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COPA NEWS

Ganz plötzlich wieder im Rennen
Na gut, der Meisterschaftszug ist für Waitakere City, wie für zwei Drittel der National League, ganz gewiss schon abgefahren. Die derzeit „heißesten“ Anwärter auf den neuseeländischen Titel sind zugleich Gastgeber des WCFC in den zwei anstehenden Auswärtspartien. Dabei gilt die Aufmerksamkeit der Rovers um Liga-Maskottchen Markert dem Prestigeduell bei Miramar und dem dritten Sieg zum möglichen Grand Slam. Vielleicht bietet Waitakere gerade das die Chance, dem Überraschungserfolg bei Ulis Rotsocken gleich einen weiteren Sieg in der Fremde nachfolgen zu lassen.
Immerhin

verteidigt man in dieser Woche den vierten und letzten internationalen Startplatz, auf den man durch den punktverlust- gegentorlosen vergangenen ZAT nach oben gespült worden ist. Weiter nach oben ist der Weg jedoch (zu?) weit und im Rücken lauern sechs mehr oder weniger aussichtsreich positionierte Verfolger. Darunter auch das derzeitige TK-Monster Dunedin, dass sich bislang (aber wie lange noch?) auf seine Pflichtaufgaben zu Hause konzentriert hat. Und es erscheint, trotz seines Triumphes im HT-CopaCup, wenig wahrscheinlich, dass Kolumnist Raven der Konkurrenz in Neuseeland nun einfach so den Vortritt lassen wird.
09.04.2010 13:53 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Hokuspokus oder großer Zirkus?
Vom Slope Point der National League Tabelle grüßt diese Woche erstmals das in dieser Saison nicht weniger als enttäuschende Waitakere City von Zauberlehrling Simsalatschkin. Der neuseeländische Harry Potter - nur in Gutaussehend und Ausgewachsen - begeisterte im vergangenen Jahr die copaweite Öffentlichkeit mit seinem Trick, die sichergeglaubte Meisterschaft und mit ihr eine siebzigprozentige Oddset-Quote zu versenken.

In dieser Saison soll nun die zweite Hälfte

des Kunststücks folgen, mit der Pilatschkin die Illusion - wahlweise die des Publikums oder seine eigene - erst so richtig perfekt machen will. Zu diesem Zweck bzw. weil es sich gerade anbot, hat sich Waitakere City in den Tabellenkeller begeben und seine Oddset-Quote dadurch auf niedrige 2,6 Prozent gedrückt. Für die Rückrunde verspricht der umgeschulte ehemals erfolglose Fußballlehrer einige magische Momente, und sei es nur das böse Erwachen des eigenen Vereinspräsidiums.
25.03.2010 19:15 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Unerhörte Vorwürfe gegen Waitakere
Dem Tabellenvorletzten Waitakere City steht neuer Ärger ins Haus. Nicht genug, dass man die letzten zwei Halbserien letzten Endes vergeblich gegen einen rapiden Abwärtstrend angekämpft hat und sich auch am letzten Hinrunden-ZAT nicht aus den Niederungen der National League lösen konnte. Nein, nach einer in dieser Hinsicht äußerst schmerzhaften 1:2-Heimniederlage gegen den neuen Titelfavoriten Napier sieht sich das Team von Antiheld Pilatschkin in der Ligakolumne öffentlich dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung ausgesetzt.

Hintergrund: Durch zwei knappe und kraftsparende Auswärtssiege haben sich Florian Markerts Rovers pünktlich zum Ende der Hinrunde im Meisterschaftsrennen in eine komfortable Ausgangsposition gebracht.

Verständlich, dass die bis dahin aussichtsreich platzierte Konkurrenz hinter solchen Ergebnissen eine Verschwörung wittert, für die es zur Stunde jedoch keine Anhaltspunkte gibt.

