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COPA NEWS

Abstieg zum Nachtisch?
Es hätte kaum schlimmer kommen für das kleine Cobreloa! Auswärts gab es vom, immer noch unbekleideten Platini gleich 4 Buden eingeschenkt und auch zu Hause lief es ganz bitter: 1:2 gegen Alex 3. Wütend warf Lutscher nach den desaströsen Ergebnissen seine goldene Nudisten Club Card auf die heiße Asche des heimischen Stadions und erbrach sich vor lauter Ärger und Fassungslosigkeit wieder und wieder. In der folgenden Presskonferenz schimpfte er, wie

es so seine Art ist, über die anderen und jammerte über die eigene miserable Lage. Besonders störte ihn die Tatsache, dass er nun schlechtester der drei Aufsteiger ist und sich dies wohl bis zum Saisonende wohl nicht mehr ändern lässt. O-Ton: „Dieser Usami, dieser prüde Schnösel! Was denkt der eigentlich wer er ist? Die ganze Zeit vor unserem Nudisten Klub spannen und dann auch noch frech und fruchtig mein geliebtes Cobreloa überholen.“
21.07.2006 19:42 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Affenschaukel und Schweinebammel
Cobreloa Coach Lutscher musste sich nach den bescheidenen Ergebnissen des letzten ZAT’s mal wieder fürchterlich aufregen. Da das Motto: Immer erst vor der eigenen Türe kehren – nicht das seinige ist, verlegte er sich darauf andere, besser gestellte, Trainer durch den Kaukau zu ziehen. Hier einige, mit einer Wanze aufgezeichnete, Auszüge aus seinem Wut geschwängertem Monolog: Wie kann es denn sein, dass ein Affe, der noch nicht mal richtig Hallo sagen kann auf Platz 1 der Tabelle steht? Das ist so gemein, ich gucke

jedes zweite Wort im Duden nach und dieser Eierbaum coacht einfach, wie im sein krummer Schnabel an die schlimme Hand am Fuß gewachsen ist. Aber der soll mal bis zum nächsten Auswerts (!)Spiel warten, da ist aber Schluss mit lustig, wir malen ja hier schließlich nicht mit Buntstiften an der Wand, geschweige denn dass wir wie die Blutwurstschlecker von Ovalle im Knäckebrotmantel daherkommen.
16.07.2006 21:37 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Lutscher dachte sich – Bleib cool!
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei! Das hat sich wohl auch die Hinrunde gedacht und war urplötzlich einfach vorbei – gemein. Für Aufsteiger Cobreloa und deren Trainer Lutscher sieht es nach der Hälfte der Spiele gar nicht mal so schlecht aus. Man ist fast genauso toll wie Mitaufsteiger Solo und viel toller als Usami, der sich in der Vorsaison immerhin den roten Stern des besten Aufsteigers sichern konnte. Zur Frage ob er sich vorstellen könnte, es in dieser Spielzeit noch weiter nach oben zu schaffen, lächelte er süffisant und sagte. „ Ach wissen sie, meine Spieler löchern mich auch die ganze Zeit mit solchen Fragen. Aber ich sag dann einfach immer: bleib cool!“ Auch die Beleidigungen durch Diego „Dingo“ Villareal ließen

Lutscher relativ kalt: „Das wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Daher denk ich mir in solchen Situationen einfach immer: bleib cool!“ Apropos Bleibcool:
Auf den Wechsel von selbigem zu Universidad Catholica, reagierte der sonst so besonnene Cheftrainer nicht mehr ganz so ruhig. „Wie der schon heißt. Bleibcool. Das ist doch kein Name!“ Zum derzeitigen Tabellenführer flüsterte Lutscher unserem Reporter noch ins Ohr: „ Auf dem Foto das ist nicht der Taktiktrainer von Ovalle, dass ist Alex selbst. Den hab ich doch gleich erkannt.“
14.07.2006 15:03 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Einmal Luftanhalten Bitte!
Hochrote Köpfe, röchelndes bis pfeifendes Nach-Luft-Geschnappe und dicke Bäuche – Kaffeekränzchen beim Ortsansässigen Geburtshilfe Verein? Sollte man meinen, doch die Rede ist von Erstligaaufsteiger CD Cobreloa und deren Trainer Lutscher.
Nach dessen Angaben, ist man sehr zufrieden mit dem bisher erreichten und wird sich in Zukunft ein wenig darauf ausruhen. Damit keine Langeweile aufkommt, meldete Lutscher seine Jungs im örtlichen Schwimmverein zur Seepferdchen

