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COPA NEWS |
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Das Ende des großen Weges
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Nein, die Benfica-Bratwurst wollte in dieser finsteren Stunde wahrlich nicht munden, in der der allergrößte Kicker Portugal aller (mit Betonung auf ALLER) Zeiten die Erde gen wohin-auch-immer verlassen hat. Ganz im Gegenteil, Halbmast wurde geflaggt in ganz Lusitanien, und die Republik verneigt vor dem großen Eusébio, der einst aus dem fernen Mocambique den Weg nach Lissabon gefunden hatte, um dort zu einer Legende zu reifen. Drei Tage Staatstrauer sind angesichts des Todes |
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des vielleicht berühmtesten portugiesischen Sportlers der Geschichte angeordnet worden, in denen die Gazetten die ruhmreiche Vergangenheit des "Schwarzen Panthers" in die Gegenwart zurückholen und eine Gesellschaft für einen Moment innehält. Für Portugal ein trauriger Abschied, da Eusébio für das Land quasi einen Franz Beckenbauer in sympathisch und bescheiden darstellt. Ruhe in Frieden, Eusébio, eine ganze Nation wird Dich schmerzlich vermissen! |
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06.01.2014 21:08 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Würstchen im Sternenschiff
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Obwohl auch in Funchal das neue Jahr bereits angebrochen war, döste die Hafenstadt noch schläfrig vor sich hin. Nur Paolos' Würstchenparadies hatte bereits wieder seine Pforten geöffnet, und ein alter Bekannter aus Estoril bekämpfte den Silvesterkater mit einem ersten Stützbier. Marítimo-Coach Horst Manson bleib vor einem Werbeplakat stehen, das die anstehende Starship-Tour durch Portugal ankündigte. Wie aus dem |
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Nichts hatte der 80er-Titel "We Built This City" als Re-Entry die portugiesischen Charts geentert und war von Null auf die Eins geschossen. Staunend fragte sich der Übungsleiter, wie so etwas geschehen konnte, als der Duft einer frischen Bratwurst in seine Nase stieg. Es war höchste Zeit, für 2014 endlich anzugrillen und das erste meisterhafte Wurstprodukt zu genießen. In diesem Sinne, ein Frohes Neues auch auf dem unwirtlichen Festland. |
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01.01.2014 20:15 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Marconi plays the Mamba
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Heute also eine Überschrift aus der Abteilung: Seltsamste Textzeilen der Musikgeschichte, Unterverzeichnis: Merkwürdige Frisuren der 80er. Nein, es muss niemand googeln, es handelt sich hierbei um ein rätselhaftes Zitat aus "We Built This City" von den zurecht vergessenen Starship. Auch wenn man auf Madeira keinerlei Ahnung hat, wer dieser Marconi ist und weshalb er unbedingt mit einer Schlange spielen muss, so fühlte sich der vergangene ZAT eben genau an, als ob Marconi einem die Mamba gespielt hätte. Mit einem |
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4:5 mit Ansage bei Boavista Porto hat man sich in Funchal pünktlich zur Saisonmitte wieder auf den "Stairway To Hell" begeben. Nein, eine "Whole Lotta Love" hatte es dort bei den Einheimischen wahrlich nicht gegeben. Wobei man sich (sic: es folgt eine kleine Hommage an den Kollegen und Wortwitzfetischsten Butters aus Peru) gar nicht ausmalen möchte, wie eine ratzevolle Lotta Liebe überhaupt aussehen mag. In diesem Sinne, Frohes Fest und viel Spaß mit dem Weihnachtshähnchen an der Imbissbude Eures Vertrauens! |
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23.12.2013 20:36 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Kaltstart in den Inselmorgen
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Verblüfft stand Maritimo-Coach Horst Manson im Hafen von Funchal vor verschlossenen Toren. Da hatte doch tatsächlich das Gesundheitsamt seine Lieblingsimbissbude Paolos‘ Würstchenparadies temporär geschlossen. Das bedeutete nun also für den überraschten Übungsleiter kein Frikadellchen, keinen Schaschlikspiess und auch keine Quizfragen zum Start in den Tag. Schade, dabei hatte sich Manson schon so auf einen morgendliches „Fitnessfrühstück“ gefreut. Angesichts der tristen Nachrichtenlage verwunderte es auch nicht, dass |
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sich noch kaum Touristen vor den Landungsbrücken der Kreuzfahrtschiffe tummelten. Nur einige Fans der TSG Hoffenheim waren zu sehen und kamen schnurstracks auf den Trainer des beliebtesten Lokalvereins zu. Ob er denn den Weg zur berühmten Seilbahn kennen würde, wurde Manson von den Provinzlern gefragt. Selbstverständlich kannte er ihn und schickte deshalb die Schnauzbartträger aus dem deutschen Südwesten in die entgegengesetzte Richtung. Der Hopp würde den Kollegen sicher die Taxirechnung aus Calheta zurück in die Inselhauptstadt gerne begleichen. |
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20.12.2013 11:54 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Reus in the Attic
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Noch immer standen Marítimo-Coach Horst Manson und Kollege Bora Milutinovic vor einer beliebten Imbissbude im Hafen von Funchal und labten sich an Frikadellen, als sich ein Fremder dem Schnellrestaurant näherte.