Die Pressestelle Waitakeres sah sich durch die Anschuldigungen immerhin zu einer knappen Erklärung veranlasst: "Die Aufregung im Verfolgerfeld der National League ist für uns durchaus nachvollziehbar, allerdings stützen keinerlei Indizien derartige Verdächtigungen, mit denen wir hier in aller Öffentlichkeit konfrontiert werden. In der derzeitigen Lage ist Waitakere City mit dieser Niederlage am wenigsten gedient und hinsichtlich der scheinbaren Dominanz Napiers sei die Liga an unser letztjähriges Schicksal und ihr Zutun erinnert!"
19.03.2010 15:01 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Warten auf die Trotzphase
Zu einfach hat sich Waitakere vergangene Woche in der Fremde wieder die Butter vom Brot nehmen lassen und so ging es für Plitschplatschpilatschkins Vorstädter in der Tabelle folgerichtig wieder in den Keller. Nur gut, mag man sich bei dem in dieser Saison fortgesetzten Abwärtstrend Waitakeres denken, dass die National League im zu jungforsch gestarteten Miramar seinen Prügelknaben gefunden hat. So wurde Fenris in den vergangenen Wochen buchstäblich ans Tabellenende gekloppt und macht sich so kurz vor Ende der Hinrunde fast schon als Fix-Absteiger aus.

Zumindest in dieser Hinsicht kann man beim City FC ein Stück weit beruhigt,

aber nach dem bisherigen Saisonverlauf doch keineswegs zufrieden sein. Nach der letzten verkorksten Rückrunde gibt man sich vor der schadenfrohen Konkurrenz nun immer noch Woche für Woche der Lächerlichkeit preis und auch die VCPbSP-Kolumne spart dabei nicht mit Häme. Pilatschkins Kredit aus der starken Hinrunde der vergangenen Saison ist bei den hernach umso erwartungsfroheren Fans Waitakeres jedenfalls lange schon aufgebraucht.

Nun steht man mit zwei Heimspielen zwar vor allem unter Zugzwang, aber auch wieder vor der Gelegenheit, im großen Mittelfeld der National League mitzumischen und die vorlaute Konkurrenz zurechtzustutzen.
11.03.2010 13:17 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Lieber Osterhase...
Keine Zeit für aufwendige Analysen des vergangenen ZATs. Für das eingegangene Risiko ist man mit vier Punkten in jedem Fall nicht ausreichend belohnt worden. Zudem hat man gegenwärtig mit einem gewissen Zeitdruck zu kämpfen, der einem nicht mal die Beantwortung beider Copa-Quiz-Fragen ermöglichte. Die größte Rolle spielen dabei natürlich die andauernden Osterfeiertage, von denen sich Waitakere City vor allem eine sportliche Auferstehung erhofft. Eine wichtige Rolle wird dabei Spielen, inwieweit man die durchwachsene Heimbilanz noch aufpolieren kann. Und für diese Saison bitte keine Unentschieden mehr!
02.04.2010 18:28 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Kreative Schaffenspause
Kaum lobt die Copa-Gemeinde in Eigenregie eine monatliche Auszeichnung des herausragendsten Zeitungsartikel aus, zwingen Zeitmangel und ein kreatives Tief Mao, einen ansonsten begeisterungsfähigen Redakteur in die Knie. Das über seinen außercopatadorischen Pflichtaufgaben zermarterte Schreibzentrum setzt keine inspirative Thematik, keine gewagten Satzkonstruktionen und Wortneuschöpfungen mehr frei. Die ägyptische Kolumne hatte darunter als erstes zu leiden, die Auszeit in Portugal und Neuseeland vergangene Woche deuten auf keine Verbesserung hin. Für die kommenden Wochen werden auch Uruguay und zuletzt vielleicht sogar Ägypten auf Maos schriftliche Impulse verzichten müssen, so leid es ihm tut.
05.03.2010 15:03 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Himmlische Wendung
Ohne dass die Verträge der in den letzten Wochen so enttäuschenden Torhüter zum Seelenheil aller City-Fans bis dato aufgelöst werden konnte, beurlaubte Waitakere am vergangenen Wochenende beide Akteure dieser göttlichen Komödie zwischen den Torpfosten. Zuvor hütete niemand anderes als Torwarttrainer Gabriel Michaels das Gehäuse in den Spielen gegen die meisterlichen Red Sox und den Vorjahreszweiten Waikato.

