Wenn das nicht mal höhere Mathematik ist: Die vier Gewinner des letzten Spieltags haben allesamt ein Kunststück vorgeführt, dass wohl nie wieder zu erreichen ist! Wir reden hier an dieser Stelle von Argebra, weil diese neue Rechenkunst schon öfters in der argentinischen Kolumne aufgetaucht ist. Um was handelt es sich?
Die vier Superbrains (Thomas Magnum, Skua, Fenris, Marcel) haben ein wahres Rechenwunder vollbracht! Um dieses einzigartige Ereignis näher erklären zu können, vorab eine Erklärung der Rahmenbedingungen: Letzte
Woche am Freitag gab es den zweiten ZAT der argentinischen Primera División, der zwei Spiele umfasst. Zwei Spiele bedeutet maximal Siege. Klingt einfach? Ist es auch! Umso erstaunlicher also, dass es den vier genannten Trainern gelungen ist an jenem besagten ZAT drei Siege und eine Niederlage zu holen! Wow. Wie ging das? Wir wissen es nicht. Wir sind aber einfach nur begeistert. Mit Argebra geht einfach Alles! Nächste Woche dann ein Beweis von Graf Zahl, dass a² + b² = c³ ergibt. Gibt es nicht? Natürlich, hier in Argentinien ist einfach alles möglich.
… und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben dreh’n.
Da erscheint sofort ein Pfeil
und da drücken Sie dann drauf.
Und schon geht das Torekonto auf.
Die Old Boys sind mal wieder da, wo sie die halbe Liga haben will: Auf einem Abstiegsplatz. Aber wenn es diese Saison soweit sein soll, tja, dann nehmen wir doch noch gerne ein paar mit. Zum Beispiel den doofen Rückrundenauswärtssechsvinnie, was fällt dem auch ein? Oder den einen Hampel von Rosario. Wer da trainiert, muss wieder zurück in die
zweite Liga. Oder den Kreuzbergo. Meister müssen hier endlich mal abgestiegen werden. Oder den Kolumnisten, der sich so sicher wie das Amen in der Kirche wieder über unser Saisonziel lustig machen wird sowie den Heimfünffenris. Verdammt, lasse mich doch einfach mal irgendwann mal 1-2 gewinnen! Und und und. Aber leider gibt es eben nur drei Abstiegsplätze neben uns. Oder wir halten überraschenderweise die Klasse und schicken vier runter. Und wenn man schon vor vier Teams ist, kann man auch vor 19 sein. Meisterschaft 2011? LÄUFT!
Was? Schon die zehnte Saison hier? Und schon so viel wenig erreicht?
Er kann’s immer noch nicht so recht fassen. Einiges durfte der Zahlendreher schon in Argentinien mitbekommen. Es gab einige Highs und ein paar wenige Downs. Aufsteiger, zweimal fürs internationale Geschäft qualifiziert, Finalist beim Copa-Mini-Cup, bestes amerikanisches Team in der Copa-Pausenliga, Viertelfinalist der Copa Americana (als es noch Schwarz-Weiß-Fernsehen gab) und sechsfacher Stadtmeister von Rosario. Nur der ganz große Erfolg blieb aus. Aber darum geht’s hier schon lange nicht mehr. Und eben darum unterschrieb Graf Zahl einen neuen Zehnjahresvertrag. Einmal NOB, immer NOB!
Na, so ein Mist. Als man schon nach einigen Spieltagen in Rosario gemerkt hat, dass es wieder mal nicht für die Erstligameisterschaft reichen wird, wurde Plan B anvisiert: Eine gute Grundlage für die Meisterschaft in einer Liga schaffen. Egal welche Liga. Das ist nun versaut. Da kann sich der Graf aufn Kopf stellen und meckern wie er will, es sieht mies aus. Der Rückstand auf den nächsten wichtigen Platz 17 ist einfach viel zu groß, als dass er noch aufgeholt werden kann. Na toll. Zum leben zu wenig und zum sterben zu viel. Und zu allem Übel könnten beide Stadtrivalen noch aufsteigen. Schnell abhaken die Saison. Ganz schnell.
