Sewe Sport zeigte sich beim Auswärtsspiel in Bassam chancenlos gegen den Meisterkandidaten USC. Immerhin konnte das Heimspiel gegen Bouna mit 3:0 gewonnen und somit der Top 10-Platz gehalten werden. Was sich bis zum Saisonende noch alles ergibt, ist derzeit nur schwer zu prognostizieren. Die MTN Ligue 1 zeigt sich ausgeglichen wie nie und fast alle Teams unter den ersten Zehn haben Chancen auf einen internationalen Startplatz. "Ja, aber nur 3. Startplätze ist ganz schön wenig. Das wird ein Hauen und Stechen.", so Sewe-Coach Broncas beim Phrasendreschen.
Sewe Sport hat sich im Mittelfeld festgebissen. Das Team aus San Pedro vergab auswärts beim Tabellenletzten die Chance, in den Kampf um die internationalen Plätze einzugreifen. Die Leistung beim 0:3 gegen die Mimosas zeigte auch klar, dass Sewe dafür noch nicht bereit ist. Nun geht es zunächst gegen die Gewichteschlepper aus Bouna und dann auswärts zum Meisterschaftskandidaten USC Bassam. Heimlich still und leise schleicht Bassam an alle Oddset- und selbst ernannten Favoriten vorbei und schont dabei Kraft. Unwahrscheinlich, dass ausgerechnet Sewe ihnen ein Bein stellt. "Doch! Denn wir haben noch eine Rechnung mit denen offen aus der letzten Saison", so Sewe-Coach Broncas angriffslustig.
Sewe Sport bot am vergangenem ZAT auswärts mal wieder eine klägliche Vorstellung, eine ganz besonders klägliche sogar. Diesmal jedoch ist nicht allein die Broncasische Auswärtsfeigheit daran schuld, sondern des Gegners Früchtetee oder Saft oder Brause oder isotonische Durstlöscher oder was für ein Deibelszeug das auch immer sein mag, das da in Koumassi den Spielern aus San Pedro gereicht, von diesen dummerweise angenommen und getrunken wurde und
bei ihnen einen kräftigen Dünnschiss auslöste. "Man brauch da gar nicht so lange Sätze drum zu machen. Das Zeug ist hoch giftig! Zumindest schmeckt es so. Es ist zugegebenermaßen aber auch ein perfektes Abführmittel, das der Haxel, der alte Schlawiner, dieses Früchtchen, da kreiert hat. Wir haben gleich ne Palette mitgenommen, man kann nie wissen, wozu man das mal braucht.", so Sewe-Coach Broncas mit tollkühnen Zukunftsinvestitionen.
Nachdem Sewe Sport am Vorwochen-ZAT noch mit Verdauungstörungen (um es vorsichtig auszudrücken) zu kämpfen hatte, konnten am letzten ZAT endlich mal Auswärtspunkte gesammelt und ein leichter Aufschwung erreicht werden. Damit beendete das Team aus San Pedro die Hinrunde auf einem respektablen 5. Platz. Ob ihnen aber in der Tat eine erhebliche Steigerung in der Rückrunde zugetraut werden kann, ist noch nicht absehbar. Insgesamt gestaltet sich die Liga noch relativ ausgeglichen. "Der LFC ist acht Punkte weg, Bouna nur sieben, aber in die andere Richtung. Fast könnte man gar nicht mehr in Ruhe den Strand genießen, so spannend ist das.", so Sewe-Coach Broncas wenig ausgeglichen.
Sewe Sport gewann am letzten ZAT ein Spiel und verlor das andere. Nicht schlecht, d.h., immerhin besser als so manche Runde im vergangem Jahr. Doch Sorgen bereitet derzeit den Menschen in San Pedro der Zustand von Broncas. Der Trainer des ehemaligen Ex-Vorjahres-Meisters wurde zuletzt in wunderlichem Zustand gesichtet, wie er die Sportzeitung Hin und Her wendete, verkrampft auf's Papier starrte und das Ding schließlich Kopf schüttelnd wegwarf. "Ich weiß nciht, wa slos ist. Ob`s an der Hitze liegt oder das Bier schlecht ist oder ich einfach alt werde. Jedenfalls verstehe ich in letzter Zeit kein Wort mehr in der Zeitung.", so Sewe-Coach Broncas schwer besorgt um seinen geistigen Zustand.
