Ja was soll man dazu sagen, da bekocht man die halbe Liga und trotzdem ziehen Sie alle die Fish und Chips Bude am Hafenrand vor. Beat war entäuscht, er schmollte, wie soll man hier Kultur in diese versnobte französische Liga-Kultur bekommen, wenn die Leute nicht mal Bouillabaise haben wollen. Na gut, dann eben Hausmannskost. Wir schmieren einfache Entenleberpastete-Brötchen vorher geröstet auf einem von Kastanien entfachten Feuerchen , damit der gout an Maronen mit in den Brotgeschmack übergeht und dazu öffnen wir diesen guten Roten, einen
Château Lafite Rothschild oder noch besser einen Château Margaux. Beat versuchte weiter zu sprechen aber es kam nur noch ein Grunzen aus dem Mund. Er schreckte hoch. Beat sass in seinem Bürostuhl im Trainerbüro und hat sich wieder mal im Traum verschluckt. An seinem eigenen Schnarchen fast verstickt, aufgrund der trockenen Kehle, räusperte sich stark. Er ging zum Aktenschrank und zog den Ordner mit der AUfschrift "rote Karten" hervor, entnahm ihm die Flasche Rotwein und schenkte sich ein Glkas ein. Na denn mal prost, wird schon werden.
Der alte Trainerfuchs Beat, eine echte Legende: Auf der Bank trug er seine grüne Trainingsjacke mit drei gelben Streifen, in der Küche seine grüne Schürze ohne drei gelbe Streifen – und in beiden Fällen hatte er nur ein Ziel: den Gegner taktisch auseinanderzunehmen.
Als der nächste Gegner, der FC Toulouse, angekündigt war, rieb er sich begeistert die Hände. „Heute gibt es kein gewöhnliches Abendessen“, verkündete er. „Heute serviere ich dem FC Toulouse ein Menü, das sie so schnell nicht vergessen!“
Zuerst stellte er einen großen Topf auf den Herd und nannte die Vorspeise: „Toulouse à la Baguette – mit leichtem Pressing“. Er schnitt Zwiebeln, Karotten und Knoblauch – jedes Stück exakt so fein wie eine perfekte Passkombination. Sobald die Zwiebeln brutzelten, rief er: „Druck machen! Die dürfen nicht ausweichen!“
Für den Hauptgang plante er eine Spezialität: „Toulouse im eigenen Saft, abgeschmeckt mit Saint-Étienne-Pfeffer“. Dazu gab es grüne Bohnen, denn der Trainer war überzeugt: „Etwas Grünes muss immer auf den Teller – und wenn es schon kein grünes Trikot ist, dann wenigstens das Gemüse.“
Während das Gericht köchelte, lief er nervös durch die Küche wie an der Seitenlinie. „Mehr Hitze! Enger stehen! Nicht anbrennen lassen!“
Sein Co-Trianer fragte vorsichtig: „Chef, sollen wir noch Salz dazugeben?“ Er antwortete: „Nein, Toulouse bringt genug Würze mit – die sind schließlich Tabellenzweiter!“
Als schließlich alles angerichtet war, präsentierte er sein kulinarisches Meisterwerk. Auf dem Teller lag das Gericht in perfekter Formation: Die Kartoffeln standen tief, die Bohnen verteidigten kompakt und die Sauce spielte geschickt zwischen den einzelnen Zutaten.
Der Trainer nahm einen Löffel, probierte und nickte zufrieden. „Ausgezeichnet. Außen knusprig, innen weich – genau wie Toulouse nach der 70. Minute.“
Dann klingelte es an der Tür. Der FC Toulouse war eingetroffen.
Der Trainer öffnete, verbeugte sich tief und sagte: „Bienvenue! Heute gibt es etwas ganz Besonderes: eine Niederlage mit Beilage, serviert in drei Gängen.“
Die Gäste setzten sich. Nach dem ersten Bissen wurde es still. Nach dem zweiten noch stiller. Und nach dem Dessert fragte der Christian F. Schmidt vorsichtig: „Könnten wir vielleicht das Rezept haben?“
Der alte Trainer lächelte verschmitzt: „Natürlich. Aber die wichtigste Zutat verrate ich euch nicht.“
„Welche?“, fragte CFS.
Beat hob den Kochlöffel wie eine Trophäe und sagte:
„Leidenschaft – und niemals den Gegner unterschätzen. Schon gar nicht, wenn er am Herd steht!"
...niemals im SuperU ein, da lassen wir nicht dazu herab. Auch nicht im Eh Leclerc oder Carrefour, alles Gauner. Denn in sozialen Netzwerken häufen sich Beiträge über angebliche Tricks, die von Angestellten großer Handelsketten ausgeplaudert wurden. Für den Geldbeutel ist es jedoch besser, diese zu vermeiden.
