Trainer Pellegrini ist nun wirklich noch kein alter Hase, aber zumindest seit er in der SM ist, kann er sich nicht erinnern, dass sich die Tabelle in einem derart schlimmen Zustand gezeigt hätte. Gemeint ist damit die Tatsache, dass tatsächlich Qbat mit Zeleznik an erster Stelle zu finden ist, ein Novum!
Das Zottelmonster, sonst dafür bekannt, souverän im Mittelfeld herum zu tümpeln,
scheint sich heuer überhaupt nicht im Griff zu haben. Schon zwei Auswärtssiege in der noch jungen Saison, unglaublich. Dennoch ist Pellegrini zuversichtlich, auch dieses Jahr am Ende vor Qbat in der Tabelle zu stehen. Sollte dem nicht so sein, müsste er seine Trainerexistenz in Frage stellen. Aber malen wir den Teufel nicht an die Wand, seit Krusevac erstklassig ist, hat man Zeleznik immer noch hinter sich gelassen.
Diese Runde stehen für Krusevac zwei Auswärtsbegegnungen ins Haus. Einerseits muss man zu dem Geisterteam aus Sabac, deren Abstieg eigentlich jetzt schon feststeht und andereseits bekommt man es mit dem Lutscher zu tun. Auch der ehemalige Hofsklave von Hadschi steht in der Tabelle nicht unbedingt gut da, aber immerhin Seite an Seite mit dem Kameltreiber.
Die Abstiegsangst lässt auch die SM-Kolumne stillstehen.
Hadschi hat vor lauter Panik keine Zeit mehr, sich um die einst beste Kolumne zu kümmern, schade eigentlich. Stellt sich nur die Frage, was wenn der Kameltreiber absteigt. Dann sollte zumindest PM aufsteigen, damit die Kolumne zukünftig nicht in der Druga erscheint.
Eine Zeitungsmeldung der Vorwoche hat sich im übrigen als falsch erwiesen, unser Zombie der Herzen hat sich noch immer nicht zurückgemeldet.
Trotz der Vielzahl an Vereinen aus der Hauptstadt kommt Trainer Pellgrini erst heute am siebten Spieltag zum ersten mal in dieser Saison nach Belgrad. Im einstigen Fußballzentrum des Landes geht es gegen den Schizoindianer und seinen Roten Stern. Da wäre ein Auswärtssieg natürlich genau das Richtige, bislang konnte man heuer alle Belgrader Vereine schlagen.
Auch der zweite Gegner kommt heute aus der Hauptstadt, der Kameltreiber und seinen Partizanen geben sich ein Stelldichein. Diesemal werden aber garantiert keine Geschenke verteilt, wie in der Vorsaison. Da gab es nämlich gleich am ersten Spieltag einen Heimschlappe gegen Hadschi. Ein garantiert einmalige Ereignis!
Am heutigen Zat geht es für die Mannen von Krusevac zum regierenden Meister Novi Sad. Pellegrini freut sich schon auf die Begegnung, immerhin ist es diesen beiden (Schimi + Pellegrini) zu verdanken, dass die Belgrader Dominanz in der Prva Savezna der Vergangenheit angehört.
Apropos Vergangenheit, das zweite Spiel findet zu Hause gegen die Europapokalhelden von Hajduk Belgrad und ihren Jan Age statt. Wie zu erwarten hat er es geschafft souverän in der ersten Gruppenphase der Europa League auszuscheiden. Bleibt zu hoffen, dass die anderen Europacupfighter ein besseres Geschick beweisen und ihre Vereine im Rennen halten, die Punkte für das Uefa-Ranking kann man in Serbien gut gebrauchen.
Krusevacs Trainer Pellegrini kann einmal einem Kollegen beipflichten und zwar Schimi, der mit seinen Mannen die Nachfolge in Sachen Meistertitel angetreten hat. Unverständlich, dass nach wie vor die Belgrader Klubs in den Gazetten des Landes die erste Geige spielen, sportlich ist das wie man weiß nicht mehr so.
Saison 29 war die letzte, in der ein Belgrader Club sich die Meisterehren sichern konnte, ganze drei Spielzeiten
liegen dazwischen und das obwohl die Belgrader Klubs im der Prva Savezna überproportional vertreten sind. Ganze sechs Mannschaften kommen aus der Hauptstadt von insgesamt 16 Vereinen.
Aber egal, früher oder später wird sich das ändern, wenn die Hauptstädter einer nach dem anderen den Gang in die Druga antreten müssen. Heuer scheint nach dem ersten Spieltag Partizan schon etwas Drugaluft schnuppern zu wollen.
Der Tag der Wahrheit naht, der letzte Zat steht vor der Tür und der Meistertitel noch nicht vergeben. Der Pate-Indianer hat die Poleposition, aber gegessen ist die Sache noch nicht.
