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Bitte mehr in die Portokasse...
Eine Saison hat man nun also hinter sich gebracht in Incheon mit dem Trainer-Halbnovizen Mendoza und trotz allen Widrigkeiten bleibt wohl nichts anderes übrig als die vergangene Spielzeit als gelungen zu bezeichnen. Grausam schlecht begann eben diese und dennoch sprang am Ende ein AFC-Cup-Platz heraus. Nun werden die Eisenbahner also sogar international durch die Lande ziehen. Es wird wirklich spannend anzusehen sein, ob der Vorjahreserfolg wiederholt werden kann und ob der Mutterkonzern dieses Jahr noch ein wenig mehr in die Portokasse pumpen kann. Trainer Mendoza scheint noch in schwierigen Verhandlungen mit dem Vorstand über eben diese Thema beschäftigt zu sein.
14.05.2010 15:32 - Wladislaw Mendoza - Incheon Korail (0.3 TK)
 
Nun doch?
Nun auf einmal doch? Eigentlich hatte man in Incheon allein schon die Aussicht auf einen Endplatz in der Tabelle, welcher zur Teilnahme an internationalen Spielen in der nächsten Saison berechtigt, verloren. Und jetzt so etwas. Vier Spiele vor Ende dieser Saison steht man auf einmal auf dem fünften und damit letzten AFC-Cup-Startplatz. Voreilig wurden nun vom Mutterkonzern schon Anfragen an mehrere Reedereien gefaxt, um auszuloten ob, wie und bis wohin man von Incheon eigentlich mit einer Eisenbahnfähre käme, da der direkte Landweg offensichtlich nun einmal ausfallen würde. Als Antwort bekam man des öfteren zu hören, dass eine normale koreanische Lok nicht in einen 40-Fuß-Container passen würde.
23.04.2010 18:27 - Wladislaw Mendoza - Incheon Korail (Archiv)
Karaoke allez...
Wirklich aufopferungsvoll haben die Mannen vom Eisenbahnerverein in Seoul gekämpft. Man wollte sich nicht nachsagen lassen, beim Tabellenführer mit befüllten Hosen den Rasen betreten und vor Ehrfurcht das Spielen unterlassen zu haben. Ganze vier Tore brachte man in der unbeliebten großen Nachbarstadt fertig und dennoch stand am Ende wieder einmal nur eine deprimierende Auswärtsniederlage. Die mit

der Bahn angereisten Auswärtsfans feierten Ihre Mannen nach dem Abpfiff dennoch als Helden mit spontanen Karaoke-Einlagen, so dass die Mannschaft, gerührt von dieser Geste das anschließende Heimspiel für sich entscheiden konnten. Nun geht es darum, die Saison in den verbleibenden 6 Spielen mit erhobenem Kopf zu beenden; wenngleich der „Zug gen Internationalität“ von nun an abgefahren ist.
16.04.2010 12:00 - Wladislaw Mendoza - Incheon Korail (Archiv)
Macht auf Ihr lieben Kinderlein...
Auf geht’s in die zweite Saisonhälfte der K-League, demnach auch in Incheon. Nach wirren Aussagen des Trainers zu Saisonbeginn erinnerte eben diese an den Wolf und sie sieben Geißlein. Die ersten Spiele wurde so richtig schön und satt geschlafen ehe es dann auf einmal zu rumpeln und zu pumpeln begann im Tabellenkeller der K-League. Nun ist also die Hälfte der Saisson vorbei und Korail

hat sich zumindest ein wenig aufgerafft; was aber eher an Glück erinnert als die Fähigkeiten des Trainers auszuzeichnen.
Die Eisenbahner indes hoffen, dass das Märchen nicht im Sinne der Gebrüder Grimm weitergeht und der Verein vor Durst im Brunnen zu Tode ersäuft, sondern irgendwie ein „alternatives Ende“ parat steht und der Wolf die Geiß und den ganzen Wald auffrisst.
19.03.2010 16:34 - Wladislaw Mendoza - Incheon Korail (Archiv)
Duell der Giganten
Ein wahrhaftiges Giganten-Duell wartet am folgenden Spieltag in der koreanischen Liga auf die Zuschauer, seien es Heimlinge oder auch mit dem Zug anreisende Auswärtsfans. Die Pohang Steelers treffen auf unseren schönen Verein Korail. Vier Spiele haben die beiden nun in der Summe schon hinter sich und zusammen haben beide Teams es dann doch geschafft, zwei Tore zu erzielen.
Auf beiden Seiten scheint es also vor allem in der Offensive an

