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Lange Wege, kurzer Sinn
Langstreckentraining stand in dieser Woche auf dem Trainingsplan von Canon Yaoundé. Dies ist bekanntlich eine der Lieblingsdisziplinen von Übungsleiter Carlos Finisterre, da man es sich mit einer Trillerpfeife am Seitenrand im Schatten gemütlich machen kann, während die Schutzbefohlenen eisern Runde um Runde auf dem sonnigen Aschenplatz absolvieren. Nach 30 Kreiseln um den Sportplatz und dem ersten Kreislaufkollaps hat

dann aber selbst der Mexikaner ein Einsehen und stellt auf Medizinbälle um. Denn schließlich ist nicht nur eine gute Ausdauer wichtig, sondern auch ausreichend Kraft für eine erfolgreiche Spielzeit unabdingbar. Dass man beides aber sogar kombinieren kann, beweist Finisterre auf eindrucksvolle Weise, indem er seine Mannschaft mitsamt den Medizinbällen noch einige Runden in der Dämmerung um den staubigen Sportplatz scheucht.
06.08.2014 20:22 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Feiertage für die Putzfrau
Nachdem sich die internationale Mehrarbeit zwischenzeitlich erledigt hat, kann sich Canon-Coach Carlos Finisterre endlich wieder auf die heimische Liga konzentrieren. Oder auf andere Dinge. Denn schließlich gibt es laut Aussage des Mexikaners einige Aspekte im Leben, die noch von viel größerer Wichtigkeit sind als der profane Fußball. Hierzu zählt neben dem angemessenen Speisen und

der Wahl eines standesgemäßen Fahrzeuges vor allem auch die Rezeption musikalischer Reize. Und da trifft es sich gut, dass gerade mit der Post das neue Machwerk seiner lauten Industrial-Landsleute von Hocico eingetroffen ist. „Da wird sich vor allem die Putzfrau drüber freuen. Ich bin mir sicher, dass mit der richtigen Untermalung zukünftig mal ein bisschen schneller gearbeitet wird.“
26.07.2014 08:31 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Ein Himmelbett für Tauben
… war ja bekanntlich, zumindest wenn man dem Dichter und Denker Herbert Grönemeyer glauben darf, die Ruhrpottmetropole Bochum. Eine Stadt also, die ein bekannter mexikanischer Misanthrop am besten weiträumig umfahren sollte, denn seine Sympathie für die Luftratten bewegt sich in etwa auf dem Niveau einer Gürtelrose oder einer Santiano-CD. Ganz nebenbei: Santiano treten am Wochenende zum dritten Mal in Folge auf dem Metal-Festival in Wacken auf! Man

darf den Hartmetallern einen gepflegten Sinn für Humor attestieren. Aber zurück zum Thema: Carlos Finisterre kann Tauben nicht leiden, zumindest nicht solange sie nicht in gebratener Form auf einem Teller vor ihm liegen. Vielleicht sollte die Welt die Verköstigung dieser Stadtverschmutzer zukünftig etwas offensiver angehen. Dann müsste sich Herr Finisterre jetzt auch nicht fluchend vom Trainingsgelände auf die Suche nach einem frischen T-Shirt begeben.
23.07.2014 20:23 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Ausgerechnet Brömmel!
Als neutraler TV-Zuschauer hatte es sich Canon-Coach Carlos Finisterre auf der Couch im heimischen Wohnzimmer bequem gemacht. Zwar waren seine geliebten Mexikaner längst wieder daheim, aber einen derartigen Leckerbissen wie ein WM-Endspiel konnte sich der Übungsleiter natürlich nicht entgehen lassen. Das Spiel ist schnell erzählt: Higuaín, Höwedes, Holladiewaldfee, Halbzeit. Heineken, Harakiri, Handbremse, Heineken,

