Reich an Arten ist die australische Tierwelt und bietet somit viele Bezugspunkte zu realen Gegebenheiten. So haben insbesondere das Riesenkänguru und der australische Fußballtrainer viel gemein. Groß in Präsenz, klein an Entwicklungsmöglichkeiten. Immer am Rumhüpfen, nie am Boden der Tatsachen. Frühkindlich ein Angsthase, im Alter ein Faulpelz. Nicht zu vergleichen mit unserem neuseeländichen Streifenkiwi. Dieser konzentriert sich nur auf das Wesentliche, lässt gleich mal de Flügel weg. Ist
insbesondere nachtaktiv, um den stets sonnenverbrannten Australieren aus dem Weg zu gehen. Und hat nicht zuletzt als einer der wenigen Vögel ein Begattungsorgan... und bei uns bewacht auch das Männchen die Ausbrütung im Ei! Wie langweilig doch so ein Leben in Australien sein muss. Kein Wunder, dass deren Trainerschaft zumindest für das eine Spiel bis zum Ausscheiden auch mal den Boden Neuseelands betreten will. Dann lasst sie uns halt zum Whole Oceania Cup einladen, auch wenn sie zum sportlichen Wert nichts beitragen.
Danke, Wikipedia. So wissen wir wenigstens wo unser Ziel am nächsten Wochenende liegt. Sportlich erfährt man ja derzeit wenig Gehaltvolles über die Miramar Rangers. Zwar wird dem Tabellenletzten der neuseeländischen National League der größte Part der lokalen Berichterstattung gewidmet, doch wird hier meistens nur der sportliche Absturz der achso hoffnungsvoll(?) in die Saison gestarteten Elf thematisiert. Doch wie kommts, dass die Kicker aus der Vorstadt Wellingtons keinen vernünftigen Angriff auf die Reihe bringen? Steckt tatsächlich ein
langfristiger Plan oder doch nur eine sportlich inkompetente Führung hinter dem Fehlstart?
Wir werden unsere Elf unverändert in das kommende Spiel starten lassen. Schlauer wird man hier eh nicht und die Auswärts-Drei-Punkte sind so oder so in der Saisonplanung schon fest verbucht. Und wer weiß, vielleicht ist beim nächsten Aufeinandertreffen endlich auch die Presseabteilung von YoungHeart Manawatu wieder bestetzt, so dass hier wenigstens verklausuliert steht, dass man keine Ahnung hat. Ach ja, früher war sogar die Zukunft besser, Frau E. aus Jomo.
"Schön wäre so ein Urlaub in Neuseeland ja schon, ...
...aber ich hab einfach keine Zeit dazu.", so der gestresst wirkende Roquatoni im privaten Umfeld. Nicht nur, dass er sich bisher unbekannten Feindseligkeiten in gegenübersteht, auch dass die Frauenwelt bisher nicht die versprochene Ablenkung vom schnöden Alltag vom Spiel mit dem runden Ball bietet enttäuscht den Trainernovizen. In europäischen Gefilden konnte er den Verlockungen der weiblichen Schöpfung nur selten wiederstehen. Hier in
Neuseeland wird der Rasensport hingegen mit einer solchen Ernsthaftigkeit betrieben, dass für Ablenkungen der schönen Art nur wenig Zeit und Muße besteht. So erhofft sich Roquatoni, dass zukünftig die Reiseberichte der Kolumne zumindest um das ein oder andere optische Bonbon erweitert werden. Ach was, formulieren wir es direkt: "Wir wollen nicht nur die Schwiegermutti-Geschichten, nein wir wollen die schmutzigen Details einer Neuseeland-Reise."
"Bestimmt wird auch Manawatu behaupten, die 3:4 Schlappe bei uns in Dunedin war Taktik."
Taktik, nein. Für uns war das ein ganz großer Beschiss. Nicht nur, dass man zunächst zum falschen Fußballplatz gelockt wurde, dann keine Möglichkeiten der Flüßigkeits- und Nahrungsaufnahme gegeben worden, der 1,20m-Schiedsrichter uns keinen einzigen Freistoß gab, Strandbälle noch und nöcher in
unserem Strafraum lagen, Ersatzspieler von eurer Gurkentruppe mit den neongelben Aufwärmleiberln genervt haben, nein am Ende wird nachgespielt bis eure elf Bolzplatzkicker es endlich schaffen den Ball zum vierten Mal ins Tor zu schießen.
Dass in Neuseeland ein anderer Sport gespielt wird, war mir klar, aber dass man auf solche prvinziellen Dilettanten trifft, damit hatte ich nicht gerechnet. Naja, zieht euch warm an, auch wir können anders!
Nach 23 Jahren ist das angeblich älteste Schaf der Welt in Australien gestorben. Ein Schafsalter von 23 entspreche etwa 180 Menschenjahren.(Quelle: stern.de)
Erst freut ihr euch über Neuzugänge, die dem australischen Stress nicht gewachsen sind, jetzt sterben selbst die geruhsamsten Landeseinwohner an Langeweile und eure Zeitungsschreiber versuchen in purer Verzweiflung das Niveau der eigenen Presse durch Berichte über richtigen Fußball zu steigern. Armes Australien, heirate!
Roquatoni neuer Trainer in Maa.. Mawa, ach in Neuseeland halt!
"Nein, nein, nein" so entfuhr es dem geschundenen Roquatoni als er die Küste Neuseelands erblickte. Nicht sein eigentliches Ziel Iran, sondern Neuseeland steuerte der von ihm teilweise gekaperte Hochseetanker an. Nun gut, kapern war vielleicht der falsche Ausdruck für die Erstürmung des sanitären Aushilfslagers, aber große Hoffnung verband er schon mit der Erstürmung neuer Welten in Asien. Seine Vergangenheit in Slowenien wurde weltweit negiert, Erfolge und Skandale waren somit vergessen und nichst mehr wert. Vielleicht ist es da aber auch gut, wenn er nicht die Nachfolge seiner Verwandschaft im Land der freien Meinung antritt, sondern vielmehr der Königsklasse des asiatischen Fußballs mit dem Willen zu großen Taten beitritt.