UD Salamanca ist gut in die neue Serie gestartet. Gegen Malaga gab es daheim ein klares 4:0. Das verlorene Auswärtsspiel wird nicht beachtet, da man den 5. Platz belegt. Der Trainer meinte dazu: "Das ist den Platz, den wir gern in der letzten Saison gehabt hätten. Ich hoffe, dass wir ihn nicht nur am ersten ZAT haben sondern auch am letzten. Was in den Tagen dazwischen passiert ist für mich unwichtig. Wichtig ist
aber, dass mein Team guten Kombinationsfußball gespielt hat und die Verteidigung zuhause stark war. Auf meine Stürmer kann ich mich sowieso meist verlassen. Wenn der langzeitverletzte Mittelstürmer Pedro Gonzalves wieder fit ist, werden wir noch stärker sein. Besonders haben mir die beiden Youngsters gefallen, die in ihrer Premiere unbekümmert aufgespielt haben und zeigten, dass sie in der Liga angekommen sind."
Welch ein Saisonfinale. Der UD Salamanca schaffte es, drei mal zu siegen, doch es reichte nicht, um noch auf den internationalen Zug aufzuspringen. Zu groß war der Rückstand auf Rang 5, als dass die Lücke noch hätte geschlossen werden können. Der Trainer war leicht enttäuscht: "Die Mannschaft hat in den letzten Wochen phantastischen Fußbal gespielt, aber die Liga war
dieses Jahr sehr stark. Mit 65 Punkten war der Verein bereits mal Dritter. Aber unser Abschneiden ist ja nichts gegen die böse Überraschung, die Elche zu verkraften hat. Glückwunsch an Barcelona, da hätte ich (bei allem Respekt)keinen Peso drauf gewettet. Elche war für mich schon Meister.
Für die neue Serie heißt es, das Niveau halten und hoffen, dass es diesmal reicht."
Bei Salamanca laufen die Saisonabschlussvorbereitungen. Auch wenn in dieser Saison keine Titel und keine Quali herauskommen werden, ist man ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Der Retter hat das neu formierte Team zu einer homogenen Mannschaft geformt, technisch und taktisch hat sich das Team gut entwickelt und so sieht man positiv in die Zukunft. Der Trainer gab sich vor den letzten Spielen gelassen: Wir haben eine gute Hinserie gespielt, dabei wohl auch den einen oder anderen Gegner überrascht. Die Rückrunde war
etwas schwächer, aber insgesamt haben wir wieder Kontakt zu den Topteams. Nun spielen wir um die goldene Ananas, das gibt mir Gelegenheit, einigen Nachwuchsspielern Spielpraxis zu verschaffen. Für uns hat die neue Serie schon begonnen, wir werden uns auf zwei oder drei Positionen verstärken und wollen im nächsten Jahr noch etwas höher stehen als heuer. Glückwunsch nach Elche zur Meisterschaft, aber auch Glückwunsch nach Barcelona, für einen Aufsteiger war das einen sensationelle Leistung.
"Wir werden nun nicht von Erfolgen träumen, die wir nicht erreichen können. Wer meint, das internatinale Geschäft sei für uns ddrin, ist einfach ein oder zwei Spielzeiten zu früh dran. Wir werden weiterhin kleine Brötchen backen, schließlich standen wir vor zwei Wochen ncoh in Abstiegsnähe. Von Abstiegsgedanken haben wir uns in Salamanca verabschiedet, aber unser Ziel bleibt ein einstelliger Tabellenplatz. Das wäre auch für mich genug, um meine
Verlängerungsoption ziehen zu können," ließ Salamancas Trainer etwas interne Infos heraus. UDS hatte gerade in zwei mitreißenden Spielen große Gegner bezwungen: Gegen Zaragoza gelang ein 5:3, gegen Xerez sogar ein 6:5. "Es waren gute Spiele, aber mir hat nicht gefallen, dass wir in den letzten Minuten die Gegner noch einmal stark gemacht haben. Daran müssen wir arbeiten. In den letzten Spielen werden wir alles tun, um Heimsiege einzufahren, dann klappt es auch mit dem Saisonziel und ich bleibe."
