Drei Yokohamer mit dem Kontrabass, schauten auf die Tabelle und erzählten sich was, da kam KiMu, fragt was ist denn das?
Drei Yokohamer mit nem Konter Pass.
So ein Konter Pass und der anschließende Schuss führten zu einem unerwarteten zweiten Frühling in Hiroshima. Zugegebener Maßen scheint diese Metapher etwas makaber, doch in Yokohama verbindet man Hiroshima derzeit mit etwas Positivem, nämlich einem 2:0 Auswärtssieg, dem besten Tabellenplatz seit 51 Spieltagen und 2 Punkten Rückstand auf Platz 1! Damit die Spieler
aber gerade nicht in Tagträume von Meisterschalen, Sekt und dicken Partys verfielen holte Oberst Ost sie mit einer Runde "American Gladiators" zurück in die anstrengende Realität. Dennoch scheint die Sonne momentan wieder heller über Yokohama, man kann sich wieder vorstellen warum diese Mannschaft einst Meister war und auch die Trainerdiskussion ist vorerst beendet. Und wie bereits in früheren Artikeln erwähnt, man weiß nie was man bekommt, wenn man Yokohama wählt, immerhin das ist einem aus der Politik bestens bekannt!
So langsam sollte es jeder begriffen haben: Wer Yokohama will, bekommt immer irgendwas, es ist nur nicht sicher, was es genau ist. Nach unzähligen Verschmähungen in den vergangenen Wochen, zeigte man diesmal, vielleicht gerade wegen den Qualen, die sie unter Oberst Ost erlitten, mal wieder ein ganz anderes Gesicht. Ohne ein einziges Gegentor und mit 9 Punkten kam man aus diesem er Spieltag und liegt dami erstmals in dieser Saison, nach dem
ersten Wochenende, wieder in der oberen Tabellenhälfte. Während sich jedoch der ein oder andere Mongole in dieser Liga mit großen taktischen Leistungen brüstet, wird in Yokohama weiterhin still trainiert bis gekotzt wird, oder der Tag sich zu Ende neigt.
Doch wer nun eine Prognose für die Saison erwartet, der sei an den Anfang erinnert. "Der FC Yokohama ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man bekommt!"
Letzte Saison konnte man die Dauerplatzierung in der unteren Tabellenhälfte noch mit einem Ausrutscher und der besonderen Motivation der Gegner gegen den Titelverteidiger entschuldigen, diese Saison muss sich KiMu einige Kritik gegen seine zwar offensive aber oft auch dumme Auswärtstaktik anhören. Für Yokohama gehts in der 3.Saison nach Wiederaufstieg nun ernsthaft um den Klassenerhalt. Oberst Ost setzte sofort ein "Naturtraining" an.
Auf dem Plan standen "Die Flucht vor dem Hai", "Tritt nicht auf den Seeigel", "Fang den Zitteraal" und der aus Takeshis Castle allseits beliebte und bekannte "Drachensee". Die wiedereinmal mitgenommenen Spielern werden nun alles tun um so etwas zu vermeiden, was auch heißt, dass am Wochenende Punkte her müssen. Am besten 9 Stück, doch man wird sich auch mit etwas weniger zufrieden geben, und auch geben müssen.
Wer sich dem Glücksspiel verbunden fühlt, insbesondere den Sportwetten der sei gewarnt. Setze nie auf ein Spiel des japanischen Erstligisten Yokohama FC, denn man bekommt alles, nur nicht das, was man erwartet hatte. Diesem Ruf machte der enthronte Ex-Meister auch an diesem Wochenende mal wieder alle Ehre, durch ein 5:5 Auswärts, dass mal wieder keinen weiter bringt. Während der relativ neue Fitnesscoach Oberst Ost vor Wut tobte, mit Hämmern durch die Kabine warf und eine Woche
Arrest im Fitnessstudio anordnete, zog KiMu genüsslich an seiner Pfeife, kaum eine Saison ohne so ein 5:5 und etliche Rückschläge, auch die Aufsteigssaison hatte mit eben so einem 5:5 begonnen, warum also nicht dieses Jahr wieder. Er kennt das alles inzwischen kennt seinen Verein und hat zumindest eine Garantie: es wird nie langweilig! Zudem Genießt er vollstes Vertrauen des Vorstandes, denn durch den Aufstieg und die Meisterschaft hat man ihm in Yokohama ohnehin schon ein Denkmal gebaut!
