Joao Carlos - der Abwehrspieler des KSC Lokeren war wohl der Mann der letzten Saison - zumindest vereinsintern. Eine sensationelle Zweikampfstatistik, Torgefahr und aufopferungsvoller Kampf waren seine Markenzeichen.
Diese Saison passte er sich seinen Kollegen in der ersten Zeit an, bis er zur alten Stärke zurückfand. Seit Wochen ist er aber wieder zurück und glänzt mit herausragenden Leistungen.
Inzwischen präsentiert er sich
noch willensstärker und engagierter als je zuvor. Nicht nur die normalen Trainingseinheiten und das private Joggen, um immer bei 100% sein zu können, sondern auch Theorie steht bei ihm seit einigen Wochen an der Tagesordnung. Er analysiert (freiwillig) Bewegungen, Techniken und Finten, um diese Informationen auf dem Platz umzusetzen - Antizipation ist das Stichwort!
Trainermanager Denker und Sportexperten bleibt da nur ein Wort: "Vorbildlich!"
0:3 und doch ein fairer Verlierer. Nachdem der KSC Lokeren das Hinspiel gegen Germinal Ekeren deutlich gewonnen hatte und Ekeren damit einen Fehlstart in die neue Saison hingelegt hatte, äußerte Denker sich bereits zu dem Klub und meinte, dass er hoffe, dass Ekeren schnell unten aus dem Keller wieder rauskommen wird. Inzwischen hatte Germinal sich eindrucksvoll zurückgekämpft und lauerte in der Tabelle hinter dem KSC.
Nun kam es erneut zum Aufeinandertreffen, nachdem Ekeren 3:1 bei Kortrijk gewann und der KSC Lokeren sich daheim mit 5:0 gegen Liègois durchsetzen konnte. Das Spiel war zu keiner Zeit ausgeglichen. Germinal Ekeren machte von Beginn an deutlich, dass man die Chance, Lokeren zu überholen, wahrnehmen wolle und siegte am Ende verdient mit 3:0.
Denker, Trainermanager des KSC Lokeren, wirkte nach dem Spiel sichtlich niedergeschlagen, zeigte aber dennoch Größe, indem er mutzelinho, Trainer von Germinal Ekeren, in höchsten Tönen lobte: "Natürlich bin ich niedergeschlagen. Was
ist denn das für eine Frage? Das einzige, was meine Enttäuschung etwas im Zaune hält, ist die Tatsache, dass Germinal Ekeren ein nahezu perfektes Spiel abgeliefert hat. Da kannst du nicht viel machen. Die spielen einen klasse Fussball und mein Tipp, dass Ekeren am Ende Meister wird, wurde heute wohl bestätigt. Mutzelinho macht wirklich einen großartigen Job. Wie der seine Jungs aufgebaut hat nach dem verkorksten Saisonstart. Vorbildlich! Ich erinnere mich gut ans Hinspiel. Zwischen der damaligen Leistung und der heutigen klafft bei Ekeren eine große Lücke. Der Trainer hat da wirklich Fingerspitzengefühl bewiesen und seine Mannen aufgebaut. Ich kann da einfach nur gratulieren und ich denke, dass mutzelinho sicherlich auch auf internationaler Ebene noch Titel holen wird nach dem Meistertitel, den er diese Saison holen wird. (zwinker) Ich würde mich für "Mutze" freuen, wenn es nach den Plätzen 2 und 3 aus der Vergangenheit diese Saison für ihn für einen Titel reichen würde".
Seine Vorlesung besorgte den Rest! Seit Wochen spielt Benjamin De Wilde, Verteidiger des KSC Lokeren, in schwacher Form und war an einigen Gegentreffern des KSC Lokeren beteiligt. Seit Längerem bemängelt Trainermanager Denker die Einstellung des 20jährigen und setzte ihn vergangenen Freitag zum ersten Mal seit er Trainermanager des KSC Lokeren ist auf die Auswechselbank und ließ ihn erst ab der 72. Minute spielen.
Heute brachte Benjamin De Wilde sein Buch raus und gab eine Vorlesung. Direkt im Anschluss an diese folgte keine weitere Vorlesung, dafür aber eine Bakanntgabe, welche der Trainermanager Denker verlauten ließ: "Benjamin De Wilde ist mit sofortiger Wirkung aus dem Profi-Kader des KSC Lokeren gestrichen". Die Folge ist, dass De Wilde fortan zum Amateur-Kader des KSC gehört und somit deutlich weniger Gehalt beziehen wird.
