Bier, Bier, Bier... Wie gewohnt dreht sich bei Sambias professionellstem Feinrippmodel alles um den gelben Saft. Und eben jenes Getränk, das beim Celtic-Coach zu den Grundnahurungsmitteln gehört, trägt quasi eine Teilschuld am ärgerlichen Remis (gegen... hmm... hat die Redaktion vergessen) des vergangenen ZAT.
Die Hauptschuld liegt natürlich beim immer noch nicht gefassten Bierdieb, der vor über zwei Wochen die Reserven aus Grabowskis Keller gezockt hat. Eine Schande übrigens, wie wir finden - über die Ermittlerfähigkeiten von Lügnav und MP Reacher (laut unseren Informationen steht MP übrigens für Masturbations-Profi) muss hier wohl nicht weiter spekuliert werden...
Wie auch immer, durch die unverschämte WC-Maut unseres WC-Mandelators war der bekanntermaßen
geizige Kalle gezwungen, einfach so laufen zu lassen, was letztlich zu einem Hausverbot in Lutschers Lounge (in Insiderkreisen Lu-Lo) führte. Derart "angepisst" trug Grabowski also seinen Mannen auf, am folgenden ZAT alles rauszulassen, was keine Miete zahlt. Das ging sogar richtig gut, allerdings nur beim ersten Spiel.Fürs zweite Match reichten dann bei der Grabowski-Elf (wie es sich gehört alles Alkoholiker und Kettenraucher) irgendwie die Kräfte nicht mehr.
Bei Celtic wittert man nun Verrat, Schiebung, Samenraub und noch vieles mehr. Bier weg, Wucher-WC-Preise, LuLo-Verbot und zwei vergeigte Heimspiele (gegen ... haben wir vergessen und ... haben wir auch vergessen). Kanns noch schlimmer kommen? Und wo kriegt der olle Kalle jetzt seine tägliche Ration Gerstensaft her? Freunde, es geht dem Ende entgegen...!
Das Bierproblem (Bierdiebstahl aus Grabowskis Keller, wir berichteten, Anm. d. Red.) hat sich glücklicherweise erledigt, der olle Kalle terrorosiert seine Leber weiterhin auf Kosten des Hauses in Lutschers Lounge. Zwar geht ihm das dämliche Grinsen von El Dachshund beim kredenzen der jeweiligen Bierkrüge tierisch auf den Sender, aber für eine gepflegte Kneipenschlägerei ist es noch zu früh in der Saison.
Stattdessen muss der Celtic-Coach nun ein anderes, nicht minder großes Problem beheben: Wo was flüssiges reinläuft, muss es ja irgendwie, irgendwo, irgendwann auch wieder raus. Kalles Körper schlägt derzeit
unbarmherzig zurück. Sonst ist es Grabowski, der seiner Leber Schwierigkeiten bereitet. Diese hat sich jetzt aber scheinbar mit der Blase und Mandelator verbündet und so muss man im Kalender lange zurückblättern, um Grabowskis letzten Gang auf die Doppelnull (nein, nicht Mandelator und Markert, Anm. d. Red.) richtig zu recherchieren. Aus gut unterrichteten Kreisen (lügnav) soll der olle Kalle dem Problem jetzt aber in guter alter Rentner-auf-dem-Oktoberfest-Manier Herr geworden sein. Was das genau bedeutet weiß keiner so genau, eben so wenig, warum Sambias einziges Feinrippmodel plötzlich nur noch mit einem Gehstock durch die Gegend stolziert...?
Bisher gab es nur Dementis. Nichts zu spüren von der großen Familie am Fuße des Zambezi, nichtmal ein Angebot zur Hilfestellung in dieser schwierigen Lage gab es. Bier weg und keiner will's gewesen sein, war ja klar...
Na gut, für Sambias attraktivstes Feinripp-Model kein Problem. Da man Lutscher ja in die SM verjagt hat Lutscher ja zur Zeit auf Fortbildungskurs in der SM weilt ist seine (Achtung:) Rechte Hand, nämlich El Dachshund, dem ollen Kalle hilflos ausgeliefert. Auf die Frage, ob Kalle denn erneut in Lutschers Lounge anschreiben
lassen will reicht bereits ein böser Blick und ein mürrisches Knurren, um Dachshund begreiflich zu machen, dass die Frage überflüssig ist. Es verstehe sich ja schließlich von selbst, dass während Lutschers Abstinenz und Grabowskis privater Biernot alle Getränke für den Celtics-Coach aufs Haus gehen!
