Der Spruch von Fenris, Borac Cacak sei unabsteigbar, hat wohl nur unter einer Voraussetzung Gültigkeit und zwar wenn die Druga tatsächlich kommende Saison geschlossen wird, dann ist jeder unabsteigbar, was die Leistung natürlich etwas schmälert.
Das wird er hoffentlich auch selber so sehen, denn nach dem letzten Spieltag ist es noch unwahrscheinlicher, dass er in der Prva Savezna bleiben würde. Nicht einmal Qbats Aussichten waren so schlecht letzte Saison, wie die von unserem MeisterAssTrainerderHerzen, der offenbar Freiwild ist, diese Saison.
Apropos Qbat, der will es heuer offenbar nochmal wissen, wie weit man von Platz eins nach unten durchgereicht werden kann, schauen wir mal, ob er das Vorjahr toppen kann, das wird ganz schwer.
Das war es nun? Das Ende der Druga naht und schon jetzt beginnt sich Trauer und Schmerz in Pellegrini breit zu machen. Der letzte Drugist hat das Handtuch geworfen und das Weite gesucht. Auch wenn Bernd und Fenris sich geradezu darum reissen, die Druga zu bereichern, es wird wohl ein Wunschtraum bleiben.
Für Pellegrini wie gesagt eine nostalgische Angelegenheit, denn er kommt aus der Druga, sie war seine erste Copastation, seine ersten Schritte in diesem schillernden SM-Land. Es ist eine Schande, dass in einem so schönen Land, eine Druga Liga offenbar keine Verwendung hat. Hauptsache die &/%&$%/ Schweden haben ihre 2. Liga.
Rest in peace du schöne Druga...
So schauts aus, Krusevac ist Achter und somit im klassischen Mittelmaß gefangen. Das traditionell gute Torverhältnis hat man leider diese Saison auch nicht auf seiner Seite, 26 Gegentore lassen das nicht zu, die einstige Auswärtsnull gegen Pellegrini gehört offenbar der Vergangenheit an.
Fenris hat seine Lektion aber offenbar nicht gelernt, auch am letzten Zat ein 5:4 in der Fremde, das
nervt wohl gewaltig und freut die Konkurrenz, wenn das mal kein Kandidat für den Masochistic der Woche ist. Stark allerdings auch der Bademeister, auswärts dem Zottelmonster die Badehose drüber gestülpt, um dann im Heimspiel vom NMR-Meister Barisic den Tanga hochgezogen bekommen. Qbat muss man wohl nicht ausdrücklich erwähnen, denn der ist fast immer gut für den Masochistic der Woche.
Das hat sich der ehemalige Meisterasstrainer der Herzen so gedacht, kommt mit seinen Cacaken nach Krusevac und hebt ein Schlammloch aus. Aber damit hatte Pellegrini schon gerechnet, dass Spielfeld nochmal inspizieren lassen und die zuvor ausgehobenen Schlammlacken prompt wieder zuschütten lassen. Ein völlig verdienter 5:4 Heimsieg war der Lohn für die harte Arbeit. So knapp wurde es nur deshalb, weil einige Spieler
offenbar ein wenig müde, ob der nächtlichen Grabungsarbeiten, waren.
Auswärts hatte man leider nicht das Glück des Kameltreibers, ein billiges 0:0 zu erhaschen, offenbar ist Barisic nochmal rechtzeitig aufgewacht.
Derzeit liegt man zwar nur auf Platz acht in der Tabelle, aber da ist noch alles möglich, immerhin hat man sich der Doppelbelastung schon gekonnt entledigt und muss nur mehr national antreten.
Pellegrini ist diese Temperaturen leid. Nicht nur deshalb plädiert er für einen zukünftige Winterpause. Der Trainer hat sich natürlich von seinen Spielern einen beheizbaren Kobel bauen lassen, um während des Spieles nicht der Kälte ausgesetzt zu sein. Beim Auswärtsspiel kann der Trainer auf die Art Luxus allerdings nicht zurückgreifen.
Vorhersage für den morgigen Zat: bedeckt bei minus 12 Grad, gefühlt wie minus 14.
Auch für Belgrad sieht das Wetter nicht besser aus.
Mir ist zwar die Gesundheit meiner Spieler und die des Gegners relativ egal, ich weiß nur eins, bei den Temperaturen steh ich keine 90 min an der Seitenlinie.
Wäre man in der Armee würde es wohl eine unehrenhafte Entlassung setzten, in der SM ist Trainer Pellegrini lediglich die Schmach der anderen Trainer ausgesetzt, was wiederum um einiges Härter sein dürfte. Wieso das Ganze?
Pellegrini hat es wiedermal geschafft, seine Mannschaft international souverän zum Ausscheiden zu führen, als einziger der SM-Starter versteht sich. Die anderen können jetzt wenigstens noch mit glanzvollen Leistungen die Ehre dieser Liga wieder herstellen.
