(273) Bald ist Halbzeit der Saison, am kommenden Spieltag wird wohl in einem Dreikampf entschieden, wer Herbstmeister wird. Zeit auch für ein kleines Zwischenfazit nach derzeit 9 Spielen für Trainer Pippo in Finnland: Tabellensituation: Platz 5, oberes Mittelfeld, doch für Europa reicht es einfach nicht. Weder derzeit noch als Konsequenz aus dem diesjährigen Wettbewerbsverlauf für Pippo. Platz 5 plus Ausscheiden in der Gruppenphase = Note 4. Zeitung: Den Bonus konnte man mitnehmen, mehr aber auch nicht. Die Aktivität insgesamt lässt in Schottland doch sehr zu wünschen übrig, lediglich 3 weitere Kollegen sind aktiv. Das hatte man sich etwas anders vorgestellt mit mehr Geplänkel, Provokationen und einer Fülle von mitreißenden Artikeln. Weit gefehlt. Insgesamt Note 3 für Mittelmaß. Spaßfaktor Schottland:
Einige interessante Zeitungsartikel gab es, ebenso einige kuriose Spiele (5:4-Auswärtsniederlage bei Dundee United, 3:3 zu Hause gegen Motherwell). Mit 5 Punkten mehr aus diesen beiden Spielen stünde man auf Platz 2, aber was soll’s. Bis man die knorrigen Mitspieler durchschaut hat, dauert es wohl noch eine Weile. Daher Note 2 für den Spaßfaktor. Zurück nach Finnland?: So schlimm ist es hier dann doch nicht, außerdem wäre es eine Bankrotterklärung für Trainer Pippo. Und in Patenzügen ist man ja in Finnland so oder so vertreten, zuletzt für den alten Verein Allianssi Vantaa – welch ein Zufall! Also eher nein.
Zusammenfassend: Kein schlechter Einstand, eine gute Durchschnittsnote 3, Tendenz zum Verbleib mit Spannung, was die Rückrunde alles zu bieten hat. Hoffentlich mehr Erfolg und mehr Aktivität in der Zeitung!
(272) Damit haben Poison und der der alte Erzrivale CvL wohl zu Beginn der Saison nicht gerechnet, dass man den alten Kollegen Pippo so schnell wiedersieht. Doch schöner konnte es kaum sein, zum vergangenen Spieltag kehrte Pippo zum Allianssi Vantaa zurück und saß als Pate für 2 Spiele auf der Trainerbank. Und fuhr mit dem ansonsten trainerlosen Ex-Verein gleich mal 2 Siege ein, die den vormals
Tabellenletzten wieder ins Mittelfeld katapultierte. „Ehrensache, dass ich in schwierigen Situationen mal aushelfe“, so Pippo nach dem Spiel gegen Oulu, das eigentlich aber wie erwartet ausging: „Oulu kann schon seit Jahren in Vantaa keine Tore schießen, ist wohl Anweisung des Trainers oder so…“. Man darf gespannt sein, wie oft Pippo noch nach Finnland zurückkommt. Oder irgendwann dann doch wieder für immer?
(271) Das Aus aus dem Euopapokal ist (wie erwartet) schon eine Weile besiegelt, beim FC Livingston konzentriert man sich ab sofort nur noch auf den Ligabetrieb. Also fast zumindest… Jedenfalls eigentlich ein Muss, wenn man den europäischen Toto-Süchtigen eine Freude machen will, der derzeitigen Quote Glauben schenken darf und man mit den Vorschusslorbeeren auch zeigen könnte, dass man in den oberen Teil des oberen Tabellendrittels gehört. Zwei Heimspiele stehen nun an, es besteht also durchaus die
Möglichkeit, wieder Höhenluft zu schnuppern.
