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COPA NEWS |
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Zamalek bietet Riester-Vertrag
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Kairo - Beim Vorjahreszweiten Zamalek SC steht gegen Ende einer verkorksten Saison alles unter dem Motto "Schadensbegrenzung". Nach dem Ende eines Zwischenhochs macht man sich mittlerweile keine Hoffnungen mehr auf das Erreichen des internationalen Geschäfts und plant deshalb schon für kommende Spielzeit, wenn man wieder kleinere Brötchen backen muss.
Inzwischen wird gemutmaßt, dass dem neuen Sparzwang auch der zuletzt hinter den Erwartungen zurückgebliebene Cheftrainer Marco van Basten zum Opfer fallen könnte. Seinen Vertrag hat sich der Holländer erst diese Saison, nach einem fingierten Treffen mit Gouna-Mäzen Samih Sawiris, |
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von der Klubführung vergolden lassen. Nun scheint es, als möchte das Präsidium möglichst kostengünstig seiner ledig werden.
In den Zeitungen wird deshalb spekuliert, ihn Riester-gefördert sehr frühzeitig aufs Altenteil abzuschieben. Für Erstaunen sorgten die Meldungen insbesondere in Alexandia bei Ittihad-Übungsleiter Kunta Kinte, dem dadurch erst die Möglichkeit eines unbiologischen Karriereendes zur Kenntnis gelangt war. Der Knebelvertrag seines Arbeitgebers lässt solche Wünsche für die nächsten Jahrzehnte natürlich nicht zu und so muss der alte Moses mit seinem Exodus warten, bis er biblisches Alter erreicht hat. |
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23.04.2010 12:05 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Gouna spekuliert auf Mehreinnahmen
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Mindestens drei in dieser Saison vom Glück beschienene Teams kämpfen in der Vodafone Premiership augenblicklich noch um die Meisterschaft. Dass sich Gouna mit derzeit 47 Gegentreffern trotz der ligaweit besten Fux-/Schaf-Werte unter diesen nicht wiederfindet, bedarf keiner weiteren Erklärung. Um die zwei verbliebenen internationalen Startplätze will man am Roten Meer dennoch mitstreiten, verspricht doch auch der Confederation Cup ein mehr an Aufmerksamkeit. Außerdem kann bei der widerspenstigen Ligakonkurrenz die Ausgangslage für den nächsten Anlauf in Richtung Meisterschaft nicht gut genug sein.
Da macht es auch kaum einen Unterschied, dass Marco van Basten heimlich, still und |
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leise seinen Abgang beim Vorjahreszweiten Zamalek vorbereitet. Ob die Tatsache, dass er sich mit dem letzten Auftritt in Gouna nicht gerade Freunde gemacht hat, bei seinem erwägten Rückzug eine Rolle spielt, ist zurzeit noch Spekulation. Widersacher Leibnits zeigte sich von dem angedeuteten Abgang des Holländers jedenfalls wenig begeistert: "Der Premiership würde in van Basten sicherlich eine besondere Type verloren gehen, ein Trainer der sich bemerkbar macht und umso wertvoller ist, je mehr er aneckt. Da jolebeau und der zurückgekehrte Karl Marx in dieser Hinsicht den Erwartungen nicht oder noch nicht gerecht werden konnten, würde sein Abtreten eine schmerzhafte Lücke reißen." |
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16.04.2010 12:54 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Premiership-Saison gedanklich schon abgehakt
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Gouna-Trainer Leibnits scheint in den letzten Wochen nicht so ganz bei der Sache zu sein, verspielte er doch innerhalb weniger ZATs die komfortable Ausgangssituation des erfolgreichen Saisonstarts. Teameigner Samih Sawiris lässt nichtsdestotrotz Nachsicht walten, weiß er doch um die momentane Doppelbelastung seines Vertrauensmannes.
