"Ja, so ist das meien lieben Freunde, wenn ihr erst mal angekommen seid, dann werdet ih sehr schnell die schwimmenden Inseln der Uros entdecken. Ursprünglich haben die Urus schwimmende Inseln gebaut, um sich vor anderen kriegerischen Inkas zu schützen oder zu verstecken. Gebaut werden diese Inseln indem man kreuzweise Lagen aus Totora-Schilf aufeinanderflechtet. Und immer wenn ein Angriff kam, wurde die Verankerung gelöst und die Uros zogen sich mit den Inseln auf den See
zurück. Das Totora-Schilf ist mit die wichtigste Lebensgrundlage am Titicacsee. Die Boote für den Fischfang und die Matten für den Bau der einfachen Hütten werden daraus gemacht. Manche nehmen es auch zur Mahlzeitenbereicherung. Und habt ihr mal was von der „Insel der strickenden Männer“ gehört. Nicht? Nein, na das erzähl ich euch morgen als "Gute-nach-Geschichte". Gute nacht Ole-Boy, gute Nacht Flo-Bob" "Gute nacht Grand-Pe."
pepe33 sass fast wie immer, aber auch nur fast, in der Kneipe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta, und vor ihm dampft der Pfefferminztee kleine Wölkchen in die kühle Morgenluft Tacnas. "Oh je", dachte sich pepe, "wo nehm ich nur, wenn es Winter ist, meinen frischen Pfefferminztee her." "Den Sonnenschein, der mich wärmt und nicht den Schatten. Die Mauern des Satdions von Bolognesi stehen sprachlos und kalt. Im
Winde klirren die Fahnen der Fans." " Aber mit gelben Früchten hänget und voll mit wilden Rosen mein Land in den Titicaca-See. Ihr holden Schwäne, und trunken von Küssen tunkt ihr das Haupt ins heilignüchterne Wasser."
Applaus brandete auf in der kleinen Kneipe. Ole rief noch: "Sollen wir Dich jetzt Frederick oer Friedrich rufen." Und alle stiessen zusammen an, am ersten von pepe33 organisierten Primera-Division-Poetry-Slam-Abend.
pepe33 sass fast nüchtern, aber auch nur fast in der kneipe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta und rutschte zum x-ten mal mit dem ellenbogen von der tischkante...hoppla, lag da nicht etwas auf dem fussboden. ein zerknüllter brief in vier zerknüllten teilen. pepe33 faltete ihn ahauf und begann zu lesen, er schien von senor dalton zu sein, der schrift nach:
Geliebte Brüder! Wenn Ihr diesen Brief bekommt, dann ist der wohl auch angekommen. Wenn nicht, dann lasst es mich wissen und ich schreibe Euch neu. Ich schreibe langsam, weil ich weiß, dass ihr nicht besonders schnell lesen könnt. Das Wetter ist bei uns soweit ganz gut. Letzte Woche hat es nur 2 Mal geregnet: Anfang der Woche 3 Tage und auf das Ende zu 4 Tage.Wegen des
Mantels den du haben wolltest Averell, Dein Onkel Marcel sagte, wenn ich den mit diesen Metallknöpfen verschicke wird es zu teuer wegen des Gewichts, deshalb habe ich sie abgetrennt. Kannst sie ja wieder annähen, denn ich habe sie in die rechte Manteltasche getan. Onkel Henry hat jetzt einen neuen Job. Unter ihm sind 500 Mann! Er mäht das Gras am Friedhof. Eure Schwester Lisa hat geheiratet und erwartet ein Baby. Wir wissen noch nicht welchen Geschlechts, darum kann ich Euch noch nicht sagen ob ihr Onkels oder Tanten werdet. Ich wollte noch 10 dollar reintun, aber der Brief war schon zu, Señor Alvarez Dalton
Mit Trainen in den Augen zerknüllte pepe33 den Brief, er entglitt ihm wieder auf den Fussboden und er rief, "Herr Wirt noch 'nen Pfefferminztee!"
