Während es in der Primera derzeit überraschend anal zugeht, ist die Segunda vielmehr kanal unterwegs. Locker leicht wie die Iquitos durchs All und mit erschreckend wenig Aufwand gleitet Olimpico Somos Peru durch die Abwasser-Rohre der peruanischen Liga, während sich die Trainerlosen zur gleichen Zeit wegen der Patenschaft mit Uruguay leerballern.
Kein schöner Anblick, alles in allem - aber erfolgversprechend. Genau wie die Kanalisation
auch.
Zur Analyse der Liga ist des Weiteren zu sagen, dass es tatsächlich diese Saison auch in dieser zweiten Liga eine Art Abstiegskampf gibt. Da die Zahl der Mannschaften verringert werden soll, kann es gut sein, dass mindestens die letzten zwei der Endtabelle dran glauben müssen. Das wäre dann der direkte Weg in die Kläranlage. Dort wäre man dann wenigstens in guter Gesellschaft mit den anal ausgesonderten Stoffwechsel-Endprodukten der Erstligatrainer.
Es wäre so einfach gewesen. Alles war schon bereit. M.Power verkleidet als Hausmeister, absolut inkognito, unidentifizierbar, an seiner Seite Jesus-Maria S., sein Con-genialer möchtegernCo-Assistent, verkleidet als Hantel, sein bestes Stück verkleidet als Seil. Er wollte sich heimlich ein Ringnes Lager bestellen und mal ganz unverbindlich testen wie diese Brühe norwegische Brauspezialität tatsächlich so schmeckt. Doch dann tat er es doch lieber nicht, denn er hatte den Kittel lange nicht gewaschen und als er gerade auf die Toilette gehen wollte um ein paar Flecken mit Seife am Waschbeckens zu entfernen traf er KTG der ihn mit einer Partie Taschenbillard herausfordern wollte. Fluchtartig verließ er das Lokal und trat dabei seinem
Co auf das Seil. Dabei hätte es so einfach sein können und niemand wie Sie sehen, hätte ihn verdächtigt.
Nur gut dass wenigstens Fußballerisch alles in bester Ordnung ist.Wie El-Saque richtig feststellt ist M.Power nach dem einwandfreien Start so gut wie durch. Den ersten PLatz hat zwar Sir Dalton schon finanziell erworben dieses Jahr mal verdient aber Platz zwei bleibt ja für OSP noch übrig. Somit ist der ganze Aufstiegskampf auch schon gelaufen und der Rest streitet sich nur noch um die rosarote Kokosnuss, an der nur ein Trainer aus der Liga wirkliches Interesse hat.
Tor-Fan könnte außerdem noch etwas Spaß an dieser Saison haben, falls er zum nächsten ZAT doch noch zum Gegentor-FAn konvertiert.
..für diese Liga, als das mit Sport Coopsol und Olimpico Somos Peru zwei ehemalige Meister in den Abwasserkanal der Primera hinutergestrudelt werden, die die stinkende grüne Brühe mit dem Citrusfrischen Duft einstigen Erfolges, gut bezahlter Trainer und noch nicht ganz verstaubter Pokale erfrischen.
Für die Vereine, wobei uns Coopsol nur am RAnde interessiert, war die Entscheidung für die Zweitklassigkeit nicht ganz das Gelbe vom Ei.
Trotzdem oder eher sogar gerade deshalb
gab M.Power in der Vorbereitung auch keine Interviews. Er war schlicht nicht aufzufinden. Angeblich jagte er Chamäleons. Wie immer.
Sein Co-Trainer J.M. Santos jedoch lehtne sich dafür umso weiter aus dem Fenster und erzähte unserem Kollegen, er betrachte die Segunda als willkommene Gelegenheit zum Chillout.
Vielleicht sollte man sich jetzt schon Sorgen um den Wiederaufsteig machen.
Wer OSP und sein Trainergespann allerdings kennt, der macht sich nur Sorgen um die Chamäleons.
MEEP-MEEP! ... Feonnnnggggggg ...Zzzzzzzzoooschschschschsch...
[Standbild auf den Verfolgten] Oportunitas polymorphis marinii [Schwenk auf den Verfolger] Empowerus columbianis
[Die Szene läuft weiter] MEEP-MEEP! ...Schiuuuunggggggggg...
Ein Lama quert die Straße, fast kollidiert es mit dem knapp in Front liegenden Raser. Doch der duckt sich geschickt unter dem Lama durch. Der Verfolger erkennt das Lama zu spät, kann sich nicht mehr ducken ... doch zum Glück ist es schon aus der Bahn gestapft als er vorbeikommt. Doch was ist das? Der Verfolger kommt ins Rutschen. Das Lama hat sich über der Straße
erleichtert. Der hungrige Verfolger rutscht auf dem frischen Lamahaufen die Straße entlang, und bemerkt plötzlich dass er dabei immer schneller wird. Er holt auf den komischen Vogel auf. Kommt immer näher...