An der Fußballausbildungs- und Unterrichtshochschule (kurz FAU) El-Anwen arbeitet der Keksbaron eifrig an seinem Abschluss in Sportgeschichte: "Die Bewertung von Preussen Münster und dem VfL Osnabrück in der deutschen Fachpresse" ist Untersuchungsgegenstand seines gegenwärtigen wissenschaftlichen Schaffens, aber noch eher geht es um |
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"Effektives Arbeiten unter selbstverschuldetem Gewissens- und Zeitdruck".
Dass Leibnits deshalb Konzentration und Sorgfalt bei seiner eigentlichen Tätigkeit als Copachefcoach eines ägyptischen Premiership-Vereins vermissen lässt, überrascht ihn selbst am wenigsten. So gab er sich nach der verpassten großen Gelegenheit, in einem oder beiden der letzten Auswärtspartien zu punkten, schon äußerlich resignierend: "Mich beschleicht immer öfter dieses Gefühl, dass ich vorzeitig einen Schlussstrich unter diese Saison ziehen sollte, um mich auf meine derzeitige Hauptaufgabe zu konzentrieren. In der kommenden Spielzeit greife ich dann natürlich wieder voll an!" |
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09.04.2010 13:11 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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So sicher wie das Amen in der Kirche
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Gouna - Wie ein Fluch lastet jenes Schicksal über dem mittelägyptischen Provinzklub Gouna, dass sich Jahr für Jahr ein Konkurrent bereit findet, den Meisterschaftsträumen des Keksbarons ein jähes Ende zu bereiten, indem er seinen Bahlsen-Boys einen aberwitzigen Auswärtsprügel zwischen die Beine wirft.
Dieses Mal haben Osiris und Anubis den chancenlosen Vorjahres-Vize Zamalek als Strafgericht des Leibnitsschen Höhenfluges auserkoren. Mit seiner wohl letzten Auswärts-Sechs des Jahres kegelte MvB den bis dahin hoffnungsfrohen Konkurrenten aus dem Meisterschaftsrennen und schob insbesondere Al-Rabat Wa Al-Alanwar umso größere Titelchancen zu.
Kurz nach dem Spiel war |
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Trainer Leibnits zu keiner Stellungnahme zu bewegen und verließ mit reichlich Schaum vor dem Mund das heimische Stadion. Erst nach einigen Sitzungen einer speziellen Anti-Aggressionstherapie fand sich geläuterte Fußballlehrer zu einer stoischen Antwort auf van Bastens jüngste Stellungnahme bereit: "Ohmmm..."
Gouna, für das kommenden Freitag zwei Auswärtspartien das Tabellenbild entzerren werden, steht für die Restsaison nunmehr vor der Aufgabe, die Qualifikation für den Confederation Cup sicherzustellen. Nächste Saison nimmt der ägyptische Sisyphos einen neuen Anlauf auf die lange überfällige Meisterschaft, nur um erneut auf das Unvermeidliche zu warten.
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02.04.2010 13:24 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Alles nur schöner Schein
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Bis auf einen Punkt ist Silvan Leibnits mit seinem Team an den Tabellenführer Assiout Petroleum herangerückt, der zumindest diese Woche noch die Doppelbelastung des Confederation Cups stemmen muss. Doch beim genaueren Hinsehen entpuppt sich die gute Ausgangsposition Gounas im Titelkampf als eine Fata Morgana, konnten die Mittelägypter schließlich nur Dank ihres siebten Sieges im nun schon achten Heimspiel auf den zweiten Tabellenplatz klettern. Im Rücken des Keksbarons lauern dagegen Mannschaften, die schon ein oder zwei Partien mehr in der Fremde hinter sich gebracht |
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haben. In einer bereinigten Tabellen würde dem derzeitigen Führungsduo vor allem Al-Rabat Wa Al-Alanwar gefährlich nahe rücken, profitierte dieses Team vergangene Woche in Aswan doch schon zum zweiten Mal in dieser Saison von der Absage seines Gastgebers. Dabei hatte die ägyptische FA Anfang des Jahres noch große Hoffnungen gehegt, dass die Vodafone Premiership endlich mal von derartigen Wettbewerbsverzerrungen verschont bleiben würde. Und auch am Roten Meer wünscht man sich nach unzähligen Enttäuschungen endlich ein sportlich faires Meisterschaftsrennen. |
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25.03.2010 18:48 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Der Druck ist da
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Die Hälfte aller am Oddset-Tippspiel beteiligten Trainer Afrikas sehen doch tatsächlich in Gouna den zukünftigen Meister der Vodafone Premiership, eine Quote, über die sich Trainer Silvan Leibnits nicht so richtig zu freuen scheint. Durchaus verständlich, wenn man bedenkt, dass der mittelägyptische Retortenklub nicht zum ersten Mal mit einer guten Ausgangspositionen in die zweite Saisonhälfte geht, am Ende dann jedoch nie mehr als der dritte Platz zu Buche stand.