Und diese Umstellung zahlte sich aus, präsentierte sich doch die gesamte Defensive durch diesen Wechsel gleich wie in anderen Sphären. Zwar musste man in der

ersten Partie gegen Ulis Hitzköpfe noch drei Gegentreffer zulassen und blieb selbst ohne Torerfolg, doch bescherte die konzentrierte Abwehrleistung im folgenden Heimspiel dem nunmehr Tabellensechsten einen knappen 1:0-Erfolg.

Die Sache "Waitakere City gegen Todd G. Vatter" geht derweil am Arbeitsgericht Auckland in die nächste Instanz, wo darüber entschieden werden soll, ob die in einer Auflösungsklausel festgelegte Abfindung auch in australischen Seelen beglichen werden kann bzw. ob der Passus "menschliche Seelen" Kreaturen von der Nordwestinsel nicht grundsätzlich ausschließt.
19.02.2010 15:20 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Unterirdische Torsteher
Neun Gegentore in zwei Spielen, so die erschreckende Heimbilanz des neuseeländischen Erstligisten Waitakere City. Vor allem die beiden neuverpflichteten Torhüter, gegen Miramar Luke Ciffre und zuletzt gegen Central United sein Ersatzmann Robert "Bob" Belze, machten dabei keine gute Figur. Die vergangene Woche anberaumte sportärztliche Untersuchung beider dem Verein vor der Saison als Teufelskerle angepriesenen Keeper ergab keine neuen Erkenntnisse.

Nach einem Schamanen der Maori hat die Vereinsleitung nun auch einen Priester mit weitergehenden Nachforschungen

beauftragt. Schließlich äußerten beide Akteure schon in den ersten Trainingseinheiten des Jahres ihr Unbehagen unter dem Lattenkreuz ihr Werk verrichten zu müssen. Ihre kryptischen Antworten auf die Frage, wie die Tore oder Pforten bei ihrem letzten Arbeitgeber beschaffen waren, gaben wenig Aufschluss über ihren angestammten Tätigkeitsbereich.

Die Verantwortlichen Waitakeres stehen unterdessen mit dem Agenten der Spieler Todd G. Vatter in Verhandlungen um die Auflösung der Verträge. In der Torwartfrage muss man sich nun himmlischen Beistand erhoffen.
12.02.2010 13:33 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Teuflischer Torsteher von Sinnen
Ein furioser Saisonstart hätte es für den jüngst so viel gescholtenen Sergej Pilatschkin werden können. Beim Aufsteiger aus Wellington setzte sich Waitakere City scheinbar unbeeindruckt von den Negativschlagzeilen der letzten Monate mühelos mit 4:2 durch und nahm im anschließenden Heimspiel gegen die Hinterbänkler Miramar von Viertelaustralier Fenris die Tabellenspitze in Angriff.

Doch an diesem unglückseligen Tag schien der Leibhaftige in den City-Schlussmann Luke Ciffre gefahren zu sein, dessen

merklich eingeschränkte Hand-Augen-Koordination ihm bei den eigentlich kümmerlichen Angriffsbemühungen der noch von einer Heimniederlage desillusionierten Gastmannschaft keine große Hilfe war. Im Anschluss an das peinliche 5:5-Unentschieden schaltete die Vereinsführung umgehend ihre medizinische Abteilung zur Untersuchung des Vorfalls ein. Mit ersten Ergebnissen darf freilich nicht vor kommender Woche gerechnet werden. Trainer Pilatschkin ließ jedenfalls die Torwartfrage für die kommenden Partien noch unbeantwortet.
05.02.2010 14:41 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Mundabwischen, weitermachen!
Mit gänzlich leeren Händen steht Waitakere City-Coach Sergej Pilatschkin nach der desaströsen Rückrunde, die ihm das Haifischbecken National League da vergangene Saison bereitet hat, nun doch nicht da: Eine Goldene Tasmania schmückt seit dieser Woche die bis dahin noch behelfsmäßig mit Überraschungseierfiguren bestückte Pokalvitrine seiner Loft im Westen Aucklands.