Beim UD Salamanca ist der Blick etwas ruhiger geworden. Der Abstieg wird in diesm Jahr wohl kein Thema mehr sein. Nach oben ist allerdings auch nur wenig Luft, also werden nun alle Kräfte gebündelt, um einen einstelligen Platz zu erreichen. Nach den beiden Heimsiegen gegen Meisterschaftskandidat Barcelona und das starke Team Malagas war der Trainer erstmals nach langer Zeit rundum zufrieden. "Wir haben in der Abwehr
hervorragend gestanden. Dass es nur jeweils zu einem Tor gereicht hat war nicht schlimm, die Gegner waren schließlich Hochkaräter. Und wir empfangen am nächsten Spieltag wieder zwei sehr starke Teams. Da müssen wir allerdings nach vorne mehr Dampf machen, denn Zaragoza wie auch Xeres sind immer für das eine oder andere Tor gut. Aber ich werde mein Team entsprechend einstellen. Sicher ist: Punkte bleiben in Salamanca."
Der Frieden bei UD Salamanca scheint gestört. Noch zeigt sich der Trainer nach außen hin gelassen, doch im Innern brodelt es beim Retter. "Ich bin nicht nach Salamanca gekommen, um Mittelmaß zu erleben. Das kann ich auch woanders haben." wird er von nicht näher genannten Personen zitiert. Auf der Pressekonferenz war er allerdings ganz ruhig: "Wir haben gegen Cadiz keine Chance gehabt. Nicht dass wir schlecht gespielt hätten,
aber der Neuling, der bisher mehrfach unter Wert geschlagen wurde, hat eine bärenstarke Leistung gezeigt. Sie werden noch weit nach oben kommen. Schließlich sind sie auch im Ligapokal Finalist, das sagt alles. Für uns ist es natürlich schlecht, erneut daheim zu verlieren, aber wir sehen optimistisch nach vorn. Derzeit ist unser Punktekonto ausgeglichen, das wird sich noch zum Guten verändern. Ziel bleibt ein einstelliger Tabellenplatz."
Was hätte es für ein tolles Ergebnis in Salamanca geben können. Der hohe Meisterschaftsfavorit Elche gab sich die Ehre und zeigte was er kann. Doch Salamanca spielte gut mit, haatte zahlreiche Chancen in der ersten Vielterstunde, bevor Elche drei kapitale Fehler der Heimabwehr (jedesmal Jorge Ferrer) eiskalt nutze und innerhalb von knapp zehn Minuten drei Tore machte. Damit war fast alles klar. Salamanca kam vor der Pause noch zurück und erzielte zwei Tore zum Anschluss, doch direkt nach der Pause stellte Elche den zwei Tore Abstand
wieder her und ließ gegen die wütend anrennenden Gastgeber lange nichts zu. Als in der 70. Minute noch einmal nach dem 3:4 Anschluss Hoffnung aufkeimte, jubelte man zu lange und stand noch nicht richtig sortiert - Elche schoss im Gegenzug das 5:3 . Der erneute Anschlusstreffer in der 80. Minute war dann zu wenig. Glücklich, aber nicht unverdient gewann der Gast mit 5:4. In Salamancas Kabine musste der Trainer lange den Unglücksraben Ferrer trösten, der gleich drei Tore verschuldet hatte und sein Team um den Lohn der Arbeit brachte.
"Wir sind zufrieden damit, was das Trainerteam in der ersten Hälfte der Saison geleistet hat. Daher haben wri den Vertrag vorzeitig um ein Jahr verlängert. Nicht nur Der Retter, auch sein Co-Trainer, der herrvorragende Arbeit geleistet hat, ist damit länger an uns gebunden. Und wir planen noch über die beiden Jahre hinaus mit dem Trainerstab, denn wir wollen ins internationale Geschäft zurück. " Klare Worte des
Clubpräsidenten, der damit jede Trainerdiskussion im Keim erstickte. Der Retter selbst grinste auch über alle vier Backen: Mit dem Platz können wir doch zufrieden sein. Elf Punkte Abstand auf den Abstiegsrang, das sollte eigentlich reichen. Natürlich sind wir etwas schwach im Sturm, aber es wird sicher dazu reichen, die nötigen Puntke in den Heimspielen zu gewinnen. Auswärts wird es halt schwerer. Insgesamt ene tolle Hinserie, wir sind sehr stolz auf das Team.