Auch an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön und einen herzlichen Glückwunsch zum verdienten Gewinn des BIERs im Monat Februar. Offenbar fühlten sich mehr von den Wahrnehmungsstörungen der Copa-Droge angesprochen, als es wohl uns allen lieb ist. ;-) Wie es nun sei, nur wenige dürfen sich mit diesem Preis auszeichnen, klar, umso exquisiter die Trophäe.
Der BIER ist ein monatlicher Preis, der in Copa für den besten Artikel ausgelobt wird. Jeder kann Artikel bei der Jurz (Vlad,
Glücksbärchi, Roque, Dugarry und Chrille) einreichen, die dann über die Artikel abstimmt und fünf zur Endabstimmung freigibt. Diese ist über das Umfragenmenü zugänglich.
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Die wohl schönste Stadt Argentiniens mit den wohl schönsten Menschen Argentiniens und dem wohl schönsten Fußball Argentiniens – richtig, wir befinden uns in Rosario! Hier ein Auszug aus der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel (nur eine Person war anwesend).
Graf Zahl: Schön, dass Sie Zeit für dieses Interview gefunden haben, Ihre Hochwürden, Graf Zahl. Ich weiß, Sie sind ein viel beschäftigter Mann mit vielen spannenden, herausfordernden Aufgaben.
Graf Zahl: Das haben Sie richtig erkannt. Trainer des besten Klubs von Rosario, den Newell’s Old Boys zu sein, ist ein Fulltime-Job, ohne Frage. Aber ich nehme mir natürlich immer gerne die Zeit für die Medien. Vor Allem dann, wenn Sie keine Zeit für MICH haben.
GZ: Das mediale Interesse an dem Spitzensport in dieser Region war
schon immer nicht einfach. Dennoch ist es eine der Hauptaufgaben des Trainers hier Pressearbeit zu leisten. Dem komme ich nach!
GZ: Sowieso! Und wenn nicht mal diese Schülerzeitungsreporterin für uns Zeit hat – tja, das kümmert uns einen Feuchten. Wir machen weiter!
GZ: Richtig! Senorita Kolumna-Krause kann dort bleiben, wo der Pfeffer wächst. Wo ist sie heut überhaupt?
GZ: In Australien, habe ich mir sagen lassen. Bei irgendso einem Halunken zu Besuch. Was weiß ich. Hier geht es nicht um irgendwelche Schreiberlinge. Hier geht es um NOB! Hier geht es um die Meisterschaft!
GZ: Richtig! Wie sehen Sie die Chancen?
GZ: Exzellent! Was sonst? War’s das.
GZ: Natürlich. Viel Glück!
GZ: Glück brauch ich hier nicht. Erfolg ist das was zählt!
Die Himmelsstürmer aus Rosario sind wie einst Ikarus der Sonne zu nahe gewesen und wurden dafür bestraft. Eine weitere Saison im grauen Mittelmaß winkt. Hat sich Graf Zahl etwa verzählt bei der Suche nach einem Ghostwriter?
s die großen Newell’s Old Boys mal wieder dem grauen Mittelfeld näher sind als jedem internationalen Wettbewerb? GZ: Aber Senorita Kolumna-Krause! Wie können Sie sowas nur sagen? Es sind noch stille Reserven vorhanden, die wird jetzt aufdecken werden! Noch ist der Restbuchwert größer denn Null! KKK: Ah stimmt. Sie befassen sich ja zurzeit mit dem einer Doktorarbeit würdigen Thema ob und wie eine Meisterschaft abgeschrieben werden kann. Gibt es neue Erkenntnisse? Also, nicht dass es mich interessiert. Aber irgendein Nerd wird das hier sicherlich interessant finden… GZ: Mein blaublütiger Kollege aus Deutschland, der anonym bleiben will, hat mir ja letzte Woche einen geistigen Schreiber vermitteln können… KKK: Sie meinen einen Ghostwriter? GZ: Warum immer diese Anglizismen! Wir sind hier in Deutschland! KKK: Rosario liegt in Argentinien, werter Geo-Graf… GZ: Sei’s
drum. Auf jeden Fall kamen wir bzw. mein geistiger Schreiber und ich zu der Erkenntnis, dass zu allererst Meisterschaften als Bestandteil des Anlagevermögens gelten müssen um dann abgeschrieben werden zu können. Gemäß den GoB verbietet sich das allerdings. Meisterschaften können erst bilanziert werden, wenn sie auch realisiert werden. KKK: Also nie. GZ: Abwarten! Wir sind der Lösung schon auf der Spur. Aber davor habe ich ein weiteres Problem entdeckt. KKK: Das da wäre? GZ: Ich muss erst Junggeselle sein, damit ich eine Doktorarbeit in der BWL schreiben kann. Dafür muss ich aber eine Junggesellenthese schreiben. Dafür brauche ich allerdings einen weiteren geistigen Schreiber, da mein jetziger sich nur auf Doktorarbeiten spezialisiert hat. KKK: Meinen Sie mit Junggesellenthese Bachelor-Thesis? Können Sie eigentlich gar kein Englisch, werter Analphawürden? GZ: That I don’t laugh!My English is excellent as always. Even my real school teacher told me I am the king of the one eyes in a room of blinds! KKK: Heißt also ich hab Sie noch eine Weile an der Backe. Mit dem Englisch kriegen Sie nirgendwo noch einen Job... Nicht mal bei CAI...
