Leganés hat einen guten Start in die neue Serie hingelegt. Mit 7 Punkten rangiert der Club auf Rang drei und nun geht es gegen den Spitzenreiter und den Zweiten. Zuerst kommt das mit Spannung erwartete Duel beim UD Salamanca. Deren Trainerin ist angefressen, weil Der Retter Ineresse an ihrem Stuhl bekundet hat. Leganés' Trainer sieht das professioneller: "Wenn ich gefragt
werde, antworte ich üblicherweise auch - und zwar ehrlich. Dass es mir in Leganés Spaß macht, zeigt doch das Ergebnis meiner Arbeit. Wichtig ist für mich, dass das Team gute Spiele zeigt, dass wird in Salamanca so sein, und auch gegen Valencia und bei Zaragosa werden wir alles daran setzen, Punkte zu holen. Die Fans unterstützen uns frenetisch, das ist sensationell."
Beim Austeiger Leganés zeigen sich auf des Trainers Stirn Sorgenfalten. In beiden Heimspielen zeigten sich deutliche Erschüpfungszustände bei zahlreichen Spielern. Konnte das erste nach einer wahren Energieleistung noch in den Schulssmiuten mit 4:3 gewonnen werden, reichte es gegen Valencia nach einem 0:3 Rückstand nur noch zu einem Unentschieden. Doch Der Retter war durchaus zufrieden: "Wir haben gegen Valencia nicht zwei Punkte verloren, wir haben einen
gewonnen. Damit haben wir den Abstand zum Gegner bei drei Punkten gehalten, das ist nicht viel, aber vielleicht können wir uns mit letzter Kraft in die internationelen Ränge retten. Doch der TK-Gigang Levante drängt nach oben. Nun kommen drei weitere schwere Spiele, da müssen die Spieler die Zähne zusammenbeißen und durchhalten. Ich kann ein oder zwei Amateure auflaufen lassen, aber das entlastet die Stammspieler auch nur etwas. Wir freuen uns aufs Saisonende."
"Das war ein enorm wichtiger Erfolg für uns. Aber wir haben ihn auch teuer bezahlt." Leganés hatte beim Abstiegskandidaten aus Salamanca knapp aber nicht unverdient mit 3:2 gewonnen. Dabei zeigte sich weniger die spielerische Stärke des Aufsteigers als viel mehr der unbedingte Wille zum Erfolg. Man geriet schon früh in Rückstand, fightete jedoch zurück und ging nach einer halben Stunde sogar in Führung. Salamanca glich kurze Zeit später wieder aus, doch Leganés gelang im Gegenzug die
erneute Führung. In der zweiten Halbzeit fand das Spiel fast nur zwischen den Sechzehnmeterräume statt, die Abwehr beider Teams stand gut. In der Schlussviertelstunde startete der Gastgeber noch eine Offensive doch mit Glück und Geschick brachte der Gast die Führung über die Zeit. Dabei verlor Leganés einen Spieler durch eine Rote Karte, und in der Schlussmiute verletzten sich ein Verteidiger und der Torhüter bei einem Zusammenprall. Es ist fraglich, ob beide in der nächsten Woche wieder einsatzfähig sind.
"Das war für uns nicht nur ein Rückschlag, das war fast der K.O. Nun haben wier keine Chance mehr, international dabei zu sein. SChloießlich müssen wir noch gegen Elche spielen und da ist nur ein Unentschieden drin, die sind ja noch so stark, dass sie nicht mehr verlieren können. Es sei denn, ein Meteorit schlägt ein." Der Retter war frustriert. Leganés hatte gerade gegen Malage eine 4:5 Heimniederlage kassiert und war damit auf den elften Platz abgestürzt. "Malaga hat uns eine Halbzeit lang ganz schlecht aussehen lassen. Ich bin zufrieden mit der Kampfeinstellung in der z. Hälfte, aber es reichte einfach nicht mehr. Wir sind platt, die Saison ist zu lang für uns."
Schade, da haben wir zwei Punkte verloren. Aber eigentlich war damit zu rechnen, dass Terrassa alles geben würde, um nicht abgehängt zu werden. So sind wir dann beide gleich schlecht davon gekommen. Der Retter war nicht zufrieden über den Ausgang des Spiels gegen den Tabellennahchbarn. 6:6 das klingt nur für die Zuschauer gut.
