Gestern geriet der Trainermanager des KSC Lokeren in den Mittelpunkt der Pressespekulationen um einen möglichen Trainernachfolger in Brüssel, falls RolandF seinen Verein tatsächlich verlassen sollte.
Zwar ist die Frage, ob RolandF dem amtierenden belgischen Meister den Rücken kehren wird, noch nicht ansatzweise geklärt, aber wie die Gesetze des Fussballs nunmals so sind, werden mögliche Nachfolger sogleich konfrontiert und es wird für Unruhe sowie Aufsehen gesorgt. In Lokeren ist die Presse mal wieder aktiv geworden und vor allem die Boulevardblätter überschlagen sich derzeit mit den unmöglichsten Behauptungen. Am
Nachmittag des 25.12.2006 wurde auf der Internetseite eines an dieser Stelle nicht genannten Boulevardblattes bereits dreimal verkündet worden, dass Denker einen Vertrag in Brüssel unterschrieben habe und die Meldungen wurden nach einer Viertelstunden sogleich wieder revidiert. Eine andere Quelle gab bekannt, dass Denker seine Karriere aufgrund des Pressedrucks in Belgien ganz an den Nagel hängen wolle.
Ein Statement des Trainermanagers Lokerens gibt es bisher nicht, aber von Vereinsseite (KSC Lokeren) wurde erklärt, dass Denker vertraglich an den KSC gebunden sei und dass es noch keine Anfrage nach Auflösung des Vertrages seitens des FC Brussels gegeben habe.
Besinnlichkeit, Freude und Geschenke - sie spiegeln Jahr für Jahr die Weihnachtszeit wieder. Eigentlich auch in Lokeren, doch weit gefehlt: Die Gerüchteküche brodelt dank zahlreicher Boulevardzeitungen selbst in der spielfreien Zeit.
Nachdem der FC Brussels um den Trainer des Vereins bangen muss, veröffentlichten die Boulevardzeitungen sofort mögliche Nachfolger. Unter ihnen auch der aktuelle Trainer des KSC Lokeren: Tobias Denker. Der Aufstieg aus der zweiten Liga und das Erreichen des 7.Platzes in der Jupiler League machten ihn in Belgien bekannt. Trotz seiner jungen Karriere zeichnet ihn ein professioneller Umgang mit den Medien aus, was gerade in Lokeren notwendig ist, um Erfolg zu haben. Zudem weist er taktisches Geschick, intelligente Trainingsmethoden und Motivationswege sowie Sachkenntnis im Bereich des Fussballs auf.
Eigenschaften, die ihn zu den möglichen Trainernachfolgern zählen lassen.
Der Wechsel zum FC Brussels, dem amtierenden Meister in Belgien, wäre sicherlich attraktiv, da Brüssel in der kommenden Saison international spielt, doch Denker betonte in der jüngsten Vergangenheit mehrfach, dass er sich in Lokeren wohl fühlt.
Einige Pressevertreter ließen es sich natürlich wieder einmal nicht nehmen und griffen in die Privatsphäre der Vereinsangehörigen ein. So lauerten sie Spieler und Trainer nach der Weihnachtsfeier am Heiligabend gegen 19 Uhr auf bis die Sicherheitsangestellten des Restaurants die Störenfriede verwiesen. Denker antwortete auf die Frage bezüglich des möglichen Wechsels zum FC Brussels lediglich: "Frohe Weihnachten!"
Bleiben die nächsten Tage also abzuwarten .
Stagnation fürs Weiterkommen - zunächst scheint dies ein Widerspruch und paradox zu sein. Bezieht man diese drei Worte allerdings auf die Vorgehensweise des KSC Lokeren, sind sie keinesfalls ein Widerspruch.
