… also was bei ordentlicher Recherche in den Södertäljer Presseräumen so alles ans Tageslicht kommt, hält man kaum für möglich. Eigentlich wollte ich schon Schluss machen mit dieser unrühmlichen Rubrik, als mir kurz vor Redaktionsschluss dieses ominöse Schreiben des IOC in die Hände fiel, das belegt, wir haben außer Wendy noch eine 2. Frau im schwedischen Fußball. Roquinho seines Zeichens Trainer von Åtvidabergs FF ist eine Frau. Die Unterlagen die uns letzte Woche von Thomas Bach zugespielt wurden belegen es eindeutig, dass Roquinho schon zwei Mal als Kugelstoßerin Nadeschda Ostaptschuk für Weißrussland an den olympischen Spielen teilgenommen hat. Dieses mal in London hat Roquinho/Ostaptschuk es allerdings ein wenig übertrieben und wurde nur 12 Stunden nach dem Gewinn der Goldmedaille im Kugelstoßen des Dopings mit Methenelon überführt
und wurde postwendend disqualifiziert. Im offiziellen IOC Statement war folgendes zu lesen: Die 31-Jährige hat am 5. August - einen Tag vor ihrem Wettkampf - und am 6. August kurz nach ihrem Triumph eine Urinprobe abgegeben. Darin ist das anabole Steroid Methenelon gefunden worden. Das verbotene Mittel war früher vor allem in Bodybuilderkreisen verbreitet und kann hat bei Frauen Nebenwirkungen wie Akne, Bartwuchs und Stimmvertiefung haben.
Deswegen also die tiefe Stimme von Roquinho/Ostaptschuk. Deswegen wird er/sie auch übermäßig oft als Weihnachtsmann gebucht. Aufgeflogen ist die ganze Sache, da Roquinho/Ostaptschuk die Dopingprobe zwar auf dem Damenklo aber im Stehen abgegeben hatte, daraufhin wurden die Tester stutzig und untersuchten die „Dame“ etwas genauer. Fotos können wir leider keine beifügen, denn auch auf dem Londoner Damenklo haben japanische Touristen keinen Zutritt.
Eigentlich sollte heute der Bericht über das ehemalige Traumpaar des schwedischen Fußballs erscheinen, aber die Ereignisse überstürzen sich. Grenzenlose Liebe, dann Schlägerei, dann Trennung, dann Versöhnung, dann wieder grenzenlose Liebe und nun Dementi. Ja was denn nun, sind sie oder sind sie nicht?
Nachdem unsere allseits geliebte Wendy Ihren Maulwurf am Silvesterabend mit einer deftigen Maulschelle bedacht hatte, nach eigener Aussage soll es sich nur um einen versehentlichen Schupser gehandelt haben, hatte eben besagter Maulwurf die Konsequenzen gezogen und war mit Sack und Pack zu seiner Stiefmutter gezogen um seine Wunden zu kühlen. Frau Wendy ist derweil mit ihren Falken ins Trainingslager nach Belek gefahren, doch so richtige Freude kam da nicht auf. Zum Einen, da immer wieder Späher von AIK Solna auf dem Trainingsgelände gesichtet worden sind, zum Anderen, da
100 SMS an den immer noch geliebten Maulwurf unbeantwortet blieben. Keine oder keiner konnte ahnen, dass die missgünstige Stiefmutter des Maulwurfs sein Handy einfach entwendet und bei Ebay versteigert hatte. Nun, nachdem sich alle seriösen Zeitungen Schwedens auf einen Rosenkrieg vorbereitet hatten, die Wende im Fall Maulwurf – Wendy. Kaum zu Hause in Schweden schleicht sie doch nachts heimlich ins gemeinsame Haus und der Maulwurf war zufällig auch schon da. Bilder können wir leider nicht liefern, es war kein japanischer Tourist in der Nähe. Und nun, heute morgen das Dementi des Managements, es stimmt alles gar nicht und es war ganz anders. Was soll man nun glauben und vor allem wem?
PS an den Zusender dieser anderen niederen schwedischen Zeitung sei gesagt, das ist hier die Abteilung Klatsch und Tratsch und nicht die Abteilung Seelsorge, da musst du dich schon wo anders hin wenden.
