Zwei Wochen sind nun ins Land gezogen und Roquatoni starrt noch immer mit einem sinnentleerten Blick die Tabelle an. Bis zum letzten Spieltag nahezu durchweg an Position Eins und dann kommt dieser Altinternationale und schnappt sich hinterhältig den Titel. War ja auch nicht anders zu erwarten. Keine Gegenwehr und schon kann man den Titel sein Eigen nennen. Nicht noch einmal!
Aber was war das nicht insgesamt wieder für eine Saison in Neuseeland. Fenris im am Rande des Abgrunds, ein Kolumnist ein weiteres mal
im TK-Sparwahn, ein CL-Finalist mit dem Mut zum... ja was eigentlich... ein Absteiger, den so niemand erwartet hatte. Ein Aufsteigerin, ein an der Bürde zerbrochener Meister, die Aufzählung könnte nur so fortgeführt werden.
Die Jagd sei eröffnet, das Rennen offen, so schallt es aus der Presse. Nicht noch einmal ein einsames Titelrennen an der Spitze. Die Reaktion aus Manawatu: Leichter wird es der Konkurrenz nicht gemacht, nun mit dem nötigen Ehrgeiz den Titelaspiranten aus Napier das Handwerk zu legen.
Die Mannschaft um Roquatoni hat schon wieder ein wenig erquickendes Wochende vor sich. Die Truppe des ehemaligen Sprachrohrs vo Neuseelands Eliteklasse wartet auf ihre üblichen sechs Gegentore.
Die Marschroute der Saison für YoungHeart Manawatu an sich ist klar: Markert zu einem weiteren Titel verhelfen, Dunedin die vier notwendigen Abreibungen verpassen und Fenris bei einer weiteren Chaos-Saison beobachten. Plan Eins und Drei wurden letzte Woche beeinflusst und unbeteiligt angegangen, der sportliche Konflikt mit Dunedin wird diese Woche ausgefochten. Welch wohliges Gefühl eine vorhersehbare Saison dann doch manchmal bereitet...
Heute ist der Tag. Der Tag für neue tragische, komische und wegweisende Geschichten in der einzigen Fußballliga Asiens. Anderswo erfolgen Sandkastenspiele, hier regiert die Furcht. Furcht vor dem Abstieg, Furcht vor dem Fenris-Wahnsinn, Furcht vor der Hexer-Sechs, Furcht vor dem Nichts. Etwa auch die Furcht vor der Meisterschaft? Nein Herr Markert, die habe ich nicht… schweigend werde ich Ihnen zum Titel gratulieren. Tagein, tagaus hab ich an der Taktik gearbeitet. Der Sinn des Ganzen, der Lohn des Ganzen? Wohl eher begrenzt. Der Abend vor dem Ende der Saison… tagelang wartete man, jetzt ist er da. Trotz allem ein schöner Tag!
Druck, Pressure (Englisch), Trykk(Norwegisch), Paine (Finnisch)...
So und nicht anders wird sich Florian Markert vor dem entscheidenden Aufeinandertreffen mit dem Emporkömmling aus Mannawatu fühlen. Der sportliche Wettkampf auf Augenhöhe, ein bekanntes Gefühl für den Altinternationalen aus Neuseeland? Ja, aber…: Wir haben einen Altersstarsinn identifiziert. Ach was, eine völlige Betriebsblindheit bei der sportlichen Leitung der Napier City Rovers. Kein Wagemut, völlige Inspirationslosigkeit, altbekannte Phänomene einer einziehenden sportlichen Tristesse halt. Woher es kommt? Vielleicht die zurückgehende internationale Anerkennung aufgrund eines wahrlich erbärmlichen Abschneidens auf internationaler Ebene?
Es gehen gar Gerüchte gehen um, dass ein baldiger Trainerwechsel in Napier bevorsteht. Fenris
könnte es werden, auch Trainer Bankwärmer aus dem Entwicklungsland Australien werden gehandelt. "Nur nicht mehr dieses einfallslose Gekicke!", hört man es des öfteren in den Bars im Ballungsraum Napier. Ein plötzlicher Qualitätsverfall des ehemals so erfolgreichen Trainers. Irgendwie war es ja abzusehen, aber überraschend kam dieser plötzliche Abfall dann doch. Engstirnigkeit, fehlende Risikofreude, Interesse am eigenen Machterhalt. Typische Tendenzen einer zu langen Regentschaft. Die Hoffnungen, dass es in diesem einen Fall anders läuft waren da, aber nein!