Dass es aber auch nach hinten losgehen kann und man munkelt, dass Pippo lediglich zum vereinfachten Schnapsbrennen aus Finnland nach Schottland gewechselt ist, könnte sich als wahr herausstellen. Die neu installierte Brennblase soll jedenfalls nach den kommenden 2 Heimsiegen feierlich eingeweiht werden, möglich, dass die eine oder andere Flasche auch nach Finnland exportiert wird. An die schnapsnäsigen Kollegen, die in ihren wöchentlichen Artikeln noch den VVV-Zeiten nachtrauern…
(269) Ein Heimsieg, eine Auswärtsniederlage, so lautet das Ergebnis der ersten beiden Partien in Pippos Neuland Premier League Schottland. Auf die Frage, wie die Ergebnisse bisher einzuschätzen seien, erhielt unser Reporter lediglich einen irritierten Gesichtsausdruck des Trainers als Antwort. Nungut, dass die Fragestellung in dieser Phase der Saison vielleicht nicht die sinnvollste war, kann man sich denken, aber
die Zeit für die Big Points wird sicher noch kommen. Ob auch für den FC Livingston sei noch dahingestellt, wichtiger erscheint Trainer Pippo indes, dass die Reserven auch noch für die Rückrunde reichen. „DA können wir genug Big Points machen, von mir aus einen nach dem anderen. 1:0 zu Hause und einen knappen 2:1-Auswärtssieg mitnehmen, da wollen wir hin. Und das spätestens in der Rückrunde!“
(270) Einen herben Rückschlag musste der Livingston FC am vergangenen Wochenende verkraften. Man hatte im Auswärtsspiel bei viel investiert und am Ende doch das Nachsehen, 5:4 lautete der Endstand. Mit einem knappen Sieg wäre man auf Platz 3 vorgerückt, nun steht man wieder im grauen Mittelfeld. Die nächsten 2 Spiele werden die Situation vermutlich kaum ändern, es sei denn, es gelingt diesmal auch auswärts ein knapper Sieg wie dem Gegner am Wochenende. Ob das jedoch beim augenblicklichen Tabellenführer gelingen wird, bleibt noch mit einem dicken Fragezeichen versehen…zudem muss Trainer Pippo auch noch die Mannschaft nach dem Ausscheiden aus der EuropaLeague neu motivieren!
(268) Die knappe 0:1-Pleite war zwar vom Spielverlauf her nicht unbedingt verdient, doch hätte Trainer Pippo seine Mannschaft etwas forscher einstellen können. Zumindest ein Unentschieden wäre ein guter Einstand gewesen, doch dazu muss man auch auswärts meist immer mindestens ein Törchen beisteuern. Nun steht also das erste Heimspiel an, und das auch gleich gegen die Glasgow Celtics. Ausverkauftes Haus mit knapp über 10.000 Zuschauern ist vorprogrammiert, Zeit, dem momentanen Tabellenführer zu zeigen, dass im Vorort von Edinburgh den Kelten ihr Stündlein schlagen kann. Doch abzuwarten bleibt dies noch genauso wie der Drang der Kollegen, mal in der Zeitung aufzutauchen...
(267) Nach jahrelanger Vereinstreue hat nun der einstige Erfolgstrainer Pippo in Finnland tatsächlich das Handtuch geworfen und wagt nun einen Neuanfang in Schottland. Äußern wollte sich der Trainer dazu nicht. Doch wird vermutet, dass er sich nicht allzu lange eingewöhnen muss: Das Wetter ist mindestens genauso nordisch-kühl, die Ligengröße passt,
und einige nicht allzu unbekannte Kollegen aus finnischen Zeiten wurden auch schon gesichtet: TerryButcher, ein Verwandter von megabyteus, DonHennes und waldbad, allesamt keine Unbekannten. Ob Pippo sich hier behaupten kann bleibt abzuwarten, immerhin schallen noch cafus letzte Worte nach: "Ein Land, in dem man sich nie zu sicher sein sollte". Man darf gespannt sein, was einen hier erwartet...
(266) Nach der Meisterschaft vor 2 Jahren nur Platz 9 in der letzten Saison, derzeit ebenfalls Platz 9 in der finnischen Liga. Kein gutes Zwischenergebnis, auch wenn noch 2 Spiele ausstehen und noch ein oder zwei Plätze gutgemacht werden könnten. Am Ende Platz 7? Auch nicht rosig, wieder einmal, und das trotz erhöhtem Engagement in dieser Saison! Dazu weiß man in Finnland, dass Pippo und dem Allianssi Vantaa im Europacup regelmäßig die Seuche am Fuß klebt. Bei den letzten 3 Teilnahmen war jedes Mal schon in der 1. Gruppenphase Schluss, davor in der 2. Gruppenphase. Kein Wunder, dass nicht nur das Management des Vereins „not amused“ ist, auch der Trainer hat andere Ziele. Und die könnten nächste
Saison auch außerhalb von Finnland liegen. Die Popularität der Veikkausliiga hat mit den letzten Trainerabgängen und einem weiteren Betrugsskandal in dieser Saison sein Übriges dazu beigetragen, dass auch Pippo wohl diesen Ligabetrieb verlassen könnte. Ein Neuanfang nach der Saison in einem anderen Land wäre nach 10 (registrierten) Saisons bei Vantaa ein sauberer und würdiger Abschluss. Wohin die Reise dann gehen soll? „Derzeit noch kein Kommentar, aber die vollgepackten Ligen mit 20 Vereinen liegen mir nicht, das weiß wohl jeder, der meine Copavita liest. Ich habe ein paar Favoriten, aber das Angebot muss passen.“ Nach 10 Saison mit 2 Meisterschaften und einem Vizepippo geht möglicherwiese eine Ära zu Ende…
Spätestens in diesen Tagen gehen die Spekulationen los, wie man 4 Tage vor Saisonende dem einen oder anderen Gegner noch ein Schnippchen schlagen kann. Bei der brütenden Hitze ist man da für jeden gedanklichen Anstoß von außen dankbar, um nicht selbst die grauen, gerösteten Zellen beanspruchen zu müssen. Da kommt der siegesgewisse Konkurrenztrainer Meister Lampe daher, tönt wie einst Franck Ribéry zu besten Zeiten
von Frauen, die man nicht versteht (oder bei denen man nicht weiß, ob sie noch minderwertig sind) und fühlt sich seiner Sache sicher. Sicher dahingehend, dass man ohne Ablenkung durch diese unverstandene Spezies in Ruhe eine Taktik für das Saisonfinale austüfteln könne. Doch weit gefehlt, schon ist eine bunter Strauß Blondinen, Brünette und Rothaarige unterwegs nach Rovaniemi, um die Konkurrenz mal so richtig durchzubürsten...
