Ein Kommen und Gehen in Südafrika, schlimmer als im Nagelstudio bei First Lady Claudelle. Erst verschwindet der vom harten, Kräfte zehrenden Meisterschaftskampf gezeichnete Mandelator und dann nimmt auch noch Trainer „Keule“ Jähnig einen Missionsauftrag an und verschwindet in Richtung Elfenbeinküste. Und ward nie wieder gesehen. Ist als Nächster nun Massai Uno an der Reihe?
Die Gerüchteküche brodelt. Nach einem miserablen Saisonstart (Platz 15) und einem stets überforderten Trainer (Meisterschaft als Saisonziel) sieht sich das Präsidium von SSU offenbar gefordert und sucht schon nach etwaigen Nachfolgern. Sambia-Präsident Horst Meier und Trainer-Urgestein Herbstar sind potenzielle
Kandidaten des glücklosen Massais. Das Prekäre daran: Herbstar ist der Vorgänger von Uno! Es steht offenbar nicht gut um den weißen Massai. Der Abstieg vor vier Saisons wird dem Trainer immer noch angekreidet. Obwohl, ja obwohl Gerd Müller sei Dank, dies nirgendwo in den Datenbanken hinterlegt ist.
Was sagt Massai Uno eigentlich dazu? „Ganz ehrlich, ich weiß nicht, wer auf so eine dermaßen bescheuerte Idee gekommen ist. Und welche hirnlose Tippse darüber überhaupt einen Artikel schreibt. Schreibt doch lieber über Vulkanausbrüche, Ölkatastrophen, Floskelgeneratoren oder den Clooney in der Mvela. Aber das hier? Da fehlen einem echt die Worte!“, so der Trainer von SSU…
In einem verzweifelten Akt, ausgelöst durch einen der wenigen lichten Momente in seinem von Alterssenilität und Demenz geplagten Leben, hat Traineroldie Mandelator seine sieben Sachen gepackt, sein Altenheim verlassen und ist mit dem Rollator nach Sambia durchgebrannt. Ein schmerzhafter Verlust für die südafrikanische erste Liga. Ohne Frage. Da ließ Massai Uno es sich natürlich nicht nehmen ein kleines Gedicht auf einen der ganz Großen Südafrikas vorzutragen.
„Lieber Mandelator, ich danke Dir.
Ich danke Dir, ich danke Dir sehr.
Ich danke Dir, das fällt mir doch sehr schwer.
Ich
danke Dir, danke Dir ganz toll.
Weiß gar nicht, wie oft ich noch Danke sagen soll. Massai Uno schaut auf seinen Vorlesezettel und stöhnt laut auf, d. Red..
Ich danke Dir, der Titel hier war für die Katz.
Dies sage ich Dir in diesem Satz. Massai Uno nuschelt hörbar „Achja, wer hätte das gedacht? Anm. d. Red.
Ich danke Dir, das fällt mir wirklich doch sehr SEHR schwer.
Danke, danke, danke sehr.
Ich danke Dir für das Absenken des Alterschnitts.
Ich danke Dir für die Artikel mit Wortwitz.
Und ein spezielles Dankesehr
für die vielen 6:6en von Dir.“
When I get older, I will be stronger. They’ll call me freedom, just like a wavin’ flag.
Die Lage spitzt sich zu. Wäre nicht die gute Hinrunde gewesen, wären die SuperSportler nun wohl gar nicht in die heikle Situation gekommen, in der sie jetzt stecken. Dem sympathischsten Verein Südafrikas droht das Spiegelbild der letzten Saison. Damals gelang dem Verein von Massai Uno erst zum letzten ZAT hin die Inbesitznahme des fünften Platz, der zur Qualifikation für den Confederation Cup berechtigt. Nun gibt es zwar einen
Starterplatz mehr, doch die Anforderungen für eine Qualifikation sind diese Saison ungleich höher. Die fünf Vereine vor SSU werden sich keine Patzer mehr erlauben und die Konkurrenz im Nacken ist stark. Zu stark. Die Kaizer Chiefs und City Sharks warten quasi nur auf einen Ausrutscher.