Doch der bremst plötzlich ab, bleibt stehen: "Blblblb". Der Verfolger rutscht zu weit, direkt auf einen Abgrund zu. Iiiiiiiiuuuuuuuuuuuuuuu... Kawummmmm!
Schnell erholt zückt der wütende Streuner eine neue Waffe: NMR-Pulver
Das muss helfen. Mit ein wenig Müsli vermischt, ein frischer Melonensaft dazu gestellt, das ganze liebevoll dekoriert auf einem Felsplateau ausgestellt.
Wenn das nicht hilft?
(Fortsetzung folgt)
Ruhig liegt sie da, die Skyline von Ayacucho. (bestehend aus zwei Hügeln einer Hütte, 33Palmen und dem kaum sichtbarern Vereinsgelände von Olimpico Somos Peru)
Das Abendtraining ist vorbei, die Sonne fast untergegangen und man fragt sich: geht hier bald noch mehr unter?
Es ist anzunehmen, denn das Wasser ist schon zu weit hineingeflossen...
...in Santos' Boot. Er wollte für das Manschaftsessen noch ein paar Fische aus dem Gartenteich fangen, doch das wird wohl nix.
Es sind harte Zeiten angebrochen. Kein Fisch, keine Siege, keine Lama-Rennen, weniger Zitrone auf den Crêpes, ein freier Platz im
Vereinsschrank, auf dem eigentlich ein zehnarmiger Gold- O-bus stehen sollte.
Was wird aus Olimpico Somos Peru? Der Absturz in die Zweitklassigkeit?
Die ersten Abstiegstouristen haben sich schon versammelt, in der Hoffnung, Seite an Seite mit einer Trainerlegende wie M.Power absteigen zu dürfen, gemeinsam in der Königsdisziplin des Fußballs, dem würdevollen Abgang, dem geordneten Rückzug, zu brillieren.
Doch was denkt eigentlich der Chef selbst, nach diesem seltsamen Doppel-Remis-0:0-6:6-Spieltag?
"Die Segunda ist für mich kein Thema...sie ist eine Liga."
Na, dann wissen wir ja jetzt Bescheid.
Man darf es getrost eine Frechheit nennen. In aufwändigster Arbeit unter Aufwendung all seiner kreativen Kräfte hatte Santos im Auftrag des Chefs extra eine ganze Zeile aus Sweet Home Alabama umgedichtet, um den ausgeschriebenen Preis für den besten Artikel der letzten Woche zu gewinnen und was macht der Kolumnist: er wirft das Handtuch... und was ist mit dem Preis?
Santos ist schwer enttäuscht! So eine Zeitverschwendung!
Man hatte extra einen Schrank ausgeräumt um den Preis hinein zu stellen. Was soll man jetzt bloß mit all dem Platz
anfangen? Wäre es Tabellenplatz könnte man ihn vielleicht noch für die Liga nutzen. Ist es aber nicht.
Immerhin, OSP fuhr diese Woche den ersten Sieg der Rückrunde ein und hat dank der grandiosen Höhe von 6:0 wieder einiges an Torverhältnis gutgemacht. Allerdings muss man dazusagen, dass Hicke den Spieltag nicht wirklich ernst zu nehmen schien um nicht zu sagen, es war ihm Wurscht. Scheißegal. Im Stadion war er jedenfalls nicht.
Egal, Hauptsache man verbesserte sich um einen Platz und hat wieder eine Mannschaft, die man von oben betrachten kann.
Was tut man, wenn man mit 1:12 Gegentoren aus den letzten zwei Spielen Platz 12 der Tabelle belegt und die Saison bald zu Ende ist?
Nun, wenn man Trainer von Olimpico Somos Peru ist und M.Power heißt, dann sonnt man sich in alten Zeiten. Man geht an den Strand, nimmt ein paar alte Kalender und breitet sie um sich herum aus. Träumt ein bisschen von einem Land in dem die zweite Liga angesehener war als die erste, schnupft dann ein paar Diasporen, einen Pfirsich Melgar hinterher, und dann die ganze zähflüssige Masse einfach mit einem kräftig gezogenen sog.