Der Knaller der letzten Woche ist der Knaller dieser Woche. Denn Graf Zahl steht vor einem schwierigen Problem.
KKK: Prenzlauerbergo hat gesagt, Sie hätten die Meisterschaft abgeschrieben. Was sagen Sie dazu, werter Hochwürden? GZ: Ich hab keine Ahnung, was zu tun ist. Ich kenne mich da doch nicht so aus… KKK: Mit der Meisterschaft? Ja, das stimmt… GZ: Nene, mit der Abschreibung der Meisterschaft. Ich habe keine AfA-Tabelle dafür gefunden. Wie lang ist die Nutzungsdauer? 14 ZATs? Und wie wird sie abgeschrieben? Planmäßig oder außerplanmäßig? Und wenn planmäßig, dann degressiv oder linear? Vielleicht sogar progressiv? Wo ist ein Controller, wenn man ihn mal braucht! KKK:
Ganz ehrlich, das ist mir jetzt zu blöd. Brechen wir das Interview lieber ab…
Zum Glück gibt es für solche Zwecke Ghostwriter mit Fokus auf BWL. Mit deren Hilfe kann man sich schnell und sicher einen Doktortitel der Wirtschaftswissenschaften beschaffen. Mit dem Kauf von Titeln kennt sich der Graf ja aus und so nach kurzem Telefonat mit einem weiteren Adelsangehörigen, der in der Politik vertreten ist aber anonym bleiben will, bekam er einen kompetenten Ghostwriter empfohlen. Mit Selbigem hat er sich schon in Kontakt gesetzt und wird nächste Woche seinen Doktortitel per Fax erhalten. Der Graf ist schon gespannt und freut sich darauf. Schließlich kann er dann endlich die Abschreibungsfrage beantworten und ab und an mit Karla Kolumna-Krause Doktorspiele spielen.
Gelangweilt beobachtet Lästerschwester Feststeller Graf Zahl das Treiben des Prenzlauerbergos in der Primera Division und kommt zu einem wenig überraschenden Fazit.
„Der Prenzl wird einfach alt.“, so der Graf. Wir sehen das genauso. Anders sind sich die neusten Kommentare des Kontrahenten um die Meisterschaft (ja richtig, NOB will auch mal wieder oben mitspielen) nicht zu erklären. Einmal jammert er darüber, dass er am letzten ZAT wieder mal gegen Lanus spielen muss. Dann darüber, dass Vinnie seine Felle wegschwimmen sieht, weil er Gimnasia als härtesten Konkurrent sieht – und nicht in CAI. Heute dann die
vorläufige Krönung: Er bettelt quasi darum, dass Gimnasia ihm nicht eine Auswärtssechs verpasst. Dies ist so unwahrscheinlich wie Schnee im März. Äääh, wie ein VfB in der zweiten Bundesliga. Ähm, ja. Ist halt ziemlich unmöglich. Eher wird NOB Meister. Das stinkt mehr nach einem 6:0 als Marcels Fußschweiß. Wie dem auch sei, auf jeden Fall erinnert dieses Gebaren stark an einen verbitterten, alten 64-jährigen Haudegen, der sich nicht damit abfinden kann, dass andere jüngere Heißsporne ihm den Rang abgelaufen haben und fleht nun um Anerkennung, Gnade und um Weiterbeschäftigung. Wir sind hier aber nicht in Peru. Daraus wird nichts.
