Da sind wir aber ganz schön ab gewatscht worden, von Herrn Fubi Fubini Fubinissimo. Oder er hatte einfach nur etwas Angst vor mir und meiner Auswärts Monster TK Aktion. Wie dem auch sein, nun bin ich hinten und er vorn. Das kann ich schon verstehen, nicht verstehen kann ich allerdings wieso er sich nun einen Bikini aus dem Katalog aussuchen will. Hat er eine Wette verloren? Oder hat
sein Patenonkel ihm einen Bikini in Aussicht gestellt, wenn er an der Tabellenspitze steht? Oder is er andersrum? Oder lässt er sich gerade zum Transvestiten umschulen, da das auf RTL gerade in Mode gekommen ist? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Und es ist mir auch Schnuppe, wie Herr Fubinini in den Vätternsee springt, von mir aus nackt, solange ich ihm dabei nicht zusehen muss.
… Rock´n roll im Fahrstuhl. Naja gut jetzt, das kennt ihr sowieso nicht mehr. Außer vielleicht der neue im Dress der Schweden. Der selbsternannte Weltkicker. Willkommen in Schweden, endlich mal einer, der den Skandinavienpokal zurück in die Heimat holen kann. Alle anderen sind doch viel zu weich, weil sie nur an die Meisterschaft denken. Wir hier in Södertälje denken an gar nichts. Das ist auch mal nicht schlecht, und gar nicht so einfach. Einfach nur mal da zu sitzen und an gar nichts zu denken. Dazu etwas dezente Musik: Mit der Berg- und Talbahn, fuhren wir ins Glück. Da fällt mir ein, herzlich willkommen und viel Spaß auch dem Jim Ludwigsen in der Allsvenskan.
Ich beantrage hiermit, das Väsby in die Superettan zwangsversetzt und der Account von Carsten Ramelow gelöscht wird. Sollte er doch wieder mal hier aufkreuzen, so sei es ihm für 3 Saisons lang nur erlaubt in irgendeiner 2. Liga zu spielen.
Ansonsten Glückwunsch an Herrn Roquinho zum Gewinn seiner 2. Meisterschaft. Wirst auch in der nächsten Weihnachtsgeschichte lobend erwähnt.
Die Reporter, Redakteure, Drucker, also alles was mit einer guten Zeitung zu tun hat sind flux in ihre Redaktionsstuben in Södertälje zurück gekehrt, denn es gibt Neuigkeiten aus Deutschland.
Ein Fleischskandal ungeahnten Ausmaßes erschüttert die schöne heile Fast Food Welt in old Germany. In der Original Freiburger Rostbratwurst der Firma Ja/Ji Wurstwaren KG wurde Elchfleisch gefunden. Dieses Elchfleisch kam, woher auch sonst, natürlich aus Schweden. Es kam aber nicht direkt daher, sondern wurde auf verschlungenen Pfaden über Serbien-Montenegro und Portugal und wieder Schweden nach Deutschland eingeschleust und taucht nun in Würsten auf, die in einer Firma produziert werden, in der ein gewisser Java
Jim zu 51% Teilhaber ist. Was für ein Zufall. Herausgefunden hat das alles die Stiftung Warenfest, die eigentlich nach Pferdefleisch gesucht hatte. Eine Stellungnahme der Firma Ja/Ji konnte noch nicht eingeholt werden, da Herr Jim alle Interviewwünsche abschmettert, da er zur Zeit noch in einen Fußball-Betrugs-Skandal verwickelt zu sein scheint. Bilder tauchten aber auf, auf denen Herr Jim während des letzten Heimspiels seiner Freiburger Jungs gegen Hertha BSC, mit verzerrtem Gesicht, eine angebissene Wurst in den Abfallbehälter warf. Ein japanischer Tourist, der zufällig in der Nähe war und die Bilder schoss, spielte die angebissene Wurst wenig später der Stiftung Warenfest zu. So schließt sich der Kreis.
