"Hm, darüber muss ich zuerst mal nachdenken, und im Grunde genommen ist es eigentlich auch schon fast egal. Denn wir haben diese Saison schon abgeschlossen. Wir planen für die nächste. Wir werden uns unbedingt im Sturm verstärken müssen. Denn die Torausbeute und die Abschlussfähigkeit ist diese Saison bei uns nicht wirklich gut gewesen. Es sind einige gute Ansätze gezeigt worden, aber das sind
zu wenig, um hier in der Ligue 1 bestehen zu können." So ein ernüchterndes Fazit,welches schon fast ein Saisonfazit zu sein scheint, welches Beat Uhse der Trainer von AS Saint Etienne hier abgab. Doch scheinen er und seine Mannen noch nicht aufzugeben. Ein internationaler Startplatz wird wohl verfehlt werden. Doch wird man sich im erweiterten Mittelfeld unter wohlbekannten Ligagrössen zu Ende der Saison wieder finden.
Da sass Pepe le Pew und Beat Uhse an den Gestaden des Neuenburger Sees und sie schnippten flache Steine über das Wasser. Beat fing an und brachte es auf fünf Hüpfer, Pepe le Pew konterte mit sieben. "Weisst du was, Beat, lass uns den Steinen Namen geben." "Tolle Idee, ich nenn meinen Stein dhalal cortez." "Häh? was dass denn für'n komischer Name? Hab ich ja noch nie gehört." "Nu, fiel mir gerade so ein -
klang irgendwie gut. - Hab ich irgendwo gelesen in 'ner algerischen Zeitung." "Echt- war das nicht ne peruanische Frauenzeitschrift? Solche wie sie beim Frisör rumliegen?" "Ne glaub nicht, aber ich glaub, mit dem Namen hüpft der Stein bestimmt neun mal." Und er flippte den Stein sehr elegant aus der Hand, das konnte Beat wirklich gut. Und der Stein hüpfte eins-zwei-drei-vier-fünf-sechs-sieben-"...scheisse verzählt".
"Merde", "oui- das ist das einzige was ich wirklich zu dem letzten Spieltag sagen kann und will." So ein vollkommen desillusionierter Trainer von AS Saint Etienne. Da hat man einmal Hoffnung, dass es diese Saison besser läuft und dann wieder der gleiche Schlamassel. Es scheint so, als ob Beat Uhse diese Saison schon abgehakt hat. Schadensbegrenzung heisst das grosse Schlagwort, welches immer
wieder die Runde macht in St.Etienne. Gerüchte wonach ein finnischer Trainer ernsthaftes Interesse an dem französischen Kultverein geäussert haben soll, wurden von der Vereinsführung weder bestätigt noch dementiert. Der Verbandspräsident liess sich aber immerhin zu der Aussage verleiten. "Der Beat, ditt is en Juter, der macht et." Wonach also keine Trainerinfragestellung vorliegt.
Beat Uhse hatte sich genüsslich zurückgelehnt und schaute sich beim siebenundzwanzigsten Herrgöttli die Direktübertragung der Pressekonferenz von AS Saint Etienne an. Er liess sich mal wieder von seinem Co-Trainer Pepe Le Pew vertreten, einem Stinktier im Liebesrausch. "Bonjour mesdames et messieurs. Isch abe eute die ervolle Aufgabe su I-nen su spreschen und - oh la la ein se-r übsches Gesicht Madame - und die Situation der Mannschaft vorsutragen. Unsere
Torüter at sisch eine spesielle Art der Begürssung ausgedacht für die kommende match. er at ein rot-blaues Trikot selbst gestrickt und wird dasu eine selbstgeäkelte Kappe aufsiehen, die über die Augen geht, so dass er aussieht wie die spiderman. Ob dass die andere Spielerkollegen gefällt weiss isch noch nischt, aber die Gegner wird sisch fürschterlisch erschrecken und wir werden endlisch einmal wieder gewinnen. C'est ca, bonne chance, spiderman."