"Pfefferminztee" herunterspülen (im Klo), nachdem man zum zweiten Mal ihre Bekanntschaft gemach hat. Ein LAnd in dem "Trainer sein" einfach "Trainer sein" war, man war es einfach und zwar so richtig war man das: unkündbar, unfehlbar, unberechenbar, unbelehrbar. Ein beispielloser Schwachkopf der trotzdem oder gerade deswegen bei den Fans unvorstellbar beliebt war.
Das ganze am Strand, die Sonne scheint, die Butter schmilzt die Hunde essen kein dekadentes Chapi sondern die Kalender.
Singing sweet home Columbiana, is Saison noch lang ...?
Es ist still im Saal. M.Power tritt nach der 0:6 Pleite gegen Abstiegskandidat Union Huaral erst heute, am Mittwoch, 5 Tage nach dem Spiel vor die Presse.
Es trägt ein weißes Bettlaken über dem Kopf, sein Co-Trainer Santos hat einen Blaumann mit einem kleinen roten Punkt darauf an.
"Wie ihr seht haben wir uns heute entsprechend den Umständen verkleidet. Wie unschwer zu erkennen ist, als "Abstiegsgespenst" und als "nur ein Punkt in der Rückrunde". Dieses Phänomen ist auch als sogenanntes Markert Syndrom bekannt
und sollte hier bei uns eigentlich nicht auftauchen. WIr könnten jetzt nur einen Fehler machen, beziehungsweise ihr oder auch meine Vorgesetzten, nämlich die Trainerfrage stellen. Ich habe im Gegensatz zu anderen Erfahrung im Abstiegskampf und das wird uns noch helfen. Ich weiß bestens Bescheid wie man hinein und aber auch wieder heraus kommt. Vielleicht das erste besser, aber trotzdem. "
(M.Power verlässt die Bühne) Zwei Leute klatschen, eine Tomate fliegt, Santos wirft Bonbons in die Menge und verteilt ein paar Bananenchips.
(Santos ab)
Was versteht man darunter? Ganz einfach Folgendes: Man reitet aus, will etwas machen und macht es nicht. Statt dessen macht man gar nichts, außer ausreiten.
..und atmen, ok, sich am Lama festhalten vielleicht, aber eben nicht das was man unter "etwas tun" versteht.
Ob es deswegen allerdings gleich vollkommen sinnlos ist, ist für einen Außenstehenden eigentlich schwer zu beurteilen. Wer maßt sich an zu wissen, ob für jemand anderen das nichts was er
offenbar tut, nicht vielleicht Sinn macht. Zumindest könnte er es denken, dass es Sinn macht.
M.Power ritt aber gestern auf Papaya aus und stellte leider selbst fest, dass der Ritt weder Sinn machte, noch beabsichtigt war. Trotzdem ritt er und dann konnte man es nicht mehr rückgängig machen. Denn selbst eine für das Raum-Zeit-Kontinuum völlig sinnlose, gar überflüssige Handlung lässt sich nicht aus der Vergangenheit löschen.
Völlig sinnlos das Ganze!
DIe Ausgangsposition für Peru nach Tag 1 bei der WM ist bestenfalls bescheiden.
Da die Natinaltrainer über den Wm Auftakt noch nicht sprechen, suchten wir uns vorerst einen anderen Gast auf der Interviewbank. ...Mit mäßigem Erfolg.
Herr Power, Sie kennen die Kollegen Butters, Markert und Zeze ja nun doch schon aus fünf Jahren Primera Division. Wie schätzen sie die Lage der NAtionalmannschaft nach dem ersten Spieltag der Gruppenphase nun ein?
MP: "Nun, äh, wie sie wissen, das Maximalziel bei diese WM war Platz 3 ähem, auf diesem stehen wir ja momentan, aber so oder so wir haben jetzt einen Punkt, ebenso wie Finnland und Australien hat Null Punkte, Sambia ist vom Torverhältnis her unverhältnismäßig besser. So eine großartige Fußballnation wie Peru gehört einfach in eine WM, das haben Sie ja gesehen."
Lange unverständliche Sätze mit vielen ähs und ähems, gezielt zweideutige Aussagen, Umdefinierung der Ziele auf das Erreichte - das ganze gepaart mit einer
Portion zartschmelzendem Patriotismus. Man merkt das M.Power nach seinem VHS-Kurs "Politik für Anfänger" aus dem Vollen schöpft. (Der Fortgeschrittenenkurs wurde schon lange von niemandem mehr besucht, Anm. d.Red) Doch was in Kolumbien funktioniert hat, dass zieht hier im kritischen Peru nicht so schnell.
Wir haken nach: Wie denken Sie dann konnte es zu einem solchen, sagen wir taktischen Debakel, kommen?