Aber so ist es halt. Der Wind dreht sich und wird nie aus der einen Richtung kommen. Vielleicht wird es ja jetzt ausgleichende Gerechtigkeit geben und die Sharks berauben SSU dieses Mal um den internationalen Startplatz.
Das große Saisonfinale steht bevor. Ein Feuerwerk der Unterhaltung und der Spannung. Der Meisterkampf ist so spannend wie nie. Der Abstiegskampf dagegen nicht, aber das ist auch nicht wichtig. Absteigen tun in Südafrika eh immer nur Andere…
Für SuperSport United geht es in der jetzigen Saisonphase vor Allem nur noch um Eines: Platzierung halten, koste es, was es wolle. Und nebenbei die Shepherds als Meister verhindern. Das wird wohl einer der Gründe sein, warum Massai Uno erklärt
hat, er werfe jetzt den Fehdehemmschuh. Irgendeiner müsse das ja tun. Er erkläre sich dazu bereit dem an Fahrt gewinnenden Saisonfinale die Geschwindigkeit und den Drive zu nehmen. Er verstehe sich jetzt als einer Derjenigen, der die alten Werte bewahren müsse und vor Allem die alten südafrikanischen Gesetze der Copaphysik einhalten muss. Wo kämen wir denn hin, wenn die Arcadia Shepherds Meister werden? Im nächsten Moment müsste man ja die apokalyptischen Reiter um die Ecke reitend erwarten…
Die SuperSportler haben eine miserable Auswärtsbilanz. Elf Schüsse fanden in der Fremde ihren Weg ins Tor, eigentlich gut. Das miserable daran ist aber, dass dies nur zu einem Auswärtssieg geführt hat. Niederschmetternd. Wäre da nicht ein Team, das noch schlechter auswärts ist.
Uno dazu: „Selber schuld! Alter schützt vor Torheit nicht. NEIN! Ich meine jetzt nicht den Manderollator, der Carlos ist
doch selber schuld. Das 6:6 war so vorhersehbar wie beispielsweise das 6:6 in einem Heimspiel der Shepherds in der Rückrunde oder eine Lebensmittelvergiftung nach einem Besuch im Gasthaus zum Roten S.“ Wie auch immer sind nach dieser Aktion die Chancen auf einen erneuten Einzug in einen afrikanischen Pokalwettbewerb gen Null gesunken. Und das wird sicherlich nicht die letzte 6 gewesen sein, die Uno sich einfangen musste…
Der Höhenflug der SuperSportler hat ein jähes Ende genommen. Im Confed-Cup hatte man sich gegen die Kamele verzockt und ist mit 21 Gegentoren ausgeschieden. In der Prem ist der Herbstmeister nun sogar aus den CL-Rängen herausgerutscht. Wir warten auf die Gesetze der Schwerkraft, der freie Fall kann kommen.
Die Schwerkraft ist schon ein echtes Miststück. Die Überflieger von SuperSpocht zieht sie auf den Boden der Tatsachen zurück, sodass sie bald eine üble Bruchlandung hinlegen werden. Trainer wie
Manderollator lässt sie die Randerscheinungen des Alterns ersichtlich erscheinen: Da, wo früher mal noch ein strammer Bauch war, hängt nun eine schwabbelige, hängende Wampe. Im Alter gewinnt die Schwerkraft den Kampf gegen den Körper und zieht so ziemlich alle Körperteile nach unten. Das gebrechliche Kreuz bei alten Menschen, die Brüste bei Frauen, der Bauch bei Männern. Leider nur den Bauch bei Männern, alles Andere bleibt auf Normalgröße. Die Schwerkraft ist halt schon ein echtes Miststück.
Das Gasthaus zum Roten S entwickelt sich immer mehr zum absoluten Trendsetter in der südafrikanischen Gastronomie. Es hagelt sensationell gute Rezensionen der Kritiker, das Gasthaus ist gut gefüllt und die Prominenz Südafrikas gibt sich ein Stelldichein im In-Restaurant aus Johannesburg.