Heineken. Doch dann die Entscheidung zugunsten der Teutonen, die Finisterre aus dem Halbschlaf herausholte: „Ausgerechnet der Brömmel! Den wollten wir letzten Saison nach Yaoundé holen, aber dafür war er sich zu fein! Dabei könnte er sich hier das Geld für das Solarium sparen und eine Menge für seine Street Credibility tun. Aber der Hungerhaken vom feinen Herrn Brömmel wollte lieber nach München. Selber Schuld!“
14.07.2014 18:43 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Sex und Wasserski
Gross ist der Ärger bekanntlich in Kamerun nach dem frühen Aus bei der WM in Brasilien und den schäbigen internen Konflikten, Prämienstreitigkeiten und den Manipulationsvorwürfen. Kein Wunder, dass im gemeinen Volk die Stimmen lauter werden, dass man die verwöhnten Profis endlich mal härter anpacken sollte. So gewaltig erscheint die Not, dass immer häufiger der Name Carlos Finisterre als geeigneter Nachfolger für Volker Finke genannt wird. Schließlich hätte man dann auch garantiert keine

Prämiendiskussion (es gäbe keine Prämie für die Spieler) und auch für die Handhabung interner Konflikte hat der Mexikaner stets einige unorthodoxe Pfeile im Köcher. Heute hat der Misanthrop aus Monterrey aber andere Tätigkeitsschwerpunkte, war es doch bei der Montage einer Außenleuchte von der Leiter gefallen. Aber wie steht es nun um die sich stetig auftürmenden Gerüchte: „Wenn der Schmerz nachlässt, das ist so ein überragendes Gefühl, da kommt kein Sex und kein Wasserski mit!“
06.07.2014 20:31 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Nie wieder Robben Island
Konsterniert hockte Canon-Coach Carlos Finisterre vor dem heimischen TV-Bildschirm. Hatte der parteiische Unparteiische gerade tatsächlich auf den Elfmeterpunkt gezeigt? Dabei hatte der mexikanische Trainer noch herzhaft gelacht ob des dargebotenen friesischen Bauerntheaters, doch zu seinem Entsetzen nahm das Unheil seinen Lauf. Nur wenig später waren seine Landsleute einmal mehr im Achtelfinale einer WM

ausgeschieden, "El Tri" hatte somit seine Tradition aus den letzten Turnieren mit unerbittlicher Härte fortgeführt. Nur Herrn Finisterre entglitten im weit entfernten Kamerun ob der Schauspieleinlage holländischer Prägung die hageren Gesichtszüge. Hoffentlich würden die Costa-Ricaner dem Hauptprotagonisten den Deutschen Filmpreis in Gold gehörig über den kahlen Schädel zimmern.
02.07.2014 18:19 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Meister, ist da Strom drin?
Zwei Meisterschaften in Folge, da darf man sich als Bonvivant schon einmal einen neuen Kronleuchter für das heimische Wohnzimmer wünschen. Und wenn man es sich denn leisten kann, dann funkeln schnell einige Tausend Swarovski-Steine am Leuchtmittel. Blöd nur, dass man bei Canon Yaoundé aufgrund der teuren Feierlichkeiten zum Titelgewinn leider den vereinseigenen Elektriker rauswerfen musste. So stand also jetzt ein

indignierter Trainer Carlos Finisterre auf seiner Hailo-Trittleiter und überlegte angestrengt, welches Kabel denn nun als Erde fungiert. Das blaue, das braune oder doch das grün-gelbe? Gekonnt durchtrennte der Mexikaner das braune Kabel, da er keine Nazis mag, verband das blaue mit dem grün-gelben und erfreute sich am Funkenflug, der sich nach dem folgenden Kurzschluss ergab. Wer braucht da eigentlich noch Silvesterknaller?
22.06.2014 20:55 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
The great Commandment
Einen seltenen Gast dürfen wir in dieser Woche in den Redaktionsstuben dieser Postille begrüßen. Niemand Geringeres als Canon-Coach Carlos Finisterre hat sein Kommen avisiert, vermutlich um einen Ausblick auf die noch anstehenden Spiele seines Vereins zu berichten. Nicht wahr, Herr Finisterre? „Nein, ich wollte auf etwas anderes hinweisen. Die ganze Saison verwenden Sie schon

