Da führt kein Weg vorbei, seh's endlich ein, Bernd. Im Viertelfinale der WM 2014 wird Argentinien abermals auf Deutschland treffen und wird wieder scheitern. Ein Messi allein reicht nicht aus.
Wir werden 2014 im Land des fünfmaligen Weltmeisters Brasilien unseren größten Erfolg feiern und den Brasilianern ein zweites Maracanaço beibringen. Mit einer Mannschaft, die aus mehreren Thomas Müllers bestehen wird. Einem erfahrenen Schweinsteiger, einem gereiften Kapitän Philipp Lahm,
einem international anerkannten Dribbelkünstler Mesut Özil, einem noch besseren Thomas Müller, einem Sami Khedira mit stahlharten Nerven, einem genialen Toni Kroos und einer deutschen Verteidigung, die mit Mats Hummels, Benedikt Höwedes, Per Mertesacker, Holger Badstuber und wie sie alle heißen, ihresgleichen in Europa wenn nicht sogar in der Welt suchen wird. Und natürlich einem genialen Tormann; egal ob er jetzt Rene Adler oder Manuel Neuer heißen wird.
Uns gehört die Zukunft. Argentinien hat ja noch den Maradona. Das reicht ja auch.
Der Bieterwettkampf um Saviola, el pipito, spitzt sich zu.
Ausgestattet mit taktischer Raffinesse im Transfergerangel um den Nicht-WM-Wunderstürmer Javier Saviola wie ein Mischung aus Dieter Hoeneß und Horst Heldt hat SC Korinthenkacker Paulista auf sich aufmerksam gemacht. Allenfalls ein Harry Kewell würde nach Rosario wechseln wollen, so das Statement des Klubs aus Sao Paolo.
Dem gegenüber steht aber die Aussage von Saviola bei einer Pressekonferenz in Lissabon. Begeistert von der berauschenden und attraktiven Spielweise, die Graf Zahls Lehrling Count van Lezz bei Sporting Lissabon spielen lassen hatte, ließ er sich zu der
Aussage hinreißen, dass er „ein grosser Fan von Newell’s Old Boys und [vor Allem] Graf Zahl“ sei. Geld spiele für den sympathischen Stürmer keine Rolle, schließlich bekäme er in Rosario Alles, was er wolle. Der Trainer, Manager, Sportdirektor, Greenkeeper, Finanzvorstand in Personalunion der Old Boys, Graf Zahl, versprach ihm die argentinische Meisterschaft, viel Mate-Tee, seine eigene Rinderranch, die schönsten Frauen aus Rosario und selbstverständlich das Ligamaskottchen Bernadette für das Grillfest bei der Willkommensfeier im Stadion, wenn er zu den Old Boys käme.
Kein Wunder also, dass Saviola ein grosser Fan von Graf Zahl ist…
Trümmerfrau Vinnie Armando Jones hat endlich mal wieder ein Heimspiel gewonnen, aber das hält sie nicht davon ab wieder groß rumzujammern. Eigentlich Standard mittlerweile, genauso wie die ständigen Abstiegssorgen in der Bonbonera. Zwar ist das in Rosario langsam Jacke wie Hose, oder Prenzlau wie Erbergo, aber nerven tut es langsam trotzdem…
So ungefähr hört sich das Alles stark komprimiert an: „Buhuhu, alle sind so gemein. Alle hauen mir den Frack voll. Niemand hat mich lieb. Immer diese fiesen, kleinen schäbigen Auswärtsteams. Die müssten mir
doch mit Respekt gegenüber antreten. Und sich vor Angst neben einer vollgeschissenen Hose auch die Punkte liegen lassen. Schließlich habe ich hier schon so viel erreicht. Bin schließlich irgendwann mal in der 23. Saison als Zweitligameister aufgestiegen. Buhuhuhu. Ich glaube, ich höre auf. Ein Verein war mir ja schon zu viel. Und jetzt hab ich dank dieser Flachschippe Prollbergo auch noch zwei Teams am Arsch kleben. Nene, das hat der doch mit Absicht gemacht. Um mich zu schwächen. Und es is ihm gelungen. Nee, ganz sicher. Nicht nur um Aufmerksamkeit zu erregen. Ich habe fertig!“
Mit Kopfschütteln legte Graf Zahl eine ihm vorgelegte schottische Fußballzeitung weg und fing in der Pressekonferenz seines Klubs Newell’s Old Boys zu schmunzeln an, ehe er das Wort ergriff:
„Also mal ehrlich, wer den Stuss geschrieben hat, der hatte sicherlich nicht nur ein paar ALEs zu viel. Ich darf Ihnen nämlich verkünden, dass auch wir in den Bieterwettkampf um El Conejo, das Kaninchen, eingestiegen sind. Und wir sind sicherlich
eine interessantere Adresse als irgendein dahergelaufener Mittelmaß-Klub aus den Highlands! Man muss ja nur mal überlegen, wer bei uns Alles schon seine Fußballschuhe geschnürt hat. Diego Armanda Maradona, Lionel Messi, Graf Zahl, Gabriel Heinze, Gabriel Batistuta und Graf Zahl. Das ist wahre Klasse. Dafür sind wir bekannt. Und nun zurück zu ernsthafteren Themen. Dieses 1:2 neulich, das ist darin begründet… […]“ , so Trainer Graf Zahl.