Bora Milutinovic: „Schau mal da, der Boris kommt wieder zurück. Hat aber ganz schön abgenommen in der vergangenen Woche…“
Horst Manson: „Das ist doch nicht die abgehalfterte Tennislegende! Das ist Marco Reus! Der ist bestimmt nur hier, um sich von einer eingebildeten Verletzung zu erholen.“
Bora Milutinovic: „Hallo Marco, alte Säge! Magst Du eine Currywurst oder einen Campomaiorense-Teller [sic: sechs Stück im Weck, wie man im Frankenland sagen würde] mitessen und ein stilles Wasser mit uns verzehren?“
Marco Reus: „Nein, danke. Wir haben diese Woche noch ein wichtiges Spiel, da muss ich mich etwas zurückhalten. Und ehrlich gesagt schmeckt die Currywurst im Ruhrgebiet ohnehin am besten.“
Bora Milutinovic: „Du kannst doch nicht einfach Paolos‘ Würstchenparadies |
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so abkanzeln! Paolo! Mach schnell mal eine doppelte Currywurst, ein Sagres und eine Quizfrage für das schmächtige Bürschchen.“
Horst Manson: „Sag mal, habt Ihr Euch eigentlich schon vom Schock der WM-Auslosung erholt? Das wird ein enges Rennen für Euch um Platz 2 gemeinsam mit Ghana und den USA.“
Bora Milutinovic: „Ich denke auch, dass Portugal und Ghana weiterkommen werden. Schließlich leisten sich beide Mannschaften sogar einen Trainer, so etwas kennt Ihr beim DFB ja gar nicht… Schmeckt es denn wenigstens?“
Marco Reus: „Danke, sehr gut. Ja, in der Todesgruppe sind wir so gut wie raus, aber dann kann ich wenigstens früher mit dem Schürrle in den richtigen Urlaub fahren. Aber mal was ganz anderes: Habt Ihr vielleicht zufällig den Boris Becker gesehen? Ich soll hier für die Bravo ein Fotoshooting mit dem dreifachen Wimbledonsieger machen.“
Horst Manson: „Wimblewas? Nein, nein. Den Boris haben wir nicht gesehen. Der kann auch gar nicht hier sein, der würde gar kein Visum für Madeira erhalten.“ |
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09.12.2013 20:54 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Drei Dramen vom Grill
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Die Trainerkollegen Horst Manson und Bora Milutinovic stehen noch immer kauend vor der Imbissbude im Hafen von Funchal, als sich aus der Ferne ein bekanntes Gesicht nähert:
Bora Milutinovic: „Mensch, schau doch mal. Ist das nicht Marco Reus?“
Horst Manson: „Quatsch, das ist doch der Boris Becker. Hat beim Friseur wohl ein kleines Experiment durchführen lassen... Aber ganz schön aufgedunsen ist der alte Knabe... Da scheint auch der Dreiklang Botox, Bourbon, Bockwurst zu beginnen.“
Bora Milutinovic: „Hallo, Boris! Komm, ich lade Dich zu einem Asbach Cola und einer schicken Wagenladung Pommes Schranke ein. Was sagst Du?“
Boris Becker: „Äh, danke Jungs! Ihr könnt aber die Cola ruhig weglassen.“
Horst Manson: „Sag mal, Du als erfolgreicher Unternehmer, hättest Du nicht für zwei mittellose portugiesische Angestellte nicht einige Tipps auf |
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Lager?“
Boris Becker: „Über das Geschäft darf ich nicht reden. Ich wisst schon, das sind alles Betriebsgeheimnisse. Nur so viel, Twitter wird das nächste große Ding. Da solltet Ihr auf jeden Fall dabei sein, um im Gespräch zu bleiben.“
Bora Milutinovic: „Was ist eigentlich aus dieser Schnapsdrossel Lilifee geworden? Als wir uns vor einigen Jahren an einer Frittenbude in Halle/Westfalen getroffen haben, hattest Du gesagt, dass Du das billige Flittchen bald wieder in die Freiheit entlässt.“
Boris Becker: „Äh, Jungs. Äh, das ist jetzt echt nicht Euer Ernst, oder?“
Horst Manson: „Nun werd mal nicht sauer, Pokergott. Sag mal, eben war der Pocher hier und hat behauptet, die Lisicki würde Dich 6:0, 6:0 putzen. Stimmt das wohl, würdest Du mittlerweile so vorgeführt werden? ... Boris, wieso fängst Du jetzt schon wieder an zu twittern?“
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30.11.2013 21:41 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Ketchup statt Mayonnaise