"Oui, Bea at sisch eute ein Auszeit genommen und ist in die Süden gefahren. Natürlisch abe isch gesaggt, isch übernehm die Training und die PK, die meist von Eusch süssen Burschen kennen misch von die letzt mal. Oh la la, aber es at auch eute süsse Burschinnen ier." So ein sichtlich gut vergnügter Pepe le Pew, der Beat Uhse diese Woche bei AS Saint Etienne vertrat, da dieser aufgrund eines Hitzeschocks drei
Wochen Kühlschrank aufenthalt in Südafrika auferlegt bekommen hatte. "Ja, wir aben die letzte spiele nischt gut gespielt, aber das ist keine Problem, denn draussen gibt es nur Kännchen und ist die Katze gesund, dann freut sisch der Mensch, und überhaupt kann isch Beat sehr gut verstehen, dass er das kühle gesucht at, denn es ist ir einfach zu eiss in diese eisse Stadt. Merci. Aur'voir, isch gehe in die pool."
Was war passiert. Hatte Beat ausversehen seine Frühstücksflocken mit den Konfettis der letzten Fasnacht verwechselt? War das Honig an seiner Hand was da klebte oder war es die Fliegenkacke, die auf seinen Frühstückstisch gefallen war? Warum kam diese völlig indiskutable Leistung zu STande. As Saint Etienne wurde einfach so mir nichts dir nichts nach hinten durchgereicht. Beat Uhse war vollkommen desillusioniert. "Die einzige Hoffnung, die uns mal wieder bleibt, ist der Coupe
de France. Wenn wir schon in der Liga wieder nichts reissen, dann ist es ganz klar, dann muss im nationalen Pokal was gerissen werden. Letzte Saison flogen wir sehr unglücklich raus. Doch diese Saison rechne ich mir mehr Chancen aus. Allerdings dürfen wir nicht an diese famose Leistung in der Liga anknüpfen , sonst wars das mal wieder. Oder was meinst DU Ppee le Pew?" Und er rempelte seinen Co-Trainer an, doch der schnarchte hinter der dicken SOnnenbrille weiter am Tisch der PK von ASSE.
"Ouuuuuuuuuuui!" schrieen Beat Uhse und Pepe le Pew als die Bekanntgabe der letztsaisonalen Awards-Francaises-Gewinner gemacht wurde. Zum zweiten Mal in Folge wurde das Netzer-Delling-Duett der Französischen Liga mit dem weissen EIffelturm für die beste Zeitungsschreibfeder ausgezeichnet. Heulend lagen sie sich in den Armen und stammelten nur unverständliches Zeug wie. "Zut alors , und das vor die emimnet wichtige match in die Coupe de France, wo wir auch wieder angreifen wollen." Und Beat Uhse leicht angeschwipst von dem Pernod den er vor
lauter Aufregung bei der Preisverleihung zu sich nahm: "Sind wir nicht alle ein bisschen Sochaux?" Verdrehte die Augen und setzte sich mit einem lauten Ächzen auf das weisse Sofa auf dem Kopfschüttelnd die beiden anderen Trainerkoriphäen der französischen Liga Platz genommen hatten. Nili Nil mit einer blauen Zigarre in der Hand die verdächtig gross war wie ein Baguette und nicht nach herkömmlichen Tabak roch und Hodges, der sich einen lustigen roten Hut aufgesetzt hatte und sichtlich benebelt von Nili Nils Zigarre fortwährend kicherte.
"Oui, c'est vrai, wir wollen das." Mit ernster Miene waren Beat Uhse und sein Co-Trainer Pepe le Pew in die Mannschaftskabine von AS Saint Etienne nach dem Training gekommen und sprachen diese etwas sonderbare Massnahme für die nächsten Spiele aus. "Wir sind su die Entschluss gekommen, dass Ir Eusch alle die Popo rasieren müsst.", übernahm Pepe le Pew das Wort und richtete sich weiter an die Mannschaft. "Wir wollen alle, dass Ir so eine tolle Fussballspieler wie die metrosexuelle Ronaldo aus
Portugal werdet." Beat Uhse hatte sich zurückgelegt und schaute etwas unbeholfen zur Seite, von ihm schien kein Kommentar zu dieser neuen die Trainings- und Spielleistung fördernden Massnahme zu kommen. Dagegen machte Pepe le Pew richtig Wind. "Und wenn er ert mal glatt ist, dann werdet Ir ausch alle so ein übsch Freundin bekommen wie diese Super-Fussballer, denn die Mädschen lieben glatte Popos." Allerdings erntete er nur verstörte Blicke von den Spielern, die sich das wohl noch den Kopf gehen lassen wollten.