"Wir müssen nun wirklich aufpassen, dass wir nicht nach unten durchgereicht werden, denn der Vorsprung auf die Verfolger ist nicht groß. Aber noch haben wir genug Kraft, um die Sendation aus eigener Kraft zu schaffen. Wobei es wirlich unglaublich wäre, wenn wir international spielen dürften. Schließlich sind wir Aufsteiger - wenn auch bisher DER Aufsteiger.
"Manche glauben ja, wir hätten letzten ZAT gegen den zukünftigen Meister gespielt, aber was ich von Oviedo gesehen habe, hat mich nicht begeistert. Die Mannschaft war träge, schwerfällig und musste viel zu viel Energie aufwenden, um mal zum Erfolg zu kommen." Harte Worte, die Der Retter Fand. Gerade hatte der Aufsteiger gegen den Altmeister mit 4:5 verloren. Anschließend gewann Leganés bei Villareal, so dass der sensationelle 4. Platz gehalten werden konnte. "Wir hatten wenig Grund, unser Konfetti zu werfen, aber bei Oviedo ist sicher jetzt schon die Fastenzeit angebrochen. Der erste Platz nützt ihnen wenig, sie werden ihn nicht halten können. Mit einer Niederlage bei uns hätten sie es
tatsächlich schaffen können, aber so sehe ich keine Möglichkeit mehr für Guatesowieso und seine Mannschaft. Aber das ist nicht mein Problem. Wir sind glücklich, immer noch so weit oben zu stehen und allmählich bin ich überzeugt, dass wir nächste Serie erstklassig spielen werden. Mit dem Abstieg haben wir nichts mehr zu tun. Es wird sicher noch mehr Rückschläge geben, wir sind einfach noch unerfahren und die Saison ist lang. Nun haben wir auch noch zwei Verletzte mehr, so dass es etwas eng wird, aber wir werden weiterhin alles daran setzen, die etablierten Clubs zu ärgern. Mit Albcete Balompié und Terrassa kommen zwei weitere Kracher zu uns. Da wird das Stadion wieder ausverkauft sein"
Leganés Trainer war nach dem Spiel gegen die Madrilenen überrascht:
Da hatte ich mehr Gegenwehr erwartet. Schließlich kämpft Rayo Vallecano de Madrid gegen den Abstieg. In den vergangenen Spielen, in denen wir sie beobachtet hatten, schienen sie deutlich stärker. Aber es war natürlich für uns auch glücklich, dass wir gleich mit dem ersten Angriff ein Tor machten. Danach musste Madrid kommen und wir konnten das Spiel kontrollieren. Die weiteren Tore fielen zwangsläufig.
Nächste Woche wird es
sicher deutlich schwerer. Gegegn Real Oviedo müssen wir an unsere Grenzen gehen. Guatesowieso will Meister werden, da wird er auswärts punkten wollen. Aber unser Ziel ist es, unsere weiße Weste im heimischen Stadion zu behalten und wir wissen, was wir dafür tun müssen. Natürlich kann Oviedo einen Punkt mitnehmen, aber das wäre osasuna-like. Viel Einsatz, wenig Gewinn. Unsere Fans haben schon tonnenweise Konfetti eingekauft, Pappnasen sind derzeit der große Renner bei uns, es wird sicher ein rauschender Karnevalstag werden.
"Wir haben eine richtig gute Hinserie gespielt. Die Mannschft geht mit einem unglaublich hohen Elan in die Spiele und da passiert es eben auch einmal, dass diese Energie in die falsche Richtung geht, also quasi verpufft. So bei dem Auftritt bei Numancia. Aber auch eine 0:5 Klatsche ist nicht so schlimm, wenn man vorher Osasuna daheim besiegt hat. Im dortigen Stadion ist es ja deutlich leichter. Doch wir haben es geschafft dies Auswärtsungeheuer zu bezwingen und damit schon fast 3/4 der Punkte geholt, die
nötig sind, um nicht wieder Zweitligaluft zu atmen.
Es treibt mir doch ein breites Lächeln in Gesicht, wenn ich lese, dass der Altmeister aus Oviedo sich überhaupt gedanklich mit uns beschäftigt. Wir sehen uns ja in zwei Wochen, dann werde ich ihm auch eine Pappnase mitbringen, damit er etwas für den Karneval hat. Und Kamelle wird es auch geben, aber die Punkte bleiben schön bei uns. Oviedo soll seine Meisterschaftspunkte gegen andere Teams holen, wir wollen daheim eine Festung bleiben."