Schwimmprüfung an und nun wird fleißig geübt.
Doch woher die dicken Bäuche? „Nach einer Woche dicken Bohnen mit Speck hat man nun mal einen Blähbauch, außerdem verbessert das die Wasserlage.“ So die knappe Antwort, mit einem abschließenden Blick auf die Uhr stürzte er sein leckeres Schlammbier in seinen noch trockeneren Rachen und schlich von dannen.
07.07.2006 11:13 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Vorne gelb und Hinten braun
Von Arturo Fernandez Vial mit blutiger Nase und einem 4:5 nach Hause geschickt, um
dann auch noch von deren Trainer mit deftigen Worten bedacht und verspottet zu werden. So etwas lässt ein richtiger Lutscher natürlich nicht auf sich sitzen, er frisst es stattdessen in sich hinein! Seit dem frechen Interview von <b>Dingo</b> A. Villareal schlurft der wütende <b>Pedding Lutscher</b> Tag für Tag auf den Trainingsplatz herum und grummelt, an einem großen Eis schleckend, vor sich hin:
„Doofer Name, pfff … Meine Brüder haben eben schon die tollen Namen abgekriegt, da war für mich nicht mehr viel übrig. Ach…Pedding ist sogar was schönes, dass steckt in vielen schönen Dingen. Pedding gree Pal, das Hundefutter – was der Dingo immer zum Frühstück isst – zum Beispiel. Und dann das mit Sodom und Gomorra – das

waren doch anständige Leute, die haben sich nur lieb gehabt.“.
Durch die abfälligen Äußerungen zum Vereinswappen fühlte sich Lutscher sogar so getroffen, dass er sich genötigt sah die Geschichte auf einer Pressekonferenz klar zu stellen.
„Es ist mir klar, dass sich grade dieser Chauvinist über unser Vereinswappen echauffiert. Es gibt in Sachen Emanzipation die neue, aufgeklärte Welt, die alte Welt und Chile. Wir sind in diesem antiquierten Land quasi Vorreiter. Während bei anderen Vereinen Frauen kaum eine Rolle spielen, hat bei uns jeder Spieler mindestens 3 davon. Jede muss nur eine Mahlzeit zubereiten, dass nenne ich Arbeitsteilung. Manche haben sogar 6, denn auch das Dessert will ansprechend serviert werden. Außerdem würde ich, wenn unsere Vereinsfarben nach den schmutzigen Unterhosen der Ersatzspieler gewählt sind, sowieso meinen Mund halten.
29.06.2006 22:59 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Cheers!
Nachdem bei CD Cobreloa in der Vorwoche nach angeblichem Fund einer Whisky Cola Ader auf dem Trainingsgelände ausgiebig gefeiert wurde, herrscht jetzt Katerstimmung. Nach eingehenden Untersuchungen und zahlreicher Magenverstimmungen bei der Spielerschaft musste festgestellt werden, dass das vermeindlich leckere Getränk in Wirklichkeit erheblich gesundheitsschädliches Schweröl ist. Die heftigsten

Bauchschmerzen hat indes Trainer Lutscher, welcher sich am ausgiebigsten daran gelabt hatte. Schlechte Laune kam trotz alledem nicht auf und der Trainer genoss schon im Krankenhaus die ersten Vorzüge des neuen Reichtums. Einen ganzen Krankenhausflügel gönnte er sich zur schnelleren Genesung und ließ sich von einem halben Dutzend leicht bekleideter Krankenschwestern den verhärmten Bauch streicheln.
15.06.2006 22:56 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Hartes Training lohnt sich doch…
Das haben sich vermutlich Cobreloas Kicker nach der 67 Trainingseinheit Blugrätschen in dieser Woche gedacht. Metertief hatten sie den Boden unter den Argusaugen von Trainer Lutscher schon umgepflügt, nach zwei Schichten Teddysand, einem alten Indianerfriedhof und einem Sack Pfandflaschen passierte dann das Unfassbare. Nach einer besonders herzhaften Attacke ins löchrige Geläuf sprudelte ein dicker Schwall einer merkwürdigen schwarzen Flüssigkeit aus der Erde und benetzte die ausgedörrten und erschöpften Körper der Spieler. Nach kurzer Analyse durch den Geologen des Teams wurde die vorsichtige Vermutung zur freudigen