Die Geschäftserwartungen sind blendend beim Gasthaus zum Roten S. Man erwartet eine Umsatzsteigerung von 50 % und eine Steigerung des Periodenüberschuss um 20 % für das nächste Jahr. Grund genug also eine neue innovative Spezialität
zu wagen: Ab sofort wird die Keule To Go angeboten. Der Kassenschlager, die Jähnig-Keule, wird nun mundgerecht zum Mitnehmen angeboten. Die Experten sind sich einig: Eine geniale Idee! Als besonderes Add-On wird eine griechische Tsatsiki-Sauce dazu angeboten, die Hellenic Creme. Erst dann entfalte die Keule ihr wahres Aroma und wird zu einer Geschmacksexplosion der Sinne. Man müsse nur aufpassen, die Nebenwirkungen können aufs Gemüt schlagen und zu Magenverstimmungen führen, wenn man nicht genügend Beilagen dem entgegen gesetzt hat.
Hippelig wie ein Drogenjunkie, der auf die erste Lieferung Weed im neuen Monat wartet, konnte Massai Uno es nicht erwarten die Ergebnisse der neusten Auswertung sich anzuschauen.
Sauber analysiert war es ihm fast klar, dass nach dem ZAT die Tabellenführung winkt. "Und das, obwohl ich seit dem vierten ZAT eigentlich kein TK mehr haben sollte laut Paulo und Jähnig. Ja ja!", gab Massai Uno prahlerisch zum Besten.
Da gehört es natürlich zum guten Ton, dass Massai Uno als Spielleiter von SSU zum
Feiern der Herbstmeisterschaft seinen ganzen Verein* zum Essen im Gasthaus zum Roten S eingeladen hat. Im Gegensatz zu Mandelator, der wohl eine vergorene Jähnig-Keule gegessen hat, mundete es allen.
* Eine billige Rechnung, da der Verein inklusive Uno nur aus fünf Leuten besteht: Loddar, der Greenkeeper, Rosario, die mexikanische Catering-Frau und Krankenschwester, Joey, der Chauffeur und zugleich Kassenwart ist, sowie Mbala, der Präsident, Manager und Facility-Manager ist. Ehrenpräsident Herbstar war auch zugegen.
In der heutigen Ausgabe der „Besser Kochen“ schenken wir unsere Konzentration dem Gasthaus zum Roten S in Pretoria, das eine erstaunliche Erfolgsgeschichte hinter sich hat und schon jetzt zu den gastronomischen Big Five Südafrikas gehört.
Wie wir alle wissen gibt es ja die Big Five, die die fünf großen Säugetiere darstellen, die ein jeder auf einer Safari gesehen haben muss: Der große Elefant, der mächtige Löwe, das gefährliche Nashorn, der grazile Leopard und der haarige Eigenrauch. Daneben gibt es noch die gastronomische Big Five, die aus der Voodoo Lounge, dem Spotz, dem Nagelstudio, dem Arcadia-Shepherds-Sportheim und dem Gasthaus zum Roten S besteht. Ein jedes bildet eine andere Facette Südafrikas ab und gilt als ein kulinarisches Ereignis der Sonderklasse. Das Gasthaus zum Roten S sticht hierbei besonders hervor, da es das kulinarische Highlight der Big Five abbildet.
Im Gasthaus zum Roten S gibt es allerlei, was den Gaumen verwöhnt. Besonders hervorzuheben ist hier das Gericht des Hauses, der Röchelnde Rochen au Vin, der liebevoll zubereitet mit einem Hauch von Estragon jeden Genießer in ein Reich
der fernen Sinne abschweifen lässt. Ein Traum! Wem Meeresfrüchte allerdings nicht behagen, der darf sich gerne an der triefenden, saftigen Jähnig-Keule verköstigen, einer sudanesischen Spezialität, die allerdings flambiert serviert wird. Obacht, manch Einer hat sich daran schon die Zunge verbrannt (Gruß an dieser Stelle an den Massai. Schmecken Sie wieder was?). Aber das Gasthaus zum Roten S steht den großen Fünf-Sterne-Restaurants natürlich in Nichts nach und lässt für die kleinen Kulturbanausen unter uns auch einen herzhaft erfrischenden, knobilen, zwiebilen Hellenic Gyros im Angebot. Und selbst der ist eine wahre Wonne!