...der Norweger ist kein Finne. Ziemlich gezeichnet vom letzten Cocktail Club Abend in pepes Lieblingskneipe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta dröppelte pepe33 zwischen dem Tresen und seinem Platz hin und her und sinnierte laut vor sich hin. "dreiundreissig, dreiunddreissig, dreiunddreissig..." Dann blätterte er wieder aufgeregt in seinem Mondakalender, da stand's: "Dreiunddreissig ist die Zahl, die die Anzahl der Tage festlegt, welche eine Frau nach der Geburt zu Hause bleiben
sollte. Sie durfte in dieser Zeit nicht den Tempel aufsuchen und auch nichts Geweihtes berühren. Aber die dreiunddreissig ist auch die Zahl der Vollendung, als Zahl des vermeintlichen Alters Christi." pepe blätterte in seinem Pass da stand: "Nachname: Navidad de nostra Senora. Vornamen: José, Hidalgo, Jesù, Pietro." Ne, is nich wahr...oder?, dachte sich pepe. "Herr Wirt, bringen sie mir noch einen pisco sour, ach was sag ich, bringen sie mir noch dreiunddreissig pisco sôur." Salu' !
"Also für den mojito nehmt ihr etwa Rum, ein bis zwei frische Minzstängel, am besten Hierba Buena, Eiswürfel, hier am besten crushed ice, Limettensaft, frisch gepresst und ein bis drei Teelöffel Rohrzucker, ob weiss oder braun spielt keine Rolle, zum Schluss füllt ihr noch ein bisschen Sodawasser dazu. OK?" Grosse Augen machten Markert, butters und Fidjestöl als pepe33 in einer weissen Kochschürze vor Ihnen stehend in seinem Lieblingsfleckchen dieser Erde einen Vortrag über gute Mixgetränke hielt. "Und was kommt dann
in den pisco sour?", lallte Senor Dalton, der unterm Tisch hervorgekrabbelt kam. "Ganz einfach, Pisco Sour wird mit 3 Teilen Pisco, je einem Teil Limonensaft, einem Teil Zuckersirup und einem Eiklar mit crushed Eis gemixt und ins Glas abgeseiht. Wichtig ist dann noch ein kleiner Spritzer Angosturabitter oder Amargo Chuncho dazu zu geben, wenn Ihr wollt könnt Ihr auch ne Messerspitze Zimt noch reingeben zum verfeinern." "Ahhh." Grosses Staunen und wohlwollendes Nicken, na eher schon Kopfwackeln...dann hörte man nur noch "Salu'".
"33 - in Worten dreiunddreissig. Was soll man dazu noch sagen. Einzig und allein ich habe das Recht diese Saison den Meistertitel zugesprochen zu kommen. Da können noch so viele Raumschiffe und buttrige Kolumnen hier durch die Primera Division fliegen oder liechtensteinische Alleinbesitzansprüche gestellt werden. Ich sag's noch mal, zum auf der Zunge vergehen zu lassen: Dreiunddreissig... Uhh das geht runter wie Öl, also Faxe-Öl. Naja
gut, gibt wieder so zwei neue, ein Alt-Bekannter aus dem Dalton-Clan und einer aus dem kandara-Clan, macht nix." Pepe33 wachte auf und hob den Kopf vom Tisch in seiner Lieblingskneipe bzw. seines Lieblingscafe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta. Er hatte einen seltsamen Traum, er war Revolutionsführer und hatte butters gerettet...und dann schwirrten zum Schluss lauter 33-Zahlen durch die Luft. "Einen Pfefferminztee, bitte."
Ich, pepe33 fuhr mit dem Schiff von Genua nach Lima, wo mich "Che"butters vom Hafen abholte, um unsere zukünftige gemeinsame WG zu inspizieren. Die kleine Bude befand sich im vierten Stockwerk eines heruntergekommenen herrschaftlichen Mietshauses an der Rampa mit Blick auf das soeben in "Lima Libre" umbenannte Hilton.