MP: "Ich denke die Entscheidungsprozesse muss man sich bei diesem Dreiergespann etwa so vorstellen: Butters redet viel. Er hat die Befugnis der Taktikinitiative. Das heißt er bringt einen TAktikvorschlag ein. Fernando Zezezaros überprüft den Vorschlag auf Rechtsgültigkeit. Das ist denke ich auch nötig. Sie wissen schon Oktopusse im Tor und so, das ist alles nicht gestattet. Gut wir haben auch schon mit Lamas, aber lassen wir das. Markert jedenfalls entscheidet dann als unabhängiges Gremium - und unabhängig heißt in dem Fall unabhängig von dem Vorschlag - welche Taktik gespielt wird."
Keine Angst liebe Leser, es geht in diesem Artikel nicht darum, wie die gesendeten Punkte von M.Power in Kolumbien freudig begrüßt wurden. (Könnte daran liegen, dass sie noch nicht eingetroffen sind).
Es wird überhaupt gar nicht bis vielleicht höchstens kaum um Kolumbien gehen. Wir wollen Sie ja nicht immer mit den selben Themen langweilen.
Es geht lediglich um unseren neuen Zulauf: Hodges ist aus dem Land mit K ausgereist und hat in der
Segunda unterzeichnet. Das wäre dann Nummer drei.
Die Segunda übrigens wird - für alle die das nicht wissen - nächste Saison auf 12 Vereine reduziert. Alarmstufe rot also, wenn man absteigt. Wer weiß, welche Vereine dann die Segel streichen müssen. OSP sähe sich hier akut gefährdet, seit man sich weigerte, die Vereinsumbenennung anzunehmen. Zum Glück spielt man aber in der Primera und daran wird sich auch nichts ändern.
M.Power reitet auf seinem Lieblingsalpaka durch das Café an der Ecke und sucht 31,32, pepe33. Doch der ist abstinent. Mal wieder. Statt dessen findet er auf einem kleinen Seitentisch, auf dem noch eine, nicht fertiggerauchte Zigarre in einem Aschenbecher vor sich hin qualmt ein Skriptum: So transferieren Sie Ligapunkte zur Nationalmannschaft.
Punkt 2.3 andere Nation erregt sein Aufsehen:
"Malen Sie zunächt mit Ihrem Ringfinger und dann mit dem kleinen Zeh Quadrat und Dreieck in den Teichschlamm. Nehmen Sie dann ein Glas Cola, erhitzen es mit einem speziellen, wasserfesten Aqua-Draht und fangen die verdampfende Flüssigkeit ab. So: Grad-Test,
dann fangen Sie einen der hoffentlich dort herumlaufenden Wasservögel, vorzugsweise eine Tangente und binden die Flüssigkeit um den platteren Fuß. Anschließend nehmen Sie Nuss-Öl und tangens damit ihr Mofa zu drei Vierteln auf. Fahren Sie mit dem Federvieh an einen geeigneten Ort (vorzugsweise das Land, das die Punkte bekommen soll), halten Sie mit der linken Hand den Vogel und testen mit der rechten Winkel und Windstärke.
Wenn alles klappt, warten Sie was passiert."
M.Power ist ein wenig verwirrt. Er bestellt sich erst mal ein Pytha goras, äh.. Pita gyros und überlegt, ob er es nicht mit einem anonymen Brief probieren soll.
Nach dem Nationaltrainer Nr. 1 FLorian Markert (die Nummer steht in keiner Verbindung zur Hierarchie - hoffentlich) letztes Wochenende besiegt wurde, sind am kommenden ZAT nun die Kollegen Butters und Zezezaros an der Reihe und man möchte die Fans - insbesondere die kolumbianischen - nicht enttäuschen. Der Trainer reichte sogar den Vorschlag ein, sollte man 6 PUnkte gegen die beiden Team-Trainer holen, dass man dann 2 Punkte an die
kolumbianische Nationalmannschaft verschenken würde. Der kolumbianische Verband war sofort einverstanden und trug die Punte schon mal in die Tabelle ein, die C.S.F. behandelte Powers Antrag bislang so wie nicht eingegangen. Der Trainer hat jedoch die Hoffnung, dass Kolumbien weiterkommt noch lange nicht aufgegeben.
"Selbst der legale Weg ist noch möglich, wenn wir Mexiko besiegen! Kein Grund also, den Kopf schon in den Schnee zu stecken."
Abgelenkt vom WM-Qualifikationstrubel und dem Spitzenspiel gegen Sport Coopsol könnte Florian Markert abgelenkt genug sein um das ohnehin nicht ausverkaufte Spiel gegen die immer unattraktiver werdenden Olimpicos aus Ayacucho einfach zu übersehen. So könnte man hier durchaus 3 Punkte einplanen, wie man es in einem Heimspiel normalerweise ja sowieso tun sollte, doch bei OSP ist das seit der letzten Saison etwas zu optimistisch.