Wer Lust auf einen heißen Aperitif hat, dem ist der Lumumba Speziale zu empfehlen, der den Magen erst auf die richtige Temperatur bringt. Ein Geheimtipp ist Mvela-Cocktail, oder auch Mpumalanga Cosmos genannt. Ich sag’s Ihnen, wenn Sie danach noch geradeaus laufen können, können Sie auch mit den Russen um die Wette trinken.
FAZIT: Das Gasthaus zum Roten S ist DAS In-Restaurant Südafrikas und sollte auf jeden Fall einmal aufgesucht werden. Wer das nicht getan hat, hat in Südafrika definitiv was verpasst.
es ist an der Zeit für eine Auszeichnung, die Ihresgleichen suchen wird und unvergleichbar sein wird. Gute Artikelschreiber werden bei Copa mit einem Copa Award für den „Zeitungsschreiber der Saison“ ausgezeichnet. Sehr gute Artikelschreiber, die geile, interessante, spannende, witzige, spottende Artikel schreiben, die sich weit über dem durchschnittlichen Niveau der Zeitungslandschaften befinden, werden allerdings mit dem Copa-BIER ausgezeichnet. BIER steht für Bleistift in Ehren und ist eine Trophäe, die ab April rückwirkend für den Kalendermonat März vergeben wird. JEDER kann einen Artikel bei der Jurz einreichen. Egal ob’s der eigene oder von jemand Anderem ist.
Die hochkarätige Jurz besteht aus den Herren Skinny Norris (13. in Sambias erster Amateurliga), Santa (12. in der Mvela Golden League), Chrille (Absteiger Algeriens in der letzten Saison) und Dugarry (traute sich bislang noch gar nicht auf den schwarzen Kontinent). Hmm,
okay. Zum Glück gibt’s für solche Anlässe noch das fünfte Jurz-Mitglied, Massai Uno. Einer muss ja das seichte Niveau anheben...
Wo waren wir stehen geblieben? Richtig, das Vorschlagen von Artikeln bei der Jurz. Man kann Artikel über eine In-Game-Mail oder eine Private Nachricht im Forum einreichen. Einreichungsfrist für Artikel, die im März geschrieben worden sind, ist der 2./3. April. Ihr habt also noch massig Zeit, um bessere Artikel als diesen hier zu schreiben (keine große Hürde). Schließlich soll die Trophäe ihren ersten Gewinner in einem Südafrikaner finden.
Abgestimmt wird im Forum gegen Mitte April. Dort wird dann auch das Ergebnis verkündet. Die Nationalität des Siegers dürfte ja jetzt nur noch Formsache sein...
Euer massigster Massai Uno.
PS: Für besondere Anlässe behält es sich die Jurz vor, einen Sonderpreis, den OUZO, auszugeben. Seid überrascht, wen es trifft! ;-)
Nämlich spätestens am 30. April, wenn er um 19:03 Uhr erkennen muss, dass es abermals nicht für den Titel gereicht hat.
Massai Uno, bekennender Mandelator-als-Meister-Kritiker und aus den Internationalen-Plätzen-Herausrutschender, steht mit dieser Meinung wahrlich nicht exklusiv da. Bevor die Shepherds-Pfeife Meister wird, wird eher Claustaler getrunken. Oder es ertönen die Kaizer Chiefs aus den Lautsprecherboxen. Aber eine Schwalbe macht noch lange keinen Meister. Oder etwa doch?
Oder es wird super Sport gespielt am Ende der Saison. Ne, das ist eher unwahrscheinlich. Das ist genauso gewiss wie ein Sirtaki-Tanz nach dem 30. Spieltag. Oder ein Schorsch Clüüny in der Castle Premiership.
Tja, die liefern im Moment andere ab. Massai Uno beschränkt sich im Moment darauf, was er am besten kann: Misserfolgstrainer sein.
Das Sturmhoch der letzten Saison wird sich als laues Lüftchen erweisen. Es war auch schon eine mittelgroße Überraschung als Uno so unverhofft wie die Jungfrau zum Kinde die Qualifkation für den Confederation Cup geschafft hat. Ein Erfolgserlebnis.
Aber das kann gar nicht Massai Unos Handschrift gewesen sein. Unmöglich. Da wird irgendjemand anderes ihm in die Arbeit gesprochen haben. Oder irgendjemand gut geschmiert worden sein. Egal, hauptsache alles wieder normal. SSU = super sportlich unerfolgreich.