Allgemeine Verwunderung machte sich nach der Bekanntgabe breit, aber diese legte sich schnell, als die Gründe offenbart wurden. Benjamin De Wilde strotze derzeit nur so vor
mangelnder Motivation und Einstellung gegenüber dem Fussball. Er lege keinen Wert auf die richtige Ernährung, ausreichend Schlaf, den Verzicht auf Alkohol und Zigaretten und obendrein zeige er mit seinem Buch nun, dass er andere Prioritäten setze als Fussball. "Sein Verhalten ist alles andere als angemessen. So verhält sich kein Profi-Sportler. Die Fehler in den letzten Spielen zeigen, dass es bei ihm derzeit an allen Ecken und Kanten harpert", kommentierte Denker. Ergänzend fügte er hinzu: "Ich kann es zudem nicht fassen, dass ein 20-Jähriger meint, ein Buch über seine Profi-Fussballkarriere rausbringen zu müssen. Was hat er denn im Profi-Bereich erlebt? Der Junge ist 20 und hat gerad mal 1 1/2 Saisons auf dem Buckel. Das ist reinste Geldabzocke und die Leute, die sein Buch kaufen werden, sind unsere Fans, weil er ein Spieler des KSC Lokeren ist. Ich hoffe, er reißt sich langsam mal wieder am Riemen und konzertriert sich auf das Geschehen auf dem Platz. Er hat Talent, aber dieses muss er auch fordern!"
Es ist gelüftet! Das Geheimnis behielt Brad Pott eine volle Woche für sich. Der Trainer der höchsten Jugendmannschaft des KSC Lokeren (Platz 1 in der Belgiens A-Jugend-Tabelle) ist sich mit Al-Hilal Port Sudan einig und bat heute um die Auflösung seines Vertrages.
Zwar erhält er beim Al-Hilal Port Sudan kein Gehalt, aber dafür sind ihm Prämien garantiert worden, sofern er Al-Hilal Port Sudan in die erste Liga Sudans
führt oder zumindest 5. Platz diese Saison wird.
Trainermanager Denker erklärte, dass es schade sei, dass die Nachwuchsarbeit solch einen Rückschlag erleidet, aber er wünscht Herrn Pott alles Gute und viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.
Der KSC sucht nun nach einem Nachfolger. Namen sind bisher nicht offiziell bekannt gegeben worden! Ein möglicher Kandidat sei laut Boulevardblatt "Bilder" Jack Pott, Bruder des Abgangs des KSC.
Was ist diese Saison drin? Oder geht es doch nach unten?
Lokeren - Völlig unklar und viel diskutiert ist derzeit die Frage, wo es mit dem KSC diese Saison hingeht. Zuletzt konnte man wieder in die UEFA-CUP-Ränge vordringen, nun ist der KSC nach wie vor in besagter Zone, allerdings auf Rang 6 abgerutscht.
Die Expertenmeinung gehen zudem auseinander, da Germinal Ekeren dem KSC nun wieder im Nacken sitzt und auf Fehler Lokerens wartet, um nach einem schwachen Start in die Saison selbst in die UEFA-CUP-Ränge zu kommen. Dennoch schätzen einige Experten den KSC sogar so stark ein, dass es am Ende gar zu einer Champions League Qualifikation reichen könnte. Bert de Grook meint: "Nicht alle Mannschaften, die dort oben stehen, sind so
konstant wie der KSC. Ich denke vom Potential her sollte der KSC sich international qualifizieren können. Letzte Saison scheiterte man schon knapp. Wenn man konzentriert bleibt, ist vielleicht sogar die Königsklasse drin."
Anders-Jan Voog dagegen behauptet, dass der KSC Lokeren nicht über die nötige Reife verfügt, um im Schlussspurt um die internationelen Plätze die Nerven zu behalten: "Die können froh sein, wenn es am Ende ein einstelliger Tabellenplatz ist"
Es wird also spannend!
Debakel bei Beveren! Der KSC Lokeren präsentiert sich weiterhin auswärts als Kindergartenmannschaft, erkämpft zu Hause dagegen ein deutlichen und auch in der Höhe verdienten Sieg.
"Wir wissen derzeit nicht wo wir stehen. Es klafft eine beträchtliche Lücke zwischen unseren Leistungen auswärts und denen vor eigenem Publikum", kommentiert Trainermanager Denker die Situation.
Zweifelhaft bleibt es wohl, dass sich die Auswärtsbilanz kommenden Spieltag verbessern wird, denn dann geht es zum wiedererstarten Germinal Ekeren.
Endlich - Joao Carlos hat zurück zur alten Form gefunden. Letzte Saison beeindruckte der Verteidiger durch grandiose Leistungen, Verbissenheit und Zweikampfstärke.
Diese Saison ist er hingegen weitesgehend nur noch Durschnitt gewesen. In den letzten 5 Spielen wurde er von den Experten wieder mit guten bis sehr guten Noten bewertet. Beim 3:4 gegen Harelbeke spielte er als einziger Lokerener mit Normalform und in den anderen Spielen verhinderte er ein ums andere Mal einen Gegentreffer und hatte maßgeblichen Anteil an den Endergebnissen.