Auch wenn Coopsol und Alianza ja auch nur einmal Meister waren in den letzten 5
Jahren und in der letzten Saison auch nicht signifikant besser als OSP gelten die Spiele der Olimpicos zurecht nicht mehr als SPitzenspiele. Durch konsequente Arbeit am einem unspektakulären Image ist man neben Union Huaral zur Mittelfeldmannschaft der Liga geworden und M.Power wird kaum noch von Reportern belästigt. Das ist ihm momentan wohl leider das Wichtigste, wenn man sieht, wie Kolumbien mal wieder in die Wm vergeigt. Man ist gerade noch gut genug um den großen fetten Löwen mal ein wenig ans Bein zu pinkeln.
"Der Ole ist ein nordisches Gewächs -
drum setzt man hier am besten eine eins."
Anders als M.Powers Interpretation dieser Schlagzeile soll es hier jedoch um schlechte Gewohnheiten in der Kabine gehen.
Frei nach dem Motto Wer zuerst kommt malt zuerstverunstaltete bepinselte Co-Trainer Santos des Nachts die Taktiktafel des Chefs mit einer hoffentlich nicht ernst gemeinten unkonventionellen aber möglicherweise innovativen 10er Abwehrkette. Sehr frei nach der bekannten Erkenntnis der Apfel fällt nicht weit vom Stamm bewarf Power den Assistenten mit verfaulten solchigen, da er eben nicht damit rechnete, dass der aufmüpfige flinke Co vom Fallobst getroffen würde und wenn dann erst zu einen Zeitpunkte zu dem dieser gar nicht mehr wissen würde, wie der Zusammenhang zwischen Fehltritt und Strafe war, denn derzeit sind die Äpfel noch kaum willig zu fallen, ja nicht mal zu hängen um
nicht zu sagen noch gar nicht am Baum. Dummerweise rutschte Power bei dieser Aktion auf einem Haufen Pampashasenkot aus und musste erkennen, dass da was dran ist an der Redensart Kleinvieh macht auch Mist. ÜberraschenderweiseZum Glück Natürlich war dies nicht die einzige Erkenntnis die der Chef aus der nicht gewaltfreien Auseinandersetzung mit seinem Assistenten zog. Kochend vor Wut Die Situation souverän überblickend besann er sich auf die Worte jedes Ding hat seine zwei Seiten, drehte die Taktiktafel um, klebte sie mit der bemalten Seite an der Kabinenwand fest und beschrieb sie rechtzeitig vor Trainingsbeginn mit seinen hoffentlich etwas besseren stets wohlüberlegten AUfzeichnungen.
Und die Moral von der Geschicht: Entweder man versteht sich, oder man muss damit rechnen dass man bei einer Auseinandersetzung auch schnell mal auf Hasenkacke also wenn man gerade jemanden mit Äpfeln und so. .
Ein neues Jahr regt immer zum Nachdenken an, jedenfalls diejenigen, die dazu in der Lage sind - ganz allgemein, nicht speziell am 1.1. denn sonst wären es nicht viele.
So tut es auch ein bekannter Ex-Kolumbianer. (Aber auch erst ab dem 2.1.)
Es wird in diesem Ländervergleich nicht um Koks gehen, so viel ist klar und das sollte im Vorfeld geklärt werden, auch wenn dann einige nicht weiterlesen werden.
MAn sollte wissen, den durchschnittlichen Kolumbianer interessiert Koks null.
Er konsumiert es einfach.
Aber welcher Mensch interessiert sich schon groß für Sauerstoff... na also.
Vielmehr wird es darum gehen, ob in Kolumbien irgendetwas
besser gewesen sein soll als es hier in Peru ist. Das Land hat 2 große Ligen mit wenigen Trainern, im Moment nur eine. International erreicht man gar nichts um nicht zu sagen wenig.
Nur allein zu behaupten, dass Kolumbien eigentlich nichts - um nicht zu sagen gar nichts - hat, warum man sich wünschen könnte dorthin zurückzukehren, reicht jedoch als Beweis, dass es schlechter ist als Peru nicht ganz aus, sondern es reicht völlig aus.
Außer eben es hat dieses gewisse Etwas. Doch das ist schwer zu beweisen, denn jeder mag etwas anderes: Fußball.
Und den gibts in Peru auch. Mehr gibt es über eine 0:5 Niederlage nicht zu sagen.