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COPA NEWS

Zufrieden blickt der Präsident auf die ereignisreiche Phase der Saisonvorbereitung seiner Premier League. Sambia darf nun nicht mehr ausschließlich seines Staatsoberhauptes wegen als elitär bezeichnet werden, auch im Entertaimentsektor mischt man ganz vorne mit.

Die brunftähnlichen Hörnerabstoßszenarien der autosuggestierten sambischen Trainerelite steigern dabei die Vorfreude aufs Sportliche in unbekannte Höhen (und nebenbei sogar die Auflage des Inquisitors). Ob des Schaffens einer ganzen Reihe an persönlichen Feindbildern der Trainergilde untereinander wurde im Präsidentenkeller sogar kurz darüber nachgedacht, das verfügbare Kontingent an zu verteilenden Gastgeschenken zu erhöhen. Denn neben den ganzen neuen "besten Freinden" sollte natürlich auch der Meister, Pferdegesichtlunge Fascetti mit ausreichend Aufmerksamkeit in Form von

Mitbringseln zum Aufhängen an der Anzeigetafel bedacht werden. Ein kompletter Schildersatz (also neben der bereits vorhandenen "0") ging zum Ende der vergangenen Saison als Präsent aus dem WAZ nach Nkana. Und der Präsident schenkt ausschließlich Nützliches.

Beim Lieblingskollegen von der Lokalkonkurrenz scheint dies besonders gut angekommen zu sein. So sorgte sich Präsident Meier um den maskulinen Habitus von Proletenabt Kalle, welcher sich kleinlaut von forsch hinausposaunten sportlichen Zielen und aus noch so heruntergekommenen Spelunken verabschiedete. Doch dem baut der Meier nun vor: Um seiner Stimme des Volkes auch weiterhin Gewicht und das gewisse Maß an Selbstüberschätzung zu verleihen, darf Grabowski nun frühzeitig das Saisonziel Klassenerhalt ausrufen. Denn auch in dieser Saison wird es auf präsidialen Erlass hin keinen sportlichen Absteiger geben.
14.05.2010 12:07 - Horst Meier - City of Lusaka (0.3 TK)
 
Der Präsident macht sich Sorgen. Wieder einmal. Und natürlich ausschließlich um sein geliebtes Volk an treuen Steuerzahlern und ergebenen Untergebenen.

Wie jeder fürsorgliche, um das Bruttoinlandsprodukt und sein eigenes bescheidenes Maß an Wohlstand besorgte totalitäre Herrscher ist dieser Zustand auch für den sambischen Despoten Meier von nicht tragbarer und äußerst zügig zu beseitigender Natur.

Eine Analyse der Situation: In den vergangenen Tagen und Wochen musste der oberste aller Vorzeigesambier (der Präsident) seinen Vorleser der nationalen Printmedien diverse Male auswechseln lassen. Sowohl senegalisische als auch (die deutlichkostspieligeren) algerischen Tunichtgute waren trotz intensiver Grammatikkurse kaum mehr in der Lage, das gesammelte Gestammel in präsidentengerechter Form zu präsentieren. Der erschütterte Präsident dazu: "Wir werden etwas unternehmen!"

Die einberufene Expertengruppe kam zum

einstimmigen Ergebnis, dass nur umfangreiche Abendschulkurse und intensives Individualcoaching der gesamten schreibenden Zunft bei den Vereinen für eine Besserung sorgen könne. Der entsetzte Präsident dazu: "Wir würden gern etwas unternehmen!"

Nach dem Befehl zum Abtransport der Expertenrunde in die Kohleminen widmete sich Präsident Meier gleich selbst einer spezifischer Untersuchung. Einen gab es wohl, der sich gleichsam rhetorisch wie grammatikalisch in Inhalt und Form von der grauen Masse hervortat: der einstige Kandidat um den einen Posten im Land, Kalle Grabowski. Dieser wurde auch sogleich mit allen notwendigen Kompetenzen ausgestattet und beauftragt, einen Notfallplan zur Edukation der Kollegen auszuarbeiten.