Die Reporter, Redakteure, Drucker, also alles was mit einer guten Zeitung zu tun hat streikt in Södertälje. Warum? Ganz einfach, weil der einzige Abonnent der schwedischen Bildzeitung nach Freiburg gezogen ist und sein ehemaliger Briefkasten in Göteborg am Überlaufen war. Nachdem die Zustellerin nun den ganzen Kladderadatsch zu uns in die Produktionsräume zurück gebracht hat, maulten die
oben genannten Personen rum und traten in den Streik. Sie wollten das Klatsch- und Tratschblatt erst wieder heraus bringen, wenn der Abonnent einen Nachsendeauftrag ausgefüllt und seine neue Adresse offen gelegt hat. Und außerdem könnte Herr Pacult ja sowieso nicht mehr Meister werden und brauchte das TK daher gar nicht so dringend. Ich glaube mein Schwein pfeift. Kann denn hier jeder machen was er will?
… FF? Malmö FF, die spielen doch gar nicht mehr in unserer Liga. Ach es geht gar nicht um Fußball, sondern um Musik. Was ist das denn? "Musik ist für mich kein Wettbewerb, ich will Menschen berühren", sagte der österreichische Teilnehmer am Gesangswettstreit. Das will ich auch, vor allem weibliche Menschen. Aber ich schweife ab. Der deutsche Beitrag klingt wir eine Coverversion des letztjährigen Siegertitels, hab ich mir sagen
lassen. Der schwedische Beitrag wird dieses Jahr dargeboten von Florian Markert und seinen GAISboys. Das Lied ist altbekannt, man sucht nur noch einen neuen Titel, den sucht der Florian aber schon seit Jahren. Naja, er muss ja auch noch nach Södertälje, da werden wir ihm die richtigen Flötentöne beibringen. Ein Extralob gibt es noch für Tumirnix, endlich mal ein journalistisch exquisiter Beitrag in der sonst so kargen Presselandschaft Schwedens.
… ja ja meine Lieben Ihr lest richtig. Dies ist die letzte Ausgabe von Klatsch und Tratsch aus Södertäljes Pressestube. Und Ihr seid schuld daran. Die Kosten für Satz und Druck haben einfach die wenigen Einnahmen aufgefressen. Ihr hättet eben bei Zeiten mal ein Abo abschließen sollen. Das einzige Abo, dass in den letzten Wochen abgeschlossen wurde und damit sozusagen der einzige Stammleser kam aus Göteborg. Seit Tagen kommt aber die Post zurück, ein Nachsendeauftrag, so die schwedische Post sei zwar mal ausgefüllt worden, aber seit langem verschwunden. Die Postbotin erzählte nur, dass
ein Nachbar erzählt hätte, dass der Abonnent bei Nacht und Nebel seine Reklamebeutel gepackt hätte und mit seinem Opel Manta nach Freiburg umgezogen wäre. In Freiburg bzw. in der Bundesliga hat sich ja vor nicht allzu langer Zeit erst ein Skandal ereignet. Mit Betrug und Mauschelei. Ob der ehemalige Stammleser nun der Auslöser dieses Skandals war oder nur mal gucken wollte, was da los ist konnte der Nachbar nicht erzählen. Auf jedem Fall hat er gehört, wie der ehemalige Stammleser zu einem japanischen Touristen, der die Superettan gesucht haben soll, gesagt hat: Hier ist jetzt zu, der letzte ist weg.
… Lance Armstrong belastet Bluebiker bei Anhörung vor WADA-Council schwer.
Eigentlich wollte ich schon Schluss machen mit dieser unrühmlichen Rubrik, aber ich habe ja auch eine Verpflichtung unseren Stammlesern gegenüber. Was soll Java Jim sonst beim Friseur oder beim Arzt in Freiburg, wohin er Hals über Kopf gewechselt ist, lesen? Unter der Hand wird gemunkelt, in Göteborg hätten sich die Steuerprüfer angekündigt, aber das soll nicht unser heutiges Thema sein.
Heute geht es um Bluebiker und darum wo er so plötzlich herkam und gleich so erfolgreich war. Jetzt tauchte sein Name im Dopinggeständnis eines Lance Armstrong auf. Der gefallene Radsport-Held Lance Armstrong wünscht sich eine komplette Amnestie
für geständige Doper und hat die vergangenen Rad-Größen des Dopings bezichtigt. "Meine Generation war nicht anders als die anderen.“ Speziell über Bluebiker sagte er wörtlich: „Wer wie Bluebiker im Sitzen den Col du Tourmalet hochfährt kann nicht ganz astrein sein.“ und „Was denkt Ihr wie er zu seinem Namen gekommen ist? Immer wenn er oben auf dem Gipfel war, war er ganz blau und musste erst mal frisches Blut bekommen.“ So einer hat im schwedischen Fußball natürlich nichts zu suchen. Die WADA weiß sicher noch nicht, dass er hier bei uns unter getaucht ist. Würde mich nicht wundern, wenn beim nächsten Spiel bei AIK Solna zufällig ein japanischer Tourist mit ner Kamera auftaucht.
