Noch immer weilt Pellegrini in den Höhen der Südtiroler Berge und mittlerweilen hat sich auch der Föhn verzogen, es ist bitter kalt hier oben. Beim ersten Schritt aus der Hoteltür begrüßen dich minus 15 Grad, die Fenster vom Auto lassen sich schon lange nicht mehr herunterkurbeln, alles eingefroren. Wenn man Glück hat, geht gerade kein Wind, sonst fühlt sich das Ganze sowieso wie minus 30 Grad an. Die neu gekauften Schuhe, die angeblich minus 40 Grad tauglich
sind, enttäuschen prompt, die Zehen sind nach 30 Minuten eiskalt. Aber alles ein gutes Training, die einzige Möglichkeit sich warm zu halten ist Bewegung. So werden die Jungs von Krusevac wieder fit. In der Tabelle sieht es momentan erfreulich aus, aber auch das kann sich schnell ändern. Pellegrini ist froh, wenn er wieder im Flachland ist, aber das dauert noch vier Wochen. Der einzige Vorteil daran, der Winter im Tal wird nachher schon wie Frühling wirken, man muss eben alles positiv sehen.
Eine weitere Woche im Höhentrainingslager in Südtirol ist vorbei. Allerdings hat auch die Kälte das Weite gesucht und so ist es hier in knapp 2.000 Meter Höhe schon richtig frühlingshaft. Der Schnee rinnt in alle Richtungen davon, als ob der Winter seine ihn angestammte Zeit überschritten hätte. Ärgerlich, denn so wird die Mannschaft nicht abgehärtet, da könnte man gleich in Krusevac bleiben und wie die anderen Teams Weicheiertraining machen. Immerhin gibt es Hoffnung auf Besserung, denn ausgerechnet morgen, wenn Krusevac wieder in der Liga ans Werk muss, soll der Schnee kommen und mit ihm kältere Temperaturen. Somit ist ab Samstag vielleicht wieder Training für Männer möglich.
Die Zeit vergeht schneller als man denkt. Während die Mannschaft das Höhentrainingslager in Südtirol gut verkraftet hat, leidet Trainer Pellegrini nach wie vor unter den Folgen. Vielleicht war es doch nicht so eine gute Idee, das Trainingslager, hier, bei - 10 Grad und einem Wind, bei dem man glaubt, er zerschneidet einem das Gesicht. Auch egal, jetzt geht es darum, die erste Saisonhälfte vernüftig zu Ende zu bringen. Die letzte Runde war schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung.
An dieser Stelle sei auch ein schöner Gruß in die Druga gerichtet, Gratulation an Qbat, der tapfer um den Aufstieg kämpft, während für den armen Bademeister wohl eine weitere Schwimmstunde in der Druga auf dem Programm steht.
Da jammert "Meistertrainer" abner hell bezüglich seiner schlechten Heimbilanz und seinem Tabellenplatz, doch bei genauerer Bedrachtung geht es ihm noch viel zu gut.
Pellegrinis Mannen waren bisher die einzigen, die dem Meister auswärts eingeschenkt haben, ansonsten hat er noch nicht einmal ein Gegentor zu Hause kassiert.
Am unteren Tabellenende versucht sich
übrigens der ein oder andere Verein schon abzusetzen. Scheint fast so, als ob Fenris jetzt doch Sehnsucht nach Qbat hat und wieder in die Druga will. Hoffentlich verpassen sie sich nicht, obwohl eigentlich nicht damit zu rechnen ist, das Qbat den Aufstieg schafft.
Des weiteren gratulieren wir Barisic recht herzlich zum letzten NMR des alten Jahres, er wird garantiert auch der erste im Neuen sein.
Da war es beinah passiert! Fast hätte man sich in einem Atemzug mit Cacak Trainer Fenris nennen lassen müssen, denn Pellegrini ist letzte Woche nur durch Glück an einem NMR vorbeigeschrammt. Es wäre der erste in seiner bisherigen Karriere gewesen und nur einer alten Gewohnheit war es zu verdanken, dass es nicht soweit gekommen ist. Den ZAT hatte er vergessen, aber da er stets nach dem vergangenen ZAT alibihalber schon den
für die nächste Woche setzte, konnte er sich noch einmal drüber retten. Die verlorenen TK-Punkte durch Quiz und Artikel kann man hoffentlich in dieser Saison verschmerzen.
Umso erfreulicher ist es, dass man sich doch noch überraschend für die Champions League qualifizieren konnte, wo doch alles gegen Krusevac sprach im Play-Off. Zum Glück konnte sich der Gegner durch noch größere Unfähigkeit auszeichnen.