Der Präsident legt dabei sein vollstes Vertrauen in die Fähigkeiten Grabowskis ist vom Erfolg dessen Maßnahmen überzeugt, auch wenn ob der Lokalität (Lutschers Lounge) des ersten anberaumten Termins etwas Verwunderung bei Meier Einzug hält.
19.03.2010 12:08 - Horst Meier - City of Lusaka (Archiv)
Nach Erlangung einer zutreffenden Gewissheit, mal wieder bei irgendetwas am falschen Ende befindlich zu sein, folgte dem hysterischen Aufjaulen ein tief betrübtes Seufzen, welches sich noch in diesen Stunden seinen Weg durch den Keller des WAZ bahnt.

War doch der Präsident und damit zugleich auch oberste Schiedrichterlehrwart Horst Meier mit dermaßen viel Aufmerksamkeit seiner kollegialen Konkurrenten bedacht worden, dass es einem fast rührig um den feudalen Eiszapfen, genannt Herz, werden muss. Doch die Herren haben sich mit der Einschätzung, sie stellten für die sportlichen Ziele ihres Edel-Ex-Spitzenreisters eine derartige zu bekämpfende Gefar dar, dass dieser diese auch zu bekämpfen als notwendig erachtete, so hatten sie sich angesichts ihrer taktischen Weitsichtigkeit ein wenig

zu sehr überschätzt. Für die Mitleser aus der Lounge: Harhar.

Doch wie nun verfahren mit solch aufstrebendem Gesindel? Abenteuer gilt es zu verschonen, er hat sich als des Schreibens mächtiger ja bereits als zu unerlässlich erwiesen. Und Grabowski? Randgruppen-noch-weiter-an-jenen-drängenden-Minister Lutscher kommt mit dem Auspeitschen, Einreiben und Ablecken des hiesigen Geschmeißes eh kaum nach. Nun ja, großmütig wie man halt so ist, fassen wir das ganze als Kompliment auf, als solches war es ja solches auch gemeint, nicht wahr?

Notiz an Volksmeinungslenkungsminister Abenteuer: Solle er bitte verkünden lassen, sollte dieser Rittschor irgendwann mal anfangen, sich in der sambischen Medienwelt auszulassen, so würde dieser geflissentlich ignoriert.
04.03.2010 14:52 - Horst Meier - City of Lusaka (Archiv)
Der Präsident an sein Volk
Dass der erste seinem Reichtum und dem Volke wohlgesonnene Präsident Sambias gern mit niedergeschriebenen Worten geizt, ist dem geneigten dauerbuckelnden Untertan, sofern des Lesens befähigt, sicher bereits aufgefallen. Doch entgegen des Konsums an Gesöff in Lutschers Lounge bevorzugt der Meier die qualitative statt der quantitativen Darbietung.

Der Lieblingsstiefvater aller unehelich Geborenen des Landes wählt seine Worte weise, bedacht und trotzdem mit der gebotenen Spontanität. So auch beim Erlass dem individuellen Fehlverhalten geschuldeter öffentlicher Geißelung und Anprangerung. Diese grauenhaften Maßnahmen zur nachhaltigen Befriedung der Gesellschaft werden zwar vom obersten Gerichtsherren ungern verordnet, aber angesichts der Gleichschlechtbehandlung aller Sambier gibt es da kaum einen Ausweg. Außer über die algerische bzw. senegalesische Grenze hinweg.

Wie in jeder vernünftig missgewirtschafteten Bananenrepublik präsentiert der Präsident dem neugierig lauschendem Untertan die schlechten und noch schlechteren Nachrichten als gute und weniger gute. Kommen wir also zum Punkt:

- Die Verurteilung zur Strafarbeit des Schmalspurtheoretikers und Verschwenders wertvoller Ressourcen (trinkt sein Bier nicht aus) Reacher durch Randgruppen-

und Wellnessminister Lutscher wird vom obersten Gericht als kaum ausreichend benannt. Daher wird dieser neben der bereits angekündigten Strafe desweiteren dazu verdonnert, im anstehenden sambischen Karneval die algerischen und senegalesischen Leibeigenen zu waschen, rasieren und lustige Clownsnasen aufzumalen. Anleitungen dazu erhält er bei Minister Lutscher.