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… hörte man Marítimo-Coach Horst Manson an einer freundlichen Imbissbude im Hafen von Funchal sagen. Während die Liga bereits Spalier für den kommenden Meister steht und nur noch die mangelnde Anzahl an Gegentoren der Landpomeranzen thematisiert, genießt man auf Madeira stattdessen ein handelsübliches Schälchen Pommes Rot. Was soll man sich auch mit den Hinterwäldlern von der spanischen Grenze beschäftigen, wo es doch am/im Atlantik |
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ohnehin am Schönsten ist. Insofern will man das Thema Tabellenführer schnell beiseiteschieben, um sich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu widmen. Doch so sehr sich der Trainer der Insulaner auch anstrengt, ein wirklich bedeutendes philosophisches Themenfeld will ihm an diesem lauschigen Abend an der Kaimauer von Funchel einfach nicht einfallen. „Ich hätte gerne noch eine Portion Pommes… Genau, wieder mit einer doppelten Ration Ketchup… Obrigado.“ |
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28.11.2013 21:02 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Schlagzeilenbaukasten Europa
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Angesichts mangelnder Neuigkeiten rund um die Insel Madeira und den dortigen Fußballverein, bietet Marítimo-Coach Horst Manson den europäischen Kollegen heute wertvolle Hilfestellung. Schließlich gibt es für die Spieler aus den Nachbarländern kaum etwas Komplizierteres, als eine griffige Schlagzeile für ihren Zeitungsartikel zu formulieren. Hier einige Vorschläge vom Atlantik, die man den Kollegen gerne kostenfrei zur Verfügung stellen möchte: Frankreich: Lieber Nancy Reagan als Nancy Lorraine. Deutschland: Bot enttarnt: Hoffenheim als Wunschverein angegeben. Türkei: Ich |
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wär so gerne schizophren, dann gäbe es doppelt so viele Trainer hier. Finnland: Neues aus der überschätztesten Liga der Welt. Österreich: Lieber Düsseldorfer Altstadt als Wiener Neustadt. Niederlande: WM-Titel? Überbewertet! Schweiz: Töff-Fahrer mit Velo verunfallt. Spanien: Warum die portugiesische Superliga die stärkste Liga der Welt ist. Serbien: Huch, wo ist denn Montenegro hin? Belgien: Sorry, ich habe meinen Artikel unter dem falschen Land gepostet. … Jetzt kann also mit neuen Artikeln in Europa nichts mehr schief gehen. Nichts zu danken, keine Ursache. |
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18.11.2013 21:41 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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An der Linea Aspera
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Während der FC Porto mit dem Sturmgewehr an die Spitze schießt, der Neuling aus Estoril die gesamte Liga durcheinanderwirbelt und der Stern von Amadora im hinteren Drittel glimmt, kann man auf der Atlantikinsel Madeira mit dem Saisonbeginn zufrieden sein. Immerhin gelang es, den amtierenden Meister aus Portimão zu bezwingen und mit einer Niederlage gen Festland zurückzuschicken. Auswärts war für Sturmlegende Kokakolov und seine Kollegen allerdings |
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nichts zu holen, so dass die Insulaner nach dem ersten ZAT nunmehr im Mittelfeld der Tabelle lauern. Trainer Horst Manson nutzte darüber hinaus am Wochenende die Gelegenheit, um in der zweiten Liga dem Match des Lokalrivalen CD Nacional gegen die Arbeitervereinigung von Naval Pommes Maio beizuwohnen, schließlich hatte er schon viel zu lange keine Lieder von Hannes Wader und der New Model Army mehr gehört und dazu mit der Hinterseite des Oberschenkels unrhythmisch gewippt. |
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13.11.2013 11:30 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Das Ende der Arbeiterbewegung