Besonders gespannt ist man im Hause Grabowski auf das Interview-Duett Lügnav-Rechte Hand. "Lügnav... Rechte Hand... Wie passend", dachte sich der durstige Mann, als er ein wenig Öl ins Feuer goss ein weiteres Bier ansetzte...
Wenns nach dem ollen Kalle geht ist sein Kafue Celtic momentan das Team der Stunde. Vier Spiele, drei Siege mit je einem Tor Unterschied - so darf es weitergehen...
Doch gerade jetzt, da es bei Grabowski und seiner Thekenmannschaft endlich mal wieder läuft (und zwar nicht nur ausschließlich flüssig aus dem Zapfhahn), steht Sambias berühmtestes Feinrippmodel vor einem riesigen Problem: Der gesamte Biervorrat wurde aus Kalles Keller gezockt. Diebstahl in der Premier League... Bierdiebstahl, also quasi Mundraub... Verdächtige gibt es zu genüge:
1) Lutscher! Klar doch, gerade der (nicht gerade erfreuten) SM untergeschoben kann sich dre olle Kalle gut vorstellen, Opfer eines Racheaktes von Sambias männlichster Blondine gweorden zu sein. Außerdem muss die Lutscherine sich ja auch irgendwie vernünftig ernähren dort...
2) Popi! Das Motiv liegt auf der Hand: Es gibt nur einen Trainer, der ähnlich großen Durst hat, wie der Celtics-Coach, seineszeichens übrigens Absolvent der Heineken Universität. Außerdem könnte auch hier ein Racheakt... Ach, lassen wir das mit der Rache, sonst müssen wir
hier die komplette Premier League aufzählen...
3) Reacher! Zwar gab es lange keine Scharmützel mehr zwischen Gut (Grabowski) und Böse (Reacher), dennoch gehört so ein Trainerplagiat wie der CFC-Coach selbstredend zu den üblichen Verdächtigen! Außerdem passt hier ins Bild, dass Reacher bereits das '*' von Lutscher abgezogen hat...
4) Doltombwe, besser bekannt als Joe Dalton! Warum? Ganz einfach, um sein körperliches Defizit auszugleichen (der arme Kerl ist gerade mal knapp einen Meter groß lang). Der Typ muss immer was für sein Ego tun, was zur Zeit ohnehin angeschlagen sein dürfte. Schließlich steht er mit seinem neuen Team zwar endlich dort wo er hingehört (Niemandsland 2. Liga), er selber sieht sich aber bekanntermaßen eine Liga und mehrere Tabellenplätze weiter oben.
Man könnte jetzt noch so unbedeutende Randfiguren wie Markert und Mandelator nennen, doch wie gesagt, dann könnte man auch gleich die komplette Premier League aufzählen.
Wie auch immer, Grabowski bittet Chef-Aufwiegler Lügnav um Aufklärung! Grabowski ohne Bier - geht ja gar nicht!
Mit einem fuxxigen Heimsieg und einer schaafen Auswärtsniederlage haben die Kafue Celtics unter Bierbaron Karl-Heinz Grabowski einen passablen Start in die Saison hingelegt, in der alles anders bleiben werden soll.
Es soll an einstige Erfolge angeknüpft werden, es muss wieder Partys, Sex, Drugs & Rock 'n Roll geben, die eine oder andere mutwillig heraufbeschworene Pressefeindschaft muss wieder her. Denn Grabowski ist motiviert bis weit in die Brustwarzen. Also versucht er seine verbalen Handgranaten solange zu verscheißen..., pardon: verschießen, wie er sie noch
hat.
Und wo, wir gerade beim schießen scheißen sind: Was plappert denn der Padawan der Choma Eagles daher? Am Grünen Tisch in der Liga geblieben und jetzt holt er die große Breitseite der "Tschirp-Tschirp, der Zweite"-Phrasen raus? Ein erschütterter Grabowski dazu: "Dixie, Lauf- und Kampfbereitschaft? Einsatzwillen? Alter,bevor wir gegen eure Gurkentruppe auflaufen gibts erstmal ne Kiste Zambezi!"
Und nach dem Auswärtssieg gehts zu Hause gegen den Indeni FC samt Trainer Popi - um ne Kiste Bier natürlich...