Eines kann man allerdings schon mit trauriger Gewissheit sagen, Krusevac wird mit der Meisterschaftsentscheidung nun wirklich gar nichts zu tun haben. Weder hat man noch eine Chance nach vorne zu kommen, noch kann man irgendjemanden
reinschei**en. Der letzte Zat von Pellegrini ist an Bedeutungslosigkeit nicht zu überbieten, dass kann man schon an den Gegner die da kommen werden ablesen. Zwei Fixabsteiger und ein Mittelständer, zu denen sich Krusevac heuer leider selbst zählen muss, da kann man sich nur zurücklehnen und warten was da oben passiert.
So kann Pellegrini sich nur mehr eines wünschen: Ein Skandal zum Abschluss wäre schön!
Neulich trafen sich Qbat und Pellegrini zu einem kleinen Lunch, der natürlich ausgiebig mit Alkohol verfeinert wurde. Als man dann nichts ahnend durch die Stadt ging und sich gegenseitig Ratschläge gab, warum es heuer nicht so läuft (bei Qbat keine Ausnahme, im Gegenteil zu dem mittlerweile erfolgsverwöhnte Pellegrini), lief man zufällig JanAge über den Weg.
Der selbsternannte Titelanwärter schwafelte gerade davon, wie er heuer Meister wird und warum es bei ihm keine
Platzsturm gibt, weil sich alle so lieb haben, bogen auf einmal Fenris und Mitsch um die Ecke.
Nachdem die erste Verwunderung darüber, Zombie Fenris an hellichtem Tage im Freien zu begegnen verflogen war, prostete man sich zu und begann dem Alkohol seinen Lauf zu lassen. Einzig und alleine Mitsch konnte nicht so recht, verweigerte sogar Pellegrini den Handschlag und noch schlimmer, dass anstoßen mit der Flasche. Schließlich schlich Mitsch heimlich davon, ob er sich schon in der Druga umschaut?
Lang ist es her, dass Krusevac in der mittleren Tabellenhälfte zu finden war. Der Meister der vergangenen zwei Saisonen steht momentan auf Rang 7 und ob man es glauben mag oder nicht, es ist die beste Platzierung bisher in dieser Saison. Gelungen ist diese Kunststück (das auch den Gimp der Woche zur Folge hatte) mit dem ersten Auswärtssieg dieser Saison und einen darauffolgenden Heimsieg.
Allerdings war es kein gewöhnlicher Auswärtssieg, dürfte er
doch für die Verlierermannschaft und dessen Trainer weitreichende Folgen haben. Unser Bademeister steht nun wirklich mit dem Rücken zur Wand und mit 1 1/2 Beinen in der Druga. Hat Pellegrini Gewissensbisse? Nein, denn soetwas gibt es in der SM nicht, nur die Härtesten kommen durch.
Ein letzter Nachhruf sei aber gestattet, immerhin wird Buducnost zum ersten mal zweitklassig. Also einen guten Rutsch, Mitsch oder kann er sich mit seinem Tanga doch noch irgendwo festhalten?
Das ist die große Frage bei Pellegrinis Mannschaft aus Krusevac. Kann man nach einer verkorksten Vorsaison mit Endrang sechs, wieder an glorreiche Zeiten anschließen? Wichtig wird es sein, einen kapitalen Fehlstart wie in der Vorsaision zu vermeiden und nicht gleich mit zwei Niederlagen in die noch junge Spielzeit zu starten.
Willkommen auch den Neulingen in der Prva Savezna, die Druga ist noch da, allerdings in verkleinerter Form und nach wie vor nicht in Bestbesetzung. Spannend ist die Frage, ob Bademeister Mitsch den direkten Wiederaufstieg schaffen wird oder nicht.
Für Krusevac gilt auf jeden Fall das Saisonziel internationaler Startplatz, noch eine Saison ohne internationale Auftritte gilt es zu vermeiden.
Die Ereignisse haben sich nun endgültig überschlagen, im positiven Sinne versteht sich, denn endlich hat die SM wieder eine Kolumne! Der untragbare Zustand kolumnenlos zu sein, wurde damit überwunden. Ausschlaggebend war die Eindämmung des Zombieviruses. Fenris ist von uns gegangen, zumindest geistig.
In sportlicher Hinsicht kämpft Krusevac heuer mit schlechtesten Saison seit langem. Auch wenn international ein historischer Erfolg für den Verein erzielt wurde (Einzug ins CL Viertelfinale), national könnte es nicht viel schlechter laufen. Selbst der Abstieg ist nach wie vor nicht zu 100% auszuschließen. Die zwei Neulinge sind zwar weg, aber Mitsch klammert sich noch gegen den Lauf des Unvermeidbaren.
Das scheint die Devise bei Krusevac zu sein. Während man in den letzten zwei Saisonen national zu glänzen wusste, lief es international ganz und gar nicht nach Wunsch.