… also was bei ordentlicher Recherche in den Södertäljer Presseräumen so alles ans Tageslicht kommt, hält man kaum für möglich. Eigentlich wollte ich schon Schluss machen mit dieser unrühmlichen Rubrik, als mir kurz vor Redaktionsschluss dieses ominöse Schreiben des IOC in die Hände fiel, das belegt, wir haben außer Wendy noch eine 2. Frau im schwedischen Fußball. Roquinho seines Zeichens Trainer von Åtvidabergs FF ist eine Frau. Die Unterlagen die uns letzte Woche von Thomas Bach zugespielt wurden belegen es eindeutig, dass Roquinho schon zwei Mal als Kugelstoßerin Nadeschda Ostaptschuk für Weißrussland an den olympischen Spielen teilgenommen hat. Dieses mal in London hat Roquinho/Ostaptschuk es allerdings ein wenig übertrieben und wurde nur 12 Stunden nach dem Gewinn der Goldmedaille im Kugelstoßen des Dopings mit Methenelon überführt
und wurde postwendend disqualifiziert. Im offiziellen IOC Statement war folgendes zu lesen: Die 31-Jährige hat am 5. August - einen Tag vor ihrem Wettkampf - und am 6. August kurz nach ihrem Triumph eine Urinprobe abgegeben. Darin ist das anabole Steroid Methenelon gefunden worden. Das verbotene Mittel war früher vor allem in Bodybuilderkreisen verbreitet und kann hat bei Frauen Nebenwirkungen wie Akne, Bartwuchs und Stimmvertiefung haben.
Deswegen also die tiefe Stimme von Roquinho/Ostaptschuk. Deswegen wird er/sie auch übermäßig oft als Weihnachtsmann gebucht. Aufgeflogen ist die ganze Sache, da Roquinho/Ostaptschuk die Dopingprobe zwar auf dem Damenklo aber im Stehen abgegeben hatte, daraufhin wurden die Tester stutzig und untersuchten die „Dame“ etwas genauer. Fotos können wir leider keine beifügen, denn auch auf dem Londoner Damenklo haben japanische Touristen keinen Zutritt.
Eigentlich sollte heute der Bericht über das ehemalige Traumpaar des schwedischen Fußballs erscheinen, aber die Ereignisse überstürzen sich. Grenzenlose Liebe, dann Schlägerei, dann Trennung, dann Versöhnung, dann wieder grenzenlose Liebe und nun Dementi. Ja was denn nun, sind sie oder sind sie nicht?
Nachdem unsere allseits geliebte Wendy Ihren Maulwurf am Silvesterabend mit einer deftigen Maulschelle bedacht hatte, nach eigener Aussage soll es sich nur um einen versehentlichen Schupser gehandelt haben, hatte eben besagter Maulwurf die Konsequenzen gezogen und war mit Sack und Pack zu seiner Stiefmutter gezogen um seine Wunden zu kühlen. Frau Wendy ist derweil mit ihren Falken ins Trainingslager nach Belek gefahren, doch so richtige Freude kam da nicht auf. Zum Einen, da immer wieder Späher von AIK Solna auf dem Trainingsgelände gesichtet worden sind, zum Anderen, da
100 SMS an den immer noch geliebten Maulwurf unbeantwortet blieben. Keine oder keiner konnte ahnen, dass die missgünstige Stiefmutter des Maulwurfs sein Handy einfach entwendet und bei Ebay versteigert hatte. Nun, nachdem sich alle seriösen Zeitungen Schwedens auf einen Rosenkrieg vorbereitet hatten, die Wende im Fall Maulwurf – Wendy. Kaum zu Hause in Schweden schleicht sie doch nachts heimlich ins gemeinsame Haus und der Maulwurf war zufällig auch schon da. Bilder können wir leider nicht liefern, es war kein japanischer Tourist in der Nähe. Und nun, heute morgen das Dementi des Managements, es stimmt alles gar nicht und es war ganz anders. Was soll man nun glauben und vor allem wem?