Der KSC Lokeren plant nämlich - vor allem nach der überraschenden Vertragsverlängerung von Joao Carlos - in der kommenden Saison mit exakt dem gleichen Kader den Kontrahenten entgegenzutreten wie in der erfolgreichen vergangenen Saison, die um ein Haar mit einem UEFA-CUP-Platz geendet hätte. Und genau mit dieser Stagnation der
Personalsituation möchte man vorankommen: "Wir kennen unsere Stärken und jeder einzelne weiß, was er kann! Wir werden auf dem Transfermarkt nicht aktiv werden, sondern unsere Spieler gezielt trainieren und dadurch vorankommen. Kommende Saison streben wir einen einstelligen Tabellenplatz an und in den nächsten 4 Jahren möchten wir zu den TOP 5 in Belgien zählen", fasste Trainermanager Denker zusammen.
Ob dieses Konzept aufgeht, werden wir in Kürze sehen, denn schon sehr bald geht die belgische Liga in eine neue Runde.
Seit Wochen ist er DAS Gesprächsthema: Joao Carlos! Lange wurde spekuliert und heute gab er seine Entscheidung - wie versprochen - bekannt. Nach zahlreichen Presseattacken auf und gegen seine Privatsphäre verbesserten die Chancen seines bisherigen Vereins, KSC Lokeren, nicht gerade, weshalb die Experten von einem Wechsel zu einem europäischen Topklub ausgingen. Der KSC Lokeren erteilte ihm die Freigabe, sofern ein attraktives Angebot vorgelegt würde, da der Trainermanager Denker der großen Karriere des Joao Carlos nicht im Wege stehen möchte.
Heute (16.12.2006) um 14.24 Uhr trat Joao Carlos samt Berater und KSC Lokeren Verantwortichen vor die Presse und gab bekannt: "Ich bleibe hier!"
Die Entscheidung begründete er damit, dass die Mannschaft schlichtweg intakt sei, der Verein ihm deutlich gemacht habe, dass den Verantwortlichen die
Karriere des Talents wichtig sei. Zudem genieße er seine derzeitige Rolle und fühle sich in Lokeren trotz des Drucks, den die Presse zuletzt ausübte, zu Hause.
Trainermanager Denker begrüßte die Entscheidung natürlich und gab bekannt: "Wir sind alle sehr froh, dass Joao uns weitere 3 Saisons erhalten bleiben wird. Er zeigt damit wirklich Charakter, denn die Mitstreiter im Zerren um Joao dürften doch deutlich mehr Gehalt geboten haben, da diese Vereine ganz andere Mittel haben. Uns wurde ein Angebot über 25 Millionen Euro Ablöse vorgelegt von einem Verein, den ich hier nicht nennen möchte. Da dürfte das Gehalt auch ein sattes gewesen sein.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Leistungen der letzten Saison nun wiederholen können werden und dass wir jetzt nicht nach möglichem Ersatz suchen müssen."
Seit Wochen wird spekuliert. Wo wird die Karriere des Joao Carlos fortgesetzt? Derzeit ist diese Frage das sportliche Gesprächsthema Nummer Eins in Lokeren.
Leider deutet alles auf den Abschied hin. Von Vereinsseite aus wurde die Presse heute schriftlich benachrichtigt: "Wir sind sehr stolz auf Joaos Entwicklung und danken ihm für das Engagement, das er hier an den Tag gelegt hat. Er war eine große Stütze. Dennoch möchten wir seinen Karrierezielen nicht im Wege stehen und haben ihm heute erklärt, dass wir ihm die Freigabe erteilen werden, sollte
ein Verein uns eine angemessene Ablösesumme bieten. Wir hoffen natürlich, dass Joao uns erhalten bleiben wird, werden es aber akzeptieren, wenn er seine Zukunft bei einem Verein sieht, der international vertreten ist."
Von Joao Carlos gibt es nach wie vor keine Aussagen, aber sein Berater gab heute bekannt, dass er sich bis Samstag (16.12.2006) entscheiden werde. Zugleich bat er darum, Joao Carlos Privatsphäre nicht weiter zu stören und ihm seine verdiente Ruhe zu gönnen: "Er wird sich schon zu Wort melden, wenn eine Entscheidung getroffen wurde!"
Es glich einer Hetzjagd! Nach der Mannschaftsfeier, die sich die Spieler des KSC Lokeren nach dieser Saison durchaus verdient haben, lauerten mehrere Journalisten Joao Carlos auf und hatten nur eine Frage im Sinn: Wie ist es um seine Zukunft bestellt?