So meine lieben Kinder. Heute lernen wir ein neues Wort. Aber da solltet ihr eigentlich eure Ohren zu halten. Es ist nämlich nicht ganz jugendfrei (also husch weg, Marcool). Aber heute machen wir mal ne Ausnahme. Ihr seid ja schon groß. Das heutige Wort heißt:
nob
Und ähm ja. Ihr wisst ja schon, was das heißt, oder? Nicht? Oh toll. Also das Wort kann viele Bedeutungen haben. Es stammt aus dem britischen Dialekt.
Die erste Bedeutung wäre mal, ähm, nun ja. Ihr wisst ja, jeder Mann hat da was zwischen den Beinen. Bei manchen ist das gewisse Ding da kleiner wie zum Beispiel beim feNMRis, bei Anderen wie zum Beispiel bei mir ist er gaaaaaaanz groß. Wie ein Unterarm hab ich schon mal gehört.
Also wo waren wir stehen geblieben? Richtig. Nob kann ihr wisst schon bedeuten. Die zweite Bedeutung geht in die ähnliche Richtung. Also spielt sich in der ähnlichen Region ab. Das ist das, was eine Frau und ein Mann machen wenn sie
sich lieben oder was viel wahrscheinlicher ist, wenn die Frau betrunken ist oder dem Mann einfach alles egal ist. Also ja, ich denke ihr versteht schon, auf was ich hinaus will. Ihr seid ja sicherlich schon über bloßes Fummeln und Knutschen hinweg. Ihr frühreifen Bälger. Die zweite Bedeutung ist aber ein Verb. Das solltet ihr euch merken. Es wird wie folgend konjugiert:
I nob
You nob
He, she, it nobs
We nob
You nob
They nob
Die dritte und letzte Bedeutung ist auch nicht besonders schön. Müsst ihr aber mal gehört haben. Die sagt man, wenn mal jemand wieder einen kompletten Dachschaden hatte, die Alte ausgespannt hat oder einfach nur ein totaler Spast ist. Also ja. Ein fieses Schimpfwort halt.
Die drei Wörter lernt ihr bitte bis nächste Woche. Die könnten eventuell noch im Vokabeltest dran kommen. So, und nun meine lieben Zweitklässler habt ihr euch eure Pause redlich verdient. Ab hinaus mit euch, die Sonne strahlt!
Gähnende Langeweile in Argentinien. Die High Potentials der hiesigen Zeitungsbranche, Prenzl, Weh und Konsorten bekleckern sich gerade nicht mit Ruhm. Wer, wenn nicht Graf Zahl kann dann überhaupt noch ein journalistisches Feuerwerk abfeuern?
Die Kolumne? Guter Witz. Dann kann die Bild-Zeitung auch gleich eine kritische Berichtserstattung über Frau von Guttenberg halten oder auf Sport1 kein
Bericht über den FCB geschalten werden. Also nahezu unmöglich...
Der Jähnig? Der skua? Der Vinnie? Der Reverend? Potenzial wäre bei Allen mehr oder minder (Jähnig mal außen vor gelassen) schon vorhanden, aber davor müsste ihnen eigentlich endlich mal einer die Enter-Taste beibringen. Zeilenumbrüche
Eine zugegeben sonderbare (mangels Kreativität und fortschreitender Zeit zu 19:00 Uhr) Liebeserklärung.
Irgendwo zwischen Platz 20 und Platz 1 befindet sich der Lieblingsverein jedes Argentiniers, die Newell’s Old Boys. Davor und dahinter spielt der bemitleidenswerte Rest, denn eines ist klar: NOB ist der geilste Verein der Welt! Und er wird auf immer und ewig zu Graf Zahl gehören. Egal was kommt. Da muss erst ein NMR dazwischen kommen. Besser gesagt zwei. Misserfolg oder Erfolg? Egal! Hauptsache NOB. Hier ist man glücklich, hier ist das Herz an der richtigen Stelle. NOB por siempre! De todo la vida!