Die weniger gute Nachricht: Auch ein noch so minimalistisch gehaltenes Volk wie das der goldenen Generation Sambias erlaubt sich hier und da eine Schwächeperiode beim Bruttosozialprodukt und der damit verbundenen knapp bemessenen Abgabe des Neunzehntels an die geliebte Regierung. Wir sind also so gut wie Pleite und die Einführung neuer Steuern Streichung diverser Vergünstigungen ist unausweichlich. So ergab eine genaue Kontrolle der zu versteuernden Beschäftigungen, dass Eagle Stars-Coach Abenteuer eine hohe Nachzahlung ans Staatssäckel zu leisten haben wird. Ursache hierfür ist sein Vergehen, nur zwei seiner vier Eheschließungen dem Fiskus gemeldet zu haben, obwohl seit Beginn der Legislaturperiode jede gehaltene Haushaltskraft gemeldet werden muss, ob bezahlt oder nicht.

Weitere Maßnahmen werden je nach Lust und Laune oder auch in seltenen Fällen nach Notwendigkeit beschlossen und eventuell auch verkündet.
11.02.2010 20:23 - Horst Meier - City of Lusaka (Archiv)
Frisch und munter ist er zurück, der Liebling aller sambischen Untertanen, der ebenso menschlich zurückhaltende wie eisern regierende Präsident Meier.

Für kurze Zeit hatte er sich mal erlaubt, nicht nur im Regierungshauptsitz seiner neuen Heimat die Füße baumeln zu lassen und war auf Urlaub daheim, um dort mal wieder den Chef zu geben. Und was soll man sagen, wo der Amtsinhaber auch hinkommt und Hand anlegt, überall greift ein Rädchen ins andere, wird kräftig in die Hände gespuckt zur Aufrechterhaltung des Lebensstandards des Vorzeigedespoten (es wurde ihm also Bier geholt, das Bad eingelassen und im TV lief Fußball).

Nun gilt es also wieder, für das Wohlergehen Sambias anzupacken. Nur so recht scheint der Laden noch nicht in Schwung kommen zu wollen. Bestes Beispiel ist der von Gesundheitsminister Reacher (zahlreiche Studien ergaben: keiner verträgt so wenig und ist deshalb besser geeignet, auf jeder Feier den Fahrer zu geben) geplante und

großspurig angekündigte Umtrunk: Bis auf den Präsidenten folgte keiner der Einladung. Gut, den Reacher kann auch keiner leiden und auch der Präsident erschien nur aus Repräsentationszwängen (Scheiß Verfassung, Notiz: den Paragraph streichen lassen). Aber dass der gemeinhin als alkoholkrank diagnostizierte PremierLeague-Coach aus Gründen der Antipathie sogar auf Freibier verzichtet, passiert wohl auch nur dem Lammkeulenknabberer.

Da gilt es nun, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die gewohnte und die Gesellschaft tragende Mentalität aus Missgunst und Egoismus weiter anzufachen. Der Meier lässt daher dem Meinungsbildungsminister Abenteuer gleich mal die Titelstory der nächsten Ausgabe des persönlichen Präsidentenblattes unabhängigen Bürgerinformationsmediums Sambias, dem Inquisitor, zukommen. Essenz: Die gezeigte Gefühlskälte bei der Ablehnung der Einladung Reachers muss Schule machen. Kuscheln ist was für Algerier und sonstiges Geschmeiß!
29.01.2010 10:59 - Horst Meier - City of Lusaka (Archiv)
Getreues Gefolge, liebe Untertanen, mein Volk!
Anlässlich der Wahl unsrer Durchlaucht zum neuen, verdienten, authentischen, vom Volk alsbald zu verehrenden Präsidenten des führenden* afrikanischen Staates Sambia darf ich euch, meine geliebten Schwarzafrikaner und all jenen, die es noch werden, ob sie wollen oder nicht, zu eurem neuen Staatsoberhaupt gratulieren.

Unser aller Stolz, Sambia, schien auf dem Weg in den Abgrund. Ein unheilvolles Votum hatte sich abgezeichnet. Das Ausmaß der geistigen Niederungen, in welchen mein Volk zu versinken drohte, zeigte sich nicht zuletzt im unwürdigen Schauspiel, welches der Findung des neuen Landesvaters dienen sollte. Belustigend mag es erschienen sein, für wahr. Daher soll den beiden Protagonisten auch ein gnädiges Schicksal beschieden sein in der staatlichen Baumwollwebfabrik, als Baumwolle webende Baumwollunterhemdentestträger und -strümpfedesigner.