Gewissheit. Man war auf schwarzes Gold gestoßen, der Stoff aus dem die Träume vieler obdachloser Scheichs sind, der königliche Schmierstoff…Whisky Cola! Durch den unermüdlichen Einsatz war man auf eine Leitung der Nahe gelegenen örtlichen Destille gestoßen. Schnell waren die Strohhalme rausgeholt, die Badehose angezogen und wer musste ging auch nochmal fix auf die Toilette, doch dann waren die Strapazen der Woche vergessen und man stürzte sich in die leckeren Fluten.
08.06.2006 21:52 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Enttäuschte Fans
Nach dem glorreichen Aufstieg in die chilenische Königsklasse hatten sich Cobreloas Fans zum Saisonauftakt wohl doch etwas mehr Enthusiasmus und Spielfreude von ihren Helden erwartet. Schon in der Halbzeit murrte man ob dem müden Rasenschach auf den Rängen und nach einem der wohl langweiligsten Spiele der ca. 1700 jährigen Fußballgeschichte Chile’s ging man dann auch dementsprechend bedient und mit dickem Hals nach Hause. Ein Anhänger (Foto) fasste den lahmen Saisonstart seiner Mannschaft stellvertretend in die fast lyrischen Worte: „Allet Schei…“. Verständliche Unmutsäußerungen eines zu Recht erzürnten Fans, oder Miesmache eines

vom Leben enttäuschten Querulanten? Wir fragten Cheftrainer Lutscher nach seiner Meinung: „Ich kann die Enttäuschung schon verstehen, viele Fans kommen aus weit entfernten Bergdörfern auf bockenden Eseln angereist und haben für eine Dauerkarte oft Haus und Hof verpfänden müssen und dann müssen sie sich so einen müden Kick anschauen. Wir haben zwar 3 Punkte gegen den Abstieg geholt, aber wenn wir auch weiterhin unsere Heimspiele gewinnen wollen muss ohne Zweifel eine Steigerung her!“
30.05.2006 12:19 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Niedlich wie die Igel?
Gut gebräunt, mit leichtem Bierbauch und voller vorsichtigem Optimismus so stolperten die Spieler vom dritten Aufsteiger Cobreloa zum gestrigen Trainingsauftakt auf den Rasen. Von einem ordentlichen Training konnte man allerdings nicht sprechen, verträumt schlenderten die Meisten über den Platz, kratzten sich die letzten Strandreste zwischen den Zehen hervor oder genossen einfach die laue Bergluft. Spielmacher Rrodrriguez brachte es auf den Punkt: „Die Saisonvorbereitung war einfach zu schön. Wir durften den ganzen Tag am Strand liegen und Bier trinken, jeder durfte ein Kuscheltier mitbringen und am Abend haben wir am Lagerfeuer gesessen gegrillt und uns über den Aufstieg gefreut. Das könnte ewig so weitergehen.“
Tut es aber nicht, Trainer Lutscher kündigte schon an, dass die Spieler diese Erholung nötig und verdient hatten aber jetzt gehe der Ernst des Lebens wieder los. Man