PS an den Zusender dieser anderen niederen schwedischen Zeitung sei gesagt, das ist hier die Abteilung Klatsch und Tratsch und nicht die Abteilung Seelsorge, da musst du dich schon wo anders hin wenden.
… neulich in den Södertäljer Presseräumen. Beim Tag der offenen Tür bekamen die zahlreichen Besucher einen umfassenden Eindruck vom Entstehen einer Idee bis zum Druck der fertigen Zeitung. In den Presseräumen des schwedischen Fußballclubs, werden ja nicht nur der Södertäljer Tagesspiegel, das Svenska Dagbladet und Södermanlands Nyheter entworfen und gedruckt sondern auch die Bildentidningen, eine Art schwedische Bildzeitung. Und die besteht auch hier, wer wüsste das nicht aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht. So konnten die Besucher vor Ort bestaunen wie ein Gerücht, Bericht entsteht, wie er layoutet wird und wie er am Ende in der fertigen Zeitung aussieht. z.Bsp. so, zu lesen in der nächsten Ausgabe:
Göteborg – wie erst jetzt bekannt wurde entgleisten Anfang Dezember zwei bekannte Fußballtrainer beim Weihnachtsmarktbesuch in Göteborg. So wurden Florian M. (29) und Java J. (34) erst gesehen, wie sie Hand in Hand über den Weihnachtsmarkt bummelten, dann zu vorgerückter Stunde, wie sie am Glühweinstand fast zusammengebrochen wären. Herr J. lehnte
betrunken über der Mülltonne, während Herr M. seitlich an die Glühweinbude pinkelte. Ein japanischer Tourist, der zufällig vorbei kam und ja immer seine Kamera bereit hat, schoss schneller Hand ein Foto von den Beiden. Florian M. der dies bemerkte, dachte der Tourist sein ein Paparazzi und ging, den Hosenstall noch offen, mit seinem Knirps, äh Regenschirm auf den japanischen Touristen los und zog ihm eine über. Die Polizeistreife von Cobra 11, die eiligst gerufen wurde eilte schnell herbei und nahm die Beiden mit auf die Wache. Jetzt habe die beiden drei Anzeigen am Hals, eine wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, eine vom japanischen Touristen wegen Körperverletzung und eine wegen Beleidigung der Staatsmacht, da der Florian M. von der Streife verlangte, dass sie seinen Hosenstall zu machen sollten. Den Satz „Hey Schnuggi, kannschse mal meinnnn Hasenstll su machnnn? Kriegst ochn Hunni.“ haben die Beamten wohl falsch verstanden.
Nächste Woche dann ein Bericht aus Kalmar, wo der Maulwurf die Scheidung eingereicht hat, da seine Frau Wendy, ihn in der Silvesternacht vor allen Leuten geschlagen hat.
… und kurz vorher auch eine neue Copasaison. Und was bringt uns das? Die Copamüdigkeit greift immer weiter um sich. Nachdem es in einigen Stadien seit langem keine Stadionzeitschrift mehr gibt, sterben so nach und nach immer mehr Kolumnen ab, oder aus. Mit Dr. Zoidberg ist auch der langjährige Award-Verleiher den Copabach hinunter gegangen. Jetzt lässt Vlad den VdM sterben, da er keine Zeit mehr hat, da das reale Leben seinen Tribut fordert. Andre, seines Zeichens Copa-Präsident lässt sich nur noch sehr sporadisch hier im Web sehen. Stirbt
Copa langsam aus? Sterben wir alle früher oder später den Copatot? Was kommt danach? Was soll das?
Das fragten sich sicher auch die schwedischen Trainer der Allsvenskan als sie lesen mussten, dass Herr Ramelow wieder mal kurz da ist. Was soll das? Wem nützt das? Das TK kurz raus ballern und nach 6-8 Wochen wieder verschwinden, was soll das bringen, außer Unruhe? Nicht zu vergessen der eine super wichtige „Come back“ Zeitungsartikel. Na wenigsten einer, der noch was schreibt. Bin ich wenigstens nicht alleine hier.
Haaaallo lo lo lo lo.