Nachdem vor der vergangenen Saison der wohl entscheidende Stürmer, der den Aufstieg des KSC Lokeren geprägt hatte, den Verein wegen persönlicher Gründe verlassen hatte, sind die Medien natürlich besonders daran interessiert, ob dieses Mal ein absoluter Leistungsträger dem Verein treu bleiben wird.
Die Gerüchte, Joao Carlos habe einen 4-Jahres-Vertrag in England unterzeichnet, sorgten daher für
den beschriebenen Andrang vor dem Restaurant, in dem die Mannschaftsfeier abgehalten wurde. Joao Carlos wurde aufs Äußerste bedrängt und konnte letztendlich nur unter der Begleitung von drei Bodyguards sein Auto erreichen. Dieser Mediendruck in und um Lokeren dürfte sicherlich wenig förderlich für eine Vertragsverlängerung in Lokeren (Vertrag läuft nach der kommenden Saison aus und soll vorzeitig verlängert werden) sein.
Die Presse, die zudem von Trainermanager Denker kritisiert wurde, erfuhr von Joao Carlos trotz des ausgeübten Drucks nichts weiter als das übliche Statement:
"Ich habe noch nirgends unterschrieben!"
Was für eine Saison ist am Freitag zu Ende gegangen? Der KSC Lokeren durchlebte einige Auf und Abs, um am Ende mit Rang 7 und tollen Leistungen zu überzeugen. Als Aufsteiger wurde man bei den Abstiegskandidaten heiß gehandelt und brachte mit diesem phänomenalen 7.Platz alle Kritiker zum Schweigen. Mit Joao Carlos kristallisierte sich sogar ein Weltklassespieler heraus, den nun halb Europa jagt.
Und dennoch sollten die letzten Spiele für ein faden Beigeschmack sorgen. 7 Punkte aus den letzten 3 Spielen ist überdurchschnittlich, aber dennoch sorgte das sensationelle 6:6 gegen Anderlecht für die Ernüchterung und bedeutete statt UEFA-CUP-Teilnahme nur Platz 7.
Trainermanager Denker und die meisten seiner Jungs wollten unmittelbar nach dem Spiel nichts sagen, Denker äußerte sich nun aber dennoch: "Natürlich saß der Schock tief. Wir hatten uns für die letzten Spiele so viel vorgenommen und haben auch unser Ziel, 7 Punkte noch zu holen, erreicht. Auch unsere Gesamtpunktzahl ist enorm für einen
Aufsteiger. Aber letztendlich stehen wir mit Platz 7 einen Platz hinter den UEFA-CUP-Rängen und sind sogar punktgleich mit Platz 6. Da ist man natürlich enttäuscht. Inzwischen haben wir den Schock aber überwunden und wir können uns nun über die tollen Leistungen und Platz 7 freuen. Wer hatte uns sowas schon zugetraut? Hoffentlich können wir kommende Saison unser Potenzial wieder abrufen und unser Niveau bestätigen. Ich werde hier auf jeden Fall weitermachen und die Vertragsverlängerung ist nur eine Formalität, denke ich. Auch unseren Fans möchte ich für die grandiose Unterstützung danken. Leute, ihr wart echt super!"
Nun also doch Zufriedenheit. Bleibt jedoch abzuwarten, ob Joao Carlos gehalten werden kann. Das Talent gab nur Folgendes bekannt: "Ich fühle mich hier wohl, aber ich kann nicht abstreiten, dass mir andere Angebote vorliegen, die mich reizen. Es ist noch nichts unterzeichnet. Ich möchte mich erst einmal ein paar Tage erholen und werde mir über meine Zukunft Gedanken machen!"
