiesen werden, denn schließlich hat man das Vergnügen nicht jede Saison). Nun ja, neueste Katastrophe, ein 0:1 bei Yamoussoukro, bei dem die Broncas-Truppe mental abwesend war. Drum steht Sewe zum 2. Mal in der Vereinsgeschichte auf einem zweistelligen Tabellenplatz und nur einen Punkt vor den Abstiegsrängen. "Na und, Meister waren wir ja schonmal, is doch langweilig. Unsere Ziele sind diese Saison andere." So ein gestresster, einfallslos wirkender Broncas kurz vor an Anpfiff gegen Athletic & Racing.