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COPA NEWS

Spione wie wir
Operation „Gegneranalyse“ war ein voller Erfolg. Es konnten zwar nicht wie erhofft 6, sondern lediglich 3 Punkte eingefahren werden, aber es zeigte sich ganz klar, dass man von den Ermittlungsergebnissen aus Observation #1 und #2 langfristig zehren werden kann (vorausgesetzt, die Kollegen Yves Eigenrauch und Crow folgen George Clooney nicht in die Mvelda Golden League).

Um die Tarnung der verdeckten Ermittler so lange wie möglich aufrecht zu erhalten wurden weitere Spezialisten für die kommenden Observationen angeheuert: Special Agent Austin Millbarge und Special Agent Emmet Fitz-Hume. Da die beiden anonym bleiben wollen, bitten wir Sie, liebe Leser, nicht nach ihnen zu googlen. Die nächsten Observationen betreffen natürlich die kommenden Gegner der City Sharks:

Observation #3Massai Uno und seine SuperDuperSportler
Dieser Job wird ein leichtes. Es ist allseits bekannt, dass Massai Nummer Eins sich gerne von rosa Post-it-Zetteln in die Irre und somit natürlich auch in die Falle (Achtung doppeldeutig!)

führen lässt. Manipulationen an seinem Corsa sowie die Montage eines Peilsenders tun ihr übriges, um die Zielperson auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Die erste Spur führte die beiden Ermittler geradewegs in die Selbsthilfegruppe „Hilfe! Ich wurde von einem Raumschiff entführt!“ ;-), welche Massai Uno regelmäßig besucht. Er macht’s einem aber auch leicht…

Observation #4Vinnie „das Deo“ Jones und seine Wachhunde
Nicht einfach. Die Spur von Vinnie aufzunehmen ist zwar recht unkompliziert, da er sich alle zwanzig Minuten mit einer halben Dose Billigdeo einsprüht und ihn regelrecht eine Moschus-Wolke umgibt, aber seine Schäferhündchen sind perfekte Wachhunde (Hunde haben halt ein feines Näschen). Sie lassen niemanden näher als 50 Meter an ihren Trainer heran. Selbst das Vereinspräsidium der Shepherds soll kaum an Ihren Schützling herangekommen sein, damit er sich bei ihnen über den Scherbenhaufen, den Mandelator ihm überlassen hat, beschweren kann.
04.06.2010 14:10 - Ferris B. - City Sharks (0.3 TK)
 
Kenne Deinen Feind, dann hast du in der Not (oder so ähnlich)
„Gegneranalyse“ heißt das Zauberwort der Woche. Von Strategie im Felde hat Leutnant Ferris B. schon von Berufs wegen genug Erfahrung. Aber was hilft die beste Strategie, wenn einem die Schwächen des Gegners nicht ausreichend bekannt sind, um sie gnadenlos ausnutzen zu können? Das wird Ferris B. ändern.

Observation #1 -Ex-Meister Yves Eigenrauch und seine Glühwürmchen
Der zuletzt sichtlich zerstreute Herr Eigenrauch entpuppt sich direkt als harter Brocken. Wie um Himmels Willen soll man einen Verwirrten observieren und analysieren, der es noch nicht einmal auf die Kette kriegt, wo oder gegen wen er demnächst spielen muss? Na? Genau! Da wo sich selbst die seltsamsten Menschen von ihrer ursprünglichsten Seite zeigen – im Nagelstudio 10! Aus tarnungstechnischen Gründen dürfen wir hier leider nicht darlegen, wie die angeheuerte

Prostit… Geheimdetektivin aussieht, nachher ist Yves Eigenrauch noch vorbereitet (obwohl davon eher nicht auszugehen ist ob des gegenwärtigen Zustands von Y.E.).