Nichtsdestotrotz haben der |
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Keksbaron und seine Mannschaft von allen Spitzenteams des letzten Jahres die Umbrüche der aktuellen Spielzeit am unbeschadetsten überstanden. So schmerzte die deutliche Niederlage beim direkten Tabellennachbarn Alexandria auch nur den stolzen Trainer, der nach eigenem Bekunden aus vergangenen Tagen "nicht nur eine Rechnung" mit seinem Gegenüber Kunta Kinte offen hat. Aber diese Schuld lässt sich ja auch noch an einem hoffentlich meisterlichen letzten ZAT begleichen. Nicht wenige afrikanische Kollegen fieber mit ihm. |
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19.03.2010 15:40 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Kinte im Visier des Keksbarons
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Zweieinhalb Jahre dürfte es nun her sein, dass sich Bootsmann Leibnits und Kombüsenjunge Kinte in einem Duell auf einem herausgeputzten Premiership-Dampfer unter Kapitän Capo zum Duell gegenüberstanden. Vieles hat sich seither getan und der Kutter befindet sich unter neuem Kommando in weniger glanzvollem Zustand.
Nichtsdestotrotz steht das kommende Aufeinandertreffen der beiden langgedienten Kontrahenten unter besonderen Vorzeichen: In einem wahren Rausch hat sich Ittihad Alexandria nach der Rückkehr seines Möchtegern-Messias an die Tabellenspitze |
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gespielt und diese lange gegen die im Rücken herannahende Konkurrenz verteidigt. Als erster Meisterschaftskandidat hat ausgerechnet sein alter Widersacher mit Gouna den Anschluss herstellen können.
Auch wenn die Tabellenführung mit dem überraschend starken Assiout Petroleum keiner der beiden Routiniers inne hat, steht das Duell Zweiter gegen Dritter als Spitzenspiel unter besonderer Beobachtung der ägyptischen Öffentlichkeit. In einer Rückschau wird sich dann kommende Woche auch endlich wieder die GIZEH Gazette mit dieser Partie beschäftigen. |
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11.03.2010 12:31 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Keksbaron in Zeitnöten
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Gouna - Trainer Silvan Leibnits scheint nach dem zunächst blitzsauberen Start seines Teams in die Premiership-Saison die letzten Wochen nicht mehr ganz bei der Sache zu sein. Nach den katastrophalen Vorstellungen gegen Assiout und ENPPI konnte neunten Spieltag zwar der erhoffte Sieg eingefahren und der Anschluss zur schwachbrüstigen Spitzengruppe gewahrt bleiben, doch im eigenen Rücken hat sich Vorjahresmeister Mokawloon al-Arab nun wieder in Position gebracht: Nurmehr drei Punkte bei ähnlichen Reserven trennen die beiden Teams.