Zumindest gab es auf nationaler Ebene ein kleines Erfolgserlebnis, denn der erste Auswärtssieg der jungen Saison konnte eingefahren werden, ausgerechnete gegen den standhaften QB TC. Manchmal ist es also doch kein Fehler, früher schlafen zu gehen.
Pellegrini ist momentan nicht in Krusevac, allerdings soll er noch vor Spielbeginn eintreffen, um seine Mannschaft auf das Duell mit dem Kamelreiter einstellen zu können. Die Auswärtsfahrt zum Meister lässt er aus, da er zum Hunde- und Katzensitten in der österreichischen Provinz weilt. Aber alles ist zur Abfahrt vorbereitet und um auf die 0,3 TK nicht verzichten zu müssen, wird noch schnell eine
Pressemitteilung weggeschickt, zumindest wenn das die Internetverbindung ermöglicht, denn immerhin ist Pellegrini bis über beide Ohren eingeschneit (bitte das nicht falsch zu verstehen, einzige Droge ist und bleibt der gute Slivo.) und in Mitten eines Sturmes. Sofern auch die Straßenverhältnisse mitspielen, wird er noch vor Spielanpfiff auf der Trainerbank sein, ansonst muss er wohl per Radio den Matchverlauf verfolgen.
Eine spannende Saison ist vorbei, Krusevac konnte sich in die internationalen Startplätze retten und die Sensation zum Meisterschaftsabschluss, Qbat hat seinen Kopf aus der Drugaschlinge gezogen und wird zumindest ein weiteres Jahr in der Prva -Savezna zu sehen sein.
Absteigen heißt aber nicht gleich absteigen, abner hell hat schon verstanden, wie man sich bei der ehrenwerten Gesellschaft hochschläft, die Beliebtheit kann man so jedenfalls nicht steigern. Heuer wird
er also OFK Belgrad in die Druga befördern.
Besonders insich haben es diese Saison aber die Aufsteiger. Gespickt mit alten Bekannten und verlorenen Söhne können wir recht herzlich PM und Bademeister Mitsch willkommen heißen. Pellegrini kann die Willkommensgrüße gleich persönlich überbringen, gastiert man doch zum Auftakt bei Cukaricki-Stankom. Zu Hause kommt der dritte Aufsteiger pierluigicollina mit Mladost zu Besuch. Auf auf in die neue Saison.
Pellegrini ist stolz auf seine Mannen, leider ist nicht alles aufgegangen am letzten Zat, musste man sich doch auswärts gegen OFK Belgrad mit einem Unentschieden begnügen. Trotzdem konnte überraschend die Tabellenführung errungen werden, ein schöner Moment, auch wenn er ebenso kurz sein dürfte. Denn um am Ende noch oben zu stehen, bräuchte Krusevac mehr als nur ein Schlammloch.
Das gilt im Übrigen auch
für unser armes Zottelmonster, auf der anderen Seite der Tabelle. Zwei unwahrscheinliche Ereignisse am letzten Zat wären doch, Krusevac feiert zu Hause die Meisterschaft und Qbat an selber Stelle den Klassenerhalt, träumen muss erlaubt sein!
Nüchtern bedrachtet wird beides nicht eintreten, im schlimmsten Falle rutscht Krusevac noch aus den Top fünf, aber lassen wir uns überraschen, denn dafür ist die SM immer gut.
Die Auslosung der letzten fünf Spiele hat es wiedereinmal nicht gut gemeint mit Krusevac. Einen internationalen Startplatz zu ergattern, wird trotz derzeitigem Tabellenstand, wohl eher ein Wunschtraum bleiben.
Pellegrinis Analyse zeigt was gemeint ist:
Die letzten beiden verbleibenden Heimspiele bestreitet man gegen Fenris und Qbat. Fenris hat noch einen Haufen TK und könnte somit Krusevac kräftig in die
Suppe spucken, ein 6:6 wäre natürlich unschön, andererseits fällt es Pellegrini schwer, das Zottelmonster in die Druga zu schicken.
Auswärts warten Josip, geerotto und TC. Josip kämpft zwar nur mehr um die Ehre, aber trotzdem. Geerotto und TC haben auch noch einen Arsch voll TK und werden wohl eher keine Geschenke verteilen. Abgesehen davon, hört man, dass TC diesemal mehr als Platz 2 anstrebt.
Die Tage der Entscheidung haben längst begonnen und Kursevac kann nur hoffen, in den nächsten Spielen nicht von Ihrer Vergangenheit eingeholt zu werden. Abgesehen davon, dass man nun endgültig aus den internationalen Plätzen gerutscht ist, kommen am nächsten Zat zwei heiße Abstiegskandidaten zu Gast, von denen einer, nämlich Lutscher, wohl noch eine Rechnung mit Pellegrini zu begleichen hat. In der Vorrunde hat Pellegrini mit einem uneleganten ala Qbat Auswärtssechser Lutscher in die Suppe gespuckt, hoffen wir mal, dass er nicht
zurückspucken wird.