… neulich in den Södertäljer Presseräumen. Beim Tag der offenen Tür bekamen die zahlreichen Besucher einen umfassenden Eindruck vom Entstehen einer Idee bis zum Druck der fertigen Zeitung. In den Presseräumen des schwedischen Fußballclubs, werden ja nicht nur der Södertäljer Tagesspiegel, das Svenska Dagbladet und Södermanlands Nyheter entworfen und gedruckt sondern auch die Bildentidningen, eine Art schwedische Bildzeitung. Und die besteht auch hier, wer wüsste das nicht aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht. So konnten die Besucher vor Ort bestaunen wie ein Gerücht, Bericht entsteht, wie er layoutet wird und wie er am Ende in der fertigen Zeitung aussieht. z.Bsp. so, zu lesen in der nächsten Ausgabe:
Göteborg – wie erst jetzt bekannt wurde entgleisten Anfang Dezember zwei bekannte Fußballtrainer beim Weihnachtsmarktbesuch in Göteborg. So wurden Florian M. (29) und Java J. (34) erst gesehen, wie sie Hand in Hand über den Weihnachtsmarkt bummelten, dann zu vorgerückter Stunde, wie sie am Glühweinstand fast zusammengebrochen wären. Herr J. lehnte
betrunken über der Mülltonne, während Herr M. seitlich an die Glühweinbude pinkelte. Ein japanischer Tourist, der zufällig vorbei kam und ja immer seine Kamera bereit hat, schoss schneller Hand ein Foto von den Beiden. Florian M. der dies bemerkte, dachte der Tourist sein ein Paparazzi und ging, den Hosenstall noch offen, mit seinem Knirps, äh Regenschirm auf den japanischen Touristen los und zog ihm eine über. Die Polizeistreife von Cobra 11, die eiligst gerufen wurde eilte schnell herbei und nahm die Beiden mit auf die Wache. Jetzt habe die beiden drei Anzeigen am Hals, eine wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, eine vom japanischen Touristen wegen Körperverletzung und eine wegen Beleidigung der Staatsmacht, da der Florian M. von der Streife verlangte, dass sie seinen Hosenstall zu machen sollten. Den Satz „Hey Schnuggi, kannschse mal meinnnn Hasenstll su machnnn? Kriegst ochn Hunni.“ haben die Beamten wohl falsch verstanden.
Nächste Woche dann ein Bericht aus Kalmar, wo der Maulwurf die Scheidung eingereicht hat, da seine Frau Wendy, ihn in der Silvesternacht vor allen Leuten geschlagen hat.
… und kurz vorher auch eine neue Copasaison. Und was bringt uns das? Die Copamüdigkeit greift immer weiter um sich. Nachdem es in einigen Stadien seit langem keine Stadionzeitschrift mehr gibt, sterben so nach und nach immer mehr Kolumnen ab, oder aus. Mit Dr. Zoidberg ist auch der langjährige Award-Verleiher den Copabach hinunter gegangen. Jetzt lässt Vlad den VdM sterben, da er keine Zeit mehr hat, da das reale Leben seinen Tribut fordert. Andre, seines Zeichens Copa-Präsident lässt sich nur noch sehr sporadisch hier im Web sehen. Stirbt
Copa langsam aus? Sterben wir alle früher oder später den Copatot? Was kommt danach? Was soll das?
Das fragten sich sicher auch die schwedischen Trainer der Allsvenskan als sie lesen mussten, dass Herr Ramelow wieder mal kurz da ist. Was soll das? Wem nützt das? Das TK kurz raus ballern und nach 6-8 Wochen wieder verschwinden, was soll das bringen, außer Unruhe? Nicht zu vergessen der eine super wichtige „Come back“ Zeitungsartikel. Na wenigsten einer, der noch was schreibt. Bin ich wenigstens nicht alleine hier.
Haaaallo lo lo lo lo.
