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COPA NEWS

Heinz, einmal rotweiss auf Pappe und s'Herrgöttli
Beat Uhse könnte eigentlich zufrieden sein mit dem ersten Spieltag. Ein wahres Feuerwerk brannten seine Jungs gegen Amiens ab, 5:0 stand es am Ende. Sicherlich hatte Beat damit gerechnet, dass der Interimstrainer aus Arsenal die Mannschaft von Amiens trainiert, doch in letzter Sekunde vor Saisonstart nahm das Trainerurgestein puessi sich der Amiens an. Doch anscheinend konnt er seine Jungs auch nicht mehr richtig einstellen. Geblendet von dem hohen Sieg fuhr man also ins Fürstentum zu Nili Nil und hatte grosses vor, doch es kam mal wieder anders. Anscheinen haben einige der Stéphanois-Spieler zu lang im Spielcasino gesessen oder sich berieseln lassen von alten

Grace-Kelly-Filmen, denn auf dem Platz ging nämlich gar nichts. Wieder einmal hat man dem alten Taktikfuchs Nili Nil zu viel Respekt gezollt und sich von seiner Mannschaft den Schneid abkaufen lassen. Der Blick geht nach vorn. Mit Lyon und Nantes kommen zwei Trainerneulinge nach St.Etienne, zwei Heimspiele, zwei Siege? Schauen wir wie Beat seine Jungs motiviert nach dem desaströsen Ausflug nach Monaco. Ihm bleibt immerhin in St.Etienne nach dem Spiel der Weg zu seiner Lieblingswürstelbude, eine österreichische Einrichtung, geführt von einem Deutschen mitten in Frankreich, wo er den in der Überschrift formulierten Satz loswerden kann. Bon appetite!
16.10.2009 23:57 - Beat Uhse - AS Saint-Étienne (Archiv)
Bonne chance à tous
Gespannt war man auf die erste Pressekonferenz von Beat Uhse, dem neuen Schweizer Trainer des AS St.Etienne, der auf eine lange europäische Trainerstationenreise zurückblicken kann. Alles angefangen hatte es bei Cocordia Basel, dann ging es auf das Kleinfeld nach Kriens. Wo am Fusse des Pilatus der SC Kriens unter Beat Uhses Fittichen es immerhin in die europäischen Viertelfinals geschafft hatte, nach dem er eine Saison zuvor schier abgestiegen wäre. Dann der ominöse Zwischenaufenthalt beim spanischen Erstligisten CF Cadiz, welchen Uhse nur drei Spieltage, ebenfalls vor dem sicher geglaubten Abstieg rettete. Wohl zu Stande gekommen aufgrund der Nähe zu seinem besten Freund Yazid, dem Trainer des algerischen Erstligisten USM Annaba. Und jetzt also der Ruf der Stéphanois, im ehrwürdigen

Stade Geoffroy-Guichard, den bis heute erfolgreichsten Verein im französischen Profifussball zu übernehmen. "Ja, es stimmt, es war immer eine Herzensangelegenheit, diesen Club einmal trainieren zu dürfen. Wir sind gut vorbereitet, mit meinen Spielern war ich im Höhentrainingslager in den Schweizer Alpen, das hat uns eine hervorragende Kondition gebracht. Zu den ersten Spielen beziehungsweise unseren Gegnern kann ich sehr wenig und sehr viel sagen. Von Amiens weiss ich nur dass sie interimsmässig vom englischen Arsenal Co-Trainer betreut werden und von Nili Nil könnte ich mehrbändige Abhandlungen über seine Taktik schreiben, so gut kenne ich ihn. Das wird ein grosses Spiel in Monaco, wenn nicht das vorweggenommene Highlight der Saison für uns. Hier geht es um alles oder nichts. "
08.10.2009 23:01 - Beat Uhse - AS Saint-Étienne (Archiv)


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