Der zweite Gast ist das als Fixabsteiger gehandelte Geisterteam von Sabac, ein Team, das schon mehrmals unangenehm aufgefallen ist auswärts. Auch dieses mal ist die Patensituation mehr als unglücklich.
Egal, immerhin ein kleines Saisonziel scheint heuer erreicht zu werden und zwar am Ende vor Qbats Zeleznik zu landen, das arme Zottelmonster macht derzeit eine schwierige Zeit durch, überall wo er hinkommt, wird auf ihn hingehaut, das schreit fast nach "Die Geister die ich rief", hat der Gute sich doch in der Hinrunde kaum Freunde gemacht.
Nächsten ZAT warten auf Trainer Pellegrini zwei namhafte Gegner. Zum einen kommt der Rote Stern zu Gast, zum anderen muss man auswärts gegen die Partizanen und den Kameltreiber ran. Während unser stets um Objektivität (haha) bemühte Kolumnenschreiber Hadschi noch mit ausgezeichneten TK-Reserven um den Titel kämpft, geht es für Bernd wohl eher um das Schlammloch Druga Liga.
Der
Heuchler von Partizan wird, nach heutigem Stand der Dinge, sogar Meister werden, einzig ernsthafter Konkurrent ist TC, dass Barisic da oben bleibt, glaubt er nicht mal selber.
Für Krusevac hat auf alle Fälle das Heimspiel oberster Priorität, schließlich kann man in der punktemäßig eng beinander liegenden Tabelle, ganz schnell nach unten wandern. Platz 13 hat nur drei Punkte Rückstand!
Dank kräftiger Schützenhilfe konnte sich Krusevac am letzten Zat auf Platz vier vorschieben, die beste Platzierung seit einer Ewigkeit, ist man doch nach den zwei gewonnenen Meisterschaften wieder ins Mittelmaß zurückgekehrt. Das Schicksal könnte euch heuer wieder blühen, denn die Tabelle ist punktemäßig eng beisammen. Nur fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, der
Drugaabrund ist noch zu nah, um sich in Sicherheit zu wiegen.
Als nächsters kommt der amtierende Meister nach Krusevac, die sieben Plätze Unterschied in der Tabelle täuschen, auch hier sind es nur läppische drei Punkte die die beiden Mannschaften von einander trennen.
Die Hoffnung Qbat zu überholen sind allerdings nach wie vor in Takt, das Zottelmonster beginnt nämlich schon zu straucheln.
Nachdem sich Trainer Pellegrini eine kleine Auszeit gegönnt hat, ist er nun wieder angekommen im heimatlichen Krusevac. Sein Co-Trainer hat die Geschicke der Mannschaft ausgezeichnet gelenkt, der Trainer hat allerdings nicht mit taktischen Anweisungen per SMS gespart und per Live-Ticker das Spiel verfolgt.
Der kleine Trip nach New York hat sich auf jeden Fall ausgezahlt, leider ist Pellegrini ein kleiner Fehler unterlaufen, er hat sich nämlich in der Sportart geirrt. Einmal wollte
er auch den Fußball im Entwicklungsland USA bestaunen, stattdessen fand er sich im Giants Stadium bei American Football wieder. Nach kurzer Verblüffung über den Ball und das viele Hands wurde im klar, dass das gar nicht Fußball war.
Nun denn nächste Woche kommen zwei Aufsteiger ins Fadenkreuz. Verwirrendes Detail, sollte abner hell nicht setzen und gefeuert werden, übernimmt den Patenzug ein Geisterteam aus einer anderen Liga, wie das wohl funktioniert?
Da hat es Trainer Pellegrini einmal richtig umgehauen, als er den letzten Spieltag analysierte. Dieser Qbat, unfassbar, zweimal souverän den Sadistic der Woche abgeräumt. Der weiß zu überraschen und deshalb gibt es eine Liebeserklärung an das Zottelmonster. Schön, dass der eigentlich so berechenbare Zeleznik Trainer heuer offenbar seine Eier unter all den Haaren gefunden
hat.
Die eigene Saison ist für Krusevac leider eher mäßig, man tümpelt im Mittelfeld herum und ist den Abstiegsplätzen näher als der Spitze. Da überkommt es einen, hat man mit Qbat die Seele getauscht? Krusevac erleidet momentan das klassische Zeleznik Schicksal. Da muss einen Trendwende her, sonst wachsen einem auch bald an den unmöglichsten Stellen Haare.
Zwei Auswärtspartien hat der kommende Zat für die Mannen von Krusevac parat. Eine interessante Mischung, geht die Reise doch einerseits zum Tabellenführer und Tankstellenwart TC und andererseits zum wiedergeborenen Bademeister Mitsch.
Eine Null-Punkte-Runde will man sich in Kursevac allerdings nicht leistern, denn immerhin gilt es das vorgegebene Ziel eines internationalen Startplatzes wieder zu erreichen.
Apropos international, da geht es in der letzten Runde um die sprichwörtliche Wurst, denn noch ist offen, was sich der Italiener und der Portugiesen einfallen lassen werden, um Krusevac noch aus dem Bewerb zu kicken.