… als laute Musik noch nicht Gang und Gäbe waren, als das Handy noch nicht erfunden war und als noch nicht alle Kinder reichlich zu Essen hatten. So auch bei der Familie Maulwurf aus Münchberg an der Havel. Die Eltern waren recht alt und nicht allzu betucht. Als sie eines Tages mit dem Gedanken spielten ins betreute Wohnen umzuziehen, fragten der kleine Hans und seine Halbschwester Wendy: „aber was soll aus uns werden? Wir sind doch noch zu jung um im betreuten wohnen zu versauern.“ „Geht in den nahen Wald, dort wohnt ein alter Mann, der wird Euch Rat geben“, so Vater Maulwurf zu den Kleinen. Sooo klein waren sie nun auch wieder nicht, beide waren sie 15 Jahre alt und eigentlich gar keine Geschwister, denn Wendy ward vor Jahren adoptiert, doch das wussten die beiden nicht. Sie machten sich auf den Weg in den nahen Stadtwalt von Münchberg. Als Proviant hatte ihnen die Mutter ein halbes Brot und ein paar Würfelzucker eingepackt. Das Brot hauen wir nicht in Krümeln auf den Waldboden prahlte Hans, das hab ich im Märchen gelesen, das holen sich die Vögel und wir verirren uns. Lass uns die Würfelzucker als Wegemarkierung benutzen, Vögel essen keinen Würfelzucker. Auf dem Weg in den Wald mussten sie als erstes den steilen Advitaberg überwinden. Dort hauste der Riese Roquinho und beide hatten viel Angst vor ihm, aber mit einer gezielt getretenen Auswärts-6 konnten sie ihn überlisten und unbeschadet den Wald erreichen. Kaum im Walde angekommen lauerte die zweite Versuchung um die Beiden auseinander und vom Weg abzubringen. Ein junger Hippie auf einem vergoldetem Fahrrad stellte sich ihnen in den Weg und sagte: „He Wendy geile Schnecke, soll ich dich zum alten Mann fahren? Bis der Hans da ist hätten wir auch noch ein bissel Zeit um uns etwas näher kennen zu lernen.“ Nicht weit von den Dreien führte ein Jüngling seinen Hund Gassi, es schien ein Black Retriever zu sein, er hatte das Gesäusel des langhaarigen Florian gehört und rief: „Lass Dich nicht mit diesem Hippie ein, der hat doch nur das eine im Kopp, poppen, poppen poppen.“ Wendy, bis dahin ordentlich erzogen, verstand weder den einen noch den anderen und nahm ihren Hans noch fester an die Hand. Als sie 20 Minuten gegangen waren kamen sie an eine Lichtung, auf der ein böser roter Mann mit einem Sack (es war Anders Q.) seine Geschenke feil bot. In seinem Sack
hatte er eine Flasche Raki, einen kleinen grauen Plüschmammut namens Manni, ein blaues Fahrrad und eine Pizza Corkone. Wenn sie hineingriffen so würden sie gänzlich im Sack verschwinden, das wussten sie zwar nicht, doch Hans ahnte etwas und zog seine Wendy mit sich fort, weiter in Richtung des alten Mannes. In der Ferne sahen sie zwei Gestalten Fußball spielen, sie sahen aus wie Tim Borowski und Torsten Frings. Schnell lief Wendy ihnen entgegen, denn sie wollte sich zwei Autogramme holen und sie sich direkt auf ihre kugelrunden Bratapfelbäckchen schreiben lassen. Als sie näher kamen bemerkten sie, dass es doch nur Tim und Torstinho waren. Schade, aber die beiden hielten sie wenigstens nicht auf, auf ihrem Weg zum alten Mann in der Mitte des Waldes. In der Mitte des Waldes angekommen sahen sie ein Haus aus Pfefferkuchen auf der einen und Fußballwimpeln auf der anderen Seite stehen. Sie überlegten eine Weile was sie zuerst stehlen wollten, Fußballfans sind nun mal so, sie benehmen sich immer daneben, und im Schutze der Masse, sie waren schließlich zwei, macht man schon mal Unfug, den man alleine nicht machen würde. Doch der Bewohner des Hauses hatte aufgepasst: „Knusper, knusper Knaus, wer will da was klauen von meinem Haus?“ „Die Wendy wars“, rief Hans gar nicht würdevoll, denn er hatte wohl schon die Hosen voll. „Ich hau euch gleich paar auf die Pfoten, die DFL die hats verboten“ schob der Dr. Peter P. aus S. noch einen Kalauer hinterher und begrüßte die beiden dann auf das herzlichste. Endlich hatten sie den alten Mann gefunden, endlich waren sie wieder zusammen, die Meister der letzten 5 Jahre. Stolz hielten sie ihre Meisterschalen aneinander, so dass sie in der Sonne blitzten und der Wald auf einmal gar nicht mehr so dunkel war. Aber sie waren ja wegen eines Rates gekommen. Der Dr. Doppel-P nahm beide in den Arm und sagte: „nun schaut Euch einmal in die Augen und liebt Euch dass die Schwarte kracht, Weihnachten ist doch das Fest der Liebe und Ihr seid gar nicht Bruder und Schwester.“ Hans und Wendy freuten sich sehr über diesen Rat und begannen sofort mit dem Liebesa… Stopp stopp, das ist schon wieder eine andere Geschichte und die erzähle ich nur, wenn Ihr ein Jahresabo des Södertäljer Tagesspiegel kauft. Ansonsten leben heute alle glücklich und zufrieden und ich wünsche Euch ein frohes Fest.