Ein Meisterschaftskampf unter Hochspannung? Die Konkurrenz auf den besten Plätzen. Herr Markert, das eine Mal noch. Vorerst verlangt ja gar keiner mehr von ihnen. Ein Meisterschaftsfinale mit gegenseitiger Druckerzeugung brauchen wir ja gar nicht.
"Favoritenrolle? Her damit. Meines Erachtens entscheidet sich die ganze Sache eh schon am nächsten Wochenende. Sicher, wir beiden Großtaktiker treffen erst am darauffolgenden Wochenende aufeinander. Aber wer erwartet da schon Überraschungen. Jetzt am Wochenende zählts, danach wird der Sack zugemacht von wem auch immer. Nur gegen wen wird der Verfolger aus Central wohl die Keule auspacken? Wie, Central gibts gar nicht? Woher soll ich das denn ohne Kolumne wissen?
Und, wer hat schon vor Beginn der Saison mit uns gerechnet? Die Napiers, die gilts zu schlagen, hieß es in der Kolumne. Und jetzt
stehen wir halt mit denen oben. Irgendjemand muss den Job übernehmen. Keinerverliert ungern!
Da kann auch mal ein Unentschieden zum, ja sprechen wir es an, Ein-Punkte-Spiel werden. Zwar steht man wieder auf Augenhöhe mit alten Bekannten, aber nur wenn man vergisst, dass es auch ein viertes Mal gegen den Herrn aus Dunedin geht. Vier Punkte und keine zwei hätten es werden sollen gegen den chronischen Torverweiger. Naja, er verweigert sich ja auch nur gegenüber dem Rest der Liga.",
so ein sichtlich gesprächiger Roquatoni auf das übiche taktische Geplänkel aus Napier.
Da steht er da, der Copatador und kann nicht mehr.
Hat Punkte noch keine und sein Torkonto ist leer.
Doch schlau wie er ist, der kleine Ranger, tut er so als wär dem nicht.
Nur gleich glauben wollte man es ihm nicht.
Schoss Tore zu hauf, in der Annahme er sei ein Wicht.
War ER erfreut über die Falle, die er da stellte!
Doch je weniger Kräfte er hatte,
umso mehr tat er so als hätte er eine
große ...
Was für Lehren soll man denn nun ziehen,
kann er zaubern oder wird er fliehen?
Der kecke Neuseeländer weiß es sofort,
will Fenris doch stets den Markert ärgern hier und dort.
Eine solche Chance kommt nicht wieder,
die Rovers müssen kämpfen wie ein Bieber! (http://www.youtube.com/watch?v=8gwIM2wg1NM)
Ein Manöver ist das keins,
Fenris wird setzen hier die Eins!
Grand Slam - ein Wort das in der neuseeländischen Liga immer mitschwingt. Abgeleitet aus dem Sport beschreibt es vorwiegend den vierfachen Erfolg, so unter anderm im Tennis den Sieg bei den vier großen Turniern, im Baseball einen Schlag, der vier Punkte einbringt. Die Mutter aller Grand Slams, so ist zumindest der Presse zu entnehmen ist das Spiel der Napier City Rovers gegen die Miramar Rangers.
Der kritische neuseeländische Sportsmann sieht jedoch auch das sich abzeichnende Ausscheiden der vier neuseeländischen Mannschaften auf dem internationalen Parkett als traurigen Grand Slam
an. Dies wird sich drastisch in der Anzahl der internationalen Startplätze der Folgesaisons niederschlagen. Die Konsequenz für die laufende Saison ist klar: da sich wohl nur noch in dieser Saison fast die Hälfte der Mannschaften für den internationalen Wettbwerb qualifizieren kann wird wohl ein Kampf wie selten um die begehrten Plätze entstehen. Nahezu alle Mannschaften, bis auf eine Mannschaft die lieber nur (ein letztes Mal?) um die Mutter der Grand Slam wettstreiten möchte, haben noch berechtigte Aussichten. Da helfen wohl nur eigene Grand Slams. Zum Beispiel der gegen Central United...