Spieltag Sieben ist vorüber und die Newell’s Old Boys setzen alle Hebel in Bewegung zum Ende der Hinrunde schon ihr nicht gerade stattliches TK aufgebraucht zu haben.
„Mir doch egal. TK? Wer braucht das schon. Ist was für Ministranten. Wir hier bei NOB können auch unsere Spiele ohne TK gewinnen. Ich bereite meine Spieler nämlich schon jetzt auf die Fastenzeit vor. Und da ist es wichtig, dass
jede Form von überflüssigem Ballast abgeworfen wird. Und da gehört eben das TK, das wir wirklich zu viel haben, dazu. Wir wollen schließlich fit in das letzte Saisondrittel gehen. Und deshalb werden wir bald ins Kloster gehen. Radikalfasten und sowas halt!“ erzählte der sichtlich leicht abgemagerte Trainer Graf Zahl einem Journalisten ehe er seinen ersten Fuß in das Restaurant zum Goldenen M setzte.
bitte mach, dass mir in Zukunft bessere Ideen für einen Artikel einfallen. Und dass ich mehr Zeit für einen solchen guten Zeitungsartikel habe. Dass der Artikel lustig, raffiniert und interessant ist.
Und kümmere dich bitte darum, dass die Witze über die Eigenrauchsche Missionarstellung aufhören. Lustig ist der Witz ja. Beziehungsweise war es. Vor zehn Jahren, als ich in der sechsten Klasse war. Oder in Prenzlauerbergos Fall: Vor langer, langer Zeit als es noch keine TVs, PCs oder Radios gab, damals
vorm Krieg. Vor dem Deutsch-französischen, versteht sich.
Und wenn es dir nicht zu viel Mühe bereitet – ich weiß ja, dass du ein vielbeschäftigter Mann bist (sicherlich keine Frau) – kannst du es irgendwie hinkriegen, dass meine Old Boys die Tabellenposition halten? Muss ja nicht für ewig sein. 34 Spieltage würden mir ja reichen.
Halte deine schützende Hand über mir. Fußballgott, der du bist im Himmel, gib mir die Kraft deinen Glauben zu leben.
Ein alter Mann sitzt auf der Holzveranda seines Landhauses. Er schläft und lässt sich mit seinem Schaukelstuhl vom Wind wippen. Seine Siesta wird gestört durch einen heraneilenden Jüngling der laut „Don, Don, er ist wieder da!“ ruft…
Langsam öffnet er seine schlaftrunkenen Augen, in denen ein Glanz von Wehmut liegt. Er sieht alt aus. Alt und abgemagert. „ Werter Don! Er ist wieder da. Er reitet wieder!“ Der alte Mann im Schaukelstuhl zuckt mit den Schultern, hebt die Augenbraue und fragt: „ Wer, mi mucamo, ist wieder da?“ Der Knabe spricht mit einer zitternden Stimme: „ Sancho! Sancho Weh, euer alter Weggefährte!“ In seinem von der Sonne gegerbten Antlitz macht sich Erstaunen breit. Er wartet, denkt offenbar nach und schüttelt dann mit dem Kopf ehe er den Jüngling fragt. „¡Naranjas!
Er ist weg. Er hatte doch damals geschworen nie wieder zu kommen. Treib keine Späße mit mir. Die Zeiten sind vorbei als dass ich mich von meinen Fantasien habe leiten lassen.“ „ Nein, mein werter Don, es ist wahr. Sehen Sie selbst!“ Der Knabe gibt ihm zitternd einen Ausschnitt aus einer Zeitung. Der alte Mann nimmt ihn, schaut den Zettel skeptisch an, steht auf und geht auf und ab. Schließlich sagt er: „ In der Tat. Aber die Zeiten haben sich geändert. So leicht werde ich es ihm nicht machen! Die Spiele haben begonnen.“ Daraufhin verschwand der Mann im Inneren des Hauses.