Wenn man auch den amtierenden Vizemeister Zamalek in Gouna nicht vorschnell abschreiben will, tut van Basten zur Zeit alles dafür, Liebling der Buchmacher zu werden und |
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frühzeitig eine ganze Menge Oddset-Tipps zu versenken. Für eine Überraschung im positiven Sinne sorgen in der Hinrunde bisher ganz andere: Neben dem national wie international auftrumpfenden Assiout und Kunta Kintes Flucht nach vorne, beeindrucken auch einige Vorjahres-Underdogs in der oberen Tabellenhälfte.
Erst auf Rang Fünf folgt mit Gouna die erste Mannschaft aus dem Favoritenkreis, womit Sawiris Steckenpferd immerhin in den Wettbüros ganz oben gehandelt wird. Um dieser Rolle gerecht zu werden, müsste nun auch Trainer Leibnits zu altem Elan zurückfinden. Dass er sich derzeit lieber dem süßen Leben eines Milliardär-Protegés hingibt, wer mag ihm das verdenken? |
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05.03.2010 13:09 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Vom Superfux zum Oberschaf
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Der große Verlierer des letzten ZATs war nach einhelliger Meinung aller Prem-Experten der bisherige Tabellenzweite Gouna, der durch zwei dumme Niederlagen bis auf Rang Sechs durchgereicht wurde und seine ausgezeichnete Ausgangsposition im Titelkampf mit einem Mal verspielt hat. Den ohnehin schlechten Gesamteindruck trübte darüberhinaus das erwartete, aber unglückliche Ausscheiden im Confederation Cup. Immerhin konnte mit Ziegenhirte Markert als Vertreter der vorzugsweise von sich selbst überschätzten Algerier hinter sich gelassen werden.
Die Stimmung wollte dieser Prestigeerfolg wenig aufhellen. Obgleich Trainer Leibnits selbst auf einen Durchhänger seines Teams kalkuliert hatte, präsentierte er sich im Anschluss an die Spiele bei Assiout Petroleum und ENPPI Cairo sichtlich angefressen: "Damit sollte dieser Hype um mein Team endgültig passé sein, das war ja nicht mehr auszuhalten. |
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Dennoch hätte der Ausrutscher für meinen Geschmack etwas kleiner ausfallen können, die Spieler waren nach dem Besuch meines geschätzten Kollegen doch sehr verunsichert. Ich habe für Sergej jetzt vorläufig auch ein Einreiseverbot erwirkt, der soll erstmal vor der eigenen Haustüre kehren."
Auch Dank des doppelten Fauxpas der Mittelägypter ist das Ligafeld in der vergangenen Woche wieder näher zusammengerückt. So bleiben Gouna weiterhin alle Chancen erhalten, doch wächst zugleich der Druck durch die wiedererstarkte Konkurrenz aus Kairo.
Ein ausgemachter Titelaspirant hat sich derweil wortlos aus der Premiership verabschiedet: Nach einem schwachen Saisonstart und wiederholten Undiszipliniertheiten zog der Vorjahresvierte Aswan die Reißleine und schickte Nubierhäuptling Thomas Pilz buchstäblich in die Wüste. Die Präsentation eines Nachfolger steht derweil noch aus. |
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25.02.2010 12:05 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Mahnende Worte aus Upper Down Under
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Die Konkurrenten in der ägyptischen Premiership zeigen sich gerade schwer beeindruckt vom Saisonstart des Titelmitfavoriten Gouna, das als einziges Spitzenteam der vergangenen Saison mit dem Anfangstempo des unter Kunta Kinte aufgeblühten Ittihad Alexandria Schritt halten konnte. Offensichtlich genügt eine sicherlich ansehnliche, aber angesichts dreier Heimspiele nicht furchterregende Bilanz von vier Siegen aus fünf Spielen, um erste Ligarivalen in Bündnissen gegen sich zu vereinen.