Pastete, Käsegebäck und Wein: Liebhaber eines guten Aperitifs können diese Zutaten laut einem Beitrag auf social media Kanälen zu
einem äußerst günstigen Preis bei Carrefour bekommen. Aber aufgepasst dabei handelt es sich um einen Trick. Demnach reicht es, online einen kurzen Fragebogen auszufüllen, um einen Schlemmerkorb für nur zwei Euro zu erhalten. Doch Vorsicht - dieser Aperitif kann deutlich teurer werden.
Es geht hier um einen Betrugsversuch. Das Vorgehen ist bekannt und wird mit verschiedenen Marken angewandt.Also Augen auf beim Kauf...im SuperU oder wo ihr immer hin geht mes amis.
Es war Freitag mittag die Sonne lacht, Beat nahm Blende acht und fokussierte auf das Geschehene dieser Woche. Wir haben einen Stadtausflug zur Stadt mit dem mittlerweile zweithöchsten gotischen Kirchturm weltweit hinter uns. Ein Klassenlehrer ist erkrankt, die Schulkassenspiel steht an mit vielen Proben und der Hund muss aufgrund undefinierbarer Krankheiten zu einem speziellen Tierarzt. Wie um Gottes WIllen soll
sich Beat hier auf die eigentliche Arbeit eines Fussballtainers konzentrieren, wenn die ganze Zeit jemand etwas will. Die Trainingsabläufe, wer ist fit, wer hat, Defizite in der Ballbehandlung, all diese Sachen sind doch zu betrachten. Aber nein, es rutscht alles wieder leicht in den Hintergund. So bleibt Beat Uhse nur mal wieder übrig sich auf sein Gefühl zu verlassen und ein sauberes Tippspiel abgeben.
...sich mir nichts, dir nichts, "oh non, schon wieder Freitag und ich habe noch nicht die Taktikanweisungen an meine Jungs herausgegeben." Also setzt man sich auf dem Dachboden unter die Dachschrägenfenster, lässt die aussenliegenden Rollläden herunter, um nicht geblendet zu werden und fängt an unterschiedliche Videos anderer Mannschaften zu studieren wie sie in den letzten
Spielen gespielt haben, dann kombiniert man das mit den gesperrten Spielern und den verletzten Spielern der kommenden Gegner. Haben wir ein Heimspiel oder Auswärtsspeie ? Wie hoch ist die durchschnittliche Auswärtsfahrerzahl des Gegners. Und mir nichts dir nichts, ist es schon soweit, dass man sich eine Taktik zurechtgelegt hat und die gibt man nur noch schnell weiter an die Mannschaft. Et voila! C`est c!
Eingeschlossen in seinem Dachgeschoss, umgeben von Tonnen von Akten und Büchern und Zeitschriften recherchiert beat seine Arbeitsergebnisse. Es war heiss diesen Sommer, so dass man sich jetzt ein bisschen Abkühlung gönnen könnte. Was liegt also näher als sich auf den Weg zu machen auf die Streuobstwiese und nachzuforschen, ob die Äpfel, Birnen, Nüsse und Zwetschgen üppig sind oder nicht. Tatsächlich war Beat studierter Hobby-Psychologe und Hobby-Pomolge, will heissen er kann mit
Äpfeln sprechen. Ja, das ist wirklich so, wenn er den Apfel anfasst kann er durch die Schwingung der Oberfläche den Säuregehalt und dementsprechend die Süße oder die Sauerkeit des Apfels erfassen. Manchmal sagt der Apfel aber auch einfach, "Alter, nimm die Finger weg, ich bin kein Apfel, sondern eine Zwetschge." So oder so ähnlich geht Beat auch bei der Überlegung seines taktischen Verhaltens bei seinen Spielgegenern vor...wir werden sehen ob ein guter Obstler rauskommt oder eher Apfelmus.
nein, nicht innerlich, sondern mehr äußerlich, wir wollen uns heute um eine wirklich gelungene bouillabaise kümmern. Also keine Fischsuppe sondern eine Bouillabaise. Wie macht man das also, wo fängt man , wo hört man auf. Zuerst mal besuchen wir den Helginho, bei dem gibt es wirklich guten frischen Fisch. Bei dem angekommen sagt der doch rotzfrech: "Du könntest genauso gut bei rubacava, bei CHristian F. Schmidt oder BLBAracus allenfalls noch beim Remstal Taktiker deinen elenden Fisch kaufen." Etwas
bedröppelt ging beat dann an den strand er, suchte ein paar halboffene Miesmuscheln, Austern, Sandwürmer, Krebseier und packte es alles in eine Plastiktüte. Als er zuhause in St.Etienne angekommen war, stank sein schöner Peugeot 504 familialeals ob sich der Atlantik hiein erbrochen hätte. Prima dachte sich beat, genauso muss sie riechen, ich muss sie eigentlich nur noch abpacken und MamaPfünf und HansKnese als Delicatesse de St.Etienne verkaufen, die werden diese Buialbaise in Ihren Lokalen sehr gut los. Bon appetite !