"Che"butters und Ole Gunnar "Fidel"stöl teilten sich ein Zimmer mit Ventilator. Ich selbst bezog eine kleine stickige Kammer neben der Latrine. Da stand er auch schon in der Tür: "Herzlich willkommen in Lima", sagte Ole Gunnar "Fidel"stöl und schenkte uns einen billigen Zuckerrohrschnaps ein, von dem er behauptete, dass es sich um Rum handle. "Den haben die Revolutionäre selbst gebrannt", fügte er nicht ohne Stolz hinzu und kippte den Inhalt seines Bechers in eine Öffnung auf dem Grunde seines Bartes. "Als wir noch studierten, hast du immer grossen Wert auf die tägliche Rasur gelegt", meinte ich zynisch. Mir kamen meine beiden Kumpel ziemlich verwahrlost vor. "Alle freien Perunaer tragen jetzt Bart! Auch dein Rasierzeug wird konfisziert werden!", lachte Ole Gunnar "Fidel"stöl künstlich und stopfte das nach Trester stinkende Loch mit einem Tabakkorken. Er salutierte und verliess die Wohnung. Ich spülte erst mal ab, um die Küche erkennen zu können, während sich "Che"butters an seine Schreibmaschine setzte. Er hockte im Schneidersitz auf dem Boden und tippte unerträglich kitschige Liebesgedichte, die er theatralisch intonierte, um meine Meinung darüber zu erfragen. "Was wird eigentlich meine Aufgabe sein?", unterbrach ich seine Schmachtkanonaden. "Du wirst mich morgen ins Ministerium begleiten, dann sehen wir weiter. Nikita "Markert" Chruschtschow kommt auf Staatsbesuch." Ich hatte mir die revolutionäre Aufbauphase in Peru beileibe anders vorgestellt, aber ich wollte kein Spielverderber sein. Die halbe Nacht lang reparierte ich im Hof "Che"butters alten Jeep: "Che"butters wollte am nächsten Tag nicht wie gewöhnlich mit dem Fahrrad am Regierungsviertel vorfahren. Wie gut, dass ich mein Werkzeug mitgenommen hatte.
"Venceremos", brüllte "Che"butters und stand mit zwei Miniaturtässchen frisch aufgebrühten Chicoreekaffees vor meinem Schlafsack. Der Morgen blinzelte in das offene Fenster meiner Kammer. "Die Revolution braucht keine Schnarchnasen", dröhnte er. Ich hatte einen Alptraum von einer Kondomautomaten-Sprengung gehabt und brauchte lange, um mich zu sammeln. Wir fuhren den Malecon entlang, wo sich bereits die ersten Angler eingefunden hatten. Es war ein herrlicher Morgen.
"Che"butters parkte den Jeep direkt vor dem Parlament. Ole Gunnar "Fidel"stöl und Nikita"Markert"Chruschtschow standen schon vor dem Haupteingang und verteilten Autogramm an die Frühaufsteher. "Guten Morgen, Genossen!", rief Nikita-Florian und knutschte uns ab. Er roch nach Alkohol und auch der Maximo Lider schien schon gebechert zu haben, als ich seinen ungeschickten Bruderkuss empfing.