… als laute Musik noch nicht Gang und Gäbe waren, als das Handy noch nicht erfunden war und als noch nicht alle Kinder reichlich zu Essen hatten. So auch bei der Familie Maulwurf aus Münchberg an der Havel. Die Eltern waren recht alt und nicht allzu betucht. Als sie eines Tages mit dem Gedanken spielten ins betreute Wohnen umzuziehen, fragten der kleine Hans und seine Halbschwester Wendy: „aber was soll aus uns werden? Wir sind doch noch zu jung um im betreuten wohnen zu versauern.“ „Geht in den nahen Wald, dort wohnt ein alter Mann, der wird Euch Rat geben“, so Vater Maulwurf zu den Kleinen. Sooo klein waren sie nun auch wieder nicht, beide waren sie 15 Jahre alt und eigentlich gar keine Geschwister, denn Wendy ward vor Jahren adoptiert, doch das wussten die beiden nicht. Sie machten sich auf den Weg in den nahen Stadtwalt von Münchberg. Als Proviant hatte ihnen die Mutter ein halbes Brot und ein paar Würfelzucker eingepackt. Das Brot hauen wir nicht in Krümeln auf den Waldboden prahlte Hans, das hab ich im Märchen gelesen, das holen sich die Vögel und wir verirren uns. Lass uns die Würfelzucker als Wegemarkierung benutzen, Vögel essen keinen Würfelzucker. Auf dem Weg in den Wald mussten sie als erstes den steilen Advitaberg überwinden. Dort hauste der Riese Roquinho und beide hatten viel Angst vor ihm, aber mit einer gezielt getretenen Auswärts-6 konnten sie ihn überlisten und unbeschadet den Wald erreichen. Kaum im Walde angekommen lauerte die zweite Versuchung um die Beiden auseinander und vom Weg abzubringen. Ein junger Hippie auf einem vergoldetem Fahrrad stellte sich ihnen in den Weg und sagte: „He Wendy geile Schnecke, soll ich dich zum alten Mann fahren? Bis der Hans da ist hätten wir auch noch ein bissel Zeit um uns etwas näher kennen zu lernen.“ Nicht weit von den Dreien führte ein Jüngling seinen Hund Gassi, es schien ein Black Retriever zu sein, er hatte das Gesäusel des langhaarigen Florian gehört und rief: „Lass Dich nicht mit diesem Hippie ein, der hat doch nur das eine im Kopp, poppen, poppen poppen.“ Wendy, bis dahin ordentlich erzogen, verstand weder den einen noch den anderen und nahm ihren Hans noch fester an die Hand. Als sie 20 Minuten gegangen waren kamen sie an eine Lichtung, auf der ein böser roter Mann mit einem Sack (es war Anders Q.) seine Geschenke feil bot. In seinem Sack
hatte er eine Flasche Raki, einen kleinen grauen Plüschmammut namens Manni, ein blaues Fahrrad und eine Pizza Corkone. Wenn sie hineingriffen so würden sie gänzlich im Sack verschwinden, das wussten sie zwar nicht, doch Hans ahnte etwas und zog seine Wendy mit sich fort, weiter in Richtung des alten Mannes. In der Ferne sahen sie zwei Gestalten Fußball spielen, sie sahen aus wie Tim Borowski und Torsten Frings. Schnell lief Wendy ihnen entgegen, denn sie wollte sich zwei Autogramme holen und sie sich direkt auf ihre kugelrunden Bratapfelbäckchen schreiben lassen. Als sie näher kamen bemerkten sie, dass es doch nur Tim und Torstinho waren. Schade, aber die beiden hielten sie wenigstens nicht auf, auf ihrem Weg zum alten Mann in der Mitte des Waldes. In der Mitte des Waldes angekommen sahen sie ein Haus aus Pfefferkuchen auf der einen und Fußballwimpeln auf der anderen Seite stehen. Sie überlegten eine Weile was sie zuerst stehlen wollten, Fußballfans sind nun mal so, sie benehmen sich immer daneben, und im Schutze der Masse, sie waren schließlich zwei, macht man schon mal Unfug, den man alleine nicht machen würde. Doch der Bewohner des Hauses hatte aufgepasst: „Knusper, knusper Knaus, wer will da was klauen von meinem Haus?“ „Die Wendy wars“, rief Hans gar nicht würdevoll, denn er hatte wohl schon die Hosen voll. „Ich hau euch gleich paar auf die Pfoten, die DFL die hats verboten“ schob der Dr. Peter P. aus S. noch einen Kalauer hinterher und begrüßte die beiden dann auf das herzlichste. Endlich hatten sie den alten Mann gefunden, endlich waren sie wieder zusammen, die Meister der letzten 5 Jahre. Stolz hielten sie ihre Meisterschalen aneinander, so dass sie in der Sonne blitzten und der Wald auf einmal gar nicht mehr so dunkel war. Aber sie waren ja wegen eines Rates gekommen. Der Dr. Doppel-P nahm beide in den Arm und sagte: „nun schaut Euch einmal in die Augen und liebt Euch dass die Schwarte kracht, Weihnachten ist doch das Fest der Liebe und Ihr seid gar nicht Bruder und Schwester.“ Hans und Wendy freuten sich sehr über diesen Rat und begannen sofort mit dem Liebesa… Stopp stopp, das ist schon wieder eine andere Geschichte und die erzähle ich nur, wenn Ihr ein Jahresabo des Södertäljer Tagesspiegel kauft. Ansonsten leben heute alle glücklich und zufrieden und ich wünsche Euch ein frohes Fest.