Oh Heimatland , wie konnte es plötzlich so heiss werden in diesen cis-alpinischen Gefilden in denen normalerweise das Thermometer nie über die 30 Grad kam. Beat ist mit seinem antiquierten Volkswagen-Transporter aus dem Jahre 1986 aber zielsicher über mehrere Alpenpässe gefahren als noch die Schafskälte regierte, letzte Woche. Vielleicht hat ihn das auch zu einem verhaltenen Setzverhalten veranlasst, so dass AS St.Etienne
mittlerweile wieder auf den letzten Tabellenplatz der Ligue 1 durchgereicht wurde. Wie soll man den hier in Frankreich Land gewinnen, wenn alle so wild um sich schiessen. Aber Beat ist dafür bekannt, dass er kein Kind von Traurigkeit ist und freut sich auf das Wochenende an dem er bei der jetzigen Hitze sicherlich sehr gut aufgewärmte Spieler auf das Feld schicken kann, die dann auch schneller und beweglicher sich dem Gegner in den Weg stellen.
Nein, nicht aus der Nase, vielmehr aus jeder Pore die sein Körper hergibt. Da hat man trotz der angenehmen Temperaturen von 38 Grad sich in den Keller des alten Mietshauses zurückgezogen mit dem Effekt, dass es hier unten auch 25 Grad hat. Wenn man aber aus dem Keller hoch geht und die Backofentüre...ähh Haustüre aufmacht kommt einem der wohlige warme Strom entgegen, der einem sonst nur südlich der Alpen bekannt ist oder aber gleich in der SÜdseee oder in Niederungen des südamerikanischen Landzipfels der Brasilien, Argentinien und Paraguay umfasst. Bom viagem!
...mal wieder, da sitzt man mitten in den österreichischen Bergen und ist froh überhaupt Netzempfang zu haben. Und dann poltert als erstes eine Nachricht der Spielbetriebsleitung ein, dass die gegnerische Mannschaft der Looser auch noch einen neuen Trianer hat. Oh no. Also nochmals alles überprüfen und überdenken und den Loosern ja nichts schenken. Abgesehen davon ist Beat sichtlich damit beschäftigt die Kinder im Teenager Alter bei Regen zum Wandern zu animieren, den Geburtstag der Frau zu vorbereiten, ja tatsächlich ist Beat der Urenkel eines führenden Konditormeisters und seine Schwarzwälder Kirsch rennt seinem Ruf voraus wie ...naja sagen wir mal ordentlich Kirsch aus der Flasche. So, Freunde der Tiroler Gemürlichkeit. Pfiat enk!
Ja Beat war der Verzweiflung sehr nah. Man streckte und reckte sich und doch war alles vergebens. St.Etienne blieb am Tabellenende kleben wie ein Kaugummi an der Schuhsohle. Und man kam konnte machen was man wollte, man kam von der Schuhsohle nicht weg. Beat wurde langsam ungeduldig. Lag es an der Taktik ? Lag es an den Spielern die mehr an der Konsole spielten, als dass sie sich auf die Waldwege, die Tartanbahn und das Spielfeld begaben zum Trainieren. Dann Beat selber, der gerade eine Wohnung
entrümpeln hat lassen und in dieser verlassen zwischen als den Schimmelnestern sich überlegte was alles zu tun ist., bevor man für eine Woche in die Tiroler Alpen aufbrach um sich zu erholen von all dem Berufs- und Familienstress. Doch da kam schon der Ruf: "Beee-aaaaat!"-"Denk daran noch das Futter für die Kaninchen zu holen!" Also ging Beat in die Scheune holte die Sense und ging mähen. Ein bisschen körperliche Ertüchtigung tat bestimmt gut und lenkte ab.