Jaja, Premier League ist kein Zuckerschlecken...
Lusaka Celtic, das war einmal, eines der traditionsreichsten Teams Sambias hört nun auf den Namen Kafue Celtic. Kafue ist übrigens der Name eines Flusses in Sambia, der in den Zambezi mündet.
Und hier laufen die Fäden dann auch wieder zusammen, denn wie wir alle wissen mündet der Zambezi ja schließlich und endlich auch in Grabowskis Rachen. Ein vernünftiges Vereinswappen gibt es jetzt auch, das hässliche alte (Leider kein Wappen vorhanden) gehört ebenso der Vergangenheit an, wie die erfolglose Zeit der Post Gamemaster-Müller-Ära. Warum?
Nun, wie wir ja mittlerweile alle wissen ist unser verhasster allseits beliebter Kolumnist dem ollen Kalle noch einen Gefallen schuldig, nachdem man im letzten Drittel der vergangenen Saison die Dinge ein wenig verschoben zurechtgerückt hat.
Hinzu kommt, dass Grabowski neben Popi mit Dixie nun einen weiteren Fake-Account in der Premier League hat, da sollte doch eigentlich nix schief gehen... Aber 'pssst', diese geheimen Infos sind strikt Linkshändern vorbehalten...
Läuft also blendend für den ollen Kalle, der WAZ-Balkon wurde schon für den letzten ZAT und die anschließende Meisterfeier
angemietet, danach gehts in Lutschers Lounge. Wer die komplette Saison ohne Gegentor gegen die Celtics bleibt bekommt den gesamten Abend Freibier. Woher der notorisch klamme Kalle die Kohle hat? Fragt mich nicht, ich bin ja nur ein Schieber Bericht...
Nicht unkommentiert lassen wollen wir an dieser Stelle den Wallach-Nachschlag. Nach erneutem Studium der Gazzetta del Eugenio vom 15.08.gab Grabowski kleinlaut zu, dass er in der Hitze der ersten Erregung wohl hier und da etwas miespeter..., misintegrier..., misintrig..., ach, was falsch verstanden hat. Hiermit also hochoffiziell die Entschuldigung an des ollen Kalles Lieblingsitaliener (Wer genau mitgelesen hat wird ein Zitat Grabowskis vermissen, aber auf diesem Wege versucht er dennoch die wöchentliche Pizzalieferung wieder aufleben zu lassen, Anm. d. Red.).
Zu guter letzt wollen wir noch darauf hinweisen, dass ganz Copa-Sambia die Power Dynamos und die Lusaka Dynamos im Auge behalten sollte. Derselbe Nachname, dazu zwei Trainer, von denen man aufgrund ihrer Copavergangenheit auch durchaus kriminelle Aktivitäten erwarten könnte. Für weitere Infos und Denunziantentum richten sie sich bitte an unsere schwedische Außendienststelle, per Email zu erreichen unter www.schlechter-verlierer.se
"Presse...?! Arghlecken, gibt garghkeine Kommentarghe mehr von mir", bölkte Celtics-Trainargh Kalle Grarghbowski in seiner gewohnt charghmanten Argh dem Zeitungsfuzzi entgegen. "Argh, wie scharghe", darghte dieser sich.
Woher der ruckarghtige Sinneswarghel bei Graghbowski herkam weiß gargh niemand. In den Kneipen Lusakarghs, sowie in Lutscharghs Lounge wird gemunkelt, Graghbowski hätte neuarghdings mit einem Tourette-Dilemmargh zu
kämpfen.
Klargh, Sambiarghs Vorzeige-Unterwäschemodel hatte schon immargh arghe Probleme, mit der gehobenen Etikette der restlichen Trainargh (mit Ausnarghme von Farghscetti und Galarghtasarghay) Sambiarghs mitzuharghlten, argherdings harghe ihn das bisheargh nicht gestöarght.
Wie auch immargh, hoffen wir einfargh nur, dass Lusakargh Celtic mit Trainargh Grarghbowski in ihrer letzten Saison wenigstens eine gute Endplarghzierung erreichen. In diesem Sinne: Prost Argh!
Huch, plötzlich läufts sportlich mal wieder in die richtige Richtung bei den Celtics. Obs daran liegt, dass Trainer Karl-Heinz Grabowski kaum mehr die Zeit findet, sein Team zu trainieren? Er liebäugelt nämlich mit einem Wechsel in die Filmbranche...