Das war uns eine Extrameldung wert. Es wächst zusammen was zusammen gehört. Nach 6 Jahren des Wartens darf Peter Pacult endlich wieder an der Elbe trainieren. Aber natürlich nur im realen Leben. Hier im viel wichtigeren Copa Mundial bleibt der Onkel Peter natürlich noch ein paar Jährchen in Södertälje. Zum einen wäre es ja für Euch viel zu langweilig, wenn ich plötzlich nicht mehr da wäre. Zum anderen habe ich ja dieses Jahr
wieder freiwillig, die Organisation der Aufführung des allseits beliebten Weihnachtsspiels übernommen. Wer sollte denn das zu Ende führen, wenn ich plötzlich nach Dresden wechseln würde, obwohl ich es da nicht so weit bis nach Hause zur Mutti hätte. 1256 km stehen da 7 km gegenüber, aber was solls, ich habe Euch viel zu lieb als jetzt so einfach zu gehen. Am heiligen Abend um 14:00 ist die Aufführung, und Ihr könnt sie hier live mit erleben.
… ist es Brauch in Schweden, dass der alte Onkel Peter eine Weihnachtsgeschichte erzählt. Letztes Jahr, als wir ein Bibelstück recht frei darboten, trafen wir wohl nicht alle Geschmäcker der Allsvenskantrainer. Also muss in diesem Jahr wieder was anderes, was Lustiges her. Was Anspruchsvolles versteht Ihr ja nicht. Also Hand hoch, wer will dieses Jahr wieder dabei sein, wenn es wieder heißt: Peter Pacults
Puppenbühne präsentiert Poesie. Ah ja da sehe ich schon die ersten Hände in die Höhe schnellen. Mauli und Wendy, natürlich seid Ihr wieder mit dabei, und der Roque und der Markert und der Fubini auch. Also scheinbar alles was in Schweden Rang und Namen hat, möchte am nächsten Freitag die Weihnachtsgeschichte 2012 präsentieren. Da müssen wir uns aber nun mit den Proben sputen. Ich hab ja noch gar nix vorbereitet.
Der Winter und mit ihm die Vorweihnachtszeit haben wieder Einzug gehalten in Schweden. Während bei unseren finnischen Nachbarn so nach und nach die Läden geschlossen werden, erfreut sich die Allsvenskan immer noch und öfters wieder sehr großer Beliebtheit. Doch es treibt sich auch allerlei Gesindel in den dunklen Straßen Schwedens herum. Die Zeugen Jehovas wollen wieder die unterschiedlichsten Leute vorm Weltuntergang bekehren, die Werbekolonnen der Mayas wollen uns Kalender für 2013 andrehen obwohl doch jeder weiß, dass wir die gar nicht brauchen und jeder besoffene Penner an der Straßenecke mit langen
Loden und speckigem Kittel gibt sich als Christkind aus und will 1-2 €uro schnorren. Aber was sich holländische Drückerkolonnen zurzeit erlauben, das schlägt ja dem Fass die Krone ins Gesicht. Lag da doch neulich ein Flyer in meinem Briefkasten: Mit Verpassen des Europacups ist nun doch eine gute Gelegenheit da, in die Eredivisie zu wechseln. Wir haben mit ADO Den Haag und FC Volendam gleich zwei Vereine anzubieten.
Hallo? Wir wollen Eure Teppiche nicht kaufen, also verzichtet bitte schleunigst auf Euer Treiben und setzt Euch in Eure Wohnwagen und fahrt nach Hause. Der Advent soll auch in Holland sehr schön sein.