In der Liga holte der KSC Lokeren am Freitag 7 Punkte in drei Spielen, konnte sich in der Tabelle dennoch nicht klar verbessern. Der erste Auswärtserfolg ging zudem in der Vorfreude auf den BeNeLux-Pokal fast unter.
Dieser Cup hat bei den teilnehmenden Vereinen und dem Umfeld grenzenlose Begeisterung entfacht und daher schauen alle gebannt auf die kommenden Aufgaben im Wettbewerb. Allerdings ist ein Weiterkommen des KSC Lokeren fast schon auszuschließen, da nur die ersten beiden Plätze jeder Gruppe für die nächste Runde qualifiziert sind. Bleibt abzuwarten, ob der KSC die Buchmacher überraschen können wird.
Die Leistungen am vergangenen Freitag waren nicht zufriedenstellend. Um die Leistungen und vor allem das Wir-Gefühl zu stärken, schauen sich die Mannen des KSC Lokeren heute Abend gemeinsam den SUPERBOWL im Free TV an.
Da der Football-Abend lang werden dürfte, ist morgen dafür trainingsfrei. Mal sehen, ob diese Methode Früchte tragen wird. Trainermanager Denker kommentiert diesen Schritt: "Wir sind am Freitag nicht als Team aufgetreten. Hin und wieder muss man etwas tun, um den Jungs klarzumachen, wir sind eine Einheit, wir sind ein Team und es muss jeder Einzelne an seinem Strang ziehen. Daher dieser Schritt."
Die Verantwortlichen des KSC Lokeren überlegten nicht lange und meldeten sich sofort für den neuen Wettbewerb, den BeNeLux-Pokal an. Es treten nun 10 Teams an, von denen 6 aus Holland und 4 aus Belgien kommen.
Heute wurden die Gruppen sowie der Spielplan ausgelost. Das Los entschied, dass der KSC Lokeren in der Gruppe B spielen und dort auf Feyenoord Rotterdam, PSV Eindhoven, KSK Ronse sowie De Graafschap Doetinchem treffen wird. Dies wurde von der Vereinsführung begrüßt. Trainermanager Denker kommentierte: "Wir sind sehr
zufrieden mit dem Los. Wir treffen auf große Namen und werden sicher eine Menge lernen. Die Doppelbelastung ist sicherlich ein Kontra-Argument gegen die Teilnahme am Pokal, aber die Erfahrung, die wir aus den Spielen mitnehmen werden, hat uns dazu veranlasst, an den Start zu gehen. Vor allem ist es wichtig, dass unsere Jungs nun auch gegen Mannschaften aus einem anderen Land spielen werden, nachdem wir die UEFA-CUP-Teilnahme so knapp verpassten. Wir nehmen den BeNeLux-Pokal sehr ernst und hoffen, dass wir die Gruppenphase überstehen können."
Sportlich gesehen läuft es beim KSC Lokeren derzeit gut. Tabellenplatz 4 und akzeptable Leistungen stimmen die Fans zufrieden.
Damit die positive Entwicklung nicht abreißt und auch in den nächsten Jahren der Klassenerhalt ein Ding der Selbstverständlichkeit wird, strukturiert der Verein nun um. Im Fokus wird hierbei vor allem die Jugendförderung sein. Alleine in der C- bis A-Jugend sollen 6 weitere KSC-Lokeren-Mannschaften hinzukommen. Darüber hinaus soll eine Kooperation mit einem anderen belgischen Erstligisten erfolgen. Jugendspieler sollen ausgetauscht werden, um Erfahrungen in anderen Spielsystemen und mit anderen Mitspielern zu
sammeln.
Trainermanager Denker begrüßte die Entscheidung zur Umstrukturierung nicht nur, sondern ist an der genauen Planung beteiligt: "Ein Gremium zur Förderung unserer Jugendsparte, in dem ich vertreten sein werde, wird in den nächsten Wochen eine genaue Strukturierung der Jugendabteilung vornehmen. Die Jugend stellt unsere Zukunft dar. Der KSC Lokeren hat nicht die finanziellen Mittel, um Stars zu hohen Preisen jährlich zu verpflichten. Daher müssen wir zusehen, dass wir aus unserer Jungendarbeit Verstärkung bekommen. Andere Vereine haben es vorgemacht, in Lokeren wurde die Jugendabteilung jahrelang vernachlässigt. Aber dies wird sich nun ändern!"
Der KSC Lokeren ist zufrieden mit dem Start in die neue Saison und setzt sportlich derzeit Akzente. Doch hinter den Kulissen läuft einiges unrund.