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Er ist ein Verlierer der Globalisierung, ein Opfer der Finanzkrise und ein durch Ausbeutung gepeinigter Menschenschlag: der Arbeiter. Ohnehin von den Sozis, dem FC Schalke 04 und von RTL II verraten, erfolgte nun auch in Portugal eine folgenschwere Hiobsbotschaft. Der Arbeiterverein aus Figueira da Foz mit der schönen Hommage an den ersten Mai (Tag der Arbeit) wurde abgewickelt und aus der Superliga entlassen. An seiner Stelle darf sich nun ein Vergnügungsclub aus dem |
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Umland der Hauptstadt in der höchsten portugiesischen Liga versuchen. Wie der Name bereits andeutet, steht hier der „Strand“ im Mittelpunkt des Geschehens, während die traurige Arbeiterschaft nunmehr nur noch staunend hinter dem Zaun der Premiumliga weilt. O tempora, o mores! Aber irgendwann wird sicherlich Billy Bragg nach Estoril an den Strand reisen und die sonnenbadenden Touristen mit seiner Gitarre vermöbeln. Denn Arbeit adelt und Sonne macht albern. |
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07.11.2013 22:07 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Pro Kantholzverbot
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Eine betrübliche Nachricht musste Marítimo-Coach Horst Manson in der überregionalen Presse registrieren: Ein 44-jähriger Mann aus Düsseldorf war von drei Jugendlichen an einer S-Bahn-Haltestelle mit einem Kantholz erschlagen worden. Da war es also wieder: Das Kantholz, die Wurzel allen Übels, der Schrecken der Straße, der fleischgewordene Luzifer. Denn wie oft wird die unschuldige Welt von diesen fiesen Gesellen erschrocken, wenn sie sich |
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niederträchtig auf einer Autobahn niedergelassen haben, um auf ein argloses Opfer zu warten. Der Übungsleiter aus Madeira ist daher für eine politische Radikallösung: „Ich würde Kanthölzer grundsätzlich verbieten und nur noch Rundhölzer erlauben.“ Kann man verstehen, aber wie läuft es eigentlich bei Marítimo Funchal in der Superliga, Herr Manson? „Nun, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Aber sie stirbt.“ |
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15.10.2013 20:47 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Simone Greiner-Petter-Memm
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… war bekanntlich einer der schönsten deutschen Namen der Sportgeschichte, allenfalls erreicht von Detlev Oleidotter, Peggy Büchse oder Franco Foda. Und ganz nebenbei ein ziemlicher Anachronismus, denn mittlerweile sind Dreifachnachnamen nach deutscher Rechtsprechung leider (zu Unrecht) nicht mehr möglich. Da hat die Simone also nochmals Glück gehabt, während dem humoristisch veranlagten Mitbürger zukünftig potentielle Granatennamen |
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entgehen. So kann man sicherlich das allgemeine Verständnis für die Justiz nicht verbessern! Immerhin bleiben aber Doppelnamen erlaubt, so dass wir uns nach Jan-Ingwer Callsen-Bracker vielleicht in näherer Zukunft auch an Stefan Strunz-Effenberg oder Mario Brömmel-Götze erfreuen können. Was das alles mit Marítimo Funchal zu tun hat? Nichts, es ist nur ein plumper und vorhersehbarer Versuch, um von einer unglückseligen Spielzeit abzulenken. |
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07.10.2013 22:16 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Sitzplätze statt Stehtische
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Für Marítimo Funchal bleibt die aktuelle Saison nach der Traditionspleite bei Sporting Braga von überschaubarer Unterhaltsamkeit. Gegenwärtig würde Coach Horst Manson die Spielzeit irgendwo bewerten zwischen einer Wurzelbehandlung beim Kieferorthopäden und einer abendlichen Veranstaltung, wo sich Bernd Lucke an den zuvor mühsam gesicherten Stehtisch dazustellt und ungefragt zu fabulieren beginnt. In beiden Fällen muss die |