Einer davon bin ich. Aber was ich eigentlich schreiben wollte, einer der berühmtesten Söhne der Stadt im Süden Stockholms ist Erik Adolf Efraim Abrahamsson, Weitspringer und Eishockeyspieler. Wie wird man denn Weitspringer und gleichzeitig Eishockeyspieler? Ganz einfach. Durch Södertälje führt ein Kanal, der den Mälarsee mit der Ostsee verbindet. Im Winter, wenn alles gefroren war, spielten alle Kinder auf dem Kanal Eishockey, worin Erik Adolf Efraim
Abrahamsson einer der Besten war. Im Mai wenn das Eis getaut war, versuchten alle über den Kanal zu springen. Manche mit und manche ohne Anlauf, aber nur Erik Adolf Efraim Abrahamsson schaffte es ohne nass zu werden auf die andere Seite. Deshalb wurde aus ihm auch noch ein brauchbarer Weitspringer. Wenn er jetzt noch ein wenig Ahnung vom Fußball haben würde, so könnte aus ihm noch ein brauchbarer Trainer werden. Dann kann ich vielleicht endlich wieder nach Hause.
… 1.) Ist Drebo, der Trainername von Hammarby der Zweitaccount von Java Jim? 2.) wenn ja, warum ist das in all den Jahren noch niemandem aufgefallen? 3.) wenn nein, warum nicht? Sitzt da einer heimlich still und leise in seinem Kellerlein, ständig am Rande eines Trainerrauswurfes. Ein NMR hier, ein NMR da, und zwischendurch knallen wir mal das TK so richtig raus. Man könnte denken es ist nur eine
Marionette und Java Jim hält die Fäden in der Hand. Früher bekam wenigstens der Markert immer die TK-Klötzer vor die Füße gehauen, aber heutzutage ist das eben nicht mehr so. Auf nichts ist mehr Verlass. Nun können Roquinho und ich jedenfalls nicht mehr Meister werden, denn es fehlen wichtige, schon fest eingeplante Punkte. Drebo hin oder her, darauf kann ich gern verzichten.
… ja das wissen wir noch nicht so genau. Das wäre doch ein Superding, wenn außer dem schwedischen Meister (mit der Meisterschale) auch der knapp geschlagene Zweite, am Ende der Saison mit einem Preis, dem kleinen trojanischen Elch, ausgezeichnet würde. Dann brauchte sich keiner mehr zu grämen wenn’s doch nicht reicht. Wir hier in Södertälje sind ganz zufrieden mit der Saison, da wir vergessen haben, ein Saisonziel anzugeben. So kann man nun bei jeder Platzierung die man am Ende erreicht sagen, es ist genau das, was man wollte. Obwohl man eigentlich nur nicht in den Abstiegsstrudel geraten wollte, und das
haben wir ja auch geschafft.
500 Zeichen sind erreicht und ich könnte nun aufhören irgendwelchen Mist in die Tastatur zu tippen, aber ich befinde mich in einer menschlichen Zwickmühle. Frau Pacult möchte unbedingt bei glasklaren 5° Celsius und schönem Sonnenschein spazieren gehen. Ich hab gesagt ich muss nur noch schnell was schreiben. Solange ich schreibe denkt sie, es ist wichtig und lässt mich in Ruhe. Und bald wird’s dunkel draußen, da brauchen wir dann auch nicht mehr los. Mist, die Sonne scheint ja immer noch, scheint so, als ob ich doch noch an die frische Luft müsste. Naja, was soll`s?
… ein Mammut, ein Maulwurf und ein Hundini sorgen für Verwirrung in Schweden. Doch wer wird das Rennen machen? Wer erklimmt als Erster den Advitaberg? Wer kommt ohne Viagra über die Runden? Oder haben wir am Ende der Saison wieder mal eine Meisterin? Die Gleichstellungsbeauftragte des Schwedischen Fußballs wäre auch mal wieder dran. Heimlich still und Leise hat sie sich nach oben geschwiegen. Laut war dagegen ein
ehemaliger Erstligatrainer namens Java Jim. Der Stachel sitzt wahrscheinlich immer noch tief. Und da es mit dem sofortigen Wiederaufstieg nicht klappt, werden erst mal die ehemaligen Weggefährten ab gewatscht. Hat er doch tatsächlich behauptet, Thierry Reinert wäre der Sohn einer Hupe. Das ist erstens sehr beleidigend für Frau Reinert und zweitens kann das gar nicht sein, sonst hätte Thierry ja den letzten Zat nicht verschlafen.