Der olle Kalle hat es sich nämlich in den Kopf gesetzt, der neue James Bond zu werden. "Ich bin da was am planen dranne", heißt es also zum x-ten Male im Hause Grabowski. Sein Plan sieht selbstverständlich mal wieder so aus, dass irgendwelche Schergen für ihn die Drecksarbeit erledigen, und Kalle sich dann im Erfolg sonnen kann: "Dat Drehbuch friemel ich mir aus den besten Artikeln
des Copa-BIER zusammen. Oder noch besser: Einer schreibt gleich das ganze Teil für mich. Nen Arbeitstitel hab ich auch schon: '00 Weizen - Auf der Jagd nach Dr. Durst'. Müsste doch laufen, oder?"
Klar, Kalle... :rolleyes:
Dennoch muss man dem ollen Kalle zugute halten, dass er indirekt damit auf die derzeit noch laufende Preisverleihung des Copa-BIERs für den Monat Mai (läuft im Forum) hingewiesen hat. Aus Sambia ist übrigens Sir Pudding Lutscher nominiert und hofft noch auf ein paar Stimmen... Und die Redaktion fügt hinzu, dass natürlich auch wieder fleißig für den Monat Juni nominiert werden darf...
Gerade noch rechtzeitig hatte Karl-Heinz Grabowski wieder zu Sinnen gekommen. Ob er allerdings allein den Weg ins Stadion geschafft hat, oder er geleitet werden musste ist bislang noch unklar. Klar ist nur, dass Grabowski (mal wieder) voll wie ein Mehrfamilienhaus war und wirres Zeug von sich gab.
Nur mit Cowboyhut bekleidet und einem gepflegten "Howdy, ihr Polacken" begrüßte er sein Team und laut eines Spielers faselte der Celtic-Coach auch während der
Abschlussbesprechung vor den beiden Heimspielen lediglich wirres Zeug, a la "For whom the door bells" und "Whisky-Cola mit Whisky und Cola"... Innerhalb der Mannschaft hats ich Grabowski durch diese Aktion natürlich mal wieder eine Menge Freunde gemacht und hatte zudem mal wieder die Lacher auf seiner Seite. Beim Vorstand kam das allerdings nicht so gut an und wieder einmal wird in Lusaka gemunkelt, dass Grabowskis Tage bei den Celtics gezählt seien. Nichts Neues also...
Kalle Grabowski ausgelutscht? Nun, zumindest konnte der olle Kalle den frechen Lutscher am vergangenen ZAT weglutschen. Zwar gehören die Celtics zu den Teams der Premier League, die konditionell etwas schwach auf der Brust sind, aber Grabowski macht diesen Nachteil einfach mit ein wenig Bauchspeck wieder wett.
Überhaupt wähnt sich Sambias Next Feinrippmodel wieder fett im Geschäft. Nachdem der Celtics-Coach in jüngster
Vergangenheit auch sportlich zur Lachnummer wurde, scheint er nun ordentlich Corega Tabs für die Beisserchen am Start zu haben: "Am Freitag werden wir zwei lockere Siege einfahren. Die orientierungslosen Büffel werden ganz sicher deutlich vorsichtiger agieren als am ersten ZAT, Mandelator hat auf der Clubhomepage ja selber angekündigt, die Dynamos ausschalten zu wollen, da müssen wir uns ja eigentlich um gar nix mehr kümmern..."
Zahnloser Löwe, zahnloser Opa? Oder am Ende doch der Killer mit den dritten Zähnen? Ganz Sambia (naja, gut... eigentlich niemand außer Grabowski, so hörts sich aber besser an, Anm. d. Red.) stellt sich die Frage, ob Sambias Next Feinrippmodel noch ein paar Liter im Fass hat, oder völlig unterhopft in der Versenkung verschwindet...
Von den rauschenden Partys früherer Tage ist jedenfalls nicht mehr viel übrig geblieben, das Mittelmaß, in dem Grabowski und die Celtics versunken sind ist mittlerweile so grau wie Kalles (einziges) Unterhemd. Immerhin: Hoffnung machen die beiden Neuankömmlinge, die dafür sorgen werden, dass der olle Kalle zumindest zwei Teams hinter sich lassen wird. In der farblichen Untersetzung der Ligatabelle würde das allerdings immer noch einen Abstiegsplatz bedeuten.