Schon einige Tage zuvor konnte der von den

Vorschulgazetten der Nordwestinsel ehrfurchtsvoll als Plitschplatschkin gefeierte Übungsleiter seine vom Kurzurlaub heimgekehrte Mannschaft zum Trainingslager in Taupo begrüßen. Nach den üblichen Einheiten Kitesurfen und Skydiven ging es am Donnerstag direkt weiter in die Hauptstadt, wo beim unverhofften Aufsteiger Team Wellington heute das erste Saisonspiel ansteht. Nun gilt es also, die vergangene Halbserie abzuhaken und an die erfolgreiche Hinrunde anzuknüpfen.
29.01.2010 13:47 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Harte Worte aus Waitakere
"Die gesamte Rückrunde war ein Griff ins Klo", ereiferte sich Sergej Pilatschkin nach den Niederlagen gegen Napier und die Red Sox am heutigen Abend. "Auf den ersten Blick scheinen wir in der zweiten Saisonhälfte einfach nur alles falsch gemacht zu haben, was irgendwie ging und in der Hinrunde noch gelang. Aber blieb uns eine andere Wahl? Der Spielplan war, auf gut Neuseeländisch gesagt, australisch und zwang uns immer wieder zu selbstmörderischen Vorstößen. So auch diese Woche, oder wer kann gegen TK-Monster Dunedin in diesen Tagen noch ernsthaft mit einem Dreier rechnen? Nur wie jedes Risiko, das wir in den letzten Wochen eingegangen sind, blieb es auch diesmal erfolglos."

Nicht weniger ungehalten sieht der Coach Waitakeres den Schmähungen seiner Ligakonkurrenten entgegen: "Die können sich ihre Analysen sonstwohin stecken, hören sie! Ist ja nicht so, als

hätten sie unser Team zur Saisonmitte ganz uneigennützig zum Topfavoriten ausgelobt. Die Quittung dafür sieht man ja beim Blick auf die Rückrundentabelle: 47 Gegentore kommen nicht von ungefähr, ist ja nicht so als hätten wir uns nur zu blöd angestellt", zieht Pilatschkin aufgebracht vom Leder und räumt nur zögerlich möglicherweise begangene Fehler ein: "Natürlich hat sich der ein oder andere über unsere Kamikaze-Attacken verwundert die Augen gerieben, aber in keines dieser Spiele sind wir unüberlegt gegangen. Wer macht ganz Neuseeland glauben, Waitakere hätte im Schmusekurs mit Napier oder Waikato die Meisterschaft erringen können? So werdens halt die Red Sox, ist mir einerlei. Die haben ja jetzt mit ihrem 6:4 gegen Waitakere wie alle anderen auch ihr Rückrunden-Soll erfüllt", sprach's und zog sichtlich angefressen von dannen.
05.01.2010 23:42 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Waikato bombt die Red Sox ins Titelrennen
Das Titelrennen in der National League ist seit dem vergangenen ZAT so spannend wie nie, stehen doch spätestens seit dem schicksalhaften 6:6-Unentschieden zwischen Waitakere und Waikato vier Anwärter auf Augenhöhe gegenüber.

Die Tabellenspitze eroberte für diese Woche zunächst Markerts Napier City Rovers, auf die mit zwei Heim- und vier Auswärtsspielen jedoch das härteste Restprogramm wartet. Vom ersten Platz musste sich nach vielen Wochen erstmals das lange als klarer Favorit gehandelte Waitakere City verabschieden. Mit vier allerdings nicht auf die leichte Schulter zu nehmenden Heimspielen scheinen Pilatschkins Mannen noch die beste Ausgangslage im Titelrenne zu haben. In den Red Sox Manawatu hat sich schon in den

vergangenen Wochen ein neuer Konkurrent um die Meisterschaft angekündigt, der durch die Selbstzerfleischung der Spitzengruppe nun endgültig deren Triumvirat gesprengt hat. Mit den größten Kraftreserven und einem günstigen Spielplan scheinen Uli Hoeness Titelchancen so groß wie noch nie zu sein. Die Lage Waikatos ist nach dem Super-GAU bei Waitakere am vergangenen Dienstag dagegen nicht mehr ganz so aussichtsreich. Mit Punktezahl, Rest-TK und Spielplan sprechen alle Faktoren im Titelrennen gegen Hofas Truppe, die die abschließenden ZATs als Außenseiter bestreiten wird.