… sorgt für Verwirrung in Schweden. Florian Merkert möchte mit seinem kleinen trojanischen Elch die Verteidigungsanlage von Åtvidaberg knacken. Mit dem kleinen Ding? Mit dem kann er ja nicht mal Erdnüsse knacken. Selbst die, für viel Geld, aufs Markertsche Schloss gekarrten Weiblichkeiten mussten beim Anblick seines kleinen Elches kichern und wollten ihre Tagesgage zurückzahlen, nur dass sie
da wieder rauskommen. Unter der Hand flüsterten sie, da wird ja nicht mal eine schwedische Amsel von satt. Aber gut, lassen wir ihm seinen Spaß. Vielleicht lacht sich der Roquinho tot und so wird doch noch der Weg für Manni frei, um erstmals Meister aller Schweden zu werden. In Södertälje ist man schon froh wenn man nicht in die Superettan absteigt und nächstes Jahr gegen Java Jim spielen muss.
Die Fußball WM 2014 wirft ihre Schatten voraus. Am nächsten Mittwoch stehen sich in Berlin die Nationalmannschaften aus Deutschland und Schweden gegenüber. Das wird wohl mit einem Sieg für das schwedische Team nix werden. Ist doch nicht mal ein einziger Spieler von Assyriska Föreningen nominiert. Dafür je einer von IFK Göteborg, Elfsborg Boras und Kasimpasa SK. Was soll denn da
rauskommen?
Olympiasieger ist die Mannschaft Schwedens dennoch geworden, vor drei Tagen, bei der 23. Olympiade der Köche in Erfurt. Vor Norwegen und Deutschland sicherten sich die schwedischen Köche Platz 1. Wir haben also die besten Köche der Welt und das beste Essen auch. Bei uns braucht keiner Angst zu haben, dass er sich mit dem Noro-Virus ansteckt. Höchstens mit dem Fubini-Virus.
Egal wie die ganze Sache hier am Saisonende ausgeht, lächeln ist angesagt. Lächeln ist gesund. Optimisten leben länger und erleiden seltener einen Herzinfarkt, auch wenn Markert`s Flo am Ende doch noch Meister werden sollte. Dann lächeln wir einfach. Und wers nicht glaubt oder nicht bringt, lächeln kann geübt werden. Lächeln sie täglich einmal in den Spiegel. Essen sie Bananen. Das regt die Produktion von Glückshormonen an. Trinken sie etwas Heißes. Streichen sie ihre
Wände gelb. Das wirkt belebend. Sprechen sie ins rechte Ohr, natürlich nicht in ihr eigenes. Gehen sie in die Natur. Wer relaxt ist lächelt häufiger. Bewegen sie sich, beim Sport werden Glückshormone freigesetzt, natürlich nur, wenn man gewinnt und sich nicht verletzt. Lachen sie laut und herzlich. Lachen stärkt das Immunsystem. Und wer weniger krank ist hat gut lachen. Lachen soll auch das Schmerzempfinden mindern. Dann ist es auch nicht so schlimm, sollte Markert wirklich Meister werden.
Kaum zurück aus Kreta, das nur knapp mit 13 Stunden Verspätung verlassen werden konnte, da Herr Pacult so lange auf dem Meer trieb, lag schon wieder Reisepost im Briefkasten im heimatlichen Södertälje. Post aus Österreich, von hinter den Alpen. Aus der Zeiten Liga, die eigentlich Erste Liga heißt, oder andersrum. So genau habe ich das nun nicht verstanden. Man will mich abwerben, in eine Geisterliga, die gar nicht existiert und trotzdem jede Woche spielt. Wie ist das möglich?
Hat da der Copa-Andre nicht richtig aufgepasst? Oder hat der Sir_Markus wieder seine Hände im Spiel. Wenn ich schon nach Österreich wechseln würde, ich betone wenn, dann nur zu RB Salzburg, das ist doch klar. Name verpflichtet.
Zurück in Schweden muss ich mich nun wieder konzentrieren, denn es geht am Wochenense gegen den Falkenfelser FF und die Göteborger Gays, beides keine leichten Aufgaben. Ich glaub, ich wird mir erst mal einen Teller Buchstabensuppe kochen und auslöffeln.