sei in eine der stärksten Ligen Amerikas aufgestiegen und dürfe sich keine Schwächen erlauben. Nach eigenen Angaben setzt Lutscher von nun an auf knallhartes, stumpfes Konditionsgebolze und auch mit dem Biertrinken sei für diese Saison Schluss. Stattdessen werden die Spieler jetzt auf eine spezielle Igeldiät gesetzt, vor allem auf die Igelmilch schwört der Trainer. „Die ist gehaltvoll und hat das wichtige Vitamin I, außerdem werden dadurch die natürlichen Kräfte des Igels auf uns übertragen. Auf den ersten Blick wirkt er niedlich und harmlos, aber er kann auch ganz doll pieken und zwicken wenn er muss.“ Na dann Mahlzeit und gutes Gelingen.
26.05.2006 14:03 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Hand und Fuß ist Apfelmus
Es geht in die entscheidende Phase im Gezerre um die Aufstiegsplätze, 2 Fahrkarten ins Oberhaus scheinen schon sicher gelöst zu sein, nur das beschauliche Cobreloa sitzt erst mit einer Pobacke im Zug Richtung Primera A kann sich aber, ob der konditionell nur noch mäßigen Konkurrenz den Aufstieg eigentlich nur selbst verbauen.
Um sein Team für die letzten Spiele noch einmal entscheidend zu motivieren griff Lutscher wieder einmal tief in die Trickkiste und spendierte seiner Mannschaft ein Trainingslager auf einer

Schönheitsfarm. Hier konnten die abgelaufenen Beinstümpfe noch einmal hochgelegt werden, es gab Schokolade zum Frühstück und pelzige Bergziegen massierten den Spielern die schwieligen Rücken(Auf dem Foto ein Spieler beim Schlammbad mit einer Angestellten). Anschließend wurden alle in 3 Bahnen Knallfolie gewickelt und zum frisch halten bei 180 Grad Unterhitze bis zum Spielbeginn in den Backofen geschoben.
04.05.2006 16:56 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Das musste mal gesagt werden!
Da die Problematik der Wisky Cola / Ölfunde auf dem Trainingsgelände von Erstligaaufsteiger CD Cobreloa in den letzten zwei Wochen mehr als ausreichend in der chilenischen Zeitungslandschaft ausgebreitet wurden, muss jetzt auch mal Schluss sein, genug ist genug dieses Sprichwort gibt es schließlich nicht umsonst und sicherlich findet sich bald die ein oder andere Geschichte von allgemeinem Interesse, die es zu erzählen gibt, vielleicht aber auch nicht, denn nichts ist heutzutage mehr sicher und sogar das früher einträgliche Flaschenpfandgeschäft ist mittlerweile von Inflation und geldgeilen Machtneurotikern unterwandert.
23.06.2006 15:04 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Eine Muh eine Mäh eine Täterätätäh….

…Ist tot! Nach langer Krankheit unterlag das beliebte Wappentier von CD Cobreloa (der Ball) in den frühen Abendstunden des morgigen Tages einer unbekannten Bakterienart namens Bochtilybackterkaupoly-Tierchen. Die Leistungen vom jungen chilenischen Traditionsverein wurden glücklicherweise nicht nennenswert durch das bevorstehende Unglück beeinträchtigt. So ließ man sich dann auch gerne vom moppigen Trainer der Concepcion zum bevorstehenden Aufstieg vergratulieren behielt sich aber eine Erwiderung derselbigen noch vor.
22.04.2006 20:15 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Eine Muh, eine Mäh, eine Täterätätä - die Zehnte
Teil Drei bis Neun war dem unsäglichen Gärtner Handa Abh gewidmet, welchem hier jedoch keine Beutung beigemessen werden soll. Stattdessen richtet sich unser verklärter, schüchterner Reporterblick auf die Machenschaften bei dem (Fast-)Aufsteiger aus Cobreloa. Was hörte man da in den letzten Tagen? Darmdüngung für ein gesundes Grün in der nächsten Saison? Ganz schlimme Bilder wurden uns jedenfalls von dem Team und besonders von Trainer Lutscher geboten. Was für Ausschüttungen dieser Mann zu Tage fördert entbehrt jeder Schilderung, es war einfach unglaublich – widerlich! Doch wie heißt es so schön: Der Zweck heiligt die Mittel! Na dann, guten Appetit!
18.04.2006 00:24 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Eine Muh, eine Mäh, eine Täterätätä die Zweite
Lange hörte man nichts von dem, durch die schwelende Rasenproblematik arg gebeutelten, Aufstiegskandidaten aus Cobreloa. Die fiesen Bazillen sind nun alle aus dem heimischen Grün gescheucht und dank einer großzügigen Spende eines unbekannten Gönners kann auch der Spielbetrieb heute wieder aufgenommen werden. Einige Spieler hängen zwar immer noch völlig ausgedörrt vom Kampf gegen die Käfer an diversen Tropfen …Themawechsel abseits des gewonnenen Rasenkrieges freute sich Trainer Lutscher besonders über seine neue Reizvolle Osterbegleitung (siehe Bild).
14.04.2006 11:55 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Die 8. Plage!
Drunter und drüber geht es momentan bei CD Cobreloa, dem derzeitigen Tabellenführer der Primera B. Schon kurz nach dem letzten Heimspiel nahm das Unheil seinen Lauf, aus allen Ritzen krochen sie hervor diese sechsbeinigen Ungeheuer, die achte Plage, der Albtraum eines jeden Platzwartes, der gemeine rotärschige Schmeißkäferfliegefloh.
In den achtziger Jahren von der kubanischen Regierung als Aprilscherz für den amerikanischen Klassenfeind in geheimen Genlaboren entwickelt, sorgte das Experiment für erhebliche Verstimmung auf amerikanischer und große Belustigung auf kubanischer Seite.
Nachdem die Käfer sämtliche Grünflächen in amerikanischen Sportarenen durch ihre schleimigen Verdauungssekrete in unappetitliche braune Schlammlöcher verwandelt hatten konnten sie in einem zähen Kampf doch besiegt werden und galten seitdem als ausgerottet.
Entsprechend geschockt reagierte die Führungsetage als sich die gemeinen Biester an dem saftigen Grün ihres geliebten Stadions gütlich taten, nach kurzer Beratung traf man dann aber eine beherzte Entscheidung. Der Trainingsbetrieb wurde bis auf weiteres eingestellt und sämtliche Spieler wurden zum Einsatz an der Käferfront herangezogen und urinieren nun in achtstündigen Schichten auf den ehemals prachtvollen Rasen und die frechen Käfer.
Da man leider nicht über den einzigen bekannten Fressfeind des Ungeziefers, den