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Devise lauten: Klappe halten und schnell das Weite suchen. Ob dies für die Insulaner aber auch die richtige Strategie für die letzten Wochen der Saison ist, bleibt abzuwarten. Die Qualifikation für die Europa League scheint noch immer in Reichweite, ohne sich allerdings auf dem Silbertableau anzubiedern. Ein schwacher Trost bei Nichtgelingen bleibt aber: Auch wenn man sich qualifiziert, ist es nicht gesagt, dass der Wettbewerb auch ausgetragen wird. |
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02.10.2013 19:51 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Sibirische Verhältnisse
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Oimjakon. Tiefstes Sibirien. Kältepol der bewohnten Welt. Nirgendwo wird es im Winter frostiger als im hintersten Winkel Jakutiens. Ähnliche Temperaturen herrschen allerdings derzeit im Präsidium von Marítimo Funchal, wo man mit dem Verlauf der Rückrunde so gar nicht zufrieden ist. So weht Coach Horst Manson derzeit auf der Blumeninsel ein eisiger Wind ins Gesicht, und passend dazu endet das Arbeitspapier des Übungsleiters am Ende der Spielzeit. |
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Vereinspräsident Jeronimo Martins äußerte sich bezüglich der Zukunft des Trainers dann auch ungewohnt kryptisch. Zunächst wolle man noch die letzten Saisonspiele geduldig abwarten, denn schließlich seien die internationalen Ränge noch in Reichweite. Vieles bewegt sich also momentan im Ungefähren auf Madeira, insbesondere hinsichtlich der weiteren Zukunft der Verantwortlichen. Dies ist vielleicht zumindest eine gute Nachricht und eine einmalige Chance für den FC Oimjakon. |
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25.09.2013 19:37 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Ohne Dunkelheit kein Licht
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In Funchal bleibt den Verantwortlichen von Marítimo nichts anderes übrig, als sich die gegenwärtige Situation philosophisch schönzureden. Denn schließlich gäbe es ohne Dunkelheit auch kein Licht, wobei letzteres auf der Atlantikinsel schon seit einigen Spielzeiten schmerzlich vermisst wird. Und so krebsen die Insulaner auf ihrem Standardplatz, genau einen Rang hinter den begehrten internationalen Plätzen. Allerdings lauern |
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hinter Maritímo mit Académica Coimbra und dem SC Farense noch zwei Teams mit deutlich höheren Kraftreserven, so dass es am Ende eng werden wurd mit der ersehnten Qualifikation für Europa. Vorne ist dagegen wohl schon mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Der Portimonense SC schickt sich an, den Titel mit Siebenmeilenstiefeln zu ergattern. Für die Südportugiesen ist sogar noch das Double drin, das nennt man wohl mal erfolgreiches Coaching. |
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18.09.2013 20:12 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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Auf Reserve durch Europa
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Man könnte es zwar sicherlich galanter bezeichnen, aber dennoch kommt der geneigte Chronist nicht umhin, das internationale Abschneiden der portugiesischen Teams mal wieder als Fiasko zu titulieren. Einzig Tabellenführer SC Portimonense hält weiterhin die grün-rote Fahne in Europa hoch, während die sonstigen Vertreter im Kollektiv die Segel strichen. Hier hat vermutlich die hohe Beanspruchung in der heimischen Superliga ihren Tribut gefordert, wo hinter jeder |
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Ecke ein böswilliger und niederträchtiger Gegner lauern könnte. Immerhin führt die Konzentration der portugiesischen Trainergilde dazu, dass man – im Gegensatz zu anderen europäischen Ligen – die Patenteams eher im unteren Drittel der Tabelle findet. Auf diese Weise darf man sich in Portugal also weiterhin zu den stärksten und härtesten Ligen des Kontinentes zählen, für Europa bleiben da einfach keine Körner mehr übrig. |
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11.09.2013 22:02 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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