Das war uns eine Extrameldung wert. Es wächst zusammen was zusammen gehört. Nach 6 Jahren des Wartens darf Peter Pacult endlich wieder an der Elbe trainieren. Aber natürlich nur im realen Leben. Hier im viel wichtigeren Copa Mundial bleibt der Onkel Peter natürlich noch ein paar Jährchen in Södertälje. Zum einen wäre es ja für Euch viel zu langweilig, wenn ich plötzlich nicht mehr da wäre. Zum anderen habe ich ja dieses Jahr
wieder freiwillig, die Organisation der Aufführung des allseits beliebten Weihnachtsspiels übernommen. Wer sollte denn das zu Ende führen, wenn ich plötzlich nach Dresden wechseln würde, obwohl ich es da nicht so weit bis nach Hause zur Mutti hätte. 1256 km stehen da 7 km gegenüber, aber was solls, ich habe Euch viel zu lieb als jetzt so einfach zu gehen. Am heiligen Abend um 14:00 ist die Aufführung, und Ihr könnt sie hier live mit erleben.
… ist es Brauch in Schweden, dass der alte Onkel Peter eine Weihnachtsgeschichte erzählt. Letztes Jahr, als wir ein Bibelstück recht frei darboten, trafen wir wohl nicht alle Geschmäcker der Allsvenskantrainer. Also muss in diesem Jahr wieder was anderes, was Lustiges her. Was Anspruchsvolles versteht Ihr ja nicht. Also Hand hoch, wer will dieses Jahr wieder dabei sein, wenn es wieder heißt: Peter Pacults
Puppenbühne präsentiert Poesie. Ah ja da sehe ich schon die ersten Hände in die Höhe schnellen. Mauli und Wendy, natürlich seid Ihr wieder mit dabei, und der Roque und der Markert und der Fubini auch. Also scheinbar alles was in Schweden Rang und Namen hat, möchte am nächsten Freitag die Weihnachtsgeschichte 2012 präsentieren. Da müssen wir uns aber nun mit den Proben sputen. Ich hab ja noch gar nix vorbereitet.
Der Winter und mit ihm die Vorweihnachtszeit haben wieder Einzug gehalten in Schweden. Während bei unseren finnischen Nachbarn so nach und nach die Läden geschlossen werden, erfreut sich die Allsvenskan immer noch und öfters wieder sehr großer Beliebtheit. Doch es treibt sich auch allerlei Gesindel in den dunklen Straßen Schwedens herum. Die Zeugen Jehovas wollen wieder die unterschiedlichsten Leute vorm Weltuntergang bekehren, die Werbekolonnen der Mayas wollen uns Kalender für 2013 andrehen obwohl doch jeder weiß, dass wir die gar nicht brauchen und jeder besoffene Penner an der Straßenecke mit langen
Loden und speckigem Kittel gibt sich als Christkind aus und will 1-2 €uro schnorren. Aber was sich holländische Drückerkolonnen zurzeit erlauben, das schlägt ja dem Fass die Krone ins Gesicht. Lag da doch neulich ein Flyer in meinem Briefkasten: Mit Verpassen des Europacups ist nun doch eine gute Gelegenheit da, in die Eredivisie zu wechseln. Wir haben mit ADO Den Haag und FC Volendam gleich zwei Vereine anzubieten.
Hallo? Wir wollen Eure Teppiche nicht kaufen, also verzichtet bitte schleunigst auf Euer Treiben und setzt Euch in Eure Wohnwagen und fahrt nach Hause. Der Advent soll auch in Holland sehr schön sein.