Observation #2 – Krähe Crow und seine Schwalbenschwänze
Im Gegensatz zu Yves Eigenrauch läßt sich Crow nur selten in der Öffentlichkeit blicken, von sittenwidrigen Fehltritten nicht die geringste Spur. Mist. Das erfordert eine andere Herangehensweise: Dass die Moroka Swallows in der letzten Saison nicht gerade unerfolgreich abschnitten, kann nur – und da ist sich Ferris B. sicher – an der auffällig hohen Anzahl an Frei- und Strafstößen der Swallows liegen. Die machen halt ihrem Namen alle Ehre! Grund genug, um die City Sharks vor der nächsten Partie in ein zweitägiges „Schwalbentrainingslager“ nach Kapstadt zu schicken. Kenne Deinen Feind!
27.05.2010 20:12 - Ferris B. - City Sharks (0.3 TK)
 
Mütze, Glatze, Mütze, Glatze
„Da habe ich mir wohl ein Eigentor geschossen. Ich übernehme die volle Verantwortung für den Fehlstart meiner Mannschaft!“ entschuldigte sich Ferris B. gestern bei Verein und Fans. Seine „ausgeklügelte“ Verwirrtaktik ist mächtig nach hinten losgegangen, hatte er doch zusätzlich zum Einheits-Haarschnitt auch noch die super Idee, seinen Torwart im Trikot eines Feldspielers und ohne Handschuhe auflaufen zu lassen, um die Manning Rangers vollkommen zu irritieren. Das führte leider dazu, dass dem Torhüter, CSSDST-Gewinner Menderes Jackson, nahezu jeder Schuß aufs Tor durch die „Lappen“ ging. Das war wohl nix!

Zum zweiten Spiel gegen den

Meister musste sich Ferris B. schnell etwas neues einfallen lassen. Dem Torwart hatte er ein paar XXL-Handschuhe samt Harz-Klebeflächen angezogen und er verpasste jedem zweiten Spieler eine andersfarbige Ed Hardy-Mütze, um seine Leute wenigstens ansatzweise unterscheiden zu können. Zuvor hatte der Verein hierfür eine Sondergenehmigung per Eilantrag bei der FIFA einholen wollen, welche zwar nie gekommen ist, aber gestört hatte es dann doch niemanden. Zumindest haben die Bloemfontain Young Tigers bis heute keinen Einspruch erhoben. Die hatten sich glücklicherweise mit der kleinen „Spende“ über 3 Kisten Alkoholfreies zufrieden gegeben. Wer sowas trinkt, ist selber schuld!
20.05.2010 13:31 - Ferris B. - City Sharks (0.3 TK)
 
Neue Saison, neue Frisur
Wer genau hingehört hat, konnte vielleicht den gequälten Aufschrei der Spieler hören, als der von der örtlichen Kaserne ausgeliehene "Hairstylist" in die Kabine kam, um das alljährliche von Leutnant Ferris B. verordnete Neue-Saison-Neue-Frisur-Ritual zu zelebrieren. Die Begeisterung darüber hält sich eher in Grenzen, aber der Trainer hält schon sein Jahren an dem abergläubischen "Haarelass" (mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg)

fest. Diskussionen über Waschen, Schneiden, Legen, Färben, Locken, Glätten, Toupieren und Fönen konnten sich die Spieler gleich sparen, denn diese Saison (wie auch in allen letzten Saisons) ist der 3-Millimeter-Einheitslook total angesagt. Dass die Spieler danach fast alle gleich aussehen, daran müssen sich nicht nur der Trainerstab, sondern natürlich auch die kommenden Gegner gewöhnen. Ob dieses Verwirrspiel wirklich den erhofften Erfolg bringt, bleibt abzuwarten...
14.05.2010 12:15 - Ferris B. - City Sharks (0.3 TK)
 
Nicht immer, aber immer öfter…
Es ist kaum zu glauben: Ausgerechnet in der Saison, in der im Copa-Universum erstmals (haha!) der Alkohol in Form von Auszeichnungen wie BIER, OUZO oder ALE salonfähig wurde (ganz zu Schweigen von den Zambezi-Saufnasen aus Sambia), sorgt in Südafrika ein Aufsteiger für Furore, der ausschließlich ALKOHOLFREIES Bier (Pfui!) konsumiert – Claus Taler. Der gute Mann ist über die gesamte Saison vollkommen nüchtern geblieben und wird vermutlich gerade deswegen – soweit lehnen wir uns aus dem Fenster –

mit dem Meistertitel belohnt. Wir ziehen unseren Hut vor dieser Leistung und senden herzliche Glückwünsche nach Bloemfontein!