"Herbstmeister! Herzlichen Glückwunsch! Wie stehen die Chance auf den Titel?"
Mit solchen Dingen kann ich mich diese Woche nicht beschäftigen. Ganz davon abgesehen, dass ich für solche Auskünfte die Exklusivrechte in dieser Woche vergeben habe, ich bin im Statistikfieber.
"Statistikfieber? Wie kommts? Worum gehts, um die Titelchancen?"
Nein, nein. Die internationalen Erfolge, darum gehts. Hochinterssant. Was sich da so in den Zahlen findet. Sicher das ein oder andere mal wurds schon angebracht, aber ich konnts dann doch nicht glauben: Australien
ist tatsächlich das einzige Land Asiens, das noch in keinem internationalen Finale stand. Na gut ein paar Infos zu den letzte vier Saisons fehlen noch, aber da kann man sich dann doch schwer vorstellen, das sich ein Australier unter den Finalisten findet.
"Und wenn doch? Dann waren Sie aber doch ein wenig voreilig in ihrer Schadenfreude, oder?
Nein, da sollte man dann auch gönnerisch sein. Und außerdem ist dann die Freude über die korrekte Geschichtsschreibung dann doch größer. Liebe Australier her mit euren Erfolgen. Aber nicht die vom Einparken und Zähneputzen.
"Ganz ehrlich, ich wollte einfach nur einmal in der Oddset-Liste oben stehen und dann den neuseeländischen Weg gehen: je höher der Sprung, desto länger der Fall! Große Vorbilder gibts genug, auch wenn scheinbar manche auch von der Bauchlage direkt in den Fall übergehen. Einmal Kiwi, immer Kiwi! Hoffe ich doch zumindest"
"Der Zusammenhang von BIER und Kreativität ist grundsätzlich positiv. Abgesehen mal vom Australier, für den bedarf es
vermulich schon ganz anderer Impulse. Gerne hätte ich diese Woche deshalb auch die Geschichte vom Kolumnenschreiber und seinen fünf Palmen und der Liegewiese erzählt. Ist mir aber verboten worden... dann halt doch lieber zum sportlich Amüsanten...auch nicht, Herr Kolumnist... okay, dann halt doch: drei Sterne für uns und vier Sterne für den tumben Nachbarn, ein objektives Urteil nenn ich was anderes. Alle Sambier gehören geschoren! Ach, selber ein Sambier, Herr Kolumnist, ..."
- Qualitätsverlust in der Zeitung? Vielleicht ein Thema für die Nachbarsinsel, nicht aber für die heimische Postille. Den Anreiz eines Preises bedarf es für den neuseeländischen sicherlich nicht, aber ein COPA-BIER… und der COPA-OUZO… Prozedere und Vorgehen ist in den einschlägigen Inforationsmedien (Kolumne, Forum, etc.) bereits zu lesen.
- Die Meisterschaft und Roquatoni, ein unpassenden Paar? Nicht nur der Presse ist zu entnehmen, dass dies von vielen für ein kurzes Strohfeuer gehalten wird, auch die Oddset-Quoten sind zunehmen am abnehmen. Je größer der Vorsprung, desto kleiner der Glauben an das Wunder! Oder vielleicht wird auch einfach die Doppelbelastung mit der Aufnahme in die
COPA-BIER-JURZ als hinreichender Grund für zukünftige Misserfolge gesehen.
- Ein roter Stern sei gestohlen worden, gar von einem Eindringling aus Australien? Ein stilles Rumoren nimmt man da in der neuseeländischen Zeitung wahr. Und auch in Manawatu nimmt man Unzufriedenheit. Hier aber mehr über die einkehrende Stille aus einem Teil der Stadt. Doch die Tatsache der Erschleichung eines Erfolges, der ist auf jeden Fall auf den Grund zu gehen. Nicht nur, dass die Entscheidung in Neuseelands Liga II sehr dubios ablief, jetzt wird auch noch eine Revolte angezettelt. Gut, dass ein neuseeländisches Mitglied einen Platz in der COPA-OUZO-JURZ besetzt. Nein, die neuseeländische Liga lässt sich nicht von australischen Exilanten korrumpieren.