Aufgrund der hemmungslos

niveauarmen Kandidatenliste sah ich mich als zugereister Kapitalist mit vormals niederen Motiven gezwungen, eine bedeutungsschwangere Entscheidung zu fällen: Abhauen oder den Laden übernehmen. Aber seid versichert, meine treuen Schäfchen, ich liebe Sambia: seine Rohstoffe, seine vielen fleißigen Hände, sein Bruttoinlandsprodukt, seine UN-Subventionen, seinen prunkvollen Präsidentenpalast.

Um meine guten Absichten bei der Führung meiner treuen Untertanen zu unterstreichen, erlasse ich folgende Verordnungen in Form eines präsidialen Sofortmaßnahmenkataloges:


1. Zambezi für alle!**
2. Freie Lesekurse im WAZ!
3. Uneingeschränkte Freigabe von Ziegen, Nilpferden, Büffeln und Adlern zum Abschuss!


*lt. Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International
**in Lutschers Lounge, Kalle zahlt, kein Eintritt für Reacher
11.12.2009 21:32 - Horst Meier - City of Lusaka (Archiv)
Die oberen 23 Sambias kramen bereits die Schatullen mit den angesparten Schmiergeldern hervor, die Rebellentruppen sammeln sich vor der Haupstadt und im WAZ werden ordentlich Mosi Lager- und Zambezi-Vorräte in Unmengen gehortet. Der Präsidentschaftskampf soll über die Bühne gehn.

Doch es bildet sich Widerstand in der des Lesens zwar mächtigen, aber dazu zu faulen Bevölkerungsgruppe der Querulanten. Nicht, dass der alte Meier dazugehören wollte, tut er es aber trotzdem, die Gene halt. So ließ er sich neben den vom neuerdings seinen Rachen staubtrocken haltenden Ex-Kneipier Kalle günstig erworbenen Gerstensaftbeständen auch das landesweit bestenfalls geschenkt angenommene Schmierfinkenerzeugnis "Inquisitor" herankarren und musste von den stammelnden Lippen des vorlesenden Vasallen gar Schrecken verbreitente Nachrichten vernehmen. So stehen zur Wahl des niederträchtigsten Amtes im Lande zwei übelste Gesellen zur Wahl: Der eine, Lutscher genannt, der Zeit seines Lebens nur durch die Zurschaustellung infantiler Verhaltensweisen einen, wenn auch zu bewundernden, Status erklommen hatte. Und dort das

Vorbild, die Ikone, die Götze des sambischen, sich gänzlich dem Alkohol verschrieben habenden Mannes, richtig, der Kalle.
Nur, beide taugen wohl wenig bis gar nicht mehr, das Land, unser Land, von einer Krise in die nächste, aus einem sozialen und gesellschaftlichen Sumpf in den nächsten Morast der zivilisierten Menschheit zu führen: Ersterer hat sich von 95% der Bevölkerung in einem Akt der unsolidarischen Gleichgültigkeit abgewendet und dazu entschlossen, einen Job anzunehmen, wenn auch dem des Wirtes. Und der andere ist seit (von weiteren 95% seiner Mitbürger) unzählbaren Tagen sämtlichen wohltuenden, halsbefeuchtenden Erfrischungsgetränken fern so geblieben, dass erste Berichte kursieren, dass Unterhemd spanne gar nicht mehr.

