Im Zeitalter der Smartphones ist das Leben natürlich auch viel effektiver*. Wie ist das gemeint? Nun ja, man (in diesem Fall Pepeke Theodorakis) sitzt mittlerweile in der U-Bahn, hechelt vom einen Termin zum nächsten, und nutzt die Zeit, um die Aufgaben für die Öffentlichkeitsarbeit zu erledigen. Die Zeit, die man braucht, um einen mindestens 500 Zeichen langen Text zu verfassen, nutzt man somit sehr *effektiv. Diese Ausführung
sollte ausreichend sein, um das Thema effektive Zeitausnutzung unter Verwendung moderner Smartphones zu erklären. Sollten wider Erwarten Fragen auftreten, steht das Trainerteam um Pepeke Theodorakis mit der 24h Hotline zur Verfügung. Dieser Service wird in dieser Saison, sollte das Smartphone funktionsfähig bleiben, neu angeboten. So, noch zwei Haltestellen bis zum Ziel. Die Taktik ist gesetzt, Tasche gepackt, fertig für die nächste Aufgabe.
Die erfolgreichste Saison aller Zeiten liegt für den Hauptstadtklub zurück, und trotz einer gewissen Freude ist bei Trainer Pepeke Theodorakis Unzufriedenheit zu erkennen. Denn wenn man am vorletzten Spieltag noch vom Thron gestoßen wird, fühlt sich eine Vizemeisterschaft eher wie eine riesengroße Niederlage an. Die Vorgeschichte dieses Ereignisses ist im Verlauf der vorherigen Saison zu lesen. Fast die gesamte Rückrunde dominierte Sporting die Tabelle, bis man am Ende durch ein tragisches
Unentschieden sich seinem Schicksal ergeben musste. Trainer Theodorakis wirft sich nichts vor: „Wir sind mit einem geschwächten TK (Vorjahresplatzierung war Platz 14) gegenüber der Konkurrenz in die Saison gegangen und haben alles richtig gemacht. Dennoch haben 16 Heim- und 4 Auswärtssiege nicht gereicht die Meisterschaft, diesmal in den richtigen Teil der Stadt zu holen“, so der Grieche. Aber letzte Saison ist abgehakt. Die Zukunft zeigt erfreuliches: Kein Aufeinandertreffen mit Covilha am letzten ZAT.
Hätte man Trainer Pepeke Theodorakis am Anfang der Saison gefragt, ob er mit einem zweiten Platz zufrieden wäre, hätte er das wahrscheinlich begeisternd bejaht. Nun befindet sich sein Team seit dem 21. Spieltag auf dem ersten Tabellenplatz und es scheint als müsste er diesen am letzten ZAT abgeben. Selbst wenn die halbe Liga ihn bereits als den künftigen Titelträger feiert, mindert es seine Skepsis nicht am letzten ZAT seinen Hut nehmen zu müssen. „Wir werden natürlich alles daran setzen, dass wir am Ende oben stehen, doch in Anbetracht der aktuellen
Lage ist realistisch betrachtet die Meisterschaft nicht mehr möglich“, so der Mann der endlich wieder zu erfolgreichen Tagen zurückgefunden hat. „Die Kollegen können sich allerdings daran gewöhnen (allen voran Paulo, der Jahr um Jahr nur noch unseren Heckspoiler betrachten darf, um es motorsportlich auszudrücken), dass Sporting Lissabon eine Größe im portugiesischen und internationalen Fußball sein wird“. Schlussendlich war diese Saison für den Griechen eine Gelungene und der erste Schritt in eine neue Fußballära.
Pepeke Theodorakis ist nach gefühlten 33 Jahren endlich Meister auf dem europäischen Kontinent. Das ist nach Aussagen der Konkurrenz die Summe aller bisherigen Zeitungsnachrichten. Der kleine Bruder aus Amadora verschenkt zu diesem Anlass sogar in seinem Wert kaum ermessbare griechische Staatsanleihen. Der Kollege aus Coimbra kann sich ebenfalls mit der derzeitigen Tabellensituation anfreunden, selbst wenn er befürchtet noch weiter abzurutschen. Somit sind sich drei Trainer einig, fehlen jetzt nur noch die anderen 15 Teams, die ihren Zuspruch zur ersten Sporting Meisterschaft leisten.