Nicht mit dem neuen Lautschreier Roquatoni. Die Tabellenführung macht scheinbar übermütig:
"Der Weinachtsmann war noch nie Osterhase!" Wer hats gesagt? Richtig, zwar nicht diese Woche, aber es war der lokale Konkurrent aus dem anderen Teil der Stadt. Amtierender Meister, gewählt zum besten Trainer Asiens und nun? Nicht nur, dass man vergeblich Mühen für einen Auswärtssieg beim lokalen Konkurrenten investierte, jetzt hagelte es auch noch die erste Heimniederlage. Langsam wird es Zeit sich nach Unten zu orientieren!
"Hofa hat noch nicht das richtige Rezept gefunden, um seine Mannschaft auch auswärts zu punkten zu führen." Seit wann neigt der Neuseeländer zur Selbstaufgabe? Setzen, sechs! Oder Die AFC Champions League ins Heimatland der Fußnallkultur bringen. (Es reicht aber auch schon aus, wenn die Australier wie üblich gedemütigt werden)
"Cappelinho versinkt in seinem Trainersessel, das Jadeschaaf fest umklammert." Schön und gut, die letzte Seuchensaison scheint sich nicht zu wiederholen. Aber was hat es mit diesem Jadeschaaf auf sich. Der übliche Fehler des Fußballfans der das Schaf zum Schaaf macht? Aber selbst dann, als unwissender kenne ich nur
den Jadestab und auf DEN möchte ich nicht näher eingehen. Ein wenig mehr Aufklärungsarbeit sollte schon sein!
"Also dann auch weiterhin: Sauberbleiben, Jungs!" Nein!
"Doch um gegen Five-Fenris zu gewinnen braucht man keinen Trainer, das läuft von selbst." Schon wieder bedarf es einen größeren Verständnisses, um den Ausführungen der Konkurrenz zu folgen. Es läuft von selbst? Herr Kolumnist, offen gesagt bin ich stets sehr angetan von ihren Kolumnen (jetzt wird es aber wirklich auch mal wieder Zeit für die Veröffentlichung einer solchen)! Auf die Schwachen kann aber jeder einschlagen, und ihr Ich-Spar-Mir-Alles-Bis-Zum-Schluss-Auf-Denn-Dann-Macht-Es-Mir-Besonders-Spass Vorgehen, also ihre ISMABZSADDMEMB-Taktik war letztes Mal auch irgendwie spannender. Und jetzt die Geschichte mit dem Laufen... wir sind halt doch alle Neuseeländer, das Ding gegen Fenris läuft von selbst. Ich geb ihnen ja recht!
"Ansonsten bleibt anzumerken, dass YoungHeart oben auch nach dem ersten Saisonviertel einsam seine Kreise zieht. Mal sehen, wann die Liga hier „einschreitet“. " Ähmm...
Soviel von Roquatoni zu den Pressemitteilungen der laufenden Woche.
Sehenden Auges, aber mit jungem Herzen bereiten die Himmelsstürmer aus Manawatu ihren sportlichen Abgesdang vor. Entsprechend ist zumindest die landläufige Meinung. Sicher da gibt es noch eine Mannschaft, die nicht gerade mit frühen Erfolgsergebnissen geizt, docht stellt sich die Alte Dane Miramar Rangers nicht so sehr ins Zielfeuer der Konkurrenz.
Fünf Heimspiele bei nur drei Auswärtsspielen, so lautet das bevorstehende Programm des
Tabellenführers. Normalerweise ein Grund zur Freude, kann man doch so wertvolle Kraftreserven schonen. Roquatoni ahnt aber, dass der zu erwartende Vorsprung in der Tabelle die Gegner nur noch mehr reizen wird. Zu stark und zu vorsichtig agierte bislang die Konkurrenz, als das man wohl einen Alleinunterhalter an der Tabellenspitze tollerieren würde. Tja, da wäre wohl ein frühzeitiges Spielplanstudium angesagt gewesen. Man lernt nie aus in Neuseeland.