Will die Nation diesem Dilemma entrinnen, so kann daher dieser Kampf mit diesen Kandidaten nur ein ungutes Ende finden. Es sei, denn, es findet sich noch ein weiterer, die genannten Kriterien erfüllender, einen Hauptstadtverein trainierender, einen gar nicht sambischen Vornamen tragender Konkurrent. Geben tut es ihn, die Frage ist nur, ob das die Journaille kontrollierende Establishment ihn niederhalten kann...
10.11.2009 18:54 - Horst Meier - City of Lusaka (Archiv)
Heimaturlaub sollte es werden, einer der gemütlichen Sorte, mit sich von Zauberhand auffüllenden Bierflaschen und von eben jenen anständig gekraulten Nüssen. Also einer wie ihn sonst nur die hochgeputschten, Dissidenten köpfenden Staatspräsidenten Schwarzafrikas genießen können und dürfen.
Stattdessen darf sich der heimkehrende Meier auf seiner Couch schon wieder mit den gewohnten selbstproklamierenden Hinterzimmermöchtegernstaatsmännern und deren Midlifecrisis bestimmten Inthronisierungspressekonferenzen herumschlagen. Auf allen Kanälen derselbe Rotz: "Ich bins!" - "Nein, ich bins!" - "Du bist soooooo gemein!" - "Selber!"
Einzig der geliebte Comedykanal mit dem so herrlich