Da hat sich wer in der Champions League wieder selbst übertroffen. Zum wiederholten male ist man vorzeitig aus der Königsklasse ausgeschieden und auch diesesmal hat man einen anderen Schuldigen gefunden, die Deutschen. Genauer gesagt die Wahnsinnigen des SC Freiburg. Glaubt man ja nicht, dass die am letzten und entscheidenden Spieltag einen NMR hinlegen, einfach nur zum kotzen.
Jetzt muss man wieder zum Alibimotto greifen: Ohne Doppelbelastung können wir uns voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren. Ob das von großem Nutzen ist, wird sich erst weisen. Kommende Runde empfängt man den FK Sutjeska, Tabellenführer seines Zeichen, danach geht gegen den verhaltenskreativen Rechtsverdreher, ein ZAT zum genießen.
Wer sich das nach der vorletzten Saison gedacht hat, weil Qbat Meister wurde und auch sonst einiges im Argen lag, ist wieder einmal eines besseren belehrt worden. Letzte Saison hat es Abner Hell geschafft, die ehrenwerte Gesellschaft der SM zu beleidigen und man kann sich nur noch Fragen, was kommt als nächster Tiefschlag.
Qbat jedenfalls hat seine Lektion gelernt und ist prompt nach dem Meistertitel in die Druga geflüchtet. Immerhin trifft er dort auf einen alten Bekannten, denn Mitsch hat offenbar für sich beschlossen, noch ein Weilchen in dem Patensumpf herumzuschwimmen.
Apropos Paten, jetzt gibts auch noch zwei Geisterteams in der SM, viel mehr anrichten als Opa Reiner (wenn sich noch wer an den erinnert?) können die aber wohl auch nicht.
Kann nicht jetzt schon Schluss sein, denkt sich Pellegrini. Mit Platz zwei in der Tabelle könnte man ausgezeichnet leben, aber wiedermal ist die Realität kein Wunschkonzert. So wird man am heutigen und letzten Zat in der Tabelle nochmal ordentlich durchgereicht werden. Der Verbleib in den internationalen Startplätzen ist höchst unwahrscheinlich, aber immerhin plagen einen nicht die Sorgen, mit denen qbat dieser Tage
umgehen muss. Der wird nämlich nächstes Jahr aller Voraussicht in der Geisterliga Druga spielen, alles hängt jetzt von Fenris ab, kommt die sechs oder nicht? Abgesehen davon ist es gar nicht so einsam in der Druga wie man meint, Malteser hat sichs dort wieder gemütlich gemacht und ob der Bademeister aufsteigt, steht auch noch lange nicht fest, also lieber Qbat, vielleicht hast du dann eh jemanden zu spielen da unten.
Vor einer schwierigen Aufgabe stehen die Mannen von Pellegrini, denn wenn sie ihr Saisonziel erreichen wollen (internationaler Startplatz), gilt es in den verbleibenden fünf Runden, drei Punkte auf Platz sechs zu verteidigen. Prinzipiell eine lösbare Aufgabe, aber anhand des kommenden Spielplanes und der allzu niedrigen TK-Reserven, muss man schon auf ein Wunder hoffen.
Zumindest vor Zeleznik muss man sich nicht fürchten, die haben wieder zu ihrer alten Schwäche gefunden und kämpfen gegen den Abstieg in die Geisterliga. Sportlich nimmt man es diese Woche mit zwei Belgrader Urgesteinen auf. Erst reist man zum wiedererstarkten Weh und danach gehts zu Hause gegen JanAge.
Pellegrini ist mittlerweile hochgradig nervös vor dem Saisonfinish. Die Mannschaft hat leider konditionelle Schwächen offenbart und so steht wiedereinmal ein Absturz in der Tabelle bevor. Doch zuerst kommt noch der Kameltreiber und dem muss ordentlich eingeheizt werden und wenn man alle Reserven verschießt, die noch vorhanden sind. Ein Platz unter den Top fünf wirds sowieso nicht werden, also Hauptsache vor Zeleznik. Ein kleines Schlupfloch bietet sich natürlich, je nachdem wie gegen Bernd/Fenris vorgegangen wird, immerhin sind beide unter den ersten fünf, vielleicht wird da noch ein Platzerl frei.
Überraschend harmlos waren letzten ZAT die Gästemannschaften. Von geerotto hatte man sich sowas ähnliches schon erwarte, aber das Schimi sein TK hortet und nicht mal ansatzweise versucht die 5:6 Heimschlappe zu rächen, war dann doch eine kleine Enttäuschung für Pellegrini. Die sechs Punkte nimmt man allerdings gerne mit, auch wenn etwas zu viel TK dadurch verflossen ist, da könnte es im Endspurt nochmal knapp werden.