von geradlinigkeit beim Yokohama FC. Es gibt wohl kaum ein Team, dass während einer Saison so oft für Überraschungen sorgt, positiver wie negativer Art. So war es beim Aufstieg vor 3 Saisons und so war es in den letzten beiden Saisons mit Meisterschaft und der darauffolgenden Enttäuschung. Auch diese Saison scheint die Berg- und Talfahrt anzuhalten. Den ersten herben Rückschlag setzte es nämlich am Freitag mit der 1:3
Heimniederlage. Ost schickte die Mannen, inklusive Trainer KiMu zum Iron Man, wobei er zusätzlich, um die Sache zu erschweren, kleine Fallen aufbaute. Das sah dann so aus, dass er beispielsweise mit einem Hubschrauber extra Wind beim Schwimmen erzeugte, oder mit der guten alten Takeshis Castle Ballkanone einige Spieler beim zweiten Teil vom Fahrrad holte. Ob es ihnen gefiel oder nicht, wer nicht ins Ziel kam wird am kommenden Spieltag auch nicht in der Aufstellung sein!
Die Sirenen gingen an, am Trainingsgelände von Yokohama, und dann herrschte Betroffenheit, der gerade verpflichtete Stofffernsehstar hatte ausgezonkt. Vollgesaugt lag er am Ufer des Meeres, so aufgedunsen, dass er kaum erkennbar war. Oberst Ost, der sich zuerst traute, das rote etwas anzufassen stellte jedoch fest, dass der Kern fehlte, sprich, die menschliche Füllung, des sonst leblosen Viehs. Da wollte unser Zonkkern doch
glatt seinen Tod vortäuschen um sich vor seinen Aufgaben zu drücken, dass hat er jetzt nicht mehr nötig, er ist von seinen Aufgaben suspendiert.
Oberst Ost, der letzte Woche ohnehin nicht da war, war sowieso wenig überzeugt von den neuen Ideen seines Chefs KiMU. So geht Yokohama wieder den normalen Weg, mit viel Anstrengung und enormem Trainingspensum. Bisher sieht es zumindest sonniger aus, als vergangenes Jahr.
Nichts! Und damit herzlich willkommen in KiMus Welt des Fußballs. Es scheint man konnte endlich die Misere der letzten Saison abstreifen, die im absoluten Mittelmaß endete, zumindest liegt man jetzt schonmal zu Beginn in der oberen Tabellenhälfte. Während der Oberst diese Woche bei einer "militärischen Weiterbildung", wie er einen kleineren Einsatz in Krisengebieten nennt, ist nimmt KiMu das Ruder selbst wieder komplett in die Hand. Die Mannschaft soll endlich
wieder von Sieg zu Sieg paddeln. Da man sich öfter umschaut, was Gegner denn so treiben, importierte man sich nun auch eine deutsche Fernsehgröße, allerdings auf etwas andere Art und Weise. Verschießt ein Spieler im Training mehrer Bälle, so läuft er nun Gefahr vom ZONK in die Mangel genommen zu werden. Jörg Dräger hetzt seit neuestem den durchgedrehten roten Stoffgesellen auf faule Yokohammer, die nur noch mit der Flucht reagieren können.
Naja, wenns hilft!
Wo steht man nun eigentlich wirklich in Yokohama? Das ist hier die zentrale Frage, denn nach der Meisterschaft und dem darauffolgenden Mittelfeldplatz vermag das keiner so recht zu sagen. Eines ist klar, es soll wieder nach oben gehen und um das zu gewährleisten, bleibt der letzte Saison zur Mitte verpflichtete Oberst Ost, auch weiterhin im Team. Das wichtigste für ihn ist in erster Linie die körperliche Fitness und so gings am vergangenen Wochenende für die Yokohammer nach Europa, genauer gesagt nach Le Mans. Dort gab es zum
Trainig die "24-Stunden von Le Mans". Am Ende hieß es 38:29 für Yokohama, gegen ein Allstar-Team mit 100 Spielern, die regelmäßig wechselten, während Yokohama nur mit ihrem 30 Mann starken Kader angetreten war. KiMu schien recht zufrieden zu sein, während der Oberst jedes der Gegentore anschließend in einer Videoanalyse durchgehen wollte. Erst auf Geheiß des Trainers wurde nach 2 Stunden Videosession abgebrochen.
Ob die ganze Sache Früchte trägt, wird nun die kommende Saison zeigen.