Das dürfte der vermutlich schnellste un unüberlegteste Artikel sein, der unter der Regie von Trainer Pippo je verfasst wurde: sinnlos, unverfälscht, ideenbefreit. Der Satzbau spielt keine Rolle, ebenso wenig die Zeichenanzahl oder Rechtschreibfehler. Wobei: die Zeichenanzahl für ein TK-Maximumzuwachs will man schon bekommen, doch wird hier nicht nachgezählt. Wenn der Verfasser glaubt, die 500er-Zeichenanzahl wäre erreicht, dann wird der Artikel sogleich als beendet beurteilt. Die Minute zum Schreiben dürfte gleich erreicht sein, wir drücken sogleich auf den Butto "Speichern" und lassen uns überraschen, ob der Zähler von 15,7 auf 16,0 springt. UNd los!
(263) Das mit der Zählerei der Zeitungsartikel ist ja so eine Sache für sich. Der Eine schreibt so unregelmäßig und wenig, dass es sich gar nicht lohnt, mitzuzählen. Im Zweifel lachen auch die Kollegen über die kleine Zahl, die da am Anfang eines Artikels steht, denn wenn es alle machen würden, sähe es für die Selten-Schreiber vermutlich recht unrühmlich aus. Bei Vantaa hält man aber an dieser Tradition fest: Am Anfang des Artikels soll eine Zahl stehen. Zumal mit dieser Zahl, in fett, invers, in Klammern und einem Leerzeichen vor dem Textbeginn, immerhin schon 19 Zeichen geschrieben sind. Nicht fair? Egal, Hauptsache, die Zeitung ist um einen Artikel reicher…
(262) Aufatmen bei Allianssi Vantaa. Ein Schritt in die richtige Richtung wurde gemacht, endlich mal wieder ein Heimssieg „zu null“, dazu noch etwas für die Tordifferenz getan. Das Beruhigt die Verantwortlichen und natürlich auch die Fans. Wir fragten nach, was das nächste erklärte Ziel von Alt-Trainer Pippo sei: „Wir müssen global denken und den
finnischen Fußball wieder nach vorne bringen, attraktiver machen. Nach dem Pokal-Debakel müssen wir auch hier ganz kleine Schritte machen, da beginnen wir als erklärtes Ziel vielleicht erstmal mit dem dritten Stern der Zeitungsaktivität. Unser Beitrag an dieser Stelle…“. Global denken, national handeln. Für mehr reichen die journalistischen Ergüsse diese Woche nicht…
(261) Statistiken und ihre Auswertung sind eine wunderbare Beschäftigung im Fußball, wenn der Ball gerade einmal nicht rollt. Deren Darstellung bietet sich auch umso mehr an, wenn es in die Rückrunde geht bzw. eine Halbsaison gespielt wurde. Doch dabei ist auch Vorsicht geboten, erst kürzlich war auf einer Pressekonferenz in der deutschen Bundeliga unrühmlicherweise ein Reporter (Boris Rupert) zum „Meister der unsinnigen Statistiken“ gekürt worden. Doch so weit wollen wir es hier nicht kommen lassen.
Fakt ist jedenfalls, dass der Herbstmeister Rovaniemi seine Heimspiele mit blütenweißer Weste überstanden hat. 6 Heimspiele (inzwischen 7) ohne Punktverlust bei gerade einmal 2 Gegentoren (weniger schaffte nur der FC Kiffen mit nur einem
Gegentor) sprechen eine deutliche Sprache. Abgesehen vom trainerlosen Kuopio trafen die Gäste schon 9 mal ins Tor der Heimmannschaft Vaasan, die in 7 Heimspielen aber dennoch erst eine Niederlage einstecken mussten.