Kommenden ZAT warten wieder interessante Aufgaben. Da muss man zu TC, der es bravourös geschafft hat, seine Meisterschaftsambitionen in den Sand zu setzten, in dem er gegen den dirkten Konkurrenten eine Heimpleite einfährt. Danach kommt Olschara, wobei man nicht sicher sein kann, ob er in die Druga will oder nicht...
Das Duell am letzten Zat zwischen Zeleznik und Krusevac hat leider das gehalten, was man im Vorfeld erwarten durfte. Zwei miserable Abwehrreihen, wo es am Ende nur darum ging, wer die meisten Tore schießen wird. Glücklicherweise konnte Qbat mit einer 5:4 Packung wieder nach Hause geschickt werden. Serienmeister wird er keiner mehr, das ist immerhin schon etwas. Vielleicht bewirbt sich Qbat sogar noch für ein Platzerl in der Druga, die mittlerweilen ihrem Ruf als Geisterliga absolut gerecht wird. Der einzige der dort noch herumschwimmt ist der Bademeister, hoffentlich geht er nicht unter. Überraschend leise sind bislang die Stimmen, die eine Schließung der Druga verlangen, aber je näher das Saisonende rückt, desto lauter wird wieder geschrien werden.
Am kommenden ZAT kann man sich schon auf Tore en masse freuen, denn zu Gast ist der amtierende Meister Zeleznik Belgrad. Abgesehen von Jan Ages Hajduk, treffen somit die zwei schwächsten Abwehrreihen aufeinander. Traurig aber wahr, dass man hier nur mit diesem Negativrekord aufwarten kann, beide Teams hängen noch dazu im Mittelfeld der Tabelle fest, was für Qbat zwar ein Erfolg ist, für Pellegrini aber eine einzige Katastrophe. Auswärts gehts dann noch zu OFK, der Höchschläfer schlecht hin, abner hell, scheint sich nun auch in der Tabelle der Prva unauffällig durch die Betten zu wühlen. Seit Qbat Meister geworden ist, ist einfach alles im OARSCH!
Trainer Pellegrini ist weiterhin unzufrieden mit der Situation bei Krusevac. Es will einfach nicht so laufen, wie er das gerne hätte. Ein Sündenbock ist schon gefunden, die miserable Verteidigung.
"Es kann nicht sein, dass wir zur Saisonhalbzeit die schlechtestes Abwehr stellen, noch dazu genau so schlecht wie die von Zeleznik Belgrad." Wahrlich kein Ruhmesblatt. Der Tabellenletzte FK Sutjeska hat ganze elf Tore weniger erhalten als Krusevac, die über den neunten Tabellenplatz nicht hinauskommen. Trotz der schlechten Ausgangslage hat man den Kampf ums internationale Geschäft noch nicht aufgegeben.
Die letzte Woche war leider keine gute für die Mannschaft von Pellegrini. Leider hat man sich international in der zweiten Gruppenphase der Europa League verabschieden müssen. Das Torverhältnis hat einem wiedereinmal einen strich durch die Rechnung gemacht. Leider ist man da in guter Gesellschaft der SM-Kollegen, den bis auf OFK Belgrad (ja kein Witz) sind alle anderen ebenfalls ausgeschieden.
Als wäre das nicht genug, hat man auch national einen bitteren ZAT hinter sich. Erstmalig in dieser Saison musste man sich in beiden Spielen geschlagen geben, wobei das Heimspiel gegen Roter Stern besonders grausam war, mit 5:6. Immerhin konnte ein Fanbeauftragter nach dem Spiel Bernd ins Gesicht spucken, das macht es zwar nicht wieder gut, aber ist eine kleine Freude an diesem traurigen Tag gewesen.
Mit großer Vorfreude wartet Pellegrini auf den kommenden Zat, denn diesesmal geht es gegen zwei alteingesessene Gegner, von denen zumindest einer wieder erstarkt sein dürfte. Lange ist es her, dass Bernd sich in den oberen Tabellenregionen blicken hat lassen, allerdings scheint sein Selbstfindungstrip zu Ende gegangen und das tut ihm sichtlich gut. Mit genügend TK-Reserven ist er womöglch ein ernstzunehmender Titelkandidat.
Das zweite Highlight
wartet dann in Belgrad, kommt es doch zur Auswärtspartie gegen Hajduk. Von einen starken Gegner kann man hier zwar nicht reden, JanAge orientiert sich offensichtlich Richtung Druga, aber lustig kann es allemal werden. Neuersten Gerüchten zur Folge, gibt es zwischen JanAge und Qbat ein unbestimmtes Verwandschaftsverhältnis! Von der Frisur her konnte das zwar noch nicht belegt werden, aber offensichtlich wollen sie beide nächste Saison zusammen in der Druga spielen.