Zwar liegt man derzeit noch auf der 10, doch mit einem realistischen Blick auf die Tabelle kommt man beim Meister aus Yokohamazu dem Schluss es wird wohl die 13 werden, irgendwie passend zu dieser Unglückssaison und irgendwie erholsam, dass sie nun vorbei ist. Weniger erholsam wird es für die Spieler werden, Oberst Ost bleibt und hat einen Teil der chinesischen Wüste gepachtet, für spezielles Training schließlich soll es im kommenden Jahr endlich
wieder bergauf gehen. KiMu ist wenig überrascht über den Verlauf der Saison: "Wenn du Meister bist, dann will dich jeder kleinkriegen, wir haben das, garniert mit einigen Fehlern zu spüren bekommen, wirklich schade, aber wer als Aufsteiger Meister wird kann nicht erwarten dass sich das wiederholt und dafür haben wirs ja international bis ins Halbfinale gepackt."
Wenig ärgerliche Töne, von einem realistischen Mann, auf ins nächste Jahr!
Eins kann man wirklich nicht behaupten von den Spielen des Meisters, dem Yokohama FC, nämlich dass sie langweilig wären. An diesem Wochenende arbeitete man sich sowohl in der Fux-, als auch der Schafwertung nach vorne und liegt damit in beiden Wertungen auf der 3, was schaflicher Weise weniger erfreulich ist, zeigt in fuchsiger Angelegenheit doch die alten Qualitäten und so erreicht man durch Siege gegen den Tabellenführer und Vissel Kobe endlich die obere Tabellenhälfte, einzig die Niederlage gegen den Troubadix von Japan, Lippert, Freiwald und co.
verhinderte den späten Sprung ins internationale Geschäft und somit sogar noch das Erreichen des Saisonziels. Angesichts der Tatsache, dass von den verbleibenden 6 Spielen 4 in der Fremde stattfinden wird man wohl leer ausgehen, dennoch peitscht der unermüdlich Oberst die Mannen durch Wind und Wetter, so sollen die Spieler in luftigen Höhen mit Pumpen die ach so gefährliche Aschewolke vertreiben. KiMu feilt derweil an der Taktik fürs große Finale und in Endspielsituationen hat Yokohama schon oft ein goldenes Händchen bewiesen!
Eigentlich hatte man sich das in Yokohama gänzlich anders vorgestellt, nach dem Titel der vergangenen Saison ist man nun zufrieden, den Klassenerhalt mehr oder weniger gesichert zu haben, zwar sind es auch nur 3 Punkte zum internationalen Geschäft, doch hakt man die Saison eher ab und kuckt auf den AFC Cup, wo man im Halbfinale steht. Um fit dafür zu sein hetzte Oberst Ost das Team mal wieder quer durch Wälder und über Stock und Stein. Der
Chef höchstselbst sucht derzeit nach Verstärkungen, besonders für de Mediale Abteilung, sowie den ein oder anderen Spieler. Ein gewisser Butters aus Peru lockte da mit einem achtarmigen Torhüter, den er selbst gezüchtet haben will, ihn wohl aber eher nur aus dem Meer gefischt, oder sollten wir sagen geoktopusst hat. Ob dieser Spieler zugelassen wird klärt momentan der Anwalt des Teams aber die Aussichten sind dafür eher düster.
So kennt man die Jungs aus Yokohama. Fast dachte man, es seien nur kostümierte Irre die sich da Woche für Woche mit dem Wappen des Meister geziert aufs Spielfeld begeben und eine Niederlage nach der anderen kassieren, doch der vergangene Freitag widerlegt das Gerücht: Freiwald habe viele viele Masken an Sagan Tosu verkauft. Wenn man mit dem Rücken zur Wand steht und mit dem Kopf im Wald, dann schafft man es doch immer wieder auf
höchst beeindruckende, wenngleich langweilige Art und Weise nach vorne zu katapultieren. Mit Platz 11 erreicht man nun die vorerst beste Saisonplatzierung und das nicht zuletzt durch die Plackerei mit Chef-Schinder Oberst Ost. Wer nicht kotzt hat nicht gut trainiert ist dessen Motto und so läuft sich die Mannschaft endlich wieder die Seele aus dem Leib. Den Fans gefällts, den Gegnern eher weniger, aber das sollte ja auch nicht die Hauptsache sein.