Lange Zeit schlug sich der KSC Lokeren wacker im oberen Tabellendrittel und wahrte lange Zeit die Chance auf die Teilnahme im internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison. Diese Chance ist nach wie vor gegeben, allerdings wird der KSC Lokeren den UEFA CUP nicht mehr aus eigener Kraft erreichen können. Als Tabellen-Achter ist man zwei Plätze und zugleich zwei Punkte hinter einem Tabellenrang platziert, der zur Teilnahme am UEFA CUP in der nächsten Saison berechtigen würde. Der 5:0 Heimsieg machte Hoffnung, während die beiden Niederlagen auswärts dagegen ein KO-Schlag
waren. Die Mannschaft zeigte den Mangel an Erfahrung, was nicht verwunderlich ist, da der KSC Lokeren erst vergangene Saison aufstieg.
Lokeren und das Umland dürften auf die 3 letzten Saisonspiele am Freitag gespannt sein, denn noch ist der 6. Tabellenplatz möglich und die Mitkonkurrenten spielen zum Teil direkt gegeneinander und werden sich somit gegenseitig die Punkte "klauen".
Für den Fall, dass es am Ende doch nicht reichen sollte, brachte es schon jetzt Joao Carlos auf den Punkt: "Wir sind ein Aufsteiger. Wir sind nicht abgestiegen. Eine großartige Saison!"
Es bahnte sich seit Wochen an. Joao Carlos spielt eine sensationelle Saison bisher, immer mehr Vereine dürften auf ihn aufmerksam geworden sein und so langsam kommt die Gerüchteküche richtig ins Brodeln.
Angeblich sind 3 Mannschaften an ihm dran, die diese Saison bereits in der Champions League mitgespielt haben sollen. Genaue Vereinsnamen sind allerdings noch nicht gefallen. Nach der
heutigen Trainingseinheit stürmten sage und schreibe 32 Journalisten auf Joao Carlos ein, die wissen wollten, was an den Gerüchten dran sei und um welche Vereine es sich handele. Gerade in Lokeren ist das ein ungewöhnlicher Akt.
Joao Carlos wurde daraufhin von seinen Mitspielern in die Kabine geleitet und äußerte nur folgendes Statement: "Ich habe einen Vertrag beim KSC!"
Sie hält weiter an - die Topform des Joao Carlos vom KSC Lokeren. Der Abwehrspieler gewann auch an diesem Freitag wieder mehr als 90% seiner Zweikämpfe in beiden Spielen. Bei all dem Trubel um seine Person derzeit ging es fast unter, dass der KSC Lokeren inzwischen 41 Punkte hat und somit eigentlich den Klassenerhalt gesichter haben dürfte.
Das Formhoch Joao Carlos hat aber
auch einen bitteren Beigeschmack, da sich in ganz Europa herumgesprochen haben dürfte, dass der Publikumsliebling des KSC mittlerweile einer der besten Abwehrspieler der Welt ist. Nun stellt sich für viele die Frage, ob der KSC so einen klasse Mann halten können wird. Noch steht ja in den Sternen, ob der KSC in der kommenden Saison in einem internationalen Wettbewerb vertreten sein wird.
Noch vor wenigen Wochen war der KSC Lokeren in einer kleinen Krise und musste die erste kleine Talfahrt unter Trainermanager Denker hinnehmen, doch mittlerweile hat sich das Team wieder gefangen und spielt wieder tollen Fussball.
Diesen Freitag holte der KSC Lokeren gleich 6 Punkte aus 2 Spielen und befindet sich somit auf Rang 4, einem UEFA CUP Platz.
Die Euphorie ist nun wieder zurück und sogar größer dennje. Die Anhänger träumen von internationalem Fussball in der kommenden Saison. Doch
Trainermanager Denker ist da noch nicht so optimistisch: "Meine Jungs haben sich klasse gemacht, Hut ab dafür. Wir haben die Krise gemeinsam überwunden und sind nun auf Rang 4. Dennoch müssen wir schauen, ob die Kraft noch reicht, auch in den letzten Spielen den Platz zu behaupten. Meine Jungs haben Charakter bewiesen und unser Saisonziel Platz 6-10 werden wir wohl erreichen. Ich hoffe, die Fans sind am Ende nicht allzu enttäuscht, wenn es dann doch nicht für einen UEFA-CUP-Platz reichen sollte."
Zu später Stunde gibt es doch noch eine Kurzmeldung, weche den meisten Lokeren-Anhängern entgegenkommen dürfte: Tobias Denker hält dem Verein, KSC Lokeren, die Treue.