Aber so einfach wird es wohl nicht werden, denn Sporting Lissabon trifft in seinen letzten drei Heimspielen auf genau die Teams, die mit ihren Reserven sehr sparsam verfahren sind. Diese haben noch die ein oder andere Zielvorstellung im Bezug auf die internationalen Plätze, so dass die Vorstellungen der Kollegen Schnippel und Paula sich sehr schnell noch ändern können. Im schlimmsten Fall gibt’s für P.Theodorakis in den restlichen Partien nur drei Punkte und einen Eimer Tsatsiki übern Kopf von den Fans. Pleiten sind die Griechen gewöhnt, von daher…alles kein Problem!
Das Stadtderby moderat mit 0:3 verloren, aber den amtierenden Meister mit 6:0 nach Hause geschickt. Das ist das Resultat des letzten ZAT´s. Die Jungs von Pepeke Theodorakis spielen derzeit Fußball vom anderen Stern. „Die Mannschaft ist im Vergleich zur vergangenen Saison wie ausgewechselt. Wir haben neues Selbstvertrauen bekommen und zeigen das auch auf dem Spielfeld. Egal wie die Saison nun endet, es ist bereits jetzt
ein Erfolg“, so der Trainer. Die Aussage des Trainers ist natürlich nicht ohne Grund, denn in den verbleibenden Spielen warten Gegner mit einem riesen Sack voller TK´s, die im Gegenzug ihre Adressaten suchen. Der Sporting Trainer befürchtet, dass er Opfer dieser TK´s wird und freundet sich als bald mit den Tabellenplätzen unterhalb des jetzigen Tabellenstands an. Bleibt nur noch abzuwarten, wie es ausgeht.
Schon die dritte Woche auf Platz 1. Langsam wird’s gruselig! Nach den so schlechten Ergebnissen in den vergangenen Spielzeiten hatte der griechische Erfolgstrainer, der mittlerweile jegliche Verbindung zu seinem Ursprungsland leugnet, als eigentliches Ziel, die Etablierung seiner Mannschaft auf den oberen Rängen eingeplant. Dass man sich nach drei Wochen immer noch auf Platz 1 befindet, hat niemand erwartet. Und der Trainer nimmt auch gleich den Wind aus den Segeln. „Wir haben
bisher eine gute Figur gemacht, aber die Saison ist noch lange nicht vorbei. Außerdem sitzen uns mit Mayoränse und Funtschal Teams im Nacken, die durchaus in der Lage sind, geschickt an uns vorbeizuziehen. Also, werden wir den Ball flach halten und ne ruhige Kugel spielen“, so der Trainer. Auf diese ruhige Kugel sind die nächsten Gegner, Estrela Amadora und CD des Aves auch gespannt. Beide Mannschaften in einem ZAT?! Hoffentlich gab´s da keinen E-Mail-Verkehr untereinander ;-).
Der eine will noch vor Sporting Lissabon die Saison beenden, der andere bezeichnet die Taktik des Trainers als verschleuderich. Und das nur, weil der Vorzeige Grieche Pepeke Theodorakis seit seinem Amtsantritt in Lissabon das erste Mal Anzeichen von Erfolg zeigt. „Bei mir kommen Vermutungen auf, dass da nichts weiter als der Neidfaktor hinter steckt“, so der Trainer. Dass Trainer Jähnig die Taktik des Sporting Trainers als verschleuderich bezeichnet, ist in Teilen nachvollziehbar. Dass aber der Estrela
Trainer tatsächlich noch vor der großen Lissabonner Mannschaft die Saison beenden will, möchte man doch eher als ambitioniert bezeichnen, denn als unrealisierbar. Und wenn eben die sportlichen Erfolge ausbleiben, konzentriert man sich (als therapeutische Maßnahme) auf die geschichtlichen Hintergründe der Region. Der Grieche kann sich jedenfalls noch ein zwei ZAT´s auf den Fußball konzentrieren, bevor er Berichte zur Hauptstadt verfasst. Bis dahin hat er Zeit, Daten und Fakten zur Stadt zu sammeln.
Es bleibt nur eine Frage der Zeit bis die Copawelt wieder aufmerksam auf den Namen Pepeke Theodorakis wird. Denn der Trainer der grün-weißen Lissabonner Mannschaft hat aus der einstigen Gurkentruppe ein Team geformt, die mit geschlossener Mannschaftsleistung im Stande ist mit Höchstleistungen abzurufen. Nachdem die Elf von Trainer P.Theodorakis in der letzten Woche den Sprung auf die internationalen Tabellenplätze geschafft hatte, konnten die Spieler ihren Tabellenplatz verteidigen und
kräftemäßig sogar den anderen Teams gegenüber aufholen. Während andere Trainer in Lissabon über starke Migräne klagen, welches bekanntlich eine Krankheit ist, das überwiegend weibliche Hormone heimsucht, kann man sich am anderen Ende Stadt gesund und munter auf die nächsten Spiele vorbereiten und an der starken Leistung der letzten Wochen anknüpfen. Denn der Trainer hat endlich die Zeit und das Mittel gefunden, Sporting Lissabon zu einer internationalen Größe zu formen.