Wir setzten uns in das
kleine Konferenzzimmer, wo Raul "PLM3", Castros jüngerer Bruder und Verteidigungsminister sowie Camilo"Hickersberger"Cienfuegos bereits mit Chicoreekaffee und weichen Keksen warteten. Ausser dem amerikanischen Geheimdienst in Form von Putzpersonal war niemand anwesend. Der Kremlchef packte eine kleine Atombombe aus und stellte sie auf den Tisch. "Dies ist mein Angebot...", flüsterte er gewichtig. "...Kommunismus plus Atombombe für Peru oder... Abbruch der Verhandlungen und keine Atombombe!", prustete er lachend hervor. "Kommunismus und Atombombe für Peru!", schrie Ole Gunnar "Fidel"stöl und unterzeichnete den Bruderstaatenpakt mit einer übertrieben schnörkeligen Unterschrift. "Du gefällst mir!", sagte Nikita-Florian und begrub den Oberperuaner unter schmatzenden Küssen. Che"butters" schaute mich an und verdrehte die Augen. "Das ist typisch "Fidel"stöl, flüsterte er mir ins Ohr, "er fällt alle Entscheidungen allein." Ich hasste Chruschtschow-Markert, ich hatte ihn schon immer gehasst. Doch jetzt kam er mir noch viel widerwärtiger vor mit seinem fetten schlitzäugigen Grinsen. "Er ist nicht nur der allergrösste Antiimperialist, er ist auch der allergrösste Depp", dachte ich und verliess die Tafelrunde, um an einem geöffneten Fenster Luft zu schnappen. "Alles setzen!" brüllte der Sowjet. "Auch der Schweizer! Jetzt wird gefeiert!" domingo zhait raez und Miccele servierten das zweite Staatsgeschenk: eine Fünf-Liter-Pulle Kartoffelschnaps, von dem Markert-Chruschtschow behauptete, dass es sich um Wodka handle. Die Mittagshitze kroch durch die Fenster als der Kanister den letzten Schluck ausspuckte. Ich hatte mir all die hundert Gläschen in den Kragen geschüttet und war nüchtern wie das Neugeborene einer Zeugin Jehovas. Nur mein Hemd war nass und stank entsetzlich nach Taiga. Die frischgebackenen Kommunisten und der dicke Russe lagen unter dem Tisch. Schnell entschärfte ich die Atombombe und warf den Zünder aus dem Fenster. Dann legte ich mir den Che"butters" über die Schulter und eilte mit dem Bärtigen huckepack zu dessen Auto. Der Jeep liess mich nicht im Stich. Ich raste zum Hafen. In diesem Augenblick gab das chilenische Frachtschiff NERUDA das Signal zum Auslaufen. Ich hastete humpelnd mit meinem besoffenen Gepäckstück über den Kai und bekam im letzten Moment eine der soeben gelösten Leinen zu fassen. Zwei Chilenen zogen uns an Bord. "Ist das nicht Ernesto Che"butters" Guevara?", fragte einer der beiden Matrosen. "Sehr richtig!", antwortete ich und schraubte meine ausgekugelten Arme zurück in ihre Pfannen. "Sorgen sie dafür, dass dieser Mann in Südamerika weitere Revolutionen anzettelt, er taugt nicht zum Beamten!" sagte ich und sprang in das Hafenwasser. Ich fuhr mit dem Jeep zurück in die WG, rollte meinen Schlafsack zusammen, schrieb Fidel"stöl" einen Abschiedsbrief "Merci für die schöne Saison 32" und ging zu Fuss zum Flughafen und nahm den nächsten Flieger nach Zürich.
"Ach was soll's, dann wird's halt nächste Saison wieder ein neuer Anlauf." pepe33 sichtlich erleichtert, dass dieser Spieltag endlich vorbei war, zeigte eine gewisse Entspannung. Sicherlich hatte man in der Meisterschaft gerade so ziemlich alle Ambitionen auf einen Platz verloren mit dem man nächste Saison international hätte mitwirken können, doch muss man nun andererseits auf der Hut sein, dass man nicht noch in einen Abstiegsstrudel hineingezogen
wird. "Also diese Saison ist ja ein ziemliches Chaos hier in der Primera Division. Vielleicht haben wir uns aber auch zu sehr von unseren internationalen Spielen ablenken lassen. Und wenn uns das internationale Glück und das nationale Pech weiterhin gleichmässig begleitet, werden wir der erste Zweitligist sein, der an der Copa Libertadores teilnehmen wird, oder gab's so was schon mal?" So ein ziemlich ermüdet wirkender pepe33 der in seinem Pfefferminztee herumstocherte.