Das war ja echt ein kometenhafter Aufstieg, den UD Salamanca am letzten ZAT hinlegte. Drei Spiele, drei Siege, zum Lohn von 10 auf 1. Der Retter blieb wie gewohnt ruhig - nach außen. in ihm wird es etwas brodeln, denn es war der Co-Trainer, der das Team dermaßen gut eingestellt hatte. Der Retter weilte im Urlaub und wurde von dem sensationellen Auftreten überrascht und von der Reaktion in der Presse sicherlich
verärgert. Denn dort wurde der Co schon als möglicher Cheftrainer gehandelt.
Nun muss der reale Cheftrainer zeigen, dass die Mannschaft sich auch für ihn zerreißt, auch wenn es angesichts des Restprogramms sicher nicht zur Herbstmeisterschaft reichen wird. Nur ein Heimspiel und auswärts bei den Königlichen aus Madrid und dem Verfolger Oviedo. Hoffentlich verglüht Salamanca nicht ganz schnell wie eine Sternschnuppe.
Für Salamanca ging es rasand abwärts. Aber der Trainer funkte aus dem Urlaub nur gemächliche Sätze wie: Das Wasser fließt halt immer bergab. Der Strand ist sandig, es macht Spaß. Madrid wurde auch nicht an drei Tagen erbaut.
Da fragt sich der aufmerksame Beobachter, ob Der Retter nicht zuviel Moselwein getrunken hat. Denn der Urlaub findet im deutschen Trier statt, wo der Trainer ein paar Jahre recht erfolglos trainiert hatte. Sein Haupterfolg ist eine stattliche Winzerin, die seitdem mit
ihm eng befreundet ist. Darum zieht es ihn auch immer wieder an die Mosel. Gespräche mit dem dortigen Prösidenten sollen aber nicht stattgefunden haben.
In Salamanca wartet man auf die Rückkehr, denn die letzten Niederlagen haben die Mannschaft verunsichert. Aber der Flieger kommmt erst nächste Woche wieder in Spanien an, solange muss der Co-Trainer ran. Ob die kryptischen Sätze für ihn zu entschlüsseln sind, oder ob sie einfach völlig sinnlos sind? Nächste Woche wissen wir mehr.
"Na ja, es war nicht gerade wie >nach Hause kommen< für mich. Es gibt keinen Spiler mehr, den ich vor Jahren hier trainiert habe. Den einzigen, den ich noch kenne, ist der Zeugwart."
Der Retter ist zurück in Salamanca, in einem Nacht und Nebel Transfer wechselte der Trainer von Leganés nach Salamanca. Dort war er vor einigen Jahren eine Saison in der zweiten Liga als Trainer engagiert. Sein Einstand gelang ganz gut, wobei er noch nicht
seine Handschrift gezeigt hat:
"Der Wechsel kam sehr plötzlich, schließlich hatte Sandy2 vor, hier trotz der Schwangerschaft weiterzutrainieren. So konnte ich vor den Spielen gerade einmal ein Gespräch mit der Mannschaft führen. Über die Leistung freue ich mich, sie ist aber nicht auf meinem Mist gewachsen, das ist alles noch der bisherigen Trainerin zuzuschreiben. Wir werden nun ein Trainingslager beziehen, damti wir uns besser kennenlernen."
So gut lieg selten ein ZAT für Leganés. Drei Spiele, drei Siege, die letzten Abstiegsgedanken verscheucht. Beim wohl ersten Absteiger, den Fahrstuhlclub Athletic Club Bilbao gelang ein überraschend hoher 4:0 Sieg. Daheim gegen Real Murcia war das Team ebenfalls sehr stabil und gewann souverän mit 3:0. Das gleiche Ergebnis gelang gegen die nächsten Königlichen aus der Hauptstadt. Auch Real Madrid hatte keine Chance bei den Vorstädtern und unterlag klar.
Der Retter war
entsprechend zufrieden und machte sich bereits Gedanken über die nächste Saison. "Wir werden noch die nächsten Spiele genießen, aber auch bereits einige Amateure einsetzen, damit sie Spielpraxis bekommen. Nächste Serie möchten wir etwas stabiler mitspielen, dann streben wir einen internationalen Startplatz an. Und nein, ich sage heute noch nichts über den Meister. Gegen den werden wir nächsten oder übernächsten ZAT spielen. Und nicht im letzten Spiel."