Es sind mittlerweile 14 Spieltage, 6 ZAT´s und entsprechend 6 Wochen gespielt und der griechische Trainer befindet sich nun endlich an dem Ort, wo er sich zu Hause fühlt; auf den internationalen Plätzen! Mit diesem bisherigen Ergebnis sichtlich zufrieden, beschäftigt den Griechen jedoch eine andere Statistik. Die Oddset-Tabelle! Sie ist unweigerlich der Ort, wo die Kollegen einem anderen Kollegen seine Wertschätzung zum Ausdruck bringen kann. Hier tummeln sich die Namen - um nicht von Helden zu sprechen - die es
verdienen, erwähnt zu werden. Denn es geht nicht allein um den Bonus, der die Teilnehmer interessiert, nein, es ist eine Art Respekttabelle. Der Wertschätzende wählt seinen Meister für die Saison und drückt dadurch seinen Respekt dem Wertgeschätzten gegenüber aus. Und genau das wurmt den griechischen Tsatsikibecher. Denn sein Name ist weit und breit nicht zu finden. Obwohl er selbst der Meinung ist, dass er ganz oben auf die Liste gehört. Naja, Selbsteinschätzung war noch nie seine Stärke.
Nach den letzten unqualifizierten Äußerungen eines Ligakollegen, dessen Namen man nicht aussprechen will, da man befürchtet gleich in den Kreis „Zwiespältiger Machenschaften“ gerückt zu werden, hat den Griechen ein besonderer Ehrgeiz gepackt. Denn Pepeke Theodorakis, einst als Erfolgsgarant bekannt, fühlt sich in seiner Ehre verletzt. Das bringt ihn nun dazu sein Saisonziel inoffiziell zu korrigieren. Die neue Messlatte ist Platz 2. Alles andere gilt als Misserfolg. Warum nicht Platz 1 fragen die Experten? „So viel Realitätssinn besitzen wir Griechen, als dass wir bemessen können, dass das unmöglich ist“, so Theodorakis. Wenn man diesen Realitätssinn auch hinsichtlich der Staatsfinanzen besäße…
In der portugiesischen Zeitung scheint die Willkür ihr Unheil zu treiben. Liest man dieser Tage die Artikel der Kollegen, kommt man der Vermutung nah, dass während des Schreibens eine Störung des geistigen Zustands seitens des Verfassers vorherrschend war. Anders lassen sich die verständnislosen Zeitungsberichte nicht interpretieren. Sollte sich diese Vermutung bewahrheiten, könnten die Artikel unter Umständen angefochten werden. Dies wäre dann zu begrüßen, wenn sich die Fälle häufen sollten.
Unter dessen jagen die Trainer Paulo, Jähnig und Cafu einem noch nie gesehenem Schlossgespenst hinter her, während Pepeke Theodorakis sich ganz realistisch auf seinen derzeitigen Höhenflug konzentriert.
Mit einem eindrucksvollen 4:0 Sieg jagen die Helden von Trainer Pepeke Theodorakis den Rekordmeister aus Lissabon aus dem Estadio Jose Alvelade und melden sich als Anwärter auf die internationalen Plätze zurück. Durststrecken, wie es in den letzten Jahren vorkam, wollen die Vereinsbosse bei Sporting nicht mehr erleben. Aus diesem Grund haben sie einen (vermeintlich) erfolgreichen Trainer ins Boot
geholt, der langfristig für die internationale Teilnahme sorgen soll. Nach zwei Anlaufjahren stehen die Vorzeichen erstmal gut. Anders könnte es kommen, wenn man seine Hausaufgaben nicht macht und gegen einstige Erzrivalen einfach nicht aus dem Vollen schöpft. Ein Team, welchem man kürzlich begegnet ist, kann davon ein Lied singen. Insofern heißt es für P.Theodorakis: Fühler spitzen!