Die Kunde von Gounas fulminanten Auftritten hat derweil schon die exotischsten Gefilde erreicht: Trainer Leibnits erhielt unter der Woche einen Anruf seines geschätzten Freundes aus gemeinsamen Lehrgang-Tagen Sergej Pilatschkin, der mittlerweile den |
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neuseeländischen Erstligisten Waitakere City betreut. Dieser riet ihm für die verbleibende Hinrunde zu mehr Zurückhaltung, da er selbst in der zweiten Saisonhälfte der vergangenen Spielzeit überaus schlechte Erfahrungen mit der Favoritenrolle gemacht habe. Eine scheinbar vorteilhafte Ausgangslage wiegle oft nur die gesamte scheinheilige Konkurrenz gegen das eigene Team auf und entpuppe sich dann vielmehr als Hypothek.
Silvan Leibnits versprach sich diesen Ratschlag seines Kollegen dankbar zu Herzen zu nehmen und in der Premiership für die nächste Zeit etwas leiser zu treten. Schließlich hat das Schicksal Waitakere Citys nur allzu deutlich bewiesen, dass zu erfolgreiche Mannschaften in der eigenen Liga auf wenig Gegenliebe stoßen.
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19.02.2010 14:40 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Geistiger Griff unter die Gürtellinie
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Gouna - Abseits seines allwöchentlichen Pflichtprogamm musste sich Samih Sawiris, seines Zeichens einer der bedeutendsten Investoren Ägyptens und Schöpfer Gounas, am heutigen Abend in seiner Funktion als Präsident des eigenen Fußballklubs den Fragen ausgewählter Sportjournalisten des Landes stellen.
Auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin, war dabei den Nicht den Vertretern der Kairoer Abendzeitung und der Nubian Sun aus Aswan die Teilnahme an der Pressekonferenz verwehrt worden. Schließlich waren es diese beiden Schundblätter gewesen, die sich von der (un-) sportlichen Konkurrenz Gounas für eine schamlose Hetzkampagne gegen dessen Erfolgstrainer Silvan Leibnits haben instrumentalisieren lassen.
Sawiris betonte zunächst, dass sein Aufenthalt in Andermatt ausschließlich der Verfolgung geschäftlicher Interessen bezüglich seines neuen Ferienresorts diente, er aber zugleich die penetrante Anwesenheit des mittelmäßigen Zamalek-Trainers van Basten amüsiert zu Kenntnis genommen hat. Dieser sei dabei auch wiederholt an ihn herangetreten und habe ausdrücklich um eine Anstellung im Nachwuchsbereich des El Gouna FC ersucht. Diesem Wunsch habe Sawiris mit Verweis auf ein negatives Sozialgutachten van Bastens aus Kamerun natürlich nicht entsprechen können: |
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"Bei aller gebotenen Diskretion, aber Marcos psychologisches Profil schließt ihn leider kategorisch für die Arbeit mit männlichen Heranwachsenden aus."
Womit die Überleitung zu den infamen Vorwürfen nicht schwer fiel, die Anfang der Wochen aus dem vorlauten Aswan zu vernehmen waren. Der talentfreie Fußballproktologe Thomas Pils, seit einigen Tagen der unrechtmäßigen Aneignung des Leibnits'schen Schluss-S verdächtig, versuchte in der der Nubian Sun mit gefälschtem Bild und Interview-Material eine beispiellose Verleumdungs-Kampagne gegen seinen gefürchteten Widersacher vom Roten Meer loszutreten. Dessen Arbeitgeber Sawiris zeigte sich in Kenntnis der wahren Umstände von den haltlosen Beschuldigungen unbeeindruckt: "Dieses Prozedere wurde mit dem Trainer und allen Verantwortlichen im Vorfeld abgesprochen. Nachdem wir den Spielerfrauen während des Trainingslagers den Zutritt zu den Schlafgemächern der Sportler verweigert haben, stellte in Abwesenheit des Vereinsarztes das Trainerteam selbst die Einhaltung des Verbots mittels der Überprüfung des Samendrucks sicher. Wir halten diese Methode weiterhin für angemessener und der Fitness unserer Spieler dienlicher als die in Aswan praktizierte viertelstündlich erzwungenen Ejakulation." |
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04.02.2010 21:59 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Aus Alt mach Neu
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Gouna - Auch im sechsten Anlauf in der Vodafone Premiership blieb Samih Sawiris Unterfangen, mit seiner Fußballmannschaft aus dem eigens dafür angelegten Städtlein Gouna den ägyptischen Meistertitel zu erringen. Ein dritter Platz stellt selbst in der erfolgsverwöhnten Vereinschronik zwar ein überaus respektables Saisonergebnis dar, doch das hindert den koptischen Multimilliardär nicht daran, insgeheim den Druck auf seinen vertrauten Trainer Leibnits zu erhöhen: Sein Team soll sich im Meisterschaftsrennen nicht noch einmal so düpieren lassen, wie von jolebeaus Mokawloon al-Arab in der vergangenen Rückrunde.