Eine weitere Überraschung in dieser Saison sind die Carara Kicks, die ebenfalls dank einer ausgezeichneten Leistung auf dem besten Wege zur Vizemeisterschaft sind. Wenn beide Aufsteiger in der nächsten Saison Südafrika in der Champions League vertreten dürfen, dann wäre dies eine absolute Sensation (und höchstwahrscheinlich eine Premiere?!).

PROST !
24.04.2010 01:05 - Ferris B. - City Sharks (Archiv)
Kaffeekränzchen
Da staunte Leutnant Ferris B. nicht schlecht, als Kollege Mandelator am letzten Samstag unerwartet vor der Türe seines Anwesens stand. In den Händen hielt er eine riesige Erdbeertorte und an seinem Hals baumelte eine kleines Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Sorry“. Vor seinem inneren Auge sah sich Ferris schon die Türe mit voller Wucht zuschlagen, doch seine gutbürgerliche Erziehung zwang ihn, den unerwarteten Besuch hereinzubitten. Und was macht man, wenn der Besuch Kuchen mitbringt? Genau, erstmal nen Kaffee!

Ferris B. hatte noch genug Reste des Kaffee-Extraktes aus den unzähligen EPA-Packs seiner Mannschafts“mahlzeiten“ übrig, denn Kaffee ist für seine Spieler strikt verboten. So setzten sich die beiden in den Wintergarten und schwätzen den ganzen Nachmittag über die Vera(r)schung aus Island,

lästerten über die anderen Trainerkollegen, wetteten, wer am Abend DSDS gewinnt, durchstöberten Ferris‘ umfangreiche Fotosammlung aus der Dusche der Cheerleaderinnen und debattierten schließlich, warum Mandelator niemals in dieser Saison kein Meister wird. Da Mandelator der Kaffee offensichtlich nicht schmeckte (er kippte aus nicht erkennbaren Gründen hinter jedem Schluck aus der Tasse ein Glas Wasser hinterher), wechselten die beiden schon früh auf härtere Getränke um. Jedenfalls muss Ferris B. wieder umgehend seinen Likörvorrat auffüllen…
Alles in allem war es ein nettes Plauscherl, was unbedingt nach Wiederholung schreit. Als Mandelator dann gegen Mitternacht nach Hause torkelte, hatte er natürlich vergessen, die 1€-Blumenvase mitzunehmen. Aber die wird jetzt mit der Post nachgeschickt...
19.04.2010 17:11 - Ferris B. - City Sharks (Archiv)
Man muss auch mal Fehler zugeben können…
… Man schon. Ferris B. leider nicht. Was für jeden sonnenklar auf der Hand liegt, scheint Leutnant Ferris B. immer noch nicht kapiert zu haben. Die Operation „Gegneranalyse“ war ein totaler Flop! Erfolg sieht anders aus. Die engagierten „Profi“Schnüffler stellten sich als totale Nulpen heraus. Die abgegebenen Gegneranalysen haben sie sich alle im Suff in einem sonnigen Biergarten zusammengereimt. Keine Information stimmte auch nur annähernd. Seitens des Vereinspräsidiums wurden sofort alle Mittel zur Finanzierung weiterer Hobby-Colombos gestrichen.