Warum Paulo Rechtschreibfehler in seinen Überschriften einbaut
Das wissen wir allerdings auch nicht. Vielleicht war er von der Idee seines Artikels so beseelt, als dass er ihn schnell zu Papier bzw. Tastatur bringen wollte. Oder…
… er war so außer sich, als er gesehen hat, wer von der Tabellenspitze grüßt. Ausgerechnet Intim-Erzfeind Massai Uno erreichte genau jetzt schon das, was Mandelator diese ganze Saison verwehrt bleiben wird. Für ihn ist es doch genauso wie mit dem griechischen Halbgott, Sisyphos. Er hat die Aufgabe aufbekommen, eine schwere Felskugel einen Berg hochzurollen.
Schafft er dies, ist er vom Hades befreit und findet sein Seelenheil. Doch immer genau in der Sekunde bevor er kurz davor ist, löst sich der Stein und rollt wieder herunter. Er muss von vorne anfangen.
Genauso verhält es sich mit Paulo. Die Kugel ist die Meisterschaft und der Berg die Castle Premiership. Es ist schon sehr masochistisch, wenn man jedes Mal kläglich scheitert und zuschauen muss, wie irgendwelche Pappnasen Meister werden. In dem Fall verzichten wir aus Respekt gegenüber Paulo auf weitere Häme und lassen Rechtschreibfehler Rechtschreibfehler sein.
Ein interessanter Freitag steht SuperSport United bevor. Zuerst muss man beim einstigen Hall-of-Fame-Ersten sich beweisen um anschließend im Heimspiel gegen die Schäferhunde die weiße Weste zu wahren. Einfach ist was Anderes...
Die kommenden Spiele und der Druck, der seit der letzten Saison auf SSU lastet (Erfolgsdruck, was ganz Neues unter Misserfolgs-Trainer Massai Uno), machen die Saison zu einem einzigen Balanceakt. Nicht umsonst sucht Uno Abwechslung außerhalb des täglichen Fußballgeschäfts.
Er mutiert zum Party-Massai. Nach jedem Sieg geht's ins Spotz, nach jeder Niederlage ins Nagelstudio. Unentschieden gibt's unter Uno nicht. Schon gar nicht dusselige 3:3...
Der Uno ist im Partyfieber. Er lässt die Wände im Spotz krachen. Und nicht nur dort. Auch vor der Voodoo Lounge und dem Nagelstudio kennt er kein Pardon. Ein wahres Party Animal. Warum er feiert weiß dagegen Keiner.
Nicht mal der Uno. Er sagt, das läge an seiner Religion. Statt dem Sabbat Year gäbe es da das Party Year. Oder so. Hauptsache Feiern und Party. Das ganze Leben ist wie ne Riesen Party, sagt er. Aha.
Der Rest der Liga stimmt beeindruckt dem Urteil Mandelators ein, er hat einfach ne Vollmeise. Da hilft jede Erklärung nicht. Wie beim Wendler. Braucht man dafür auch nicht...
Die Zeichen mehren sich, dass in Algerien allmählich die Lichter ausgehen.
- Das erste Zeichen dafür ist ja bekanntlich, dass ein gewisser Chris (CAF) dort Meister geworden ist. Und das sogar noch sehr überraschend. Jemand, der in den letzten zwölf Saisons auf dem schwarzen Kontinent 53 Vereine betreut hat...
- Das zweite Zeichen ist, dass im Gegensatz zu Südafrika kaum Nachfrage nach einer zweiten Liga besteht. Wie
immer ist Südafrika reizvoller und zieht mehr Leute an als die damals von NMRs versuchte Division 2.
- Und das dritte ist ja wohl, dass wir jetzt unser eigenes Krabbenviech bekommen haben. Der Doc, der den akademischen Grad genauso widerrechtlich bekommen hat wie unser aller Lieblings-Doppel-Accounting-Ich-schlaf-mich- einfach-mal-in-die-Castle-Premiership-hoch-und-keiner-merkt-es-Doc Strange, ist neuer Trainer der University. Passt wie Arsch auf Eimer.