Das ist hier die Frage. Voller Sehnsucht erwartete Beat Uhse die diesjährige Auslosung zum zweiten Coupe de France, aber diese ist anscheinend noch nicht über die Bühne gegangen. "Nun, warum sollte es dhlalal cortez anders ergehen, wie uns selbst. WIr arbeiten im Moment sehr viel und sehr hart. AN allen Ecken machen wir einen Feinschliff, um uns für die zweite Hälfte der ersten Halbsaison vorzubereiten. Ganz abgesehen, davon ist mir auch noch
aufgefallen, dass die diesjährigen awards nationales francaises noch nicht vergeben sind. Auch hier scheint dhlalal cortez seinem grossen Arbeitspensum Tribut zollen zu müssen." So ein einsichtiger Beat Uhse, der hofft, dass er seine Mannschaft noch auf den Coupe de France, richtig einstellen zu können, da er diese Woche wohl erst am Freitag nochmals zur Mannschaft stossen kann. Und das kurz bevor die offizielle Weltmeisterschaft beginnt. Eine zusätzliche Ablenkungsquelle.
Auf der heutigen Pressekonferenz von AS Saint Etienne wurde kurzfristig mitgeteilt, dass Beat Uhse aufgrund eiens Heimatbesuchs diese Woche nicht das Trianing leiten werde. Vorrübergehend müsse wieder einmal sein Co-Trainer, das Stinktier Ppep le Pew, für Ihn einspringen. Die mannschaft hatte sich ja letzte Saison schon von dem Interimstrainer im STreifenkostüm betreuen lassen, leider mit wenig Erfolg. Man rutschte am ENde der Saision völlig unnötig aus dem internationalen
Geschäft. Doch Pepe le Pew will seine Aufgabe besser machen als letzte Saison. Er hat seinen Spielern alle gestreifte Trikots und Shorts und geringelte Socken anziehen lassen zum Trainieren. "Das ebt die Effesiens, o la la, mesdames et messieurs, isch abe es selbst ausprobiert, cést ca." Mal sehen, ob er damit Recht behält, ansonsten stünde ab nächster Woche auch wieder Baeat Uhse Rede und Antwort und auch an der Seitenlinie des Spielfelds , um die Spieler zu betreuen.
Endlich mal wieder ein Start, der nicht wieder mit Ernüchterung beginnt. Beat Uhses AS Saint Etienne ist ganz passabel aus den Startlöchern gekommen. "Wissen Sie, ich hasse es, wenn man gleich zum Beginn der Saison dämliche Heimniederlagen einfängt und dann die ganze Saison den anderen Mannschaften hinterher hechelt, um noch einigermassen die Saison zu retten." So ein sichtlich erholter Beat Uhse, der ja, wie wir alle wissen interimsweise von Pepe le Pew, dem Stinktier-Assistenztrainer
vertreten wurde. Doch Beat scheint seien Stimme wieder gefunden zu haben. "Ja, wir sind schon ganz gespannt auf die Auslosung zum Coupe de France, denn wir wollen diese Saison, ein bisschen mehr mitreden, wenn es um die Vergabe dieses Pokals geht. Die Meisterschaft ist mittlerweile in Frankreich ein richtiges va banque Spiel geworden, so viele gleich gute Trainer haben hier nun Fuss gefasst, dass es schwer wird eine Prognose für diese Saison abzugeben. Ich hoffe, wir landen so weit wie möglich vorne in der Tabelle."
Beat Uhse hat diese Woche ausführlich trainieren lassen, denn es wird nun eine Doppelbelastung eintreten. Hatte man die internationalen Spiele verpasst letzte Saison, so kommt man doch in den Genuss wieder um den nationalen Pokal mitspielen zu dürfen. Möglich macht das dhalal cortez mit dem Beat zusammen in Singapur so manches Fass aufgemacht hat. Es herrscht also Vorfreude pur auf den nationalen Pokal in dem man unter anderem auf den
FC Metz, den FC Sochaux-Montbéliard, den AS Monaco FC, den FC Girondins de Bordeaux, den FC Gueugnon, Paris St. Germain FC, den FC Istres Ouest Provence und Angers SCO treffen kann. Die Kräfte müssen deshalb gut eingeteilt werden diese Saison, wenn man einen Titel erreichen will. Zu hoffen bleibt auch, dass sich die vielen Werbemassnahmen, die Beat Uhse getroffen hat, fruchten und sich die zweite Liga von Andres Gnaden öffnet.