Taktisch gut ausgeklügelt verfasst man natürlich die Texte zum Erzielen des Bonus kurz vor Redaktionsschluss, damit keine Internas an die Konkurrenz gelangen. So und nicht anders hat es der Grieche in der Zukunft vor. Doch so wie man die südländische Mentalität kennt, werden die Planungen und Vorhaben von Woche zu Woche, um nicht zu sagen von Tag zu Tag bzw. von Stunde zu Stunde, wieder über Bord geworfen, um andere (bessere) Vorhaben in die Tat umzusetzen. Dieses planlose Vorgehen P.Theodorakis´ trägt zweifellos nicht dazu bei, Kontinuität und Zuverlässigkeit zu forcieren.
Doch wer den Griechen kennt, der weiß, dass es der spontanen Kreativnatur so ziemlich egal ist, ob man nun drei Wochen zuvor geplante Vorhaben einhält oder doch lieber flexibel in letzter Minute entscheidet. Über dieses planlose Verhalten könnte man Vermuten, dass der Grieche evtl. auch mal wieder vergisst, seiner Pflicht als Trainer nachzukommen, sprich den ZAT zu vernachlässigen. Aber dann könnte man gleich dem Verdacht nahe kommen mit "Chefbetrüger" Paulo unter einer Decke zu stehen. Daher sind diese Begegnungen mit Vorsicht und mit äußerster Zuversicht zu behandeln.
Müde und erschöpft sitzt der griechische Fachtaktiker mit seinem Ouzo am Schreibtisch und lässt das Wochenende Revue passieren. Sportlich nimmt alles seinen gewohnten Lauf. Die Heimspiele gewonnen und für die Auswärtsspiele gab es keine Ambitionen. Alles in Ordnung also. Falsch! Der Trainer ist betrübt (um mal von der Stimmung in der Liga abzulenken), denn sein vollzogener Umzug (vom Präsidenten in den Keller verdonnert) hinterlässt Spuren.
Abgesehen davon, dass das Schleppen von Möbeln und Auspacken von Kartons eine nervenaufreibende Angelegenheit darstellt, führt es unter anderem dazu, evtl. falsche Entscheidungen mit möglicherweise weitreichenden Folgen zu treffen. Worüber der Trainer spricht, bleibt ein Rätsel. Ob es Aufklärung gibt, erfahren wir vielleicht nächste Woche oder nie. Wichtig ist, dass wir uns mit Fußball beschäftigen, und da sieht alles planmäßig aus.
Die Affäre Cafu-Paulo, besser bekannt als der Portugate-Skandal, zu einem augenscheinlich, für alle Parteien zufriedenem Ende gekommen. Auch wenn es etwas unglücklich verlaufen ist, kann man sagen, bietet die Copa-Gemeinschaft sehr kompetente Fachberater, die mit viel Sachverstand derartige Konfliktsituationen zu meistern wissen (mal ausgenommen von ein bis zwei Miesepetern, die für jeden Kack was zu kritisieren haben). Das freudige an der Sache jedenfalls ist, dass es zu Ende ist und in die Annalen der Copawelt eingehen wird. Die Hauptakteure
werden als Märtyrer in den Büchern auftauchen und man wird zu ihnen hinaufschauen (Naja, auf Paulo vielleicht nicht). Und damit sollte das ganze Thema auch nun sein Ende finden. Schließlich steht die neue Saison wieder vor der Tür. Sporting Lissabon konnte sich während der Pause nicht gut auf die Saison vorbereiten, so dass dieses Mal kein Ziel vorgegeben wird. „Wir lassen uns überraschen. Was wir auf jeden Fall nicht machen werden, ist, auf die E-Mail Korrespondenz von Estrelas Trainer zu antworten. Wir haben gesehen, wie das Endet“.
Zum Abschluss einer miserabel verlaufenen Saison nimmt sich der griechische Portugiesenschreck die Zeit, den Kollegen mal mitzuteilen, dass sie äußerst Unkollegial mit ihm umgegangen sind. „Ich bin enttäuscht“, so der sympathische Trainer. Nach diesem kurzen Statement verschwand Pepeke Theodorakis in seinem Käfer und machte sich auf in Richtung Campingplatz, wo er derzeit sein zu Hause hat. Die
Vereinsführung verwehrt ihm bis auf weiteres alle Zahlungen. Grund dafür sind die schlechten Ergebnisse der letzten zwei Jahre. „Wir haben diese Entscheidung getroffen, weil wir für schlechte Leistungen nichts übrig haben. Kündigen können wir die Tsatsikinase ja nicht“, so ein Vereinssprecher. Ob der Trainer in der nächsten Saison dann noch antritt. Wir haben gehört, dass es ein kalter Frühling wird.