Dazu Grabowski, der Rekordsieger im alljährlichen Loddamaddäus-speak-a-like-contest: "Ein Kalle Grabowski steigt nicht ab!"
Natürlich nicht, denn Sambia ohne den ollen Kalle wäre ja fast so interessant, wie ein Länderspiel zwischen Südafrika und dem Senegal. Wie auch immer, von Celtic sollte in dieser Saison auf jeden Fall wieder mehr zu erwarten sein, als die blassen Vorstellungen der vorangegangenen beiden Saisons. Helfen sollen dabei zwei in Vergessenheit geratene Traditionen: Zum einenl die Wiedereröffnung von Kalles Kaschemme "BEI KALLE UMME ECKE BEI", in der zum anderen die abschließende Teambesprechung vor dem jeweiligen ZAT stattfinden wird, das gute alte "Kaffeekränzchen" nämlich. Hoffen wir nur, dass Grabowski dann auch jeweils seine "Dritten" an Bord hat...
Da ist dem ollen Kalle doch tatsächlich fast das Zambezi aus der Hand geglitten! Ganz plötzlich und unerwartet erscheint da El Schrotto auf der Bildfläche und spielt sich als Rächer der Kanalarbeiter auf (Grabowski hat absichtlich einen Buchstaben zuviel hinzugefügt, im Gegensatz zu "Freunden", die nicht mal die korrekte Schreibweise des Nachnamens ihrer "Freunde" kennen, Anm. d. Red.)...
"Eine Frechheit, kommt aus dem Nichts, verkriecht sich in einer Tuntenliga (spielt da nicht auch...) und macht hier auf dicken Max - lächerlich! Allerdings: Vielleicht sollte ich mich bei ihm bedanken, ich spüre langsam, wie das Copa-Feuer in mir wieder zu lodern beginnt" *Booaaarks*, rülpste Grabowski dem Reporter ins Mikro. Und weiter: "Kann ja nicht sein, dass die Grabowski-Saga so zu Ende geht und ich mich dann auch noch von so einem
Schmalspur-Taktiker, der irgendwo im Nirgendwo einer zweiten Liga gerade das Laufen lernt, verhöhnen lassen muss" *Booooooarks", so Copas Trainer der Saison 26 nach seinem nun zweiten Bier.
In Sambia lässt man die Luft aus den Zapfanlagen hält man die Luft an, 'Der Mann den sie Durst nannten' mit einer klaren Kampfansage zur neuen Saison. Die aktuelle, in den letzten Atemzügen liegende, hat man bei den Celtics eigentlich schon zur Halbzeit abgeschrieben - trotz Motivationstrainingslager für den angeschlagenen Coach. Fazit Grabowski: "Scheiße!"
Naja, nächste Saison soll ja nun alles besser werden. Zeitgenossen wie der aufmüpfige El Schrotto könnten ihm dabei in Sambias Premier League nur hilfreich sein, "aber der Spasemack schießt ja lieber aus der amerikanischen Hecke, der Feigling!"
9 Tage mit Bierolympiade, Hightower und Manni, dem mürrischen Mammut
Karl-Heinz Grabowski, Allroundloser und erfolglosester Erfolgscoach der erfolglosen Celtics, mit einem nachträglichen Reisebericht. Vorher sei der Leser aber sicherheitshalber noch informiert: Die folgende Zusammenfassung basiert ausschließlich auf Grabowskis Gedächtnis...
Anreisetag/Tag 1:
Fliegen ist langweilig! Kann man aber ändern, Schockbesteck hab ich (als immer noch amtierender Weltmeister im Schocken – die Älteren werden sich erinnern, Anm. d. Red.) ja immer am Start, hehehe…
Scheiße, lachen vergangen, erste Runde ging auf mich…
Okay, zwar noch die eine oder andere Runde verkackt, aber immerhin die Schocksession mit Schock-Aus beendet, hehehe…
Schon wieder Scheiße, die Stewardess hat grad die Rechnung für die Schnaps-Runde präsentiert…
Drittes Scheiße heute, beim Transfer vom Flughafen zur Clubanlage gabs kein Bier, na toll…
So, Anlage erreicht, Eröffnungsbier und -Gin Tonic getrunken, jetzt ab aufs Zimmer…
Tag 2:
Obs Ärger wegen dem verwüsteten Hotelzimmer gibt? Und wie hats der Stuhl an meine Stirn geschafft? Egal, jetzt erstmal ab zur Bar…
Lob an mich selber, das Schockbesteck immer im Anschlag, hehe…
Meine Fresse, der Gin Tonic kann was, eigentlich müsste man jetzt mal duschen und zum Abendessen… Ach, was solls, eine Runde geht noch, hehe…
Ich sollte mir die „hehe’s“ schenken, es kommt am Ende immer Müll bei raus – diesmal oral… Ich schiebs auf die Nudeln beim Abendessen und hoffe, dass ich es beim nächsten Mal nicht nur zum Waschbecken, sondern zum Klo schaffe. Vielleicht sollte ich an meinen Sprintqualitäten arbeiten…?