Der Knabe bleibt allein draußen mit der offenen flachen Hand stehen und säuselt in sich hinein: „ Y la propina? Mmh, de tal amo, tal criado…“ Er bleibt noch eine Weile draußen stehen und geht dann schließlich gesenkten Hauptes von der Veranda herab.
Hiermit leistet Trainer Graf Zahl mit seinen Newell’s Old Boys seinen Beitrag zu der Verschandelung der Copa-Mainpage mit sinnfreien, widerlichen, jugendgefährdenden Überschriften.
Wieder geht sie los. Die Woche der Wahrheit. Heute geht es um Alles. Wie eigentlich jede Woche, aber egal. In dieser Woche wird es sich entscheiden, wohin der Weg der Newell’s Old Boys gehen wird. Nach unten oder nach oben. Oder nach rechts
oder nach links. Ist zwar auch nicht besonders logisch, aber egal. Das ist wenigstens DER Wahrheit. Und so ist es halt. Wenn wir die ersten beiden Spiele gewinnen, haben wir sehr gute Chancen auf die Meisterschaft, so Trainer Graf Zahl. Bei zwei Niederlagen. OJE! Man mag es sich kaum ausmalen wollen, was dann in Rosario los ist. Um Himmels willen. Die Woche der Wahrheit hat begonnen. Und ach ja übrigens, ich werde diese Saison Meister. Warum? Darum. Gracias.
Graf Zahl, einstiger selbst erklärter Meisterschaftsanwärter Nummer Eins, hat sich für einen Platz in der Absteiger-WG beworben.
Nur noch 4 Punkte trennen die Old Boys vom Tabellenplatz 16, der gleichbedeutend mit dem Abstieg ist. Das kann noch ganz eng werden im Mittelfeld, so sind sich irgendwelche, was weiß ich für, Experten sicher. Um der Raumnot zu entfliehen hat sich Zahl nun für die Absteiger WG beworben. Schließlich wären da ja noch vier Plätze zu vergeben. Aber der Andrang ist groß. Man muss kreativ sein, um dort reinzukommen. Und genau deswegen hat Graf Zahl sich als Frau ausgegeben. Donna Zahlotte hat zwei schlagende orangengroße Argumente. Na dann..
Wie dämlich muss man eigentlich sein, wenn man ein 6:6 einem sicheren Auswärtssieg vorzieht?
So dachten es sich doch viele als sie von dem 6:6 von CAI vs. NOB mitbekommen haben. Hätten sich die Old Boys auf ein Auswärtsspiel am 30. oder 32. Spieltag konzentriert, dann würde die Welt jetzt wohl ganz anders aussehen. Hätte, hätte, Feinstaubplakette. Nun werden sich die Old Boys einer Frischzellenkur nach der Saison unterziehen. Es kann ja irgendwie auch nicht sein, dass das Saisonziel am Ende immer nur „Hauptsache Platz 7“ heißt. Für den Abstiegskampf viel zu gut, für die Meisterschaft viel zu schlecht. Da muss einfach mehr drin sein.
wohl selbst, wenn die Newell's Old Boys alle rechtlichen Spiele gewinnen würden, es einfach nicht reichen würde.
Dies war eine sehr bittere Erkenntnis für den selbst erklärten Spitzentrainer Graf Zahl des selbst erklärten Meisterschaftsanwärters Nr. 1, die Newell's Old Boys. Die Realität nimmt also Einzug in Rosario, was sich auch in der neuen Zielvorgabe von NOB widerspiegelt: Nicht mehr die Meisterschaft sei das oberste Ziel. Die Copa Libertadores reichen auch, so Graf Zahl.
Ungewohnlich selbstsicher gibt sich auch die Tage auch die Redaktion der Pampa News, die allen Widerständen zum Trotz die Dringlichkeit des Boca-Zählers weitgehend vernachlässigen. Von 9 auf 5 sank der Wert. Immer noch viel
zu viel, da sind sich die Experten sicher. Dafür ist der Newell's-Zähler zum ersten Mal zur Verwendung gekommen und attestiert einen Wert von "4". Das sei aber auch zu wenig.