...Schibbolethforschers. pepe33 nuckelte ganz gewöhnlich mal wieder an seinem Pfefferminztee in seiner Lieblingskneipe bzw. Lieblingscafe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta. Bei ihm sassen Skiflug-Ole, GröTaZ-Flo und butter-S. Auf dem Tisch stand ein klappriger Kassettenrekorder der Marke Hitachi Baujahr 1979. Gemeinsam lauschten sie den Ihnen zugesendeten Aufnahmen aus einem Cafe in Argentinien, ole drückte den Knopf: Person 1:" Super, Halbfinale Copa Americana gegen TK-Monster mit 4 TK
Rückstand. Wie die Peruaner es überhaupt geschafft haben. In der Best-Of-5 2:0 zurückgelegen und dann im 3. Spiel 0 Tore setzen." Person 2: "wenn demnächst die saisons 29 und noch schlimmer 30 aus der fifa-wertung fallen, siehts für uns ja echt übel aus. Marcel, Du musst also auf jeden Fall die Copa Americana gewinnen! Kann ja wohl nicht sein, dass der pepe einen Argentinier nach dem anderen aus dem Weg räumt!"
Breites Grinsen auf den vier Gesichtern, dann wurde mit Pisco sour angestossen.
pepe33 frug sich oft, was um Himmels Willen kann man eigentlich noch alles schreiben, um sich ein bisschen ein Zubrot zu verdienen. Das regelmässige Schreiben über die erzielten Ergebnisse ist langweilig. Das Schreiben über zukünftige Ergebnisse Phantasie oder Wunschdenken. Das Schreiben über die nackte Realität ist doch nach wie vor das Beste. Ja, wo fangen wir denn da am besten an. Vielleicht mit dem kleinen Bienenhaus, welches pepe33 sich herrichtet und in dem er irgendwann seiner Tätigkeit als Imker nachgeht. Nein, geht nicht, is ja noch nicht fertig. Dann vielleicht mit dem Riesenprojekt mit dem er gerade im Job beschäftigt ist, nein, zu gefährlich, könnte ja ne Art Dienstgeheimnis ausgeplaudert werden. Vielleicht über die Eröffnung der neuen
Suppenbar bei seiner Arbeit um die Ecke. Ah, Moment die Haustürklingel geht. "Tach." "Ja, bitte." "Ich komm von copamundial." "Ne, is nich wahr." "Doch, ob Sie's glauben oder nicht." "Ja, dass is ja mal ne Überraschung. Was verschafft mir die Ehre?" "Ich habe Ihnen was mitgebracht." "Och nö, das wär doch nicht nötig gewesen. Was is es denn?" "Hier is es, im Paket." "Au, da bin ich ja mal gespannt." "Ja, was ist dass denn?" "Ihre 0,3TK für den Artikel." "Jo Mensch, jo, vieln Dank, ne." "Jo, bitte. Tschö." "Jooo, tschö...och könnt nich jeden Tag so ein netter Herr von copamundial vorbeikommen? Das is ja nett."...
pepe33 war ziemlich abgekämpft nach Hause gekommen nach einem mühevollen und kraftraubendem Spieltag in der heimischen Liga, bei dem man Juarys Aufsteigerbande Club Universitario de Deportes gerade noch in Schach halten konnte, schliesslich führte Club Universitario de Deportes mit 1:2 bis zur 74. Minute, doch dann schlug Coronel Bolognesis Superstürmer Hidalgo Vazquez mit einem Doppelschlag in der 74. und 75. Minute zu und Bolognesi rettete das 3:2 über die
Zeit, als schon tric-o-tronic's CD Guadalajara AC an die Tür klopfte für das Copa Americana Viertelfinale. Völlig indesigniert verlor man auf heimischen Platz mit 2:5, das Rückspiel in der englischen Woche verlor man ebenso, zwar nur mit 0:3, doch damit steht man in der Copa Americana mit dem Rücken zur Wand. Vielleicht hilft uns ja der peruanische Methusalix, wenn pepe verdammt nochmal sein Name wieder einfallen würde, dann könnte er ihn um Rat fragen...