Da bleibt den Sharks wohl nur noch harte, ehrliche Arbeit. Kämpfen, Siegen, Punkten. Abstieg verhindern.
11.06.2010 18:38 - Ferris B. - City Sharks (0.3 TK)
 
Vergebens
Letzten Samstagabend saß Leutnant Ferris B. in seinem achso geliebten Wintergarten und starrte mit starrem Blick aus dem riesigen Fenster in den Sonnenuntergang. Zum einen musste er sich von der herben 6:0-Niederlage gegen "Keule" Jähnig erholen (zum Glück hatte er Kräfte der Sharks doch geschont, denn die sollten eigenlich mal so richtig fighten, hat sie aber im letzten Moment zurückgepfiffen...), zum anderen wartete er schon seit dem Morgengrauen vergebens auf den Blumenmann. War wohl nichts mit der Brief Blumenfreundschaft. Bestimmt hat sich der unbekannte Absender einen neuen "Adressaten" gesucht. Wahrscheinlich ist jetzt der Massai Uno an der Reihe...
16.04.2010 12:55 - Ferris B. - City Sharks (Archiv)
Blumenvase steht bereit!
Ja, es ist wieder soweit: die Schäferhunde kommen! In weiser Vorsicht hat Leutnant Ferris B. schon mal eine neue Vase im 1-Euro-Shop umme Ecke gekauft und einen schönen Platz in seinem Wintergarten ausgesucht.
Er möchte schließlich vorbereitet sein, wenn am Samstag wieder der Blumen-Bringservice an der Türe läutet. Mal sehen, vielleicht entwickelt sich das

Ganze ja zu so einem geheimnisvolles Ritual, so wie in Stieg Larsson's "Verblendung".
Und wenn die erwartete Blumenlieferung am Wochenende ausbleibt, ist es auch nicht weiter schlimm. Dann trinkt Ferris B. Schampus aus der Vase auf den Sieg vom Freitag und nimmt sie anschließend mit zum Polterabend seiner Schwipp-Schwapp-Schwägerin in spe. Hat ja nur 'nen Euro gekostet...
08.04.2010 18:59 - Ferris B. - City Sharks (Archiv)
Beschwerden sinnlos
Es ist gerade mal eine Woche her, als Leutnant Ferris B. mit dem Aufwärmen Kochen der Mahlzeiten seiner Spieler begann und schon zeichnen sich erste Ausfallerscheinungen ab.

„Meine Kollegen und ich können den Fraß, den uns der Trainer serviert, nicht mehr sehen! Immer wieder diese undefinierbaren, zerkochten `Speisen‘… Die schmecken alle gleich; und zwar nach abgelaufenen, röchelnden Rochen! Wir können auch keine Panzerkekse mehr sehen. Die Hälfte der Mannschaft hängt die meiste Zeit des Trainings wegen Verstopfung auf dem Donnerbalken. Gegen die Verstopfung könnte man zwar nach dem `Essen‘ zwei Chlortabletten schlucken, aber dann hast Du wieder ein ganz anderes Problem… Es ist einfach

nur schrecklich!“ beklagt sich der Mannschaftskapitän der Sharks, Lee Bero, auf unsere Nachfrage hin.
Doch Ferris B. bleibt eisern und verfolgt weiterhin hartnäckig seinen neuen Verpflegungsplan. Aber selbst der Versuch, die Stimmung dadurch zu heben, dass die Mahlzeiten von den spärlich bekleideten Cheerleaderinnen serviert werden, stößt auf wenig Anklang. Dazu die Chef-Cheerleaderin, Isolde Maduschen: „Es ist schon sehr deprimierend. Sonst sabbern die Jungs wie durstige Bernhardiner, wenn sie uns sehen, aber seitdem wir ihnen das Essen servieren, würdigen sie uns kaum noch eines Blickes. Es gibt nicht mal mehr einen Klaps auf den Po oder `nen blöden Spruch. Wenn Sie mich fragen: Die Luft ist raus!“
02.04.2010 16:56 - Ferris B. - City Sharks (Archiv)
EPAdemie bei den Sharks ausgebrochen!
Kürzlich ließ Leutnant Ferris B. verlauten, dass er sich fortan um die Verpflegung seiner Mannschaft kümmern wolle (wir berichteten). Große Töne hatte er gespuckt, wo er doch so viel Ahnung vom Kochen hat wie ein Kaninchen vom Bausparen.