Die ärgsten Widersacher im Titelkampf scheinen auch in der neuen Spielzeit die selben zu bleiben: Dazu zählen neben dem amtierenden Meister der |
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scharfzüngige Tulpenzüchter van Basten und ein wieder ambitionierter auftretender Nubierhäuptling Pilz. Darüber sollte man das übrige Ligafeld nach dem dortigen Stühlerücken jedoch nie aus den Augen verlieren, wie die letzte Saison eindrucksvoll und für Gouna schmerzhaft bewiesen hat.
Besonders gespannt erwartet man in Gouna den ersten Auftritt des nach langem Hin und Her zu Ittihad Alexandria zurückgekehrten verlorenen Sohn Kunta Kinte. Am Anfang mag nach dem letzten Katastrophenjahr jeder zählbare Fortschritt die Gemüter der hitzköpfigen Großstädter beruhigen können. Doch auf Dauer wird auch Kinte seine Schützlinge in die Spitzengruppe hieven müssen, um seinem in seiner Abwesenheit verklärten Ruf als Heilsbringer gerecht zu werden.
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28.01.2010 19:01 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Jolebeaus Meisterstück
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Die Meisterfrage in der Vodafone Premiership ist so gut wie beantwortet: Mokawloon al-Arab konnte sich mit seinem dritten Auswärtserfolg der Saison noch vor dem leichten Restprogramm an die Tabellenspitze manövrieren und braucht von seinen Verfolgern keine ernsthaften Angriffe mehr zu fürchten.
Für den schon vor dem letzten ZAT aus dem Titelrennen geschiedenen El Gouna FC geht es nur im Optimalfall noch um die Teilnahme an der CAF Championsleague, das |
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heißt die Vizemeisterschaft. Diese verteidigt derzeit noch van Bastens Zamalek Sporting Club mit fünf Punkten Vorsprung auf die Bahlsen-Boys und dreien auf das glücklose Aswan.
In jedem Fall sollte Keksbaron Leibnits sein zu Saisonbeginn gestecktes Saisonziel erreichen und Gouna für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren. Damit ließe es sich dann auch beruhigter in die neue Spielzeit zu einem weiteren Anlauf in Richtung Meisterschaft starten. |
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03.01.2010 14:14 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Im verfluchten Titelrennen ausgeschieden
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Das ägyptische Urgestein... äh, die Mumie der Vodafone Premiership Silvan Leibnits sieht seine Meisterschaftschancen ein weiteres Mal aus den eigenen Händen gleiten. Der in dieser Saison erste Punktverlust Gounas vor heimischer Kulisse beim 3:3 gegen Goldy Fayoom (über Sinn und Unsinn der Auswärts-Drei siehe die Essays von PD Dr. C. van Lezz) brachen den schon in den Vorwochen geschwundenen Hoffnungen des Keksbarons endgültig das Genick.
Der lange überfällige und längst verdiente Meistertitel bleibt dem Pechvögeln vom Roten Meer also erneut verwehrt und fast möchte man in Gouna ob der nächsten Chance in der kommenden Spielzeit schon resigniert abwinken: Im entscheidenden Moment war ihnen das Glück noch immer abspenstig geblieben. Der Fluch der Pharaonen scheint auf den Bemühungen des Kleinstadtvereins zu liegen.