Oder als Königslösung einfach mehr Maren Gilzer. Wer auch immer das ist, sie wird schon über mehr Attraktivität als ein Vinnie Jones haben. Das ist sowieso klar. Am besten einen Starschnitt von ihr in der Kolumne und der Kolumnenaward ist sicher. Vor Allem weil jetzt mit der Einstellung der "Reiner macht schlapp beim G-Punkt" aus Neuseeland ein ernsthafter Konkurrent um den Kolumenaward weggefallen ist.
FAZIT: NOB wird nicht Meister und in die Kolumne soll mehr Newell's, weniger Boca und viel, viel mehr Maren Gilzer rein. Danke.
Wieder mal beglückt uns eine druckfrische Ausgabe der argentinischen Kolumne mit ihren hochinteressanten, spannenden und witzigen Artikeln. Eine wahre Glanzleistung copamundialer Journalistik und durchaus Award- wenn nicht sogar pulitzer-reif.
Die Experten sind sich einig. Der Award für die beste Kolumne der Saison kann diese Saison nur über Argentinien führen. Die schäbigen Klatschschmonzetten aus Sambia und Australien und der portugiesische Ableger der Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik müssen sich erst mal mit der Boca News messen.
Mooooment mal. Boca News? Ja richtig. Wenn man es nicht besser wissen würde, könnte man meinen, dass beim letzten Interview zwischen Floberle und Vinnie mehr lief als nur ein „informativer Meinungsaustausch“. Zu sehr der Fokus auf die Boca Juniors, zu viel die Aufmerksamkeit für Vinnie Armbanduhr Jones. Die Pampa News macht sich lächerlich,
wenn sie behauptet, Vinnie sei eine Lichtgestalt Argentiniens. Ein Trainer, der noch keine einzige Trophäe gewonnen hat, ist sicherlich keine Lichtgestalt. Es sei denn, er glüht wieder auf weil er sich eine Line zu viel reingezogen hat. Auch ist eine Erwähnung der Boca Juniors in der Kolumne im Zuge eines Leitartikels okay. Der Verein hat ja auch eine imposante Historie. Aber deswegen einen Leitartikel gleich zweimal hintereinander veröffentlichen? Nö, danke. Dann doch lieber CAI…
Zum Abschluss die beiden Zähler-Variablen, die die Häufigkeit der Begriffe „Boca“ und „Vinnie“ in den letzten beiden Kolumnen angeben. Der Wert in der Klammer gibt die Häufigkeit der Begriffe in der letzten Kolumne an.
Boca-Zähler: 9 (22!) Vinnie-Zähler: 0 (13)
FAZIT: Besserung ist in Sicht. Aber neunmal Boca ist immer noch viel zu viel. Bitte NIE WIEDER 35 mal Boca oder Vinnie. Danke!
Das absolute, strenggeheime Erfolgsprinzip noch nicht verstanden? Warum eigentlich, das ist doch ganz einfach? Es in allen Bereichen des Lebens anwendbar und verspricht die absolute Maxime, den PROFIT bzw. ERFOLG. Wenden wir dieses Prinzip mal für Copa an:
Phase 1: Tore setzen
TK, der wichtigste Einsatzfaktor im copamundialen Wirtschaftsobjekt, ist limitiert und muss geschickt eingesetzt werden. Mit einer Abwandlung des ökonomischen Prinzips ist dies zu erreichen. Hierbei sollte die Wahl zwischen dem Minimalprinzip (gegebenes Ziel mit niedrigstmöglichem Mitteleinsatz erreichen) und dem Maximalprinzip (höchstmögliches Ziel mit gegebenem Mitteleinsatz) getroffen werden. Ein Optimalprinzip (höchstmögliches Ziel mit niedrigstmöglichem
Mitteleinsatz) existiert nicht und ist grober Unfug. Darüber hinaus müssen die zahlungswirksamen Aufwendungen controlled werden um mit Hilfe einer seriösen Kalkulation den Cashflow zu ermitteln. Dieser setzt sich zusammen aus den mittelbaren Rückflüssen aus dem Spielbetrieb und den neutralen Erträgen (Zeitung, Quiz, Oddset).
Phase 2: ?
…
Phase 3: ERFOLG
Und irgendwie kommt am Ende der Erfolg in Form eines Titels raus. Dieser wird gemessen an Hand der Form der am Saisonende vergebenen Zusatzgratifikation, den Sternen, die in ihrer Ausprägung gelb, rot und blau sein können.