"Ah, my little darling, it is love at first sight, is it not, non?" Mitten auf der Bühne der Presseraums von AS Saint Etienne sass nicht Beat Uhse der Trainer, sondern Pepe le Pew sein Stellvertreter in Sachen Pressearbeit und hauchte diesen Satz ins Mikrophon. Sichtlich irritiert schauten sich die anwesenden Schreiberlinge gegenseitig an. "Oui, sie aben rischtisch geört. Isch liebe diese Land, diese Stadt und diese Mannschaft. Wir aben die letst Saison sehr gut
angefangen und aben im Überschwang su viel gewagt. Wir werden dies Saison sehr viel vorsischtiger su Werke ge-en. Isch möschte noch auch in die Nam von Bea Ühs Nili Nil su die Meisterschaft gratulieren und isch offe wir werden alle susammen wieder eine gut Saison aben und Frankreisch ein STück auf die Uefa-Werung weiter voranbringen. Merci beaucoup à dhlalal cortez und sein wirklich sehr gut Arbeit. "Ah, my little darling, it is love at first sight, is it not, non?"
Pepe le Pew betrat wieder einmal das Podium der Stéphanois um Beat Uhse zu vertreten, der anscheinend seine Stimme immer noch nicht wieder gefunden hatte. Nun ja, wahrscheinlich hatte sie es ihm wirklich gut verschlagen nach dieser schlechten Leistung im letzten Saisondrittel. "Alors, mes amis, isch abe die E-re, inen misuteilen, dass Bea Üs nischt mer dies Saison su Inen spreschen wird. Isch soll Inen ausrischten, dass er für die nächst Saison versucht wieder voll ansugreifen, egal
ob in die Ligue oderr in die Pokal, oh la la le Cup, das wäre auch nischt schlescht. Und die Dam at geduftet , isch kann Inen sagen, und sie war so wunderschön, magnifique...isch abe misch wirklisch ser verliebt. Alors messieurs, oh pardon et mesdames, wir werden die nächst Saison sischerlisch wieder ier sein und Inen sur verfügung stehen für alle Fragen, die Sie su die Team und seine Trainerstab aben, wir freuen uns auf die nächst Saison...und sie atte so wunderbares Aar...mhhh."
Pepe le Pew, der desiginierte Bauchredner von Beat Uhse, an den sich mittlerweile die französische Medienlandschaft gewöhnt hat stand auch dieses Mal wieder Rede und Antwort vor den laufenden Kameras auf der Pressekonferenz von AS Saint Etienne. Nachdem er das letzte mal relativ frühzeitig in den armen einer nicht unattraktiven blonden Dame abgezogen war, sass er auch diesmal wieder adrett gekleidet einem Eishockey-Schiedsrichter nicht unähnlich an dem langen Tisch. "Oui, wir aben
ein gut Saison gespielt, aber wir aben unser chance verpasst. Keine Pokal, keine internasionale Starterplatz nächst Saison. So wir müssen nächste Saison wieder von vorn beginnen, aber isch denke wir werden uns einige Verstärkungen sulegen müssen. Oh la la, wenn isch nur an die Dam' von die letzte mal denk, bin isch schon gestärkt genug. Das eisst wir brauchen ein neu Torwart und ein neu Mittelfeld und ein neu Sturm, c'est ca. Oh wie köstlisch sie geduft at..."
"Es wird dies Saison wieder nischts mit eine Platz der uns erlauben würde in eine europäische Pokal su spielen." Wieder war Beat Uhse nicht erschienen um den Medien Rede und ANtwort zu stehen und wurde vertreten von Pepe le Pew, einer Art Stinktier auf zwei Beinen komplett in schwarz und weiss gekleidet. "Bea Ühs ist sehr traurisch, aber durch die viele Remis, wir aben kein Chance mehr um in die internationale Geschäft su spielen...Oh la la was sehen meine entzündeten Augen, Madame sie sehen
besaubernd aus, wollen Sie an misch auch ein Frag stellen? Nischt...das ist schade, darf isch vielleischt ein Frag an sie stellen? Oui? Was maschen sie eute abend? Isch ätte noch ein bisschen Seit bis isch ins Trainingslager fahren muss? Sie sehen besaubernd aus...isch kann sie nischt so alleine sitzen lassen swischen all die andere Reporter, kommen sie wir gehen, isch weiss eine besaubernde Restaurant ier gleisch um die Eck, au revoir messieurs." Dann war Pepe le Pew auch schon verschwunden mit der Dame aus dem Reporterpulk...