Tag 3:
Ein paar lockere Drinks, nix wildes, den seriösen Schein wahren… irgendwie…
Gute Nachrichten bzgl. des verwüsteten Hotelzimmers: Es gibt (noch) keine Nachricht.
Nächste gute Nachricht: Die alte Form kehrt langsam zurück! Allerdings ein erster Wermutstropfen: Das Efes kann man irgendwann kaum noch saufen…
Wermutstropfen gegen zwei neue gute Nachrichten namens Miller und Tequila -beides allerdings gegen Bezahlung - eingetauscht, der Urlaub ist gerettet. Erstmal alles aufs Zimmer schreiben lassen, eventuelle Sorgen um die Rechnung werden gemacht, wenn auf der Uhr wieder zweistellige Zahlen vor der Minutenanzeige stehen…
Tag 4:
So, lässiger Tag, hier und da ein Drink, Vorbereitung auf den Abend läuft nach Plan!
Boccia am Strand - sehr gute Idee. Der Verlierer holt Getränke! Auch ne gute Idee…!
Langsam aber sicher kommt etwas Langeweile auf, die mit einem kleinen Duell auf der Neun-Loch-Minigolfbahn vertrieben werden soll…
Scheiße, verkackt… Neue Motivation muss her: Pro Bahn muss der Verlierer ein Efes exen. Mal sehen, obs ne gute Idee war…
Von neun zu exenden Efes gingen drei an mich - allerdings frage ich mich grad, ob ich der Gewinner oder der Verlierer bin… Wenn ich meinen Kollegen so ansehe bin ich wohl eher der Verlierer, aber es gibt ja noch den Abend, um sich vom Verlierer zum Gewinner zu saufen, hehe…
Tag 5:
Entspannter Start in den Tag um halb eins (mittags natürlich). Das Frühstück hier ist eh scheiße, also direkt zum Mittagessen!
Mist, ich muss ja noch zum Friseur… Jetzt aber schnell, gleich geht die Bierolympiade los…
Was denn, die Schweine haben tatsächlich ohne den Titelverteidiger (nämlich mich, mittlerweile mit neuer Frise!) angefangen! Na gut, dann mach ich
halt auf bockig…!
Ich mach auf bockig!
Auf bockig…!
Scheiße, keinen interessierts und so muss ich tatenlos zusehen, wie ein anderer meinen Titel einsackt… Bin den Tränen nahe…
Habe mich entschlossen, statt Flüssigkeit zu verlieren Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Sogar das Efes schmeckt wieder - mal sehen wie lange noch… Außerdem gibt’s ja noch zwei übergeordnete Ziele: „Hightower“ zur Aufgabe zu bringen und länger als „Manni, das mürrische Mammut“ in der Bar zu bleiben.
Tag 6:
Mist, vier Stunden sind zu wenig Schlaf…
Um auf Touren zu kommen ein Wodka Red Bull (gegen Bezahlung, bzw. aufs Zimmer schreiben lassen), schmeckt verdammt gut! Ich merke, ich bin in Form und widme mich also den übergeordneten Zielen.
Ziel „Hightower pinnen“ läuft einfacher als erwartet - er gibt nach diversen geexten Bieren wegen Niederlagen im Basketball, Billard, Playstation-FIFA, etc. freiwillig auf.
Also ab in die Bar und checken, was „Manni, das mürrische Mammut“ so drauf hat.
Scheiße, er hats voll drauf, ich torkle aber mit dem sicheren Gefühl bereits ein Ziel erreicht zu haben ins Bett.