Es ist zum Mäuse kotzen was dieses Jahr beim Meister vor sich geht, hätte man nicht Auswärts gewinnen können wäre mit der 3 Heimniederlage der Saison schon wieder ein 0-Punkte Spieltag auf dem Tableau gestanden, doch scheinbar scheißen sich die Gegner nichts in Yokohama immer wieder auf volle Offensive zu spielen. Bei zwei Vereinen aus Yokohama stehen bereit 24 Heimgegentore zu Buche während es bei 2 Vereinen aus Osaka gerade mal 2! sind. Liebe Leute, warum wird sich da so in die Hosen gekackt? Genauso wie an anderer Stelle festgestellt, bei Altmeister Nili Nil, wo einizig der FC Auswärts traf,
doch anscheinend reicht das Gedächtnis inklusive der Anti-Meister-Rachegelüste nur bis zum vorangegangenen Jahr und dar war es nunmal Yokohama, einen Rekordmeister aus Kyoto rührt man lieber nicht an. Doch genug geheult, Oberst Ost treibt das Team von MiKu seit Montag über den Kurs von Suzuka, volle Formel 1 Distanz versteht sich, wer aufgibt steht am Wochenende nicht im Kader - Wer nicht aufgibt kann am Wochenende nicht mehr laufen, fraglich also, was der Sinn dahinter ist. "Alles aus Spaß!" grinst Fitnesscoach Ost, der gerade den zweiten überrundet und dabei Zigarre raucht "Dann ist es anspruchsvoller!"
Platz 15, das kann nicht genug sein für den Titelverteidiger, also sah sich Trainer KiMu ein wenig um. Nach der tägliche Dosis Walter Freiwald zappte er weiter und erspähte bei aufgehendesonnenklar-Tv dem japanischen Pendant zum fast gleichnamigen deutschen Sender ein verlockendes Angebot Military-Wochenende, schnell gebucht und mit der Mannschaft ab ins japansiche Hinterland. Dort wurde man bereits mit Schlammkanonen von einem gewissen Oberst Ost empfangen. Die Spieler kämpften sich durch einen Hindernisparcours und wurden erneut durch eine gewalttätige Runde Paintball gehetzt. Wer dann noch konnte - und das waren die wenigsten - musste sofort antreten zum Eiweiß-Fitness-Shake-Wettrinken
mit Oberst Ost. Nachdem der Letzte Spieler bei 3,45l Shake den Magen entleerte, kippte sich der Oberst zufrieden 4 weitere Liter den Rachen runter und lief seinen allabendlichen Marathon. Dies gefiel KiMu derart gut, dass er nun Oberst Ost fest als neuen Fitnesstrainer für Yokohama FC verpflichtet hat. Die Spieler werden ihn dafür hassen, doch der Erfolg soll ihnen recht geben.
Auf Anordnung des neuen Mitgliedes wurde einer der Trainigsplätze sofort unter Wasser gesetzt, sodass der Platz einem einzigen serbischen Schlammloch gleicht.
Es heißt dem letzten der die Dienste von Oberst Ost annahm explodierten einfach die Lunge, es soll ein gewisser Bernd W. sein, aber man muss ja nicht alles glauben!
Langsam scheint auch der letzte gemerkt zu haben, dass Yokohama dieses Jahr ohne Meistertitel auskommen muss. Zumindest der FC. Nachdem man erneut nur 3 Punkte holen konnte liegt der Meister nach 14 Spielen auf einem Abstiegsplatz und die Aussichten sind denkbar düster. Zudem kommt jetzt auch noch die Doppelbelastung zurück, denn ab nächster Woche steht auch der AFC Cup mit auf dem Programm, angeblich dachte man in der Chefetage schon darüber
nach dort überhaupt nicht, oder nur mit einer Gruppe von treuen Fans anzutreten, die Spaß am Fußball mitbringen. Da man aber irgendeinen Erfolg in der Saison haben will wird man nun doch ernsthaft am internationalen Geschehen teilnehmen. Vielleicht gibt es ja wenigstens dort ein happy end, wenn die Liga schon derart unerwünscht verläuft. Es breitet sich ein Teppich der Ratlosigkeit aus und niemand scheint einen kreativen Ausweg zu haben.
Vor lauter Stress im AFC Cup und dem harten Training mit Oberst Ot hätte man in Yokohama beinahe die Liga verpennt. Erst der 1A Erinnerungswecker von Walter Freiwald bewarte das Team davor gemütlich daheim das Spiel zu verpennen. Jetzt geht es in wenigen Minuten schläfrig auf den Platz doch der Oberst und Trainer KiMu schreien die Mannchaft nochmals wach. Mit einer Überdosis Koffein, Guarana und Energy Drinks sollte dann das übrige erreicht werden, wenn sich anchließend die Spieler schreiend im Kreis bewegen und vor lauter Flash nicht wissen wohin mit der Energie steht eben noch ein Sonder-Straf oder -Belohnungstraining an, je nachdem wie der heutige Spieltag ausgeht, wir werden es in wenigen Stunden oder Minuten wissen.