Heuer ist die Situation eine ähnliche, allerdings mit anderen Vorzeichen. So dümpelt man in der Tabelle der SM unwürdig auf einem Abstiegsplatz herum, hat aber gleichzeit erstmals das Champions League Viertelfinale erreichen können.
Die heimische Liga kämpft nach wie vor um ihr Image. Zwar haben sich Bernd und Fenris zumindest
sportlich zurückgemeldet, die Zeitungslandschaft bleibt ein Schatten ehemaliger Glanzzeiten. Allein die Tatsache, das es eine gefühlte Ewigkeit her ist, als die letzte Kolumne das Land erhellte, spricht Bände. Schuld daran eindeutig der ehemalige MeisterasstrainerderHerzen Fenris, der mittlerweilen offenbar selbst zu einem Zombie geworden ist.
Ungeachtet dessen, kämpft Lutscher noch immer verzweifelt um Anerkennung und JanAge versucht es mit einem Punktprogramm gegen Weicheier zu richten, wie das wohl weitergeht?
Ist das möglich? Die beste Mannschaft der Prva Savezna der letzten zwei Jahre vom Abstieg bedroht? Unmöglich! Natürlich sind die anderen Mannschaften bis in die Haarspitzen motiviert, wer will nicht die Besten schlagen. Aber schön langsam wird es Zeit, dass sich die Mannen von Pellegrini aus den Niederungen der Tabelle erheben. Zehn Punkte Rückstand auf die Altgröße aus Belgrad, das ist eindeutig zu viel.
Abgesehen
davon, was würde ein Abstieg eigentlich bedeuten? Weiß irgendjemand wie es mit der Druga Liga weitergeht? Wird sie geschlossen oder nicht? Leider ist die Beteiligung an Trainern nach wie vor mangelhaft!
Trotz dieser ungelösten Fragen, läuft es für Krusevac endlich mal international nach Wunsch. Die SM wurde bis dato würdig vertreten und das erstmalige Erreichen des Champions League Viertelfinales steht unmittelbar bevor, hoffentlich!
Nachdem Pellegrini sich aus zeitlichen Gründen länger nicht zu Wort melden konnte, folgt nun endlich wieder ein Presseaussendung. Vielleicht sogar die letzte für heuer.
Die Saison ist gelaufen, die Abstiegsgefahr bis auf weiteres gebannt, endlich hat man sich auf den Nicht-Abstiegsplätzen festsetzen können, die zwei Neulingen und Mitsch sind dafür schwerstens abstiegsgefährdet.
Das Saisonziel internationaler Startplatz ist wohl außer Reichweite und auch in der Champions League musste man sich nach anfänglich guter Leistung in den Gruppenphasen, im Viertelfinale vernichtend geschlagen geben.
Nach dem Streik in der SM und dem somit ausgefallenen Spieltag, ließ es sich Pellegrini nicht nehmen, eine Reise ins Wiener Ernst-Happel-Stadion zu unternehmen, um einem ewigen Duell beizuwohnen.
Das kleine Österreich fordert seinen großen Nachbarn Deutschland. Die einen haben Cordoba, die alles andere. Es hätte ein historischer Abend werden können, Österreich war entfesselt, aber leider. Tja, das alte Thema, der Satz fängt mit: Österreich war sehr gut und endet mit aber leider hat es nicht gereicht.
Nun hat der Wettskandal auch Serbien erreicht. Das stimmt zwar nur bedingt, denn Skandale gehören in der SM eher zur Regel denn zur Ausnahme, aber bitte. Was jedem Fußballkenner auffallen hätten müssen, wurde nun durch harte Fakten bestätigt.
Krusevac kann gar kein Heimspiel verlieren, es sei denn, es geht nicht mit rechten Dingen zu. Fakt ist das im ersten Saisonspiel zwischen Napredak Krusevac und Partizan Belgrad auffälig viele Kamele ihren Besitzer gewechselt haben, selbst Hadschi Halef hatte seine goldenen Eier verwettet. Dank eines Handspiels von Edin Betrugovic in der 90. min konnte Partizan damals den 5:6 Sieg erringen.
Zweifellos eine Verschwörung gegen den Serienmeister und seinen Startrainer.
Eine Woche lang konnte man sich dem schrecklichen Gedudel in den Medien kaum entziehen. Aber es ist geschafft, die Paraolympics der Popmusik liegen hinter uns.
Leider hat es unsere Starterin Nina mit der Startnummer 24 nicht geschafft Erste zu werden. Angeblich hat der zombiespielende Fenris sein Schweigen gebrochen und ihr zu diesem Lied verholfen. Statt Artikel zu schreiben, fabriziert er also Lyriks für abgehalfterte Pseudoplaybackmusiker. Jedem das Seine.
Pellegrini hat sowieso andere Sorgen, raus aus dem Abstiegskampf, allerdings tut es gut, wieder mal schärferen Wind im Gesicht zu spüren. Eine Liga aus Weicheiern, nein, nicht die Prva Savezna.