"Nein, ich kann Ihnen noch nicht sagen, wer Meister wird, denn wir haben noch nicht gegen ihn gespielt. Es bleibt dabei, ich sage es, sobald wir gegen das Team gespielt haben."
Der Retter gibt sich weiter als Orakel von Leganés. Nachdem seine Manschaft einen überraschenden Auswärtserfolg bei RC Deportivo de La Coruña gelandet hatte, der erst in der Schlussminute durch einen Sonntagsschuss gelang, glaubt er nicht, dass La Coruña die Meistserschaft erringt. "Sie hätten
nur ein Chance, wenn sie gegen Xeres und Levante gewinnen, und danach sieht es nicht aus. aber wir spielen ja auch noch gegen diese beiden Clubs, danach werde ich den Meister bekanntgeben. Wie gesagt, nach dem letzten Spiel wird es nicht sein.
Für uns selbst geht es nun gegen Murcia, das Team steht schlechter als sie spielen. Wir müssen gewinnen, um den Abstand zu halten, der Abstieg ist für uns schlichtweg ein Fremdwort, aber ich bin sicher, dass auch Murcia im nächsten Jahr erste Liga spielt."
Pressekonferenz bei Leganés. Der Retter f(l)achsimpelt: "Abstieg? Welch unsinnige Frage. Warum sollten wir uns mit dem Abstieg beschäftigen? Klar ist es ärgerlich, gegen das Kamikazeteam aus Salamanca zu verlieren (bei dem TK auswärts drei Tore zu setzen ist einfach nicht klug), aber wir haben doch noch alles in der Hand. Am Ende der Saison werden mindestens drei Teams hinter uns stehen und die Tatsache, dass wir uns vom internationalen Geschäft
verabschieden müssen, ist nicht tragisch. Wir setzen auf Jugendarbeit und wollen in drei Jahren eine Mannschaft haben, die in Europa bestehen kann. Zur Liga: Wir haben in der Rückrunde noch nicht gegen den kommenden Meister gespielt. Oviedo? Zu schwach. Salamanca? Sie tanzte nur ein paar Wochen lang. Wer denn Meister wird? Ich sage es Ihnen nachdem wir gegen ihn gespielt haben. Und es wird nicht nach dem letzten Spiel sein (dann spielt Leganés gegen Elche, d.Red.)."
Ja, meinte Der Retter, ich bin ziemlich sicher, dass wir den Meister gesehen haben. Auf jeden Fall spielt Leganés in den letzten zei ZAT gegen den Meister. Xeres war bärenstark und ich bin sicher, dass sie es ins Ziel schaffen. Levante wird genausoviel Punkte holen, aber das Torverhältnis reicht wohl nicht. Und Elche? Bei allem Respekt vor Bozan, sein Team wird es diesmal nicht schaffen, sie werden ehrenvoller Dritter. Und Leganés? Nun ja, wir haben gezeigt, dass wir ganz gut spielen können, die beiden Siege waren gut, aber Xeres hat uns dann gezeigt, wo der Hammer hängt. Aber es tut gut, zu wissen, dass man von den Großen auch einmal ernst genommen wird. Nächste Serie greifen wir an, um endlich international spielen zu können.
"Nein, ein Befreiungsschlag war das nicht, wir haben ledilgich zwei Spiele gewonnen." In der Pressekonferenz zeigte sich Legenés Trainer Der Retter ungewohnt ablehnend. Dabei gab es nicht viel auszusetzen an dem Spiel seiner Mannschaft. Leganés hat sich mit den Heimsiegen gegen Rayo Vallecano de Madrid und Deportive Xeres Luft im Abstiegkampf verschafft, denn das Team spielt gegen den Abstieg, auch wenn der Trainer das nicht wahrhaben will. Auf die Frage, wie er die nächsten drei Spiele bis zum Ende der Hinserie angehen werde, gab es nur ein knappes "Mit Disziplin, Kraft und Einsatz zum Erfolg." Hoffen wir das Beste, denn mit Malaga und Elche kommen starke Gegner ins Estadio Municipal Butarque.