Tag 7:
Wieder kaum gepennt, hab aber noch geschätzte zwei Stunden Schlaf mehr als „Manni, das mürrische Mammut“. Vorteil Grabowski - heute gilts!
Der Rest des Tages ist verschwommen und eigentlich auch egal, ich sitze neben „Manni, dem mürrischen Mammut“ an der Bar, die Zeit verstreicht, Drinks kommen und gehen, er raucht eine Schachtel nach der anderen…
Schon hell draußen, in 20 Minuten beginnt das Frühstück…
Wir beschließen zum Frühstück zu gehen, meine letzte Chance: „Manni das mürrische Mammut“ ist einen halben Schritt vor mir, nur noch wenige Meter bis zum Ausgang - Grabowski, das ist deine Chance…
Ich lasse mich zurückfallen, noch zwei Schritt… noch einer… draußen…!
Kalle, du bist der Größte! „Manni, das mürrische Mammut hat‘s gemerkt, aber es ist zu spät. Ich hab offiziell die Bar nach ihm verlassen… Beruhigt geht’s zum Frühstück, dann verlässt mich die Erinnerung…
Tag 8:
Es regnet… Diesmal aber keine Drinks, sondern echten Regen…
Ich lecke meine Wunden, „Hightower“ sprittet sich den Frust von der Seele. Nach 24 (in Worten: Vierundzwanzig) geexten Efes ist er hinüber, während „Manni, das mürrische Mammut“ immer noch an der Bar sitzt.
Ich überlege kurz, entscheide mich aber doch, lieber etwas Schlaf nachzuholen…
Abreisetag/Tag 9:
Schlechte Nachricht: „Manni, das mürrische Mammut“ meint, die zusätzlichen Drinks würden uns knapp 106 Dollar kosten. Ich frage mich, ob er Recht hat, oder ob das aufgrund der vier Schachteln Kippen und nur drei bis vier Stunden Schlaf pro Tag eine Fehleinschätzung seinerseits ist.
Wir verlassen die Anlage mit zwei guten Nachrichten.
Erstens: „Manni, das mürrische Mammut“ ist alles andere als ein Währungsexperte und wir zahlen nur die Hälfte des befürchteten Preises!
Zweitens: Das verwüstete Hotelzimmer stand ebenfalls nicht auf der Rechnung. Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass die „Warum“-Frage nicht nötig sei…
Der Rest ist nervige Warte- und Fliegerei, sowie die Vorfreude auf ein leckeres Zambezi!
Dieser Dude ist einfach die absolute Oberwurst...! Es gibt Leute (und Karl-Heinz Grabowski ist definitiv einer dieser Vögel), die sind zu nix zu gebrauchen...
Rein sportlich gesehen ist das keine Neuigkeit, denn die Celtics surfen seit dem Copa-Reset ja bekanntlich auf der Welle der Bedeutungslosigkeit. Mit Buchstaben, Subjekt, Prädikat und Objekt ist Grabowski seit der ersten Schulklasse (die er dreimal wiederholt hat und desewegen auch immer der Stärkste in seiner
Schulklasse war) auf dem Kriegsfuß, also bleibt nur noch das einzige, hinlänglich bekannte Problem Talent: Saufen!
Und da wären wir beim Greabowski-Trainingslager. Dieser Typ bringt es doch fertig, alles zu verlieren...! Beim Pokern, neuerdings auch beim Schocken... Ein Trauerspiel. Und seit gestern ist Grabowski auch einer der wenigen Menschen, die es fertig bringen, in einer All-Inclusive-Anlage für Alkohol mit klingender Münze zu bezahlen... Was für eine Wurst...
Der Celtics-Motor stottert. National nur graues Mittelmaß, international - wenn auch etwas unglücklich - ausgeschieden und medial hat Coach Kalle Grabowski auch schon bessere Zeiten erlebt. Was tun...?
Ganz klar, Grabowski braucht einen Tapetenwechsel. Bevor jetzt aber hier alle in die Luft springen vor Freude: Es handelt sich dabei nur um ein kurzes Saufgelage Trainingslager. Einfach mal die Seele baumeln lassen und testen, wieviel die Leber noch so aushält - bei 24 AI muss man das ja quasi
austesten... Zumindest, wenn man Kalle Grabowski heißt.