Ganz anders beim fast schon ausgemachten Meister Mokawloon al-Arab, der den Dusel |
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in dieser Rückrunde gepachtet zu haben scheint. In den letzten Saisonspielen scheint man mit dieser Woche endgültig mit keinerlei Gegenwehr auf dem Weg zum Titel rechnen zu müssen. Und Punktegeschenke gibt es in aller Regelmäßigkeit auch noch dazu, jüngst beim Gastspiel in Port Said.
Von solchem Entgegenkommen können die Konkurrenten bei Zamalek, in Aswan oder eben Gouna dagegen nur träumen, ihre nurmehr bescheidenen Chancen mussten sie sich gerade in den vergangenen Wochen oftmals teuer erkaufen.
Abschätzig macht nun unter den Fans dieser Klubs das Gerede vom geschenkten Titel die Runde, aber Meisterschaft bleibt Meisterschaft und weder van Basten, noch Pilz oder Leibnits möchten ihrem Kollegen den errungenen Erfolg allzu schlecht reden, schließlich steht das Ansehen der Vodafone Premiership auf dem Spiel. Ein fader Beigeschmack wird dem ungleichen Wettkampf beim internationalen Publikum dennoch anhaften. |
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27.12.2009 23:56 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Gouna ist sich selbst der Nächste
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Zamalek sprintet mit hohem Tempo aber schwindenden Kraftreserven vorneweg, in Mokawloon al-Arab kämpft sich ein Unbekannter in die Favoritenrolle, den noch vor wenigen Wochen niemand auf der Rechnung hatte, und die Verfolger Aswan und Gouna treffen nun am 20. Spieltag fast schon in einem Ausscheidungsspiel aufeinander. Mit diesem Duell und dem Aufkommen Mokawloons scheint das stillschweigende Abkommen der Trainer Pilz und Leibnits über ein Hinauszögern des |
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Titelkampfs an sein Ende gelangt.
Jetzt gilt es, nicht nur am wiedergenesenen van Basten, sondern vor allem an Mitbewerber jolebeau Anschluss zu halten. Bedauerlichweise für seine beiden Kontrahenten und das Gleichgewicht der Liga profitieren dieser und andere gegen Ende der Saison nämlich vom trainer- und TK-losen El Mansoura, das Aswan und Gouna noch einiges abverlangen konnte. Ein Umstand, der sich in der nächsten Saison dann hoffentlich vermeiden lässt.
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22.12.2009 11:08 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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Van Basten auf Kur geschickt
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Von der lange behaupteten Tabellenführung musste sich Gouna nach dem missglückten Start in die Rückrunde vergangene Woche fürs Erste verabschieden. In diese Genuss kommt nun Teilzeit-Nubier van Basten, um dessen irrwitzige Kamerun-Pläne es durch einen Auswärtserfolg im Stadtderby gegen Al Ahly Osiris sei Dank wieder ruhig geworden ist. Selbst einem so anerkannten Kosmopoliten und Adoptiv-Ägypter wie Kunta Kinte wären derartige Hirngespinste, wie sie von Zamalek aus in den letzten Wochen |
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durch die Gazetten geisterten, nur schwer verziehen worden.
Schon aus diesem Grund ist Gouna Trainer Leibnits durchaus gewillt, seinem von schizophrenen Anwandlungen geplagten, kleinwüchsigen Kollegen aus Kairo die Spitzenposition noch für den ein oder anderen ZAT auszuleihen. Denn gerade die dortige Höhenluft scheint seine Leiden spürbar zu lindern und gibt der entnervten Ligakonkurrenz damit die Gelegenheit, unbehelligt zum großen Schlag gegen den Möchtegern-Putschisten auszuholen.
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08.12.2009 16:39 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(Archiv)
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