Ist ja eigentlich ganz einfach? RICHTIG! Und nun, wendet alle das strenggeheime, garantierte Erfolgsprinzip an. Aber bloß nicht weiterverraten. Ist nämlich strenggeheim.
Ungewohnt fuxxig geben sich die Old Boys diese Tage. Dank eines siegreichen Doppelspieltags gelingt es dem Spitzenteam aus Rosario die Abstiegszone zu verlassen und darüber hinaus auf selbige fünf Punkte Vorsprung sich zu erarbeiten. Was für ein ZAT.
Damit sollten wohl die ärgsten Abstiegsängste abgeklungen sein und etwaige Notfallpläne für den Super-GAU in der Schublade des Vereinspräsidenten verschwunden sein. So kann man sich nun wieder entspannt der Lektüre der hiesigen Vereinszeitschriften widmen. Schon lustig, was sich da die Tage als Schlagzeilen und Titelstories auf Seite 1 mogeln durfte. In der boulevardesquen Schmonzette von CAI durfte man mal wieder über Irrtümer der
Konkurrenz lesen.
Dabei war von einem Verwechslungsfehler mit Ehrfurcht zu lesen und dass eigentlich das thüringische Kaff Erfurt gemeint war. Ebenfalls ein Fehler, so Graf Zahl. Ursprünglich war von Meistertrainer Jähnig (oje, diese Formulierung schmerzt…) nämlich gemeint, dass er in der Erfft von Gimnasia La Plata gesprochen hat. Dies geschah vergangene Woche als er beweisen wollte, dass der Zufluss des Rheins gewiss noch so zugefroren ist als dass man noch bequem Schlittschuhlaufen darauf kann. Die Erkenntnis war bitter, als er kurz daraufhin in der Erfft einbrach. Auf baldige Rettung wartend bekam er Wahnvorstellungen und sprach laut von dem vergangenen ZAT (anders ist das Lob nicht zu verstehen…).
Freude strahlend nimmt Graf Zahl zur Kenntnis, dass Argentinien, sicherlich das stärkste, attraktivste, interessanteste, besteste und einfach erotischste (man denke nur an Diego Maradona! hrhrhrhr) Land Südamerikas endlich eine Kolumne bekommen hat. Diese muss er als Argentiniens erfolglose Trainer-Nr. 1 natürlich gleich unter seine ranzige Lupe nehmen.
Super, so Graf Zahl, strengst geheimer Undercover-Agent der Stiftung Warentest, endlich muss ich nicht mehr in den Supermarkt um die Ecke gehen, wenn das Klopapier alle ist. Ich hab sie ja gerade in den Händen und ich muss sagen, sie ist so zart wie ein Babypopo und anschmiegsam, die Kolumne. Hochwertiges Material, würd ich ma sagen. Da
hat das Floberle ganze Arbeit geleistet. Super! Mir fehlt nur noch die Trennperforierung. Man muss ja auch an die Umwelt denken, dass man nicht zuviel Papier verbraucht. Öko und so. Das Design ist übrigens auch super. Viele bunte Bildchen – SUPER! Mir fehlt ja noch das Sudoku-Feld, damit ich aufm Pott noch schön und lang grübeln kann. Gäbs das noch, kann der Zoidberg wohl schon den Copa Award vorbestellen.
FAZIT: Eckige Eier rollen nicht. Und die Kolumne erst recht nicht. Ein paar Features fehlen noch, aber im Großen und Ganzen verdient es definitiv die Note 000 (Anm. d. Red.: Höchstnote ist 00). Weiter so!
PS: Unser Tipp für den Namen: ARGle - Deinem Po zuliebe.
Prenzlauerbergo wird ganz sicher nicht Meister, weil…
Argentinien nicht Portugal ist!
So einfach ist das. Im Gegensatz zu der südeuropäischen Operettenliga wird in der argentinischen First Division noch mit harten Bandagen gekämpft. Zumindest seit dieser Saison. Die letzte vergessen wir mal ganz schnell, wer da Meister geworden ist wissen wir gar nicht mehr. Ist auch unbedeutend. Ab jetzt zählt’s. Genauso unbedeutend war im Übrigen der Fakt, dass lange Zeit Teams aus der SM oben standen. Der Meister wird so oder so nicht aus der SM kommen. Wetten wir? Eher friert die Hölle zu oder die Boca Juniors erreichen einen einstelligen Tabellenplatz. Oder Graf Zahl schreibt mal wieder vernünftigere Artikel.