Juhu! Jucheisa! Hurra! Die eine Woche ohne NOB-Titel im Namen hat ein Ende. Da ist er wieder: NOB!
In oberen Sphären schweben nämlich die Old Boys. Man kann sich gar nicht mehr daran erinnern, wann das letzte Mal die Mannschaft aus Rosario auf der Eins war. Sicherlich irgendwann unter der Gerd-Müller-Ära. Genauso lang ist es her, dass so ein fader Artikel das Pressebüro der Old Boys verlasst hat. Aber keine Zeit und keine Lust führen dazu. Da hilft nicht mal ein noch so toller Platz 1. Was soll’s. ZAT voraus!
Kann nicht die Saison nur aus Heimspielen für die Newell’s Old Boys und nur aus Auswärtsspielen für den Rest der 19 Erstligisten bestehen? Ist sicherlich logistisch möglich. Wir glauben daran. Man müsste mal nur die Spielpläne dementsprechend anpassen. Aber wetten, dass NOB trotzdem nicht Meister wird?
Oh, da fällt uns auch schon was ein. Mist. den NOB im Titel vergessen. Wie gleichen
das wir wieder aus? In einem Artikel sämtliche Vereinsnamen der restlichen 19 Erstligisten verwenden? Nein, so billig sind wir nicht. Keine Ahnung, erstmal einen CAIpirinha und einen CAHBA drauf trinken und dann einen JUJUY rauchen. Wir sind ja schon 18 also werden wir nicht gegen die JUSTICIA verstoßen. Aber nicht zu viel trinken und rauchen. Sonst grüßt wieder der Dickdarm. Oder wieder Argentinier sagt, der lANU…
Senorita Kolumna-Krause ist zum ersten Mal zu Hause bei Graf Zahl zu Kaffee, Tee und Steinobst eingeladen worden. Wir befinden uns in Rosario, der wohl romantischsten Stadt Argentiniens.
GZ: Wollen Sie Zucker zu Ihrem Tee? KKK: Karla Kolumna-Krause kann nur Kandiszucker, Ihre königliche Grafheit. Sie haben hier eine schöne Villa sich zugelegt, werter Graf. Wie können Sie sich das als Trainer mit mittelmäßigen Fähigkeiten bei einem Graue-Maus-Verein leisten? GZ: Kandis? Gerne doch. KKK: Graf? Hören Sie mir zu? GZ: Immer doch, Senorita Kolumna-Krause. KKK: Na gut.
Was sagen Sie eigentlich zum Saisonstart? Schon wieder im Mittelfeld gefangen? GZ: Am Ende der Schlacht werden die Toten gezählt. KKK: Sehr aussagekräftig. Wie immer. Meine Leser würden gerne auch wissen, was Sie zum Weh‘schen NMR in der Copa Libertadores sagen? Und was zum miesen Saisonstart der Boca Juniors? GZ: Dios mio! Senorita Kolumna-Krause können Sie wirklich nicht das Private vom Beruflichen trennen? Müssen wir ausgerechnet jetzt ein Interview bei unserem ersten Date halten? Lässt sich das wirklich nicht verschieben? KKK: Ja gut... GZ: Hier, probieren Sie mal getrocknetes Steinobst.
Hat mal einmal so ein lustiges Spielchen angefangen muss man auch weitermachen. So und jetzt meckert nicht. Findet mal einen Titel, der die Buchstabenreihenfolge „nob“ beinhaltet und auch irgendwie zum Leitthema der Woche, der üblichen Verballhornung von Jähnigs Überschriften, zusammen passt.
Aber wir müssen hier uns nicht rechtfertigen. Als Trainer der Newell’s Old Boys erst recht nicht. Da sind die Zeiten, wo man sich für nicht erreichte Saisonziele rechtfertigen muss, schon längst vorbei. Außerdem ist es doch psychologisch viel besser, das Saisonziel „Meisterschaft“ nicht zu erreichen als den „Klassenerhalt“. Waren das schon fünfhundert Zeichen? Ja? Super.