Ereignisreiche Tage liegen hinter der Truppe von Roquatoni, die ganz im Sinne der Grüdungsväter des Landes verlaufen sind: Surfen, Muschelschubsen und der weiblichen Bevölkerung eindeutige Avancen machen. Eine Woche ohne Lehrstunde für die Nachbarn der Westinsel, wie kommts? Nicht weniger als vier große Wale wurde von den Kickern der YoungHeart Manawatu mit eigener Kraft ins Meer zurückbefördert. Sicher, die
Paarungszeit befindet sich erst in ihren Anfängen, doch die Wale waren scheinbar so von ihren Gefühlen überwältigt, dass sie den Versuch eines Landgangs in Manawatu nicht unterlassen konnten. Tatkräftig und mit dem üblichen Pathos wurden die Wale, von den Kinder und Frauen der Stadt freudig beobachtet, in nur wenigen Stunden mobil gemacht. Wenig verwunderlich also, dass dies in einer wahrlichen Feierstunde der jungen Mannschaft endete.
Die Woche der Hilfsprojekte für die Insel im Westen ist ausgerufen. So stand es zumindest in der lokalen Presse und deren Wahrheitsgehalt ist nicht in Frage zu stellen (Das Neuseeländische 1x1: Wie bringe ich mich möglichst früh in den Abstiegskampf oder jährlich grüßt der Kiwi. Bestseller!) Welche Hilfe könnte YoungHeart Manawatu derzeit mehr anbieten als den respektvollen Umgang mit dem Gegner:
a) Nach einem selbst erzielten Tor ist weder die Eckfahne, noch der eigene Mitspieler und auch nicht die lokale Anhängerschaft sexuell oder in anderweitiger Form zu belästigen. Ein ehrerbietendes "Well done." ist als Zeichen der Freude angemessen. Übertragen auf den regulären Spielbetrieb bedeutet dies, dass Zeitungsberichte zukünftig in Australien zu unterlassen sind. Denn selbst wenn dies häufig nicht so intentioniert ist, ist Belästigung als Bezeichnung meistens nahezu eine Untertreibung.
b) Tore sind nur
eindeutig aus dem Spielgeschehen zu erzielen. Der Gegner ist nicht arglistig zu täuschen und schon gar nicht ist ihm danach hämisch entgegenzutreten. Ein körperbetontes, jedoch bei allem mit Vorsicht betriebenes Tea Game ist die Lösung. Übertragen auf den regulären Spielbetrieb bedeutet dies eine Ankündigung des eigenen Setzverhaltens. So würde vielleicht auch in Australien die Meisterschaft nicht durch Mauscheleien oder immanenten Nichtsetzens verhindert werden.
c) Internationale Begegnungen sind nicht als lästige Ereignisse abzustempeln. Gastfreundschaft und kulturellerer Austausch sollten vielmehr die selbstverständliche Grundlage entsprechender Kontakte bilden. Übertragen auf den regulären Spielbetrieb bedeutet dies: Macht Spielabsprachen, führt sie hinters Licht, klaut ihnen ihre Schuhe, treibt sie durch die Wüste! Was auch immer, nur raus aus dem internationalen Geschäft mit den Australiern. Das Niveau muss steigen!
Quotenregel für ... na für wen wohl, die Australier
Die Copa-Welt steht kurz vor Beginn der 28. Saison. Besonders erwartungsfroh wird der Wiederaufnahme des internationalen Geschäfts entgegengefiebert. Auch unbeteiligte Zeitgenossen wie der knapp, unerwartete, unglücklich, unverdient, etc. den Platz nach den internationalen Rängen einnehmende Roquatoni machen sich da so ihre Gedanken:
"Leid tut es mir um die Australier. Wurde doch die alte Quotenregel wieder aufgehoben, so dass diese mit einer großen
Armada an Teilnehmern starten müssen. Bei einem Teilnehmer, ja, da kann mal das Glück zu einem Erfolg führen. Im Mittel wird sich das aber ausgleichen und das wahre Leistungsniveau zum Tragen kommen. Ich beantrage deshalb aus reiner Nächstenliebe die Beschränkung der australischen Teilnehmerzahl auf eins, maximal zwei. Sonst wird die Sache mit Sicherheit nicht gut ausgehen. Und dann stehen die in unserer vierten Liga mit noch weniger Teilnehmern da..."
Schweigen nach großen Niederlagen.. ein häufiges Phänomen. Auch in Neuseeland? Hängt von der Größe... der Niederlage... ab. Wie so oft. Gott sei Dank war man selber nicht international vertreten. So ist "nur" die erste Heimniederlage zu verschmerzen. Aber dies gegen den Lokalkonkurrenten. Also verbleiben wir bei einem kleinen Schweigen...