Die Zuschauer hielt es nicht mehr auf den Sitzen. Der Trainer volführte Freudentänze und die Spieler lagen in einer Traube auf dem Platz. Beim Aufsteiger Leganés war eine Stimmung wie im letzten Jahr, als der Aufstieg perfekt gemacht wurde. Nun hatte man nicht etwas gerade die Meisterschaft geholt, aber alle drei Spiele des ZATs gewonnen, da durfte gefeiert werden. Mit diesen umjubelten Dreiern gelang der Sprung auf Platz zwei. Der
Trainer: "Wir werden sicherlich nicht übermütig, aber im letzten Jahr reichten 45 Punkte, um nicht abzusteigen. Die sollten zu holen sein. Wir werden unser Saisonziel nicht korrigieren, denn wie auch vor zwei Wochen, sehe ich uns nach dem nächsten Spieltag deutlich tiefer in der Tabelle. Gerade gegen Osasuna, den Gastgeberschreck wird es unendlich schwer, zu punkten. Wir werden jedoch offensiv spielen, da sollte uns der Sieg gelingen."
"Ich hannet doch jesaat," meinte Der Retter in breitem rheinischen Ton, "der zweite Platz war eine kurze schöne Momentaufnahme. Wichtig ist für mich nur, wie groß der Abstand zu den Abstiegsrängen ist. Und der beträgt derzeit acht Punkte. Wenn wir das bis zum Saisonschluss halten, bin ich zufrieden.
Das Spiel gegen Real Santander war auch gut, wir haben gezeigt, dass wir im heimischen Stadion auch
große Namen schlagen können. Das müssen wir nun aber gleich gegen zwei Hochkaräter der Liga beweisen: Zuerst kommt Barca, und ich weiß nicht, ob etwas an dem Gerücht ist, dass Messi verletzt ist. Aber egal, wir müssen Vollgas geben, um eine Chance zu haben. Noch schwerer ist es, gegen den Meister Real Madrid zu bestehen. Doch die Mannschaft ist heiß und wird bestimmt den Fans torreiche Spiele zeigen. "
Der Aufsteiger wurde erstmals besiegt. Leganés fand in Real Oviedo seinen Meister, die ganz klar zeigten, wer Herr im eigenen Stadion ist. Der Retter nahm es mit Gelassenheit: "Ich wusste ja vorher gar nicht, dass wir gegen einen Altmeister spielen. Guatemalaria2 gehört doch eigentlich nach Südamerika, da hatte ich nicht auf dem Schirm, dass sein Zwillingsbruder mit Oviedo zweimal Meister
geworden ist. Darum ist es auch keine Schande, dort zu verlieren. Wir kämpfen weiter gegen den Abstieg und da haben wir nun nach dem Sieg gegen Villareal neun Punkte auf dem Konto. Jetzt kommt der erste dreier Spieltag, mal sehen, wie wir das kräftemäßig hinbekommen. Es stehen ja echte Schwergewichte auf dem Programm. Aber die Mannschaft ist fit und gut in Form, wir rechnen uns einiges aus."
Damit hatte wohl niemand beim Aufsteiger gerechnet: Mit einer offensiv ausgerichteten Taktik ging Leganés in das Auswärtsspiel in Madrid und war erfolgreich. Man fuhr in der spanischen Metropole den ersten Dreier ein, dem man gleich im Heimspiel den zweiten folgen ließ. Damit findet man sich nach dem ersten Doppelspieltag auf Rang drei. "Einfach sensationell" meinte der neue Trainer, der anmerkte, er erstarre nun nicht in Ehrfurcht, dass man vor Barcelona liege und sogar
glatte 15 Plätze vor dem Meister Real Madrid. Aber er sei schon sehr stolz auf sein Team, das damit die ersten sechs Punkte gegen den Abstieg gesichert und kräftig die Werbetrommel für die nächsten Spiele gerührt habe. Übrigens spiele es keine Rolle, dass man nicht Real besiegt habe sondern den Mitaufsteiger Rayo Vallecano de Madrid. "Wir werden dies Gefühl, in der Spitzengruppe zu stehen, genießen, wahrscheinlich haben wir nicht oft Gelegenheit dazu."