Zu einer treffenderen und objektiven Analyse vor dem großen Saisonfinale wird sich dann in der nächsten Woche sicher unser ausgenüchterter Kolumnist bEreit finden.
03.01.2010 14:38 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Immer noch voll dabei
Wir sind weiter gut im Rennen, so das angesichts dreier Niederlagen in Serie überraschende Resümee der Verantwortlichen Waitakeres über die zurückliegende Woche. Das liegt vor allem daran, dass die verbliebenen drei Verfolger des Tabellenführers in verschwenderischer Manier keine Big Points landen konnten.

Da blieb es auch verschmerzbar, dass man selbst die große Chance

auf einen Auswärtserfolg in Dunedin nicht wahrgenommen hat. Dem tapferen neuseeländischen Kolumnisten mochte man beim Kampf um die goldene Ananas nicht unnötig zur Last fallen. Und Waitakere konnte seine Kräfte für den anstehenden Besuch des (noch) meistgefürchteten Titelaspiranten Waikato schonen. Die Verfolger sind in den kommenden Wochen jedenfalls weiterhin in der Pflicht.
28.12.2009 00:14 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Bis zur Besinnungslosigkeit
Das totsichere Gespür für das richtige Maß scheint Sergej Pilatschkin seit Beginn der Rückrunde verloren gegangen zu sein. Sein Waitakere City FC befindet sich weit davon entfernt, die wichtigen Siege mit niedrigem Kraftaufwand einzufahren, wie es in der ersten Saisonhälfte noch reihenweise gelang.

Ganz offensichtlich kommen Trainer und Mannschaft mit dem Rolle des Titelfavoriten nicht zurecht, der ihnen seit mehreren

Wochen wie ein Kainsmal anzuhaften scheint. Nun ist man drauf und dran, die Meisterschaft der Konkurrenz in die Hände zu spielen, freilich zu spät, um von der allgemeinen Erwartungshaltung befreit noch profitieren und zurückschlagen zu können.
Mit 24 Treffern in den letzten vier Partien wurde zu viel Energie auf der Strecke gelassen und die Anzeichen mehren sich, dass Waitakere auf der Zielgerade zum Titel die Luft ausgehen wird.
21.12.2009 18:36 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Kamikaze City FC
Eine harte Woche liegt hinter Sergej Pilatschkin, dem Trainer des neuen Tabellenführers Waitakere City FC. Von allen Seiten prasselte Kritik auf den Trainer ob des jüngst praktizierten Harakiri-Fußballs seiner Mannschaft ein. Der Spielplan wollte es so, dass Pilatschkin zu den zwei vielleicht wichtigsten Auswärtsspielen der Saison am gleichen ZAT antreten musste, eine sicherlich nicht ganz glückliche Konstellation. Und seine Spieler gingen mit offenem Visier in beide Partien, doch

nur einmal ging diese Rechnung auf.

Die Markertschen Napier City Rovers wähnen sich nach ihrem 6:6-Heimremis nun sogar zurück auf der Siegerstraße. Business as usual, schließlich haben sich die Neuseeländer mit vorschnellen Prognosen in den vergangenen Wochen ja nicht gerade zurückgehalten. In Waitakere kann man die Aufregung derweil nicht so ganz nachvollziehen, schließlich sei das Titelrennen so offen wie eh und je, da Punkte- und nicht TK-Polster Meister machen!
15.12.2009 14:27 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)
Schwerer Gang in die Fremde
Zwei Heimspiele in Folge beschertem Waitakere in dieser Woche einen vorläufigen Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Und nur die mäßige Vorstellung der Glenfield Rovers daheim gegen Tabellenführer Napier verwehrte dem von aller Welt als Titelfavorit besungenen Team von Trainer Sergej Pilatschkin den erstmaligen Ausblick vom Platz an der Sonne.

Nach fünf Heimsiegen in Serie müssen sich die Kicker

des City FC sich in der kommenden Woche wieder an den harten Auswärtswind gewöhnen, der ihnen bei ihren direkten Konkurrenten im Titelkampf entgegenwehen wird. In Waikato und Napier wartet nun die eigentliche Feuerprobe auf Pilatschkin und seine Mannschaft. Verbrennt man sich die Finger oder geht man gestählt aus den beiden Partien? Das für die Rückrunde noch eminent wichtige Selbsvertrauen steht auf dem Spiel!
08.12.2009 16:21 - Sergej Pilatschkin - Waitakere City (Archiv)


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