Sewe Sport empfängt heute Abend US Yamoussoukro. Die Alten können sich noch daran erinnern: vor vielen vielen Jahren war das ein Spitzenspiel, damals, als die beiden die Meisterschaft unter sich ausmachten. Seitdem ist von Spitze nicht mehr viel übrig. USY stürzte gleich darauf ab, und Sewe folgte wenig später. Yamoussoukri scheint sich diese Saison wieder zu berappeln, während der ehemalige Ex-Vorjahres-Meister aus San Pedro kurz vor den Abstiegsplätzen steht. "Ja, Fussball ist wie Sex - mal biste oben, mal biste unten.", so Sewe-Coach Broncas mit philosophischen Gehversuchen.
Sewe Sport konnte am letzten ZAT keinen Sieg einfahren - Nun, das ist nichts Neues, das kennt man aus der letzten Saison, weshalbs sich in San Pedro niemand mittten in der Strandsaison aufregt. Klar, die Umstände waren diesmal etwas merkwürdig (Trainer nicht da, und ohne möglichkeit, dem Co die Taktik und Anstosszeit zu faxen, weshalb die Mannschaft die Spiele versäumte) aber gut. "Ja, Leben geht weiter, 2 Jahre oben, jetzt 2 Jahre unten, da kanns nächste Saison nur bergauf gehen. Viel wichtiger ist bei diesem Wetter eine ordentliche Sonnencreme", so Sewe-Coach Broncas Unsinn schwafelnd.
Bei Sewe Sport geht man optimistisch in die Saison, denn eigentlich kann es ja nur besser werden, nachdem man zuletzt zur grauen Maus mutierte. Ein phänomenaler Schlusssport reichte gerade einmal noch zu Platz 10. Für den ehemaligen ehemaligen Ex-Meister der neue Richtgrad? "Naja, man kann nicht immer oben stehen, man muss auch mal entspannen und sich mit herrlichen Stunden am schönsten Strand des Landes zufrieden geben können. Die Hitze war einfach zu extrem letzte Saison. Aber es soll ja bald kühler werden.", so ein von der Hitze verwirrter Sewe-Coach Broncas im Versuch der üblichen Vorsaisonphrasen.
In San Pedro ist man derzeit gut gelaunt, schließlich findet die völlig verkorkste Saison am Freitag endlich ein Ende. Wird auch Zeit, denn was Sewe in den letzten Wochen geboten hatte, war wirklich nicht ansehnlich. Die sonst so heimstarke Broncas-Truppe verlor einfach zu viele Punkte daheim. Eigentlich kann es damit in Zukunft nur besser werden - hoffentlich. "Der Strand glüht, das Wasser kühlt. Mehr hab ich nicht zu sagen.", so Sewe-Coach Broncas, der diese Saison wirklich nicht viel zu sagen hatte.
...macht Sewe nen Abgang. So oder so ähnlich, dürfte es dem Coach des ehemaligen Ex-Meisters durch den Kopf gegangen sein beim Blick auf die Tabelle kruz nach der Rückkehr vom Sichtungslehrgang. Falls ihm etwas durch den Kopf ging. Jedenfalls steht Sewe so schlecht wie noch nie da, nämlich auf dem letzten Platz, bereits vier Punkte hinter Stella dem nächsten Gegner. "Tja, da sollte eigentlich anders laufen diese Saison...naja, Hauptsache wir schleppen nächste Saison kein A mit uns rum.", so ein leicht konsternierter Sewe-Coach Broncas.
Sewe Sport hat am letzten ZAT auch die letzte Hoffnung auf ein wenig Erfolg in den Sand gesetzt und ist sang- und klanglos aus dem Confederation Cup geflogen. In der Liga schoss man sich zwar den Frust vom Leib, aber vergeudete auch wertvolle Kraftreserven. Offenbar braucht die Führungsriege eine Denkpause, weshalb eine Gruppenreise angedacht wurde. "Ja, eigentlich will ich ja hier nicht weg, aber vielleicht bringt ja ein Ortswechseln doch was Gutes. Ich werden mit mal für die nächste Zeit einen Stellvertreter suchen.", so Sewe-Coach Broncas, ohne den es ja auch kaum schlechter laufen kann.