Was für die „Truppe“ gut ist, kann für die „Elf“ doch nicht falsch sein
Unter Ausschluß von sämtlichen Küchengehilfen, die sonst so in der Kantine rumwuseln, hat sich Ferris B. sechs Stunden in der Küche verbarrikadiert und für seine Spieler

ein Menü vom feinsten „gezaubert“, bei dem sogar der Koch des Gasthauses zum Roten S blass vor Neid werden würde:

- Hamburger in Tomatensauce (alternativ Gemüsepfanne mit Tofu)
- als Beilage Dosenbrot mit Streichwurst
- als Nachtisch Grießbrei mit Obst und lecker Hartkekse

Und wenn der Vorrat von EPa Typ III in ca. vier Wochen aufgebraucht ist, wird Typ IV aus seiner alten Wirkungsstätte in Madagaskar eingeflogen. Der Magen braucht schließlich mal `ne Abwechslung!
24.03.2010 21:14 - Ferris B. - City Sharks (Archiv)
Es kann nur besser werden
...oder auch schlechter!

Die Hinrunde verkorkst und mit dem Rücken zur Wand (nur etwa noch 1 Meter Abstand) versucht Leutnant Ferris B. seine Gurkentruppe für die Rückrunde wieder auf Vordermann zu bringen.
"Es kann nicht angehen, dass die Leistungen aus der letzten Saison, naja wenigstens die bis 4 Spieltage vor der Meisterschaft, nicht auch in dieser Spielzeit wieder abgerufen werden können! Da muss doch noch was gehen! Ich werde

meinen Jungs schon noch Feuer unterm Hintern machen, verlassen Sie sich drauf. Anfangen werde ich bei der Verpflegung: Ich fange nämlich jetzt an zu kochen und werde in Kürze die kompletten Mahlzeiten selber zubereiten. Unter meiner Führung wird keiner meiner Spieler sich den Magen im Roten S verderben!" polterte Ferris B. auf der letzten PK.
Kaum aus der Tür raus setzte er sich die Kochmütze auf und machte sich auf in die Vereinskantine.
19.03.2010 12:59 - Ferris B. - City Sharks (Archiv)
“Fuffzehn-Cent-Oper” in Johannesburg
Sportlich gesehen läuft es bei den City Sharks eher suboptimal und seine militärischen Trainingsmethoden fruchten überhaupt nicht bei seinem teils zusammengecasteten Team. Leutnant Ferris B. ist verzweifelt.

Was bleibt einem da noch anderes übrig, als sich in die weite Welt der Kunst zurückzuziehen, um neue Kraft zu finden. Malen kann Ferris B. nur nach Zahlen, Singen nur wie eine Säge, und mit Bildhauen hat er auch ein Problem, denn die Bilder gehen viel zu schnell kaputt. „Was tun? sprach Zeus, die Götter sind besoffen, der Olymp ist vollgekotzt!“ – nein – Gedichte schreiben ist auch nicht sein Ding.
Da geht man halt ins Theater, denn dort läuft seit kurzem die “Fuffzehn-Cent-Oper” – ein billiger Abklatsch von Brecht’s

„Dreigroschenoper“ . An der Kasse noch schnell einen halben Liter Cola und ein XXL-Popcorneimer gekauft und schon öffnet sich der Vorhang. Doch die heile Welt bricht schnell zusammen: Bereits nach wenigen Augenblicken, bei dem ersten Lied des Theaterstücks wird Ferris B. in die harte Realität zurückgeholt…

Und der Haifisch der hat Tränen
Und die laufen vom Gesicht
Doch der Haifisch lebt im Wasser
So die Tränen sieht man nicht
In der Tiefe ist es einsam
Und so manche Zähre fließt
Und so kommt es dass das Wasser
In den Meeren salzig ist

(aus „Haifisch“ von Rammstein)

Das war zuviel für Ferris B. Er verlässt das Theather. Mit der Kunst hat er endgültig abgeschlossen. Vielleicht sollte er wie Massai Uno mit dem Kochen anfangen…
10.03.2010 23:39 - Ferris B. - City Sharks (Archiv)
City Rochen
Einst mit Stolz geschwellter Rückflosse schwammen sie im großen Nichtschwimmerbecken - der südafrikanischen Castle Premiership. Doch was ist aus den furchteinflössenden Raubtieren geworden? Rochen! Knapp über dem Bodensatz, dem Sediment der Liga tümpeln sie so vor sich hin, vergraben sich hier und da im Dreck und warten auf leichte Beute. Doch die findet sich leider immer seltener auf dem Grund wieder, wollen doch alle oben bleiben im seichten, lauwarmen Gewässer. Zuletzt kamen den