...geöffnetes Fass Ringnes Bayersk Lager. Nach einer über vierzehnstündigen Autofahrt mit zwei Frauen (39 u. 3), zwei Eimern voll gesammelten und noch nicht vollständig ausgedünsteten Muscheln(271), dänsichem Bier(1), einem Dreiwochenbart(21), Sonnenbrand auf dem Rücken(5) und sonstigen allerlei Nettigkeiten(100), die man sich aus dem Urlaub mitbringt bin ich wieder
"wohlbehalten" zu Hause angekommen. Sensationell sind wir noch nicht in den Abstiegskampf involviert und zu aller Überraschung auch noch in der Copa americana in den Viertelfinalspielen gelandet. Diese Woche muss ich mich zuerst mal vom Urlaub erholen und dann wieder meinen Copa-Pflichten nach kommen. Ich geh jetzt zuerst mal in die Dusche und werde mir eine Rasur gönnen, Skål!
..grøsst die peruanische Liga aus seinem Urlaub. Voller erstaunen stellt er fest, dass er sich zum ersten Mal gegen Real Academia in deren STadion behaupten konnte und dass gleich mit sechs zu eins. Nach dem all die Jahre zuvor, es immer eine kanppe ANgelenheit war, so war es diesmal eine ziemlich harte, før Real Academia. Auch das zweite Spiel konnte man før sich entscheiden, und
das gegen den neuen Tabellenføhrer. Und øbrigens Jungs, wenn ich dann nicht schweissgebadet in einem dænischen Internetcafe mit Frau und Tochter im Nacken sitze, "was machst du denn da" und "kannst du jetzt bitte kommen", dann kann ich euch auch wieder etwas vernønftigeres schreiben. Das versprech ich euch. So war ich der alte pepe dreiunddriessig bin. ;-)
"Ja was soll ich denn jetzt sagen, ehrlich gesagt ich weiss es mal wieder nicht. Lange hatten wir uns auf das schwere Spiel gegen den amtierenden Meister vorbereitet und versucht im paroli zu bieten. Und dann? Dann hatte der Meister von Ole Gunnar Fidjestöl Colegio Nacional de Iquitos richtig Ladehemmung und unsere Jungs wussten gar nicht wohin mit Ihrer Kraft. Die hätten SIe sich mal lieber gegen Josef
Hickersbergers Alcides Vigo aufgespart, da ging man nämlich satt mit null zu fünf unter. Uiuiui. Das wird alles noch..." Ein Klingeln stört die Pressekonferenz von Coronel Bolognesi - pepe33 zieht ein Handy aus der Tasche, drückt einen Knopf. "Urologische Praxis Dr. Pepegenesi, was kann ich für Sie tun? ...Aha, Inkontinenz...auch nachts, ja ... mhm...haben SIe es schon mal mit Pfefferminztee probiert?..."
...will ich gar nichts schreiben heute, denn ich bin körperlich und geistig am Anschlag, wenn da nicht die Aussicht wäre nächste Saison wieder international zu spielen. Immerhin ist in der Meisterschaft bisher alles ruhig im Pfefferminzteeglas. Und auch international kann man beruhigt weiter im Lieblingscafe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 sitzen bleiben und sichtlich den Pfefferminztee geniessen. pepe33 studierte daher in Seelenruhe die anderen Artikel der
El Saque 2.0. Was es nicht alles gab in PerU. Rubygates, Derbys, Skispringer, veraltete ZDF-Sendungen und ab und zu kam auch ein Raumschiff vorbei, das mit seinen Crew-Geschichten sicherlich den grössten Unterhaltungswert in der peruanischen Presselandschaft darstellte. Und man lag nach diesem ZAT wieder vor den argentinischen Kuhhirten in der CONMEBOL-Wertung. "Ach was haben wir doch für ein schönes Land ..."seufzte pepe33 und nahm noch einen Schluck Pfefferminztee.