Depeche-Mode-Titel für die Überschriften. Aber was soll das jetzt?! „The great Commandment“ ist von Camouflage und nicht von Depeche Mode! Bietigheim-Bissingen statt Basildon! Ihr ahnungslosen Idioten! Beim nächsten Mal bitte ordentlich recherchieren, bevor Eure Unfähigkeit wieder zu Tage tritt! Also, aufpassen an der Bahnsteigkante! Schreibt es Euch gefälligst hinter die Ohren!“
23.05.2014 21:59 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Black Celebration
Eigentlich müsste man ja in der kamerunischen Hauptstadt in großer Feierstimmung sein, schließlich hat das Heimteam Canon erstmalig in der Saison die Spitze der Liga erklommen. Doch im Reich von Trainer Carlos Finisterre ticken die Uhren bekanntlich erheblich anders. So muss es auch nicht verwundern, dass das Team sich plötzlich in 2.000 Metern Tiefe in einer südafrikanischen Kohlemine wiederfand. Denn schließlich erwartet ein Finisterre von seinen Spielern, dass sie

auch widrigen Bedingungen trotzen und sich gut auf schwierige klimatische Verhältnisse einstellen können. Auf Unterstützung vor Ort mussten die Kicker dann aber verzichten, einzig Co-Trainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka hatte den Weg in die Tiefe mit angetreten. Der Mexikaner musste dagegen leider verzichten, da er sich seinen teuren braunen Kaschmirschal nicht verunstalten lassen wollte. Und außerdem ist bekanntlich die Kohle im Gesicht nicht so gut für den Teint.
20.05.2014 12:05 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Enjoy the Silence
Ach was kann das Leben doch schön sein. Während man sich auf anderen Kontinenten durch die internationalen Wettbewerbe quält, hat man in Afrika alles richtig gemacht. Dort lässt man sich nämlich nicht stressen und beendet einen Confederation Cup auch schon einmal locker flockig mitten in der Saison. Das ist natürlich ganz im Sinne von Canon-Coach Carlos Finisterre, der sich ganz der heimischen Hängematte widmen kann,

anstatt auf Dienstreise durch Botswana oder den Kongo geistern zu müssen. Diese Ruhe konnte wirklich himmlisch sein. Leider standen in der heimischen Liga aber am Freitag noch einige unangenehme Aufgaben auf dem Programm. So weit ist man in Afrika dann doch noch nicht, dass man die Liga ebenfalls mitten in der Saison abbricht und den Meisterpokal einfach mit der Post an Canon Yaoundé schickt. Aber was noch nicht ist, kann ja immer noch werden.
14.05.2014 22:06 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Fly on the Windscreen
Nein, es war ein Kreuz mit dem neuen Sportwagen (s. Artikel aus der Vorwoche) auf den Strassen von Yaoundé. Nicht nur die mittelalterlichen Befestigungen der unbeleuchteten Pfade machten Canon-Coach Carlos Finisterre zu schaffen, auch die einheimische Tierwelt war einfach nur undankbar und unverschaemt. Wie anders ist es sonst zu erklaeren, dass ein offenbar geier- oder marabugrosser Vogel sich einfach auf die Motorhaube des klassisch italienischen Gefaehrtes erleichtert hatte? Nicht nur die Menschen waren hier

also augenscheinlich missguenstig, auch die kamerunischen Luftratten platzten vor Neid. Aber das mit dem Platzen koennte bald auch anders laufen: Am Morgen hat der Mexikaner seinen Wagen auf einer Lichtung geparkt und sich im Gebuesch auf die Lauer gelegt. Selbstverstaendlich mit einer Schrotflinte, mit der er beim Verursacher der Verschmutzungen eine ordentliche Verstopfung erzeugen will. Schliesslich ist der Respekt vor Spitzenprodukten aus Italien etwas, das man auch beim Federvieh mit Nachdruck weiterverbreiten sollte.
06.05.2014 20:26 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Behind the Wheel
Was hatte sich Canon-Coach Carlos Finisterre auf seine neueste Anschaffung gefreut: Ein Lamborghini Quattro Staggioni mit schwarzen Ledersitzen und einer Ausstattung, die selbst die Geißens oder einen mittelprächtigen russischen Oligarchen vor Neid hätte erblassen lassen. Nach langer Wartezeit war das tiefergelegte Fahrzeug endlich in Yaoundé angeliefert worden. Endlich konnte der Mexikaner mit einem guten