CD Leganés spielt nach Jahren einmal wieder in der Premier División. Nach dem glücklichen Aufstieg holte man einen neuen Trainer, der zumindest schon etwas Spanienerfahrunen mitbringt: Der Retter. Dieser gab sich im Interview bescheiden: Wir kennen nur ein Ziel: Nichtabstieg. Dazu heißt es hart arbeiten. Wir haben in den vergangenen Wochen viel Konditionsarbeit gemacht und auch die Technik ist nicht zu kurz gekommen. Aber wir haben einen kleinen Etat,
da müssen wir einfach kleine Brötchen backen. Dass wir zuerrst gegen die Mitaufsteiger spielen, ist ein ganz guter Einstieg in das Abenteuer erste Liga. Rayo Vallecano de Madrid und auch Deportivo Xerez sind bekannt unangenehme Gegner, da müssen wir schon konzentriert spielen, um die ersten Punkte zu holen. Die Fans sind begeistert, die Spieler fiebern dem ersten Auftritt entgegen und ich freue mich, wieder in Spanien zu sein. Der Kampf gegen den Abstieg beginnt!
Trauerstimmung an der Mosel. Die Eintracht spielte zwar beim Auswärtsspiel die Knappen phasenweise an die Wand, schoss mehr Tore als in allen bisherigen Auswärtsspielen zusammen und stand am Ende doch mit nur einem Punkt da, da man durch viele individuelle Fehler in ein 6:6 einwilligen musste. Der Trainer war denn auch enttäuscht: "Nicht dass Schalke schlecht gespielt hätte, aber wir hätten das Spiel gewinnen können. So müssen wir am letzten ZAT noch einmal richtig ran. Wir
werden unser Ziel erreichen, in der Rückrunde daheim kein Spiel zu verlieren, aber die anderen abstiegsgefährdeten Mannschaften haben auch noch einige Pfeile im Köcher und werden punkten. Wahrscheinlich steigt diese Jahr ein Team ab, das mehr Punkte hat als in manchen Saisons für die internationale Quali gereicht hätte. Wir haben es noch selbst in der Hand und werden alles daran setzen, genug Punkte zu holen. Erstligafußball gehört an die Mosel - und zwar nicht nur in Koblenz!"
Nein, nicht die Trierer Leistung überrascht andere, Trier selbst ist überrascht von der Entwicklung. Der Trainer war gut gelaunt: "Wir hatten gehofft, den Anschluss zu halten, dass wir nun plötzlich auf den drittletzten Rang gestiegen sind, ist völlig unerwartet. Gut auch, dass wir zumindest ein Team nach Punkten hinter uns gelassen haben. Das wird sich zwar nächste Woche wieder ändern, aber unser Torverhältnis ist eien Punkt wert. Unser Plan für die nächsten beiden Wochen
ist recht simpel: Am nächsten ZAT um einen Platz herunterrutschen und am Final-ZAT um zwei Plätze steigen und damit die Klasse halten. Zuerst müssen wir den designierten Meister Freiburg schlagen, dann sehen wir weiter. Es ist eng und wir hoffen darauf, dass die Gegner patzen und wir dadurch drei Mannschaften hinter uns lassen können. Wer das ist: Es sind viele gefährdet, haben aber z. T. gleichzeitig noch Chancen auf einen Sprung nach oben. Es wird wahrscheinlich ein überraschende Ende geben."
"Wohl eher Hoehenfluch"laechelte Der Retter in die Kamera. "Es ist doch albern das Saisonziel zu veraendern. Nach zwei Siegen liegen wir ganz gut im Soll." Ob das Spiel gegen Salamanca etwas Besonderes gewesen sei, wurde gefragt, schliesslich werde er als Trainerkandidat dort gehandelt. "Sandy2 macht einen guten Job. Warum sollte sie abgeloest werden? Ob sie mit einem Spieler, dem Praesidenten oder dem Papst ins Bett geht, ist mir egal. Sie ist eine attraktive Frau und darum fuer die Presse interessanter als jemand wie ich mit 172 cm und einem BMI von 26. Schreiben Sie lieber ueber das Koenigshaus, da gibt es mehr Skandale. Ich sage nur Sodom und Ghomorra"