So, was war da los? Einfach nicht zum Training erschienen und dann auch nicht zum Spiel? Kann ein Trainer so was machen ? Darf er so was machen ? Wie oft das er so was machen ? Fragen über Fragen? Beat versucht Erklärungen gegenüber dem Präsidium zu finden. Doch entsprechen diese wirklich der Wahrheit oder sind das faule Ausreden ? Budenzauber ? Einen Kaninchenstall selbst gebaut will er haben ? Also keinen von der Stange und dann zum
selber zusammenbauen. Nein aus Holz, mit Drahtgeflecht, einbruchsicher gegen Füchse, Marder und Dachse. Ja so was gibt es bei uns im am Rande gelegenen Wohngebiet. Dann noch einen gekauften Tunnel anschrauben, damit die Viecher endlich alleine ins Aussengehege wandern und wieder zurück. Ob diese Hasengeschichten das Präsidium besänftigen können, oder ob Beat ganz bald von dannen hoppeln muss, werden wir in den nächsten Spieltagen sehen.
Riesige Tropfen tropften aus Beats Nase, hatte er sich doch wirklich unterkühlt. Und das obwohl seine Mannschaft nicht unbedingt ein Spiel für schwache Nasen abgeliefert hatte. Aber tatsächlich tut eine 3:4-Niederlage schon immnes weh. Und wenn man dann auch noch am dritten Spieltag ohne Punkte dasteht fragt man sich so langsam, woran liegt es ? Liegt es an der Mannschaft ? "Bien sur, tatsächlisch ist die Mannschaft mit in die Verantwortung!" oder liegt es asm Trainer ? "Oh mon dieux, wo dneken SIe hin, der Trainer ist immer nur so gut wie die Mannschaft spielt, oder was ?". Beat freute isch auf jeden Fall auf ein nächstes Spiel bei dem er all seine Kraft fokussieren wird, um nicht in den Absteigsgefielden stecken zu bleiben.
So, sechs Uhr aufgestanden. Zuerst die Alte-Herren-Gymnastik auf der Yoga-Matte gemacht. Dann mit dem Hund heute im Wald gewesen. Eine Stunde Eichelhäher, Buntsprecht, Klaiber und Rotkehlchen beobachtet. Blumen gegossen, Wäsche reingemacht in die Waschmaschine und ab mit der Zahnradbahn ins Büro. War noch was ? Ach so, ja elendlich verloren gegen so einen Eisenmalträtierer aus "to loose". Na ja, irgendwie ist die Spannung ein bisschen raus, wir hatten sogar keine Zeit am Wochenende Ergebnisse zu checken, da das ganze Wochenende Schultheater angesagt war. Heiliger Stefan was willst Du mehr. Allez les Verts ! Jetzt wird die Heimtorkanone ausgepackt, nehmt Euch in Acht, ich hab Euch etwas mitgebracht !
"So, gleich hab ich´s. Noch den Nagel rein, dann müsste die Unterkonstruktion fertig sein." Dacht sich so Beat als er den neuverlegten Kunststoff-Tunnel für die Kaninchen im Garten verlegt hatte, die die Kaninchen aus dem Stall in das Freigehege bringen sollten... und noch schnell diverse Stützen für das richtige Gefälle anbringen. Nur, dass es wie immer die letzte Schraube war, die quasi nicht traf. Die Folgen ? Der Kunststoff-Tunnel ging auf und oh Wunder, die Kaninchen hopelten heraus. Höchste Alramstufe, alle Kinder aus dem Haus zusammengetrommel
tund die grösste Lebned-Kaninchenjagd die es nördlich der Alpen gab ging mit lautem Gekreische und Gejohle von Statten. Es dauerte eineinhalb Stunden bis Prinz Lou, Maja, Boateng und Hobble-Frank eingefangen waren. Kurz nach dem die Riesenlöffler wieder im Satll saßen kam der Telefonanruf. "Beat für Dich!" "Wer ist es denn ?" "Ein Herr von einer Aufsichtbehörde, der meint mit Hasenwitzen dürfe kein TK erschlichen werden und er meint dies in den TK-Kontrollausschuß einzubringen, wenn Du nicht sinnvollere Zeitungsartikel schreibst."
Manchmal kommt es unverhofft und machmal weiss man gar nicht warum. So geschehen mit Beat Uhse. Vor ein paar Tagen meldet sich ein Freund über eine schon längst stillgelegte elektronische Postadresse. "Hast Du Lust, wieder einzusteigen?" Beat überlegt, "Nein danke, wenn ich nicht bei AS Saint Etienne auf der Bank sitze, dann geh ich da auch nicht hin." ("Seine Frau im Hintergrund: "Du
weisst ganz genau, dass wir diese Wochenende zu Svenja fahren, die eine Professur in emotionaler Intelligenz inne hat, da kannst du dich nicht mit so einem blöden Fussballspiel beschäftigen."). Beat schluckt, er denkt nach und tippt ganz schnell in die Tastatur. "ich komme, egal was passiert." Dann ruft er seiner Frau zu: " Ja Schatz, ich geh jetzt in den Garten (Hinkel-)Steine tragen und versetzen."