Was bedeutet das also für die Mannschaft? Nichts, denn für bedeutungslose Teams sind Alleingänge des Trainers bedeutungslos... Wenn Grabowski Mitte April wieder zurückkehrt erwartet er sein Team "möglichst nicht auf einem Abstiegsplatz"... In Lusaka sind die Brötchen mitttlerweile so klein, dass nicht mal merh eine Messerspitze Butter draufpasst. Wird Zeit, dass Grabowski neue Energien sammelt!
Hereinspaziert, hier gibts Tore, Tore, Tore...! Von 6:0 über 6:6 bis 0:6, hier ist alles möglich - jeder Schuss ein Treffer!
Welch langweiliger Traum, dachte sich Kalle Grabowski beim morgendlichen Stuhlgang. Wenn es jetzt aber Bier statt Tore... Hmm... Und statt Schüsse Shots... Hmm-hmmmm...!
Nachdem das erste Geschäft des Tages erfolgreich abgeschlossen wurde lenkte Grabowski seinen Luxusliner auf zwei Beinen Richting Küche. Das Editieren seines Fußballtraums in ein herrliches Besäufnis hat Lust auf mehr gemacht. Das innere Navigationsgerät signalisiert dem Celtics-Coach, den Zielort (Kühlschrank) erreicht zu haben. Woosh-hoosh-swoosh-zzdappppp-zsssssssssss... (Tür auf - Bier raus - Tür zu - Bier auf, Anm. d. Red.)! Einmal kurz eingeatmet, 'Böööööööörps!' und die leere Zambezi-Büchse in die nächstliegende Ecke geschmissen. "So, Frühstück schon fertich!"
Also ab zum Trainingsgelände - für den Weg ein kurzes Wegpils und ein kurzer, prüfender Blick in die Zeitung. Jetzt, wo man im Auftrag ihrer Majestät
des Allerweltsmeiers unterwegs ist muss man ja immer auf dem neuesten Stand sein: Hm-hm... Ah... Mmmhmm... So, fertig. Noch schnell der Tittenmaus auf Seite 3 auf die beiden Argumente geglotzt und ab dafür!
Trainingsplatz: Immer dieselben Pappnasen, die da versuchen gegen den Ball zu pölen... "Ciao Jungs, pölt noch 'n bisschen, ich geh schomma zu Wumpe ins Clubhaus, anzapfen!", rief Kalle seinem trainierenden Kader quer über den Platz zu, seine Spieler antworteten mit "Jau
Kalle, mach ma", "Super, Kalle!", oder "Kalle, du hast's drauf!"...
Eine halbe Stunde später war das Celtics-Clubhaus voll, weitere vier Stunden später auch alle darin befindlichen Gäste. Schocken, Lügen und sowohl neue (zu Anfang), als auch alte (dann im weiteren Verlauf und mit steigendem Pegel) Saufgeschichten trugen zur fieberhaften Stimmung bei. Bis...:"Böllervoll, Jungs, noch auf 'n paar Kurze zu Lutscher?" Man sieht, Grabowski führt ein hartes Regime, denn wie aus einer Kehle schallt es ihm "Jawoll, Kalle!" entgegen...
Gesagt, getan. Also ab zu Lutscher's Lounge, diverse Wegpilse inklusive. Hier passiert zwar nicht unübliches, jedoch wird hinterher niemand behaupten, er hätte sich gelangweilt - sofern er sich erinnern kann. Trotzdem denkt Kalle, als er sich gegen 4 Uhr morgens im 4/3-Takt (4 Schritt vor, 3 Schritt zurück) auf seine Heimweg macht darüber nach, Lutscher bei nächster Gelegenheit (morgen Abend) zu diversen neuen Highlights zu überreden. Mal ehrlich, der Bauchtanz von Nils Nilpferd ist mittlerweile ebenso überholt, wie die Taschenbillardtricks der Rechten Hand. Geanu, neue Ideen müssen her: Reacher kopfüber aufhängen und als Sandsack hängen lassen... Oder... Huch... Woosh-hoosh-swoosh-zzdappppp-zsssssssssss... 'Bööööööörps!' "Oh, da war ich wohl in Gedanken, schon zu Hause", dachte Kalle. Das interne Navi funzt bestens. "Was wollt ich nochmal? Ach egal, fällt mir morgen schon wieder ein", dachte Kalle, als er in voller Montur mit einem Lächeln auf den Lippen einnickerte...