Sewe Sport kehrt zurück an die Tabellenspitze - zumindest für die anstehenden zwei Spiele, in denen man sich mit den Spitzenteams Bouna und Bouafle messen darf. Danach werden die Jungs aus San Pedro wieder pünktlich zur Hälfte der Meisterschaft wieder in die niederen Gefilde der Tabelle bewegen. Eine völlig verkorkste Saison zeichnet sich da ab für den ehemaligen Ex-Meister. Ein
Wunder, dass noch ein treuer Oddsetter an die Mannschaft glaubt. Immerhin konnte am letzten Freitag mit einem Heimsieg gegen Yamoussoukro der Abstand auf die Abstiegsplätze gewahrt werden. Was nun gegen die Überflieger der Liga geht, ist schwer vorher zu sagen. "Das Beste wäre, wir gewinnen, aber das sehen die Gegner sicher leider mal wieder anders.", so ein skeptischer Sewe-Coach Broncas.
Sewe Sport hat sich am letzten ZAT endlich wieder alter Tugenden ernnert und zu alter Heimstärke zurück gefunden. 5:0 wurde Stade daehim in San Pedro besiegt, wodurch der Abstand auf dieAbstiegsplätze gehalten werden konnte. Die Fans hoffen nun, dass ihr Team sie nun auch in Zukunft wieder regelmäßig bei Heimspielen verwöhnt. Am Freitag ist Yamoussoukro zu Gast mit das man sich vor zwei Saison einen
spannenden Meisterschaftskampf lieferte. Damals mit dem glücklicheren Ende für Sewe. Für beide Teams ging seitdem rapide bergab und nun messen sie sich im Abstiegskampf. "Naja, viel schlimmer ist doch, dass ich gerade die Handtücher habe waschen lassen und nun schauen sie mal raus! Wolken! Wer will denn bei so einem Wetter zum Strand?", so ein meteorologisch-tautologisch versuchter Sewe-Coach Broncas.
Auch der letzte Befreiungsversuch von Sewe Sport schlug fehl und damit ist nun endgültig klar, dass diese Saison der Ex-Meister um den Klassenerhalt kämpfen muss. Ein 2:2 Unentschieden auswärts beim TK-Monster Bassam kostete lediglich Kraft, ohne wirklich Zählbares dabei herauszuholen. Gegen Athletic konnte man daheim mit Ach und Krach geradeso 1:0 gewonnen. Ein Spiel, bei dem der wahre Leistungsstand des "Lange ist es her"-Meisters
offensichtlich wurde. "Ich habe schon vor langer Zeit gesagt, Auswärtsfahrten sind Mist. Zumindest für Spieler und Trainer. Doch die Presse wollte es anders, wusste es besser und nun, da wir in der Fremde mehr Engagement zeigen, ist auch alles schlecht. Wir werden uns in Zukunft wieder öfter am Strand treffen und machen, was wir für richtig halten.", so ein angefressen wirkender Sewe-Coach Broncas kurz vor den Spielen gegen ASN und Stade.
Altmeister Sewe Sport befinden sich im freien Fall an das Tabellenende. Was ist nur los, erreicht Broncas das Team nicht mehr? Zum ersten Mal seit er in San Pedro für das Team verantwortlich ist, verlor Sewe ein Heimspiel und das gleich doppelt. Damit ist das angegebene Saisonziel bereits jetzt nahezu unmöglich zu erreichen. Der Rest der Meisterschaft kann nur unter dem Motto stehen "Retten, was
noch zu retten ist." Denn angesichts der TK-Reserven wird bestenfalls noch ein Top-Ten-Platz drin sein. "Na, numal nicht gleich jammern. Wir wussten schließlich mal lange sehr gut wie man Heimspiele gewinnt. Das haben wir sicher nicht komplett vergessen und werden uns in Zukunft wieder auf alte Tugenden besinnen. Also immer ruhig bleiben", so ein Sorglosigkeit vorspielender Sewe-Coach Broncas.
Sewe Sport ist nach der Ende der Halbserie in der MTN Ligue 1 die heimschwächste Mannschaft mit einem Trainer. Da ist der Schuldige für die ärgerliche Platzierung des ehemaligen Ex-Meisters schnell gefunden - der Schiri! "Das ganze ist ein einziger Skandal. Zwei Saison gaben sich die Schiris zufrieden mit einem Exklusivplatz und Gratiscocktails am schönsten Strand des Landes. Zwei Saisons ohne eine einzige Heimniederlage. Und nun wollen die plötzlich Geld! Und da wir natürlich nichts geben pfeifen die Pfeifen frech für die Gäste. Anders kann ich mir die letzten Resultate nicht erklären.", so ein ratloser Sewe-Coach Broncas, der offenbar noch immer nicht taktisches Fehlverhalten eingestehen will.