Gefühl zum Trainingsgelände fahren, denn der alte Ferrari war ja auch immerhin schon fast drei Jahre halt. Blöd nur, dass die Vorführung ausgerechnet von einer profanen Baustelle unterminiert wurde, an der sich Finisterre prompt die Ölwanne ramponierte. Es war halt ein dämliches Land, in dem man als Bonvivant wenig zu lachen hatte. Kamerun ist und bleibt für Lebemänner weiterhin eine traurige Diaspora.
30.04.2014 21:02 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Everything counts
Wenn man durch die Lautsprecher hört, dass “the grabbing hands, grab all they can“ muss man unweigerlich an Canon-Coach Carlos Finisterre denken. Denn schließlich hat dieser durch eigenwillige Vertragskonstruktionen bekanntlich dafür gesorgt, dass ein großer Teil des Clubbudgets direkt auf sein Konto bei einer kleinen Schweizer Privatbank überwiesen wird. Dabei hätte es der Verein bitter nötig, in die Infrastruktur, die Jugendarbeit

oder den Vertrieb von Devotionalien zu investieren, um nicht zukünftig von den lokalen Wettbewerbern abgehängt zu werden. Aber einen Finisterre ficht dies natürlich nicht an: „Papperlapapp! Das Vereinsbudget ist aktuell vorbildlich aufgeteilt! Schließlich bin ich nicht nur Trainer, sondern auch Motivator, Hymnenschreiber, Konditionstrainer und Lichtgestalt in einer Person! So eine einmalige Konstellation darf sich ein Club halt auch mal etwas kosten lassen!“
21.04.2014 10:22 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Ice Machine
Man muss auch gönnen können. Vor allem sich selbst. Getreu diesem Motto hat sich Canon-Coach Carlos Finisterre nach dem Ende der Hinrunde eine High-End-Eismaschine zugelegt. Ein italienisches Fabrikat, mit dem man mühelos auch die anspruchsvollsten Köstlichkeiten zaubern kann. Ob Stracciatella, Bockwurst Melone oder Joghurt-Basilikum, der Kreativität sind mit einer derart fabelhaften Maschine wahrlich keine

Grenzen gesetzt. Insofern durfte man sich selbst in einem derartigen Hinterwäldlerstaat wie Kamerun bald auf Eisspezialitäten der Extraklasse freuen. Begleitet von seinem Assistenztrainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka machte sich der Mexikaner zügig ans Werk, um in neue Sphären vorzudringen… bis ein Stromausfall dem Versuch der Herstellung von Karamell-Cookie-Eis ein frühes und jähes Ende bereitete.
14.04.2014 20:41 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
Personal Jesus
„Wann wird eigentlich endlich eine Statue von mir vor dem Stadion errichtet? Immerhin habe ich schließlich schon zwei Meisterschaften quasi im Alleingang nach Hause geholt.“ In gewohnter Bescheidenheit präsentierte sich bei der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen den Lokalrivalen Tonnerre ein aufgeräumter Canon-Coach Carlos Finisterre. Es war ja auch eine ziemliche Unverschämtheit, dass der

klamme Club sich bis dato keinerlei Mühe gegeben hatte, seinen wichtigsten Angestellten angemessen zu würdigen. Konkrete Vorstellungen hatte der Mexikaner ebenfalls bereits: „Die Statue muss ja nicht ganz so groß sein wie beim Gründungsdiktator in Nordkorea. Oder so prunkvoll wie beim Nasarbajew in Kasachstan. Aber so sehr viel popeliger sollte ein Monument am Ende des Tages auch nicht sein.“
09.04.2014 19:18 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 
A Question of Lust
Lustlosigkeit war das Motto in dieser Woche beim amtierenden Meister Canon Yaoundé. Dies galt insbesondere für den Übungsleiter der Mannschaft, der die heimische Hängematte dem staubigen Trainingsplatz vorzog. Also oblag es einmal mehr Assistenzcoach Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka die profane Arbeit auf dem Trainingsgelände zu verrichten und das Team auf die Herausforderungen des

kommenden Wochenendes vorzubereiten. Dabei waren ungewohnt fröhliche Gesichter auf dem Platz zu erblicken, denen in dieser Woche also auch der Anblick von und die Arbeit mit Medizinbällen, Fußangeln und kasachischen Reitpeitschen erspart blieb. Ein freundlicher Tag also in der Hauptstadt von Kamerun. Aber genau auf solche Tage und Veranstaltungen hatte Trainer Carlos Finisterre gerade überhaupt keine Lust.
01.04.2014 12:07 - Carlos Finisterre - Canon Yaoundé (0.3 TK)
 


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