Qualität zu fehlen, bei genauer Betrachtung fällt jedoch auf, dass Korail auch in der Defensive alles andere als erstligatauglich aufgestellt ist, nimmt man den bisherigen Saisonverlauf als Maßstab.
Trainer Mendoza lässt sich auch nicht von religiösen Seitenhieben aus der Balance bringen und kommentierte nur „Wir sind noch nicht voll, aber bald ... und dann legen wir los."
Diese armen Eintrittszahler...
09.02.2010 21:19 - Wladislaw Mendoza - Incheon Korail (Archiv)
Gelungen klingt anders
Der Klang in den örtlichen Medienanstalten Incheons klang alles andere als gelungen. „Null zu Vierrrr“ konnte man nämlich in Bezug auf Korail vernehmen, als es um die Ergebnisse des ersten Spieltages der diesjährigen K-League ging.
Einfach nur grausam schlecht präsentierte sich die gesamte Mannschaft und man machte nach dem Spiel auch keinen Hehl aus der Sache; Trainer W. Mendoza dazu: „Na wir müssen doch hier

erst mal richtig den Frachtraum vollbekommen, bevor’s ab in die See geht“. Wenn es in dieser Einstellung weitergehen sollte, kann man demnächst wohl noch ganz andere Klänge vernehmen: Das süße Summen der Kettensägen, welche an Mendozas Stuhl zu sägen ersuchen.
Der Vorstand von Korail indes schweigt erst einmal und erbittet sich etwas mehr Geduld, da man ja nun erst ein Spiel hätte live mitverfolgen können.
04.02.2010 07:50 - Wladislaw Mendoza - Incheon Korail (Archiv)
Harry?
Wär hätte das gedacht. Angespornt von den letzten, wenn auch nicht zahlreichen, Erfolgen von Incheon Korail hat sich der Mutterkonzern dazu hinreißen lassen, die Verwertungsrechte von der in Korea durchaus beliebten Derrick-Serie zu kaufen, um den konzerneigenen Fussballclub zu unterstützen. So prangt nun an allen Bahnhöfen und Verkaufsstellen der Slogan „Fahr schon mal die Lok vor, Harry…wir müssen zum Spiel“. Mit dieser durchaus diskussionswürdigen Werbung versucht man nun, auch den letzten Fußballmuffel hinter Konsole, Internet und TV hervorzuzulocken. Ob dies wirklich etwas bringt beim Auswärtsspiel bei den Hallelujanern? Wir werden sehen, wie viele Auswärtsfans mit brauner Brille erscheinen…
26.03.2010 18:06 - Wladislaw Mendoza - Incheon Korail (Archiv)
Krake? Kraken?
„Incheon-Wiege der Logistik möchte man ja sagen“ so die Worte von Wladislaw Mendoza bei der Vorstellung als neuem Trainer und Sportverantwortlichen bei Incheon Korail.
„Das Wohnzimmer von Korean und Asiana, die Frachtkrake Asiens, Halsschlagader der koreanischen Industrie, Speerspitze des Bahnfortschritts“.
Die geladenen Leute des Fachs auf der Pressekonferenz sahen sich schon ein wenig unsicher und verwirrt zugleich an.
Das war nun also der so lange angekündigte Schachzug von Korail; ein neuer Trainer aus einem weit entfernten Lande, des Fachs anscheinend genauso unfähig wie der schönen Sprache.
29.01.2010 18:02 - Wladislaw Mendoza - Incheon Korail (Archiv)


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