City Rochen die Super Sport Uniteds und die Carara-Kicks in die Quere. Der giftige Schwanz zielte dahin wo es richtig wehtun sollte, doch von wirksamen Treffer keine Spur. Die vermeintlichen Opfer nahmen im letzten Moment den Fuß hoch und zerquetschten – wahrscheinlich unbeabsichtigt - die Rochen mit ihren rosa Badesandalen. Sie haben noch nicht einmal gemerkt, dass sie da auf etwas Glitschiges getreten sind. Die City Rochen ziehen sich jedenfalls wieder zurück und lecken ihre Wunden…
03.03.2010 20:20 - Ferris B. - City Sharks (Archiv)
Wille gut – Ausführung mangelhaft
Treffender kann man die Leistung der City Sharks gegen die Schäferhundwelpen aus Pretoria nicht beschreiben.
Arcadia Shepherds gegen die City Sharks… da war doch was? Ach ja, ein 6:6 in Saison 27. Dieses Ergebnis grummelte beiden Mannschaften sicher noch unverdaut im Magen, und am letzten Freitag sollte alles rauskommen. Also so richtig. Mit Würgen und so. Doch leider blieben die Sharks am Ende niedergeschlagen auf dem Feld liegen. Toll gekämpft haben sie; nur eben ohne den überaus verdienten Erfolg.

Auch bei dieser Partie waren wieder 12 Tore gefallen, wovon allerdings 3 nicht gegeben wurden, bei denen allesamt angeblich ein „grobes“ Foulspiel oder eine Unsportlichkeit vorangegangen sein soll. Hat zwar kaum einer der anwesenden Zuschauer gesehen (bzw. wahr haben wollen), aber was solls. Weiter geht’s…

Am Freitag stehen zwei schwere Auswärtspartien an, und zwar gegen die saustarken Supersportler und gegen die Carate Carararara-Kicks. Als ob man nicht schon genug Probleme hätte…
26.02.2010 12:58 - Ferris B. - City Sharks (Archiv)
C S S D S T – Das Finale
Nachdem am Wochenende sowohl das Casting als auch der Recall mehr oder weniger erfolgreich abgeschlossen und die unfähigsten Bewegungslegastheniker nach Hause geschickt werden konnten, fand gestern das große Finaltraining unter dem Motto „die besten Torhüter der 80er und 90er“ statt. Teilgenommen haben u. a. das algerische Nachwuchstalent Mark Madcock im Nr. 1 Trikot von Eike Immel, der schrille Daniel Göblbück aus Sambia im Trikot von Reinhold Aumann sowie der sudanesische Lorenzo „Lorielle“ Longdong im Laibchen von Rüdiger Vollborn. Letztgenannter musste allerdings schon früh ausscheiden, als er die dreiköpfige Jury fragte, ob die City Sharks denn auch

eine Frauenmannschaft haben. Denn er plane mittelfristig eine Geschlechtsumwandlung…

Nach zweieinhalb nervenzermürbenden Stunden stand letztendlich der große Sieger fest. Da die Ergebnisse zu knapp waren, wurde die Entscheidung weniger durch sportliches Können denn durch das klassische Piss-Pot-Spiel getroffen. SIEGER und neuer Torwart der City Sharks ist ab heute der 25-jährige Menderes Jackson, der nicht zuletzt dadurch gewonnen hat, weil er beim Piss-Pot-Spiel einen 1A Moonwalk im Bodo Illgner-Trikot hinlegte und somit seinem Kontrahenten auf die Schlappen treten konnte.

Wir gratulieren dem Sieger Menderes recht herzlich und wünschen ihm viel Glück. Er wird es brauchen…
17.02.2010 19:20 - Ferris B. - City Sharks (Archiv)


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