chilenischen Weg-Schleck-Gecko, verfügt und Copiapo Trainer Usami sein Exemplar nicht herausrücken wollte, muss man leider auf diese, für Rasen und Spieler, unschöne Methode der Käferbekämpfung zurückgreifen.
Zwar zeigen sich zur Zeit erste Erfolge, aber der Kräfte zehrende Einsatz fordert auch auf Seiten der Mannschaft erste Verluste. Der mutmaßliche Verursacher dieser Plage, der kubanische Mittelfeldspieler Fidel Bums, liegt mit zahlreichen Biss- und Zwickwunden dar nieder und mehrere andere Spieler klagen über Austrocknung und Elektrolytmangel.
Trotzdem ist man zuversichtlich die Krise in absehbarer Zeit in den Griff zu bekommen, da man vom Landwirtschaftsminister eine Herde Gebirgsböcke versprochen bekommen hat.
Die in Zoologenkreisen als Verdauungswunder und Urinungeheuer berüchtigten Tiere sollen in den nächsten Tagen eintreffen, die abgekämpften Spieler ablösen und den Insekten endgültig den Gar aus machen. Wann das beschädigte „Grün“ wieder bespielbar sein wird ist allerdings noch fraglich.
03.04.2006 00:58 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)
Eine Muh eine Mäh eine Tätteräätätää….
Überschäumende Freude war das vorherrschende Gefühl bei der Herbstmeisterglückstabellenführermannschaft aus Cobreloa…. und das im Frühling, obwohl der Frühling eher aussieht wie ein schlecht verkleideter, verregneter Wintermorgen im Herbst – wie einst im Film ’Blütenzauber zum Frühstück, obwohl doch Nacht war, da war der Milchmann beim Postmann dreimal klingeln und dennoch verwirrt!’.
Nachdem der warme Konfettiregen nun in einen Sud aus Ernüchterung,

Katerstimmung und Zuversicht dar nieder schlodderte, schossen dem so innovativen, wie betrunkenen Journalisten keine weiteren abartigen Wortkreationen mehr in den Kopf, so dass er an dieser Stelle kurz seine Worte nachzählte, juchzte und sich gleichwohl die Frage gefallen lassen mußte: <b>„War dieser Artikel wirklich notwendig?“</b> – Wir denken – JA!
31.03.2006 10:18 - Pedding Lutscher - CD Cobreloa (Archiv)


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