Etwas interessanter ist die Gäste-Statistik: FC Kiffen hat auf des Gegners Platz noch kein Tor erzielt (0:19 Tore), während der HJK mit 11 Toren schon 2 Siege einfuhr. Myllykosken schaffte gar mit nur 8 Toren 3 Auswärtssiege, alle Achtung. Und was sagt das ganze nun für die nächsten Spiele aus? Nichts! Ganz genau, so wie jede andere dämliche Darstellung von Zahlen und Statistiken nämlich auch. Denn der Ball ist schließlich immernoch rund, das Runde muss ins Eckige und das Spiel hat mehr als 90 Minuten. Alles beim alten trotz der vielen Zahlen…
(260) Auch Uli Hoeness wechselt zum AC Oulu!
Nachdem Skandaltrainer CvL Anfang der Woche den angeblichen Transferhammer des Jahres mit Mario Götze in die finnische Liga verkündet hatte, folgt nun aus Insider-Kreisen eine bislang nur inoffiziell bestätigte Nachricht, dass auch der sich im Steuersumpf befindliche Präsident des fast-Champions-League-Finalisten Bayern München zum AC O wechseln soll. Angeblich sei der noch ohne Fußfessel auf freiem Fuß befindliche Uli H. bereits in Finnland gesehen worden. „Kein
Kommentar“, so CvL allerdings nach dem heutigen Training. Verständlich wäre, wenn Uli H. eine neue Herausforderung suchen würde. Der Workaholic-Manager kann nur unschwer vom Fußballgeschäft lassen, würde die Gelegenheit finden, in der abgeschiedenen nordfinnischen Stadt wieder abzukühlen und könnte mit einem passenden Verein für die nächsten Skandale sorgen. Wie man es ohnehin aus dem Norden gewohnt ist – provokant, unkonventionell, machtgeil. Demnächst also Oulu-Heimspiele mit Hoeness-Wurst im Stadion. Mahlzeit.
Es lebte einst auf seinem Schloss
Der Graf von Lezz – so hieß der Boss!
Er hatte Knechte und 'ne Magd
Und die ging Samstags auf den Markt.
Sie kaufte Fleisch und Obst und Wein
Und’s Gräflein lud zum Essen ein
In seine weiten Schlosseshallen
Wo Teppiche von Wänden wallen
Und Speis‘ und Trank bereitgestellt
für Gäste aus der Copawelt:
Da kamen Lehntola und Keim
Und Andi von Hidetalein
Und Pippo gar im Prachtgewand
Und Meister Lampe angerannt
Und MiKu, Barney Stinson gar
Und restliche Finnlandia-Schar.
Man ward versammelt – Stimmung
gut
Und trank den Wein mit frohem Mut
Und Wodka aus der Heimdestille
Wo’s Gräflein sagt: „die kost ‚ne Mille!“
Da springt von Lezz vor’s Rednerpult
Und greift sich’s Mikro – angelullt
Und grüßt die finnischen Kollegen
Mit einem Prost – von Amtes wegen.
Denn Vizemeister müssen laden
So ist’s der Brauch in den Dekaden
Die Amtskollgen und den Meister
Ach übrigens: Semon! – so heißt er!
Gehuldigt werden und die Pein
des Vizes - da in dessen Heim!
Verspätet‘ Glückwunsch von der Schar
Prosit, Neujahr dem HJK !
(258) …oder „How I met your mother“, fragt sich der Trainer des kommenden Gegners von Allianssi Vantaa, FC Inter Turku bzw. dessen Coach Barney Stinson, wohl ständig. Oder war es dessen bester Freund? Egal, die Frage ist am kommenden Spieltag jedenfalls vielmehr, wie man das Tor trifft. Das scheint für die Mannschaft aus Turku mit bisher 10 erzielten Treffern in 2 Spielen wohl weniger das Thema zu sein, vielmehr stellen sich die anderen Ligakollegen die Frage, wie der Verein mit seinen Kräften bis zum Ende der
Saison vernünftig wirtschaften will. Trainer Pippo hat jedenfalls seiner Vierer-Abwehrkette nochmal ins Gewissen geredet, „hinten dicht, und dann die kontrollierte Offensive, wie sie König Otto erfolgreich praktizierte“, lautet die Devise. In Vantaa ist man sich jedenfalls jetzt schon sicher: Das kommende Spiel wird - - - es kommt gleich... L E G E N D Ä R, genau! Der Skandal um eine geplante Vereinsumbenennung rückt dabei schon wieder in den Hintergrund, aber nichts ist ja auch so langweilig wie die Nachrichten von gestern…