Soeben ließ er über einen Berater verkünden: "Herr Denker hat sich für den KSC entschieden. Es gab Gespräche mit Verantwortlichen anderer Vereiner, aber Herr Denker war an keinem der Angebote interessiert. Er fühlt sich in Lokeren nach wie vor wohl und wird dem Verein treu bleiben. Dennoch hofft er in Zukunft auf mehr Ruhe und die Rücksichtnahme seitens der Presse."
Der KSC Lokeren ist zurück in der Spur. 3 Punkte aus den letzten 2 Spielen bei einem Torverhältnis von 3:3 (3:0-Heimsieg, 0:3-Auswärtsschlappe) und zudem Platz 6. Für einen Aufsteiger ist das durchaus eine mehr als akzeptable Platzierung und nun ist es auch im Umfeld wieder ruhiger.
Scheinbar haben auch die Fans nun gelernt, dass man auf dem Boden bleiben muss. Von UEFA-CUP-Träumen ist derzeit nämlich nichts zu spüren; man weiß jetzt, dass man sich als Aufsteiger zunächst andere Ziele stecken sollte.
Die 40 Punkte, um den Nicht-Abstieg zu sichern, sind jedenfalls so gut wie erreicht und dann wird man sehen wie weit es in der Tabelle noch nach oben gehen kann.
Nach der Kritik von Joao Carlos an den eigenen Mannschaftskollegen, die in Belgien Schlagzeilen machte, lenkt dieser nun ein und relativiert seine Anschuldigungen, einige Spieler würden nicht mitziehen wollen.
Er erklärte am Nachmittag: "Es sind sicherlich Dinge gesagt worden, die so nicht gemeint waren und eine Folge meiner Emotionen waren. Ich denke, einige Spiele sind diese Saison unglücklich gelaufen und jemand muss dann einfach mal auf den Putz hauen. Ich bin froh, dass wir Freitag endlich wieder zwei Erfolgserlebnisse feiern konnten und hoffe, dass sich die Stimmung in der Mannschaft wieder verbessern wird."
Endlich! Endlich wieder ein richtiges Erfolgserlebnis für die Truppe um Trainermanager Denker. 6 Punkte aus 2 Spielen und dabei 8:3 Tore .. das kann sich sehen lassen. Das Heimspiel gegen den nach wie vor gut platzierten Klub Germinal Ekeren wurde mit 4:0 souverän gewonnen, während der KSC Lokeren das Auswärtsspiel mit 4:3 verdient gewann. Die Folge ist Tabellenplatz 7 und erstmal 7 Tage Ruhe nach all der Aufregung der letzten Tage. Die Abstiegszone ist nun wieder ein kleines Stück weiter in die Ferne gerutscht.
"Es gibt noch viel zu tun, aber wir sind jetzt auf einem guten Weg", kommentierte Abwehrspieler Joao Carlos, der die Haltung einiger Mitspieler zuletzt stark kritisierte.
Die letzten Spiele des KSC Lokeren zeigten ein kleines Formtief und sorgten für Ernüchterung beim KSC. Man ist nach wie vor der beste Aufsteiger in dieser Saison und ist immerhin 11.Platz, aber dennoch wurden die Schwächen - vor allem in der Defensivarbeit - nur allzu deutlich.
Nun übt Abwehrchef Joao Carlos, den Trainermanager Denker immer wieder für seine tollen Leistungen lobte, Kritik an seinen Mannschaftskollegen: "Es kann nicht sein, dass ich mir da wer
weiß was aufreiße, um Punkte für den Verein zu sammeln und andere legen sich auf die faule Haut, trainieren nicht richtig und lassen den Gegner einfach mal laufen. Die Einstellung bei vielen stimmt nicht! Und wer mir am meisten Leid tut, das sind die Verantwortlichen, die am Ende den Kopf dafür hinhalten müssen. Es muss sich was ändern! So steigen wir am Ende ab!"
Harte Worte, die sich aber ausschließlich an Mitspieler richten wie Joao Carlos mehrfach betonte.