Nachdem Trainermanager Denker von einer Sperre verschont wurde, ist ein neuer Unruhepol ausfindig gemacht worden. Das Stadiondach, das über der Südtribüne repariert werden sollte, ist nach wie vor nicht fertiggestellt, obwohl der voraussichtliche Termin zur Fertigstellung der 22.12.2006 war. Nun - fast einen Monat
später - sind die Bauarbeiten noch immer im Gange und wurden durch den schweren Orkan, der über Europa hinwegzog, weiter aufgehalten worden. Der voraussichtliche Baustopp ist jetzt der 07.02.2007 und bis dahin ist die Südtribüne für Zuschauer aufgrund der Einsturzgefahr Sperrzone, weshalb viele Kartenbesitzer Ihre Tickets zurückgeben mussten.
Glück für Trainermanager Denker und seinen KSC Lokeren. Nachdem er im letzten Auswärtsspiel das Schiedsrichtergespann beschimpfte und kritisierte, tagte unter der Woche ein Kommitee, das über eine eventuelle Sperre des Trainers diskutieren und entscheiden sollte.
Das Regelwerk würde eine Sperre von bis zu 10 Spielen rechtfertigen, in denen Trainermanager Denker die Partien nur von der Tribüne aus verfolgen dürfte.
Heute wurde das Urteil des Kommitees in Brüssel bekanntgegeben und begründet. Trainermanager Denker wurde mit einer Geldstrafe in unbekannter Höhe bestraft, darf die nächsten Spiele seines KSC
aber dennoch von der Bank aus betrachten und kann somit Einfluss auf das Geschehen nehmen. Als Begründung wurden unter anderem seine junge Karriere angeführt. Zudem wurden nachweislich überdurchschnittlich viele Fehlentscheidungen gegen den KSC Lokeren in dem betroffenen Spiel gefällt, was einen gewissen Grad an Unmut und Ärger durchaus zulässt. Das Kommitee unterstrich dennoch, dass Denker ein klares Fehlverhalten an den Tag gelegt habe und mit einer saftigen Sperre rechnen müsse, sollte solch ein Verhalten erneut auftreten.
Denker kam darüber hinaus zu Gute, dass er sich bei dem Schiedsrichtergespann persönlich entschuldigte.
3:0 und 0:1 hießen die Resultate aus Sicht des KSC Lokeren am vergangenen Freitag. Während Trainermanager Denker den deutlichen Heimsieg über den KSK Beveren sichtlich genoss, fiel er bei der knappen Niederlage mehr durch Beleidigungen gegen das Schiedsrichtergespann auf.
Während des Spiels beschimpfte er mehrfach den Linienrichter, der zugegebenermaßen einen ganz
schlechten Tag erwischt hatte, und auch nach dem Spiel gab es für Denker im Gespräch mit den Journalisten nur ein Thema: Die "Unpateiischen".
Die Verantwortlichen des belgischen Fußballverbandes werden unter der Woche die Sachlage diskutieren und dann ein Urteil fällen. Allerdings deutet derzeit vieles darauf hin, dass Denker am kommenden Freitag nicht auf der Bank sitzen wird.
Was für ein Start in die neue Saison! Der KSC Lokeren wurde gleich am ersten Spieltag mit 0:4 beim RAA Louvièroise geschockt, konnte vor heimischer Kulisse dann jedoch durch ein 4:0-Erfolg über Royal Excelsior Virton den Fehlstart ausbügeln.
Beide Spiele beinhalteten kaum Spannung, da in beiden Fällen die eine Mannschaft die jeweils andere klar dominierte.
Trainermanager Denker konnte das Debakel bei Louvièroise kaum fassen:
"Ich weiß nicht, was wir da gespielt haben - aber mit Fussball hatte das herzlich wenig zu tun. Das war die schlechteste Leistung seit ich hier Trainermanager bin!"
Die Erleichterung nach der tollen Vorstellung im ersten Heimspiel der Saison war demnach umso größer: "So will ich das sehen. Das war spitze. Ich hoffe, dass die Leistung vom 1. Spieltag eine Ausnahme bleibt und dass wir an die Leistung gegen Virton anknüpfen."
Mann, mann, mann! Was war das für ein Freitag? 3 Punkte aus 3 Spielen in der Liga und im Pokal auch nur Rang 3. "Das ist zu wenig", schimpft Denker. Viele fragen sich, ob die Entscheidung richtig war, beim BeNeLux-Pokal anzutreten oder ob die Belastung einfach zu groß ist.
Denker bleibt seiner Meinung treu, dass der Pokal eine gute Sache ist: "Meine Jungs sammeln da Erfahrungen auf internationalem Niveau..das ist wichtig. Die schwachen Spiele in der Liga an diesen 3 Spieltagen sind keine Folge von zu hoher Belastung, sondern Folge von reiner Konzentrationsschwäche. So kann das nicht weitergehen!"