lustigen, und dabei trotzdem ernst wirkenden Clown Grabowski scheint seinem Sendeschema treu zu bleiben und bildet eine Ausnahme: Der gute Kalle sieht einfach aus, als wär er grad der Sofaritze Meiers entschlüpft und versprüht damit für einen sambischen Präsidentenanwärter eher überqualifizierten Charme. Für den Meier jedenfalls steht fest, dass der Kerl durchaus das höchste Amt im tiefsten Gemäuer des Präsidentenkellers bekleiden könnte wie ein durchgeschwitztes Unterhemd eine flauschige Männerbrust oder ein flauschiges Unterhemd eine durchgeschwitzte Männerbrust. Wenn nur das sich hartnäckig haltende Gerücht, welches alle sambischen Männer schaudern lässt, aus der Welt geschafft werden könnte, er vertrage so gut wie nix...
11.10.2009 22:00 - Horst Meier - City of Lusaka (Archiv)
Nach den beiden deftigen Pleiten am letzten ZAT sieht's eher mau aus, was die Aufstiegshoffnungen angeht. Rein kräftemäßig hinterläßt die Mannschaft aus Chaouia nicht den besten Eindruck, allerdings haperte es zuletzt eher am taktischen Verständnis des Trainers Horst Meier.
Dafür is das Team aber noch im Pokal vertreten, wo man es nun in der Vorschlußrunde mit den Zweitliga-Kollegen aus Béjaïa mit Coach Gerd Müller zu tun bekommt. Da die Partie der vorigen Pokalrunde an Spannung kaum zu überbieten war, geht man auch hier wieder von einer mehr als knappen Begegnung aus.
16.03.2007 12:21 - Horst Meier - US Chaouia (Archiv)
Die Woche der großen Pokalsensation erlebte Algerien im viertelfinale des Coupe d'Algerie. Nicht weniger als drei Zweitligisten konnten sich gegen ihre Widersacher aus der ersten Division durchsetzen. Darunter befindet sich erfreulicherweise auch der US Chaouia. Das Weiterkommen war ja an Dramatik kaum zu überbieten. Im zweiten Spiel der Best-Of-Three-Serie mußte am Ende der Münzwurf entscheiden, und die entscheidende Partie endete knapp mit 3:2. Das Erfolgsrezept war wohl die Taktik von Trainerfuchs Meier, der mit seinen Mannen das erste Heimspiel 0:4 abschenkte und dabei genug Körner für die beiden restlichen Spiele sparen konnte.
08.03.2007 23:05 - Horst Meier - US Chaouia (Archiv)
Ganz Chaouia war diese Woche auf der Suche nach dem Maulwurf. Genau, ein Maulwurf! So wie es scheint, treibt ein Insider des Vereins (Quellen vermuten, es sei sogar ein Spieler) ein böses Spiel mit seinem Verein.
Ans Tageslicht kam das Problem in den letzten Partien der Division 2. Drei Niederlagen am Stück standen zu Buche, und bei jeder einzelnen hatte nicht nur Coach Meier das Gefühl, daß der Gegner von Beginn an ziemlich genau über die Taktik des US Bescheid wußte und dies zu jeweils knappen Siegen nutzen konnte.
Coach Meier aufgebracht: "Es ist doch echt nicht zu glauben. Erst diese Sch. . . in unserer ach so heiligen Copa-Welt mit den ganzen Entlassungen, und jetz haben wir auch noch so einen Dreck im Verein. Aber den krieg ich!"
23.02.2007 00:18 - Horst Meier - US Chaouia (Archiv)
Eitel Sonnenschein herrscht momentan beim US Chaouia. Das Team schwimmt derzeit auf einer Welle des Erfolges und das ehrgeizige Ziel, bis Ende der Hinrunde einen Aufstiegsplatz zu erobern, ist auch schon erreicht; bemerkenswerterweise auch noch mit einem negativen Torverhältnis. Jetzt soll dieser natürlich gefestigt werden.
Dazu kommen die anstehenden Spieltage gerade recht, denn man tritt sowohl beim aktuellen Tabellenzweiten El Eulm als auch zuhause gegen den Verfolger auf Platz 5, JSM Tiaret, an.
14.02.2007 18:05 - Horst Meier - US Chaouia (Archiv)
Diese Woche werfen wir einen kleinen Rückblick auf erste Saisondrittel des US Chaouia:
Auf Platz 5 liegend ist man sehr zufrieden, vor allem der knappe Rückstand auf die Aufstiegsplätze bei einem noch recht ansprechenden TK macht doch Hoffnung auf mehr. Zu Beginn der Saison konnte das kaum erwartet werden, inbesondere als nach Spieltag zwei mit 0 Punkten und 0:7 Toren der letzte Platz bekleidet wurde. Auch die TK-Strafe durch den NMR ließen bereits zu Beginn der Saison nichts Gutes erahnen. Doch im Lauf der Hinrunde konnte sich das Team (und v.a. der Coach) kontinuierlich steigern und Punkt für Punkt wurde gesammelt, sodaß das Erreichen eines Aufstiegsplatzes bis zum Ende der Hinrunde im Bereich des Möglichen liegt.
07.02.2007 00:57 - Horst Meier - US Chaouia (Archiv)
Völlig ahnungslos erwischten die Reporter Trainer Horst Meier auf der Pressekonferenz mit ihrer Frage nach seiner Meinung zur aktuellen Trainer-"Rücktrittswelle" und -fluktuation. "Wie? Wer wechselt denn?" Nach einer kurzen Phase der Erläuterung verweigerte er aber dann jede Aussage:" Ich beantworte Ihnen gerne Fragen zu den Spielen meiner Mannschaft, aber alles andere ist doch Kokoleres!"
Einen kleinen Hinweis gabs aber doch: "Hoffentlich hält der Zustand nicht lange an, denn so vielen trainerlose Teams, noch dazu an der Tabellenspitze, wirken sich sicherlich negativ auf den Saisonverlauf aus."
02.02.2007 13:50 - Horst Meier - US Chaouia (Archiv)
Auf ein erneutes Sechs-Punkte-Wochenende kann der US Chaouiiiiiiia zurückblicken. Mit fast minimalem Aufwand konnten zwei Ein-Tore-Siege eingefahren werden. So wie es aussieht, hat sich Trainer Meier bei seinem Sommerurlaub in Nigeria einiges an wertvollem (Lese-) Stoff reingezogen.
Und auch was seine Spieler betrifft, ist ihm Bildung anscheinend überaus wichtig: vor kurzem erst wurde ein Lehrer für die Hieroglyphensprache "ptolemäisch Ägyptisch" engagiert, da einige der Akteure Probleme mit seinen Ausführungen an der Taktiktafel hatten.
25.01.2007 23:54 - Horst Meier - US Chaouia (Archiv)
Soderla, Stotter-Meier is back! Nach all den Querelen zum Ende der letzten Saison hatte sich der Coach des US Chaxyz zu Beginn der Saison auf Anraten seines Bodyguards (und, in Personalunion, Psychiaters) einen etwas längeren Sommerurlaub in Nigeria gegönnt. Wie zu hören war, hatte er dabei auch einige geschäftliche Dinge im Rahmen eines Tiefbauprojektes zu richten.
Mit prall gefüllten Taschen (man nimmt an, Souvenirs für die Familie) kam er letzte Woche zurück und konnte gleich zwei überlegene Siege einfahren.
18.01.2007 22:19 - Horst Meier - US Chaouia (Archiv)


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